Test: Pioneer VSX-D814
19.07.2004 (cr)

Wir danken unserem Kooperationspartner HIFI-REGLER
für das Bereitstellen der Hörräume
Overview
Pioneer hat ein Herz für kostenbewusste Mehrkanal-Liebhaber,
die auf der Suche nach einem qualitativ überzeugenden, zeitgemäß
ausgestatteten Mehrkanal-Receiver sind: Der
VSX-D814, schwarzer oder silberner Version lieferbar, bringt für einen Kaufpreis von 399,-- EUR nicht nur 6 je 100 Watt
starke Endstufen, sondern auch Decoder für DTS 96/24, DTS ES Discrete/Matrix 6.1, Dolby Digital 5.1 EX und Dolby Pro
Logic IIx mit. Ebenfalls
ist Pioneers bewährtes automatisches Lautsprecher-Einmesssystem MCACC,
sogar in der aufwändigen automatischen Ausführung inklusive Mikrophon, mit an Bord. 192 kHz/24-Bit
Audio-D/A-Konverter sind in diesen recht günstigen Preisklassen noch lange
nicht bei allen Geräten Standard, Pioneer jedoch verbaute diese
hochauflösenden D/A-Konverter. Für eine gelungene
Optik sorgt die gefällige Gerätefont inklusive Display mit ordentlicher
Auflösung. 7 + 1
anwählbare, Pioneer-eigene DSP-Programme gehören ebenso wie eine Loudness-Schaltung
zur Ausstattung. Mit diesem reichhaltigen Ausstattungspaket, das auch eine
komplette Anschlussbestückung inklusive Komponenten-Anschlüssen beinhaltet,
bietet der 814er viel AV-Receiver zum sehr günstigen Kaufpreis - wir wollten
anhand eines ausführlichen Praxistestes überprüfen, ob es sich bei dieser
verlockenden Offerte nur um eine "Mogelpackung", die voll ausgestattet
ist, aber klanglich nur wenig Überzeugendes bietet, handelt - oder um den neuen
Star der 400,-- bis 500,-- EUR-Liga.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des VSX-D814 ist für diese Preisklasse
ausgesprochen hochwertig. Das gesamte Gerät wirkt nicht wie ein billig
gemachter Preisbrecher, sondern eher wie ein ausgewachsener AV-Receiver. Eine
Frontplatte aus Metall kann man in diesen finanziellen Regionen
verständlicherweise noch nicht erwarten, der verwendete Kunststoff wirkt aber
keinesfalls ärmlich, sondern überzeugt durch eine angenehme Haptik und Optik.
Auch die einzelnen Funktionselemente, die recht zahlreich auf der Frontblende
vertreten sind, hinterlassen den Eindruck einer soliden Ausführung - das ist
wirklich erstaunlich: Der Verarbeitung des VSX-D814 merkt man den günstigen
Kaufpreis nirgendwo an, auch nicht auf der Geräterückseite, die mit akkurat
eingepassten Anschlüssen und Schraubterminals für alle Lautsprecher (sogar
Frontlautsprecherpaare A und B) positiv auffällt.

Sauber: Die Verarbeitung des VSX-D814 ist auch im Detail
akkurat

Für diese Preisklasse hervorragend: Multi-Jog und
Lautstärkeregler in sehr guter Optik und mit angenehmer Haptik

Keine Beanstandungen: Auch die Fernbedienung ist ordentlich
verarbeitet
Das Display bietet zwar keine echte DOT-Matrix-Auflösung, wirkt
aber trotzdem von der Schriftart her nicht zu grob. Für einen AV-Receiver
dieser Preisklasse ist die Anzeige aber vollkommen in Ordnung. Die mitgelieferte
Fernbedienung sorgt auch nicht für ein schlechtes Licht auf das glänzende
Gesamtbild, denn sie bietet in Bezug auf Materialanmutung und Verarbeitung gute
Resultate. Damit steht einer ausgezeichneten Bewertung in dieser Disziplin
nichts mehr im Wege.

Nett anzusehen: Das Display des Pioneer
Bewertung      
Features und verwendete Baugruppen
Der Pioneer VSX-D814 verfügt über 192 kHz/24-Bit D/A-Wandler,
einen hochwertigen DSP-Chip und über umfangreiche Decoding-Funktionen. Nicht
nur die Extended Surround-Tonformate Dolby Digital 5.1 EX und DTS ES Matrix/Discrete
6.1 können verarbeitet werden, sondern auch DTS 96/24 und das aktuelle Dolby Pro Logic IIx.
Des Weiteren verfügt der AV-Receiver über eine äußerst praktische Funktion,
denn die sechste, für die Back Surround-Beschallung zuständige Endstufe kann
aufgetrennt werden, so dass der Anschluss von zwei Back Surround-Lautsprechern
möglich ist. Dies sorgt dafür, dass man eine 7.1 Lautsprecherkonfiguration in
Verbindung mit dem Pioneer betreiben kann.

