Test: Teufel Theater 2

Wir danken unserem Kooperationspartner HiFi-Regler
für das Bereitstellen der Hörräume und des Testequipments
Teufel sorgt für einen Paukenschlag: Mit dem Theater 2 erhält
der engagierte und gleichzeitig preisbewusste Heimkinoliebhaber ein komplettes,
ausgewachsenes 6.1-Set mit drei Dipolen für die Surroundbeschallung inklusive aktivem Subwoofer mit 400 Watt-Endstufe für
845,-- EUR. Wir wollten nun in unserem Praxistest klären, ob das Theater 2
rundherum erfreuliche Leistungen zum wirklich günstigen Preis möglich macht.
Die Bezeichnung "Theater 2" hat bei Teufel Tradition, denn als Teufels Theater 2 vor einigen Jahren in seiner Urversion
auf den Markt kam, erfreute sich das Lautsprecher-Package über die gesamte
Bauzeit hoher Beliebtheit. Nun meinten die Teufel-Entwickler, auch aufgrund der
erstarken Konkurrenz, dass die Zeit für eine grundlegende Überarbeitung
gekommen ist. Daher verfügt das neue Theater 2 beispielsweise über völlig neue Hochtonkalotten und Tiefmitteltöner,
die laut Teufel für eine exzellente Dynamik, Räumlichkeit und
Feinzeichnung sorgen sollen. Besondere Aufmerksamkeit schenkte man einem
aufwändig konzipierten Centerlautsprecher - der nach bewährtem Vorbild unter einem
Bügel außerhalb der Frontwand montierte Hochtöner soll die besten Voraussetzungen für eine perfekte Impuls- und
Sprachwiedergabe mitbringen. Der im Paket enthaltene aktive Subwoofer glänzt
mit imposanten Leistungswerten: Die 400 Watt Power des M3000SW reichen auch für
ordentlich Bassdruck in größeren Hörräumen aus. Die Belastungswerte
aller Komponenten fallen für den Kaufpreis üppig aus, so dass die
Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind.
Front-Lautsprecher Teufel M300F
Als Hauptlautsprecher für die Stereokanäle kommen zwei Zweiweg-Boxen Teufel M300F zum Einsatz, die mit ihrem klassischen Hochformat nicht nur
für den Heimkinobetrieb, sondern auch für eine akkurate Stereowiedergabe
geeignet sein sollen. Aufgrund des günstigen Einstandspreises kann man -
was sich später im Testbetrieb auch zeigen wird - mit guten, nicht aber mit
weit überdurchschnittlichen Stereoqualitäten rechnen. Stereohörer mit
normalen Ansprüchen werden daher mit den Leistungen zufrieden sein,
passionierte, hörerfahrene Anwender sollten sich lieber teurere Lautsprecher
für die Stereowiedergabe zulegen. Die überarbeitete M300F präsentiert sich nicht nur in der neuen
Farbgebung, von Teufel "Silverblack-Look" genannt, sondern auch mit etlichen neuen
Zutaten. So arbeitet der Zweiwege-Lautsprecher mit einem 160 mm-Tiefmitteltöner, in dessen extrem festen und leichten Membranmaterial Algenzusätze beigemischt
sind. Als Hochtöner kommt eine ebenfalls neu entwickelte 25 mm große Gewebekalotte zum Einsatz. Sie wird von einem hoch verdichteten Neodym-Magneten und einer im Ferrofluid-Bad gekühlten Schwingspule angetrieben.
Die Daten:
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term: 80 Watt
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term: 140 Watt
* empfohlene Verstärkerleistung: ab 30 Watt
* geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-8 Ohm
* 160 mm Tiefmitteltöner mit ultrastabiler algenversetzter Membran
* 25 mm Hochtöner mit Gewebekalotte, Neodym-Magnet und Ferrofluidkühlung
* Bassreflexsystem
* CE-konformes Teufel-Anschlussfeld mit vergoldeten Schraubklemmen
* Gehäuseausführung schwarz mit silberfarbenem Abdeckgitter
* Abmessungen (B x H x T): 195 x 440 x 252 mm
* Gewicht: ca. 8 kg
* nur im Set Theater 2 erhältlich
Center-Lautsprecher Teufel M300C
Ein Vorbild für viele weitere Boxenmodelle von Teufel war der ausgelagerte Hochtöner des Centers M300C. Hierdurch konnte das Gehäuse recht kompakt bleiben, während der frei hängende Hochtöner
in den Disziplinen Räumlichkeit und Sprachverständlichkeit glänzen soll. Im
Testbetrieb klang der Center tatsächlich sehr frisch, natürlich und sauber. Durch die identische Chassis-Bestückung und nahezu gleichen Gehäuseabmessungen sind die Frontboxen M300F und der Center M300C ein Garant für ein absolut homogenes
Klangbild - wie es bei einem kompletten Heimkinosystem auch sein sollte.
