Test: Yamaha DVD-S2500 (2/2)
Testequipment:
Bildqualität
Gehen wir zunächst auf die Bildqualität bei Verwendung des
digitalen HDMI-Ausgangs an. Wir wählten für eine möglichst genaue Anpassung
auf unser Pioneer-Plasma mit einer Auflösung von 1.024 (Hor) x 768 (Ver)
den 720p Ausgabemodus beim internen Scaler. Bei diesem Modus muss das
Pioneer-Plasma horizontal praktisch keine Skalierung vornehmen, nur vertikal
wird skaliert, da das Pioneer Plasma lediglich 1024 Bildpunkte aufbieten kann,
die 720p Norm aber nach 1.280 Bildpunkten verlangt, die z.B. das
Pioneer 50 Zoll-Display PDP-505XDE mitbringt.
Was geschieht in dieser Situation mit unserem Bildsignal? Das
Bildsignal wird komplett vom DVD-S2500 vorbereitet, das heißt, das
De-Interlacing und das Upscaling werden vom DVD-S2500 übernommen. Das fast
fertige Digital-Bildsignal wird dann in den PDP-435FDE eingeschleust, wo es die
digitale Ebene nicht mehr verlässt. Es steht also keine einzige Wandlung dem
Bildgenuss im Wege.
Zur Bildqualität im einzelnen, erläutert am Beispiel der
DVD "Harry Potter und der Gefangene von Askaban". Sehr gut ist
die Bildgüte in Kapitel 7 zu sehen, kurz vor der Abfahrt des Zuges in Richtung
Hogwarts, wie Ron Weasleys Mutter die Ratte "Krätze" im schnellen
Laufschritt zum Zug transportiert: Obwohl sich Mrs. Weasley schnell bewegt,
bleibt das Fell von Krätze sehr detailliert sichtbar, ohne dass sich oftmals
typische Bewegungsunschärfen, Rauschmuster oder Pixelbildungen mit ins Bild
mischen.
Auch bei Laufzeit 18:30, als Harry Potter, Hermine Granger und
Ron Weasley sich in ihr Zugabteil setzen, ist rechts im Bild sehr gut die
Struktur des Sitzbezugs im Zugabteil zu erkennen, auch bei den Bewegungen
während des Hinsetzens der Protagonisten. Auch, als Harry die Tür des Abteils
mit einer schnellen Bewegung zuzieht, entstehen keinerlei Unschärfen.
Ab Laufzeit ca. 18:55,als der Zug sich seinen Weg durchs
regnerisch-nebelige und somit unwirtliche Wetter bahnt, sieht man, dass die
Rauchschwaden, die der Lokomotive entweichen, ebenso plastisch erscheinen wie
die leichten Nebelschwaden. Keine nicht dorthin gehörenden Blockrauschmuster
inmitten den verschiedenen Grau-Nuancen schmälern den Gesamteindruck. Sehr schön ist hinter Ron Weasley in der
nächsten Sequenz die Struktur der Wand im schon älteren und daher reichlich
abgenutzten Zugabteil zu erkennen. Und auch die Glasflasche, die auf dem
Fensterbrett steht, erscheint plastisch-dreidimensional. Selbst die Struktur der
Scheibe, die im Abteil zur Abgrenzung zum Gang eingefügt ist, ist sehr gut zu
erkennen, das Glas ist nicht völlig durchsichtig, sondern schon etwas
schmierig. Auch kleine Einzelheiten wie z.B. der Atem von Hermine Granger und
Harry Potter, als es beim Einstieg der Dementoren frostig kalt im Zug wird, gibt
der Yamaha sehr sensibel und sorgsam wieder.
Kommen wir nun zu Kapitel 10, Laufzeit etwas über 30 Minuten.
Hier zeichnet der Yamaha die grüne Wiese sehr schön, als Harry, Hermine und
Ron in der Nähe von Hagwarts umherwandeln. Hier merkt man nur, dass noch
deutlich mehr Bildqualität möglich ist, wenn man mit Boliden > 3.000 €
wie z.B. unserem Bildmeister Denon DVD-A1XV
vergleicht, die ein noch detailliertes, noch plastischeres Bild mit noch
neutralerer, klarerer Farbgebung ermöglichen. Ein kleiner, sichtbarer
Qualitätssprung ist aber auch mit den beiden günstigeren Modellen Pioneer DV-868AVi
und Denon DVD-3910 möglich, beide bieten
noch mehr Struktur und Feinheit im Bild. Für die 800 € Liga jedoch setzt
fortan bei der Bildqualität via HDMI der DVD-S2500 die Maßstäbe, er stellt
noch etwas greifbarer und brillanter dar als der bereits sehr gute Denon DVD-2910.
