Test: Nubert nuBox 310-5.1-Set
20.10.2004 (cr)

Wir danken unserem Kooperationspartner HIFI-REGLER
für das Bereitstellen der Hörräume und des Testequipments
Overview
Nubert macht in allen Klassen Druck - die Lautsprecher des
innovativen schwäbischen Herstellers verbinden eine ausgezeichnete Performance
zum sehr fairen Preis. Besonders interessant sind natürlich nicht nur die
leicht gehobenen bis gehobenen Preisregionen, in denen bereits verschiedene
Nubert-Ensembles aller drei Baureihen nuBox, nuLine und nuWave überzeugen
konnten, sondern auch die "bürgerlichen" finanziellen Dimensionen
rund um 1.000 EUR, in denen in Bezug auf die Anzahl der Käufer viel Volumen
steckt. Nubert ist exakt in diesem Marktsegment mit dem 981 EUR kostenden nuBox
310-Set, das gerade überarbeitet wurde und aus fünf identischen nuBox 310, allesamt magnetisch abgeschirmt,
sowie dem aktiven Subwoofer nuBox AW-440 besteht. Wir hören im Test genau hin,
ob die typischen Nubert-Tugenden auch bei dieser sehr günstigen Offerte nicht
zu kurz kommen.
Zunächst fällt die sehr nüchterne Optik ins Auge -
ästhetische Genießer, bei denen das Auge mitkauft, sind hier nicht richtig
aufgehoben. Die "nuBoxen" wirken eher hausbacken als durchgestylt. An
der Verarbeitung an sich gibt es wenig auszusetzen, sie wirkt solide und
professionell, wenngleich von der Gehäuseanmutung her nicht so liebevoll wie
bei der nuWave-Serie (Tests dazu: Nubert nuWave 85, CS-65, RS-5 und AW-7
sowie Nubert nuWave 35 mit ABL-Modul).

Gerade aus der Frischzellenkur entlassen: Die nuBox 310
präsentiert sich bestens in Form
Die nuBox 310 ist in unserem Set gleich fünfmal enthalten, denn
aufgrund der verbesserten magnetischen Abschirmung kann der Lautsprecher
problemlos in der Nähe eines Röhren-TVs untergebracht werden. Vorteil ist,
dass das Set bei der Mehrkanal-Wiedergabe wie aus einem Guss klingt, da alle
Lautsprecher komplett identisch sind und selbst der nuLine AW-440 als aktiver
Subwoofer mit 150 Watt-Endstufe genau zur Dimensionierung der nuBox 310
passt.

Anpassungsfähig: Die Hochtonwiedergabe lässt sich bei der
nuBox 310 zwischen linearer Abstimmung und einer Abstimmung mit leicht
angehobenem Frequenzbereich umschalten
Des Weiteren kommt ein Kippschalter auf der Gehäuserückseite
neu hinzu, der die Art der Hochtonwiedergabe beeinflusst: In der oberen
Stellung wird der Hochtonbereich angehoben. Diese Maßnahme bedeutet zwar messtechnisch
ein Abweichen von der Forderung nach höchster Linearität, ist aber eine
logische Konsequenz aus den Anforderungen in der Praxis. Die nuBox 310 wird
immer stärker im Surround-Bereich verwendet. Wenn man sie beispielsweise als
Rearspeaker über Kopfhöhe anbringt (was durchaus üblich ist und auch
empfohlen wird), kann der optimale Abstrahlwinkel verlassen werden, was die Zuhörer
als Höhenabfall wahrnehmen. In der oberen Schalterstellung wird dieser Effekt
weitgehend kompensiert. In der unteren Schalterstellung verhält sich die Box
bei „Normal-Aufstellung“ vorbildlich linear. Dass dies keinesfalls nur ein
Marketing-Gag ist, haben wir im Test anhand verschiedener Positionierungen
nachvollzogen, und bei dem eben geschilderten Fall bleibt die Präsenz der
Hochtondarstellung voll erhalten. Schließlich erhielt die schon bislang
Nubert-typisch reichhaltig bestückte Frequenzweiche der nuBox 310 ein
Upgrade. Mit vier Drosselspulen, vier Folienkondensatoren, sechs
Leistungswiderständen und zwei Sicherungselementen wurden Ausstattung und
Aufwand weiter angehoben. Mit einer Spitzenbelastbarkeit von 130 Watt pro Box
sind auch die Belastbarkeitswerte auf einem sehr ordentlichen Level.

