|
Alpha Dog
|
|
|
Original |
Alpha Dog |
|
Anbieter
|
Concorde Home Entertainment (2007) |
|
Laufzeit
|
ca. 118 min. |
|
Bildformat
|
2,35:1 |
|
Video-Codec
|
VC-1 |
|
Audiokanäle
|
1. Deutsch, DTS HD Master Audio
2. Englisch, DTS HD |
|
Untertitel
|
Deutsch |
|
VÖ-Termin
|
02.10.2007 |
Film
Johnny Truelove lebt den amerikanischen Traum eines Möchtegern-Ganoven: Er ist ein kleiner Drogen-dealer in San Gabriel Valley, einem privilegierten Vorort von L. A. Für Johnny und seine Kumpel ist das Leben ein Rausch aus wilden Partyexzessen und der Suche nach dem nächsten Kick, sie sind jung, reich und stehen im Mittelpunkt des von ihnen selbst erschaffenen Universums. Das Vorbild, das sie nachahmen, basiert auf Rap-Musik, Videogames und Filmen – Johnny wedelt ständig mit einem Bündel Bargeld, hat an jedem Arm ein sexy Mädchen, ein gut gehendes Drogen-Geschäft und Gras für seine Freunde.
Als einer von Johnnys Kurieren, der aggressive Hitzkopf Jake Mazursky, seine Schulden nicht zurückzahlt, eskaliert die Situation. Um zu zeigen, wie wenig er Johnny als Anführer akzeptiert, bricht Jake mit ein paar Freunden nachts bei Johnny ein und verwüstet dessen Haus. Was Jake nicht weiß, ist, dass Johnny sich die ganze Zeit über im Haus versteckt hielt und so Augenzeuge des infamen Vandalismus-Aktes wurde. Die Kränkung sitzt mindestens so tief wie die Angst davor, dass Jake es noch weiter auf die Spitze treiben könnte.
Um die ganze Sache ein bisschen abkühlen zu lassen, beschließt Johnny, erst einmal unterzutauchen und macht sich mit seinen Kumpeln nach Palm Springs auf. Dabei sehen sie zufällig im Vorbeifahren Jakes kleinen Bruder Zack Mazursky und beschließen spontan, ihn zu kidnappen. Das Ganze passiert fast beiläufig, im Grunde genommen soll Jake nur ein Denkzettel verpasst werden. Nach einer eher grotesken Geisel-Odyssee beschließt die Gruppe, den Kleinen einfach mal zu „behalten“. Was Zack übrigens mega-cool findet, denn Johnny und seine Freunde sind für ihn die tollsten Typen überhaupt. Er fühlt sich ausgesprochen wohl in deren Gesellschaft, auch die Gruppe findet Jack sympathisch und integriert ihn allmählich in ihren Alltag, der überwiegend aus Partys und Herumhängen besteht. Da weit und breit keine verantwortungsbewussten Eltern in Sicht sind, die die Aktion hinterfragen, läuft die Sache eine Weile ganz gut. Vorübergehend begleitet von Johnnys charismatischem Freund Frankie Ballenbacher genießt Zack einen illegalen Sommertraum aus Drogen, Alkohol, Mädchen und ersten sexuellen Erfahrungen.
Niemand denkt daran, dass Zack eine Geisel ist, ein „entführtes Kind“, das man nicht einfach zurückgeben kann. Aus den Stunden werden Tage und für das Zack-Problem ist keine Lösung in Sicht. Johnny versucht, dem mittlerweile völlig durchgedrehten Jake die Situation zu erklären, Jake droht, ihn umzubringen. Johnny gerät immer mehr in Panik. Inzwischen hat die verstörte Mutter von Zack die Polizei alarmiert. Es geht nicht mehr um einen dummen Jungenstreich, sondern um eiskalte Entführung. Johnnys Vater schaltet sich ein und versucht, seinen Sohn davon zu überzeugen, die Geisel zurückzubringen. Für Johnny verwischen sich die Grenzen zwischen den Welten: Er gibt nicht mehr nur vor, ein harter Junge zu sein – er muss auch wie einer handeln...
Bild 83 %
Visuell bietet der Film einen Unterschied wie zwischen Tag und Nacht:
Während Außenaufnahmen bei Tageslicht einen sehr hohen Kontrast und üppige
Farben ohne große Verfremdungen zeigen, wirkt der Film bei Innenaufnahmen und
Nachtszenen viel zu dunkel und regelrecht unterbelichtet. Das geht so weit, dass
man teilweise nur ahnen kann, was auf dem Bildschirm gerade passiert, selbst
dann, wenn man den Film in einem abgedunkelten Raum betrachtet. Ähnlich
verhält es sich bei der Bildschärfe: Außenaufnahmen bieten ein extrem
plastisches Bild mit hoher Schärfe und einer Detaildarstellung auf
Referenzniveau. Bei Innenaufnahmen und dunklen Szenen wirkt das Bild hingegen
meist sehr matt und detailarm. So bleibt "Alpha Dog" leider hinter dem
technischen Potential zurück, welches sich theoretisch geboten hätte. Insgesamt bietet die HD DVD aber doch ein
deutlich besseres Bild als die DVD. Die Kompression arbeitet makellos und zeigt
keine Störungen.
Ton 66 %
Die frontlastige Abmischung gibt nur wenig Platz für räumliche Elemente.
Hin und wieder hört man ein wenig Musik und Umgebungsgeräusche aus den
hinteren Kanälen. Eine richtige räumliche Atmosphäre kann der Film aber bis
auf diese wenigen Szenen leider nicht bieten. Dies liegt zum Teil auch an der etwas muffigen klanglichen
Abmischung, die die gesamte Akustik recht dumpf erklingen lässt und dadurch die
räumliche Wiedergabe noch weiter dämpft.
Special Features
Immerhin bietet Concorde auf dieser HD DVD ein paar Extras an. Interessant
ist auch die Präsentation der Menüs: Aktiviert man die Popup-Menüs während
des laufenden Films, so scrollt der Player das weiter laufende Bild ein Stück
herunter, so dass die Menüs nicht den Bildinhalt verdecken.
- Musik-Clip von Justin Timerlake (NTSC)
-
Making of (NTSC)
-
Zeugen-Galerie (als Einblendungen in den Film)
-
Fotogalerie
Review von Karsten
Serck 05.10.2007
Diesen Film bei amazon.de bestellen!
Diesen Film bei Video Buster leihen - 7 EUR Startguthaben + 1 VoD-Film geschenkt!
Externe Reviews zu dieser DVD finden
HOME
> REVIEWS > ZURÜCK
<
|