Pioneer: Blu-ray, 60 Zoll-Plasma, Stereo-System & 500 GB-DVD-Recorder auf der IFA
03.09.2006 (ks)
Einen Schwerpunkt von Pioneer bildet der Blu-ray
Disc-Player BDP-HD1. Der BDP-HD1 wird voraussichtlich im Dezember in den USA eingeführt und ist
laut Pioneer ab Frühjahr 2007 in Deutschland verfügbar. Das bereits auf der
High End vorgestellte Gerät ist mittlerweile in der Entwicklung weiter
fortgeschritten. Da bis zum Verkaufsstart in Europa noch mehrere Monate
vergehen, könnte es gegenüber dem US-Modell noch weitere Veränderungen geben.
Der BDP-HD1 spielt die Formate BD-ROM, BD-RE, BD-R, sowie DVD-Video ab, unterstützt MP3-Wiedergabe und ist netzwerkfähig.
Via Netzwerk können auch MPEG2, WMVHD oder MPEG4-AVC-Streams auf dem nach
DLNA-Richtlinien entwickelten Player abgespielt werden.
Der integrierte 192kHz/24bit D/A Wandler von Burr Brown liefert in Verbindung mit neusten Audio Codecs wie DTS-HD und Dolby True HD
auch hochauflösenden Heimkino-Ton. Die Videosignalverarbeitung arbeitet mit 1080/24p Ausgabe und einem 148,5 MHz/12-bit D/A Wandler. Der
Verkaufspreis für Europa ist derzeit noch offen. In den USA soll der Player
1500 Dollar kosten.
Vorgeführt wird der Pioneer-Player auf der IFA mit einer Demo-Disc, die
Trailer verschiedener Anbieter enthält. Darunter sind auch Filme wie "Pirates
of the Carribean" oder "Da Vinci Code", die bislang auch in den
USA noch nicht auf Blu-ray Disc angekündigt wurden.
Hinter den Kulissen des Messestandes zeigt Pioneer auch sein neues 60 Zoll-Plasma
PDP-607XD, das zum Jahresende in den Handel kommen soll. Die Auflösung des Flachbildschirms mit 152 cm Bilddiagonale liegt
bei 1365 x 768 Pixeln. Integriert sind die neuen Pioneer-Technologien „PUREBLACK Panel 2“, „Intelligent
Colour“ und
der "Direct Colour Filter 2".
Vorhanden sind ist nicht nur ein analoger, sondern auch ein digitaler DVB-T-Tuner mit CI-Slot inklusive elektronischem Programmführer
(EPG). Neben zwei HDMI-Eingängen für die volldigitale Bildverarbeitung bietet der Plasma-Fernseher auch noch einen
PC-Eingang zur Nutzung als PC-Monitor. Weiterhin gibt es Teletext mit 2.100 Seiten
Speicher und diverse Picture-in-Picture Funktionen. Optional sind abnehmbare Lautsprecher erhältlich, die sich wahlweise rechts und links oder unterhalb des Fernsehers installieren lassen.
Mit der exklusiven Reihe „G-Clef“ geht Pioneer zu seinen Wurzeln als reiner Audio-Hersteller zurück und feiert ein Comeback im Stereo HiFi-Bereich. Auf
der IFA zeigt Pioneer die ersten Bausteine: den Pioneer SACD/CD-Spieler D6 sowie die beiden Vollverstärker A6 und A9.
Im kommenden Jahr soll die Serie um einen weiteren SACD-Spieler und einen
UKW/DAB-Tuner ergänzt werden.