Harmlose Optik: Der kleinste Nubert-Aktivsubwoofer hört auf
den Namen nuBox AW-440
Als passender aktiver Subwoofer wird der AW-440 mit ins Paket
gepackt, der als Einzelbestellung auf einen Stückpreis von 346 EUR kommt. Er
ist mit einer 150 Watt (Sinusleistung) starken Endstufe ausgestattet, was den
Einsatz auch in Hörräumen mittlerer Dimensionierung möglich macht. Auch wenn
der AW-440 optisch eher wie eine größere Regalbox auftritt, hat man nicht an
der Technik gespart: So verfügt der kleinste Nubert-Subwoofer bereits über die gleiche
Elektronik wie die größeren Modelle AW-880 und AW-1000. Auch der AW-440 ist fernbedienbar, verfügt über zwei schaltbare untere Grenzfrequenzen, umschaltbare Line-Out-Ausgänge und abschaltbare Softclipping-Schaltung. Phase und
Übernahmefrequenz lassen sich stufenlos einstellen.

Gut gelöst: Große Regler für Lautstärke und
Übernahmefrequenz auf der Gerätefront
Auch der Verstärkerblock der großen Nubert-Woofer mit seiner "Class-G-Technik" konnte übernommen werden.
Die Linearisierung des Übertragungsbereiches wurde an die Charakteristik des
kleineren 22er-Chassis angepasst. Bei diesem Chassis aus europäischer Produktion handelt es sich um einen Langhuber, der in enger Zusammenarbeit mit
Nubert neu entwickelt wurde. Es war nicht einfach, aus dem relativ kleinen Gehäuse des AW-440 völlig ohne Strömungsgeräusche eine untere Grenzfrequenz von
32 Hertz (-3dB) herauszuholen. Als maximaler Schalldruck stehen für den kleinsten Nubert-Woofer
110 dB zu Buche; - ein Wert, der auch für die erhöhten Anforderungen mittelgroßer Surroundsysteme
noch akzeptabel ist. Die Aufstellung des Frontfire-Subwoofers ist nicht
sonderlich problematisch, am besten klingt der kleine Woofer, wenn er so
aufgestellt wird, wie es in der Bedienungsanleitung beschrieben wird: Zwischen
zwei Frontlautsprechern.

Typisch Nubert: Anschlussseite des AW-440 mit Low Cut- und
Softclipping-Schalter
Besonderheiten des AW-440 im Detail:
-
SOFTCLIPPING- Schalter: Weil bei manchen sehr effektbetont
abgemischten DVDs und CDs gelegentlich unvorhergesehene Bass-Attacken auftreten können
(bei DVDs aufgrund ihres im Vergleich zur CD deutlich höheren
Dynamikumfangs noch böser), empfiehlt Nubert, den Softclipping-Schalter in der Stellung „ON“ zu belassen. – Dadurch
verliert man zwar etwas Verstärkerleistung, aber die kratzenden Geräusche, die eine Leistungsendstufe bei Übersteuerung
üblicherweise produziert, werden dann wirksam vermindert. Diese Schaltung verringert auch den mechanischen und thermischen
Stress, dem das Lautsprechersystem ausgesetzt ist, wenn es bei hohen Dauerlautstärken und ständiger Übersteuerung betrieben
wird. Die Stellung „Softclipping Off“ ermöglicht kräftigeres Durchzeichnen
von Impulsspitzen, ist aber nicht für Dauerbetrieb mit drastischer Übersteuerung gedacht.
Insgesamt ergibt sich, wie unsere Testreihen zeigen, bei aktivierter
Softclipping-Schaltung eine insgesamt angenehmere und problemlosere
Charakteristik. Vergleichen kann man den Softclipping-Schaltungseinsatz mit
dem ESP beim Auto: Auch wenn durch die Aktivierung des elektronischen
Stabilitätsprogramms ESP vielleicht in Einzelfällen Fahrspaß auf der
Strecke bleibt, so ist doch der Sicherheitsgewinn enorm.
-
LOW CUT-Schalter: Der AW-440 ist auf sehr niedrige Verzerrungen und auf (für seine
Größe) sehr tiefe Grenzfrequenz optimiert; - sein maximal erreichbarer Schalldruck ist
- vorausgesetzt, der Lautsprecher wird nicht in zu extensiven Hörräumen
betrieben - auch für gehobene Ansprüche ausreichend. Die Normalstellung für Hörer, die sehr hohe Lautstärken erzielen
wollen, ist die Schalterstellung „LOW CUT 38 Hz“. - In der Stellung „32 Hz“ geht der Subwoofer noch etwas tiefer hinunter, - aber wegen
der damit verbundenen größeren Membranhübe ist er damit nicht ganz so gut für hohe Lautstärken
geeignet, weil er schneller durchschlägt. Wer auf einen maximalen Tiefgang
bei leicht gehobenen Pegeln Wert legt, fährt - dies belegen unsere
Testläufe - mit der 32 Hz-Stellung besser, besonders bei Filmen mit tiefen
Bassanteilen. Wer hingegen gern Trance-, House- oder Hip Hop-Musik mit
kräftigen Lautstärken hört, sollte auf jeden Fall die 38 Hz-Position
anwählen.
Testequipment

