Pioneer: Alles über die neuen Plasmas PDP-434HDE und PDP-504HDE
08.10.2003 (cr)

Pioneer bringt nun die vierte Generation (G4) der selbst entwickelten
Plasmaschirme auf den Markt: Den PDP-434HDE mit 43-Zoll und den Pioneer PDP-504HDE mit 50-Zoll
Bilddiagonale. Der PDP-434HDE wird ab Oktober zu einem Preis von 6999 Euro und der PDP-504-HDE ab 8999 Euro im November im Handel erhältlich sein (jeweils UVP).
Wir stellen die neuen Plasmas schon jetzt in allen Einzelheiten vor, sobald
Testsamples verfügbar sind, folgt ein ausführlicher Praxistest des
PDP-504HDE.
Die Key Features im Überblick:
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extrem flach (9,8 cm)
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puristisches Design mit hochwertigen Materialien
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hochauflösendes Display (XGA bzw. WXGA)
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PAL- und NTSC-Progressive-fähig, Darstellung von 720p und
1080i in 50 und in 60 Hz
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extrem helles Bild von hoher Qualität (1100 bzw. 1000 cd/m2 / 1200:1 bzw. 1100:1 Kontrast, voll digitale Bildbearbeitung
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Multimedia-Funktionen und Zukunftskompatibilität:
HDMI-Schnittstelle, Home Gallery, i/o Link A
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Neuer Media-Receiver mit weitergehenden Entertainment-Funktionen
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Hochwertige Aluminium-Fernbedienung (identisch bei allen
Modellen)
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Optional erhältliche Lautsprecher in passendem Design
Alle Ausstattungsmerkmale in der Übersicht
Die Bildqualität soll sich im Vergleich zur dritten Generation
als deutlich verbessert zeigen - und bereits die Vorgängergeneration, so zeigte
unser Test vom PDP-503HDE,
konnte mit einer sehr guten visuellen Güte aufwarten. Ein Makel allerdings
bestand: Der zum Plasma gehörige Media-Receiver konnte zwar NTSC- nicht aber PAL Progressive verarbeiten,
was damit zusammenhing, dass PAL Progressive damals, als die dritte Generation
auf den Markt kam, noch kein offizieller Standard war und eher ein
"Schattendasein" im Verborgenen fristete. Mit diesem Nachteil ist nun
Schluss, die neuen Media-Receiver der Plasmaschirme sind selbstverständlich auch für PAL PS
ausgelegt.
Es steckt aber noch mehr Technik in den neuen Plasmaschirmen:
Ein "Advanced PureCinema"-Modus erhöht die Bildwiederholfrequenz auf
75 Hz, so soll eine perfekte Synchronisation von Kinofilmen, die mit 24
Vollbildern pro Sekunde aufgezeichnet wurden, möglich sein. Ferner können die
Displays XGA- beziehungsweise WXGA-Auflösungen darstellen.

Es wurden noch viele weitere Maßnahmen ergriffen, um die
Bildqualität weiter zu optimieren. Dank des Einsatzes von neuen blauen
und grünen Phosphoren konnte die Helligkeit der Plasmas um 10 Prozent
gesteigert werden, was gerade dann, wenn man bei Tageslicht oder unter starkem
Lichteinfall Fernsehen möchte, von Bedeutung ist. Durch den weiterentwickelten
"Pure Colour Filter 2" möchte Pioneer eine bessere Farbwiedergabe
realisiert haben. Bereits von der letzten Generation bekannt ist die "Deep Waffle Rib"-Struktur
der Plasmazelle: Sie produziert ein weit stärkeres Licht und
erreicht so eine um 60 % gesteigerte Helligkeit gegenüber anderen Strukturarten.
Durch eine höhere Zelltiefe wird die Phosphorfläche erweitert, durch
horizontale Rippen wird ein Entweichen bzw. Einstrahlen von Licht aus
benachbarten Zellen verhindert.
Einer verbesserten Bildgüte zugute kommen soll auch die
"Pure Drive"-Technologie. „PURE DRIVE“ arbeitet durchweg digital, bietet also die direkte Verarbeitung ohne Wandlung. Damit wird die Videoqualität merklich verbessert – von normalen Videosignalen über hochauflösendes Fernsehen bis hin zu PC-Signalen und komprimierten Formaten wie MPEG.

