Wichtige Begriffe aus der AV- und Heimkinowelt
09.12.2002 (cr)
Hier finden sich, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, in
alphabetischer Ordnung wichtige Begriffe aus der Audio-/Video- und
Heimkinotechnik. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, die Erläuterungen
sind bewusst in wenigen Sätzen gehalten, da es die Aufgabe dieser Liste ist,
einen Überblick zu verschaffen, und nicht, weiter in die Tiefe beim jeweiligen
Begriff zu gehen. Wer aber wissen möchte, was sich hinter den ganzen
Fachtermini und Abkürzungen, die der Händler im Verkaufsgespräch mehr oder
minder beiläufig erwähnt, verbirgt, kann sich hier vor dem Gerätekauf
informieren.
- A/D-Wandler: Analog-/Digital-Wandler, wandelt analoge in
digitale Daten. Gebräuchliche A/D-Wandler: 96 kHz/24-Bit, 192 kHz/24-Bit
(selten)
-
Aktiver Subwoofer: Für den Bassbereich vorgesehener
Lautsprecher mit eingebauter Endstufe.
-
Aktivlautsprecher: Lautsprecher mit eingebauter Endstufe.
Kann direkt an einen Vorverstärker oder einen externen Decoder
angeschlossen werden, wenn die Box über Cinch-Eingänge verfügt.
-
Anamorphe DVD: Beim Mastering der DVD wird
das Bild von einer horizontal gestreckten Filmvorlage aufgenommen oder im
nachhinein elektronisch gestreckt und mit einer Zeilenauflösung von 576
Zeilen (PAL) bzw. 480 Zeilen (NTSC) auf DVD transferiert. Vorteil: Alle
576/480 Bildzeilen können ausgenutzt werden. Die Bildqualität ist nicht
zuletzt deswegen deutlich besser, da wegen des geringeren Zeilenabstands die
Zeilenstruktur des Bildes schwerer auszumachen ist. Um auch wirklich den
Vorteil der hohen Bildauflösung nutzen zu können, ist es wichtig, dass
auch der DVD-Spieler das anamorphe Bild von der DVD korrekt ausgibt. Jeder
Player hat einen Menüpunkt im Setup, unter dem man das Bildformat
einstellen kann - wird ein 16:9-TV verwendet, muss diese Einstellung auch
dort getroffen werden. Denn wenn der Player auf 4:3 eingestellt ist, rechnet
der DVD-Player das anamorphe Bild für die Darstellung auf einem
4:3-Fernseher um, indem das Bild von der Videoelektronik des Players wieder
zusammengestaucht und jede vierte Bildzeile entfernt wird. Zum Schluss fügt
die Elektronik ober- und unterhalb des Bildes wieder schwarze Balken ein.
Das endgültige Ergebnis dieser Prozedur ist ein normales Letterbox-Bild.
-
Artefakt: Bildstörung, erkennbar an
kleinen Blockmustern. Kann bei einer DVD von einer qualitativ schlechten
MPEG2-Videokompression herrühren - hier spricht man dann von
Kompressionsartefakten.
-
AV-Verstärker: Bestehend aus einer Vorverstärkersektion
und mehreren eingebauten
Endstufen (z.B. 5, 6 oder 7) für den Heimkinobetrieb. Ein AV-Receiver hat
zusätzlich zu einem AV-Verstärker einen eingebauten Tuner.
-
Back Surround-Lautsprecher: Üblich bei Extended
Surround-Systemen. Eine zusätzliche Box oder zwei zusätzliche Boxen werden
räumlich gesehen hinter dem linken/rechten Surround-Lautsprecher zentriert
positioniert.
-
Bassmanagement (bei AV-Receivern/-verstärkern, DVD-Playern
mit internem Decoder): Soll, abhängig von der Lautsprechergröße und der
Verwendung oder Nichtverwendung eines aktiven Subwoofers, stets durch eine
entsprechende Signalumleitung eine optimale Bassqualität sichern.
-
Bitrate: Datenrate z.B. einer DVD. Lässt Rückschlüsse auf
die Stärke der Bild- und/oder Ton-Komprimierung zu.
