Preview: Denon AVC-A1XV und DVD-A1XV
08.02.2005 (cr) (khp)
Ausstattung und Features AVC-A1XV:
Hier haben wir alle Ausstattungsmerkmale des AVC-A1XV zusammen
gefasst:
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Auch für große Hörräume geeignet: Die diskrete 10-Kanal-Endstufen mit einer Leistungsfähigkeit von 220 Watt pro Kanal (6 Ohm, 1 kHz, 0,7 % Klirrfaktor)
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In der Bolidenklasse geht es kaum ohne: Leistungsfähiger Ringkerntrafo für die Endstufen
sichert eine stabile Stromversorgung als Grundlage
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Vollständig (!) passive Kühlung, kein störender
Ventilator auch bei hoher Beanspruchung - dieses Merkmal hebt den
"dicken Denon" von der Konkurrenz ab, die praktisch komplett auf
eine gemischt aktive und passive Kühlung setzt.

"Mr Big": Dicker Ringkerntrafo und vier
Kondensatoren mit je 33.000 Microfarad Kapazitität im Zentrum des Innenlebens

"Blockhaus": Auf jeder Seite findet sich ein
Endstufenblock

Sehr "sechsy": Gleich sechs Trafos bringt der
AVC-A1XV mit
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Die Endstufensektion ist aufgeteilt in zwei Endstufenblöcke mit großen Siebkondensatoren (4 x 33.000
Microfarad) für sauberen Aufbau und immense Leistungsfähigkeit
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Für beste Voraussetzungen sorgt auch das überdimensionierte Netzteil mit: 6
Transformatoren und 12 unabhängigen Spannungsversorgungen für alle Sektionen, damit
ist der AVC-A1XV offen für zukünftige Standards und Tonformate, die nach anderen bzw. zusätzlichen Spannungen verlangen, die
heutzutage noch nicht gefordert werden.
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Modular ist "in" - doch "hemmungslos"
wollte man sich bei Denon diesem Konzept nicht hingeben. Modular dort, wo es
sinnvoll ist - so möchten Denons Ingenieure ihre Gedanken zu diesem
Thema auf den Punkt gebracht wissen. Daher kommt ein modulares Konstruktionsprinzip für Sektionen mit
Upgrade-Potential zum Tragen: Videoboard, IEEE1394-Board, Digital-Board mit
DSP-Verarbeitung und das Ethernet-Board können bei Bedarf getauscht werden
(siehe Bild weiter unten).
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Die Audio-Sektion mit festem Hardware-Layout ermöglicht kürzeste Signalwege für optimale akustische
Performance. Zukünftig wichtige Technologien wurden bereits integriert.
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Mittels vom autorisierten Denon-Händler zu öffnendem Front-RS232-Anschluss
ist ein Update der Software möglich

Links zu sehen: Normalerweise mit einer geschraubten Klappe
verschlossen, findet sich neben dem Front AV-Eingang auch ein RS232-Port und ein
Systemdiagnose-Port

Teilmodularer Aufbau: Video- und DSP-Board lassen sich beim
AVC-A1XV austauschen. Die analoge Audio-Sektion bleibt im Interesse kurzer und
verlustarmer Signalwege fest verbaut
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Das Schaltungslayout ist bereits jetzt vorbereitet für zukünftige Surroundformate: Dolby Digital Plus
(Dolby Digital Plus unterstützt bis zu 13.1 diskrete Kanäle) und DTS ++, Tonstandards für die HD-DVD, Datenraten bis zu 6 Mbps sind möglich, vollständig abwärtskompatibel zu Dolby Digital
ist der AVC-A1XV dank automatischer
Konvertierung auf 640 kbps
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Beeindruckend ist die aufwändige DSP-Konzeption der Audio-Sektion:
Eine extrem hohe Rechenleistung dank 3 + 1 leistungsfähigen Fließkomma-DSPs (3 x TI-32 Bit Fließkomma-DSP für Hauptzone plus 1 SHARC 32-Bit DSP (wie im AVR-3805) für Zone
2) sorgt für Furore.
