Megatest: Denon DVD-A1XV gegen Onkyo DV-SP1000E
28.04.2005 (cr) (khp)
Overview
Das absolute, von vielen mit größter Spannung erwartete
"Gipfeltreffen" fand endlich statt: Schlägt der 3.500 € kostende DVD-A1XV
mit dem brandneuen Highend-Videochip "REALTA" von Silicon Optix unser bisheriges "Masterpiece" Onkyo DV-SP1000E
für einen ungleich höheren Kaufpreis von 4.699 €? Der Denon trumpft auch
fernab von "REALTA" einfach mit allem auf, was geht, DVI und HDMI,
HDMI gleich als 1.1 mit Multichannel-Audiowiedergabe, DVDO Anchor
Bay-Hyperpräzions-Skaler, Denon AL24 Processing in neuer Form für alle
Kanäle, Denon DPIC, die geniale Bildschärfefunktion, ausgelagert und
blitzschnell operierend auf dem frei programmierbaren REALTA-Chip,
Bassmanagement und Laufzeitanpassung für DVD-Audio und SACD, i.link und Denon
Link, 19 kg Gewicht, 2 getrennte Video-D/A-Wandler für Interlaced/Progressive,
eigene Stereoplatine - wer diese Zeilen liest, weiß, was die Denon-Entwickler
im Sinn hatten: Die ultimative, aus dem Vollen gefräste Maschine zu konstruieren, die alles, aber auch
alles bislang Dagewesene in den Schatten stellen soll. Und das beste bislang
Dagewesene ist der Onkyo, der aufgrund des hohen Preises gegen den Denon schon
von vorneherein wenig Chancen zu haben scheint - scheint, denn diese Aussage ist
kommentierungsbedürftig: Laut UVP ist der DV-SP1000E zwar teurer, nicht aber in
der Praxis, denn der Denon wird mit Preisbindung nur bei Denon A1 Händlern
verkauft, während der Onkyo ohne bindende Preisgestaltung deutlich unter
Listenpreis zu haben ist. Man darf Denon für diesen firmenpolitischen Schritt
nicht verdammen, denn, was man gut verstehen kann, man möchte so eine
Verramschung des Produktes verhindern. Doch dies hat die Folge, dass der
prinzipielle Preisvorteil des Denon faktisch kaum noch vorhanden ist. Also
herrscht beinahe Gleichstand bei den Preisen, aber nutzt das dem Onkyo wirklich?
Er hat nur ein HDMI-Interface, nur einen Video-DAC, keinen REALTA-Chip, nur ein
Bassmanagement für DVD-A und SACD, jedoch keine Laufzeitanpassung - zumindest
dem Datenblatt nach hat der massive, mit seinen Abmessungen und seinem Gewicht
manchen AV-Receiver der angehenden Oberklasse in den Schatten stellende Denon
klar die Nase vorn. Ob dies auch am Testende, nach stundenlangen Testläufen,
der Fall sein wird, können Sie nun nachlesen.
Gerade im direkten Vergleich von oben stechen die gigantischen
Ausmessungen des Denon DVD-A1XV ins Auge
Verarbeitung
In Bezug auf die Frontplatte ist zunächst der Onkyo im Vorteil, da die
Platte dicker ist und durch die konkave Form aus seitlicher Sicht besonders
hochwertig wirkt. Ebenfalls schließt sie absolut nahtlos mit den Gehäuseseiten
ab. Der Denon gerät hier ins Hintertreffen, da die Frontplatte nicht dicker als
bei normalen Geräten ist. Zudem schließt sie nicht perfekt mit den
Seitenteilen ab, sondern steht leicht über. Der Denon kontert jedoch gleich mit
den absolut stabilen, massiven Seitenteilen, die der Onkyo nicht bieten kann.
Hier wirkt der Onkyo weniger solide als der untadelige Denon.
