Test: DVD Audio/Video-Player
Technics DVD-A10

Finish, Features und Anschlüsse
Der Technics DVD-A10 ist der erste DVD-Player des
highfidelen Labels von Matsushita. Wie aufgrund der Auslegung der
Marke Technics zu erwarten, ist das champagnerfarbene, 2498 DM teure
Gerät ein DVD Audio/Video-Player. Von Panasonic gibt es ein etwas
einfacheres Schwestermodell, den Panasonic
DVD-A7, der vor kurzem hervorragend im AREA DVD-Test
abgeschnitten hatte. Wer den DVD-A10 aus dem Karton holt, merkt bei
diesem Vorgang bereits, wo sich der deutliche Mehrpreis gegenüber dem
Panasonic DVD-A7
befindet: Das Gerät hat ein Gewicht von 8,6 kg gegenüber den 5,3 kg
des Panasonic-Players. Ein vibrationsdämmender, dicker Boden fällt
beim Betrachten sofort ins Auge.

Für hohe
Klangansprüche: Aufwendiger Boden des DVD-A10
Ein besonders hochwertiger
Transformator, speziell für die Audioschaltkreise, soll den
audiophilen Anspruch und die konstruktive Liebe zum Detail herausstellen. Auf
diesen Ringkerntrafo muss der
DVD-A7 verzichten. Bei
ihm ist die gesamte Elektronik des Geräts am selben Transformator
(der sich beim DVD-A10 lediglich um die Videosektion kümmert),
damit ist die saubere Trennung von Audio- und Videoelektronik nicht so
gegeben wie beim Technics. Dazu verfügt der DVD-A10 noch über ein
spezielles Feature: Die Remaster-Anzeige auf der Gerätefront
leuchtet, wenn die interne Remaster-Schaltung zur Verbesserung des
Klangs herkömmlicher 16 Bit-Audiosignale aktiv ist.
So sind es eben diese Änderungen, die die
Positionierung der Player bestimmen: Während der schon exzellente
DVD-A7 die
meisten Musikliebhaber schon mehr als zufrieden stellen sollte, setzt
der DVD-A10 noch eins obendrauf und wartet mit konstruktiven Merkmalen
auf, die den high-endigen Musikhörer doch dazu bewegen könnten, die
Mehrinvestition zu tätigen. Das sonstige Gehäuse ist bis auf die
champagnerfarbene Ausführung (DVD-A7:
Schwarz) identisch. Gleiches gilt für Laufwerk und Videoelektronik.
Somit dürften sich beide Player bezüglich der Bildqualität nicht
viel nehmen, ganz minimale Verbesserungen, die aber in der Praxis
nicht von nennenswertem Belang sind, könnten sich beim DVD-A10
noch durch seine besonders penibel getrennte Audio- und Videosektion
ergeben, die gegenseitige Störungen auf dem Papier noch besser zu
eliminieren in der Lage ist.
Die ergonomisch durchdachte und hübsch anzusehende
Fernbedienung ist eine alte Bekannte, schließlich lag sie schon dem
Panasonic DVD-A350 bei. Hier läuft sie in elegantem Gold und mit
phosphoreszierenden Tasten zu großer Form auf. Die gesamte Verarbeitung
des DVD-A10 ist schlichtweg überragend und genau noch mal den Tick
besser als die des
DVD-A7, den man für den
Mehrpreis auch erwarten kann. Wie beim günstigeren Panasonic gefällt
die wertige Lagerung der DVD-Lade ebenso wie deren leises und
spontanes Herausfahren. Das Display mit schöner, hoch auflösender Darstellung
und angenehmer Farbgebung ist ebenso vom
DVD-A7 her bekannt wie
die schmalen, transparenten und blau beleuchteten Streifen, die für
ein etwas extravagantes Aussehen sorgen.
Die Anzahl der Anschluss- und Bildausgabemöglichkeiten
ist ebenfalls mit denen des
DVD-A7 identisch: Es
gibt keinen YUV-Ausgang und einen
Progressive Scan-Chipsatz, also ist auch keine Progressive
Scan-Bildausgabe möglich. Sonst aber fehlt es an nichts: Zweimal Scart, Buchse 1 mit RGB-Ausgabe, einmal S-Video Hosiden und
zweimal FBAS-Cinch, dazu gibt es audioseitig neben dem optischen und
dem koaxialen Digitalausgang einen Sechskanal-Ausgang für den
internen Decoder und noch zwei Cinch-Zweikanal Downmix-Ausgänge. Es fehlt auch nicht an
einem Video-Equalizer, der neben drei werksseitig vorprogrammierten
Bildfeldern (Cinema, Fein, Weich) noch die Möglichkeit zur
individuellen Justage bietet (Kontrast, Bildschärfe, Helligkeit,
Farbe). Mit an Bord ist, wie bei DVD Audio/Video-Playern üblich, auch
ein Dolby Digital- und DTS-Decoder.