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Viel Aufwand betrieb Denon auch bei der Digital-Sektion mit 16 Kanälen und identischer Wandler- und Ausgangssektion
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Mehr geht momentan kaum noch: Die Vorverstärkerausgänge
sind für bis zu 16 Kanäle konfigurierbar: Main 7.1, Zone 2: 7.1, Main: 7.3, Zone 2: 5.1, Main: 9.3, Zone 2: 2.0
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10-Kanal- und 6-Kanal-Eingang mit 192 kHz A/D-Wandlung und DSP-Zugriff für vollständiges Lautsprechersetup
- die beiden Extern-Ins sind ebenfalls bei Bedarf frei nutzbar und
zusammenlegbar, so dass auch ein 16-Kanal-Eingang zur Verfügung steht.

Hightech: OSD-Menü für die komplett frei aufteilbaren Endstufen
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Bereits erwähnt: Der Denon verfügt über frei zuweisbare Endstufen (mittels OSD gibt es sowohl "vorgefertigte" Konfigurationen als auch die Möglichkeit zur völlig freien Konfiguration).
Denkbar sind z.B.: 9.1 System mit insgesamt 6 Surroundlautsprechern, 7.1-System mit Bi-Amping für die Frontlautsprecher, 5.1-System mit vollständigem Bi-Amping für alle LS, 2 unabhängige 5.1-Systeme in Zone 1 und in Zone 2, 7.1-System in Zone 1, Stereo in Zone 2, Mono in dritter Hörzone
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Maximal drei aktive Subwoofer frei konfigurierbar (Kombinationen aus Front, Back, Left, Right, und LFE.z.B.
einer für LFE, einer zur Unterstützung der Front-LS und einer für den
Surroundbereich)
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Für bestmögliche Klangqualität: Vollständige 192 kHz/24-Bit-Signalverarbeitung
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Acht Digital-Interface-Receiver für Signale mit bis zu 192 kHz/24-Bit
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Acht hochklassige 192 kHz/24-Bit A/D-Wandler von Burr Brown PCM1804 für optimale Klangqualität von analogen Quellen
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Acht Highend-192 kHz/24-Bit D/A-Wandler PCM1792 von Burr Brown
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Neues Advanced AL24 Processing für Stereoquellen mit Upsampling auf bis zu 192 kHz (bislang nur Vergrößerung der Bittiefe auf 24-Bit, nun zusätzlich
Upsampling). Für Mehrkanalquellen steht das bereits bekannte AL24
Processing zur Verfügung. Der
Denon-eigene Alpha-Prozessor soll digitale Signale mit möglichst makelloser
analoger Wellenform wiedergeben und unterdrückt störende
Quantisierungsverzerrungen bei der digital/analogen Signalverarbeitung, die die
Klangreinheit einschränken. Normalerweise entstehen bei der Rückwandlung eines
quantisierten Signals, also der Wandlung von einem Digitalsignal in ein
Analogsignal, sogenannte Quantisierungsverzerrungen, die abhängig sind von der
Anzahl der Bits des Digitalsignals. Das analoge Signal weist durch diese
Verzerrungen keine Kontinuität auf, sondern ist je nach Bitzahl mehr oder
weniger treppenförmig. Da eine normale CD nur 16 Bit Tiefe aufweist, greift
genau hier das AL24 Processing und poliert die 16 Bit auf bis zu 24 Bit hoch.
Dadurch sind die eben beschriebenen Treppenformen drastisch reduziert, und eine
möglichst stufenlose analoge Wellenform ist das Ergebnis. Besonders bemerkbar
macht sich das System bei feinen musikalischen Details, die prägnanter
reproduziert werden. Für die gelungene Wiedergabe besonders von hochwertigen
klassischen CDs oder von Jazz-Discs eignet sich AL24 Processing ausgezeichnet.
Beeindruckend ist auch die gute Durchzeichnung, was einen vielschichtigen und
brillanten Klang möglich macht.