Vorbildlich: Doppellagiger Gehäusedeckel des DVD-A1XV
Hochwertige Verschraubung der Deckel mit Torxschraube (Onkyo,
links) bzw. Imbusschraube (Denon, rechts)
Die
Gehäusedeckel, aufwändig mit Imbus- bzw. Torxschrauben verschraubt,
überzeugen in beiden Fällen, wobei der doppelt verstärke Deckel des DVD-A1XV
noch besser gefällt und absolut perfekt ist. Der Onkyo strahlt im Gegenzug beim
allerletzten
Detail durch die massiver wirkenden Schraubenköpfe dafür etwas mehr
Hochwertigkeit aus. Weiterer Vorteil des DV-SP1000E: Dadurch, dass auf der
Geräteoberseite wie sonst auch üblich bei DVD-Playern keine Lüftungsschlitze vorhanden
sind, kann auch kein Staub in das Gerät und speziell auch in die sensible
Laufwerkssektion eindringen. Der Denon benötigt aufgrund des erhöhten
Kühlluftbedarfs seiner Highend-Chipsektion (REALTA) sogar Kühlluftschlitze auf
der Oberseite, wodurch Staub leichter in das Gerät eindringen kann.
Nobel: Die blaue Tastenbeleuchtung des Onkyo sticht hervor
Was die Qualität der Bedienelemente auf der Gerätefront angeht, bieten die
Kontrahenten durchweg ein preisklassengemäßes Niveau. Alles ist hochwertigst
ausgeführt und überzeugt durch ansprechende Optik und Haptik. Der Denon
leistet sich das minimal lautere Tastendruckgeräusch, zudem überflügelt ihn
der DV-SP1000E mit der eleganten und praktischen blauen Beleuchtung wichtiger
Grundfunktionstasten.
Gutes Niveau: Die Laufwerksladen der beiden
Kontrahenten
Onkyo: Die feine Gummierung der Lade wirkt sehr edel
Denon: Die Oberfläche der Lade wirkt härter
Die Laufwerksladen erfüllen durchweg hohe Ansprüche. Während beim Onkyo
erst eine Klappe heruntergeht und dann der DVD-Tray herausfährt, vertraut Denon
auf eine konventionelle Lösung, hier ist keine separate Klappe vorhanden. Sehr
zu loben ist beim Denon die edle Alu-Verblendung an der Front der Laufwerkslade.
Dafür ist das Geräusch beim Herausfahren der Lade beim Onkyo extrem niedrig,
während beim Denon der Anwender die Arbeit der Laufwerks-Ladenmechanik
akustisch deutlich wahrnimmt. Die Lagerung ist in beiden Fällen gut, aber nicht
überragend. Pluspunkt Onkyo: Die hochwertigere Gummierung der Lade.
Viele Informationen: Das Display des DVD-A1XV wirkt etwas
unruhiger als beim Onkyo, zudem ist die Hauptschrift in DOT Matrix kleiner
Perfekt: Das Onkyo-Display verdient sich HöchstnotenDie Displays verfügen selbstverständlich beide über DOT-Matrix-Auflösung.
Im direkten Vergleich gefällt uns das Onkyo-Display allerdings besser, denn es
bietet höhere Kontrastwerte und durch die größere Schrift auch die bessere
Ablesbarkeit. Durch die noble Schlichtheit wirkt das seriösere Onkyo-Display
passender als die etwas verspielte Denon-Variante.
Dafür stören beim Onkyo die Schriftzüge mit den Ausstattungsmerkmalen
links auf der Gerätefront das sonst edle Erscheinungsbild, während der Denon
diese Schriftzüge dezent und geschickt unter der Plexiglasabdeckung auf der
Front untergebracht hat.
Der Kandidat hat 100 Punkte: An die brillant verarbeitete
Rückseite des DVD-A1XV kommt der DV-SP1000E nicht heran
Die Geräterückseiten erfüllen in beiden Fällen praktisch alle Ansprüche.
Unterschiede gibt es jedoch im Detail, denn mit durchweg schon fast
professionell ausgeführten Anschlüssen begeistert der DVD-A1XV noch
mehr. Der Onkyo bietet teilweise nur ganz normale Cinchbuchsen, während der
Denon für alle Cinchverbindungen extrem noble Anschlüsse aufweist (Onkyo nur
bei den koaxialen Digitalanschlüssen). Auch ist die HDMI Buchse beim
Denon noch besser eingepasst, durch die großen, praxisgerechten Abstände zw.
den Cinchbuchsen kann man beim Denon sehr hochwertige Kabel noch besser
anschließen.