Überblick über Pure Drive:
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PURE Drive dynamischer HD-Wandler (Arbeitsweise siehe Bild
oben), der terrestrische PAL-Signale zu progressiven Bildern mit 1280 (1024) x 768 Auflösung
konvertiert. Das System scannt 84 Bildpunkte der Umgebung des jeweiligen Pixels, um ein klareres und schärferes Bild zu erzielen.
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PURE Drive: Natural Enhancer (Arbeitsweise siehe Bild oben). Eine herkömmliche Bandbreiten-Erweiterung hat
laut Pioneer auch negative Einflüsse auf das Bild zur Folge. Durch die neu entwickelte digitale Erweiterung werden negative Einflüsse eliminiert und die Bandbreite sauber erweitert.
Inwieweit das in der Praxis zutrifft, wird unser späterer Test zeigen.
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PURE Drive: Dynamic Range Expander (D.R.E.). Durch eine Dynamik-Erweiterung werden ungenutzte Bereiche des Histogramms “gestreckt”; so entstehen dynamischere und kontrastreichere Bilder.
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PURE Drive: Super CLEAR Drive. Super CLEAR Drive (neu) arbeitet mit 10bit Signalverarbeitung,
1 Milliarde Farben können so dargestellt werden, 1024 Graustufen ermöglichen exzellente Abstufungen in dunklen Bildbereichen.
Gerade in der Darstellung dunkler Bildbereiche bestand bei vielen Plasmas
noch Verbesserungsbedarf. Wir sind gespannt, wie sich das 504er Plasma in
unserem Test hier schlägt. Mit guten Werten konnte bereits der Vorgänger
aufwarten, aber es blieb noch Raum für ein noch klarer durchstrukturiertes
Bild mit nochmals besserer Schwarzdarstellung.
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PURE Drive (Bild siehe oben): flimmerfreie Digitalbilder, "Digital Flicker Free" eliminiert Flimmern und „false contour“,
was für eine angenehme, ruhige und stimmige Gesamt-Bildwiedergabe sorgen
soll.
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PURE Drive: Digitaler Farb Dekoder: Ein 10 bit Digital- Farbdekoder
soll weniger Rauschen und weniger Verzerrungen produzieren.
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PURE Drive: Digital CTI (Colour Transient Improvement) verbessert die Übergänge bei Farbwechseln
und macht die Farbkanten klarer und schärfer

Eine besonders gute Farbdarstellung lag den Pioneer-Entwicklern
offenbar besonders am Herzen - man schuf für die neuen Plasmas ein Farb-Management,
in dem eine spezielle Farbe kann ohne Einfluss auf andere Farben angepasst werden
(Möglichkeiten siehe Bild oben). Diese Maßnahme macht die ausgewählten Farben lebendiger. Eine fünfstufige
Farbtemperaturkontrolle (Hoch 10500 K/bläuliches Weiß,
Mittelhoch 9500 K, Mittel 8500 K, Mitteltief 6500 K,
Tief 5500 K/rötliches Weiß) dient
ebenfalls zur Optimierung der Farbdarstellung. Auch dem Bildrauschen rückt
Pioneer mit einer doppelten Rauschunterdrückung zuleibe: Während die Digital
Noise Reduction DNR das gesamte Rauschen effektiv reduziert und das Bild ferner
von störenden Artefakten befreit, kümmert sich die MPEG Noise Reduction um die
deutliche Senkung des Rauschpegels beim sogenannten
"Moskito-Rauschen", das typisch für MPEG-codiertes Videomaterial
ist.
Ausgestattet sind beide neuen Plasmas mit einer
HDMI-Schnittstelle. Damit sind sie optimal abgestimmt auf die neuen
DVD-Player DV-868AVi und DV-668AV, die ebenfalls über einen HDMI-Anschluss
verfügen. Das HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine unkomprimierte, voll digitale Audio / Video
Schnittstelle, die hochauflösendes Videomaterial bis hin zu normalen Videosignalen, sowie Mehrkanal-Audio mit nur einem Kabel
unterstützt.
