Onkyo: Test des TX-DS989 Upgrade kommt
16.04.2003 (cr)

Onkyo setzt auf Beständigkeit: Das
AV-Receiver-Topmodell TX-DS989 ist schon seit geraumer Zeit im Programm. Wer
jedoch denkt, mit dem Boliden einen zwar technisch ausgereiften, aber von der
Ausstattung her veralteten AV-Receiver zu erwerben, irrt auf der ganzen Linie:
Denn der 4499 EUR teure, wahlweise in schwarzer (mit grünem Display) oder
silberfarbener (mit bernsteinfarbenem Display) Version lieferbare
"Evergreen" präsentiert sich nach dem zweiten, umfassenden Upgrade
technisch auf dem allerneusten Stand - daher ließen wir uns von Onkyo nochmals
ein Testgerät zuschicken, um den TX-DS989 ausführlich zu testen, in einigen
Wochen erscheint das Resultat dann auf unsere Website. Zu den bereits implementierten Formaten
(Dolby Pro Logic II, Dolby Digital, DTS, DTS-ES Matrix 6.1, DTS-ES Discrete 6.1, DTS Neo:6 und THX Surround EX)
kommt mit dem zweiten Upgrade noch Dolby Digital EX, DTS 96/24 und THX Ultra2
hinzu.
Die Ausstattung des TX-DS989 im einzelnen:
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AV-Receiver mit THX Ultra 2-Zertifikat
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Decodiert Dolby Pro Logic II, Dolby Digital, DTS, DTS-ES Matrix 6.1, DTS-ES Discrete 6.1, DTS Neo:6 und
THX Surround EX, Dolby Digital EX, DTS 96/24 und THX Ultra2
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7 x 160 W/Kan., 6 Ohm, 1 kHz (DIN)
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96 KHz/ 24 Bit Upsampling für Analogsignale
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7.1-Mehrkanal-Eingang
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10 digitale Verbindungen + AC-3 RF Eingang
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Audio- und A/V-Eingänge: 4/6
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3 Component-Video-Eingänge/1
Component-Video-Ausgang
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S-Video-kompatible Ein-/Ausgangs-Buchsen: 6/5
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Aufrüstbar auf IEEE 1394
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A/V Synchronisation Delay
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Preis 4499 EUR (UVP)
Über THX Ultra 2:
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THX Ultra 2 ist die erste THX-Variante, die vollständig für
digitale Heimkino-Tonnormen entwickelt wurde. Auch die EXtended
Surround-Tonnormen von Dolby und von DTS wurden bei der Entwicklung berücksichtigt.
So bietet THX Ultra II auch ein weiter gehendes Post Processing
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Neu bei Ultra II: Die Aufteilung in Cinema- und Music Mode.
Der Cinema Mode ist optimiert für die 7.1-Wiedergabe (neu: ASA (Advanced
Speaker Array) soll die Vorteile von Extended Surround akustisch optimal
ausnutzen und alle 8 an einem EX-System beteiligten Lautsprecher optimal
aufeinander abstimmen, bei DTS ES Discrete 6.1 wird der zusätzliche
diskrete Kanal auch als ein solcher erkannt und mit dem THX Post Processing
versehen). Man kann einstellen, wie weit die beiden Back Surround
Lautsprecher voneinander entfernt sind. Diese Einstellung benötigt THX
Ultra 2, damit ASA richtig arbeiten kann. Zur Wahl stehen: "TOGETHER"
für Abstände von unter 1,2 Metern, oder "APART" für Abstände
zwischen beiden Surround Back Lautsprechern, die größer als 1,2 Meter
sind.
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Erstmalig bei THX gibt es auch einen Music Mode, der
besonders für DTS 96/24 und Musik-DVDs in DD 5.1 und DTS 5.1 prädestiniert
ist. Der Music Mode nutzt die Lautsprecher-Aufstellung eines THX EX-Systems
mit zwei Surround- und zwei Back Surround-Lautsprechern, die Boxen werden
jedoch anders konfiguriert als für die Wiedergabe von Heimkino-Ton: So wird
die linke Surround- mit der linken Back Surround-Box zusammengeschaltet, die
rechte Surround- mit der rechten Back Surround-Box- Sinn dieses Unterfangens
ist es, räumlich gesehen zwischen dem jeweiligen Surround- und
Back-Surround-Lautsprechers eine Phantomschallquelle zu erzeugen, deren
Klangeindruck aufgrund der Position und des Abstrahlverhaltens dem Klangbild
eines normalen Direktstrahlers (also der Lautsprecherart, die für die
akkurate Musikwiedergabe am besten geeignet ist) ähnlich sein soll. THX
will somit erreicht haben, dass über ein und dasselbe Lautsprechersystem
sowohl die Musik- als auch die Kinotonwiedergabe qualitativ überzeugend
vonstatten gehen soll. In der Praxis entpuppt sich THX Ultra II Music nicht
als "fauler Kompromiss", sondern als brauchbares Feature: So wird
eine raumfüllende, aber trotzdem präzise Musikwiedergabe von guter Dynamik
erreicht. Auch wenn nicht das Niveau physisch vorhandener Direktstrahler
erreicht wird: Im Rahmen der Möglichkeiten einer virtuellen Erzeugung ist
das Ergebnis beachtlich gut.
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Neu: Die Boundary Gain Compension. Die Funktion ist für die
Verwendung des Verstärkers mit einem THX Ultra 2-zertifizierten Subwoofer
bestimmt und hat folgende Aufgabe: Bestimmte akustische Voraussetzungen des
Hörraums (Struktur der Wände, Aufbau des Raums) sowie die Position des Hörplatzes
und des Subwoofers sorgen in verschiedenen Fällen für eine störende Überbetonung
der tiefen Frequenzen, so dass der Subwoofer manchem Hörer als zu dominant
erscheint. Hier greift die Boundary Gain Compension ein und gleicht übermäßig
starke Basstöne, die auf einem Grenzverstärkungseffekt beruhen, aus.
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