Konter-freudig: Der Onkyo bietet dafür die bessere
Fernbedienung
Kommen wir zu den Fernbedienungen: Die Bewertung endet hier mit einem klaren
Sieg des DV-SP1000E. Die Oberfläche des Befehlsgebers besteht aus edlem Alu,
außerdem glänzt die Tastatur mit einem besonders hochwertig ausgeführten
Joystick. Die sehr edlen Tasten haben einen hervorragenden Druckpunkt sind sehr
gut lesbar beschriftet. Sie sind poliert und abgerundet. Man kann sich somit
sehr gut nach Gefühl orientieren. Wenn auch wirklich nicht schlecht, so kommt
die Denon-Fernbedienung im direkten Vergleich nicht mit: Sie besteht komplett
aus Kunststoff, hat weniger wertige, etwas wackelige Tasten und einen
schwammigeren Druckpunkt. Die Tastenoberflächen sind kantiger und nicht
poliert.
Verarbeitung innen:
Beide Modelle bieten eine hervorragende Verarbeitung im
Geräteinneren. Doch der Denon definiert neue Standards
Vorbildlich: Blitzsaubere Verkabelung beim Denon
Ganz so sorgfältig geht es beim Onkyo nicht zu
Auch solche Detaillösungen beim Onkyo sind nicht "First
Class"
Von innen betrachtet wird ebenfalls sehr viel geboten - beim DVD-A1XV in
manchem Detail noch mehr, als wir bislang kannten. Fangen wir von vorn an. Auffällig beim Denon sind die
durchweg hochwertigen Platinen, während der Onkyo sich den Fauxpas auch
billigerer Platinen leistet (in Bezug auf das Material, aus dem die Platine
besteht). Auch sind die Kabelverbindungen zw. den einzelnen Platinensektionen
sind beim Denon auf ein Minimum herabgesetzt, was der Störungssicherheit zu Gute kommen
dürfte.
Hochwertige Elkos beim DVD-A1XV
Die Elkos des DVD-A1XV begeistern. Sie sind in der Netzteilsektion
größer dimensioniert als beim Onkyo, außerdem sind sie durch Klebepunkte
fixiert und so mit der Platine fest verbunden. Die Spannungswandler des Denon
verfügen über sehr großzügig dimensionierte Kühlkörper. Kaum zu verbessern
ist die strenge Baugruppenseparierung und die exzellente, saubere Kabelführung
(hochwertige Flachbandkabel und kürzestmögliche Signalwege, auch alle anderen Kabel
sind sehr
ordentlich verlegt). Die Verstrebung in der Längs- und Querachse verleihen dem
Gehäuse zusätzliche Widerstandskraft gegen Vibrationen und Resonanzen. Der
REALTA Chip des Denon wird sorgfältig gekühlt, der Kühlkörper ist
bestmöglich verarbeitet und aufwändig verschraubt. Ohne Zweifel bietet der
Denon sogar in Anbetracht des fürstlichen Kaufpreises überdurchschnittlich
viel, hier kann kein Konkurrent mit, selbst sündhaft teure Kleinserienplayer
ziehen oft den Kürzeren gegen den "Mr.Perfect" von Denon. Diesen
superben Eindruck unterstützen auch die verschiedenen Netzteile, was das
Streben nach perfekter Signaltrennung weiter unterfüttert. Das Laufwerk ist
hermetisch abgeschottet in einem eigenen Gehäuse, was dafür sorgt, dass
gegenseitigen Beeinflussungen praktisch ausgeschlossen sind. Alles wirkt sehr
professionell und mit Sorgfalt gemacht, hier gebührt Denon ohne Zweifel ein
Sonderlob.
Besser geht es nicht: Verstrebungen zur Optimierung der
Gehäuse-Steifigkeit und Vibrationsarmut, hermetisch abgeschottetes Laufwerk
beim Denon
Der würde sich in manchem AV-Receiver gut machen:
Hochwertiger Ringkerntrafo im DV-SP1000E
Der Onkyo gerät im direkten Vergleich ins Hintertreffen, Alles wirkt nicht
so stringent in Bezug auf den Aufbau, die Platinentrennung ist weniger sauber,
das Platinenmaterial unterschiedlich. Die Kabelführung des Onkyo könnte noch akkurater sein, wie es geht,
zeigt der direkte Konkurrent von Denon. Sehr zu loben beim Onkyo ist der extrem
hochwertige, stromstabile Ringkerntrafo.
