Kathrein: Festplattenrecorder mit HDMI-Anschluss und
Entavio-Receiver auf der IFA
03.08.2007 (ks)
Kathrein stellt auf der IFA eine neue Variante seines Festplattenrecorders UFS 822
vor. Der Nachfolger des von uns getesteten UFS
821 wurde um eine HDMI-Schnittstelle und einen Ehternet-Anschluss erweitert.
Zwar verfügt der Sat-Receiver über keinen HDTV-Tuner, kann aber über die
HDMI-Schnittstelle auch normales Fernsehen in Standard-Auflösung in bester
Qualität wiedergeben. Die Auflösung lässt sich auf 576p, 720p oder 1080i
einstellen. Der mit dem tvtv-Programmführer ausgestattete Receiver verfügt
über zwei CA-Slots für Verschlüsselungsmodule.
Über die Festplatte und den USB-Anschluss lassen sich MP3 und JPEG-Dateien
importieren und abspielen. Die Netzwerkschnittstelle erlaubt sogar Streaming
über den "Video LAN Client" in den Formaten MPEG, AVI und MOV. Die „File-Sharing-Einrichtung“ erfolgt mit dem Programm „MFServer“, das im kostenlos downloadbaren (www.kathrein.de) Programm-DVR-Manager integriert ist.
Auch Video-Aufnahmen lassen sich auf einen PC übertragen.
Zum Start der entavio-Plattform des Satellitenbetreibers SES ASTRA am 1.
September stellt Premiere außerdem den DVB-S-Receiver UFS 535si vor. Dieser bietet die Möglichkeit, ab der IFA 2007 das neue Programmpaket PREMIERE SKY sowie weitere
Entavio-Dienste zu nutzen. Neben dem integrierten Nagravision verfügt dieser
Receiver auch über einen CI-Slot für weitere Verschlüsselungsmodule sowie ein
Blucom-Modul für die interaktiven Entavio-Dienste. Eines der für
Endverbraucher weniger interessanten Features dürfte der integrierte
Macrovision-Kopierschutz sein, zu dessen Einschränkungen sich aber in der
Anleitung des Geräts keine konkreten Hinweise finden. Der UFS 535si soll direkt
zur IFA in den Handel kommen.
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