Mitgeliefertes Mikrophon für das automatische
Lautsprecher-Einmesssystem MCACC
Pioneer ist - nomen est omen - Pionier bei der Entwicklung
automatisierter Lautsprecher-Einmesssysteme. Bereits auf der 2001er IFA in
Berlin stellte man im damaligen Topmodell VSX-AX10i ein solches System vor, das
auf den Namen MCACC (Multi-Channel Acoustic Calibration) hört und in der
letzten Zeit in große Teile des umfangreichen Pioneer-Produktangebots Einzug
erhielt. Mit dem VSX-D814 bekommt nun auch ein wirklich preisgünstiger
AV-Receiver die vollautomatische Version dieses sehr betriebssicheren und
ausgereiften Kalibrierungssystems. MCACC misst die akustischen Charakteristika
der individuellenHörumgebung, berücksichtigt Nebengeräusche,
Lautsprechergröße und -abstand und überprüft sowohl Kanal-Verzögerungen als auch -Lautstärken. Nachdem
das mit dem Receiver gelieferte Mikrofon angeschlossen wurde, optimiert der Receiver die
Lautsprecherkonfiguration und Frequenz-Ausgleichseinstellungen anhand einer Reihe von
Prüftönen.
Wem dies zu lange dauert, der greift zum "Quick
Setup": Besonders ungeduldige Zeitgenossen können ihren VSX-D814 mittels
dieser Funktion in wenigen Minuten betriebsfertig einstellen. Natürlich ist
eine ausführliche manuelle oder eine MCACC-basierte, automatische Justage
exakter - aber wenn es, aus welchen Gründen auch immer, besonders rasch gehen
muss, kann man durch die Eingabe der verwendeten Lautsprecherkonfiguration, der
Raumgröße (3 Einstellungen) und der Hörposition (3 Einstellungen) schnell
alles elementar Wichtige regeln.
Für die Fraktion der Klangfeld-Liebhaber ist der Pioneer mit
verschiedenen Pioneer-eigenen DSP- und Surround-Programmen ausgestattet, die
teilweise eine recht brauchbare Abstimmung aufweisen. Durch Drücken der ADVANCED
SURROUND-Taste kann man durch die verschiedenen Soundfelder schalten. Der Überblick:
• ADV. MOVIE – soll die Atmosphäre eines Kinosaals akustisch
einfangen und sich somit für die Wiedergabe von Filmmaterial eignen. Die
Qualität dieses DSP-Programms ist gar nicht schlecht, der gesamte Klangbild ist
voluminös und kräftig.
• ADV. MUSIC – Simuliert die akustische Umgebung eines großen Konzertsaals und eignet sich für
Musikquellen. Im Vergleich zu früheren Pioneer DSPs ist der Sound nun hörbar
natürlicher und klingt nicht mehr so mittenbetont. Auch die Brillanz ist
besser, als man spontan vermutet. Bei einigen Musikquellen eine echte
Bereicherung.
• TV SURR. – Dieser Modus liefert Surroundklang für sowohl Mono- als auch
Stereo-TV-Quellen. Gedacht vor allem für ältere Filme, die noch mit Einkanalton
(mono) aufgenommen wurden.
• SPORTS – Für Sportprogramme mit viel Action entwickelt – soll laut
Pioneer das Hörvergnügen steigern, indem auch Hintergrundaktivitäten hörbar in die erste Reihe gebracht
werden.
• GAME – Wie man schon erahnen kann, für Videospiele geeignet.
• EXPANDED – Dieser Modus ist dafür entworfen, Stereosignalquellen Klangtiefe zu verleihen,
man hört mit ihm Zwei-Kanal-Signale (Stereosignale) als simulierten Mehrkanal-Surroundklang.
Verwendet werden soll dieser Modus bei Dolby Pro Logic, um einen Stereo-Surround-Effekt zu erhalten.
Wer möchte, kann den Modus auch bei Dolby Digital-Signalquellen verwenden, um ein größeres
Stereofeld als mit den STANDARD-Modi zu erzielen.
• 6-STEREO - 6-Kanal-Stereomodus
• PHONES SURROUND – Sorgt auch beim Hören mit normalen Kopfhörern für ein
Surround-Klang.
Insgesamt ist der VSX-D814 ausgezeichnet ausgestattet, auch
über eine Loudness-Funktion, mit der man bei geringer Lautstärke aus
Musikquellen gute Bässe und Höhen erzielen kann, fehlt nicht - es wird schwer
sein, zur gleichen unverbindlichen Preisempfehlung - also für rund 400,-- EUR -
einen AV-Receiver mit noch umfangreicherer Ausstattung aufzutreiben.