Auch bei 30.30 Minuten, als kurz eine Panorama-Einstellung
eingeblendet wird, stellen sehr teure Edel-Player noch sauberer aufgebaut und
mit mehr Bildtiefe dar, für seine Preisregionen aber markiert der DVD-S2500
wieder das Optimum. Auch bei der Exkursion durch den an Hogwarts angrenzenden
Wald unter Leitung von Hagrid (der nun in dieser Episode als Lehrer fungiert),
besticht der Yamaha durch sein ausgewogenes, klares Bild. Dies sieht man sehr
gut z.B. an der feinen Struktur der Baumrinden und am Monster-Buch, welches der
Widerling vom Dienst, Draco Malfoy, spazieren trägt und kurz mit dem vom ihm
gewohnten Argwohn betrachtet.
Die Farbwiedergabe ist insgesamt erfreulich neutral, nur wenn
Licht verstärkt in den Wald hineinscheint, wirkt das Bild - wir sprechen hier
von der Werkseinstellung - minimal zu grell, hier könnte es noch ein wenig
ausgewogener sein.
In einem nächsten Schritt haben wir die identischen
Filmsequenzen, diesmal unter Verwendung des Komponenten-Ausgangs, Einstellung
Progressive, angeschaut und analysiert. Unterschiedlich sind jetzt die
Anforderungen im Vergleich zu unserer ersten Version. Es findet nun eine analoge
Videosignalübertragung statt, das heißt, dass der Pioneer das eingehende
Analogsignal für die Weiterverarbeitung mittels A/D-Wandlung digitalisieren
muss. Ebenfalls ist es nun der Job des PDP-435, das Signal auf die native
Auflösung des Panels hochzurechnen. Das De-Interlacing obliegt weiterhin dem
DVD-S2500.

Besonders über HDMI bietet der DVD-S2500 ein brillantes Bild
Insgesamt wirkt das Bild minimal verschwommener und weniger
ausdrucksstark als bei der
HDMI-Bildwiedergabe, dies spricht auch für die sehr gute Upscaling-Qualität
des DVD-S2500, denn, obwohl das Pioneer Plasma einen hervorragenden Scaler
besitzt, arbeitet das Yamaha Modell noch eine Idee sauberer, klarer und ohne
erkennbares Rauschen, das nun in leichtem Umfang a) durch die analoge
Signalübertragung mit anschließender A/D Wandlung und b) durch den Scaler im
Pioneer Display leicht sichtbar wird. Dass die Verschlechterung der
Bildqualität allerdings bei Weitem nicht in vollem Umfang dem PDP-435
angerechnet werden darf, beweist der Direktvergleich Denon DVD-2910
gegen Yamaha DVD-S2500 - der Denon bleibt einfach der Meister bei der analogen
Bildsignalausgabe, seine extrem hochwertige Zwei-DAC-Technik macht sich
offensichtlich bezahlt. Die beschriebenen Effekte eines leichtl verschwommenen
und leicht rauschenden Bildes sind beim Einsatz des 2910 weitaus geringer als
beim 2500 - hier muss sich der Yamaha dem Denon geschlagen geben. Als
bezahlbarer Champion der analogen Wiedergabe kann sich nach wie vor der
exquisite Toshiba SD-9500 profilieren, der
gleich drei Video D/A-Wandler mitbringt und extrem plastisch und feinfühlig
sowie farblich nahezu perfekt darstellt. Hier müssen es sich dann selbst der Pioneer DV-868AVi
und Denon DVD-3910 gefallen lassen, ins
zweite Glied zurückversetzt zu werden.
Insgesamt die Unterschiede HDMI- Komponente beim Yamaha
DVD-S2500 in der Übersicht:
Was zeigt uns dies? Nun, geht es um den HDMI Betrieb und die
Bildgüte bei einem bezahlbaren DVD-Player, liegt der DVD-S2500 nun in der Liga
bis rund 1.000 € in Front. Er bietet ein Optimum an Bildschärfe, Brillanz,
Klarheit und Detailreichtum. Der DVD-2910 muss sich hier ebenso dahinter
anstellen wie der Pioneer DV-668AV, der noch
nicht einmal einen internen Scaler hat und so hinter DVD-S2500 und DVD-2910 auf
dem dritten Platz einläuft. Yamaha ist somit ein besonders großer Wurf
gelungen.
