Preisverfall bei Flachbildschirmen hält an
24.02.2005 (ks) Quelle: Originaltext Pressemitteilung ComputerPartner
Die Preise für LCD-Fernseher und Plasma-Monitore werden in diesem Jahr noch
stärker fallen als im vergangenen Jahr. Schon jetzt sind die ersten
42-Zoll-Plasma-Geräte für unter 1.500 Euro zu haben - und das untere Ende der
Preisspirale ist noch nicht erreicht. Dies berichtet die Handelszeitschrift
ComputerPartner in ihrer aktuellen Ausgabe (8/2005). Der Grund: Die Hersteller
erwarten eine kräftig steigende Nachfrage und rüsten deshalb ihre Produktion
erheblich auf. Die absehbare Folge laut ComputerPartner: Überkapazitäten, die
einen weitere Preisverfall nach sich ziehen.
Allein im vierten Quartal 2004 wurde laut einer Studie von Quixel Research
weltweit rund eine Milliarde Doller mit LCD-Fernsehern
umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von
130 Prozent. Ein fast ebenso großes Wachstum meldet der Industriebeobachter
Displaysearch für Plasma-Bildschirme. 2004 wurden rund 3,6 Millionen
Plasma-Displays verkauft, ein Plus von 107 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für
beide Bildschirm-Arten erwarten die Experten auch in diesem Jahr ein massives
Wachstum: Der weltweite Umsatz mit LCD-Fernsehern soll von 2,25 auf 3,16
Milliarden Dollar steigen, der Stückverkauf bei Plasma-Bildschirmen soll sich
in 2005 von 3,6 auf 4,9 Millionen erhöhen.
Anmerkung der Redaktion: Beim Kauf von Flachbildschirmen sollte unbedingt darauf
geachtet werden, dass diese das neue "HD ready"-Logo tragen. Damit
wird garantiert, dass diese Displays auch in der Lage sind, das europäische
HDTV darzustellen. Gerade viele billige Displays bieten immer noch Auflösungen
unter HDTV-Niveau.
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