-
Bitstream: Datenstrom bei der Dolby Digital-/DTS-Übertragung
auf digitalem Wege vom DVD-Player zum AV-Receiver oder -Verstärker
-
D/A-Wandler: Digital-/Analog-Wandler, wandelt ein digitales
Signal in ein analoges. Gebräuchliche D/A-Wandler: 96 kHz/24-Bit, 192
kHz/24-Bit.
-
Decoder: Nötiges Werkzeug, um z.B. den DD- oder
DTS-Bitstream zu "entschlüsseln" und für die weitere
Verarbeitung nutzbar zu machen. Auch DVD Audio-, SACD- oder MP3-Signale
müssen decodiert werden. Ein DD/DTS-Decoder kann sich im DVD-Player oder im
AV-Receiver/-Verstärker befinden. Separate DD/DTS-Decoder sind selten
geworden.
-
Digitaleingang/-ausgang: Zuständig für die digitale
Datenübertragung. Die "klassischen" Varianten: 1. Optischer oder
TOS-Link Digitalein-/ausgang, hier wird das elektrische Signal für die
Übertragung in ein optisches gewandelt, am Zielgerät wieder Wandlung in
elektrisches Signal. Koaxialer oder elektrischer Digitalein-/ ausgang,
Signalübertragung auf elektrischem Wege. Bei diesen klassischen Arten
können max. Daten im 96 kHz/24-Bit 2-Kanal-Format versendet werden - mehr
nicht. Eine größere Datenmenge kann mittels neuer, digitaler
Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen wie i.link oder DenonLink übertragen
werden. Diese Entwicklung befindet sich aber erst am Anfang.
-
Dipol-Lautsprechern: LS-Box, die zur Erzeugung eines
diffusen Klangbildes den Schall in einem best. Abstrahlwinkel nach vorne und
nach hinten abgibt. Gebräuchliches Arbeitsprinzip bei LS für den Surround-
und Back Surround-Betrieb.
-
Direktabstrahlender Lautsprecher: LS-Box, die den Schall
direkt in einem best. Abstrahlwinkel nach vorne abgibt.
-
Dolby Digital: Digitales
Mehrkanal-Tonkomprimierungsverfahren der Dolby Laboratories.
-
Dolby Digital 5.1: Dolby Digital in der
"klassischen" Kanal-Anordnung: Zwei diskrete Vollfrequenzkanäle
für die Hauptlautsprecher, ein diskreter Vollfrequenzkanal für den Center,
zwei diskrete Vollfrequenzkanäle für die Surroundlautsprecher und ein auf
den tieffrequenten Bereich limitierter Basskanal (LFE-Kanal), der +10 dB
lauter aufgenommen ist als der Rest der Kanäle
-
Dolby Digital 5.1 EX: Dolby Digital 5.1 mit einem
zusätzlichen, mittels einer Matrix erzeugten Back Surround Kanal (Back
Surround Kanal ist kein diskreter Vollfrequenzkanal!)
-
Dolby Pro Logic: Analoges, matrixbasiertes
Vierkanal-Surround-Encodierungs-/Decodierungsverfahren. Nur
frequenzlimitiertes Mono-Signal für Surround.
-
Dolby Pro Logic II: Weiter entwickelter Decoder, der z.B.
ohne Frequenzlimitierung und mit besserer Kanaltrennung für den
Surround-Bereich arbeitet. Mit unterschiedlichen Programmen für Musik und
Filme.
-
DLP-Projektor: Videoprojektor, der nach dem von Texas
Instruments entwickelten Digital Light Processing-Prinzip arbeitet. Im Gegensatz zu LCD-Projektoren werden hier keine LCD-Panels durchleuchtet,
sondern das Bild wird von winzigen Spiegeln reflektiert. Dies ergibt eine wesentlich
höhere Lichtausbeute als bei einem LCD - Projektor. Im Inneren befinden sich ein bis drei
Spiegelpanels, die aus hunderttausenden von mikroskopisch kleinen Spiegeln
bestehen, die alle einzeln ansteuerbar sind. Die drei Bilder werden wiederum zu einem
einzigen Bild gebündelt und verlassen den Projektor durch ein einziges Zoomobjektiv.
