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SPECIAL: Alt gegen neu - Performance aktueller und älterer Blu-ray-/DVD-Player im Vergleich

18. Januar 2010 (cr)

Moderne Blu-ray-Player bieten eine eindrucksvolle Bild-Performance

Es lohnt sich immer, zu vergleichen

Einführung

Viele Heimkino- und Mehrkanal-Liebhaber stellen sich oft die Frage, ob sich ein Upgrade ihrem aktuell eingesetzten Blu-ray- oder DVD-Player auf ein moderneres Modell lohnt. Diese Frage lässt sich aber nicht pauschal beantworten, sondern meist eher individuell. Wir versuchen in diesem Special, verschiedene Gerätegenerationen miteinander zu vergleichen, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern. 

Panasonic DMP-BD60

DMP-BD80 mit zusätzlichem analogen Mehrkanalausgang

Der 2008er Panasonic DMP-BD30A

Der Panasonic DMP-BD50....

...und sein Nachfolger Panasonic DMP-BD55

Das 2007er Modell DMP-BD10A 

Die "Early Adpoters" haben sich sofort, nachdem in Deutschland die ersten BD-Player Ende 2006 erhältlich waren, einen solchen High Defitintion-Spieler gekauft - von diesen "Technology Junkies" betreibt bestimmt kaum noch jemand einen BD-Player der ersten Stunde, direkt, nachdem technisch ausgefeiltere Modelle am Start waren, wurden die Modelle der ersten Stunde ausgetauscht, schon allein deshalb, weil sie nur 1080p/60 und kein 1080p/24 beherrschten. Die unübersehbare Folge war störendes Ruckeln bei langsamen Bewegungen und Kameraschwenks. Ebenso hinkte zum Start der damals neuen HD-Medien Blu-ray und HD DVD die Tonwiedergabe den visuellen Fähigkeiten hinterher - es gab weder BD-Spieler noch AV-Verstärker oder -Receiver, die mit den für die HD-Ära gedachten Tonformaten wie DTS-HD Master Audio und Dolby TrueHD etwas anfangen konnten. So fanden viele BD-Spieler der ersten Generation ihren Weg auf Ebay und wurden verkauft - wer heute noch so ein Modell hat wie den Panasonic DMP-BD10 oder den Samsung BD-P1000, für den lohnt es sich unter allen Gesichtspunkten, über ein Upgrade nachzudenken - denn auch die Qualitäten als DVD-Player sind bei beiden Modellen nicht so stark ausgeprägt, dass es sich lohnen würde, aus diesem Grunde die Geräte weiter zu betreiben. 

Samsung BD-P1400 von 2007

Samsung BD-P1500 von 2008

Samsung BD-P1600 

Samsung BD-P2500 

 BD-P3600 

Damals sehr teuer, werden die visuellen Qualitäten von Panasonic DMP-BD10 und Samsung BD-P1000 heute problemlos von günstigen Einsteigergeräten erreicht. Wer seiner Marke treu bleiben möchte, kauft einen Samsung BD-P1600 (rund 150 EUR) oder einen Panasonic DMP-BD60 für rund 170 EUR. Beide BD-Spieler werden in Kürze wieder durch neue Modelle ersetzt - die Modellzyklen betragen teilweise kaum noch ein Jahr. Besonders der DMP-BD60 aber zeigt, wo der Fortschritt gegenüber Modellen der ersten Generatiopn steckt: das Bild ist ruhiger, detailreicher, angenehmer und klarer. Und auch im DVD-Betrieb wird der DMP-BD10 (mit Facelift DMP-BD10A) schlichtweg in die Tasche gesteckt - das De-Interlacing ist präziser, es treten weniger Treppenstufen an diagonalen Linien auf und die Bildführung ist stabiler. Einen Vorsprung erarbeitet sich der DMP-BD60 auch vor dem Panasonic DMP-BD30A - das BD-Bild wirkt noch eine Idee stabiler und ruhiger, das De-Interlacing ist besser, das Upscaling sorgt für mehr Bildschärfe, und zudem ist der DMP-BD60 BD-Live-fähig (konnte der DMP-BD30A ohne Netzwerkschnittstelle noch nicht). Man kann also gerade dann, wenn man bei BDs das Profil 2.0 nutzen möchte und zudem oft DVDs schaut, auf den  DMP-BD60 upgraden.