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Highlight für Musikliebhaber: Der Pure Direct-Modus steht für reinsten Musikgenuss
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Alle digitalen Highspeed-Interfaces mit an Bord: Denon Link, HDMI und IEEE1394 FireWire inklusive vollständigem Lautsprechermanagement
gehören zur Ausstattung des AVC-A1XV
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THX Ultra 2 und THX Surround EX - über THX Ultra 2: Ein THX Ultra 2-Zertifikat
darf bei Highend-Boliden nicht fehlen - schließlich werden durch dieses
Zertifikat auch spezielle Fähigkeiten in Bezug auf Ausdauer und
Leistungsfähigkeit sowie Ausstattung und Bedienbarkeit bescheinigt. THX
Ultra 2 ist die erste THX-Variante, die vollständig für
digitale Heimkino-Tonnormen entwickelt wurde. Auch die Extended
Surround-Tonnormen, heutzutage selbst bei Einsteigergeräten schon beinahe
Standard, von Dolby und von DTS wurden bei der Entwicklung berücksichtigt.
So bietet THX Ultra II auch ein weiter gehendes Post Processing, DTS ES
Discrete 6.1 ist mit integriert: Der zusätzliche diskrete Kanal
auch als ein solcher erkannt und mit dem THX Post Processing versehen. Im
Gegensatz zur vorherigen THX Ultra-Norm kommt bei Ultra
2 die Aufteilung in Cinema- und Music Mode hinzu.
Der Cinema Mode ist optimiert für Wiedergabe von 5.1-Material über ein
7.1-Lautsprechersystem und soll die Vorteile von Extended Surround auch bei
eigentlich in 5.1 vorliegendem Material akustisch perfekt ausnutzen. Alle 8
an einem EX-System beteiligten Lautsprecher werden optimal aufeinander
abgestimmt. Um dies für den Back Surround-Bereich zu ermöglichen, stellt
der Heimcineast die Entfernung zwischen den beiden Back Surround
Lautsprecher ein. Diese Einstellung benötigt THX Ultra 2, damit ASA (Advanced
Speaker Array) richtig arbeiten kann und die Surround- und Back
Surround-Klangkulisse als homogenes Ganzes erscheint. Wer Material hat,
welches in Dolby Digital 5.1 EX vorliegt, verwendet nach wie vor THX
Surround EX und nicht THX Ultra 2 Cinema. Erstmalig bei THX gibt es auch einen Music Mode, der
besonders für DTS 96/24 und Musik-DVDs in DD 5.1 und DTS 5.1 prädestiniert
ist. Der Music Mode nutzt die Lautsprecher-Aufstellung eines THX EX-Systems
mit zwei Surround- und zwei Back Surround-Lautsprechern, die Boxen werden
jedoch anders konfiguriert als für die Wiedergabe von Heimkino-Ton: So wird
die linke Surround- mit der linken Back Surround-Box zusammengeschaltet, die
rechte Surround- mit der rechten Back Surround-Box. Sinn dieses Unterfangens
ist es, räumlich gesehen zwischen dem jeweiligen Surround- und
Back-Surround-Lautsprechers eine Phantomschallquelle zu erzeugen, deren
Klangeindruck aufgrund der Position und des Abstrahlverhaltens dem Klangbild
eines normalen Direktstrahlers (also der Lautsprecherart, die für die
akkurate Musikwiedergabe am besten geeignet ist) ähnlich sein soll. THX
will somit erreicht haben, dass über ein und dasselbe Lautsprechersystem
sowohl die Musik- als auch die Kinotonwiedergabe qualitativ überzeugend
vonstatten gehen soll. In der Praxis entpuppt sich THX Ultra II Music nicht
als "fauler Kompromiss", sondern als brauchbares Feature: So wird
eine raumfüllende, aber trotzdem präzise Musikwiedergabe von guter Dynamik
erreicht. Auch wenn nicht das Niveau physisch vorhandener Direktstrahler
erreicht wird: Im Rahmen der Möglichkeiten einer virtuellen Erzeugung ist
das Ergebnis beachtlich gut. Auch neu ist die Boundary Gain Compension. Die Funktion ist für die
Verwendung des Verstärkers mit einem THX Ultra 2-zertifizierten Subwoofer
bestimmt und hat folgende Aufgabe: Bestimmte akustische Voraussetzungen des
Hörraums (Struktur der Wände, Aufbau des Raums) sowie die Position des Hörplatzes
und des Subwoofers sorgen in verschiedenen Fällen für eine störende Überbetonung
der tiefen Frequenzen, so dass der Subwoofer manchem Hörer als zu dominant
erscheint. Hier greift die Boundary Gain Compension ein und gleicht übermäßig
starke Basstöne, die auf einem Grenzverstärkungseffekt beruhen, aus.