-
DSP/DSP-Programm/DSP-Technik: Digitale
Klangprogramme, mehr oder minder aufwändig programmiert, sollen eine
Steigerung des Hörvergnügens mit sich bringen. Meist sind diese Programme
auf eine spezielle Nutzung ausgelegt (z.B. DSP-Programm: "Jazz",
"Stadium" oder "Concert Hall". In der Praxis ergeben
sich nicht selten aufgrund der unzureichenden Programmierung sogar
klangliche Nachteile. Aufwändig programmierte DSPs können aber durchaus
eine deutliche Klangverbesserung erzielen.
-
DTS: Digital Theatre System: Datenkomprimierungsverfahren
für den Heimkinobereich, Konkurrenz zu Dolby Digital. Arbeitet mit anderem
Encoding.
-
DTS 5.1: DTS in der "klassischen" Kanal-Anordnung:
Zwei diskrete Vollfrequenzkanäle für die Hauptlautsprecher, ein diskreter
Vollfrequenzkanal für den Center, zwei diskrete Vollfrequenzkanäle für
die Surroundlautsprecher und ein auf den tieffrequenten Bereich limitierter
Basskanal
-
DTS ES Compatible 6.1: Extended Surround-Format, hier
verbaut der AV-Receiver- oder -Verstärker-Hersteller eine eigene, nicht
offiziell von DTS lizenzierte Matrix für den Back Surround-Bereich.
-
DTS ES Discrete 6.1: Extended Surround-Format, hier gibt es
für den Back Surround-Bereich einen zusätzlichen diskreten
Vollfrequenzkanal (Übertragungsbereich 20 Hz bis 20 kHz)
-
DTS ES Matrix 6.1: Extended Surround-Format, hier gibt es
für den Back Surround-Bereich eine verbesserte Matrix mit höher
entwickelter Kanaltrennung
-
DTS 96/24: Tonformat für DTS-DVDs, 96 kHz/24-Bit.
Gesteigerte Tonqualität gegenüber normaler 48 Bit/24-Bit-DVD.
-
DTS Neo:6: Surround-Aufpolierer mit aufwändiger Matrix für
den Surround-Bereich. 2 Programme für Musik und Filme. Schon länger am
Markt, daher klanglich nicht mehr ganz "up to date".
-
DVD: Digital Versatile Disc
-
DVD Video: Das Format der Film-DVDs
-
DVD Audio: Praktisch nur für Toninformationen genutztes
High Quality-Format mit verlustfreier Datenkomprimierung nach dem MLP
(Meridian Lossless Packing)-Verfahren. Typische Konfigurationen:96
kHz/24-Bit 6-Kanal oder 192 kHz/24-Bit 2-Kanal
-
DVD-RAM/DVD-R/DVD-RW/DVD+R/DVD+RW: Verschiedene Formate für
einmalig oder mehrmals wiederbeschreibbare DVDs. Noch hat sich kein Format
eindeutig durchgesetzt. Einmal beschreibbare DVD-Rs laufen in fast jedem
DVD-Spieler.
-
Encoder: Erstellt z.B. einen DD-, DTS- oder DVD Audio-Codec.
-
FBAS-Composite: Die Anschlussart, die
jedes Bildausgabegerät verstehen sollte. Nachteil: Bei Composite
werden die Farb- und
Helligkeitsanteile des Bildes nicht getrennt übertragen, dies bringt
deutliche Defizite in der Bildqualität gegenüber anderen
Bildsignal-Übertragungsarten (vergl. hier Komponenten-, S-Video- oder
RGB-Anschluss)
-
Flankensteilheit: Wichtig im Zusammenhang mit der
Frequenzweiche. Beim Erreichen ihrer Grenzfrequenz dämpft die
Frequenzweiche die Signalanteile, die nicht mehr durch sie geschleust werden
sollen, ab. Wie stark diese Dämpfung ist, hängt von der jeweiligen
Filterauslegung ab. Jeder Hoch- oder Tiefpassfilter besteht aus
verschiedenen Baugruppen, deren Anzahl die Ordnung und die Stärke der
Signaldämpfung, die Flankensteilheit, festlegt. Jedes sogenannte komplexe
Bauelement (Induktivitäten, Kapazitäten) verstärkt die Dämpfung um 6 dB
pro Oktave, das heißt ein Filter 1. Ordnung (ohne vorgeschaltetes anderes
Bauelement) besitzt eine Flankensteilheit von 6 dB pro Oktave, ein Filter 2.
