Test: AV-Receiver
Onkyo TX-DS989

Wir danken Karsten
Becker (www.dvdplayer.de) für die Bereitstellung von Testräumen und Equipment
Finish, Features und Anschlüsse
Für den, der bereit ist, eine nicht gerade knapp
bemessene Zuwendung in die Schaltzentrale seines Heimkinos zu
investieren, hat Onkyo ein passendes Modell im Programm:
Selbstverständlich decodiert der in schwarz (mit grünem Display) und
silber (mit bernsteinfarbenem Display) lieferbare TX-DS989 THX Surround EX,
dazu kommt eine üppige Ausstattung inklusive verschiedenen
Raumsimulationsprogrammen, IEEE-Erweiterungsfähigkeit und
RS232-Schnittstelle. Klar, dass bei einem Kaufpreis von 7500 DM nicht
mit Leistung gegeizt wird: 7 x 160 Watt (DIN, 6 Ohm) versprechen
großzügige Reserven auch bei Effektfeuerwerken. Auch Luxus-Features wie ein motorisch betriebenes Panel, unter dem sich die
nicht so oft benötigten Funktionen verbergen, bringt Onkoys Top-Liner
mit - nur eins fehlt zum völligen Heimkino-Glück: Er kann momentan noch
kein DTS ES Discrete 6.1 decodieren, das bleibt ihm im Gegensatz zum
preisgleichen direkten
Konkurrenten von Denon, dem AVC-A1SE, (noch) vorenthalten. Doch den Onkyo-Technikern lässt dies keine
Ruhe, also wird es bald eine Nachrüstmöglichkeit für den TX-DS989
geben, um ihn damit "fit for Future" zu machen. In den USA
wird der Nachrüstsatz nach den bisherigen Angaben ab diesem Monat
bereits angeboten.
Bis auf die (noch) fehlende DTS ES Discrete
6.1-Decodierfähigkeit kann dem Receiver aber nicht viel vorgeworfen
werden, schon gar nicht beim Thema Verarbeitung: Hier wird der Onkyo
dem Habitus seiner Preisklasse voll gerecht und zeigt Hochwertigkeit
innen und außen. Die massive Aluminium-Frontplatte strahlt ebenso wie
das aufgeräumte Innenleben Gediegenheit und Langlebigkeit aus.
Unterstützt wird dieser Eindruck, ein sehr wertiges Gerät vor sich
zu haben, noch von der oben bereits erwähnten motorgetriebenen.
massiv ausgeführten Klappe, hinter der sich die nicht so oft
benötigten Bedienelemente auf der Frontklappe des Geräts verbergen: Beinahe
lautlos, nur von einem präzisen mechanischen Surren begleitet, fährt
sie nach unten.

Mit sehr
sauberer Verarbeitung kann der TX-DS989 auch von innen glänzen.
Auffällig die sehr steife, aufwendige Chassiskonstruktion und der
sorgfältige Aufbau der einzelnen Baugruppen. Vorne links zu sehen ist
der groß dimensionierte Trafo
An Ein- und Ausgängen hat der TX-DS989 einiges
zu bieten: 3 optische, 5 koaxiale Digitaleingänge und 2 Digitalausgänge
(1 x optisch, 1 x koaxial) stehen zur Verfügung, dazu kommen 4 Audio- und
5 Audio/Videoeingänge, 2 Audioausgänge und 2 Audio/Video-Ausgänge sowie
2 x ein Monitor-Out. Wer nach qualitativ hochwertigen Videoverbinungen
sucht, wird ebenfalls fündig: 3 Component Video-Eingänge und 1 Component
Video-Ausgang sind ebenso vorhanden wie 6 S-Video-Eingänge und 5 S-Video
Ausgänge. Für Laserdisc-Freunde die nicht auf den Dolby Digital-Klang ihrer
NTSC-Scheiben verzichten wollen,
verfügt der TX-DS989 noch über einen Dolby Digital-RF-Eingang.

Die
Geräterückseite des Onkyo-Topmodells
Der Verstärker ist auch für externe Decoder
gerüstet, allerdings verwendet Onkyo die THX-spezifische
DB24-Schnittstelle zum Anschluss externer Mehrkanaldecoder. Diese
Schnittstelle, optisch ähnlich der Druckerschnittstelle am heimischen
PC, bringt leider einen Nachteil mit sich. Mitgeliefert wird von Onkyo
nämlich ein Adapter, der auf der einen Seite den DB24-Anschluss, auf
der anderen sechs Cinch-Kabel besitzt, farblich gekennzeichnet, um so
zwischen den beiden Hauptkanälen, dem Center-Kanal, dem LFE-Kanal für
den Subwoofer sowie den zwei diskreten Surroundkanälen zu
unterscheiden. Und genau hier liegt das Problem, denn wer 7500 DM für
einen Receiver ausgibt, möchte ihn unter Umständen auch gern für
hochwertigste Musikwiedergabe, sprich DVD Audio, nutzen. Da die Formate
mit der besten klanglichen Performance, 192 kHz 24 Bit Stereo und 96 kHz
24 Bit Fünfkanal, nicht via optischem oder koaxialem Digitalkabel
übertragen werden können, muss der Musikfreund hier auf den
Sechskanal-Cinch-Analog-Ausgang an seinem DVD Audio-Player
zurückgreifen. Natürlich benutzt er dann hochwertigste Cinch-Kabel, um
auf dem Weg zum Verstärker/Receiver nicht einen Teil des Klang-Plus der
DVD Audio wieder zu verschenken - nur ist dies beim DX-DS989 leider
unausweichlich, da die dünnen Cinch-Strippen des DB24-Adapters kaum
audiophilen Ansprüche gerecht werden können. Fit für die Zukunft ist
der Onkyo aber ansonsten: Ebenfalls besitzt der Receiver eine
RS232-Schnittstelle und ist mit einem IEEE1394-Erweiterungsslot
ausgestattet.

