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Rambo
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Original |
First Blood |
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Anbieter
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Kinowelt Home Entertainment (2006) |
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Laufzeit
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93:07 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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Deutsch (DTS-HD Hi-Resolution Audio 5.1)
Französisch (DTS-HD Hi-Resolution Audio 5.1)
Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1) |
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Untertitel
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Deutsch, Französisch, Englisch, Dänisch, Norwegisch,
Schwedisch, Finnisch, Niederländisch |
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VÖ-Termin
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01.12.2006 |
Film 93 %
In Vietnam war "Green Beret" John Rambo ein Kriegsheld, eine zum
Einzelkämpfer ausgebildete Kriegsmaschine. Nach dem Ende des Krieges kehrt er
vollkommen zerstört und mit qualvollen Erinnerungen an die Gefangenschaft im
Dschungel in die USA zurück. Zu Fuß macht er sich auf die Suche nach einem
Kriegskameraden, der allerdings bereits kurz nach dem Krieg an Krebs gestorben
ist. Als Rambo in das kleine, verschlafene Nest "Hope" kommt, macht
ihm der örtliche Sheriff aber keine Hoffnung auf Gastfreundschaft und gibt ihm
dezent zu verstehen, dass er Leute wie Rambo nicht mag und ihn deswegen direkt
wieder zum Ortsausgang hinausbefördert. Doch Rambo lässt sich zunächst nicht
einschüchtern und bewegt sich in Richtung "Hope" zurück. Als der
Sheriff dies bemerkt, nimmt er Rambo aus nichtigem Anlass fest. Die Polizisten
auf der Wache behandeln Rambo wie Dreck und schikanieren ihn, was sowohl
Erinnerungen als auch Verteidigungsinstinkte aus Vietnam hervorruft. Rambo wehrt
sich gegen die brutalen Peinigungen ebenso brutal und flieht aus dem Gefängnis
hinaus in den Wald. Der übereifrige und in seinem Stolz verletzte Sheriff will
es aber jetzt erst recht wissen und hetzt seine gesamte Mannschaft auf Rambo,
der diesen sinnlosen Kleinkrieg am liebsten beenden will. Doch durch Übereifer
der Polizisten eskaliert die Situation immer mehr und Rambo muss schließlich
auf seine gesamten in Vietnam erlernten Guerilla-Kampftaktiken zurückgreifen,
um sich vor der immer hysterischer werdenden Meute zu schützen.
"First Blood", der Originaltitel von "Rambo" ist
eigentlich viel bezeichnender als der deutsche Titel. Denn das erste Blutvergießen
ist nicht Rambo anzulasten, sondern dem streitsüchtigen Kleinstadt-Sheriff, der
mit jeder seiner Handlungen die Situation eskalieren lässt. Nichts ahnend, wen
er vor sich hat, provoziert er einen Kampf, bei dem es keine Sieger gehen kann.
Im Gegensatz zu den Fortsetzungen, die sich weitaus mehr an Action orientierten
und das Sendungsbewusstsein der USA recht undiplomatisch zur Schau stellten,
konzentriert sich "Rambo" noch in erster Linie auf die Motive und Ängste
des Titelhelden, der sich verzweifelt gegen einen wildgewordenen Law and
Order-Sheriff wehren muss. Gerade diese verzweifelte Lage, die für alle
Beteiligten immer verhängnisvoller wird, konstruiert der Film Schritt für Schritt bis zu dem Punkt, wo der Anti-Held lediglich noch in
Reflexen handelt, um seine persönliche Haut vor einer verrückt gewordenen
Meute zu retten. Allerdings wirkt das Ganze insgesamt doch ein wenig zu
inszeniert, zumal Rambo durch seine durchgängige Mundfaulheit seine Gegner von
Anfang an auch nur in ihren Vorurteilen bestätigt und erst dann beginnt, sich
zur Wehr zu setzen, als es nicht mehr ohne Waffeneinsatz möglich ist.
Bild 67 %
Das Master ist in einem nicht ganz optimalen Zustand. Kratzer tauchen immer
wieder in leichtem Maße auf und auch ein leichtes Helligkeitsflackern ist ab
und zu zu erkennen. Der Bildstand ist aber stabil und richtig dramatisch sind
die Störungen auch nicht. Feines Rauschen ist vorhanden. Es wirkt aber nicht
wie die natürliche Körnigkeit des Films sondern sieht etwas ungleichmäßig
auf, so als ob in leichtem Maße Rauschfilter eingesetzt worden wären.