Ordnung dann folgerichtig eine Flankensteilheit von 12 dB pro Oktave
-
Impedanz: In der Einheit Ohm angegebener Stromwiderstand.
Bei Lautsprechern kann aus dem Ohm-Wert geschlossen werden, wie stark ein
Lautsprecher den Verstärker in Abhängigkeit zu dessen Ausgangsimpedanz
(Innenwiderstand, gibt den Stromwiderstand an, der am Lautsprecherausgang
eines Verstärkers anliegt) belastet. Ein Verstärker, der z.B. eine
Ausgangsimpedanz von 8 Ohm hat, wird beispielsweise von Lautsprechern mit
nur 2 Ohm Impedanz sehr stark belastet. Daher sind Verstärker mit niedriger
Ausgangsimpedanz von Vorteil, da diese Verstärker auch 2- oder
4-Ohm-Lautsprecher mit hohen Stromstärken versorgen können. Besondere
Anforderungen an die Hochstromfähigkeit des Verstärkers stellt
beispielsweise die THX Ultra Norm. Übliche Impedanzwerte sind 4, 6 oder 8
Ohm.
-
Interlaced- oder Zeilensprung-Verfahren: Hier
werden abwechselnd die geraden und die ungeraden Bildzeilen von links nach
rechts angesteuert. Jedes Einzelbild wird aus zwei Halbbildern
zusammensetzt: Das Bildausgabegerät, das so arbeitet (herkömmlicher TV), zeigt nicht das ganze Bild auf einmal, sondern zunächst
ein Halbbild mit den geraden Zeilen und anschließend ein zweites Halbbild
mit den ungeraden Bildzeilen. Durch die Schnelligkeit dieses
Verfahrens nimmt der Zuschauer die Tatsache, dass sich das Bild aus 2
Halbbildern zusammensetzt, aber kaum wahr. Aber: Besonders bei großen
Bilddiagonalen stört die gut sichtbare Zeilenstruktur eines
Interlaced-Bildes.
-
Komponentenausgang (auch YUV-Ausgang genannt): Im
YUV-Signalformat liegt auch das Bild auf der DVD vor. Dieses Signal
setzt sich aus Farbdifferenzsignalen zusammen. Der Anschluss via YUV
ermöglicht eine hervorragende Bildqualität und eröffnet die Möglichkeit
für die Progressive Scan-Bildsignalausgabe. 3 speziell für den
Videoeinsatz vorgesehene Cinchkabel stellen die YUV-Verbindung dar.
-
Laufzeitanpassung (auch Delay Time): Sorgt dafür, dass das
Tonsignal, wenn die einzelnen Boxen einen unterschiedlichen Abstand vom
Hörplatz haben, bei 5.1/6.1/7.1-Lautsprechersystemen an jedem Lautsprecher
zeitgleich ankommt.
-
Layerwechsel: Eine DVD-9 (die meist gebräuchliche DVD für
die Speicherung von Spielfilmen momentan) ist eine DVD, bei der sich zwei
Schichten (=Layer) auf einer einzigen DVD-Seite befinden. Nachdem der Laser
des DVD-Players den ersten Layer komplett ausgelesen hat, muss sich der
Laser umfokussieren, um am Beginn des zweiten Layers wieder einsetzen zu können.