Die Daten:
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term: 80 Watt
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term: 140 Watt
* empfohlene Verstärkerleistung: ab 30 Watt
* geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-8 Ohm
* 160 mm Tiefmitteltöner mit ultrastabiler algenversetzter Membran
* außerhalb des Gehäuses montierter 25 mm Hochtöner mit Gewebekalotte, Neodym-Magnet und Ferrofluidkühlung
* Bassreflexsystem
* CE-konformes Teufel-Anschlussfeld mit vergoldeten Schraubklemmen
* Gehäuseausführung schwarz mit silberfarbenem Abdeckgitter
* Abmessungen (B x H x T): 440 x 255 x 252 mm
* Gewicht: ca. 8 kg
* nur im Set Theater 2 erhältlich
Dipol-Lautsprecher Teufel M300D
Für eine gelungene Surround-Klangkulisse sollen die Surround-Lautsprecher M300D
sorgen. Sie arbeiten im Dipolbetrieb: Jeweils ein 130 mm großer Tiefmitteltöner und eine 25 mm-Gewebekalotte strahlen
den Schall phasenversetzt nach vorne und nach hinten ab, was die direkt in Richtung Publikum abgegebenen Schallanteile auf ein Minimum reduziert.
Es entsteht genau in der Mitte eine starke Schallauslöschung, dadurch kann der
Lautsprecher nicht geortet werden. Die Nachteil: Dipole sind recht leise und müssen
mit viel Sorgfalt eingepegelt und aufgebaut werden. In Bezug auf die maximale Präzision schneiden vergleichbare
Direktstrahler systembedingt besser ab. Heimcineasten wissen Dipole trotzdem
sehr zu schätzen, denn der diffuse Klang sorgt im Filmton-Betrieb für ein
besonders realistisches Gesamt-Klangbild, denn es steigt die räumliche Weite
des Surround-Soundfelds. Ebenfalls wird eine höhere klangliche Dichte erzeugt,
was für mehr Atmosphäre sorgt, als sie z.B. Direktstrahler oder Bipole bieten
können. Das Rauschen des Meeres, das Trommeln der Regentropfen auf dem Hausdach
oder die Melodie des Windes können so umfassender vom Auditorium akustisch
empfunden werden. Störende Klanglöcher, die z.B. bei der Verwendung von
direktabstrahlenden Lautsprechern den Heimkinospaß mindern können, werden
durch Dipole reduziert - besonders auffällig ist dieser Vorteil bei drei oder
vier Dipolen, die für den Surround- und Back Surround-Einsatz verwendet werden.
Gerade bei der Extended Surround-Wiedergabe merkt man, dass ein komplettes,
tiefes, und umfassendes Klangbild den Heimkinospaß steigert. Teufel hat sonst viel getan, um die
Wiedergabe zu optimieren: Eine patentierte Dipolschaltung sorgt zudem auch in den Effektkanälen für einen linearen Übertragungsbereich ab 80 Hz. Somit haben Sie bei digitalen Tonformaten eine optimale Anpassung an den Subwoofer. Im Gehäuseboden integrierte Gewinde erleichtern die Anbringung an der Wand.