Weitere Ausstattungsmerkmale
Der neue Media-Receiver PDP-R04E

Der PDP-R04E kann wahlweise vertikal oder horizontal aufgestellt
werden, einen Fuß zur vertikalen Aufstellung liefert Pioneer mit. Mit i/o Link A wird der Media-Receiver problemlos an jedes beliebige Mehrkanal-Gerät angeschlossen. Zu den komfortablen Steuerfunktionen gehören One-Touch-Wiedergabe, Standby-Betrieb des Systems , „Preset Download“ und WYS/WYR (what you see is what you record).
Bildbetrachter Home Gallery (Slot für die Karten integriert im Media-Receiver)
Hiermit bietet Pioneer eine neue Anwendung für Plasmas, denn mittels "Home
Gallery" wird die Wiedergabe von digitalen Standbildern möglich. Unterstützt
werden die folgenden Speicherkarten via PC-CARD type2 Einschub: Smart media, Compact Flash,
SD, Multi Media Card, Memory stick, Micro Drive, xD-Picture card und PC-Card flash memory.
Bilder mit bis zu 2400*1800 Pixel können dargestellt werden. Ferner werden max. 2000 Dateien per Ordner
und maximal 500 Ordner pro Speicherkarte unterstützt. Die Anzeige mit XGA bzw. WXGA-Auflösung
garantiert eine tadellose Bildqualität. Sind Bildbetrachter in den DVD-Spieler
integriert, sind die oftmals langen Zugriffszeiten ein Problem. Dieses umgeht
man, wenn man die Bilder direkt via Speicherkarte über das Plasma anzeigt. Nur
3 s Zugriffszeit vergehen, um ein 1600 x 1200-Bild anzuzeigen.
Einen
weiteren Vorteil sieht Pioneer in der einfachen und komfortablen Handhabung des
Bildbetrachters. Hier ein Überblick über die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:
- Thumbnails (siehe Bild oben), normale Ansicht, Vollbildschirm-Anzeige
- Diashow (automatisch und manuell)
- Drehen / Scrollen / Zoom IN & OUT
- Bedienung über FB
Ein weiterer Vorteil des Bildbetrachters: Ein Traum vieler Kunstliebhaber unter
den potentiellen Plasma-Interessenten wird bei den G4-Geräten Wirklichkeit,
denn beide Plasma Displays lassen sich mit der Pioneer Home Gallery in
historische Gemälde verwandeln. Neben digitalen Bildern namhafter Künstler
kann der stolze Besitzer aber auch imposante Naturaufnahmen auf das Panel
zaubern. Im Kaufpreis des Plasmas ist je eine Speicherkarte mit Home Gallery
sowie ein Speicherkartenadapter enthalten.
„Home Menu“ . neue GUI (Graphical User Interface)
Das Graphical User Interface präsentiert sich, wie man auf dem
oberen Bild erkennen kann, nun nochmals aufgeräumter. Mit integriert hat
Pioneer das "Home Menu“- Koncept – In Übereinstimmung mit Pioneers Anschluß-Gesamtkonzept wird die GUI-Eintrittsoberfläche HOME MENU genannt.
Verbesserter Klang
Auch wenn die Besitzer von Plasmaschirmen in vielen Fällen eine
ausgewachsene Surroundanlage betreiben und daher auf eine besonders gute
Soundqualität des Plasmaschirms an sich nicht angewiesen ist, verweist Pioneer
trotzdem darauf, dass auch in Bezug auf den Klang der zusätzlich gelieferten
Lautsprecher (wahlweise seitlich am Plasma oder unterhalb des Plasmas zu
montieren) einiges getan wurde. Ein schlankes Lautsprechersystem mit neu entwickeltem Breitband-LS plus Hochtöner
ist für beide Plasmaschirme optional lieferbar. Aber auch die Audioelektronik
im Plasma präsentiert sich "up to date": Zum Einsatz kommt ein System
namens SRS "WOW", das drei verschiedene Merkmale aufweist: SRS 3-D-Klang-Wiedergabe,
TruBass für eine erhöhte Bassreproduktion und einen FOCUS-Mode. Im Zusammenhang mit SRS 3D liefert FOCUS ein erweitertes
Klangbild. Die Leistung der Lautsprecher beträgt 2 x 12 Watt, ein
Subwoofer-Ausgang ist für einen externen Basslautsprecher vorgesehen. Wer TV
oder Filme schauen möchte, ohne dass die Nachbarn bzw. schlafende
Familienmitglieder aufgeweckt werden, wird sich über den Kopfhöreranschluss
freuen.