Der Fehlerkorrektur-Check
Der DVD-A10 beginnt beim Fehler-Check mit der speziellen
Test-DVD von Burosch
Audio-/Video-Technik, genau wie der
DVD-A7, ab dem 29. der 30 Tracks,
mit der Artefaktebildung in sehr deutlich sichtbarer Form - er schafft es aber trotzdem, diesen Track noch
abzuspielen. Bei Track 30 dann muss der Player die Segel streichen -
Note gut bis sehr gut. Die erfreulichen Laufwerksqualitäten zeigten
sich im Test auch bei CDs: Selbst deutlich verkratzte Exemplare, wo
sogar ein zum Vergleich herangezogener CD-Player streikte, spielte der
DVD-A10 noch ohne Schwierigkeiten ab. Positiv: Kein einziger Absturz
im Testbetrieb. Könnte der DVD-A10 nun auch noch CD-Rs abspielen,
wäre alles schon fast perfekt.
Mängel? Keine generelle CD-R-Wiedergabe - das war
alles. Sonst eitel Sonnenschein. Eine Verarbeitung, die auch manch
deutliche teurerem Gerät bestens zu Gesicht stünde und die sich bis
ins Innenleben und in kleine Details fortsetzt. Das Laufwerk gefällt
mit prima Fehlerkorrektur, die Ausstattung ist fas tlückenlos.
Bedienung
Bezüglich der Bedienung des Technics DVD-A10 lassen
sich die positiven Beobachtungen, die bereits beim Test des Panasonic
DVD-A7 gemacht wurden, nur wiederholen: Das Menü gefällt mit sehr
einfacher und übersichtlicher Bedienung, inklusive des kompletten
Set-Ups für den internen Decoder. Zugleich ist das On-Screen-Display
grafisch gefällig gestaltet - auch wenn manchmal Kritik aufkommt, es
sein schon seit Generationen von Playern aus dem Hause Matsushita im
Einsatz. Aber bis auf die bei kritischer Betrachtung etwas kleinen
Symbole kann man dem Konzept nichts ankreiden - wieso sollte
Panasonic/Technics darum etwas an den OSDs ändern? . Sehr gut klappt das Zusammenspiel mit
der ergonomisch griffgünstigen Fernbedienung, die schon vom längst
nicht mehr produzierten DVD-A350 und vom DVD-A360 her bestens bekannt
ist und beim Technics DVD-A10 mit phosphoreszierenden Tasten und in
edlem Gold daherkommt. Weniger oft benötigte Funktionen befinden sich unter deiner nach
unten wegziehbaren Klappe.

Diesmal in
Gold und mit leuchtenden Tasten: Die Fernbedienung des DVD-A10
Der Druckpunkt aller Tasten, ob an der Fernbedienung
oder am Gerät selber, gefällt mit exakter Definition. Das schon
erwähnte hochwertige Display mit sehr schön anzusehender Auflösung
zeigt alle wesentlichen Informationen an und ist identisch mit dem des
Panasonic DVD-A7 . Die Haptik
aller Knöpfe am Gerät selber ist sehr angenehm - insgesamt
sechs Sterne für den Technics DVD Audio-Player.
Bild
Hier bietet der DVD-A10 Eigenschaften, die
erwartungsgemäß auf dem sehr erfreulichen Niveau des Panasonic
DVD-A7 liegen, denn - wie bereits erwähnt - bezüglich der
Videoelektronik sind die zwei Modelle identisch. Bei den 16:9-Realtestbildern der BUROSCH-Referenz-DVD
fiel die große Harmonie des Bildes auf: Die Bildschärfe ist ebenso ohne Fehl und Tadel,
Konturen werden exakt, aber nicht überschärft dargestellt, was sich
gerade dann, wenn man sich über einen längeren Zeitraum am Stück
DVDs anschaut, als sehr angenehm herausstellt. Die Detailtreue ist
ebenso hervorragend wie die sehr gut ausbalancierte Farbwiedergabe. Tadellos ist die Farbdekompression.
Mit exzellenter Farbauflösung zeigt sich z.B. das Testbild mit dem
roten Fisch, wo die feine Verästelung der Korallen in viele Details
sichtbar sind.