Bewertung      
Anschlüsse
Vorbei sind die Zeiten, dass man an günstigere
Mehrkanal-Receiver kaum Peripheriegeräte anschließen konnte: Der Pioneer
VSX-D814 geizt nicht mit Verbindungsmöglichkeiten, so gibt es nicht nur den
auch bei der günstigen Geräten obligatorischen 5.1 Mehrkanal-Eingang 5,
sondern auch 5
Digitaleingänge (frei zuweisbar), davon 2 Koaxial und 3 Optisch (mit
Fronteingang). Ebenfalls ist 1 Digitalausgang (optisch) vorhanden, vier Audio-
und vier Audio/Videoeingänge sorgen auch für genug analoge
Anschlussmöglichkeiten. Ein Audio-, ein Video- und ein Audio/Video-Ausgang sind
ebenso vorhanden wie vier S-Video-Ein- und zwei Ausgänge. Lobenswert: Auch
Komponenten-Videoterminals gibt es (2 Eingänge/1 Ausgang, frei zuweisbar), und
sogar einen Vorverstärkerausgang
für alle 6.1-Kanäle. Ein kompletter AV-Eingang (inklusive S-Video
und optischem Digitaleingang) befindet sich auf der Vorderseite, ist der
Anschluss nicht in Betrieb, sorgt eine Abdeckklappe für eine harmonische Optik.
Vielseitige Talente: Auch ein komplett ausgestatteter
Front-AV-Eingang gehört beim VSX-D814 mit dazu. Links befindet sich die Buchse,
in die das Mikrophon zur Lautsprecherkablibrierung eingeführt wird.
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Bedienung
Zunächst einmal ist hier die Bedienungserleichterung durch
MCACC hervorzuheben. Heimkino-Neulinge werden MCACC aufgrund der einfachen Bedienung
ebenso sehr zu schätzen wissen wie Heimkinofans, die eine wirklich erstaunlich
genaue Anpassung des AV-Receivers an das Lautsprechersystem und an die
akustischen Bedingungen im Hörraum wünschen. Die Voraussetzung für eine korrekte Arbeit mit MCACC
sollte ein möglichst niedriger Geräuschpegel im Hörraum sein, am besten ist
es, es herrscht völlige Stille. Das mitgelieferte Mikrophon wird an die dafür
vorgesehene Buchse, die sich links neben dem Front AV-Eingang befindet,
angeschlossen. Die Aufstellung des Mikrophons erfolgt an der üblichen
Hörposition, am besten in Ohrhöhe, was man z.B. mittels eines Stativs, oder,
ganz unkonventionell, mittels eines in Ohrhöhe aufgestellten Kartons auf dem
Sofa realisieren kann.
Grundvoraussetzungen für einen problemlosen automatischen
Kalibrierungsvorgang:
-
Lautsprecher korrekt und nicht phasenverkehrt anschließen
-
Subwoofer, falls angeschlossen, unbedingt einschalten.
-
Auf der Fernbedienung die "Receiver"-Taste drücken.
-
MCACC-Setup-Taste drücken.
-
Ist der Geräuschpegel im Hörraum zu hoch, blinkt der
Schriftzug "Noisy" im Display.
Als nächstes überprüft das System das Mikrophon und die
angeschlossenen Lautsprecher. Gibt es eine "Err" (= Error)-Meldung,
arbeitet das Mikrophon nicht korrekt oder die LS-Verbindungen stimmen nicht. Bei
korrekt ausgeführten Vorbereitungen sind zumindest in unseren Testreihen
keinerlei Fehlermeldungen aufgetaucht, ganz gleich, welches Lautsprechersystem
eingesetzt wurde. Falles trotzdem Probleme auftauchen, tauchen verschiedene
weitere Error-Meldungen, je nach vorliegendem Fehler, im Display auf:
-
"ERR Mic" - Fehler bei der Mikrophonverbindung
-
"ERR Fch" - Verbindung der Front-LS fehlerhaft
-
"ERR Sch" Verbindung der Surround- oder Back
Surround-LS fehlerhaft
-
"ERR SW" - Subwoofer nicht eingeschaltet
bzw. Lautstärkeregler nicht aufgedreht.
Treten keine Fehlermeldungen auf, was bei korrekter Verbindung
aller Komponenten der Fall sein dürfte, beginnt MCACC mit der Arbeit, und
zwar in folgenden Schritten:
-
Analyse der angeschlossenen Lautsprecher. Der AV-Receiver
gibt hier eine Reihe teilweise recht lauter Testimpulse von sich, die vom
Mikrophon erfasst werden. Das System bestätigt automatisch die Verfügbarkeit
der LS und nimmt so die Grundeinstellung vor.
-
Analyse der Lautsprecher-Größe. Hier erkennt MCACC für
jede Box die optimale Wiedergabebandbreite. Auch großvolumige
Standlautsprecher mit einem Basschassis von 16 cm können als "small"
erkannt werden. In unserer Testpraxis arbeitete diese Erkennung sehr stimmig
und zuverlässig (mehrere LS-Sets angeschlossen zu Prüfzwecken).
