Test: Subwoofer Yamaha
YST-SW320

Finish und Features
Yamahas neuer Mittelklasse-Subwoofer YST-320, der zu
einem Listenpreis von 999 DM angeboten wird, kommt mit integriertem
250 Watt-Verstärker (am 5 Ohm) und kompakten Ausmaßen. Wahlweise ist der Woofer
in Schwarz oder in Kirsche erhältlich - eins ist beiden
Varianten gemeinsam: Der YST-320 ist sehr gut verarbeitet und bietet
neben Tiefpassfilter (40 bis 140 Hz stufenlos regelbar) und Phasenumkehr-Schalter
auch einen Film- und einen Musikmodus.
Klangeigenschaften
Mit 250 Watt Leistung scheint der
YST-SW320 auch für die Beschallung größerer Hörräume gut
gerüstet. Kritiker werden zunächst einmal einwenden, dass bei den
sehr kompakten Abmessungen ja wohl kaum ein anständiges Basserlebnis
möglich wäre - für viele muss sich ein aktiver Subwoofer richtig
breit machen, erst dann schenkt man den Leistungsangaben, der
Klangperformance und der Dauerbelastbarkeit Glauben. Wer am
Können des Yamaha YST-SW320 zweifelt, sollte sich daher zum Händler
begeben und Probe hören - denn der relativ kleine Woofer besitzt
beachtliche Telente: Bei "Independence Day", "Die Mumie"
und "Nur Noch 60 Sekunden" stellte er eine tadellose klangliche Präzision zur Verfügung, das sehr steif ausgelegte
Gehäuse unterband wirkungsvoll Vibrationen, und die
Dauerbelastbarkeit zeigte sich über jeden Zweifel erhaben.
Leistungsengpässe gab es keine, dass nochmals deutlich mehr in punkto
Power geht, bewies nur der Vergleich mit dem YST-SW800,
der noch kraftvoller im Antritt ist.
Sicherlich, wer bereit ist, für
einen Subwoofer Tausende von Mark auszugeben und sich in der
Spitzenklasse zum Beispiel mit B&W-Produkten ausstattet, wird eine
nochmals deutlich bessere Gesamtperformance feststellen - aber zu
moderaten Einstiegspreisen, das zeigt auch der YST-SW320, bieten die
aktuellen Yamaha-Topliner einen absolut überzeugenden Gegenwert und
müssen sich auch nicht hinter den Produkten anderer, auf Lautsprecher
spezialisierter Hersteller verstecken.
Auch für die Party zuhause ist
der YST-SW320 ein sehr guter Partner, verleiht er doch insbesondere
bassstarker Techno- und Dancefloor-Musik die nötige Ausdruckskraft. Wie
bei Yamaha-Woofern üblich,
hat der Benutzer die Wahl, ob er den "Film"-Modus oder aber
den "Music"-Modus aktiviert. Während bei Filmen
grundsätzlich der Filmmodus aufgrund seines weitaus besseren Volumens
zu empfehlen ist, muss man die richtige Einstellung bei der
Musikwiedergabe von der wiederzugebenden Musikart abhängig machen:
Während bei klassischer Musik (Test-CDs/DVD: Königin der Nacht:
Cheryl Studer singt Mozart, DDD-CD, Vivaldi/Vier Jahreszeiten, Dolby Digital
5.1-DVD) auf jeden Fall die
"Music"-Betriebsart zu empfehlen ist (denn die Präzision
des Basses ist entschieden höher - selbst im MUsikmodus dürften sich
highfidele Klassik-Liebahber am entwas zu wenig feinfühligen Einsatz
des Subwoofers stören),
sollten sich Fans heftiger Techno- oder House-Musik auch mit dem
Filmmodus anfreunden können: Denn dann ist genau das Mehr an Volumen
dabei, das bei den Tracks, bei deren Wiedergabe die klangliche
Reinheit sowieso eher sekundär ist, richtiges Dancefloor-Feeling
aufkommen lässt.
Fazit
Der Yamaha YST-SW8320 bietet mit
sehr guten Leistungsreserven sowie eine gleichermaßen guten Eignung
für Musik (mit kleinen Einschränkungen bei sehr differenzierten
Klassikstücken) und Film keinen Anlass zur Kritik. Die Verarbeitung ist
über jeden Zweifel erhaben, das Preis-/Leistungsverhältnis ebenso.

Auch in
Schwarz ist der YST-SW320 lieferbar
Nach dem bereits getesteten YST-SW800
zeigt sich damit auch eine Klasse darunter, dass die aktuelle
Generation der Yamaha-Woofer überzeugende Qualitäten mit einem
günstigen Einstiegspreis zu kombinieren weiß.
Der YST-320 bietet sehr gute
Performance und ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis

Pro & Contra
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Sehr gute Leistungsreserven und
Präzision |
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Erstklassige Verarbeitung und elegantes,
platzsparendes Design |
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Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut |
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Bei der Wiedergabe klassischer Musik
etwas zu wenig feinfühlig |
Technische Daten:
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Verstärkerleistung 250 Watt an 5 Ohm |
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25 cm Tieftöner magnetisch abgeschirmt |
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Anschlüsse: 2 x Line-In (Cinch), Lautsprecherterminal
für 2 Boxen (In und Out) mit Schraubverschlüssen |
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Tiefpassfilter stufenlos regelbar von 40 - 140 Hz |
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Übertragungsbereich 20 - 160 Hz (bei -10
dB) |
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Zwei Modi für die Anpassung an HiFi- oder AV-Betrieb |
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Abmessungen (B x H x T in mm):340 x 432 x
370 |
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Gewicht 17 kg |
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Farbe: Schwarz, Kirsche |
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Preis: 999 Mark |
Test: Carsten Rampacher
Test-Verstärker: Denon AVC-A1SE, Yamaha DSP-AX1
15.01.2001
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