Wichtig: Um alle THX Ultra 2 Features nutzen zu können, ist ein
komplettes 7.1 Lautsprechersystem erforderlich.
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Selbstverständlich mit dabei sind Decoder für Dolby Digital Surround EX, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Headphone, DTS ES Matrix/Discrete 6.1, DTS Neo:6, DTS 96/24, DTS ES Matrix/Discrete 6.1, DTS Neo:6, DTS
96/24 und HDCD.

Exakt: Das Audio Technica-Mikrofon kommt auch beim AVC-A1XV
zum Einsatz. Hier kann es nacheinander an bis zu 8 Hörpositionen aufgestellt
werden, um für alle diese 8 Personen eine Einmessung des LS-Systems
vorzunehmen. Möglich macht dies das neue MultEQ XT von Audyssey

Flexibler: Bislang (Bild links) optimierten die Auto Room
Setup-Systeme alle Einstellungen auf einen Hörplatz. MultEQ XT hingegen
ermittelt für bis zu acht Hörplätze die erforderlichen Einstellungen - da
haben die 3 TI DSPs ganz schön zu tun

Gute Ratschläge: Mikrophon in Ohrhöhe zunächst an der
Haupthörposition installieren. Nach und nach folgen dann die anderen
Hörpositionen

Im Einsatz: MultEQ XT ermittelt gerade die verwendete
LS-Konfiguration

Alle Mann an Bord? Das Audyssey-Einmesssystem zeigt die
ermittelte LS-Konfiguration via OSD an

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: MultEQ XT
präsentiert die ermittelten Übernahmefrequenzen zum Check durch den Anwender
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Neue Messpräzision beim Auto Room Setup und beim Room
Equalizing dank Audyssey MultEQ XT: In besonders genauer Art und Weise
erfolgt die Ermittlung der LS-Konfiguration, der Phase und der optimalen
Übernahmefrequenz. Ein weiteres Merkmal von MultEQ XT ist die sehr präzise
Laufzeitkorrektur und die Möglichkeit zur gleichzeitigen Korrektur der raumabhängigen Frequenzgänge der Lautsprecher für 6 bis 8
Positionen. Technischer Hintergrund ist ein Fuzzy-Clustering-Algorithmus mit dynamischer Frequenzzuordnung,
der Equalizer optimiert das gesamte Frequenzspektrum (keine Begrenzung auf parametrische Arbeitsweise dank
FIR/Finite Impulse Response/-Filtertechnologie) und nicht nur Teile davon. Frei zuweisbare Kurven (Front, Flat, Audyssey)
können für alle Surroundmodi aufgerufen werden, hinzu kommt ein manueller 9-Band Grafik-EQ: Es ist möglich, eine Kurve komplett in den manuellen Grafik-EQ zu kopieren und dann gezielt Detail-Optimierungen nach eigenem Gusto
mit dem 9-Band-EQ vorzunehmen.
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Auch die Videosektion des AVC-A1XV ist aufwändig bestückt,
unter anderem mit: Dual Discrete Video Circuit, hochwertigem 10-Bit D/A-Wandler, Faroudja DCDi-Technologie mit FLI2310 für sehr gutes De-Interlacing bei Video- und
Filmmaterial (für jede angeschlossene Interlaced-Videoquelle, z.B. einen
LD-Player oder einen DVD-Recorder, zu verwenden), zwei diskreten 216 MHz Video-D/A-Wandlern mit Noise Shaping Video (NSV), digitalen Farbkomponenten-Video-Konvertierung mit Time Base Corrector (TBC) und 3D Y/C-Seperation, Interlaced-Abwärtskonvertierung von YUV-Signalen auf S-Video und FBAS.