-
Einstellung der Verzögerungszeit. Das Mikrophon erkennt die
jeweilige Entfernung vom Lautsprecher zur Hörposition. Die Verzögerungszeiten
werden automatisch für jeden LS in einem Raster von 5 cm eingestellt.
-
Pegeleinstellung. Hier wird der Schalldruckpegel der
Lautsprecher im Verhältnis zur Hörposition analysiert und angeglichen.
-
Automatische Entzerrung des LS-Systems. Hier führt MCACC
die automatische Berechnung der Frequenzgänge durch. LS und Raumakustik
werden hierbei miteinander abgeglichen. Der VSX-D814 gibt dabei eine Reihe
von Testtönen aus, die vom Mikrophon erfasst werden. Mittels eines exakt
arbeitenden Equalizers erfolgt die Kalibrierung für jeden Kanal.
Alternativ kann natürlich auch manuell konfiguriert werden, mit
Justagemöglichkeiten für die Entfernung der Lautsprecher vom Hörplatz für
die manuelle Einstellung der Verzögerungszeit. Ebenso kann, wie gewohnt, die
LS-Größe eingegeben werden, wobei Pioneer hier immer Lautsprecher-Gruppen
vorgibt (z.B. FS - CS - SS, Front small, Center small, Surround small).
Besonders ungeduldige Zeitgenossen werden sich über das "Quick Setup"
freuen, wo rasch die angeschlossene LS-Konfiguration gefunden und bestätigt
ist. Beim "Quick Setup" kann man rasch die verwendete
Lautsprecher-Konfiguration, die Hörraumgröße und die Hörposition eingeben,
und zumindest die elementaren Bedingungen für korrekten Betrieb sind gegeben.
Die Fernbedienung liegt ordentlich in der Hand, die wichtigsten
Kontrollfunktionen für den Betrieb sind auf dem linken Bildausschnitt
dargestellt. In der Praxis ist die Bedienung der Fernbedienung wenig
kompliziert, auch die zahlreich vertretenen Funktionstasten zunächst eine
schwierigere Bedienbarkeit suggerieren. Das Gerätedisplay ist gut ablesbar, und
die Bedienelemente am Gerät selber sind ohne Schwierigkeiten zu verwalten -
obwohl auch hier eine stattliche Anzahl vorhanden ist.

Viele Tasten - aber wenig Probleme: Klare Kennzeichnungen
sorgen für eine einfache Bedienbarkeit
Insgesamt ist auch diese Teilwertung eine erfreuliche
Angelegenheit für den VSX-D814, da er viele Komfort-Features aufbietet, die den
Umfang mit dem AV-Receiver wesentlich vereinfachen.
Bewertung     
Ton
Testequipment
Pegelfestigkeit
Hier hat Pioneer wieder einmal ganze Arbeit geleistet - denn der VSX-D814
wirkt nicht nur nach dem ersten "Zupacken" bei hohen Lautstärken
erfreulich kraftvoll, sondern hält diese Eigenschaft auch mit einer
beeindruckenden Konstanz. Selbst nach dreistündigem Power-Lauf mit 80 Prozent
der maximal möglichen Lautstärke waren dem AV-Receiver keine
Ermüdungserscheinungen anzumerken. Die Erhitzung des Geräts war zwar deutlich
spürbar, blieb jedoch ohne negative Folgen. Im Vergleich zu früheren
Geräte-Generationen von Pioneer - so zumindest der Eindruck bei unserem
Testkandidaten - hat die Neigung zu extremer Erhitzung jedoch merklich
nachgelassen. Auf jeden Fall ist die Leistung des VSX-D814 höchst
beachtlich - und daher kann sich der Pioneer schon mit deutlich teureren
Modellen messen und bietet schon jene hohe Leistungsfähigkeit, die für
richtigen Multichannel-Klanggenuss erforderlich ist. Er ist kein Gerät, das man
nur ein kleinen bis mittleren Hörräumen einsetzen kann - im Gegenteil:
Auch im knapp 30 Quadratmeter messenden Hörraum wirkt der VSX-D814 auch bei
kräftigen Pegeln nicht unterdimensioniert, sondern widmet sich seinen
klangverstärkenden Aufgaben mit einer erstaunlichen Souveränität.