Auch der gelbe Fisch auf dem nächsten
Testbild beeindruckt durch die hohe Plastizität und die sauberen
Konturen. Positiv ist ebenso zu vermerken, dass der DVD-A10 auch
bei weniger guter Software noch ein sehr brauchbares Bild erzeugen
kann, ohne aber bei erstklassigen Discs die herausragenden
Eigenschaften der jeweiligen DVD zu vernachlässigen. Spagat
gelungen. Das kann man noch nicht ganz vom Layerwechsel sagen: Das
Bild bleibt zwar zugegebenermaßen nur sehr kurz stehen, der Ton setzt
für einen ebenso kurzen Zeitraum aus, aber das geht noch besser.
Fairerweise muss aber gesagt werden, dass der Technics besser mit dem
Layerwechsel zurechtkommt als einige Konkurrenten.
Ton
DVD Audio
DVD Audio- Der
Anschluss
DVD-Audio oder die Renaissance der
Cinch-Kabel: Hochwertige Cinch-Kabel sind - zumindest vorerst - wieder
gefragt. 192 kHz/24 Bit-Aufnahmen oder Musikstücke, die in 96 kHz/24
Bit-Fünfkanaltechnik aufgenommen werden, können beim Anschluss des
Players via optischem oder koaxialem Digitalkabel nicht entsprechend
wiedergegeben werden, denn: Das Maximale, was über ein optisches oder
koaxiales Digitalkabel übertragen werden kann (mehr ist erst via
IEEE1394 drin), ist 96 kHz/24 Bit-Zweikanal. Und auch das setzt
voraus, dass der Verstärker oder Receiver dann echte 96 kHz/24
Bit-Digital/Analogwandler besitzt. Wer also höchste Klangqualität
bei DVD Audio genießen möchte, schließt seinen DVD Audio-Player mit
denen schon vom Anschluss eines DVD-Player-internen Decoders her
bekannten sechs einzelnen Cinch-Kabeln an einen Verstärker/Receiver
mit 5.1-Eingang an. Und dieser Eingang am Verstärker/Receiver sollte
100 kHz-tauglich sein, um auf die 192 kHz Abtastfrequenz bei DVD
Audio-Aufnahmen vorbereitet zu sein.
DVD Audio - Der
Klang
Hier bewies der Technics DVD-A10, dass
Qualitäten, die ohne Frage als audiophile Oberklasse angesehen werden können,
nicht zwangsläufig mit einem exorbitant hohen Preis einher gehen
müssen. Bei Beethovens
Symphonien 3, 4 und 5 (Teldec DVD Audio, 96 kHz 24 Bit 5.1-Kanal)
zeigte der DVD-A10 sein sehr gutes Gespür für feine musikalische
Details. Während beim kraftvollen und dynamischen Orchestereinsatz
schon der DVD-A7 mit
seiner runden, harmonischen und doch klaren Wiedergabe seine
Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis stellte und hier der
DVD-A10 keine nennenswerten Vorteile verbuchen kann, schlägt seine
Stunde im Vergleich zum günstigeren Panasonic bei den leisen Passagen und bei der Darstellung der einzelnen
Instrumente: Ungeheuer plastisch versteht es der Technics-Player, dem
Zuhörer auch minimale musikalische Details besser ans verwöhnte Ohr
zu tragen als der DVD-A7.
Wunderbar sanft, und doch in der Zeichnung klar, transparent und mit
feinfühliger Brillanz ist seine Wiedergabe bei Streichern auf
Top-Niveau. Im Hochtonbereich ist nur der Denon
DVD-3300 noch leicht durchsichtiger, und im Antritt liegt bei
allen Playern der Kenwood
DVF-R9030 vorne. Interessanterweise
sind die hier genannten Player auch alles baugruppentechnisch
verwandte Geräte, trotzdem unterscheiden sie sich in der Auslegung. Während der Denon mit der schon erwähnten, noch
höheren Präzision im Hochtonbereich aufwarten kann, so ist es beim
Technics der perfekte Spagat zuwischen Detailtreue und einer runden,
angenehmem, von Leichtigkeit geprägten Klangcharakteristik. Der
Kenwood ist klanglich minimal energiegeladener im Antritt und klingt
so bei kraftvollen Orchesterstücken ungeheuer lebendig und spritzig.