Unsere Bilanz: Beide Modelle bieten eine exzellente Verarbeitungsqualität.
Während der Denon mit seinem sauberer verarbeiteten Innenleben, der aufwändig
abgeschotteten Laufwerkseinheit, den vorbildlich soliden Seitenteilen, seinem
zweilagigen Deckel und der extrem edlen Gehäuserückseite punkten kann, kontert
der Onkyo mit der dickeren Frontplatte, dem edlen Ringkerntrafo, dem besseren
Display, der noch hochwertiger wirkenden DVD-Lade sowie der nobleren
Fernbedienung. Insgesamt ein "Patt" - beide Modelle dokumentieren,
dass man für die kräftigen Kaufpreise auch eine gehobene Qualität geboten
bekommt.
Bewertung: 1. Denon, 1. Onkyo
Anschlüsse
Unsere beiden Testkandidaten von hinten (oben Onkyo, unten
Denon)
Hier die Anschluss-Übersicht:
Denon DVD-A1XV:
- HDMI
- DVI
- i.link
- Denon Link
- Optischer und koaxialer Digitalausgang
- YUV BNC
- YUV Cinch
- 2 x S-Video
- 2 x FBAS
- Scart
- 5.1-Ausgang
- Cinch-Stereo
- RS232-Schnittstelle
- FB Room to Room
Onkyo DV-SP1000E:
- HDMI
- i.link
- 2 optische und 2 koaxiale Digitalausgänge
- YUV BNC
- YUV Cinch
- 2 x S-Video
- 2 x FBAS
- Scart
- FBAS-Eingang
- S-Video-Eingang
- 7.1-Ausgang (für 2 Surround-LS-Paare)
- Cinch-Stereo
- RS232-Schnittstelle
- 12 V-Trigger
- FB Room to Room
Der Denon gefällt mit DVI- und HDMI-Interface, während der Onkyo nur ein
HDMI-Interface hat. In der Praxis jedoch nicht weiter schlimm, da es HDMI- auf
DVI-Adapterkabel gibt und HDMI abwärtskompatibel zu DVI ist. Nur für den, der
2 Displays hat, bringt der DVD-A1XV Vorteile, denn DVI- und HDMI-Ausgang sind
gleichzeitig aktiv. Lobenswert sind
die Videoeingänge des Onkyo, so kann das exzellente interne De-Interlacing auch
auf externe Quellen wie z.B. LD-Player angewendet werden. Zudem bringt der Onkyo
gleich einen 7.1 Ausgang für den Anschluss von 2 Surroundlautsprecherpaaren
mit. Doch der Denon kontert: Mit Denon Link als 2. Highspeed-Audioschnittstelle
neben dem bei beiden Modellen vorhandenen i.link sowie mit der entschieden
besseren, weil sauber nach Audio/Video getrennten Anschlussanordnung. Beide
haben eine RS232-Schnittstelle, nur der Onkyo jedoch verfügt über einen
12 V Trigger-Eingang. Insgesamt ein Patt, der Denon legt vor mit
zusätzlichem DVI und Denon Link Ausgang sowie besserer
Anschluss-Übersichtlichkeit, der Onkyo kontert mit Videoeingängen und
7.1-Ausgang sowie 12 V-Trigger.
Bewertung: 1. Denon, 1. Onkyo
Laufwerk/Multimedia
Die Fehler zum Check der Laufwerksfehlerkorrektur sind durch einen größer
werden Keil auf unserer Test-DVD (Burosch Professional Test-CD) simuliert. Bei
Track 2 startet es mit 0mm und endet bei Track 30 mit 4,5 mm (ungefähr 0,16
mm-Schritte).
Beim Fehlerkorrektur-Test kommt der Onkyo DV-SP1000E bis zu Track 25, ab
Track 20 kommt es zu Aussetzern. Track 26 wird nicht mehr vernünftig
wiedergegeben, es entstehen ständige Aussetzer.