Dies gilt auch für Besitzer des DMP-BD50, der der erste BD Live-Player aus dem Hause Panasonic war und zudem im Vergleich zum DMP-BD30A noch einen analogen Mehrkanalausgabe mitbrachte. Wer nach wie vor den analogen Mehrkanalausgang benötigt, kann anstatt auf den  DMP-BD60 auch auf den DMP-BD80 upgraden, ansonsten gibt es kaum einen messbaren Mehrwert. Wer den direkten Nachfolger des DMP-BD50, den Panasonic DMP-BD55 (oder den DMP-BD35 ohne selektierte Bauteile im Audiobereich und ohne analogen Mehrkanalausgang für die analoge Ausgabe der HD-Tonformate) nutzt, kann sich nach wie vor am harmonischen, angenehmen und kontrastreichen Bild mit tiefem Schwarz freuen. Das De-Interlacing und das Upscaling im DVD-Betrieb sind tadellos - es lohnt sich hier kaum, auf die Generation DMP-BD60/DMP-BD80 upzugraden. 

Noch weniger lohnt es sich, vom aktuellen DMP-BD60 auf den DMP-BD80 zu wechseln, letzterer bringt nur eine analoge Ausgabemöglichkeit für von Bitstream nach PCM gewandelte HD-Audiodaten mit. Er soll auch über nochmals hochwertigere Bauteile verfügen, das macht sich im Betrieb aber nicht dadurch bemerkbar, dass die Performance steigt. Und was ist den Besitzern der Samsung-Modelle BD-P1500 und BD-P1400 zu raten? Wer noch einen BD-P1400 mit dem sehr lauten und wenig zuverlässigen Laufwerk sein Eigen nennt, kann - auch verbunden mit visuellen Vorteilen wie etwas neutralerer Farbwiedergabe und mehr Detailtreue - auf den BD-P1600 upgraden. Wer den BD-P1500 besitzt, profitiert von einem Upgrade auf den BD-P1600 praktisch nicht - nur für Multimediafans, da hier der BD-P1600 interessante Features (YouTube-Client) offeriert. Mit dem Samsung BD-P2500 wollte Samsung auch im DVD-Einsatz eine First Class-Bildqualität dank HQV-Chip erreichen - diese Mission gelang auch zum großen Teil. Die Upconversion von DVD-Signalen in 576i auf 1080p kann man auch heute noch als ausgezeichnet bezeichnen. Die neueren Samsung Player der gehobenen Klasse, BD-P3600 und BD-P4610, erzielen nicht mehr die identischen überzeugenden Leistungen wie der BD-P2500, wenn es um die Aufbereitung von DVD-Signalen geht. Im Einsatz als Blu-ray-Player sind die Resultate (mehr Farbauthentizität, etwas mehr Kontrastdynamik) geringfügig besser als beim BD-P2500. Wer aber einen Ersatz für den BD-P2500 sucht, der auch im DVD-Betrieb noch eine "Schippe drauflegt", muss zu Produkten anderer Hersteller greifen. 