Die Daten:
* Dipol-Abstrahlcharakteristik zur Erzeugung eines diffusen Schallfeldes
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Long Term: 75 Watt
* Belastbarkeit nach IEC-Norm Short Term: 130 Watt
* empfohlene Verstärkerleistung: ab 15 Watt
* geeignet zum Anschluss an Verstärker mit einer Impedanz von 4-8 Ohm
* zwei 130 mm Tiefmitteltöner mit besonders stabilem Metallkorb
* zwei 25 mm Hochtöner mit Gewebekalotte, Neodym-Magnet und Ferrofluidkühlung
* CE-konformes Teufel-Anschlussfeld mit vergoldeten Schraubklemmen
* Gehäuseausführung schwarz mit silberfarbenem Abdeckgitter
* Abmessungen (B x H x T): 168 x 265 x 195 mm
* Gewicht: 5 kg
* nur im Set Theater 2 erhältlich
Subwoofer Teufel M3000SW

Mit seinem 300 mm Tieftöner, dem Bassreflexsystem und einer 400 Watt-Endstufe
sorgt der Teufel M3000SW für den entsprechenden Bassdruck. Und damit der
direktabstrahlende Subwoofer nicht zwingend in einer Ecke verschwinden muss, sondern sogar als
"TV-Möbel" in Form eines Unterstandes für das Fernsehgerät eingesetzt werden
kann (wenngleich dies in der Praxis aufgrund etwaig auftretender Vibrationen
nicht uneingeschränkt, gerade bei hohen Pegeln, zu empfehlen ist), ist der Tieftöner magnetisch abgeschirmt. Regler für den Pegel, die Übergangsfrequenz und die Phase ermöglichen zudem
wie bei den meisten Subwoofern eine Anpassung an Raumakustik, restliches
Equipment und das persönliche Hörempfinden.
Die Daten
* 300 mm Langhub Tieftöner
* Endstufe mit 250 Watt Sinus-Ausgangsleistung
* Musikleistung: 400 Watt
* Phasenregler
* regelbare Einsatzfrequenz (40 bis 240 Hz)
* Pegelregler
* Cincheingänge für Receiver/Verstärker mit Subwoofer-Vorverstärkerausgang
* Hochpegel-Eingänge zum Anschluss über die Lautsprecherklemmen des Receivers/Verstärkers
* magnetische Abschirmung
* Bassreflexsystem
* extrem stabiles Gehäuse mit 22 mm starken Gehäusewänden
* Gehäuseausführung schwarz mit silberfarbenem Abdeckgitter
* Abmessungen (B x H x T): 455 x 455 x 490 mm
* Gewicht: ca. 31,5 kg
Die Verarbeitung aller Komponenten überzeugt ohne Einschränkungen. Die
Schraubterminals zur Einführung des Lautsprecherkabels bzw. der Bananenstecker
sind solide und groß genau ausgeführt, so dass die anfallenden
Verkabelungsarbeiten gelassen zu erledigen sind. Das Oberflächen-Finish der
Lautsprecher überzeugt. Gehäusematerial mit besonders edler Anmutung kann man
in diesen Preisregionen natürlich nicht erwarten, langlebig und unempfindlich
aber wirken die Teufel-Komponenten aber auf jeden Fall. Das Anschlussfeld des
aktiven Subwoofers ist komplett ausgestattet und sauber verarbeitet.
Ton
Echtes Heimkino-Feeling für 845,- EUR ist nicht möglich
- werden viele Home Theatre-Liebhaber sagen. Geht doch, entgegnen wir, nachdem
wir das Teufel Theater 2 im Heimkinoeinsatz bei der 7. DTS Demo DVD und bei der
THX Ultimate Demo DVD hören durften. Hier bleiben gerade in mittelgroßen
Hörräumen zwischen 22 und knapp über 30 Quadratmetern (also Größen, die in
der Praxis auch oft vorkommen) kaum Wünsche in Bezug auf eine komplette
Filmtonakustik offen. Bereits der DTS-Trailer (hier die klassische Version,
"The Digital Experience") und der THX-Broadway-Trailer lassen
erahnen, was alles im Teufel-Set steckt: Mit brachialer Gewalt schleudert der
Subwoofer die tieffrequenten Effektanteile quer durch den Hörraum. Bei der
Vorstellung des Subwoofers überzeugen Tiefgang, Volumen, Druck und Präzision,
wie man z.B. bei den Filmausschnitten aus "Minority Report" (dts ES
Matrix 6.1) sowie "The Bourne Identity", Behind Enemy
Lines" und "The Fast and The Furious" heraushören kann.