Der DVD-A1XV verliert in dieser Disziplin mit deutlichem Abstand: Gerade
einmal bis zu Track 13 reicht das Können der Fehlerkorrektur, was nur zu einem
ausreichenden Ergebnis führt. Der Onkyo hingegen führt eindrucksvoll vor, dass
er sich nicht wie eine "Diva" benimmt, sondern auch zerkratzte und
mitgenommene Discs abspielt. Auch in unserenPraxisläufen mit verschiedenen
normal und stärker zerkratzten Medien schneidet der Onkyo deutlich besser ab
und nahm bis auf einen "Härtefall" alle Discs entgegen. Beim Denon
genügen hingegen schon einige deutlicher sichtbare Kratzer, um die
Fehlerkorrektur aus dem Takt zu bringen. Er ist in Bezug auf die
Disc-Oberflächenqualität wählerischer und vertraut darauf, dass
DVD-A1XV-Besitzer ihre kostbaren DVDs und CDs pfleglich behandeln. Der
Denon kann durch seinen unsichtbaren Layerwechsel nur einen Teil wieder
aufholen, der Layerwechsel des DV-SP1000E ist sichtbar, wenn auch nur kurz. Das
geht noch besser.
Die Laufgeräusche beider Laufwerke sind als äußerst gering zu bezeichnen.
Der DVD-A1XV lässt selbst beim Einlesevorgang kaum etwas von sich hören. Nicht
das vorbildlich flüsterleise Laufwerk, sondern das Relaisklicken aus dem
Geräteinneren ist eine akustische Untermalung, auf die man verzichten könnte. Der Onkyo ist genauso leise in Bezug auf die
Laufwerksgeräusche, es stört allerdings auch keinerlei Relaisklicken.
Bei Denon und bei Onkyo ist als Nachteil anzuführen dass beide Laufwerke beim Erkennen der Software
zu langsam agieren. Das können Player, die einen Bruchteil der Boliden kosten,
weitaus besser.
Onkyo: Sehr gutes MP3-Menü mit ID3-Tag-Anzeige
Multimedia-Check:
- DVD-R: Onkyo ja, Denon ja
- DVD-R mit MP3-Sets: Onkyo nein, Denon ja - sehr gut! Aber: Sehr schlichtes
MP3-Menü, keine ID3-Tags
- DVD-RW Video Mode:Onkyo ja, Denon ja
- DVD-RW VR Mode: Onkyo ja, Denon nein - Onkyo-Revance für die DVD/MP3-Set-Schlappe
- DVD+R: Onkyo ja, Denon ja
- CD-R, MP3/jpeg kombiniert: Onkyo: Sehr gutes jpeg-Menü mit Thumbnails,
sehr langsamer, nicht mehr zeitgemäßer Aufbau, keine kombinierte,
nur
getrennte Wiedergabe möglich. Unbefriedigende jpeg-Bildqualität. Denon:
Nur getrennte Wiedergabe von jpeg und MP3 möglich, schlichtes jpeg-Menü,
aber sehr schneller Bildaufbau und sehr gute Bildqualität
- CD-R MP3: Onkyo: Hervorragend mit übersichtlicher ID3-Tag-Anzeige, Denon:
Schlichtes Menü, keine ID3-Tags
Die Laufwerks- und Multimediadisziplin geht an den DV-SP1000E. Zwar legt der
DVD-A1XV mit besserem jpeg-Bildbetrachter (schneller Bildaufbau, überzeugende
Qualität), der Möglichkeit, DVD-Rs mit MP3-Sets abzuspielen sowie mit seinem
unsichtbaren Layerwechsel vor, der Konter des Onkyo sitzt jedoch: Die
Fehlerkorrektur ist deutlich besser, kein Relaisklicken ist zu hören. Auch bei
den Multimedia-Qualitäten schlägt er zurück, denn der spielt DVD-RWs im VR
Mode ab und hat im jpeg--Betrieb eine Thumbnail-Vorschau. Auch zeigt der Onkyo
bei der MP3-Wiedergabe die ID3-Tags an.
Bewertung: 1. Onkyo, 2. Denon
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