Für die
Zukunft gerüstet: Der Onkyo TX-DS989 bietet die
IEEE1394-Erweiterungsmöglichkeit
Dazu kommt eine reichhaltige Auswahl an
DSP-Programmen, die in der folgenden Tabelle aufgeführt werden und für
die es noch vielfältige Einstellmöglichkeiten (siehe Seite 3 des Tests)
gibt:
| Action: Besonders geeignet für Filme mit
vielen Klang- und Surroundeffekten. Die niedrigen Frequenzbereich
für Front- und Surroundlautsprecher werden angehoben, die
Surround-Pegel erhöht. |
| Musical: Besonders geeignet für die
Musikwiedergabe. Leichte Anhebung des mittleren und oberen
Frequenzbereichs des Centers, um den Gesang optimal zur Geltung zu
bringen |
| Enhanced 7: Soll eine harmonische
Klangumgebung mit der Hilfe aller sieben Lautsprecher erzeugen.
Eine sanfte, harmonische Klangeffektbewegung ist das Ziel. Geeignet
besonders für Musik- und Sportsendungen im Fernsehen. |
| Orchestra: Ideal für klassische Musik
und Opern. Centerkanal wird deaktiviert, die Surroundkanäle im
Pegel angehoben. |
| TV Logic: Dieses DSP-Programm ist dafür
gedacht, bei Fernsehsendungen, die aus einem Studio ausgestrahlt
werden, ein besseres Klangbild zu ermöglichen. Der Klang ist
dialogorientiert und soll den allgemeinen Raumeindruck verbessern. |
| Unplugged: Für die Wiedergabe
akustischer Instrumente sowie für Vokal- und Jazzmusik. Vorderes
Stereobild wird betont, um akustisch eine Bühne
nachzuahmen. |
| Studio-Mix: Geeignet für die Wiedergabe
von Pop- und Rockmusik mit kräftigem Klangbild. |
| Mono Movie: Soll den Raumeindruck bei Mono-Filmen verbessern |
| All Channel Stereo: Dieser Modus vermittelt
Stereoton über alle Kanäle. |
Die Fernbedienung des Onkyo erfreut mit guter
Qualitätsanmutung (hochwertiges Plastik) und einer kompletten Beleuchtung, die Haptik beim
Drücken der Knöpfe ist angenehm. Trotzdem können Onkyo und die
versammelte sonstige Konkurrenz mal einen neidischen Blick nach Schweden
werfen, denn wie hochwertige, hochpreisigen Geräten angemessene
Fernbedienungen auszusehen haben, führt Bang & Olufsen dem Rest der
Marktanbieter immer wieder vor.
Insgesamt kann man dem TS-DX989 nur wenige Negatives
ankreiden in der ersten Disziplin - dafür ist es ein Leichtes, ihm
viele positive Seiten abzugewinnen: Er ist innen und außen
erstklassig verarbeitet, die Ausstattung ist beinahe lückenlos.
Bedienung
Hier können wir fast
ausschließlich Positives über den Onkyo-Receiver berichten. Die
Menüstruktur ist klar und logisch gegliedert, trotz des immensen
Funktionsumfangs des Geräts findet sich selbst der Einsteiger nach relativ
kurzer Zeit schon zurecht. Das Lautsprecher-Setup ist vorbildlich einfach,
eine sehr praktische Präferenz-Funktion macht es dem Benutzer möglich,
den Lieblings-Hörmodus für die verschiedenen Tonformate (welches
DSP-Programm aktiviert sein soll, wenn z.B. eine DTS-DVD oder aber eine
PCM Stereo-Audio-CD gehört wird) zu programmieren. Auch die vielfältigen
Einstellmöglichkeiten für die DSP-Programme (siehe auch Seite 3 des
Tests) lassen sich problemlos verwalten. Dazu passt die perfekte
Fernbedienung, sie liegt sehr gut in der Hand, hat leuchtende Tasten und
einen guten Druckpunkt der Tasten. Kritik gibt es nur im Detail: Dass der
Externeingang für Decoder per On Screen-Menü in Betriebszustand versetzt
werden muss und dass es dafür nicht eine simple Taste auf der
Fernbedienung gibt, will nicht ganz gefallen. Hervorragend dafür das
große Display des Geräts, das in hoher Punktmatrixauflösung alle
wesentlichen Informationen für den Benutzer bereit hält.