Setzen wir unsere Beobachtungen bei "Star Wars, Episode 2,
der Angriff der Klonkrieger" fort. Hier wählten wir wieder die HDMI/720p
Alternative. Hier kann der Yamaha bereits in der Anfangssequenz überzeugen, als
die gelbe Schriftrolle mit der Beschreibung der aktuellen Situation in der
galaktischen (Noch) Republik von vorne nach hinten durch den Bildschirm scrollt.
Ohne Ruckler und ohne Unschärfeeffekte erreicht der DVD-S2500 hier
Spitzenbeurteilungen, die auch daraus resultieren, dass es nirgendwo, auch bei
genauem Hinsehen, Ansätze von Doppelkonturen der gelben Buchstaben im dunklen
Weltall zu bemängeln gibt. Hier hat Yamaha wirklich eine überzeugende Lösung
in Bezug auf die Bildqualität auf die Beine gestellt. Es hat allerdings eine Weile
gebraucht, es gab oft nicht völlig überzeugende DVD-Player in der
Vergangenheit, die erstaunlicherweise gerade in der visuellen Disziplin
keinesfalls überragten (gutes Beispiel: Der Yamaha DVD-S2300).
Der DVD-S2500 markiert hier nicht nur die Wende, sondern einen Quantensprung
nach vorn an die Klassenspitze.
Gerade, was die Plastizität, die Räumlichkeit des Bildes
angeht, trumpft der DVD-S2500 auch bei SW Ep.2 wieder groß auf: In der
Anfangssequenz ab Laufzeit 2 Minuten, als das Raumschiff mit der Doppelgängerin
von Senatorin Amidala im Landeanflug auf Coruscant ist, überzeugt die
plastische Einarbeitung des fliegenden Raumschiffs ins All mit dem darunter
auftauchenden Planeten. Auch das Raumschiff-Innenleben, nur sehr kurz zu sehen,
als der Bord-Commander der Doppelgängerin von Padme mitteilt, dass nun der
Landeanflug eingeleitet wird, wirkt detailliert und plastisch. Und auch,
als das Raumschiff in die Atmosphäre von Coruscant eintaucht, ist die
Plastizität der Wolkenschicht hervorragend, ebenfalls werden die extrem hohen
Gebäude ("Wolkenkratzer" wäre falsch, die obersten Stockwerke der
Gebäude befinden sich über den Wolken) sehr detailverliebt eingearbeitet. Bessere Werte liefern hier nur sehr
viel teurere Modelle ab der Preisklasse des Denon DVD-3910.
Aber bereits mit dem DVD-S2500 beginnt der sehr preisgünstige Einstieg in die
visuelle Oberklasse - eine klare 6-Sterne-Wertung auf dem Level des superben Denon DVD-2910,
der das bessere analoge Bild hat, während der Yamaha bei der digitalen
Bildsignalausgabe in Führung geht. Wer also sein System digital miteinander
verbinden möchte, findet im DVD-S2500 gerade in Anbetracht des Preises eine
nahezu ideale Alternative.
Die preisliche Ausrichtung und die gesamte Modellplatzierung auf
dem AV-Markt erscheint uns außerordentlich sinnvoll. Denn ein Pioneer DV-868AVi
oder ein Denon DVD-3910 sind zwar
zu einem besseren Bild befähigt, um dieses Plus an Bildqualität jedoch
auszunutzen, braucht der Anwender eine entsprechende Wiedergabekette mit teurem
Bildwiedergabegerät, damit sich die Zusatzinvestition, die gegenüber dem
DVD-S2500 doch beträchtlich ist, auch rentiert. D.h., an den Denon 3910 oder an
den DV-868AVi muss ein hochwertiger Projektor oder ein hochwertiges Plasma >
3.000 € angeschlossen werden, geht es um die Herausstellung auch kleiner
visueller Einzelheiten. Der DVD-S2500 ist hingegen auch schon mit anerkannt
guten Einsteigerprojektoren wie z.B. dem Panasonic PT-AE700 oder dem Sanyo
PLV-Z3 sehr gut kombinierbar. Der Yamaha ist befähigt, diese Projektoren zu
visuellen Höchstleistungen anzuspornen.
Bewertung     
Ton
Dem internen Decoder kann man nur sehr gute Noten aussprechen.
