Test: DVD-Player Denon DVD-3800

Ausstattung
Schon viele DVD-Player waren bei uns im Praxistest - und an einige erinnert man
sich noch lange nach dem Test. Eines dieser Geräte, das einen bleibenden
Eindruck beim Tester hinterließ, ist zweifellos der 1599 EUR kostende, in
schwarzer oder goldener Ausführung erhältliche DVD Audio/Video-Player Denon
DVD-3800 mit integriertem DD/DTS-Decoder. Schon das immense Gewicht von 10 Kilo zeigt deutlich an, dass hier ein
DVD-Player der Oberklasse gebaut wurde, der mit extrem hochwertiger Technik
ausgestattet ist. Die Verarbeitung mit der massiven Frontplatte und den sehr
hochwertig ausgeführten Bedienelementen ist dem Preis mehr als angemessen, hier
dringt der DVDS-3800 schon in Qualitätsbereiche vor, in denen sonst sündhaft
teure Highend-Player anzutreffen sind. Selbstverständlich gibt es einen
Kaltgerätestecker und einen richtigen Netzschalter. Das Display mit seiner
hohen Auflösung unterstreicht den herausragenden optischen Eindruck, und auch
ein Blick ins Geräteinnere beweist, dass hier mit Liebe zum Detail und großer
Sorgfalt vorgegangen wurde: So ist der Innenraum mit einem 2-Kammer-Aufbau für
Laufwerk/Elektronik sauber aufgeteilt, die Audio- und Videosektion sind fein
säuberlich voneinander getrennt, um nachteilige gegenseitige Beeinflussungen
auszuschließen. Die Fernbedienung ist neu entwickelt und ist
ordentlich, wenn auch nicht überragend ausgeführt, was die qualitative
Anmutung betrifft. Die Liste an Features ist lang: So findet ein neuer Videochip
von ESS Verwendung, ferner ist, wie auch beim DVD-2800 MkII, ein neuer Silicon
Image-Progressive-Scan Chip vom Typ SIL-504 mit an Bord. Bezüglich der
Progressive Scan-Fähigkeiten kann Denon auch hier wieder auf die cleveren
Entwickler von Silicon Image vertrauen: Eine 3-2 Highspeed-Erkennung beim
Pull-Down mit Vierfeld-Bilduntersuchung (mit Hilfe einer besonders guten
Bewegungserkennung untersucht der Chip vier Videofelder (= 2 Frames, normal ist
1 Frame), die in Pufferspeicher abgespeichert wird, nutzt der DVD-3800 zur
Bewegungsanalyse. Vorteil laut Denon: Der Chip kann mit diesen Voraussetzungen
schnell und genau die geeignete Form des De-Interlacings anwenden. Davon
profitiert auch die Unterscheidung zwischen Standbildern und bewegten Bildern
bei jeder Art von Ausgangsmaterial. Für brillante Bilder sorgt auch ein 108
MHz/12-Bit Video-DAC. Selbstverständlich liefert Denon auch einen wirksamen
Videoequalizer mit, der via Fernbedienung aufzurufen ist. Schärfe (-6 bis +6),
Helligkeit (0 bis +12), Kontrast (-6 bis +6) und Farbe (-6 bis +6) lassen sich
einstellen, fünf Speicherplätze stehen zur Verfügung. Mitgeliefert wird
zudem eine Gammakorrektur. Audioseitig ist der DVD-38000 hervorragend
ausgerüstet - er hat und kann schlichtweg alles, nur eine zusätzliche
Wiedergabemöglichkeit für SACDs, wie sie der Pioneer DV747 bietet, fehlt in
dieser Generation noch bei Denon. Sonst sind jede Menge hochwertiger
Ausstattungsmerkmale mit dabei:
So beispielsweise gibt es ein volldigitales Bassmanagement und eine
Laufzeitanpassung für den DVD
Audio-Betrieb. Neben einem HDCD-Decoder ist auch das neu entwickelte AL24 Plus Processing
mit an Bord.