Die attraktiv
gestylte und praktische Fernbedienung erleichtert die Bedienung
ungemein. Für den Betrieb im dunklen leuchten die Tasten
Ton
Beim Test des TX-DS989 verwendeten wir
die folgende Konfiguration:
| Für die komplette rückwärtige
Surroundbeschallung sorgten vier Boston Acoustics-Dipole vom Typ VRS-PRO mit
THX-Zertifikat |
| Ein THX-zertifizierter Center vom Typ Boston Acoustics VR-14
und zwei Frontlautsprecher vom Typ Boston Acoustics VR-35 mit THX-Zertifikat kümmerten
sich um die Frontbeschallung. Zusätzlich kam ein selbst konstruierter Subwoofer mit
kraftvoller 180 Watt-Endstufe und zwei 25-cm-Visaton-Tieftonlautsprechern mit
Glasfasermembran zum Einsatz |
| Die Konfiguration wurde mit verschiedenen DVD-Playern getestet:
Einem Pioneer DV-737 und einem Toshiba SD-9000 Reference |
Zum Soundcheck trat folgende Software an:
| Dolby Digital : Godzilla (Code
1), Independence Day (Code 2), T2 Ultimate Edition (Code 1, DD 5.1
EX), Mission To Mars (Code 2, DD 5.1 EX ), VH1: Divas Live
(Code 0), Freddie Mercury: The Video Collection (Code 0), Antonio Vivaldi: The Four Seasons (Herbert v. Karajan + Berliner Philharmoniker, Sony
Classical, Code 1 - 6) |
| THX Surround EX: THX Demo DVD, THX TEX Trailer, THX Broadway
2000 Trailer, "Jungle Sounds" |
| DTS: DTS Demo DVD Vol. 4: Sequenz aus "Saving
Private Ryan", DTS Trailer "Sonic Landscape" Demo DVD Vol. 3:
DTS-Trailer,
Mahlers 2.Symphonie, Galaxy Quest (Code 1 DTS), Gladiator (Code 2),
T2 Ultimate Edition (DTS ES 6.1 Matrix, Code 1), Bach,
Violinen-Konzerte (Naxos Klassik-DVD, Code 0) |
| Audio-CD: Königin der Nacht: Cheryl Studer singt
Mozart (Philips DDD-CD), Gray D.: D-Trance, Vol. 1/2000 |
Der Onkyo TX-DS989 zeigte im Tontest durchweg
Leistungen, die dem üppigen Preis des Geräts absolut angemessen
waren. Sowohl im Film- als auch im Musikbetrieb gefiel die klangliche
Präzision und die Leichtigkeit, mit der der TX-DS989 auch
Dauerbelastungen stand hielt.
Leistungsmessung mit BUROSCH
ELECTRONIC Audio-Analyzer NF-200:
| Ausgangsleistung 8 Ohm/0,05 % Klirr/1
kHz: Main L/R/Center/Subwoofer/Surround links/rechts/Back
Surround: 160 W |
| Maximal mögliche Ausgangsleistung bei
8 Ohm/1kHz/1 % Klirr: Main L/R/Center/Subwoofer/Surround
links/rechts/Back Surround: 180 W |
Die Beobachtungen im einzelnen:
a) Filme und Filmsequenzen
THX Surround EX: Parade-Vorstellung
des "Chefs im THX-Ring": Erstklassige Positionierung der
Effekte beim Audio-Track "Jungle Sounds": Vor allem die
Sequenz mit den plötzlich erst entfernt, dann näher auftauchenden
Helikoptern muss man sich immer wieder anhören, so räumlich und
exakt trägt der TX-DS989 die sich drehenden Rotorblätter zum
Zuhörer. Er schafft es durch sein präzises Decoding problemlos, dem
Zuhörer die Vorzüge, die THX Surround EX zu bieten hat,
vorzuführen. Dies zeigt sich auch im "THX TEX Trailer", wo
die Geräuschkulisse gerade auch unter Einbeziehung der Back Surround
Lautsprecher nochmals deutlich gewinnt, da die zusätzlichen
Lautsprecher wirkungsvoll für eine noch bessere Ortung der Effekte
und für eine deutliche Reduzierung von Klanglöchern verwendet werden. Beim Klassiker, dem "Broadway"-Trailer,
neu in EX abgemischt, beweist der Onkyo, dass der auch kraftvolles
Antreten im Tiefbassbereich souverän beherrscht.
Dolby Digital:
Hier zeigte sich, dass der TX-DS989 auch bei nicht THX-bearbeiteten Dolby
Digital-Film-DVDs im THX-Modus besonders harmonisch klingt. Bei
Filmen, die in Dolby Digital 5.1, ohne EX, codiert sind, kann die Back
Surround Matrix in den meisten Fällen problemlos zugeschaltet
werden: Minimal ist, gerade beim TX-DS989, der Verlust an der
Präzision der Effektortung, spürbar hingegen die verbesserte
Räumlichkeit durch die Reduzierung der Klanglöcher. Keine der
verwendeten Test-Scheiben stellte den Onkyo in irgendeiner Weise
vor Probleme. Sehr gut seine Leistung bei "Independence Day"
(Code 2): Die finale, große Schlacht zur Rettung des Planeten Erde
vor die außerirdischen Fieslingen erklingt in brillanter Qualität.