NexTView EPG (Electronic Programm Guide)
NexTView EPG-Service wird von einigen Anbietern über Antenne oder über Satellit ausgestrahlt.
Erhältlich ist dieser Service in Frankreich, der Schweiz und in Teilen von Deutschland.
Die Funktionen (hängen vom jeweiligen Service ab) :
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Programme bis 1 Woche in Zukunft anzeigen
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Anfangs- und Endzeit / Programmname
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Kurze und lange Programm-Info
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REC Timer: Timer kann über EPG programmiert werden und via i/oLink.A an kompatible Geräte weitergegeben
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Filter für Themen und Sender
Videotext- Neuer Videotext-Dekoder
Ein neuer Videotext-Decoder (Level 2.5) mit 2100 Seiten-Speicher
ist ebenfalls in die vierte Plasma-Generation von Pioneer integriert. Das
gleichzeitige Betrachten des Fernsehbildes und des Videotextes ist problemlos
möglich - was man gerade bei einem solchen Gerät auch erwarten kann.
Neue
Fernbedienung
Die Aluminium-Fernbedienung macht einen aufgeräumten und
eleganten Eindruck. Im Vergleich zu der Fernbedienung der letzten
Plasmageneration scheint, nach den Bildern zu urteilen, ein weitaus
hochwertigerer und zugleich aufgeräumterer Eindruck vorzuherrschen.
Die Umweltfreundlichkeit
Auch der Umweltfreundlichkeit schenkte man bei Pioneer große
Beachtung - denn immer noch ist der hohe Strombedarf einer der wenigen echten
Nachteile von Plasmaschirmen. Daher haben die Pioneer-Entwickler den Strombedarf
weiter reduziert. Es gibt einen "Energy Saving Modus", der im
täglichen Gebrauch Strom sparen hilft. Eine Auto-Power-Off-Funktion schaltet
das Plasma bei fehlendem Signal oder bei längerer Zeit ohne Bedienung aus. Die
Power Management Funktion reduziert den Stand-by-Stromverbrauch auf ein Minimum.
Auch störende Nebengeräusche treten keine auf, denn Pioneer verzichtete auf
den Einsatz eines Lüfters, der Geräuschverschmutzung produzieren
könnte.
Alle Daten in Kurzform:
XGA- bzw. WXGA-Auflösung
- Patentierte Zellstruktur
- Neue Phosphore
- Pure Colour Filter 2
- PAL / NTSC progressive
- PURE DRIVE (voll digitale Bildverarbeitung):
- Dual NR
- Dynamischer HD-Wandler
- Natural Enhancer
- D.R.E.
- Super Clear Drive
- Flimmerfreie Digitalbilder
- Digitaler Farbdekoder
- Digitaler CTI
- Farbmanagement
- Advanced Pure Cinema
Die Anschlüsse:
- PCMCIA-Slot (Bildbetrachtung)
- HDMI Schnittstelle
- Pal Progressive Eingang
- NTSC Progressive Eingang
- 3 x SCART
- PC-Anschluß (D-Sub 15)
Weitere Features:
- Bildbetrachter ohne Videowandlung (Home Gallery)
- Benutzeroberfläche: „Home“ Menü
- Qualitativ hochwertige Lautsprecher (optional)
- SRS WOW: SRS 3 D / TruBass / FOCUS
- Subwoofer-Ausgang
- Analoger TV Tuner mit NexTView, Teletext 2.5
- Multi-screen
- Dual / PiP
- Niedriger Stromverbrauch
- Leise, da ohne Ventilatoren
Technische Daten Plasma in der Übersichtstabelle
Technische Daten Media-Receiver in der
Übersichtstabelle

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