Pioneer BDP-320

 Pioneer BDP-LX52

Pioneer BDP-LX71

Pioneer BDP-LX91

Deutlich mehr kann man sich versprechen, wenn man von den Einstiegsmodellen von Panasonic und Samsung auf einen Pioneer BDP-320 upgradet. Ein sichtbar stabileres 24p-Bild, mehr Bildschärfe, eine bessere Farbwiedergabe und umfassende Einstellmöglichkeiten sind hier sehr gut verwertbare Vorteile. Legt man eine DVD ein, so kann man sich über ein ausgezeichnetes, ruhiges und stabiles De-Interlacing und ein scharfes, detailreiches Upscaling freuen. Für rund 300 EUR ist der Pioneer BDP-320 eine ausgesprochen gute und sinnvolle Investition. Im DVD-Player-Betrieb wird sogar der Pioneer BDP-LX70A aus dem Jahre 2008 übertroffen, was das BD-Bild angeht, herrscht Gleichstand - wenn das mal kein Fortschritt ist. Das Plus an Qualität, das der BDP-320 gegenüber preiswerten Einstiegsmodellen der 150 EUR-Kategorie bietet, wird an einem guten Mittelklasse-LCD der 40 bis 42 Zoll-Liga wie dem Toshiba 42XV635D oder dem Samsung UE40B6000 schon deutlich, gerade bei DVDs oder sehr hochwertigen BDs. Und wie sieht es mit dem nach wie vor weit verbreiteten BDP-51FD aus? Hier lohnt ein Upgrade kaum - es sei denn, man möchte noch mehr Dynamik bei der HDMI-Tonsignalausgabe und ein hervorragendes Interlacing im DVD-Betrieb erzielen. Dann raten wir zum BDP-LX52.

 DV-989AVi-S

Nicht lohnt es sich für Besitzer von LCDs und Plasmas der Mittelklasse zwischen 37 und 50 Zoll, vom BDP-320 auf den Pioneer BDP-LX52 umzusteigen. Das etwas detailreichere BD-Bild und das nochmals minimal saubere Upscaling und De-Interlacing fällt dafür in Verbindung mit teureren Screens oder Beamern dem versierten Anwender auf. So z.B. in Verbindung mit dem Pioneer KRF-9000FD oder dem Panasonic TX-P65V10E. Beide Geräte aber "vertragen"  noch deutlich mehr Bildperformance. Wer zum Beispiel noch einen Pioneer BDP-LX70A besitzt und auch bezüglich des Blu-ray-Bildes noch eine richtige Verbesserung erzielen möchte, kann sich den exzellenten "Topliner" Pioneer BDP-LX91 gönnen, der immer noch einer der weltbesten Blu-ray-Player ist - mit einer UVP von 2399 EUR ist das überragend verarbeitete Gerät aber auch alles andere als ein Schnäppchen, wobei in Anbetracht der gebotenen Leistung gesagt werden kann, dass der bildschöne Player jeden Cent seines Kaufpreises Wert ist. Auch, wenn die Besitzer eines BDP-LX52 sich eine nochmals gesteigerte Performance wünschen, ist der Umstieg ratsam. Es sollte allerdings gerade dann, wenn man einen Spitzen-Player wie den BDP-LX91 kauft, bedacht werden, dass auch der Rest der AV-Kette dem Niveau eines BDP-LX91 entspricht. Wer 2008 einen Pioneer BDP-LX71 kaufte, wollte schon damals nur das Beste - da ist es konsequent, wenn bei einem Upgrade gleich der BDP-LX91 erworben wird. Alle anderen Player bringen, auch hinsichtlich der Verarbeitung, keinen Benefit. Natürlich gab es auch vor der BD-Ära sehr gute DVD-Spieler - bei Pioneer zum Beispiel den DV-989AVi-S aus dem Jahre 2006, der den DV-868AVi aus dem Jahre 2004 ablöste. Weil so mancher Anwender nicht wusste, wie sich das Thema Blu-ray global entwickelt, blieb man lieber beim alten, aber visuell im DVD-Betrieb sehr guten DVD-Player. Wer nun Lust bekommen hat und auch aufgrund der stetig sinkenden Preise für BD-Software ein Uppgrade in Erwägung zieht, macht mit dem BDP-LX52 nichts falsch - und wer, wie zu früheren Zeiten, das Spitzenmodell sein Eigen nennen möchte, kauft den BDP-LX91, der auch im DVD-Betrieb die gleiche Performance aufweist wie die alten "DVD-Recken" DV-989AVi-S und DV-868AVi. Der BDP-LX52 liegt zwar auf Augenhöhe mit dem DV-868AVi, muss sich aber hinter dem DV-989AVi-S anstellen. 