Dieser Layerwechsel macht sich bei vielen DVD-Playern durch ein Stehen
bleiben des Bildes und einen hörbaren Tonaussetzer bemerkbar, besonders
dann, wenn der Layerwechsel auf der DVD ungünstig (z.B. mitten in einer
Szene) platziert ist. Je nach DVD-Player-Modell kann das Stehen bleiben des
Bildes und der Tonaussetzer unterschiedlich lang ausfallen. Möchte man den
Layerwechsel hardwareseitig praktisch unsichtbar machen, braucht der
DVD-Player einen ausreichend dimensionierten Pufferspeicher (zum Daten
speichern während der Umfokussierung) und ein Laufwerk mit hoher
Auslesegeschwindigkeit.
- LCD-Projektor: Projektorenart, bei der LCD-Panels von einer starken
Halogenlampe durchleuchtet werden. Das Bild
wird anschließend zusammengebündelt und verlässt den Projektor durch ein einziges
(Zoom)Objektiv.
- Linedoubler: Externes oder im Video-Projektor eingebautes Gerät, welches
die Zeilenanzahl des angelieferten Bildsignals verdoppelt und so die
Bildqualität verbessert.
- Logic 7: Von Harman/Lexicon entwickeltes System zur effektiven
Surround-Darstellung auch von Stereo- oder Dolby Pro Logic-Material.
Verschiedene Programm- und Konfigurationsarten.
- Maximalbelastbarkeit/Musikbelastbarkeit/Short Term Power: Umschreibt
diejenige kurzfristige (max. 2 Sekunden) Impulsbelastbarkeit, die der
Lautsprecher ohne Schäden am Material bewältigen kann. Die
Wiedergabequalität soll nicht nachhaltig beeinträchtigt werden
- MP3: Verfahren, das Audiodaten sehr stark komprimiert, somit können auf
einer CD eine Vielzahl von MP3-Tracks untergebracht werden. Um die
Übersichtlichkeit zu erleichtern, kann bei der Erstellung einer MP3-CD eine
Ordnerstruktur erzeugt werden. Fast alle auf dem deutschen Markt
befindlichen DVD-Player der aktuellen Generation können MP3-CDs lesen, nur
bei den vielseitigen MP3-Zusatzfunktionen gibt es große Unterschiede, was
der einzelne Player unterstützt.
- Nennbelastbarkeit: Die in Watt angegebene Nennbelastbarkeit des
Lautsprechers gibt an, welche elektrische Leistung der Lautsprecher im
Dauerbetrieb aufnehmen kann. Die Nennbelastbarkeit ist nach DIN-Norm exakt
festgelegt, mit einem speziellen Rauschsignal im 1. Min.-An-/2-Min.-Aus-Takt
über einen Zeitraum von 300 Std. wird die Nennbelastbarkeit ermittelt. Der
Rhythmus des Rauschsignals soll ein typisches Musikprogramm simulieren, hohe
Frequenzen sind weitaus schwächer vertreten als tiefe
- Oktave: Der musikalische Abstand zwischen einer Frequenz und dem doppelten
dieser Frequenz. Der Bereich des menschlichen Gehörs, in dem Töne
wahrgenommen werden, liegt etwa zwischen 20 Hz und 20 kHz (bei einem Baby
bis 20 kHz, bei einem erwachsenen Menschen bis 16 kHz) und umfasst somit
10,5 Oktaven
- PCM: Pulse Code Modulation. Das
PCM-Verfahren erfasst zu bestimmten Zeiten den Momentanzustand des analogen
Ausgangssignals – also keine 1:1-Übernahme des Ursprungssignals, was dazu
führt, dass das Signal nicht völlig unverfälscht und originalgetreu
wiedergegeben wird. Aber die Zeitabstände, in denen die Erfassung des
analogen Signals vorgenommen werden, können beliebig kurz gewählt werden,
was dazu führt, dass eine immer exaktere Reproduktion des analogen
Ausgangssignals möglich wird. Die CD verwendet reine PCM-Samples, zudem
sind PCM-Samples die Basis für das DD- und DTS- sowie das DVD
Audio-Encoding.