Der Onyko schafft den Spagat: Keine zu aggressive Höhenwiedergabe
(hier setzt auch das Home THX Post Processing an), aber eine trotzdem
plastische Abbildung auch kleiner Details, die nicht im lauten
Geräuschpegel einfach untergehen: So spürt man bei den zahlreichen
Explosionen förmlich jedes kleine Trümmerteil, das quer durch den
Raum fetzt. Mit der heftigen Bassabmischung der DVD kam der TX-DS989
prima zurecht. Das Einzige, was wirklich stört, ist das sehr frühe
und gut hörbare Anspringen des eingebauten Ventilators, der sich zwar
nach kurzem Kühlprozess wieder verabschiedet, doch es dauert nicht
lange, bis er sich erneut meldet. Dass dieser übereifrige Einsatz
nicht in dieser Intensität vonnöten ist, zeigt sich deutlich: Denn
nach etwa dreistündiger Dauerhatz hat sich das Gerät kaum erwärmt -
dabei ist eine gesunde Erwärmung beiliebe kein Zeichen eines
unmittelbaren K.O.s der Endstufen. Dabei mussten sie bei "Godzilla" (Code 1) sowie "Mission
To Mars" (Code 2) wieder richtig arbeiten: Denn die Hatz der
US-Army hinter der mutierten Riesenechse her ist voll von
kraftvollen Effekten: Immer wieder sehens- und vor allem hörenswert,
als Godzilla aus dem Meer auftaucht und durch die Hafenanlagen
stapft. Der Onkyo trägt die Urgewalt der Effekte voll und
ungefiltert in den Hörraum, ohne sich auch nur die geringste
Anstrengung anmerken zu lassen. Viel Spaß macht daher auch die
Szene, als die Army-Helikopter Godzilla hinterher fliegen und dabei
Wolkenkratzer in Schutt und Asche legen. Gleichzeitig verschweigt der
Receiver auch keine Details und macht auch dem Music Score
klangtechnisch Beine. Beim etwas zurückhaltenderen
"Mission To Mars" beweist der Onkyo erneut seine
Musikalität und entlockt dem Soundtrack auch feine Nuancen. Bei den
Wirbelstürme auf dem "Roten Planeten" lässt er es aber
richtig krachen, und die Zuhörer sehen sich genötigt, einmal nach
draußen zu sehen, ob das Hausdach noch intakt ist. Ob das auch auf
das Verhältnis
zu den Nachbarn zutrifft, sollte der Onkyo-Besitzer
unbedingt prüfen, nachdem er sich die "Terminator 2- Ultimate
Edition" auf seinem Gerät angehört hat. Vermutlich sind die
nachbarschaftlichen Beziehungen schon nach der Eröffnungssequenz empfindlich
gestört, doch was soll's: Der TX-DS989 macht einfach Spaß, wie
präzise er bei extremen Lautstärken noch agiert, und wie gezielt er
die Effektsalven durch die Hörraum schießen lässt. Sein Können
zeigt sich im besonderen bei schwer darstellbaren Split Surround- und
bidirektionalen Effekten.
DTS :Zum
Auftakt bei "Galaxy Quest" stieg der Onkyo gleich mit seiner
explosiven Effektwiedergabe bei den Weltraumschlachten mit dem galaktischen
Bösewicht Sarris gut ins DTS-Geschehen ein. Als empfehlenswerter
Modus für diesen Film empfahl sich das "Action"-DSP-Programm,
welches die krachenden Explosionen in allen Details besonders effektiv
in
den Hörraum schoss. Ähnliches ließ sich bei der Sequenz aus "Saving
Private Ryan" (DTS Demo DVD Nr. 4) beobachten. Die Wiedergabe war
durchweg auf hohem Niveau, und der Onkyo stellte seine hohe Klasse
auch bei DTS-Tracks unter Beweis. Im Gegensatz allerdings zum
THX-Klang, wo er gemeinsam mit dem Denon
AVC-A1SE ungefährdet die Spitze markiert, muss er sich dem Denon
bei DTS-Software um Nuancen geschlagen geben - noch feinfühliger
modellierte der AVC-A1SE kleine Untertöne heraus. Das zeigt sich zum
Beispiel beim "Sonic Landscape"-DTS-Trailer auf der vierten
DTS Demo DVD. Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass gerade
solche klangtechnische Filigranarbeit hauptsächlich im direkten Vergleich
auffällt. Absolut
betrachtet, bietet auch der Onkyo, der auch schon länger auf dem
Markt ist als der Denon, herausragende Leistungen der Referenzklasse:
Beim klassischen DTS-Trailer (Demo-DVD Nummer 3) zeigt er große dynamische Talente, gekennzeichnet durch den
kraftvollen, pointierten Antritt. Heimkino at it's best, und das
zeigt sich auch bei der DTS ES Matrix 6.1-Tonspur der T2 Ultimate
Edition: Ein formvollendetes Effektfeuerwerk mit präziser,
voluminöser Basswiedergabe und einer außerordentlich guten Dynamik.