Die neueste Evolutionsstufe des Denon-eigenen Alpha-Prozessors, der digitale
Signale mit makelloser analoger Wellenform wiedergeben soll, konnte auch im Praxistest durch eine hohe Klangreinheit
überzeugen. Störende Quantisierungsverzerrungen werden unterdrückt, feinste
musikalische Details dafür exakt herausgearbeitet. Auch DVD Audio-Material mit
hohen Samplingraten lässt sich mittels AL24 aufwerten, was ebenfalls
hervorragend funktionierte. Zur audiophilen Ausstattung des DVD-3800 gehört
ebenfalls eine schaltbare Pure Direct-Funktion. Zur Wahl stehen zwei Modi, die
man Via Druck auf die P.D.-Memory-Taste auf der Fernbedienung selbst
konfigurieren kann. Zur Wahl stehen die Optionen Display an/aus,
Digitalausgänge an/aus und Videoausgang an/aus. Beispiele: Im Modus 1 werden
sowohl die Videosektion als auch das Display und die Digitalausgänge
deaktiviert, dies ist sozusagen die "reinste" Form des unverfälschten
Musikgenusses. In einer zweiten Betriebsart dann bleiben Display und
Videoschaltkreise abgekuppelt, nur die Digitalausgänge sind in Betrieb, somit
kann hier über den Digitalsausgang Musik in höchster Qualität gehört werden. Damit die Musik auch ohne sonstige Störungen durch den Player auf
Top-Niveau genossen werden kann, liefert Denon ein praktisch nicht mehr
hörbares Laufwerk mit doppelter Auslesegeschwindigkeit mit dazu. Nur, wer
direkt das Ohr auf das Gehäuse des Players legt, wird noch ein leises Summen
wahrnehmen. Hier ergänzen sich zwei Faktoren auf fast ideale Art und Weise: Zum
einen das hochwertige, aufwändig gedämpfte Gehäuse, und das an sich schon
leise Laufwerk, auf das zusätzlich auch noch eine ebenfalls dämmende
Abdeckplatte montiert wurde. Mit doppelter Auslesegeschwindigkeit und
ausreichend dimensioniertem Pufferspeicher ausgestattet, ist auch ein
unsichtbarer Layerwechsel kein Problem: Über die Layerwechsel-Problematik kann
der DVD-3800-Besitzer daher nur müde lächeln, wie unsere Tests zeigten,
funktioniert es in der Praxis perfekt. Anschlussseitig kommt der DVD-3800 sehr
komplett daher: 2 x Scart (Nr. 1 mit RGB), 2 x S-Video Hosiden, 2 x FBAS-Cinch, 1 x YUV
(Interlaced/Progressive), 1 x RS232-Schnittstelle, dazu ein optischer und ein
koaxialer Digitalausgang, 1 x 2-Kanal Stereo Downmix und der Sechskanalausgang
für den DVD Audio-Betrieb bzw. die Nutzung des internen DD/DTS-Decoders.

Einen Extra-Abschnitt möchten wir den multimedialen Fähigkeiten des
DVD-3800 widmen - diese sind nämlich beispielhaft, und Denon beweist, dass ein
hochklassiger DVD-Player nicht nur Heimkino-Enthusiasten und audiophile
Klangfreunde zufrieden stellen kann, sondern auch diejenige Klientel, die viel
Wert legt auf umfangreiche Multimedia-Fähigkeiten. Dass diese Käufergruppe
immer größer wird, ist den Entwicklern bei Denon nicht entgangen, auch nicht,
dass immer mehr mit Bildmaterial gearbeitet wird. Denn der DVD-3800 kann nicht
nur MP3-CDs, CD-Rs und CD-RWs wiedergeben, sondern auch Kodak Photo-CDs und CDs
mit Bildern im jpeg-Format. Die Einlesezeit für jpeg-CDs ist zwar etwas lang,
dafür ist das Ergebnis wirklich überzeugend, wenngleich der Aufbau mancher
Bilder etwas dauert (Test-CD mit Nero 5.5 gebrannt, Testbilder in allen Größen
verwendet). Man kann eine CD mit einer richtigen Ordnerstruktur erstellen,
Ordner- und Bildernamen werden mit maximal 11 Zeichen dargestellt. In
einem entsprechenden Menü kann man zudem festlegen, die lange das einzelne Bild
auf dem Bildausgabegerät gezeigt werden soll: Minimal 5, maximal 15
Sekunden lang erscheint das Bild, bevor zum nächsten jpeg-Foto weitergeschaltet
wird. Entschieden zu lange dauert auch der Einleseprozess des leisen Laufwerks bei SVCDs (Muster gebrannt
nach vcdhelp), dafür entschädigt die
gute, klare Bildqualität. Gut und klar ist auch der Klang bei der
MP3-Wiedergabe, die via analogem oder via digitalem Ausgang möglich ist. Der
Einlesevorgang einer MP3-CD variiert, wie man sich vorstellen kann, je nach der
Menge der abgelegten Tracks, bei ziemlich vollen Discs kann es schon mal länger
dauern. Das Spulen innerhalb eines Tracks klappt problemlos, die Tracknamen
werden leider nicht vollständig übertragen: Maximal 11 Zeichen sind möglich,
auf dem Display des Geräts werden diese erfreulicherweise, hat man die Option
"Trackname" im OSD aktiviert, ebenfalls dargestellt. Könnte der
DVD-3800 noch ID3-Tags und die Dateinamen in voller Länge darstellen, wären
auch hartgesottene MP3-Freaks zufrieden, die sich aber jetzt schon über eine
Random Play-Funktion freuen können. Erfreulich ist die sehr hohe
Abspielsicherheit, die der Denon bietet. Weder werden Track-Anfänge
abgeschnitten, noch leistet sich der Player Störgeräusche. Aussetzer sind bei
unserem Testgerät absolute Mangelware gewesen.