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Einen "Sonderabschnitt" widmen wir dem Thema
"interner Scaler". Eingebaut in den AVC-A1XV ist auch ein Scaler,
der eine Hochrechnung von Material mit normaler Auflösung auf die
HDTV-Formate auf 720p und 1.080i ermöglicht. So weit, so gut - aber:
Ebenso wie beim Yamaha DSP-Z9 funktioniert
der Scaler aus Kopierschutz-Gründen nicht bei kopiergeschütztem Material,
wenn analoge Quellen eingespeist werden. Bei HDMI und DVI ist durch den
speziellen Kopierschutz diese Problematik eigentlich nicht gegeben - aber
der interne Scaler skaliert keine digitalen Videosignale um. Damit könnte
man sich fragen: Wozu ist dann ein Scaler mit an Bord? Erschwerend hinzu
kommt noch die Tatsache, dass die Käufer solcher Highend-Boliden meist
einen extrem hochwertigen DVD-Player ihr Eigen nennen, der ebenfalls bereits
über einen internen Scaler verfügt, der dann auch bei DVI/HDMI-Signalausgabe
aktiv ist. Andere Hersteller, wie Yamaha oder Onkyo, geben ihren
AV-Receiver/-Verstärker-Flaggschiffen ebenfalls Scaler mit auf den Weg -
der Nutzen bleibt aber bei der gegebenen Funktionsbeschränkung zumindest
auf den ersten Blick fraglich. So überflüssig, wie es nun scheinen mag,
sind die eingebauten "Hochrechner" aber keinesfalls. Denn selbst
angefertigte Aufnahmen auf DVD-Medien, z.B. von Filmen, die im TV gezeigt
werden, sind natürlich skalierbar. Interessant wird es, wenn man einen
hochwertigen DVD-Recorder mit erstklassiger Aufnahmequalität besitzt, denn
mit einem solchen Recorder angefertigte Aufnahmen lassen sich dann effektiv
hochrechnen und in 720p oder gar, je nach Bildwiedergabegerät, in 1.080i
anschauen. Besonders interessant ist ein solcher Scaler für die Besitzer
von hochwertigen DVD-Recordern, die entweder auf Formate aufnehmen, die
nicht jeder DVD-Player abspielen kann (denn sonst könnte man die DVD auch
in den reinen DVD-Player mit Scaler legen und sie von dort aus abspielen),
zu nennen wären hier DVD-RAM und DVD-RW im VR Mode, oder für Eigner eines
Recorders mit großer Festplatte. Somit erfüllen die Scaler in den
Topmodellen gerade im Zeitalter der DVD-Recorder doch wichtige Funktionen:
DVD-Recorder, die gut aufnehmen, gibt es, aber kaum DVD-Recorder mit
eingebautem Scaler. Mittels solcher Top-Boliden mit Scaler können dann auch
die immer zahlreicher werdenden eigenen DVD-Recordings visuell aufgewertet
werden.
Exkurs: Video-Technologien:
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D.D.S.C.: Denon verbaut gleich zwei hochwertige 216
MHz/12-Bit Video- Digital-Analog-Wandler im AVC-A1XV, einer kümmert sich um Progressive- , der andere um
Interlaced-Signale. Denon nennt diesen aufwändigen Aufbau Dual Discrete Video
Circuit - die Signalverarbeitung für Interlaced- und Progressive-Betrieb ist
komplett getrennt und unabhängig voneinander. Störende Beeinflussungen
können so effektiv minimiert werden, was eine Optimierung der Interlaced- und
der Progressive-Darstellung ermöglicht. Zudem verfügen die Video-D/A-Konverter
über NSV (Noise Shape Video), um die
Bildqualität weiter zu verbessern. Die Arbeitsweise von NSV: Noise Shape Video verwendet Multi-Bit-Sigma-Processing mit vielfachem
Oversampling und Bit-Shuffling, um das Video- oder Konvertierungsrauschen in
einen höheren Frequenzbereich zu verschieben. So kann man die Verschiebung in
einen Teil des Frequenzspektrums vornehmen, in dem das Video- oder
Konvertierungsrauschen mittels eines analogen Filters leichter eliminiert werden
kann. Resultat dieser Operation: Eine extrem hohe Linearität im
Videofrequenzgang und praktisch kein störendes Bildrauschen mehr, oder, kurz
gesagt: Eine überdurchschnittlich akkurate Signal-Reproduktion.