Auffällig ist auch hier, dass der "Action"-Modus besonders
gut harmoniert, weil die Herausarbeitung der Effekte vorzüglich ist,
trotzdem werden keine Details vernachlässigt. Lobenswert das Streben
des Onkyo nach klanglicher Harmonie, die sich durch das Aktivieren der
"RE-EQ"-Funktion (siehe Seite 3 des Tests) noch steigern
lässt. Das Gleiche lässt sich auch von der Wiedergabe der Code 2-DVD
von "Gladiator" sagen, hier stellt sich auch heraus, dass
der Onkyo ein Meister der harmonischen Stimmwiedergabe, mit viel
Volumen und nie zu spitz, ist.
b) Musik
Dolby Digital 5.1: Wieder
eine brillante Vorstellung: Mariah Carey und der TX-DS989 verstehen
sich musikalisch bestens. Die DSP-Wahl fiel auf das "Studio
Mix"-Programm, es harmoniert mit seiner kräftigen, stimmbetonten
Wiedergabeart sehr gut mit den Carey-Songs "My All" und
"Make It Happen" von der VH1-Diva's Live-DVD. Besser noch
als der "Unplugged"-Modus, der sich vom Leistungsprofil her
eigentlich auch sehr gut eignen sollte. Die Klangverteilung wirkte
aber im "Studio-Mix"-Programm noch homogener; wie auch bei
Celine Dions Titanic-Klassiker "My Heart Will Go On", wo der
Onkyo zeigte, dass er gerade mit dieser Art Musik besonders gut
zurechtkommt - die selben Beobachtungen machte der Tester auch bei
"Freddie Mercury: The Video Collection": Exakte Nachbildung
der Akustik und eine detaillierte Stimmwiedergabe, gepaart mit hoher
klanglicher Harmonie, sind die Garanten für großes Hörvergnügen.
Dieses wird zweifelsohne auch der Klassikfreund haben, wenn er sich
für eine Hörprobe von Vivaldis "Vier Jahreszeiten"
entscheidet. Ein perfekter, runder und kraftvoller Orchestereinsatz
ergänzt sich mit einer sehr guten Herausmodellierung der
Solo-Instrumente zu einem stimmigen Gesamtbild. Nur die Back
Surround Matrix sollte, der Klangtreue zuliebe, ausgeschaltet
sein.
DTS:
Mahlers 2. Symphonie auf der dritten DTS-Demo-DVD stellt höchste
Ansprüche: Bezüglich des Dynamikumfangs hat sie eine ungeheure
Spannbreite, was zur Folge hat, dass der angeschlossene Receiver
sowohl feinste musikalische Details hörbar machen als auch mit einem
vehementen Orchestereinsatz zurechtkommen muss. Kein Problem für den
Onkyo, der mit guter Detailtreue und tadellosem Antritt diese Hürde
meistert. Als Modus wurde der normale DTS-Wiedergabemodus angewählt,
denn in diesem Fall ist der Einsatz von Raumsimulationsprogrammen
äußerst kritisch, auch wenn diese an sich sehr stimmig sind. Der
Hörer sollte auch vom Einsatz der Back Surround Matrix tunlichst
Abstand nehmen. Eine deutlich verringerte Klangpräzision, hörbar
gemacht durch das Verwischen einzelner Instrumente, sind die Folgen.
Und das wäre schade, schließlich bietet der Onkyo auch bei Bachs
Violinenkonzerten eine beachtliche Leistung: Nie klingen die Streicher
zu spitz, höchstens allerfeinste Details könnten bei Passagen mit
Solo-Instrumenten mit noch mehr Beachtung bedacht werden - aber die
gesamte klangliche Harmonie ist auf hohem Niveau.
Audio-CD: Auch bei Audio-CDs
gefielen die Resultate durch ihre klangliche Homogenität und die hohe
Harmonie. Für highfidele Liebhaber klassischer Musik bringt der Onkyo
den "Direct"-Mode mit, bei dem sich klangbeeinflussende
Parameter tunlichst zurückhalten, um die Reinheit des Klangs nicht zu
beeinflussen. Test gelungen: Wunderbar detailliert kam die Stimme von
Cheryl Studer bei Mozarts Arien "Martern Aller Arten" (aus
der Oper "Die Entführung aus dem Serail") sowie "Ach,
Ich Fühl" (aus der "Zauberflöte") heraus, fein und
doch pointiert der Klang. Seinen Meister findet der Onkyo nur im Denon
AVC-A1SE, der im Hochtonbereich immer noch unübertroffen ist:
Kein Detail entgeht ihm, und die glasklare Transparenz der Wiedergabe
ist selbst bei Audio-CDs ein Erlebnis. Doch, dass muss man sagen, der
Unterschied ist gering, auch dem anspruchsvollen Liebhaber klassischer
Musik bietet der Onkyo eine rundum gelungene Leistung. Wer ein etwas
weniger glasklares, analytisches Klangbild schätzt, dafür wärmer
und weicher, wird vielleicht sogar mit dem TX-DS989 noch glücklicher.