Fazit der ersten Wertung: Vollausstattung und beste Verarbeitung zum fairen
Preis. Könnte der DVD-3800 noch SACDs abspielen, wäre er absolut perfekt. Doch
schon so sind dem edlen Gerät sechs Sterne sicher.
Bewertung Finish, Features      
Bedienung
Die neuen Bildschirm-Menüs, die Denon mit dem DVD-3800 präsentiert, sind
attraktiv gestaltet und aufgeräumt. Auch die neue Fernbedienung
kann Pluspunkte verbuchen: So ist das Navigationskreuz inklusive dem "Enter"-Button
in der Mitte nicht nur vorbildlich zentral untergebracht, auch ist es, genauso
wie die wichtigsten Funktionstasten, phosphoreszierend ausgeführt. was die
Bedienung in der Dunkelheit erleichtert. Das Setup für den internen Decoder und
für den DVD Audio-Betrieb ist angenehm komplett, aber im Detail gibt es Raum
für Verbesserungen: So muss man nach erfolgreichem Rundum-Lauf des Testtons
(Einstellung "Testton" auf "ein", Testton wird
wahlweise im 2-, 5- oder 10 Sekunden-Turnus ausgegeben) erst ganz aus dem Setup
hinausgehen und dann das Sound-Setup erneut starten, soll danach noch etwas
anderes eingestellt werden. Dies ist nicht gerade übertrieben praktisch. Das
sonstige Setup ist sehr umfangreich, so kann die Distanz in Metern zu jedem
Lautsprecher in 0,1 Meter-Schritten eingestellt werden, ebenso ist es möglich,
für jeden einzelnen Lautsprecher den Pegel exakt zu justieren. Mit von der
Partie ist im Audio-Setup ein sogenannter "Bass Enhancer", der die
Bassausgabe bei Zweikanal-Audiosignalen regelt: Ist der Enhancer auf
"on" gestellt, dann wird der Subwoofer auch bei der Ausgabe von
Zweikanal-Audiosignalen aktiviert. Sehr schnell und ohne jegliche
Handlingprobleme funktioniert das Überspringen von Kapiteln. Ebenso einfach
kann man durch den Druck auf die "PIC.ADJ."-Taste auf der
Fernbedienung das Menü für den Videoequalizer aufrufen. Die sehr soliden
Bedienelemente auf der Gerätevorderseite, die recht rasch und sehr leise
herausfahrende, hochwertig gelagerte Laufwerks-Schublade und das
DOT-Matrix-Display vervollständigen den positiven Gesamteindruck.
Bewertung     
Bild
Einleitung
Es wird schon bislang bei verschiedenen Modellen der Oberklasse ein
herausragendes Maß an Bildqualität geboten, das nur wenig Spielraum für
entscheidende Verbesserungen lässt, und selbst in der Mittelklasse gibt es
immer mehr Geräte, die schon eine sehr hohe Bildgüte mitbringen. Man muss sich
also darüber im klaren sein, dass es Revolutionen innerhalb des Mediums DVD
bezüglich der Bildqualität nicht mehr geben wird, das heißt, Quantensprünge
in Bezug auf die Bildqualität wird es nicht mehr geben. Schon die heutigen
Einstiegsplayer bringen größtenteils eine verblüffend gute Bildqualität mit,
die Unterschiede liegen wirklich in Kleinigkeiten wie der Güte der
Dreidimensionalität des Bildes, der sauberen Wiedergabe auch feinster Muster
und einer Schärfe, die auf hohem Niveau die Objekte auf dem Bildausgabegerät
zeigen und dabei trotzdem natürlich und nicht überschärft wirken soll. Daher
liegt das Hauptaugenmerk der Entwickler darin, die letzten Prozent an
Sehvergnügen, die überhaupt möglich sind, mittels eines aufwändigen
Feintunings freizusetzen - und im Falle des DVD-3800 endete dieses Vorhaben mit
einem grandiosen Erfolg, wie unsere Ergebnisse zeigen.