Jedes Gerät wird so seinen Liebhaber finden: Wer viel Kammerkonzerte
hört oder bei Orchesterstücken besonders auf die präzise
Hochtonwiedergabe diffizil darstellbarer Instrumente achtet, nimmt den
Denon. Wer den kräftigen, lebendigen Antritt schätzt, den Player
möchte, der auch detailreich ist, aber nicht so sanft z.B. ein
Orchester abklingen lässt, ist mit dem ebenfalls brillanten Kenwood
bestens bedient. Zudem ist der Kenwood bei der Stimmwiedergabe
stimmgewaltiger Jazz-Sänger erste Wahl. Und der Technics
empfiehlt sich als Alternative, die beide Welten sehr gut miteinander
zu verbinden weiß. Wer Klassik und Jazz hört, bei der Wiedergabe
einen sehr angenehmen Klang, den man den ganzen tag problemlos
ertragen kann, schätzt, liegt mit dem DVD-A10 richtig. Highfidele Musikliebhaber haben
durch die Aktivierung der "Audio Only"-Funktion die
Möglichkeit, die Videosektion des DVD-A10 komplett abzuschalten, um
eine größtmögliche Klangreinheit zu erhalten.
Die Wiedergabe normaler Audio-CDs will dem
integrierten D/A-Wandler des DVD-A7 besonders bei klassischer Musik in
perfekter Form gelingen. Hier übt sicherlich die Remaster-Schaltung
auch ihren guten Einfluss aus, denn der DVD-A10 zeigt, was man auch
mit einer normalen Audio-CD anstellen kann: Besonders die Transparenz
beeindruckte bei der CD "Königin der Nacht - Cheryl Studer singt
Mozart": Klar, ohne aggressive Spitzen, erklang Studers
prägnante Stimme, bei den Orchesterinstrumenten war eine saubere und
recht feinfühlige Wiedergabe herauszuhören.

Auch bei
16-Bit-Audio-CDs ein Spitzenklang: Technics DVD-A10 mit
Remaster-Schaltkreis. Wer die Videosektion beim Hören von DVD Audio
abschalten möchte, kann dies mit dem "Audio Only"-Button
machen
Es zeigte sich summa
summarum zweierlei: Dass es natürlich schon einen hörbaren
Unterschied zwischen CD und DVD Audio gibt, der besonders in der
feinen Ausgestaltung kleiner Details zu bemerken ist. Aber: Mit
Hilfe hochwertiger Zusatzschaltungen kann man auch der Audio-CD trotz
der systembedingten beschränkten Dynamik noch erstaunliche Talente
entlocken.
Der integrierte Dolby Digital-/DTS-Decoder
Der eingebaute Decoder besitzt das einfach
verständliche, von den Technics/Panasonic DVD-Playern her bekannte Setup, das
es auch dem Heimkino-Newbie leicht ermöglicht, in kurzer Zeit die nötigen
Einstellmaßnahmen zu treffen. Was die Einstellmöglichkeiten
betrifft, so ist sind die Möglichkeiten identisch mit denen des Panasonic
DVD-A7.
Das Klangbild des Decoders überrascht - im
positiven Sinne. Der Klang ist noch etwas voluminöser als beim DVD-A7,
was sich beispielsweise bei der dynamischen "Lake
Placid"-Code 2-DVD auswirkt. Bei der vollen Wiedergabe sehr
tiefer Frequenzen sowie bei der Klarheit in der Darstellung des
hochfrequenten Bereichs sind deutliche Unterschiede zu nochmals
besseren Decodern in teuren Highclass-Verstärkern hörbar (Testgeräte:
Denon AVC-A1SE, Yamaha
DSP-AX1). Doch für einen DVD-Player-internen Decoder und für
seinen fairen Preis ist das, was der DVD-A10 bietet, tadellos.
Da knüpfen seine überdurchschnittlich gute Leistungen bei
"Independence Day" nahtlos an den bisherigen Eindruck an -
keine Frage: Was die Güte des Filmklangs angeht, muss der interne DD/DTS-Decoder
auch weitaus teurere Player mit Decoder nicht fürchten. Seine Qualitäten im
Bassbereich sind bei Geräten mit internem Decoder unerreicht, wie
schon erwähnt, deutliche Unterschiede treten erst bei sehr teuren
Verstärkern auf. In der Anfangssequenz von ID4 will man gar
nicht glauben, dass es ein interner Decoder ist, der dieses
Bassspektakel so nachhaltig unterstützt. An manchen Stellen von ID4,
z.B. zu Beginn von Chapter 8, spürt man aber auch einen deutlichen
Unterschied: Während beim Einsatz der Decoder im Yamaha
DSP-AX1 oder im
Denon AVC-A1SE schon die Nachbarn zwei Häuser weiter zu
rebellieren beginnen und ein sehr potenter Subwoofer das Haus bereits in
bedrohliche Eigenschwingungen versetzt, bietet der DVD-A10 zwar einen ausreichend
kräftigen, aber bei nicht so raumfüllenden Bass.