Filmton
Wer zuhause Filme in Mehrkanalton anhört, wünscht sich vor allem eines -
einen hohen Spaßfaktor. Nur wahre "Freaks" hören auf die Präzision
bei der Einarbeitung jeder akustischen Kleinigkeit, das ist dann auch die Gruppe
der Multichannel-Heimanwender, für die ein sehr edler, teurer und mustergültig
aufgebauter AV-Verstärker oder -Receiver in Betracht kommt. Diese höchst
anspruchsvolle Klientel erwartet nicht nur einen Klang, der das Publikum mitreißt, sondern höchste
Präzision in jeder Beziehung und bei jedem Pegel. Für die erste Gruppe, die,
so möchten wir behaupten, einen beträchtlichen Anteil bezogen auf alle
Anwender darstellt, ist der VSX-D814 ein ausgezeichnetes Gerät. Denn Spaß
bereitet er auf jeden Fall - dies konnten wir anhand vieler Filmbeispiele
nachvollziehen. So bei "Mission Impossible 2", wo er bereits die
Anfangssequenz im Flugzeug zu einem Erlebnis werden lässt. Bestandteile
des gelungenen Auftritts des VSX-D814 sind die dynamische Surround-Klangkulisse,
der durchsetzungskräftige Bassbereich und die insgesamt ausgewogene
Klangverteilung. Auch die folgende Filmszene, als Tom Cruise alias Ethan Hunt
sich als Freeclimber betätigt, wird vom Pioneer eindrucksvoll wiedergegeben.
Mit richtiger Freude nimmt das Auditorium auch die Verfolgungsjagd in den Bergen
zur Kenntnis, als Hunt die bildhübsche Meisterdiebin Nyah Nordoff-Hall jagt -
auch wenn es schade um Hunts arg in Mitleidenschaft gezogenes Porsche 996 Cabrio und um Nyahs nagelneuen
(nach der Verfolgungsjagd eher schrottreifen) Audi TT
Roadster ist, so gefällt doch diese akustisch eindrucksvoll aufbereitete Szene
immer wieder aufs Neue.
Die neue, inzwischen achte DTS Demo-DVD ist ebenfalls gut geeignet, den Pioneer
aus der Reserve zu locken. Beim Auszug aus "Herr der Ringe - die zwei
Türme" beeindruckt er einmal mehr mit seinem durchdringenden Bass, der
zudem klar aufgebaut ist. Hier setzt der VSX-D814 die Meßlatte für etwaige
Konkurrenten sehr hoch, denn eine solche Performance kennt man sonst eher von
deutlich kostspieligeren Gerätschaften. Die homogene, angenehme Stimmwiedergabe
fällt ebenso auf wie der prima abgestimmte Hochtonbereich, der weder zu
aggressiv noch zu langweilig oder zu monoton klingt. Gerade auch bei hohen Pegeln
gerät der Pioneer nicht aus dem Konzept und bietet noch einen sauber
durchstrukturierten Klang und keinen von massiven Verzerrungen gebeutelten
akustischen Brei, der einem
die Freude an kräftigen Lautstärken rasch vergällt. Dies war früher ein
Problem, günstige AV-Receiver klangen bei Pegeln knapp über der viel
zitierten Zimmerlautstärke noch durchaus gut, aber dann verloren sie mit hoher
Geschwindigkeit ihre Contenance, der Klang wurde zu schrill, zu gepresst und zu
wenig bassstark. Auch stellten sich unschöne Überlagerungseffekte ein, die
dazu führten, dass die einzelnen, sich eigentlich klar voneinander abgrenzenden
Elemente eines Film-Soundtracks einfach zu einem einzigen großen Getöse
zusammengefasst wurden. Der Pioneer bleibt (fast) immer die Ruhe selbst - nur hohe,
schon fast schrille Stimmen und Bassanteile im Kickbass-Bereich (der ohnehin schwierig wiederzugeben
ist) zeigen bei sehr kraftvollen Lautstärken die Grenzen des fröhlichen
Treibens auf.
Auch beim "Fluch der Karibik" sorgt der Pioneer für ein
authentisches Feeling, das man spontan nie einer so günstigen Offerte zuordnen
würde: Die wilden Ereignisse rund um den flippigen Piraten Captain Jack Sparrow
und den wüsten "untoten" Piraten-Widerling Captain Barbossa werden
dynamisch und effektvoll zum Zuhörer getragen - vor allem Barbossas brutaler
Angriff auf Port Royal, wo der durchtriebene Schurke die (wirklich höchst
attraktive) Gouverneurstocher Elizabeth Swann entführt und sie somit ihrem
Lover in spe, Waffenschmied Will Turner, und dem "offiziellen"
Liebhaber, einem hohen Militärs, entreißt, bietet einen puren, kraftvollen
Home Cinema-Genuss. Auch wenn man natürlich nicht so genau hinhören darf wie
bei einem teuren AV-Boliden - die Leistungen des VSX-D814 verblüffen wirklich.