Interlaced-Betrieb
Bei der Code 2-DVD von "Gladiator" zieht der DVD-3800 im
Interlaced-Betrieb, angeschlossen mittels eines hochwertigen Monster-Scartkabels,
alle Register seines Könnens. Zu Beginn des 9. Kapitels bietet der DVD-3800
eine Dreidimensionalität, wie wir sie bislang kaum gesehen haben, gepaart mit
einer weit überdurchschnittlichen, lupenreinen Detailwiedergabe. Direkt zu
Beginn des Kapitels, als "Gladiator Maximus" Russell Crowe aus seinen
Träumen auf dem Weg zum Sklavenhändler erwacht, zeigt der Player jedes auch
noch so kleine Detail. Detailtreu sein, das können auch andere Player - aber in
dieser allerhöchsten Plastizität und Reinheit, da hat selbst der überragende
Pioneer DV-747, wenn auch knapp, das Nachsehen. Der Denon lässt das ganze Bild
lebendig werden, die gebotene visuelle Dynamik bescheinigt dem DVD-3800 eine
Ausnahmestellung. Auch die Panorama-Aufnahmen der Landschaft erstrahlen in einem
selten zuvor gesehenen Glanz, selbst mit etwas hochjustiertem Schärferegler ist
das Ergebnis schön anzuschauen: In bestechender Schärfe, die trotzdem nicht
die Natürlichkeit missen lässt, und in ausgewogener, klarer Farbgebung, die
die vorherrschenden Braun- und Rottöne exzellent wiedergibt. Dass der DVD-3800
besondere Talente bezüglich einer herausragenden Bildwiedergabe mitbringt,
zeigt sich auch bei der "Mumie" (Code 2): Hier ist es die
Eröffnungsszene in den dunklen Pharaonengemächern, die besondere Freude beim
Betrachter hervorruft. Jedes Detail ist klar erkennbar, die visuelle
Plastizität ist vom Feinsten. Jede Kleinigkeit erscheint zum einen hervorragend
ins Bild integriert, zum anderen aber wird das Detail klar und fein gezeichnet
und nicht als im Gesamtbild untergehend gezeigt. Wiederum kann auch die passende
Farbgebung überzeugen, so dass sich der Betrachter tief in das Bild
hineinversetzen kann. Auch das Innere der Bibliothek zu Beginn des 3. Kapitels
begeistert, die Maserung der großen hölzernen Regale ist genau zu erkennen, so
dass man das Regal beinahe vor sich stehen sieht. Der Zuschauer landet auch auf
dem "Planet der Affen" (DVD: Code 2, Remake) mit und erlebt eine
wirklichkeitsgetreu vom DVD-3800 dargestellte Welt: Die Blätter der Pflanzen
sind scharf und exakt gezeichnet, der hervorragende Kontrastumfang lässt auch
nichts in der Dunkelheit verschwinden und bringt jedes kleine Detail - auch
diejenigen Kleinigkeiten, die preislich günstigere DVD-Player im dunklen
Einheitsbrei verschwinden lassen - klar und deutlich. Mit einer perfekten
Detaillierung des Innenlebens der Raumstation erbringt der DVD-3800 auch gleich
zu Beginn der DVD eine Klasseleistung. Schön auf, wie facettenreich er die
Gesichter der Akteure darzustellen weiß. Überragend, da tief, klar und
plastisch, erfüllt auch die Schwarzwiedergabe allerhöchste Ansprüche. Seine
Referenzqualitäten kann der DVD-3800 auch bei den Real-Testbildern der
DVD-Discovery unter Beweis stellen. Beim Testbild mit dem Hühnerei trifft er
nicht nur exakt den richtigen Farbton, sondern vermittelt zudem ein Gefühl, als
fiele das Ei direkt aus dem Bildausgabegerät - so plastisch ist die
Darstellung. Wiederum fällt bei allen Testbildern mit hohem Schwarzanteil die
tiefe Schwarzwiedergabe auf. Dass der Denon beim Testbild mit den
Goldmünzen die Scharf-/Unscharf-Übergänge besonders gut herausarbeitet, haben
wir aufgrund der anderen Bestleistungen schon fast erwartet, zusätzlich aber
zeigt dieses Testbild auch deutlich die brillante Detailtreue und den famosen
Kontrastumfang. Mit einer klaren Rotdarstellung überzeugt der DVD-Spieler beim
nächsten Testbild mit dem Sonnenuntergang, die im Bild zu sehenden
detailreichen Metallverstrebungen werden fein wiedergegeben. Beim Real-Testbild
mit den bunten Steinen kann der DVD-3800 erneut mit seiner bislang nicht
gekannten Bildtiefe begeistern, so dass man genau orten kann, welcher Stein nun
auf welcher Ebene liegt. Kaum nioch verwunderlich, dass der Super-Player auch
die Stockwerke beim Testbild mit den Wolkenkratzern klar und deutlich bis oben
zeichnet.