Die Kraftausbrüche, zu denen der Basslautsprecher fähig ist, überraschen und
begeistern zugleich. Hier muss sich ein Großteil der Konkurrenten schon
wirklich anstrengen - selbst anerkannt herausragende, weitaus teurere Sub-/Sat-Systeme
wie das KEF KHT-2005.2 oder das
Energy Take 5.2 können im Filmtonbetrieb dem deutlich günstigeren
Teufel-Angebot in Bezug auf Bassgewalt, Tiefgang und Volumen nicht davonziehen -
im Gegenteil: Bedingt durch das relativ üppige Gehäusevolumen, erbringt der
Teufel-Woofer gerade bei heftigen Explosionen sogar eine nochmals intensiveren
Eindruck zum Zuhörer. Was die Präzision betrifft, muss sich der Teufel-Sub
aber vor allem dem überragenden KEF-Subwoofer des KHT-2005.2-Packages
geschlagen geben. Selbst kurze, trockene Bässe gibt der KEF-Bassist extrem gut
wieder.
Doch das Theater 2 kann nicht nur Bässe produzieren im
Filmbetrieb - auch die anderen "Basics", die zu einem gepflegten
Klangbild gehören, werden nicht vernachlässigt. Bei der neu gemasterten
Version von "E.T." und bei "Fantasia 2000" fällt die
gelungene Übertragung des Music Score positiv auf. Erstaunlich homogen und doch
lebendig agiert das Theater 2 - die Ergebnisse sind so gut, dass man sogar sagen
kann, dass nicht - wie man aufgrund des Kaufpreises eigentlich annehmen sollte -
eher AV-Receiver der gehobenen Einsteigerklasse bis rund 600,-- EUR, sondern
sogar teurere Modelle bis rund 1.000,-- EUR problemlos in Verbindung mit dem
Theater 2 betrieben werden können. Dies zeigt auch die ausgezeichnete
Effektwiedergabe der drei Dipol-Surroundlautsprecher (zwei für den Surround-
und einer für den Back Surround-Betrieb): Ein sehr breites, flächendeckendes
Surround- und Back Surround-Klangerlebnis wird realisiert. Auch, wenn ein Dipol
konzeptionsbedingt nicht die Präzision bei der Effektortung erreichen kann wie
ein Direktstrahler, so lässt sich doch an der Höhe der Präzision bei den
Theater 2-Dipolen nichts aussetzen. Klar, frisch und gut aufgebaut präsentieren
sich die Effekte in allen Testbeispielen. Bei "Star Wars - Episode 1, The
Phantom Menace" brilliert das Theater 2 in der fast schon legendären
"Pod Race"-Sequenz: Mit kraftvollem Bass und einer durchdringenden,
plastisch wirkenden Effektwiedergabe donnern die Pod Racer durch (oder besser
über) den schwierigen Parcours auf dem Wüstenplaneten.
Der Center sorgt ebenfalls für höchst zufriedene Gesichter
beim Testteam. Mit hoher Natürlichkeit und einer überraschend hohen
Transparenz im Hochtonbereich werden überdurchschnittlich gute Leistungen
geboten. Die Detaillierung ist gut gelungen, hier aber werden sehr
anspruchsvolle Mehrkanal-Klangliebhaber allerdings Spielraum für Verbesserungen
ausmachen. Dies ist aber nicht den Teufel-Entwicklern anzulasten. Für den
günstigen Kaufpreis des Theater 2 wurde ein Optimum erreicht. Vielmehr muss man
hier auf Lautsprechersysteme deutlich höherer Preisklassen zurückgreifen, wenn
man einen sehr exakten Aufbau und eine sehr exakte Herausarbeitung jedes Details
einer Stimme für elementar wichtig erachtet.
Ganz hervorragend ist es um die Pegelfestigkeit der Komponenten
bestellt. Auch bei sehr hohen Lautstärken agieren die Lautsprecher noch
souverän, was besonders neben den hochwertigen verwendeten Bauteilen auch auf
die brauchbaren Gehäusevolumen zurückzuführen ist. Erst bei extrem hohen
Pegeln in größeren Hörräumen um die 30 Quadratmeter wird die
Hochtonwiedergabe etwas zu spitz und zu dominant. Diese Pegelregionen dürfte in
der Praxis aber kaum ein Hörer aufsuchen. Der aktive Subwoofer nimmt praktisch
jede Art von Belastung mit Gelassenheit. Auch bei "Kampflautstärken",
die bereits einen Großteil der Nachbarschaft auf den Plan rufen dürften,
agiert der Bassist sauber und klar. Zu loben ist die praktisch völlige
Abwesenheit von Störgeräuschen jeglicher Art.
