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King Kong
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Original |
King Kong |
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Anbieter
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Universal Pictures Video (2006) |
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Laufzeit
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187:16 min. (Kinofassung) |
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Bildformat
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2,40:1 |
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Audiokanäle
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1. Japanisch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Englisch, Dolby Digital Plus 5.1
3. Französisch, Dolby Digital Plus 5.1
4. Italienisch, Dolby Digital Plus 5.1
5. Deutsch, Dolby Digital Plus 5.1
6. Spanisch, Dolby Digital Plus 5.1 |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch u.a. |
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VÖ-Termin
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30.11.2006 |
Film 75 %
Eine Gruppe von Entdeckern und Dokumentarfilmemachern macht sich auf die
Reise zum geheimnisvollen Skull Island, wo sie die Legende von einem
Riesengorilla namens Kong auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen wollen.
Tatsächlich stoßen sie in dem von der Zivilisation geschützten Dschungel auf
prähistorische Tiere und schließlich deren Erzfeind Kong, der sich auf den
ersten Blick in die schöne Schauspielerin Ann Darrow verliebt und sie
entführt. Kong kann überwältigt, betäubt und zurück nach New York gebracht
werden, wo er als Attraktion ausgestellt werden soll...
Um Peter Jackson angemessen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, sei zuvörderst
erwähnt, dass ihm bei seiner Verfilmung des Affenschicksals in der Tat ein Stück
großer Hollywoodunterhaltung gelungen ist, mit spektakulären Effekten, die
aber selten in laut-leere Materialschlachten ausarten (anders zum Beispiel, als
bei der letzten Neuverfilmung eines anderen Filmmythos, Godzilla) und sogar dem
einen oder anderen magischen Filmmoment (die "Affe-auf-dem-Eis"-Szene
ist wirklich schön geworden). Dass im Unterbewusstsein dennoch eine gewisse
Enttäuschung vor sich hin murrt, mag daher wohl hauptsächlich auf eine
Erwartung zurückzuführen sein, die sich von Jacksons erster Herausforderung
nach dem erfolgreichen Abarbeiten des "Lord Of The
Rings"-Mammutprojekts zumindest die Andeutung einer filmischen Offenbarung
erhofft hatte, statt lediglich einer soliden Neufassung der schon vom Klassiker bekannten "Affe gefunden - Affe importiert - Affe
tot"-Story; denn das reine Übertreffen der letzten, trotz starker
Besetzung mit Jessica Lange und Jeff Bridges doch arg bemühten und belanglosen
Verfilmung, war das Minimum an Pflicht. Die Kür, mit nachhaltigen Ideen oder
tiefer berührender Geschichte ist leider ausgeblieben, dafür wurde nicht
zuletzt das Potential der Figuren zu wenig ausgenutzt. Unter den gegebenen Umständen
ist das Resultat somit ein sehenswertes, aber auch ein gewisses Stück zu lang
geratenes Exemplar der Gattung Popcornunterhaltung.
Bild 92 %
Das Master ist tadellos und zeigt keine Kratzer. Der Kontrast und die
Farben erinnern etwas an die "Herr der Ringe"-Trilogie, sind aber
nicht ganz so extrem verfremdet worden. Dennoch erscheinen auch hier helle
Flächen meist leicht überstrahlt und Farben wirken häufig etwas verwaschen.
Rottöne werden zudem immer etwas überbetont. Der Kontrast ist ungeachtet der
Verfremdungen aber überwiegend recht hoch.
Im Gegensatz zu den vielen Filmen mit größerem Einsatz von Digital-Technik
wirkt das Bild von "King Kong" nicht künstlich weichgezeichnet,
sondern zeigt sehr viel Detail. Selbst eine leichte Körnigkeit des
Filmmaterials ist noch zu erkennen. In fast jeder Kamera-Einstellung ist das
Bild absolut scharf, zeigt deutliche Konturen und beinahe porentiefe Details.
Selbst die digitalen Effekte von King Kong und den Dinosauriern zeigen eine
Schärfe, die sich nicht von der der eigentlichen Filmaufnahmen unterscheiden
lässt. Lediglich bei schnellen Bewegungen verlieren die Animationen leicht an
Schärfe und in manchen Szenen lässt sich dann doch erkennen, eine echte
Film-Aufnahme vor dem "Bluescreen" ist und was erst digital im
Computer generiert wurde. Dies kommt aber äußerst selten vor und vergleicht
man z.B. HDTV-Bilder der neueren "Star Wars"-Filme mit der Qualität
von "King Kong", so ist es erstaunlich, welch hohes Schärfe-Niveau
der Film nahezu durchgängig bietet.
Das mit dem Microsoft-Codec VC-1 komprimierte HDTV-Bild wurde absolut sauber
encoded. Obwohl die Aufnahmen auf King Kongs Heimatinsel selbst kleinste
Blätter haarfein zeigen, sind an keiner Stelle des Bildes eine leichte Unruhe
oder Unschärfen zu erkennen.
Ton 91 %
Da "King Kong" weltweit als HD DVD mit dem HD DVD-Laufwerk für die
Xbox 360 ausgeliefert wird, befinden sich gleich sechs Tonspuren auf der Disc.
Neben den europäischen Sprachen befindet sich auch eine japanische
Synchronfassung auf der HD DVD. Bei den Tonformaten gibt es noch nichts
besonderes zu hören. Sämtliche Tonspuren nutzen den optimierten Dolby Digital
Plus-Codec, der auch schon beim HDTV-Satellitenfernsehen zum Einsatz kommt.
"King Kong" wurde mit einem Surround-Mix der Spitzenklasse
garniert, der sehr abwechslungsreich und dynamisch ist. Der Soundtrack von James
Newton Howard begleitet den Film nahezu durchgängig mit seinen weiträumigen
Klängen, die meist dezent im Hintergrund zu hören sind, in dramatischen Szenen
aber zu einem klanggewaltigen orchestralen Feuerwerk werden. Die Abmischung der
Effekte ist sehr gut gelungen. Aus den Surround-Kanälen ertönen viele
verschiedene Effekte von allen Seiten und selbst in den ruhigen Szenen sind
viele Umgebungsgeräusche zu hören. Klanglich ist der Film ebenfalls auf einem
guten Niveau, fällt allerdings nur recht selten durch deutlich ausgeprägte Höhen
auf.
Special Features
Die "King Kong" HD-DVD bietet keinerlei Extras. Auf das "U-Control"-Feature
der US-HD DVD, welches parallel zum Film die Einblendung von Bonus-Material
erlaubt, wurde bei der europäischen HD DVD-Version verzichtet.
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 19.11.2006
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