Forum zum Thema Jugendschutz bei bundeskanzler.de
10.05.2002
Wer seine Meinung zur angekündigten Änderung des
Jugendschutzgesetzes loswerden möchte, kann dies jetzt auch an ganz
offizieller Stelle tun: Auf www.bundeskanzler.de
kann man sich an der von Bundeskanzler Gerhard Schröder selbst geforderten
Debatte nach den Konsequenzen des Amoklaufs von Erfurt beteiligen. Das Forum auf
der offiziellen Website des Bundeskanzler ist wie eine Art Gästebuch aufgebaut
und in die Bereiche Waffenrecht, Gewalt in den Medien und Jugendschutzgesetz
unterteilt.
Wer möchte, kann auch gleichzeitig seinem Bundestagsabgeordneten seine
Meinung mitteilen. Unter diesem Link auf www.bundestag.de
ist eine Suche nach dem Namen der Abgeordneten des jeweiligen Wahlkreises
möglich. Dort findet man teilweise auch die E-Mail-Adressen der
Bundestagsabgeordneten. Noch ausführlichere Infos findet man auf den
Internetseiten der Bundestagsfraktionen. Dort sind meist neben der
E-Mail-Adresse auch die Postanschrift und die Telephonnummer zu finden.
Jede Bundestagsfraktion hat auch eigene Sprecher und Arbeitsgruppen für
jugendpolitische Fragen. Da dies die Personen sind, die in den
Bundestagsausschüssen direkt mit dem Gesetzentwurf befasst sind, macht es Sinn,
auch diese anzusprechen. Die jugendpolitischen Sprecher bzw. Ausschussmitglieder der einzelnen Fraktionen
sind:
Außerdem sind auf den Internetseiten der politischen Parteien
ebenfalls meist Foren zu finden, in denen man debattieren kann.
Ganz allgemein gilt: Der Ton macht die Musik. Wer sachlich argumentiert, wird
am ehesten Gehör finden.
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