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DVI: Bislang
erfolgte die Übertragung der Videodaten in praktisch allen Fällen noch auf
analogem Wege, das heißt, die digitalen Daten von der DVD mussten im DVD-Player
mittels eines Digital-/Analog-Konverters in analoge Bilddaten umgewandelt
werden. Obwohl die D/A-Konverter immer besser wurden, entstand bei dieser
Wandlung - wie üblich bei solchen Verfahren - ein Verlust an Bildqualität, der
bei sehr edlen DVD-Player mit besonders hochklassigen Videodaten-Konvertern
gerade bei aktuellen Highend-Geräten zwar sehr gering, manchmal aber doch
sichtbar ausfällt. Je nach der Art des
Bildwiedergabegeräts standen auch am anderen Ende des Bildsignalwegs noch
weitere Transferaktionen an. So benötigt z.B. ein DLP-Projektor zur Ansteuerung
seiner Spiegel-Panels im Inneren ein digitales Signal. Also muss im DLP-Beamer
nochmals ein Analog-/Digital-Konverter eingesetzt werden, der die ankommenden
analogen Bilddaten wieder auf die digitale Ebene transformiert. Viele, aber
nicht alle Plasmaschirme
oder ein LCD-Projektor benötigen zwar zur Ansteuerung der einzelnen Pixel ein
analoges Signal - doch bevor die Pixels angesteuert werden, muss das ankommende
Signal erst auf die native Auflösung des jeweiligen Displays skaliert werden.
Dieses "Scaling" findet auf digitaler Ebene statt. Also wird auch hier
das eingehende Signal zwecks Skalierung zunächst von der analogen in die
digitale Ebene gewandelt und anschließend, nach der Skalierung, wieder zurück.
Um diesen bislang umständlichen Video-Signalweg entschieden zu vereinfachen,
wurde die Schnittstelle DVI (Digital Visual Interface), aus dem PC-Bereich
kommend, auch für den Home Cinema-Sektor "fit" gemacht. Auf digitalem
Wege werden hier Bilddaten vom DVD-Player mit DVI-Ausgang zum Bildwiedergabegerät
mit DVI-Eingang geschickt. Wer an den Kauf von DVI-Equipment denkt, sollte
verschiedene Dinge beachten: Es gibt ein DVI-D ("D" steht für "Digital")-Interface,
das nur digitale Daten ausgeben kann - und einen DVI-I ("I" steht
für "integriert")-Interface, das zusätzlich noch analoge Daten
bereit stellt.
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HDMI: Beim High Definition Multimedia Interface, kurz HDMI, werden auf
digitaler Ebene nicht nur Bild- oder Tondaten, sondern Bild- und Tondaten in höchster
Qualität transportiert. HDMI überträgt sowohl digitale Videodaten
(Bilddaten), als auch digitale Audiodaten, alles in einem integrierten
Kabel mit 19-poligem Miniatur-Stecker. Da keine Kompression
vorgenommen wird, entstehen keine Qualitätsverluste. Durch die hohe Bandbreite
verarbeitet HDMI alle bekannten digitalen Formate. Audiodaten bis zu Frequenzen von 192
kHz mit Wortbreiten von bis zu 24 bit auf bis zu 8 Kanälen können übertragen
werden, die Bandbreite für Videodaten liegt bei bis zu 165 MHz. Damit lassen sich alle
heute in der Home-Cinema-Welt eingeführten Bild- und Tonformate einschließlich
HDTV (bis zur derzeit höchsten Auflösung von 1080p) ohne Qualitätsverlust
darstellen. Dies garantiert flexible Einsatzmöglichkeiten und
Zukunftssicherheit, denn in den Spezifikationen von HDMI sind Reserven
eingearbeitet, die bereits höhere Übertragungsraten zukünftiger Bild- und
Tonformate berücksichtigen. So nutzt HDMI selbst für die derzeit am höchsten
auflösende HDTV-Variante nur etwa die Hälfte seiner potentiellen Bandbreite
von 5 GB/sec. Wer nun z.B. einen DLP-Videoprojekor mit DVI-Interface sein eigen
nennt, der ins Auge gefasste Zuspieler aber bringt einen HDMI-Ausgang mit, muss
sich nicht grämen: HDMI und DVI sind zueinander kompatibel, denn HDMI basiert
auf DVI und ist zu 100% abwärtskompatibel zu DVI. Das bedeutet, dass sich
DVI-Signale (via DVI-HDMI-Adapter-Kabel) über die HDMI-Schnittstelle übertragen