Neuer
Maßstab in der Mittelklasse: Den klangstarken VSX-D1014 kennen wir bereits aus
intensiven Testreihen bestens 
Geheimtipp
für anspruchsvolle Hörer: Der transparent aufspielende
Onkyo DV-SP402E
Klang
Nubert macht seinem Namen als Anbieter pegelfester Lautsprecher
wieder alle Ehre: Bei den kompakten Lautsprechern und dem harmlos wirkenden
Subwoofer stehen die Optik und das, was in den Hörraum abgeschossen wird, in
keinem Verhältnis zueinander. Wer sich in Anbetracht der sehr nüchternen
Gestaltung der nuBox 310 und dem gerade in größeren Lokalitäten geradezu
kümmerlich dimensioniert erscheinenden Subwoofer schon einmal auf eine wenig
dynamische und pegelfeste Darbietung gefasst macht, wird sich nach den
Testreihen die Augen oder besser die Ohren reiben: Denn das preiswerte
Nubert-Set managt auch kräftige Lautstärken mit einer Problemlosigkeit, die
kaum jemand dieser Offerte zugetraut hätte. Der kleine Subwoofer macht mächtig
Druck und liefert sogar ein voluminöses Fundament und einen höchst
beachtlichen Tiefgang. Bei allem freudigen Treiben sollte aber bedacht werden,
dass Hörräume über 30 Quadratmeter nicht mehr zum bevorzugten Territorium
für dieses Set gehören, dann sind sowohl die nuBox 310 als auch der aktive
Subwoofer doch schon bei etwas höheren Pegeln nicht mehr absolut souverän im
Umgang mit dem Quellmaterial. Von einem Angebot dieser Preisliga kann man aber
auch nicht mehr erwarten, im Vergleich mit der Konkurrenz erreicht das
Nubert-Ensemble Spitzenwerte in Bezug auf die Pegelfestigkeit, nur das
Teufel Theater 2 hängt sich erstaunlich hartnäckig an die Nubert-Fersen.
Besonders der basskräftige Teufel-Sub zieht unglaublich an - aber, man höre
und staune, der kleinere nuBox-Woofer hält bestens mit. Bei den anderen
Lautsprechern ist praktisch Gleichstand, auch die Theater 2-Boxen gehen hohe
Pegel mit tadelloser Gelassenheit mit.
Im Vergleich zum angesprochenen Teufel-Set sind die "Nubis"
aber doch deutlich teurer - wo liegt das akustische Plus, das dem Käufer
geboten wird? Wer danach sucht, wird auch fündig werden - denn gerade bei
effektstarker Techno-, Trance- und Dance-Musik (Beispiel: Gigi d'Agostino, Under
Construction 3, Dolby Pro Logic II Music Mode, Rob Vox, Transportation 38,
Haddaway, All the Best) gehen die Nubert-Boxen im Sauseschritt durch den
Hörraum: Mit Wucht werden alle akustische Effekte in jede Ecke befördert, die Dynamik ist für diese Preisklasse
überragend. Hier hält das
Nubert-Ensemble die Teufel-Konkurrenz auf Distanz, was den höheren Kaufpreis
rechtfertigt. Wenn man diesen Kaufpreis in Relation mit anderen Konkurrenten
setzt, so erscheint er Nubert-typisch in einem sehr günstigen Licht. Beispiel:
Das KEF KHT-2005.2 ist zweifelsohne ein
ausgezeichnetes Subwoofer-/Satellitensystem, das mit 1.299 EUR im Vergleich zu
anderen Offerten gerade auch in Anbetracht des starken Subwoofers nicht
überteuert ist. Wer jedoch auf das extravagante, progressive Design der KEF
Satelliten verzichten kann, findet, das muss man ohne Zweifel sagen, im nuBox
310-Set die klangstärkere Alternative, vor allem, wenn man, wie bereits
ausgeführt, Liebhaber von bass- und effektkräftiger Musik ist. Wer lieber
Klassik hört, wird sich nicht ohne Weiteres mit dem nuBox-Set anfreunden
können, vor allem dann nicht, wenn man ein viel Hörerfahrung hat und große
Ansprüche an eine authentische Wiedergabe stellt. Denn so prima auch bei
unseren 5.1 Dolby Digital-Testmustern mit Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart
und Ludwig van Beethoven die Dynamik und die Homogenität ist, so klingt das
Ganze etwas zu dick aufgetragen und im Detail nicht präzise genug. Hier merkt
der fachkundige Hörer doch die Preiskategorie, aus der unser Test-Set
stammt. Das Bild wendet sich wieder, wenn wir uns erneut moderner Musik
zuwenden. Bei "Relax" von Frankie goes to Hollywood" zieht unser
nuBox-Package mächtig an und liefert ein druckvolles und passendes
Fundament und eine dynamische, kräftige Stimmwiedergabe. Auch bei hohen Pegeln
verkommt das akustische Resultat nicht zu einem laut dröhnenden Einheitsbrei,
sondern bietet eine klare Differenzierbarkeit auch zwischen Stimm- und
Instrumental-Wiedergabe.
Wer erwartet hätte, dass die nuBox 310 im Stereobetrieb völlig
untergeht, sieht sich angenehm enttäuscht. Sehr gut und praktisch frei von
akustischen Inhomogenitäten funktioniert die Zusammenarbeit mit dem AW-440,
insgesamt bietet die Nubert-Konfiguration ein ordentliches Fundament, ohne dass
der Bass überbetont durch den Hörraum dröhnen würde. Die Detaileinarbeitung
ist voll befriedigend, es sind sogar Ansätze einer präzisen Tiefenstaffelung
zu erkennen - also eine rundherum positive Überraschung, die durch den recht
frischen und keinesfalls emotionslos-langweiligen Hochtonbereich nachhaltige
Unterfütterung findet.