- Pixel: Ein einzelner Bildpunkt
- Pixelfehler: Tritt z.B. bei LCD-Projektoren und LCD-Bildschirmen auf. Ein
oder mehrere Pixel sind farblich falsch (z.B. das Bild ist blau, aber 2
Pixel leuchten rot).
- Pre-Outs: Ausgänge am AV-Receiver oder AV-Verstärker, über die externe
Endstufen angeschlossen werden können.
- Progressive Scan: Auf einer Film-DVD ist der Film in einzelnen Vollbildern
gespeichert (auf einer DVD mit Videomaterial im Interlaced- oder
Zeilensprung-Verfahren). Progressive Scan ermöglicht die Bildausgabe aus
dem DVD-Player im Vollbildverfahren (via Komponenten- oder VGA-Ausgang).
- Rauschfilter: In DVD-Playern eingebauter Filter, der Bildrauschen im
Gesamten mindern soll. Meist in mehreren Stufen schaltbar. Um einzelne Arten
von Bildrauschen gezielt zu bekämpfen, haben hochwertige DVD-Spieler noch
spezielle Filter z.B. gegen Blockrauschen oder sogenannten "Moskito
Noise"
- RGB: Ein via RGB angeschlossener DVD-Player gibt das Bild direkt so aus, wie es die die
Bildröhre im TV oder Röhrenprojektor auch zusammensetzt. Nämlich in den drei Grundfarben Rot,
Grün und Blau. Somit kann das Bild über den entsprechenden Ausgang (RGB-beschaltete
Scart-Buchse) ohne große Umwege direkt an das Bildausgabegerät weitergeleitet
werden
- Röhrenprojektor: Die "klassische" Projektorenart, drei separate
Bildröhren (Rot, Grün, Blau) erzeugen das Bild. Wichtig bei der
Bildeinstellung: Die Konvergenz (Deckungsgleichheit der Farben)
- SACD: High Quality-Medium für Audiodaten. Arbeitet mit dem DSD (Direct
Stream Digital)-Verfahren. Initiatoren: Philips und Sony u.a.
- Schalldruckpegel, auch SPL( Sound Pressure Level): Umschreibt den von den
Lautsprechern erzeugten Lautstärkepegel. Der SPL wird in Dezibel (dB) bei 1
Watt Eingangsleistung in 1 Meter Entfernung gemessen.
- Smart Circle Surround/Circle Surround II: Surround-Aufpolierer, bei Circle
Surround II mit verbesserter Matrix, Film- und Musikprogramm, dem
Bassverstärker "TruBass" und versch. Einstellmöglichkeiten
- Subwoofer: Basslautsprecher, aktiv oder passiv. Bei Surroundanlagen
üblich: Der aktive Subwoofer mit eingebauter Endstufe.
- Subwoofer-Übernahmefrequenz: Bestimmt, ab welcher Frequenz der Subwoofer
die Basswiedergabe übernimmt.
- SVCD: Super Video CD. Bietet eine weitaus bessere Bildqualität als die
VCD. Extrem viele Erstellungsmöglichkeiten. Vorsicht: Nur sehr nah am
SVCD-Standard (siehe vcdhelp)
liegende Discs können von vielen (nicht von allen) DVD-Playern eingelesen
werden
- S-Video: Hier
werden die Helligkeits- und Farbanteile des Bildes getrennt
übertragen. Bei DVD-Player kann die Scartbuchse in vielen Fällen
S-Video-Signale ausgeben, ansonsten steht für die Ausgabe dieser Signalart
die sogen. "Hosidenbuchse" zur Verfügung.
- Teilaktiver Lautsprecher: Lautsprecher-Box, die z.B. einen passiven Hoch-
und Mitteltöner, aber ein aktives Bassmodul hat.