Sehr zufrieden wird der sein, der ab und zu im Keller auch mal mit
Freunden richtig abtanzen will. Denn bei der Techno-CD "D-Trance
Volume 1/2000", gehört im "All Channel Stereo"-Modus,
verwandelte der TX-DS989 den Hörraum in eine gewaltig klingende
Disco. Ermüdungserscheinungen kannte der Receiver nicht, somit ist
der Onkyo auch für längere Party-Sessions problemlos zu verwenden.
Fazit
Dem Onkyo TX-DS989 fehlen eigentlich nur zwei Dinge: Die
DTS ES Discrete 6.1-Decodiermöglichkeit sowie ein vernünftiger
Sechskanaleingang für den Betrieb mit einem DVD Audio-Player.
Ansonsten überragt das Gerät in jeder Disziplin: Erstklassig die
gediegene Verarbeitung, die bis ins Detail stimmig ist, passend dazu
ein konsequent durchdachtes Bedienkonzept, was es auch dem qualitätsbewussten
Einsteiger möglich macht, innerhalb eines vertretbaren zeitlichen
Rahmens den Receiver zu justieren. Hier ist der Onkyo konkurrenzlos -
so wenig Bedienaufwand bei so viel Können ist mustergültig. Sehr gut
auch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten der DSP-Modi, damit kann
der Besitzer sein Gerät an die Bedingungen im eigenen Heimkino
anpassen. Im
THX-Betrieb klingt der Onkyo grandios und kann dort mit dem AREA
DVD-Referenz-Gerät, dem Denon
AVC-A1SE gleichziehen. Ebenso setzt er in Dolby Digital codierte Musik-DVDs
mit beeindruckendem Klang in Szene. Mit exzellenter Effektpositionierung
und einem sehr harmonischen, stets der Neutralität verpflichteten
Klangbild setzt der Onkyo Akzente und weiß mit seiner Auslegung einem
breiten Interessentenkreis zu gefallen: Der Receiver vernachlässigt
kein Detail, brilliert aber mit einer hohen klangliche Harmonie ohne
unangenehme Spitzen. Knapp geschlagen geben muss sich der DS-TX989 im DTS-Klang
(Musik und Film) und bei der Wiedergabe klassischer Musik von
herkömmlichen Audio-CDs. Hier hat der Denon mit seiner unübertroffen
differenzierten Höhenwiedergabe die Nase vorn. Insgesamt zeigt sich
Onkyos Flaggschiff als würdiger Vertreter seiner hohen Preisklasse,
keine Frage auch bei der Zertifizierung: Der TX-DS989 bekommt das AREA
DVD-Referenz-Prädikat.
Fazit: Liebevolle Verarbeitung,
gepaart mit Spitzen-THX-Klang und einem hervorragenden Bedienkonzept -
Der Onkyo TX-DS989 überragt in vielen Disziplinen

Pro & Contra
 |
Exzellenter THX-Klang |
 |
Große Leistungsreserven |
 |
Gediegene, langlebig ausgelegte
Verarbeitung |
 |
Überragendes Bedienkonzept |
|
|
 |
DB24-Sechskanalanschluss problematisch |
 |
Decodiert kein DTS ES 6.1 Discrete |
Features des
Onkyo TX-DS989
Hier soll ein kleiner
Überblick über die Home THX Nachbearbeitung, THX Surround EX und
über die Justage-Möglichkeiten der DSP-Programme des TX-DS989
gegeben werden.
Home THX-Nachbearbeitung: Im THX-Prozessor findet eine umfangreiche Klangnachbearbeitung statt. Die
einzelnen Parameter der Home-THX-Nachbearbeitung:
Re-Equalization: Wird
ein Filmsoundtrack auf der Heimkinoanlage wiedergegeben, kann der Gesamteindruck von einem
zu grellen, unnatürlichen Klangbild negativ beeinflusst werden, da die Soundtracks für
die Wiedergabe in großen Kinosälen mit ganz anderen Klangvoraussetzungen konzipiert
sind. Das THX Re-Equalizing soll von daher die Adaption vom großen Kinosaal ins kleinere
Heimkino vornehmen, damit der Klang auch dort mit einer natürlichen Kulisse aufwarten
kann
|
Timbre Matching: Je
nachdem, aus welcher Richtung das menschliche Ohr Klänge wahrnimmt, ändert es seine
Klangwahrnehmung. Im Kino sind von daher viele Lautsprecher um die Zuschauer herum
montiert, um ein möglichst reales Klangbild ohne Klanglöcher zu realisieren. Im Heimkino
finden nur zwei Surroundlautsprecher bei herkömmlichen DD- oder DTS-5.1 beziehungsweise 4
Surroundlautsprecher bei THX EX Verwendung. Timbre Matching filtert die zu den
Surroundlautsprechern transportierte Klanginformation, um so eine optimale Anpassung des
Toncharakters von den Front- und den Surroundlautsprechern zu erreichen, was zu einem
natürlichen und harmonischen Klangbild beitragen soll.