Der Klang ist räumlich, der Bassbereich ist gut, wenn auch im Vergleich zu
hochwertigen Decodern in AV-Verstärkern/Receivern nicht ganz so gewaltig und
druckvoll. Im Vergleich mit anderen Alternativen jedoch bietet der DVD-S2500 ein
ausgesprochen erfreuliches Niveau. Auch die Stimmwiedergabe ist prima, Stimmen
ertönen klar verständlich. Auch die Präzision bei der Effektwiedergabe
verdient sich ordentliche Zensuren. Die Surroundklangkulisse erfreut durch
dynamischen Aufbau.
Die ausgezeichnete akustische Vorstellung des DVD-S2500 geht im
SACD-Betrieb weiter. Bei der Multichannel-SACD "Frankie goes to Hollywood,
'Rage Hard - the Sonic Collection' " konnte der Yamaha wirklich begeistern.
Der spritzige, nachdrückliche, aber nie überspitzt klingende oder aggressive
Hochtonbereich verdient sich ein Sonderlob. Im Vergleich zum DVD-S2300
aus früherer Produktion, der es bei der Hochtonwiedergabe manchmal zu gut
meinte, liegt der DVD-S2500 nie daneben, sondern agiert lebendig und stimmig. Im
Hochtonbereich bei der SACD-Wiedergabe wirkt der Yamaha sogar noch behänder als
der Denon DVD-2910, der im direkten
Vergleich zurückhaltender agiert und weniger Elan zeigt. Der Denon legt mehr
Wert auf Harmonie, während dem Yamaha eine spritzige, nach vorn strebende
Wiedergabe über alles geht.
Exzellent gelingt ihm die Stimm- und Instrumentaltrennung in den
Songs "Relax" und "Rage Hard". Auch die unterschiedlichen
Bassanteile erkennt der DVD-S2500 klar und modelliert so ein makelloses
Bassgefüge heraus. Die Front/Surrround-Balance erweist sich als sehr
ausgewogen, die präzise Einarbeitung des Surround-Klangfelds beweist, dass den
Yamaha-Akustikleuten kein Aspekt entgangen ist - ein komplettes, klares,
beeindruckendes Klangbild ist das Ergebnis. Die Folge: Unser neuer Spitzenreiter
bei der SACD-Wiedergabe in der Liga bis 1.000 € heißt DVD-S2500.
Und auch im DVD-A-Betrieb bei der DVD-Audio "Reptile"
von Eric Clapton gibt es nur Erfreuliches zu berichten. Ein sehr stimmiges
Grundvolumen, gekoppelt mit der bereits im SACD-Betrieb herausgehörten Dynamik
sowie gepaart mit mit Nachdruck und Klarheit sorgen für ein Klangbild, das
atypisch für einen 750 €-Player ist. Hier muss sich selbst der Pioneer DV-868AVi
mächtig strecken, um mit nochmals höheren Dynamikwerten den Yamaha knapp
auf Distanz zu halten. Ein Denon DVD-3910
ist noch nicht einmal schwungvoller als der Laune machende Yamaha, aber er
detailliert hörbar präziser. "Highendige" Zurückhaltung in
Form extensiver akustischer Analytik ist nicht die Stärke des Yamaha - zu
unserer großen Freude, denn so macht das Hören mit dem schwungvoll
aufspielenden gerät einfach mehr Freude.
Diese frische, mitreißende Auslegung behält er auch bei der
Wiedergabe normaler CDs bei, wie er z.B. bei unserer Test-HDCD "The
Essential James Bond" (aufgenommen 1997 vom Prager Symphonieorchester)
bewies. Wir hörten insbesondere das sehr schöne, stimmungsvolle "You only
life twice" aus dem gleichnamigen Film. Hier testeten wir auch gleich den
integrierten PLII-Decoder mit dem überzeugenden Ergebnis, dass er eine homogene
und räumliche Darstellung, das gesamte Klangbild wirkt im Hochtonbereich
erstaunlich transparent und entschwindet nicht mit schleichendem Ermatten den
Sinnen des Zuhörers. Die Instrumentaltrennung ist ebenfalls beachtlich
gut.
Mit SACD Text ist der DVD-S2500 ebenfalls ausgestattet
Der Digitalklang ist hervorragend, verbunden über i.link mit
einem Denon AVC-A11XV werden hervorragende Ergebnisse, fein auflösend und
ausdrucksstark, erreicht. Der Denon und der Yamaha erkannten sich übrigens
problemlos und gaben ein sehr gutes, klangstarkes Team ab.