Im SACD/CD-Spieler Pioneer D6 kommt ein Pioneer CD-Laufwerk aus dem professionellen Studio-Bereich zum Einsatz, das im Zusammenspiel mit dem kanalgetrennten Burr Brown D/A-Wandler mit 192 kHz und 24-Bit-Genauigkeit für einen natürlich Klang ohne Verfärbungen
sorgen soll. Dank „Legato Link PRO mit Hi-Bit“ erfolgt die Abtastung von CDs mit 4-fach
Oversampling, wodurch Rauschen und Störkomponenten in den unhörbaren Bereich verschoben werden. Der Pioneer CD-Player D6 kann nicht nur CDs, sondern auch
SACDs in Stereo, CD-Rs, CD-RWs sowie MP3- und WMA-Dateien abspielen. Neben analogen Cinch-Ausgängen stehen ein optischer sowie ein koaxialer Digital-Ausgang zur Verfügung, die Fernbedienung mit Programm-Funktion ermöglicht eine komfortable Bedienung.
Der dazugehörige Vollverstärker Pioneer A6 bietet eine Leistung von 2 x 60 Watt. Durch einen symmetrischen Doppel-Mono-Aufbau
soll eine optimale Kanaltrennung erreicht werden, indem die Baugruppen für den linken und rechten Kanal vollständig getrennt sind. Neben einem Phono-MM-Eingang stehen noch ein Kopfhörer-Ausgang sowie fünf analoge Ein- und ein analoger Ausgang bereit – bis auf die Phono-Schnittstelle alle vergoldet.
Der weitere Vollverstärker A9 besitzt grundsätzlich dieselben Funktionen und Anschlüsse wie der A6, bietet mit 2 x 70 Watt aber mehr
Ausgangsleistung. Über einen USB-Eingang kann die Musik-Sammlung vom PC direkt abgespielt werden, ein
"Sound-Retriever" rechnet dabei den Klang von komprimierten Audio-Formaten auf CD-Niveau hoch.
Weitere technische Details sind darüber hinaus zwei Ringkerntransformatoren, separat verschraubte Gehäusedeckel und -seiten, ein motorbetriebener Lautstärkeregler sowie ein mehrlagiges Chassis für optimale Stabilität. Neben einem vergoldeten Vorverstärker-Ausgang bietet der A9 einen
Phono-MM/MC-Eingang sowie vergoldete Lautsprecher-Klemmen.
Die Komponenten der neuen Pioneer HiFi-Serie G-Clef sollen zum Jahresende im Fachhandel erhältlich
sein.
Mit dem DVD-Recorder DVR-940HX stellt Pioneer auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin den
Nachfolger des DVR-930H vor. Das neue Top-Modell unter den Pioneer DVD-Festplatten-Recordern
besitzt eine interne 500 GB Festplatte und ist mit USB, HDMI inklusive 1080p
Video-Scaler, DVB-T-Tuner und einer eSATA-Schnittstelle zum Anschluss einer zusätzlichen externen
Festplatte umfangreich ausgestattet.
Neben Fernseh-Aufzeichnungen kann das Pioneer-Gerät auch DivX-Filme, MP3- und
WMA-Musikdateien, Audio-CDs sowie JPEG-Bilder speichern und wiedergeben. Sollte der Festplattenplatz doch nicht ausreichen, lassen sich per USB handliche Speichersticks anschließen. Für eine weitere externe Festplatte steht eine eSATA-Schnittstelle zur Verfügung.
Aufnahmen lassen sich auf sämtlichen DVD-Rohlingen sichern: Die Formate DVD-R, -R DL, -RW, +R, +R DL, +RW und
DVD-RAM, lassen sich beschreiben und lesen.
Der DVD-Recorder ist PictBridge-kompatibel, sodass sich Fotos von Festplatte, vom USB-Stick oder direkt aus einer angeschlossenen Digitalkamera ausdrucken lassen – ganz ohne PC. Sicherheitskopien von DVD lassen sich per „Disc Backup“ mit nur einem Knopfdruck erstellen. Und über den i.LINK-DV-Eingang kann ein Camcorder angeschlossen
werden.
Der Pioneer HDD-DVD-Recorder DVR-940HX soll ab November 2006 für 1.899 Euro (UVP) im Handel erhältlich
sein.
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