Progressive Scan-Betrieb
Das Progressive Scan-Bild (prinzipiell kann der Chip genauso wie sein
Vorgänger SIL-503 PAL Progressive, es gibt momentan aber noch keine
Freischaltung dafür) in NTSC ist praktisch identisch mit dem Bild des DVD-2800
MkII, wie Testläufe mit den selben DVDs zeigten: Bei den Code 1-DVDs von
"Sieben Jahre in Tibet" und "Galaxy Quest" gefiel das
gesamte Bild mit seiner Klarheit, die Objektränder sind fein und deutlich, ohne
störende Treppenstufen, gezeichnet. Während sich die Bildschärfe auf dem
gleichen hohen Niveau, wie es schon der DVD-2800 mit dem SIL-503 bieten konnte,
befindet, legen beide neuen Player, der DVD-3800 und der DVD-2800 MkII, mit noch
größerer Bildruhe in fein gezeichneten, größeren Bildbereichen noch eins
drauf. Nach ausführlicheren Testläufen zeigte sich auch eine noch minimal
gesteigerte Detailwiedergabe, die aber erst bei längerer, intensiver
Betrachtung in einer noch feineren Wiedergabe beispielsweise von Mustern oder
kleinen Bilddetails niederschlägt. Auch fällt bei längerer Betrachtung die
sichtbar gesteigerte visuelle Gesamthomogenität auf, die ein noch größeres
Sehvergnügen sichert. Zudem wirkt das Bild bei schnellen Bewegungen flüssiger,
ruhiger und klarer. Herausragend arbeitet der DVD-3800 das Innenleben des
gigantischen Raumschiffs "Protector" in "Galaxy Quest"
heraus, so dass man das Gefühl hat, bei entsprechend großer
Projektionsdiagonale auf dem Kommandostand mitzufliegen. Plastisch und klar
erscheinen die unendlichen Weiten des Weltalls, detailliert gezeichnet wirkt der
intergalaktische Bösewicht Sarris mit seiner finsteren Gefolgschaft noch
bedrohlicher. Die unwirtliche, aber faszinierende Gebirgswelt des Himalaja in
"Seven Years in Tibet" arbeitet der DVD-3800, wie auch schon der
DVD-2800 MkII, markant und mit einer sehr klaren Gesamtbildcharakteristik
heraus.
Super-Sub-Alias-Digitalfilter
Der DVD-3800 bringt, wie in den Ausstattungsmerkmalen oben schon
beschrieben, ideale Voraussetzungen mit, in der Bildqualität ein hohes Niveau
zu erreichen. Auch im Detail wird einiges getan, um die Bildqualität weiter zu
steigern: So setzt Denon wiederum einen "Super-Sub-Alias-Digital-Filter"
ein. Die Bezeichnung hört sich komplex an, was dieser Filter macht, ist aber
für eine weitere Steigerung der Bildreinheit zuständig: Ungewollte
Frequenzanteile im hochfrequenten Bildbereich über 6,75 MHz schneidet der
Filter mit hoher Flankensteilheit ab. In der Praxis profitiert das Bild davon:
Wie Testläufe mit "Gladiator" , der "Mumie" und dem
"Planeten der Affen" (alle Code 2) im Interlaced-Betrieb zeigen, ist
die Detailwiedergabe im hochfrequenten Bildbereich klar, plastisch und rein -
Kennzeichen eines linearen Videofrequenzgangs von hoher Güte, störende, sonst
im oberen Bildfrequenzbereich gern auftretende Rauschmuster werden mit Erfolg
unterdrückt. Der Filter wird sowohl im Luminanz-Signalweg (Bildhelligkeit) als
auch im Chroma-Signalweg (Farbe) eingesetzt, was das Ergebnis bezüglich
Farbwiedergabe und Detailtreue optimiert.
Bewertung     
Ton
DVD Audio
Auch in der Disziplin der akkuraten DVD Audio-Wiedergabe gibt der DVD-3800
Vollgas: Bei Beethovens Symphonie Nummer 3 (96 kHz/24-Bit Sechskanal) ist die
Homogenität auf allerhöchstem Niveau. Besonders gut gefällt, wie sanft und
gefällig der DVD-3800 vorgeht, wenn es um das akkurate Abklingen von
Instrumenten geht: Hier sieht man direkt vor dem geistigen Auge den Musiker im
Orchester vor sich. Der DVD-3800 schafft es zudem, auch feinen Zwischentönen
ein Höchstmaß an Plastizität einzuräumen. Hier zeigt sich der Unterschied
zwischen einem guten und einem exzellenten DVD Audio-Player. Diese Differenz
ist, das betonen wir hier ausdrücklich, nicht nur mit einem 15000
EUR-Lautsprechersystem herauszuhören: Die genaue Detaildarstellung, die der
Musik mehr Farbe, Pracht und Ausdruckskraft verleiht, weil das gesamte Klangbild
facettenreich und fein gestuft ist, bieten nur Oberklasse-Player. Günstigere
Modelle, für sich betrachtet alles andere als schlecht und einen für ihren
Kaufpreis sehr guten Gegenwert bietend, ziehen hier klar den kürzeren. Die
Darbietung wirkt statischer, platter und etwas unmelodiöser, da den Geräten
dieses lockere, feinfühlige und beschwingte Aufspielen einfach fehlt. Ein
simpler Vergleich: Bei einem gewiss für seinen Preis sehr guten Denon DVD-1600
denkt man beim Anhören einer DVD Audio, wenn man die Augen schließt: Eine
hervorragende Aufnahme, gespielt auf einem hervorragenden DVD Audio-Player.