|
| Adaptive Decorrelation:
Oftmals ist zu beobachten, dass das Klangbild aus den Surroundlautsprechern zu dünn,
wenig plastisch und dadurch unharmonisch wirkt. Dieser Effekt verstärkt sich noch,
wenn sich der Zuhörer von der exakt mittleren Sitzposition entfernt. Diesen
Negativmerkmalen soll die "Adaptive Decorrelation" entgegen wirken: Die
Zeitdauer des einen Surroundkanals und das Phasenverhältnis bezüglich des anderen
Surroundkanals wird verändert. Damit wird zweierlei erreicht: Zum ersten ein ausgewogenes
Klangbild auch abseits der genau mittig angeordneten Hörposition, zum zweiten ein
voluminöserer Eindruck des Klanganteils aus den Surroundlautsprechern. |
THX, Home
THX, THX Surround EX, Re-Equalization, Timbre Matching und Adaptive Decorrelation sind
Warenzeichen von Lucasfilm Ltd. |
THX Surround EX 1999, gleichzeitig mit der Uraufführung
von "Star Wars - Episode 1", war ein neues System geboren: Dolby Digital
Ex, 6.1-Sound, abgemischt mit einem zusätzlichen Kanal für den Rear Center, der in
der Mitte hinter den normalen Surroundlautsprechern aufgestellt wird. Die THX-Variante
verfügt sogar über ein zusätzliches Rear-Lautsprecher-Paar, das - wie schon beschrieben
- mittels des einen zusätzlichen Kanals versorgt wird. Bei der THX-Spezifikation werden
die beiden Back-Surroundlautsprecher in kurzer Distanz untereinander aufgestellt. Doch was
ist mit der Kompatibilität zu den bisherigen 5.1-Systemen? Ein 6.1- oder 7.1-Soundtrack
soll, so war die Zielsetzung, auch auf bisherigem 5.1-Equipment laufen. Also entschloss
man sich in beiden Fällen für ein simples und abwärtskompatibles Verfahren, welches in
ähnlicher Art und Weise bereits bei Dolby Surround für die Generierung eines dritten
Kanals aus einem Stereosignal angewendet wurde: Das dem Rear Center zugedachte Signal wird
durch eine Matrix geschleift und auf die beiden Surround-Lautsprecher gleichmäßig
verteilt. Ein Zusatzdecoder extrahiert dann aus dem gematrixten Signal für die
Surroundspeaker wieder die Signale für die Links/Rechts-Surroundlautsprecher und für den
oder die Rear Surround Speaker. Im Dolby Digital-Bitstream wird eine zusätzliche Kennung
mitgeliefert, die dem digitalen 6.1-Decoder die Anweisung gibt, das Signal der beiden
hinteren Kanäle durch eine Matrix-Schaltung zu ziehen und das Center-Signal zu erzeugen.
Ein herkömmlicher 5.1-Decoder, der mit der 6.1-Kennung nichts anzufangen weiß, gibt wie
gehabt, nur ein Stereo-Signal auf den hinteren Kanälen wieder, in dem auf beiden Kanälen
das Signal des Centers vorhanden ist.
DSP-Einstellmöglichkeiten
Wie auf Seite 1 schon erwähnt, verfügt der Onkyo
DS-TX989 über verschiedene DSP-Programme, die sich im Testbetrieb
auch als sehr brauchbar herausstellten. Doch damit nicht genug: Bei
den einzelnen Programmen kann der Besitzer noch diverse Parameter
justieren, um eine noch bessere Anpassung zu ermöglichen (je nach
Programm sind nicht alle Parameter verfügbar):
|
Subwoofer: Soll kein Subwoofer beim DSP-Programm
verwendet werden, so kann man diesen Paramter auf
"Off" setzen, auch wenn ein Subwoofer anschlossen ist.