Bewertung     
Fazit
Der DVD-S2500 holt sich ein eindrucksvolles Testergebnis
Der DVD-S2500 schlägt ein neues Kapitel für Yamaha als
Anbieter von DVD-Spielern auf. Waren die Ergebnisse bislang bestenfalls in
Ordnung, setzt der DVD-S2500 in einigen Disziplinen neue Klassenmaßstäbe bis
1.000 €. Basierend auf bereits sehr guter Philips-Basistechnologie, haben die
Yamaha-Ingenieure vielfältige Verfeinerungen einfließen lassen, was zusammen
für ein ebenso herausragendes wie überraschendes Testergebnis sorgt.
Maßstäbe setzt der Yamaha in der gesamten Akustikwertung, hier gibt es kein
anderes Modell in vergleichbaren monetären Dimensionen, das diesen Stand bieten
kann, und in der Bewertung der Bildqualität über den HDMI-Ausgang in
Verbindung mit dem internen Scaler. Das plastische, über alle Maßen saubere,
scharfe und detailtreue Bild kann ohne Abstriche begeistern. Analog
angeschlossen macht der DVD-S2500 immer noch eine sehr gute Figur, das Bild
wirkt im direkten Vergleich aber nicht ganz so klar, plastisch-greifbar und
sauber. Die Verarbeitung ist insgesamt auf einem hohen Standard, zu loben wären
hier insbesondere der sorgfältige Geräte-Innenaufbau, der sich definitiv am
vorbildlichen Denon-Level orientiert, die hochwertige Metallfrontplatte und die
dicken Gerätestandfüße sowie die überzeugende Geräterückseite. Weniger
gern sehen wir das zu grob auflösendes Display und vor allem die unzureichende
Fernbedienung. Hervorragend sind die grafisch attraktiven Menüs gelungen, so
ist das Handling nach kurzer Eingewöhnungszeit trotz der vielfältigen Optionen
einfach. Insgesamt für 750 € ein absolut rundes Angebot - dank i.link und
HDMI auch zukunftsträchtig - ohne wirkliche Mängel.
Yamahas Volltreffer: Der DVD-S2500 überholt die etablierte
Konkurrenz

DVD-Player bis 1.000 €
Test 22. Juni 2005
Preis-/Leistungsverhältnis:      
Pro:
-
Klassenbestes Bild bei Nutzung des internen Scalers und des
HDMI-Ausgangs
-
In jeder Beziehung hervorragende akustische Leistungen
-
Umfangreiche Einstelloptionen für die SACD-Wiedergabe
-
Hochwertige Frontplatte und Geräterückseite
-
Aufgeräumtes Innenleben
-
i.link-Schnittstelle
-
Pro Logic II-Decoder an Bord
-
Grafisch erstklassige Benutzeroberfläche
-
Laufwerk mit tadelloser Fehlerkorrektur
Contra:
-
Laufwerk liest zu langsam ein
-
Kein vollständiges Bassmanagement und kein Time Alignment
für DVD-Audio
-
Fernbedienung und Gerätedisplay überzeugen nicht
22. Juni 2005
Test: Carsten Rampacher
Datenblatt
-
DVD-Universalplayer für DVD-Video/Audio und SACD
-
Integriere Dolby Digital/Dolby PLII/DTS-Decoder
-
PAL/NTSC Progressive
-
Faroudja DCDi De-Interlacing
-
HDMI-Interface und interner Scaler
-
Videoanschlüsse YUV/Scart mit RGB/S-Video Hosiden/FBAS/HDMI
-
Audioanschlüsse i.linl/HDMI/digital optisch und
koaxial/2-Kanal Stereo/5.1-Analogausgang
-
Video-EQ mit Reglern u.a, für
Schärfe/Kontrast/Gamma/Helligkeit
-
Vorprogrammierte Bildfelder
(natürlich/warm/weich/Animation)
-
Getrennte Pegeleinstellungen für SACD und DVD/CD
-
Einstellbare Flankensteilheit und
Subwoofer-Übernahmefrequenz für SACD-Betrieb
-
Neue grafische Benutzeroberfläche mit aufwändiger
Darstellung
-
Karaoke-Funktion
-
Clear Voice für bessere Sprachverständlichkeit bei
niedriger Lautstärke
-
True Life als Bildenhancer für konstrastreiches, lebendiges
Bild
-
Abspielbare Disc-Typen: DVD+R/RW, DVD-R/RW und CD-R/RW.
-
Abspielbare Formate: DVD-Video7Audio, SACD, CD-Audio, SVCD,
Vided CD, jpeg, MP3
-
Lieferbare Farben: Schwarz und titan
-
Gewicht: 5,6 kg
-
Abmessungen B x H x T in mm: 435x100x314
-
Preis: 749 € (UVP)
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Carsten Rampacher
22. Juni 2005
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