Klingt für die Wiedergabe zuhause wirklich top. Diesen Eindruck erhält man
ebenfalls beim in der Preisregion um 1000 EUR noch immer führenden Yamaha
DVD-S1200. Wer dieselbe Disc im DVD-3800 abspielt, denkt, wenn er die Augen
schließt: Schön, dass ich plötzlich einen akustisch praktisch perfekten
Konzertsaal bei mir zu Hause habe. Es sind diese Unterschiede, die den Eindruck
ganzheitlicher Souveränität ausmachen, die eben nur ein hochklassiger DVD
Audio-Spieler entsprechend vermitteln kann. Dieses hohe Niveau
repräsentierte der Denon auch bei der 48 kHz/24-Bit-Sechskanal-DVD Audio
"Post Card" von Rosanna & Zélia: Mit einer mitreißenden
Stimmwiedergabe, dynamisch und fein modelliert, konnte der DVD-3800 ebenso
begeistern wie mit einer tadellosen, präzisen Einarbeitung der Instrumente. Wer sich übrigens sorgt, dass seine Lautsprecher nicht alle, wie theoretisch
bei DVD Audio vorgesehen, die selbe Distanz vom Hörplatz haben, kann sich
getrost dem DVD-3800 anvertrauen: Denn die Laufzeitanpassung, die im Setup des
DVD-3800 vorgenommen werden kann, wird auch für den DVD Audio-Betrieb
übernommen, somit ist sichergestellt, dass im DVD Audio-Betrieb das Signal an
allen Lautsprecher, auch bei unterschiedlicher Entfernung vom Hörplatz,
ankommt. Dadurch, dass die Einstellschritte in 0,1 M-Abständen sehr fein
justierbar sind, kann man seine Anlage mit hoher Genauigkeit den herrschenden
Bedingungen in den heimischen vier Wänden anpassen. Doch nicht nur die
Laufzeitkorrektur, auch das digitale Bassmanagement ist im DVD Audio-Betrieb
aktiv.
Audio-CDs
Doch auch mit althergebrachter Software kommt der DVD-3800 sehr gut zurecht:
Die Wiedergabe bei herkömmlichen Audio-CDs ist schlichtweg
überwältigend (verwendet wurden die internen, hochwertigen 192
kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler des DVD-3800) und zeigt eindrucksvoll, wie tadellos
auch noch bezahlbare DVD-Player in dieser Disziplin abschneiden können. Bei
Felix Mendelssohn-Bartholdys erster Symphonie wird der Anhänger klassischer
Musik voll auf seine Kosten kommen, denn der DVD-3800 zieht alle Register seines
Könnens: Was uns besonders auffiel, ist sein höchst angenehmer, voller,
plastischer Klang, mit einem ungeheuer sensiblen Ansprechen und einem samtigen,
feinfühligen Abklingen. Der DVD-3800 macht, gerade im AL24 Processing Modus,
jedes noch so kleine Detail auf der CD hörbar, wer hier eine nochmalige
Steigerung in Form von einer praktisch kaum noch zu verbessernden Plastizität
auch bei allerfeinsten Zwischentönen möchte, für den hält Denon als
Alternative noch den Highend-Player DVD-A1 (4199 EUR) bereit, der auch
sehr anspruchsvollen Highendern, für die bislang nur ein separater
Luxusklasse-CD-Player neben dem DVD-Player in Frage kam, ansprechen dürfte.
Zwar haben wir den DVD-A1 erst in einer kurzen Hörsession kennen lernen
dürfen, doch man kann bereits erkennen, dass er bezüglich der
Detaileinarbeitung und des gesamten Facettenreichtums Extraklasse ist. Doch, das
muss man an dieser Stelle klar sagen: Wer die hervorragende Leistung des
DVD-3800 kennt, wird nichts Wesentliches vermissen, selbst dann nicht, wenn er
sehr anspruchsvoll ist und bis dato einen Oberklasse-CD-Player genutzt hat.