|
| Re-EQ/Academy: Je nach Hörmodus kann Re-EQ ein-
oder ausgeschaltet werden, bzw. es gibt noch die zusätzliche
"Academy"-Schaltung. Re-EQ (=Re-Equalizing) nimmt dem
Heimkinoklang die Schärfe (siehe auch THX-Features), um so zu
erreichen, dass der ursprünglich fürs Kino abgemischte Ton
nicht unnatürlich hell und aggressiv klingt. Wie der
Testbetrieb zeigte, eine durchaus nützliche Funktion, die auch
lautere Hörlautstärken ermöglicht, ohne dass die Hochtöner
zu stark belastet werden. Die "Academy"-Schaltung
kümmert sich mit selber Intention insbesonder um ältere
Mono-Tonspuren, um ihnen ein angenehmeres Klangbild zu
verschaffen. |
Input Channel: Hier kann der Benutzer einstellen,
welcher Eingangskanal für den monoauralen Ton verwendet werden
soll, es gibt die folgenden Möglichkeiten: Auto L+R: Wiedergabe
mit linkem und rechtem LS
Left/Right (manuelle Anwahlmöglchkeit): Für zweisprachige
Videoquellen (wo auf dem linken Kanal eine andere Sprache als
auf dem rechten wiedergegeben wird). |
| Output Channel: Dasselbe wie beim letzten Punkt,
nur diesmal für das Ausgangssignal. |
| Digital Upsampling (on/off): Verarbeitet das
aktuelle Eingangssignal und wandelt dessen digitale
Abtastfrequenz für eine exaktere Wiedergabe in das Zweifache
der aktuellen Frequenz um |
| Surround Speakers: Hier kann der Benutzer
eingeben, über welche Surroundlautsprecher beim jeweiligen
Programm die Wiedergabe erfolgen soll: Entweder über den linken
und den rechten Surroundlautsprecher, über die Back
Surround-Lautsprecher oder über den rechten und linken
Surroundlautsprecher + den Back Surround-Lautsprechern |
| Front Effect: Vor allem für Live-Aufnahmen
gedacht, die akustischen Nachhall enthalten. Bei der Wiedegabe
dieser Signalquellen wird von Seiten des DSP-Prozessors noch
mehr Nachhall hinzugefügt, was zur Folge hat, dass die Aufnahme
mit entschieden zu viel Hall wiedergegeben wird. Das Ergebnis
ist hinreichend bekannt: Der Ton "verwischt", die
Höhenbrillanz leidet stark, und der Bass wird unpräzise und
flau. Wird Front Effect auf "Off" geschaltet, so fügt
der DSP-Prozessor dem von den drei Frontkanälen wiedergegebenen
Ton keinen Hall hinzu (im Test zeigte sich, dass vor allem bei
mehrkanaligen Musikaufnahmen (Freddie Mercury: The Video
Collection, VH1: Divas Live) diese Funktion nützlich ist und
einen lebendigeren, knackigeren Klang erzeugt). |
| Reflect Lvl: Damit kann man den Grad der direkten
Schallreflexion im Einklang mit der Wiedergabequelle, der Raumakustik
des Hörraums und dem individuellen Geschmack festlegen. Justierung
möglich in 1 dB-Schritten, von -5 dB bis + 5 dB. |
| Reverb Lvl: Damit kann man den Grad der Tiefe des
akustischen Nachhalls einstellen (Einflussfaktoren und
Justiermöglichkeiten siehe Reflect Lvl). |
| Room Size: Dient zur Einstellung des virtuellen
Hörraums. Einstellmöglichkeiten: Large- Middle-Large, Middle,
Middle-Small, Small. |
| Listening Angle: Der Hörwinkel (vom Hörer aus
gesehener Winkel zwischen dem rechten und dem linken
Frontlautsprecher). Die Einstellung ist zu wählen, die der
Realität im Hörraum am nächsten kommt. |
| Center-Modi: Center On/Off (Phantom Mode) |
| Front Expander: Auf "On" geschaltet,
weitet diese Funktion den Ton der Frontlautsprecher zu einem
weiträumigeren Klangraum auf |
| Dialog Enhance: Einstellmöglichkeit für
Sprache-Lautstärkepegel, wenn Sprache schlecht verständlich
ist (Sprachfrequenzbereich des Mittenkanal-Signals wird bei
Schalterstellung "On" erhöht) |
Wichtige technische Daten
| Decodiert THX
Surround EX, Dolby Digital 5.1, DTS ES Compatible 6.1, DTS 5.1, 192
kHz/24-bit DAC |
| Nenn-Ausgangsleistung Surround
(Werksangabe):7 x 160 Watt (6 Ohm, 1 kHz, DIN), durchschnittliche
Dauerleistung (FTC) alle Kanäle: Min. 130 W, 8 Ohm, zwei Kanäle
ausgesteuert von 20 Hz bis 20 kHz, Klirr max. 0,05 %, min. 170 W,
6 Ohm, 2 Kanäle ausgesteuert von 1 kHz, Klirr o,1 % |
| Aufrüstbar auf IEEE1394 |
| RS-232-Steuerport |
| Frequenzgang 5Hz - 100 kHz |
| Verschiedene DSP-Modi mit umfangreichen
Einstellmöglichkeiten |
| 7.1-Kanal-Analog-Externeingang (DB-24) |
| 7.1-Kanal-Analog-Pre-Ausgang |
| 4 Audio- und 5 Audio/Videoeingänge, 2
Audioausgänge und 2 Audio/Video-Ausgänge, 2 x Monitor-Out |
| Multiroom-geeignet |
| 3 optische, 5 koaxiale Digitaleingänge, 2
Digitalausgänge (1 x optisch, 1 x koaxial) |
| 1 Dolby Digital RF Eingang |
| 3 Component Video-Eingänge, 1 Component Video-Ausgang |
| 6 S-Video-Eingänge, 5 S-Video Ausgänge |
| RDS-Tuner mit 40 Stationsspeichern |
| Netzteil:230 V, 50 Hz |
| Abmessungen (B x H x T in mm) 435 x 196 x
451 |
| Gewicht 22 kg |
| Gehäusefarben: schwarz und silbern |
| Programmierbare und beleuchtete
Systemfernbedienung |
| Preis: 7500 DM |
Test von: Carsten Rampacher
22.01.2001
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