Denon BD/DVD-Universalplayer DBP-4010 

Denon DVD-A1UD 

Was kann man gönnen, wenn beim Upgrade auf einen neuen BDP Geld keine Rolle spielt? Hier wäre der Denon DVD-A1UD als High End-Universalplayer der Superlative zu nennen. Mit beispielhafter visueller Performance, aber noch mehr durch die bestmögliche akustische Leistungsfähigkeit setzt dieses Gerät Maßstäbe. Dies gilt auch für die hochsolide Verarbeitung - der Player wirkt stabil wie eine Burg. In Verbindung mit dem Denon AVC-A1HDA kann Denon Link 4th für eine perfekte, jitterfreie Übertragung der Bitstream-Daten der neuen HD-Tonformate genutzt werden. Wer nicht ganz so viel Geld übrig hat, aber immer noch eine überragende Leistungsfähigkeit erzielen möchte, kann sich den neuen Denon BD/DVD-Universalplayer DBP-4010 kaufen. Er schlägt bezüglich der Bildwiedergabe im BD- und DVD-Betrieb sogar den DVD-3800BD knapp - aber so knapp, dass sich für Besitzer des DVD-3800BD kein Upgrade lohnt, zu groß wäre der Verlust beim Verkauf des DVD-3800BD, der gerade zu sehr günstigen Kursen erhältlich ist und somit das Interesse versierter Aufsteiger wecken dürfte. 

DVD-3800BD

 DVD-2500BT

Denon DBP-2010

Wer Glück hat, bezahlt nur noch rund die Hälfte der UVP (1999 EUR) - ein nahezu konkurrenzloses Angebot, denn der robuste, problemlos laufende Player (der DVD-3800BD ist bei uns seit über einem Jahr im täglichen Einsatz) ist, was die audiovisuelle Leistungsfähigkeit angeht, noch voll auf der Höhe der Zeit und gehört nach wie vor zu den besten BD-Spieler auf dem gesamten Markt. Und gerade Home Cinema Fans ist die beim DVD-3800BD fehlende Wiedergabemöglichkeit von SACDs und DVD-Audios nicht so wichtig. SACD-Maniacs haben auch noch die Option, auf einen erstklassigen reinen CD-/SACD-Spieler wie den Sony SCD-XA5400ES zu setzen. Wer eine hervorragende Blu-ray-Wiedergabe fokussiert und als DVD-Player z.B. noch einen nach wie vor ausgezeichneten Denon DVD-3930 verwendet und sich nicht von diesem betriebssicheren Modell trennen möchte, findet im Denon-Programm eine verheißungsvolle Alternative: Den Blu-ray Transport Denon DVD-2500BT. Zu beachten ist hier allerdings, dass dieser BD-Transport ausschließlich über einen HDMI 1.3 Ausgang verfügt, es finden sich keine anderen digitalen oder analogen Ausgänge. Somit sollte dieses Gerät nur in Verbindung mit einem AVR oder AV-Verstärker mit HDMI betrieben werden. Mit hoher Zuverlässigkeit und viel visueller Natürlichkeit macht der DVD-2500BT, der zu Marktpreisen um die 650 EUR zu haben ist, nach wie vor einen glänzenden Eindruck. Die sehr edle Optik macht auch erfahrenen Anwendern glauben, es mit einem weitaus teureren Modell der 1500 EUR-Liga zu tun zu haben. Und - zwar ist die DVD-Wiedergabe inklusive Upconversion auf 1080p nicht so geschliffen wie beim DVD-3800BD oder beim DBP-4010, aber besser als BD-Player der Einsteigerklasse ist sie auf jeden Fall, und zwar sehr deutlich. Somit ist der DVD-2500BT ein rundherum verlockendes Angebot. Wem eine höhere Flexibilität hinsichtlich der Anschlüsse und etwas mehr Speed beim Einlesen wichtig ist, findet im Denon DBP-2010 den passenden Partner. Er liefert sowohl im BD- als auch im DVD-Betrieb ein natürlich scharfes Bild mit hoher Plastizität und ist eine vortreffliche Alternative für diejenigen Anwender, die bislang einen Einsteigerplayer oder einen BD-Spieler früher Generationen einsetzen. Für hochwertige Flachbildschirme der oberen Mittelklasse und auch für Full-HD-Beamer ist der Denon DBP-2010 ein richtig guter Wurf. 