Besonders zu loben ist auch der sehr fein gestufte Hochtonbereich: Wie bei Denon
üblich, liefert der DVD-3800 keine unangenehm spitzen Zwischentöne, sondern
bietet eine frische, lebendige Klangcharakteristik, ohne Details zu
vernachlässigen. Da es aber auch Klassik- und Jazz-Fans gibt, denen ein leicht
überbetonter, sehr zackig klingender Hochtonbereich wichtig ist: Da kommt die
Konkurrenz zum Zug, denn der Denon ist ein Freund der harmonischen Darbietung
und betont keinen Frequenzbereich in irgendeiner Art und Weise über, sondern
hat immer das homogene Ganze als Ziel vor Augen. Dass er dabei die Spielfreude
der Musiker hervorragend zur Geltung bringt, untermauert den Gesamteindruck: Man
möchte fast denken, es mache dem DVD-3800 Freude, zu zeigen, wie leicht und
locker es ist, gerade mal beim Abspielen einer CD Leistungen zu erbringen, die
bislang in dieser Preisklasse nicht denkbar waren. Auch den für sich
betrachtete ebenfalls tadellosen Pioneer DV-747A kann der Denon distanzieren, da
diese Mischung aus Esprit, Homogenität und Detailreichtum in dieser Preisliga
bislang einzigartig ist. Wer übrigens denkt, nur der Klassik- oder Jazz-Fan
könnte von der Leistungsstärke des DVD-3800 profitieren, sondern auch der
Freund von bassgewaltiger R&B-Musik: Bei Toni Braxtons CD "Secrets"
befinden sich zwar vielleicht in den Songs einige unausgesprochene Geheimnisse,
der Denon aber macht gar kein Geheimnis daraus, dass er mit seinem höchst
sauberen und gleichsam voluminösen Bassbereich, seiner klaren, differenzierten
Stimmwiedergabe und einem absolut kompletten, fast dreidimensionalen
Gesamtklangbild erneut voll punkten kann.
Interner DD-/DTS-Decoder, Digitalklang
Wenn auch nur als Dreingabe betrachtet, beweist der interne DD/DTS-Decoder,
wie exzellent er arbeitet. So bot er bei "Gladiator" (Code 2, Tonspur
DTS 5.1) eine derart gute Leistung, dass selbst viele AV-Receiver der 500- bis
600 EUR-Klasse kaum noch mehr Performance bieten. Vor allem das sehr gute
Management der Dynamiksprünge war begeisternd, so ist ein sehr lebendiger,
realer Aufbau der Klangkulisse problemlos möglich. Gerade bei der immer wieder
gern zum Vergleich genommenen Schlacht im 2. Kapitel lässt es der DVD-3800
ordentlich krachen: Mit ohrenbetäubendem Getöse und einem satten Bassfundament
schlagen die Brandkugeln im gegnerischen Lager ein. Der DVD-3800 hat noch eine
Besonderheit im Setup für den internen Decoder mit an Bord: Dieses Feature
findet sich im Größen-Setup für die Lautsprecher und nennt sich
"Filter": Ist der Filter auf "off" (diese Einstellung ist
für den DVD Audio-Betrieb vorgesehen), dann sind alle Lautsprecher auf "large"
eingestellt, auch der Subwoofer ist aktiv. Ist der Filter aktiviert, dann ist
das Gerät für die DTS/DD-Wiedergabe via internem Decoder gerüstet, dann
gelten die eingestellten Lautsprecher-Einstellungen. Herausragend, klar,
detailliert und plastisch, präsentiert sich auch der Digitalton des DVD-3800.
Bewertung     
Fazit
Denon schafft es mit dem DVD-3800, einen neuen Standard zu definieren. Dies
betrifft sowohl die Bild- als auch die Tonqualität. Mit seinem im
Interlaced-Betrieb sensationell scharfen, detailreichen und klaren Bild bietet
der DVD-3800 hier ein so hohes Maß an Güte wie bislang kein DVD-Player zuvor.
Gerade die ungeheure Detailtreue im oberen Bildfrequenzbereich ist immer wieder
faszinierend. Selbst der visuell ebenfalls tadellose Pioneer DV-747A muss sich
in dieser Disziplin dem Denon beugen. Das saubere, bei den völlig ruckelrei
ablaufenden Bewegungen immer noch extrem scharfe Bild im (momentan nur bei NTSC
überprüfbaren) Progressive-Scan-Modus ist ebenfalls von hoher Güte, hier aber
bietet auch der überragende Pioneer ein sensationell gutes Ergebnis. Resümee
also: Im Interlaced-Betrieb, über RGB mit einem hochwertigen Scartkabel
angeschlossen, zieht der DVD-3800 alles bislang getesteten DVD-Playern in den
Bereichen Bildschärfe und Detailtreue, aber auch bezüglich des fein gestuften,
überragenden Kontrastumfangs und der praktisch perfekten Farbwiedergabe davon.