Prima auch
die Ergebnisse beim Ausschnitt aus "The Lost World" auf der
aktuellen DTS Demo-DVD Nummer 5, wo die Dinosaurier-Jagd auf der Insel
mit guter Dynamik dargestellt wird. Auch Umgebungsgeräusche werden ordentlich
eingebaut. Nur die Plastizität und der feinfühlige Aufbau auch
kleinerer Effekte zeigen, dass auch Technics nicht hexen kann, was die
Qualitäten interner Decoder angeht. Das Volumen im Bassbereich ist
hier recht beachtlich.
Freunde klassischer Musik können mit der
Leistung des Decoders zufrieden sein: Bei Peter
Tschaikowskys "1812 Ouvertüre" auf dem ersten
DTS-CD-Musiksampler ist eine sehr räumliche Akustik hörbar, gepaart
mit einem kräftigen Antritt und einer harmonischen Gesamtcharakteristik.
Musikalische Details werden ordentlich herausgearbeitet, der
Hochtonbereich gefällt mit guter Transparenz, sauber und mit gutem
Volumen agiert der DVD-A10 im Bassbereich.
Der Digitalklang
Der hohen konstruktive Aufwand zahlt sich
auch hier aus: Präzise, dynamisch und mit Liebe zur sehr hohen
Genauigkeit kann der Digitalton des DVD-A10 auftrumpfen. Sehr rein und
transparent, beweise der Player auch in der letzten Ton-Disziplin
seine Klasse.
Fazit
Der Technics DVD-A10 brilliert mit überragenden akustischen
Eigenschaften. Absolut gesehen sind es nur marginale Unterschiede
gegenüber dem schon hervorragenden Panasonic DVD-A7 - aber genau
diese Unterschiede nehmen den anspruchsvollen Musikfan für den
aufwändig und mit Liebe zum audiophilen Detail konstruierten Technics
DVD-A10 ein.

Identisch:
Von hinten haben der Technics DVD-A10 und der Panasonic DVD-A7 die
selben Anschlussmöglichkeiten
Der Aufpreis gegenüber dem Panasonic DVD-A7 lohnt sich
für den begeisterten Musikfan, (besonders Klassik/Jazz), der neben
der sehr guten DVD Audio-Wiedergabe auch seine CD-Sammlung auf hohem
Niveau anhören möchte - denn die Ausstattung des DVD-A10 umfasst
auch die wirklich brauchbare Remaster-Schaltung für herkömmliche
Audio-CDs. Diese Zielgruppe wird für die 500 DM Aufpreis mit
einer Klangqualität belohnt, die sich nicht hinter weitaus teureren
Modellen verstecken muss. Ansonsten: Die Verarbeitung ist first class,
das Bild ebenso wie beim Panasonic-Modell ohne jede Schwäche. Gerade
auf hochwertigen 16:9-TVs beeindruckt es mit großer Harmonie.
Summa summarum ein würdiges Flaggschiff der
Matsushita-DVD-Player-Flotte.
AREA DVD-Tipp:
Audiophiler Anspruch und aufwendige Konstruktion zum sehr fairen
Preis

Pro & Contra
 |
Audioqualitäten auf High-End-Niveau |
 |
Exzellentes Bild |
 |
Spitzenmäßige Verarbeitung |
 |
Sehr schnelles und leises Laufwerk |
 |
Keine allgemeine CD-R-Wiedergabe |
Technische Daten
 |
DVD Audio/Video-Player mit Dolby
Digital-/DTS-Decoder |
 |
Videoausgänge: 2x SCART (Nr. 1 mit RGB), 1 x Hosiden (S-Video),
2 x Cinch
(Composite) |
 |
Audioausgänge: Digital 1 x optisch, 1 x koaxial, 1 x
Sechskanal-Out
analog:: 2 x Cinch 2-Kanal Downmix |
 |
Videoequalizer mit 3 werksseitig
programmierten Bildfeldern und individuell justierbaren Parametern |
 |
Remaster-Schaltung zur klanglichen
Optimierung von 16 Bit-CDs |
 |
Farbe: Champagner |
 |
Maße (B x H x T): 43 x 27,5 x 12,5, cm |
 |
Gewicht: 8,6 kg |
 |
Preis: 2499 DM (UVP) |
26. März 2001
Test: Carsten Rampacher
HOME
> HARDWARE-TESTS > ZURÜCK
<
|