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Kiss Kiss Bang Bang
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Original |
Kiss Kiss Bang Bang |
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Anbieter
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Warner Home Video (2006) |
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Laufzeit
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102 min. |
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Bildformat
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2,40:1 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Französisch, Dolby Digital Plus 5.1
3. Deutsch, Dolby Digital Plus 5.1
4. Audio-Deskription, Englisch, Dolby Digital Plus 2.0 |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch, Französisch |
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VÖ-Termin
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15.12.2006 |
Film 100 %
Harry Lockhart (Robert Downey Jr.) ist ein Kleinganove, der mit einem
Cocktail aus zerzaustem Charme und schlitzohrigem Optimismus durchs Leben
schliddert. Eines Tages unterbricht eine Alarmanlage Harry und seinen Kumpanen
beim Einbruch in ein Spielwarengeschäft. Sie wollten gerade Weihnachtsgeschenke
besorgen. Sein Partner wird auf der Flucht erschossen, doch Harry kann sich in
ein Vorsprechen für eine Hollywood-Rolle retten. Mit seiner echten
Verzweifelung überzeugt er den Produzenten und wird für Probeaufnahmen nach
L.A. geschickt – was für ein Glück. Für die Rolle in einem Thriller soll er
Detektiv-Stunden bei dem hartgesottenen Privatschnüffler „Gay Perry“ (Val
Kilmer) nehmen, doch der bringt ihm die gleich die ungeschönte Praxis bei...
Es wird wohl nicht nur der Titel gewesen sein, der zugegebenermaßen nichts für
Menschen mit einer Allergie gegen alles Alberne ist, der es dem Film an den
Kinokassen schwer gemacht hatte. Auch von seinem Inhalt her kommt diese launige
Actionkomödie gute zehn Jahre zu spät auf den hart umkämpften Markt, einmal
abgesehen davon, dass "Kiss Kiss Bang Bang" ausreichend Skurrilitäten
enthält, um allzu maingestreamte Zuschauerklassen zu irritieren, während die
Sache fürs Independentpublikum wiederum entscheidend zu knallig kommerziell
daherkommt. Aber auch zwischen allen Stühlen gibt es fruchtbare Biotope und
dieses temporeiche, atmosphärisch gelungene und mit ansteckender Spielfreude
agierenden Darstellern besetzte Stück Kino hat ein gehöriges paar mehr
Zuschauer verdient, als es vermutlich bekommen wird. Wobei hinzuzufügen ist,
dass ein Glanzpunkt des Films, die stellenweise überaus frischen Dialoge und
Sprüche in der Synchronisation (einmal mehr) nur ansatzweise zur Geltung
kommen.
Bild 82 %
Das Master ist tadellos, wurde aber optisch stark verfremdet. Außenaufnahmen
in der Nacht wirken stark grünstichig, während ansonsten das Bild sehr warme,
rötliche Töne zeigt. Der Kontrast ist gut, wurde aber auch leicht künstlich
überhöht. Insgesamt wirkt das Bild durch die Stilisierung etwas dunkel. Die Farbsättigung ist sehr hoch. Gerade rote Bildelemente wirken
poppig-bunt. Das Master zeigt nur geringfügiges Filmrauschen. Die vielen
Nahaufnahmen zeigen eine sehr hohe Detailschärfe. Konturen wirken hingegen eher
etwas weich, während die immer wieder auftauchenden Texteinblendungen
rasiermesserscharf aus sehen. Insgesamt bietet das Bild eine durchgängig hohe
Schärfe. Durch den etwas auf alt getrimmten Look des Films fehlt es dem Bild
ein wenig an Tiefe. Ansonsten ist "Kiss Kiss Bang Bang" aber eine
recht gelungene HD DVD mit einem sauber komprimierten Bild, das keine
Unregelmäßigkeiten erkennen lässt.
Ton 66 %
Der Soundtrack ist verhältnismäßig unspektakulär. Die Musik ist meist
zurückhaltend abgemischt und klingt nur dezent aus den Surround-Kanälen. Die
Umgebungsgeräusche sind ebenfalls nur leise auf den Surround-Kanälen zu
hören. Effekte gibt es kaum. Klanglich ist "Kiss Kiss Bang Bang" aber
sehr gut. Der Film bietet prinzipiell eine recht impulsive Basswiedergabe, was leider nur
selten wirklich deutlich genug demonstriert wird.
Special Features
- Audio-Kommentar
- Verpatzte Szenen
- US-Kino-Trailer
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 15.12.2006
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