Filmtoneigenschaften und Pegelfestigkeit überzeugen - wie sieht
es mit den Mehrkanal-Musikqualitäten aus? Auch hier muss sich kein Käufer des
Theater 2 mit dem Gedanken plagen, einen Fehlkauf getätigt zu haben - im
Gegenteil: Selbst bei mehrkanaligen DVD Video- und DVD Audio-Medien mit
qualitativ hervorragend aufgenommener klassischer Musik gibt sich das System
keine Blöße. Der aktive Subwoofer stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass er
es nicht nur gewaltig krachen lassen kann, sondern sich auch erfolgreich um eine
harmonische, klare Musikwiedergabe bemüht: Nie spielt er zu aufdringlich auf,
sondern agiert mit der nötigen Diskretion. Stets sorgt er für ein rundes,
stimmiges Bassfundament. Ist er aber dann gefragt, beispielsweise bei einem
plötzlichen Orchestereinsatz, ist der Basslautsprecher gleich mit der richtigen
Vehemenz zur Stelle. Harmonisch und rund ist die Stimmwiedergabe, voluminös und
gut strukturiert treten die Teufel-Lautsprecher im Surroundbereich auf und
sorgen so für einen tiefen, ganzheitlichen Höreindruck. Der Hochtonbereich ist
bis in hohe Lautstärken ausgewogen, die Detaillierung ist gut - eine
überragende Leistung für ein System dieser Preisklasse.
Bleibt der Stereobetrieb - hier kann man eigentlich von einem
Lautsprechersystem für diesen Kaufpreis keine besonders hervorhebenswerten
Leistungen erwarten. Doch das Theater 2 macht selbst in dieser Disziplin auf
sich aufmerksam: Mit einer homogenen, klaren Klangkulisse wird das gebotene
Niveau dem Stereohörer mit normalen Ansprüchen problemlos ausreichen. Dass die
Zusammenarbeit zwischen dem Subwoofer und den beiden Frontlautsprechern sehr
gut, zeigen die harmonischen Übergänge und die saubere Strukturierung.
Der sehr anspruchsvollere Stereoliebhaber wird natürlich verschiedene Defizite
ausfindig machen (Bühnenaufbau könnte noch klarer sein, Detaillierung bei
musikalischen Einzelheiten könnte noch exakter sein), hier muss man das
Ergebnis aber im Verhältnis zum Kaufpreis sehen - und da müssen selbst
erfahrene, anspruchsvolle Stereohörer dem Theater 2 sehr gute Leistungen konzedieren.
Fazit
Eine runde Sache - für einen sehr fairen Kaufpreis bietet das
Theater 2 einen rundherum begeisternden Gegenwert. Für alle Einsatzzwecke ist
der Anwender gerüstet, denn sowohl, was die Filmtonwiedergabe betrifft, als
auch in Bezug auf die Mehrkanal-Musikdarstellung liefert das Teufel-Angebot eine
reife Leistung ab. Die Pegelfestigkeit aller Komponenten weiß zu überzeugen,
der Subwoofer brilliert mit seiner außerordentlichen Durchsetzungskraft. Echte
Mängel sucht man am Theater 2 vergeblich.
Für seinen Kaufpreis bietet das Theater 2
momentan konkurrenzlose Leistungen

Mittelklasse
Test 17.12.2003
Preis-/Leistungsverhältnis      
Pro:
-
Überragendes Preis-/Leistungsverhältnis
-
Hohe Pegelfestigkeit aller Komponenten
-
Aktiver Subwoofer mit exzellentem Tiefgang und Volumen
-
Klare, räumlich weite Surround-Klangkulisse
-
Centerlautsprecher mit natürlicher und erstaunlich frischer
Wiedergabe
-
Für Mehrkanal-Musik und Filmton geeignet
-
Hochwertige Verarbeitung
-
Durch hohes Gesamt-Leistungsniveau flexible
Einsatzmöglichkeiten
Contra:
Test: Carsten Rampacher
Testassistent: Matthias Walther-Richters
17. Dezember 2003
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