- Testbilder: Spezielle Bilder, welches dazu geeignet ist, die Bildgüte und
die Qualität der Bildjustage bei Bildausgabegeräten und beim DVD-Player zu
überprüfen
- Testton: Tonsignal, welches jeder einzelne Lautsprecher einer
Surroundanlage bei der Kalibrierung von sich gibt. Eine Surroundanlage ist
dann richtig eingestellt, wenn jeder Lautsprecher am Hörplatz gleich laut
erscheint. Wer sich nicht auf den im AV-Receiver/-Verstärker verbauten
Testtongenerator verlassen möchte, kann die Anlage mit Hilfe eines
Pegelmessgeräts einpegeln
-
THX: Von Lucasfilm entwickeltes Verfahren zur Steigerung der
akustischen Performance von Kinos. Nicht jedes Kino darf das Siegel tragen,
es muss offiziell THX-lizenziert sein.
-
THX Home: Optimiert die Akustik von Kinofilmen, indem
verschiedene Parameter genau den Voraussetzungen eines Heimkinos (z.B.
weniger Boxen als im Kino, Höhenanpassung nötig) entsprechend mittels
eines separaten Prozessors nach dem eigentlichen Decoding nachbearbeitet
werden. Produkte, die den THX-Richtlinien entsprechen sollen, werden von THX
überprüft und anschließend lizenziert. es gibt Lautsprecher, DVD-Player
und Lautsprecher, die THX-zertifiziert sind, sowie Software.
-
THX Select: "Einfache" THX-Norm mit geringeren
Ansprüchen an die Performance des Equipments. Für kleine bis mittlere
Hörräume geeignet.
-
THX Surround EX: Extended Surround-Tonnorm von THX,
vorgeschrieben sind 2 Lautsprecher für den Back Surround-Betrieb
-
THX Ultra: THX-Norm mit höheren Ansprüchen an die
Performance des Equipments. Für größere bis große Hörräume vorgesehen.
-
THX Ultra II: Neueste THX-Norm für 7.1-Systeme. Mit 2
Programmen für Musik- und Filmwiedergabe. Eignet sich für die akkurate
Wiedergabe von 5.1-Material über eine 7.1-Konfiguration. In der THX Ultra
II Norm enthalten sind auch nochmals härtere Anforderungen an den aktiven
Subwoofer.
-
Twin Laser Pickup: Getrennte Lasereinheit bei DVD-Playern
für CD- und DVD-Betrieb
-
Video D/A-Wandler (auch Video DAC): Wandelt die digitalen
Videodaten der DVD in analoge Daten um. Gebräuchliche Video D/A-Wandler: 10
Bit/27 MHz, 10 Bit/54 MHz, 12 Bit/108 MHz
-
Video-Equalizer (kurz Video-EQ): In vielen Fällen
nützliches Feature im DVD-Player, das die individuelle Bildanpassung
ermöglicht.
-
Video-Signalwandler: Wird z.B. in einigen hochwertigen
AV-Verstärkern verbaut. Ein Video-Signalwandler kann z.B. ein S-Video- in
ein YUV-Signal wandeln.
-
Vollfrequenzkanal: Bei DTS/DTS diskreter Kanal mit einem
Frequenzspektrum von 20 Hz bis 20 kHz
-
Wirkungsgrad (siehe auch Schalldruckpegel): Das Verhältnis
von zugeführter elektrischer Leistung zur abgestrahlten akustischen
Leistung beschreibt den Wirkungsgrad. Die elektrische Leistung (in W), die
ein Lautsprecher aufnimmt, wird, wie schon weiter oben beschrieben, nur
teilweise in Schall umgewandelt. Der größere Teil wird in Wärme
transferiert oder geht durch Reibungsverluste verloren. Der Wirkungsgrad
wird in Dezibel (dB) angegeben, gemessen in 1 Meter Entfernung und bei 1 W
Eingangsleistung. In der Praxis hat der Wirkungsgrad eines Lautsprechers
eine beträchtliche Relevanz, denn bei gegebener Leistungsaufnahme oder
Belastbarkeit hängt die erreichbare Maximallautstärke eines Lautsprechers
von dessen Wirkungsgrad ab.
-
Zoom-Funktion: Bei DVD-Playern besteht oft die Möglichkeit,
mittels der Zoom-Funktion Bildausschnitte einer DVD zu vergrößern.
HOME
> HARDWARE-TESTS > ZURÜCK
<
|