lassen. In der anderen Richtung wird allerdings nur eine Untermenge der
HDMI-Signale an die DVI-Schnittstelle übertragen (aufgrund der erweiterten Übertragungsmöglichkeiten
von HDMI, die DVI nicht mitbringt). Möglich ist die Kompatibilität auch
deshalb, weil HDMI das gleiche Kopierschutzverfahren wie DVI nutzt: HDCP (High
Bandwidth Digital Content Protection). Als weiteres Feature unterstützt HDMI
integrierte Fernbedienungen. HDMI unterstützt die Protokolle CEC (Consumer
Electronics Control) und AV.link, beides Protokolle die sich für universelle
Fernbedienungen durchgesetzt haben, wobei AV.link der in Europa vorherrschend
Standard ist. Damit ist es möglich, mehrere über HDMI verbundene Komponenten
über eine Fernbedienung und eine Infrarot-Strecke zu steuern. Durch die
bidirektionale Datenübertragung ergeben sich weitere flexible Steuerungsmöglichkeiten.
Für den Anwender ergeben sich dadurch viele Vorzüge. Nur ein Beispiel: Ein
digitaler Fernseher oder AV-Receiver kann einem digitalen Sat-Receiver übermitteln,
welches seine gerade eingestellten Bild- und Tonformate (z.B. 16:9 oder
4:3/Letterbox oder 5.1 oder 2-Kanal-Stereo) sind. Dieser übermittelt dann seine
digitalen Informationen automatisch in der entsprechend passenden Einstellung.
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Für Liebhaber komplett digitaler Wiedergabeketten wichtig: 3 x HDMI- und 1 DVI-D-Eingang, schaltbarer DVI- und HDMI-Ausgang
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Selbstverständlich ist eine Audio Delay-Funktion (diese
gleicht Laufzeitunterschiede des Videosignals aus, wenn es im Vergleich zum
Audiosignal länger zur Übertragung benötigt. Dies ist z.B. dann der Fall,
wenn das Videosignal durch De-Interlacing-Operationen "fit" für
die Progressive Scan-Wiedergabe gemacht wird). mit Einstellbereich von 0 bis 200 ms für jeden Eingang separat
einstellbar
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Neu: "User Mode"-Speicher für den schnellen Abruf eigener Einstellungen (Quelle, Eingangsmodus, Surroundmodus).
Alle Einstellungen lassen sich in einem nichtflüchtigen Speicher ablegen und nach einem Masterreset wieder laden.
3 User-Settings für die Hauptzone und 3 Settings für Zone 2 stehen zur
Verfügung
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Möglichkeit zur Umbenennung der Eingänge
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Individuelle Pegelanpassung der Analogeingänge. Ähnlich wie bei Onkyos "IntelliVolume" gleicht Denons Reglung Pegelunterschiede bei analogen Quellen aus und sorgt so dafür, dass die Lautstärke beim Wechsel der Signalquelle nicht nachregegelt werden muss

Wahres
"Multiroom": Bis zu vier Hörzonen unterstützt der AVC-A1XV nicht nur
mit Signalen, sondern, je nach Bedarf, auch mit Endstufen
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Multiroom: Immer wichtiger wird der Themenbereich Multiroom.
Hierbei geht es darum, den AV-Verstärker oder -Receiver nicht nur für die
Beschallung eines Raums, sondern gleich mehrerer Räume zu verwenden. Das
"klassische" Multiroom beschränkte sich meist auf zwei Hörzonen,
zur Haupt-Hörzone kam noch eine weitere hinzu. Seit es viele 7.1-Geräte
gibt, kann man oft die beiden Back Surround-Endstufen wahlweise auch für
den Multiroom-Betrieb nutzen. Zuvor waren Pre-Outs für den zweite Hörzone
der einzige Weg zum Sound im anderen Raum, an diese Pre-Outs wurden dann
Endstufen gehangen. Natürlich verfügen auch 7.1-Geräte nach wie vor über
diese Pre-Outs, denn es kann schließlich sein, dass eine 7.1 Konfiguration
im Hauptraum bevorzugt wird. Seit einiger Zeit ist es zusätzlich möglich,
nicht nur Audio- sondern auch Videosignale in eine zweite Hörzone zu
befördern. Und seit neuestem ist wirkliches "Multiroom"
"in", also die Beschallungsmöglichkeit für mehr als 2 Hörzonen.