Hinter Gittern: Auch mit Frontschutz legt die nuBox 310 in
allen Betriebsarten vehement los
Bei der Filmtonwiedergabe kann man mit den Leistungen des
Nubert-Sets ebenfalls mehr als zufrieden sein. So überzeugen alle Komponenten
bei "Gladiator" in der berühmt-berüchtigten Anfangsszene durch eine
erstaunliche Wucht bei der Effektdarstellung. Natürlich können hier nicht ganz
die Maßstäbe ausgewachsener, großer und extrem leistungsstarker Systeme
angelegt werden, für seine Preisklasse aber liefert das nuBox-Set höchst
beachtliche Ergebnisse ab. Die Brandpfeile fliegen mit sehr guter Dynamik eher
durch den Hörraum, der Subwoofer meistert den tieffrequenten Anteil des
eindrucksvollen Music Scores problemlos und stellt ein Fundament zur Verfügung,
das gerade in Anbetracht der bescheidenen Abmessungen wirkliches Home
Cinema-Hörvergnügen wahr werden lässt. Selbst die brachialen
Wasserbombenexplosionen in "U-571" bringen den AW-440 nicht aus der
Ruhe, er produziert auch bei höheren Lautstärken praktisch keine
Eigengeräusche. Erst bei heftigen Pegeln schlägt der Woofer dann durch und
zeigt deutlich, dass er für absolute Pegeltreiberei nicht ausgelegt ist. Für
solche Verwendungszwecke hat Nubert andere Kaliber im Programm. Prima
reproduziert das nuBox-Set die spannungsgeladene Atmosphäre an Bord des U-Boots
- hier werden auch kleine Effekte ordentlich integriert. Dass dieses Ensemble
heimcineastisch talentiert ist, beweist auch "Titan A.E." - die tief
gehenden und massiven Basseffekte handhabt der aktive Subwoofer in sehr guter
Qualität. Der Tiefgang ist wirklich brauchbar, auch wenn man es in Anbetracht
des Gehäuses kaum für möglich halten möchte.
Bei allen Testbeispielen fiel die harmonische, klare
Stimmwiedergabe auf, die nuBox 310, die als Center fungiert, macht ihre Sache
auch sehr ordentlich und garantiert auch bei Effekten, die von vorn kommen, eine
durchsetzungskräftige Darstellung. Das Surround-Klangfeld gefällt durch die
hohe Dynamik, die sich in Form eines schnellen Effektaufbaus jederzeit bemerkbar
macht. Sicherlich ist dieses nuBox-System nicht dafür ausgelegt, alles an
Detaillierung aus dem jeweiligen Quellmaterial zu holen, für seinen Kaufpreis
aber ist das Resultat wirklich gut. Auch, was die klangliche Homogenität
angeht, erreichen die nuBoxen sehr gute Bewertungen. Störende Klanglöcher sind
kaum ausfindig zu machen, der Übergang zwischen Mittelton- und Bassbereich geht
nicht abgehackt, sondern angenehm fließend vonstatten. Gerade hier
schwächeln günstigere Satelliten-Subwoofer oder
Regallautsprecher-Subwoofer-Systeme gern. Insgesamt hinterlässt das
nuBox-Lautsprecherpaket einen sehr ausgereiften und klangstarken Eindruck - auch
wenn manche solche Texte gern als verkappte Werbung interpretieren, so
bitten wir, doch genau hinzuhören: Wir sprechen hier nicht von einem
Lautsprecherset, das sehr teuer und auch entsprechend akustisch optimiert ist,
sondern wir reden von einer Preisliga, in der viele Anwender in der Praxis
investieren. Und für seinen Kaufpreis bietet das nuBox 310-Set erwachsene
Leistungen, die vor allem durch die sehr gute Dynamik, den deutlichen Nachdruck
und die homogenen Wiedergabe im Konkurrenzfeld für eine starke Position der
"nuBoxen" sorgen.
Fazit
Viele Worte sind hier fehl am Platze - denn das nuBox 310-Set
spricht für sich und liefert eine ausgezeichnete Vorstellung ab. Die
Räumlichkeit überzeugt, der Klang ist erstaunlich dynamisch und kräftig, die
Stimmwiedergabe gefällt durch die stimmige Abstufung und der aktive Subwoofer
liefert einen Tiefgang, der für die kompakten Abmessungen höchst überraschend
ist. Alle Komponenten sind weitaus höher belastbar, als dies sonst in der
Preisklasse üblich ist. Zudem ist erfreulich, dass unser Test-Paket sehr
flexibel einzusetzen ist: Weder im Mehrkanal-Filmtonbetrieb, noch im
Mehrkanal-Musik- oder im Stereo-Einsatz leisten sich die schwäbischen Boxen
einen Durchhänger. Somit führt das nuBox 310-Set den Weg konsequent fort, den
die anderen, teureren Nubert-Sets in unseren Praxistests schon beschritten
haben: Maximaler Sound zum minimalen Preis.
Das hervorragend aufspielende nuBox-Set macht alles richtig:
Starker Sound zum Sparpreis