Einschränkungen in Bezug auf Präzision und Detaillierung sind, dies wird
versierten Home Theatre-Liebhabern schnell auffallen, schon zu machen - irgendwo
fordert der niedrige Kaufpreis eben seinen Tribut. Im Gegenzug vermittelt der
Pioneer bei allen Filmbeispielen ein ungeheuer dichtes Raumgefühl - dank der
Möglichkeit, ein komplettes 7.1 Lautsprechersystem anzuschließen, trifft diese
Feststellung auch uneingeschränkt auf das Back Surround-Klangfeld zu. Dieses
überzeugt mit hervorragenden Passungen zum Rest der Klangkulisse, was den
Eindruck eines insgesamt harmonischen, homogenen und dreidimensionalen
Klangbilds deutlich verstärkt.
Für einen hoch angesiedelten "Fun-Faktor" jedoch ist der Pioneer
genau das richtige Gerät und spricht so eine sehr breite potentielle
Kundengruppe an. Schlachten auf See, tosende Wellen und respekteinheischende
Captains - dieses Cocktail liegt dem VSX-D814 ganz besonders, denn auch bei
"Master and Commander" lässt er sich richtig krachen. Eine sehr
dichte, in Spannungssituationen massiv aufgeladene Atmosphäre sorgt dafür,
dass das Publikum nah dran am Geschehen ist und sich nicht als außenstehend
betrachtet. Sehr ähnliche Höreindrücke konnten wir auch bei "Star Wars Episode 2, Angriff der Klonkrieger"
sammeln, auch hier weiß sich der
Pioneer sehr gut in Szene zu setzen. So bietet er, und das
ist die auffälligste Eigenschaft, bei der Wiedergabe dieser DVD ebenfalls ein wirklich intensives Filmerlebnis. Die
gerade bei preisgünstigen Komponenten nicht eben seltene Eigenschaft, dass das
gesamte Szenario eher aufgesetzt und langweilig wirkt, tritt hier noch nicht
einmal ansatzweise auf. Immer setzt der Pioneer actionreiche Sequenzen
kraftvoll in Szene und reißt so das gesamte Publikum mit. Mit seinen ausgezeichneten Leistungen kann er schon fast zur 500,-- bis
600,-- EUR-Preisklasse aufschließen, in der sich namhafte Komponenten wie der Harman
Kardon AVR-230 oder der Denon AVR-1804
tummeln. Das Beeindruckende am Pioneer ist: Auch wenn die Kontrahenten
gerade in Bezug auf die Detaileinarbeitung und die Gesamtpräzision einen nicht
weg zu diskutierenden Vorsprung haben, so ist doch dieser Vorsprung weitaus
kleiner, als es der Preis- und Klassenunterschied suggeriert. Somit steht der
Pioneer auch im direkten Vergleich zu wesentlich teureren Konkurrenten glänzend
da, jeder, der das Hören in Mehrkanal in erster Linie mit viel Spaß an der
Sache verbindet, sollte den VSX-D814 auf jeden Fall ausgiebig Probe hören, um
sich selbst ein Urteil zu bilden.
Mehrkanal-Musikwiedergabe
Auch hier kann der VSX-D814 beeindrucken: Wiederum ist es seine große
Dynamik, die für ein Gerät dieser Preisklasse verblüfft. So zieht er bei
"Unvisible" von Medeski Martin and Wood ebenso alle Register seines
Könnens wie bei "Mona Lisas and Mad Hatters" von Heart (beide Stücke
auf der 8. DTS Demo DVD). Die klare Stimmwiedergabe sowie die tadellose,
flüssige, aber nie zu unscheinbare Instrumentaleinarbeitung hinterlassen den
Eindruck einer beachtlichen Reife. Selbst mit dem akustisch sehr schwierigen
"Chronos Trailer", zu finden auf der 7. DTS Demo DVD, kommt der
VSX-D814 gut zurecht. Auch wenn es gerade im extremen Tieftonbereich leichte
Schwächen in Form von Überlagerungseffekten bei eigentlich klar zu differenzierenden
Bassgefügen kommt, so bringt der starke Pioneer den Gesamteindruck eines
imposanten Music Trailers doch gekonnt zum Ausdruck. Mit seinem souveränen
Management krasser Dynamiksprünge sorgt er für ein gelungenes Hörerlebnis.