Yamaha ist hier Trendsetter und bietet bereits beim Yamaha RX-V1500
für knapp 850 € die Möglichkeit zur Versorgung von bis zu 3 Hörzonen
mit Signalen an. Klar, dass Denon beim Top-Boliden des Hauses noch eins
draufsetzt und Multroom-Support für bis zu vier Hörbereiche bietet. Die
Ausstattung des AVC-A1XV für Multiroom umfasst 22 Vorverstärkerausgänge,
´davon sind bis zu 9.3 Kanäle für die Hauptzone konfigurierbar und bis zu 7.1 Kanäle für Zone
2. Hinzu kommen Stereo-Vorverstärkerausgänge für die Zonen 2, 3 und 4.
Völlig neu ist die volle Funktionalität für die Zone 2: Bis zu 7.1-Multikanalton von jeder beliebigen Quelle (analog oder digital
koax/optisch) simultan zur Hauptzone (komplettes 2. Heimkino) ist möglich,
es steht ein eigener 32 Bit SHARC-Fließkomma-DSP nebst vollständigem Lautsprechersetup mit Bassmanagement und
Laufzeitkorrektur zur Verfügung, alle Surroundformate (u.a. DTS ES Matrix/Discrete 6.1, Dolby
PLIIx), Denon AL24 Plus-Processing und alle Denon-DSPs (u.a
MUltichannel-Stereo) können eingesetzt werden, ein Audio Delay ist abrufbar,
ein Hochpass schaltbar, es findet sich ein separates Zone 2-On
Screen-Display sowie eine Farbkomponenten-Videokonvertierung. Die "User Mode"-Tasten
sind separat belegbar. Für Zone 3 ist möglich: Stereoton von Analogquellen, Klang- und Balancereglung, Hochpass schaltbar, S-Video-Umschaltung.
Für Zone 4 ist möglich: Stereoton von Analogquellen, Klang- und Balancereglung, Hochpass
schaltbar.

Vielfältig:
Auch Pegellimits können in allen Zonen angegeben werden (in unserem Beispiel
gibt es keine Beschränkungen)
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Eingebaut ist auch eine Pegel-Limit-Funktion, für die einzelnen Hörzonen getrennt einstellbar.
Möglich ist ein Muting in drei Schritten: -20dB, -40dB, -unlimited. Der
Hintergrund: Wenn z.B. die erste Hörzone das Heimkino ist, wo auch mit
hohen Lautstärken gehört wird, die zweite Hörzone jedoch das Wohnzimmer,
wo nicht unbegrenzte "Pegelorgien" stattfinden sollen, kann hier
eine Limit-Funktion gesetzt werden.
"Klappe auf": Dahinter befindet sich auch eine
komplette Navigationseinheit
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Weitere Ausstattungsmerkmale: Eine ölgedämpfte Klappe auf Gerätefront, darunter
befinden sich beispielsweise ein Cursorkreuz zum einfachen Navigieren im OSD
und ein Front AV-Eingang mit S-Video und Digitaleingang. Schon bekannt, aber
immer noch erwähnenswert ist das 2-zeilige DOT-Matrix-Display (wie AVR-3805),
das Ein- und Ausgangskonfiguration des Signals visualisiert und somit für
sehr gute Übersichtlichkeit sorgt.
Bilanz: Der AVC-A1XV kommt mit einer bislang nicht gekannten
Ausstattungsfülle zum Kunden. Sehr flexible und individuelle
Konfigurationsmöglichkeiten bestimmen den Charakter des Denon-Flaggschiffs, das
dank des teilmodularen Aufbaus auch noch nach Jahren aktuell bleibt - verspricht
Denon. Wir warten gespannt ab.
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