Mittelklasse
Test 20.10.2004
Preis-/Leistungsverhältnis      
Pro:
-
Sehr kräftiger, dynamischer Klang
-
Aufgeräumter, erstaunlich lebendiger Hochtonbereich
-
Kompakter Subwoofer mit tadellosen Leistungsreserven
-
Prima Stereo-Eigenschaften
-
Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis
Contra:
Datenblatt
Technische Daten nuBox 310:
-
Kompaktbox /
2-Wege-Bassreflexsystem, magnetisch geschirmt
-
Nenn-/Musikbelastbarkeit: 100/130
Watt (DIN EN 60268-5, 300 Std.-Test)
-
Impedanz: 4 Ohm
-
Frequenzgang: 63-20000 Hz
+/- 3dB
-
Wirkungsgrad: 84,5 dB (1W/1m)
-
Maße: 27,5 x 17,5 x 25,5 cm (H x B x
T)
-
Gewicht: 5 kg
-
lieferbare Farben (Folie) schwarz und buche
-
Preis: 127,- Euro pro Stück
Technische Daten nuBox AW-440:
-
Leistung des eingebauten Verstärkerblocks: 150 Watt Sinus,
190 Watt Musik
-
Frequenzgang: LOW CUT „32 Hz“ (38 Hz) :
-
32 (38) bis 135 Hz - 3 dB Frequency-Regler „rechts“
27 (30) bis 50 Hz - 5 dB Frequency-Regler „links“
29 (32) bis 68 Hz - 5 dB Frequency-Regler „Mitte“
29 (32) bis 150 Hz - 5 dB Frequency-Regler „rechts“
-
Übertragungsbereich nach DIN 45500 (LOW CUT „32 Hz“) 24 bis 185 Hz Frequency-Regler „rechts“
-
Eingangsempfindlichkeit (1 Mono-Eingang / beide Kanäle): LINE IN: 85 / 42.5 mV (eff.), HIGH LEVEL: 1.5 / 0.75 V
-
Gesamtmaße (mit Füßen) : H x B x T 420 x 245 x 380 mm
-
Gewicht: ca. 14 kg
-
Ausführung: Folie schwarz oder Buche.
Test: Carsten Rampacher
20. Oktober 2004
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