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Constantine
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Original |
Constantine |
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Anbieter
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Warner Home Video (2006) |
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Laufzeit
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120 min. |
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Bildformat
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2,40:1 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Deutsch, Dolby Digital Plus 5.1
2. Deutsch, Dolby TrueHD 5.1 |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch |
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VÖ-Termin
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15.12.2006 |
Film 50 %
Eigentlich für einen Daueraufenthalt in der Hölle vorgesehen, durfte John
Constantine (Keanu Reeves) doch noch einmal zurück auf die Erde und ist nun
hauptberuflich als Dämonenjäger unterwegs. Seinen Traumjob stellt seine neue
Profession allerdings auch nicht gerade dar, weshalb er sich überwiegend mit
unfröhlichem Zynismus oder noch unfröhlicheren Depressionen durchs Zweitleben
schlägt. Auf allzu viele Sympathiepunkte darf er daher nicht hoffen, als sein
Weg sich mit dem der Polizistin Angela Dodson (Rachel Weisz) kreuzt, aber seine
fachspezifischen Fähigkeiten kann er ihr schon anbieten und auf diese ist sie
bei der Untersuchung eines mysteriösen Selbstmordes auch dringend angewiesen;
denn tatsächlich haben hier finstere, übernatürliche Kräfte ihre Finger in
einem Spiel, bei dem es um viel mehr geht als nur um ein kleines menschliches
Einzelschicksal.
"Constantine" hat dank seiner Comic-Vorlage eine mehr als interessante
Grundkonstellation zu bieten, sowohl was sein Personal, als auch seine atmosphärisch
dichte Geschichte angeht. Zumindest ist dies noch zu ahnen, wenn man sich die
Filmadaption ansieht. Im übrigen erweist sich das Leinwandprodukt leider in
mehr als einer Hinsicht als ein wenig unausgegoren. Während das Drehbuch zwar
durchaus bemüht ist, nicht mit zuviel Glätte und Gradlinigkeit zu langweilen,
fallen doch immer wieder erzählerische Holprigkeiten und verkrampfte Verkürzungen,
die Zulasten der Stimmung gehen, negativ ins Gewicht. Auch die Spezialeffekte
schwanken unschlüssig zwischen eindrucksvoll und einfach billig hin und her.
Und die Besetzung schließlich erweist sich zwar gerade in den Nebenrollen
durchaus als hochwertig, hat aber in der Hauptrolle einen Keanu Reeves
aufzubieten, der mal wieder in alte Untugenden zurückfällt und sich häufig
seltsam teilnahmslos und steif in den Kulissen verliert.
Bild 83 %
Das Bild wurde optisch leicht verfremdet. Der Kontrast ist etwas steil und auch die Gesamthelligkeit nicht sonderlich hoch. Insgesamt ist der Kontrast aber noch gut genug, um selbst in den dunklen Szenen genügend Details noch erkennbar zu lassen. Trotz der recht kräftigen Farben wirkt das Bild meist etwas düster, weil die Farben praktisch nie in Reinform zu sehen sind, sondern per Digitaltechnik etwas auf alt getrimmt wurden und eine sepiafarbene oder grüne Eintönung zeigen.
Das Master zeigt feines, kaum körnig wirkendes Rauschen und ab und zu einzelne
Kratzer. Während Konturen etwas weich dargestellt werden und die Kamera nicht
immer hundertprozentig scharf fokussiert zu sein scheint, ist die Detailschärfe
in Nahaufnahmen sehr hoch. Aufgrund der üppigen Farben wirkt das Bild sehr
plastisch und bietet eine sehr gute Tiefenwirkung. Der Einsatz der
VC-1-Kompression ist nicht erkennbar.
Ton 79 %
Der 5.1-Mix wurde sehr wuchtig und weiträumig abgemischt. Musik und Effekte
erzeugen einen sehr angenehmen Raumklang mit viel Abwechslung. Die hohe Dynamik
kommt insbesondere dem Subwoofer zugute, der kräftige Basswellen durch den Raum
bewegt. Im Hochtonbereich kann die DVD hingegen nicht ganz so überzeugen, da
sich die hohen Frequenzen nur geringfügig bemerkbar machen und die DVD daher in
den Höhen etwas stumpf klingt. So nimmt man das Prasseln von Regen z.B. nicht
mit dem glasklaren natürlichen Klang wahr, sondern hört nicht viel mehr als
ein helles Rauschen. Hier bringt auch der TrueHD-Track nur um Nuancen eine
Verbesserung, der sich klanglich kaum von dem Dolby Digital Plus-Audio-Track
unterscheiden lässt.
Special Features
- "In-Movie Experience": Präsentation von kleinen Mini Making ofs
mit Anmerkungen zu einzelnen Szenen in kleinen Video-Fenstern parallel zum
Film
- Audiokommentar: von Regisseur Francis Lawrence, Produzenten Akiva Goldsman und Drehbuchautoren Frank Capello und Kevin
Brodbin (ohne Untertitel)
- 14 Making Ofs mit verschiedenen Schwerpunkten
- Music Video: "Passive" von A Perfect Circle
- Nicht verwendete Szenen: mit opt. Kommentar von Regisseur Francis Lawrence
- Trailer: Teaser- und Kinotrailer
- Blick in die Zukunft: Die Kraft der Prä-Visualisierung mit opt. Kommentar von Regisseur Francis Lawrence
- DVD ROM Features: Demoversion CONSTANTINE PC - Spiel
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 15.12.2006
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