Nachzieffekte sind aber nicht zu erkennen. Die Szenerie des Films ist selbst bei
den Tageslichtaufnahmen überwiegend recht dunkel. Daher bietet der Film nur
selten einen richtig hohen Kontrast. Die Farbwiedergabe ist sehr neutral und
selbst wenn der Film zum Großteil in finsteren Wäldern spielt, so zeigt sich
doch immer wieder eine kräftige Farbsättigung. Die Bildschärfe ist
wechselhaft. Nicht nur Nahaufnahmen zeigen häufig eine sehr hohe Schärfe,
sondern auch in den Szenen im Wald sind selbst im Hintergrund viele Details zu
sehen. In ebenso vielen Szenen wirkt das Bild aber auch unscharf und sieht nicht
viel besser aus als eine DVD. In diesen Szenen hat man aber den Eindruck, dass
dies weder an der HD-DVD noch an dem verwendeten Master liegt, sondern bereits
bei den Dreharbeiten die Kamera nicht immer optimal eingestellt wurde, denn
teilweise wechselt die Schärfe sogar von Bild zu Bild. Die Kompression weist
keine offensichtlichen Mängel auf.
Auch wenn die "Rambo"-HD DVD für manchen Betrachter im Vergleich
zur DVD nicht den riesigen qualitativen Schub machen sollte, so bietet die HD
DVD dennoch in Relation zum Alter eine recht hohe Qualität. Und ungeachtet der
immer wieder auftretenden Unschärfen überwiegt doch ein insgesamt noch
positiver Gesamteindruck.
Ton 58 %
Studio Canal hat "Rambo" ebenso wie die anderen ersten HD-DVDs mit DTS
HD-Ton produziert.
Das englische Original liegt im verlustfrei codierten "DTS HD Master
Audio"-Format vor. Die deutsche Synchro gibt es mit komprimiertem "DTS
HD Hi-Resolution Audio". Davon hat man allerdings nicht viel. Denn selbst
die englische Originalfassung klingt so, als ob sie ursprünglich von einem
Mono-Master entstammt, weil die Akustik nur wenig dynamisch und ausgesprochen
monoton ist. Da der Film 1982 entstand, ist das aber auch nicht weiter
verwunderlich. Immerhin ist die Kanaltrennung gut und die Dialoge gut
verständlich. Die Surround-Kanäle werden für Umgebungsgeräusche mit genutzt,
halten sich meist aber im Hintergrund.
Die Surround-Kanäle sind bei der deutschen Synchro etwas deutlicher zu
hören, allerdings gibt es hier auch häufiger ein Übersprechen der Dialoge auf
die hinteren Kanäle. Die Dialoge sind auch weniger gut verständlich als die
der Originalfassung. Dynamik hat der Film praktisch nicht zu bieten, weswegen
sich auch das Einschalten des Subwoofers nicht wirklich lohnt.
Tonspuren und Untertitel
lassen sich leider nicht beliebig wechseln. Denn je nachdem, welche Sprache man
im Auswahl-Menü auswählt, bekommt man unterschiedliche Sprachfassungen und
Kombinationen der Originalfassung mit Untertiteln im Menü angezeigt. So ist
z.B. mit der deutschsprachigen Vorauswahl nicht das Betrachten der englischen
Originalfassung ohne Untertitel möglich.
(Anmerkung: Die Rezension wurde mit dem Xbox 360 HD DVD-Player durchgeführt.
Durch die Wandlung des Original-Tons ins Dolby Digital 5.1-Format können
Unterschiede in der Tonqualität auftreten, die auf einem Standalone HD
DVD-Player nicht vorhanden sind.)
Special Features
Extras zum Film sind auf der HD DVD nicht vorhanden. Es gibt lediglich eine
Trailershow mit kommenden HD DVD-Hightlights von Studio Canal sowie einfache
Testbilder zur Überprüfung der Bild und Toneinstellungen.
Review von Karsten
Serck 23.11.2006
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