Bei 5.1-DVDs mit klassischer Musik darf der Klassik-Liebhaber
verständlicherweise nicht die Herausarbeitung jeder noch so filigranen Nuance
erwarten - was er jedoch zweifellos geboten bekommt, ist eine spritzige und
gefällige Darbietung, die gerade bei Konzerten mit großem Orchester für
Freude sorgt. Hier überträgt der AV-Receiver den Schwung und die Spielfreude
in einem vollauf zufriedenstellenden Maße. Dolby Pro Logic
IIx/DTS
Neo:6
Mit Dolby Pro Logic IIx und DTS Neo:6 hat der Pioneer zwei
Surround-Aufpolierer integriert. Akustisch sind damit rundherum ansprechende
Leistungen möglich. Für flotte, spritzige klassische Musik empfiehlt sich, je
nach Raumakustik, das sehr lebendig darstellende Neo:6, für kräftige
Dancefloor-Tracks mit massivem Basseinsatz würden wir hingegen das bassstärker
wirkende PL IIx Music vorziehen. Jazz-Liebhaber, die sich an der Intensität
leidenschaftlich vorgetragener Saxophon-Soli ergötzen, sollten sich ebenfalls
je nach Software und Raumakustik orientieren, denn weder PL IIx noch Neo:6
machen ihre Sache schlecht. Geht es um die Nachbearbeitung von Filmton, so
schafft hier PL IIx einen gewaltigeren, intensiveren Gesamteindruck. Je nach
Signalquelle jedoch eignet sich auch das zwar schlanker agierende, dafür aber
etwas freier klingende Neo:6 recht gut - gerade für das Aufpolieren von
filigraneren Einzelheiten ist Neo:6 prima geeignet und ist dafür eine gute
Lösung für weniger effektlastiges Filmtonmaterial. Stereoklang
Natürlich kann man von einem 399 EUR-AV-Receiver keinen superben Stereoklang
erwarten - wem eine rundherum überzeugende Zweikanalwiedergabe bei einem
Surround-Receiver oder -Verstärker elementar wichtig ist, muss tiefer in die
Tasche greifen. Für seine Preisklasse jedoch macht der VSX-D814 seine Sache
keinesfalls schlecht. Er klingt insgesamt ausgewogen und fällt durch den
straffen, bei Bedarf kraftvoll zupackenden Bass positiv auf. Die
Hochtonwiedergabe ist ebenfalls gut gelungen und offeriert ein
überraschend hohes Maß an Klarheit. Belegt, lustlos und angestrengt klangen
sie früher, die günstigen AV-Receiver im Stereobetrieb - von diesen wenig
ansprechenden Leistungen ist der Pioneer erfreulicherweise ein großes Stück
entfernt. Besonders gut eignet sich das Gerät zur Wiedergabe kräftiger Rock-
und Popmusik. Hier gefällt die fundierte Bassdarstellung, der runde Klang der
Stimmen und die flüssige, dynamische Instrumentaleinarbeitung. Beim Hören von
klassischen Musikstücken fällt eher auf, dass der VSX-D814 in Bezug auf die
akustische Modellierung kleiner Feinheiten (z.B. ein langsam abklingendes Piano,
ein Violinen-Solo, ein Choralgesang im Hintergrund) nicht mit teureren Offerten
mithalten kann. Insgesamt aber erreicht der preiswerte Pioneer ein beachtliches
Ergebnis.
Bewertung Pegelfestigkeit      
Bewertung Klang Film      
Bewertung Klang Mehrkanal-Musik      
Bewertung Klang Surround-Aufpolierer      
Bewertung Klang Stereo     
Fazit
Ohne Zweifel gehört Pioneer schon seit geraumer Zeit zu den
Anbietern, die im Home Cinema- und Home Theatre-Bereich führend sind. Doch
anstatt sich auf den Lorbeeren auszuruhen, entwickeln die fleißigen Vision
& Surround-Experten immer neue Produkte, die der Konkurrenz das Leben schwer
machen - so wie den rundherum bestens gelungenen VSX-D814. Für lediglich 399,--
EUR wird - gottseidank - beileibe nicht nur ein AV-Receiver mit sehr guter
Ausstattung geboten. Der Pioneer ist kein reines Feature-Wunder, das nur
bescheiden und in vielen Belangen unzureichend klingt, sondern ein sehr
erwachsen und erstaunlich souverän auftretender Mittelklasse-AV-Receiver, der
mit rundem, klaren und kraftvollen Klang bei der Mehrkanal-Filmtonwiedergabe
ebenso gefällt wie mit einem überraschend dynamischen, spritzigen Sound bei
mehrkanaliger Musik-Software. Im Stereobetrieb kann man von einem so
preisgünstigen Gerät natürlich keine Klangwunder erwarten, doch schlecht
schlägt sich der VSX-D814 keinesfalls. Eine recht gelungene Hochtonwiedergabe
und ein angenehm straffer Bass sind auf jeden Fall lobenswert. In Bezug auf die
Detaillierung merkt man natürlich schon, dass hier ein weniger teurer
AV-Receiver am Werk ist - hier leisten kostspieligere Geräte
verständlicherweise mehr. Doch die Frage ist, ob sich die von Pioneer für
dieses Produkt anvisierte Klientel um solche Dinge verstärkt kümmert - wir
bezweifeln das eher. Bei den Kunden, die sich für den VSX-D814 interessieren,
steht der Spaßfaktor im Vordergrund - und Spaß macht der kräftig zupackende
AV-Receiver auf jeden Fall. Viele sinnvolle Ausstattungsmerkmale wie das sehr
betriebssichere MCACC erleichtern das Set-Up merklich, die Anschlussbestückung
ist reichhaltig, auch YUV-Terminals stehen bereit. Zu guter Letzt ist der
Pioneer auch noch tadellos verarbeitet, so dass wir vor dieser Offerte nur den
Hut ziehen können - auch weniger finanzstarke Surroundliebhaber können sich
nun das Flair und die Güte weitaus höher liegender Preisklassen zu extrem
günstigen Konditionen ins Haus holen.