Im Progressive-Betrieb liegt er in seinen Gesamtqualitäten gleichauf mit dem
DVD-2800 MkII und mit dem Pioneer DV-747. Dies ist alles andere als eine
Schande, denn Pioneer und der 2800er MkII sind beides überdurchschnittlich gute
Player. Was die akustischen Qualitäten betrifft, so ist der DVD-3800 in der
Lage, auch verwöhnte Ohren vollends glücklich zu machen. Im DVD Audio-Betrieb
agiert der DVD-3800 feinfühlig, plastisch und klar, diese Eigenschaften lassen
sich auch auf die Audio-CD-Wiedergabe übertragen, wo es der DVD-Spieler locker
mit hochwertigen CD-Playern aufnehmen kann. Gerade das Faible des DVD-3800 für
kleine Zwischentöne und Details stellen sicher, dass der Denon die ihm
zugeführte Software mit allen für die richtige musikalische Faszination
nötigen Facetten wiedergibt. Leider, das ist der einzige Wermutstropfen,
ist der DVD-3800 nicht in der Lage, SACDs wiederzugeben - was die Abspielbarkeit
aller High Quality Tonformate angeht, macht dem DV-747 von Pioneer also momentan
keiner etwas vor. Für den audiophilen Genießer aber ist der DVD-3800 aus
den oben angeführten Gründen das richtige Gerät, der dynamisch und kräftig
aufspielende Pioneer ist aber auch keinesfalls zu verachten. Wie so oft, sind
eben hier auch die persönlichen Schwerpunkte maßgeblich mitentscheidend.
Für Multimedia-Fans ist der DVD-3800 bestens gerüstet, mit der Wiedergabe auch
von CDs mit jpeg-Bildern und Kodak Photo-CDs betritt der Denon Neuland. Sehr gut
ist die MP3-Funktion, perfekt wäre sie, wenn man noch einige Details zum
Funktionsempfang hinzufügen würde. Das leise Laufwerk mit dem
unsichtbaren Layerwechsel gefällt ebenso wie die überragende
Verarbeitungsqualität, innen wie auch außen. So ist das Gesamturteil
eindeutig: 1599 EUR sind ein stolzer Preis - doch extrem günstig für einen
DVD-Player, der zurzeit das beste RGB-Bild überhaupt besitzt und zudem einen
Oberklasse CD-Player ohne Probleme ersetzen kann. Momentan, bezieht man das
Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, gibt es auf dem deutschen Markt keinen
besseren DVD-Player als den DVD-3800.
The King: Mit dem sensationellen RGB-Bild und superben
akustischen Talenten besteigt der DVD-3800 den Thron des besten DVD-Players

Oberklasse
Preis-/Leistung:      
Pro:
-
Perfektes Bild via RGB
-
Überragendes Bild im Progressive Scan-Modus
-
Brillante, höchst angenehme DVD Audio-Wiedergabe
-
CD-Klang auf Top-Niveau
-
Hochwertige, langlebige Verarbeitung
-
Praktisch lückenlose, edle Ausstattung
-
Hervorragende MP3-Funktion
-
Sehr gutes, leises Laufwerk ohne sichtbaren Layerwechsel
Contra:
Technische Daten:
- DVD Audio-/Video-Player mit Progressive Scan-Bildausgabemöglichkeit und
integriertem DD/DTS-Decoder
- CD-RW/CD-R/MP3-CD-Playback
- Volldigitales Bassmanagement und Laufzeitanpassung im DVD Audio-Betrieb
- Neuer ESS Video Chip ohne Chroma Upsampling Bug
- Laufwerk mit 2-facher DVD-Lesegeschwindigkeit und 4-facher
CD-Lesegeschwindigkeit, 4 MB Pufferspeicher für unsichtbaren Layerwechsel
- jpeg-Playback (jpeg-Bilder auf CD abgelegt können dargestellt werden)
- Playback für Kodak Foto-CDs
- 108 MHz/14-Bit Video-DAC
- Silicon Image SIL-504 Progressive Chipsatz, 3-2 Highspeed-Erkennung beim Pull-Down
- Videoequalizer inklusive Schärferegler und Gammakorrektur
- Verbessertes AL24 PLUS
Processing und HDCD-Decoder
- Pure Direct-Schaltung
mit zwei selbst einstellbaren Stufen (via OSD)
- Fernbedienung mit phosphoreszierenden Tasten
- Anschlüsse: 2 x Scart (Nr. 1 mit RGB), 2 x S-Video Hosiden, 2 x FBAS-Cinch, 1 x YUV
(Interlaced/Progressive), 1 x RS232-Schnittstelle, 1 Sechskanal-Ausgang, 1
optischer, 1 koaxialer Digitalausgang
- lieferbare Farben: Schwarz, Gold
- Gewicht: 10 kg
- Maße (B x H x T in mm): 434 x 132 x 343
- Preis: 1599 EUR
Testequipment:
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AV-Verstärker Denon AVC-A1SE
mit Upgrade
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Frontlautsprecher Mirage FRX-9
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Centerlautsprecher Mirage MC-2
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Surroundlautsprecher Mirage FRX-Rear
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Back Surround-Lautsprecher Mirage FRX-Rear
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Aktiver Subwoofer Magnat Omega 380
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TV Grundig Lenaro 92 MFW 92-6110/9 DVD
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CRT-Projektor Sony VPH-1258 QM
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Studiomonitor Sony Sony PVM-2950 QM
Test: Carsten Rampacher
21. Juni 2002
Die aktuelle Denon
Produktpalette mit vielen DVD-Playern und AV-Verstärkern sowie -Receivern
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