Neue Bestmarke: Nie gab es so viel Klang und
Ausstattung für so wenig Geld
Gesamturteil:

Mittelklasse
Test 18.07. 2004
Preis-/Leistungsverhältnis:      
Pro:
-
Weit überdurchschnittliches Preis-/Leistungsverhältnis
-
Kraftvolle, klare Mehrkanal-Filmtonwiedergabe
-
Erstaunliche Dynamikwerte im Multichannel-Musikbetrieb
-
Ordentliche PLII x-Integration
-
In Anbetracht des Preises voll befriedigender Stereoklang
-
MCACC arbeitet mit hoher Betriebssicherheit
-
Tadellose Verarbeitung
-
Sehr gute Anschlussbestückung
-
Insgesamt problemloses Handling
Contra:
Die technischen Daten
-
AV-Receiver
-
Ausgangsleistung/Verstärkerdaten: Max. Ausgangsleistung RMS (1 kHz, 10% Klirr, 8 Ohm pro Kanal) 120 W,
Stereo (DIN) 100 W/Kn. (1 kHz, 1% Klirr, 8 Ohm) Surround: Front 100 W/Kn. (1 kHz, 1% Klirr, 8 Ohm),
Center 100 W (1 kHz, 1% Klirr, 8 Ohm), Rear 100 W/Kn. (1 kHz, 1% Klirr, 8 Ohm),
Surround Back 100 W/Kn. (1 kHz, 1% Klirr, 8 Ohm), Eingangsempfindlichkeit und -impedanz: LINE 200 mV / 47
kOhm,
Frequenzgang: LINE 5 - 100,000 Hz, +0 dB, -3 dB, Signal/Rausch-Abstand: LINE 88/64 dB
-
Anschlüsse/Eingänge: Mehrkanal-Eingang 5.1 Kn. (DVD), 5
Digitaleingänge (frei zuweisbar) , davon 2 Koaxial und 3 Optisch (mit
Fronteingang), 1 Digitalausgang (optisch), Audio- einschl.
Tuner/Videoeingänge (Cinch) 4 A /4 AV, Audio-/Videoausgänge 1 A / 1 AV + 1
V, S-Videoein-/ausgänge 4/2 (einschl. Eingang Vorderseite),
Komponenten-Videoein-/ausgang 2/1 (frei zuweisbar), Vorverstärkerausgang
für 6.1-Kn., AV-Eingang auf der Vorderseite, SR-Anschluss (Ein/Aus), Lautsprecher A/B
-
Decoding/Wandler: Decoder für THX Surround EX, Dolby Digital 5.1 EX,
DTS ES Matrix/Discrete 6.1, DTS 96/24, Dolby Pro Logic IIx, DTS Neo:6, D/A-Wandler (Mehrkanal) 192 kHz/24-Bit,
A/D-Wandler (Stereo) 96 kHz/24-bit (2-Kanal)
-
Ausstattungsmerkmale: Automatisches MCACC (Multi-Channel Acoustic Calibration System)
Set-up,
Dual Surround Back Lautsprecher-Kompatibilität für 7.1 Kanal-Wiedergabe, PHA Element (Pioneer Hybrid Verstärker),
Digital Core Engine mit 150 Mips 48-Bit DSP-Prozessor, großformatige Lautsprecherschraubanschlüsse, geeignet für Bananenstecker,
verschiedene DSP-Programme und Surround-Betriebsarten (Advanced Music, Advanced
Movie,
Expanded Theater, Virtual surround back, Phones Surround, Game Mode, TV Surround Mode,
Sports Mode, Advanced Concert (6-Kanal), 6-Kanal Stereo), RDS-Tuner mit 30
Stationsspeichern, Betriebsart Midnight Listening, Source-Direct-Schalter, Bass-/Höhenregler,
Loudness, Quick Set-up (Raumgrößen: 3 / Hörpositionen: 3),
vorprogrammierte & lernfähige Fernbedienung
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Videoteil: Eingangsempfindlichkeit und -impedanz 1 V p-p / 75 Ohm,
Frequenzgang Komponenten-Video (kompatibel mit 720 p) 5 Hz - 40 MHz +1 / -3 dB
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Allgemeines: Leistungsaufnahme max. 280 Watt, Leistungsaufnahme im Standby-Modus 0,5 Watt,
Abmessungen 420 x 158 x 401 mm, Gewicht 10,6 kg, Farben: silbern, schwarz
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Preis: UVP EUR 399,–-
Internet: www.pioneer.de
Test: Carsten Rampacher
18. Juli 2004
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