PS 3 im klassischen Design

Sony BDP-S500

BDP-S550

BDP-S760

BD-S5000ES

Auch von Sony kommen und kamen viele interessante Beiträge zum Thema Blu-ray - und an vorderster Stelle möchten wir hier natürlich die PS 3 nennen, die stetig und konsequent durch Upgrades und Updates gepflegt wird. Die PS 3 ist sicherlich der bei unseren Lesern am meisten verbreitete Blu-ray-Spieler, und in dieser Funktion macht er sich nach wie vor gut. Ohne Übertreibung kann festgestellt werden, dass die Bildgüte moderner Einsteigerplayer von der PS 3 problemlos erreicht wird. Die neutralen Farben und die tadellose Bildschärfe sorgen dafür, dass viele PS 3 Besitzer ihre Upgrade-Gedanken getrost vergessen können - was den für viele wichtigen Punkt der Einlesegeschwindigkeit angeht, liegt die PS 3 ohnehin vorn. Auch, wenn es um die Wiedergabe von herkömmlichen DVDs geht, schlägt sich Sonys Game- und Mediacenter gut. Ein scharfes Upscaling, das nur minimales Rauschen zeigt, und ein prima De-Interlacing beweisen, dass die Performance der PS 3 nach wie vor als hoch einzustufen ist. Die neuere Sony PS3 slim ist bezüglich der visuellen Performance weder besser noch schlechter als die herkömmliche PS 3

Natürlich aber ist die PS 3 bei weitem nicht Sonys einziger Beitrag - schon in der BDP-Frühzeit wurde hier scharf geschossen, und zwar mit dem überragenden BDP-S500, der schon allein mit seinem schönen Design auch heute noch eine gute Figur macht. Einziger Wermutstropfen für audiotechnisch Anspruchsvolle ist die fehlende Unterstützung von DTS-HD Master Audio. Dolby TrueHD und DTS-HD Hiogh Resolution Audio werden hingegen supportet. Das stabile BD-Bild mit sicherer Bewegungswiedergabe, die sehr gute DVD-Darstellung und die hochwertige Verarbeitung sorgen dafür, dass Besitzer dieses Top-Gerätes kaum zum BDP-S550 greifen dürften - nur, dass der BDP-S550 multimedial talentierter ist und DTS-HD Master Audio als Bitstream ausgeben kann. Die Verarbeitung und die ganze Erscheinung des Gerätes kommt aber an den BDP-S500 nicht heran. Bei Sony hat sich aber schon wieder vergangenes Jahr Neues getan - der BDP-S560 mit- WLAN und schnelle Betriebsbereitschaft für 399 EUR ist für Multimedia- und Netzwerkfans ein hochinteressantes und zudem leistungsfähiges Tool. Betriebssicher und schnell, macht der BDP-S500 viel Spaß - aber stolze Besitzer des BDP-S500 werden auf einen anderen Sony BD-Player ein Auge werfen: Der BD-S5000ES wird zu Marktpreisen um die 1400 EUR gehandelt und besticht durch die enorme Audioperformance, aber auch durch das exzellente Bild. Er spielt mit dem Pioneer BDP-LX91 und dem DVD-3800BD in einer Liga und ist auch sehr hochwertig verarbeitet - ein typisches ES-Gerät eben. Da kommt auch der Sony BDP-S760 nicht mit - für Besitzer eines BDP-S500, die moderne Multimediaeigenschaften haben möchten, im Bild aber mit einem "Gleichstand" Vorlieb nehmen können, ist der schicke BDP-S760 aber eine Alternative, da das Bild im Vergleich zum BDP-S560 etwas knackiger und dynamischer wirkt. 

Insgesamt kann man beim Thema Upgrade des BD-/DVD-Players keine eindeutige Empfehlung geben - das Ergebnis fällt von Fall zu Fall unterschiedlich aus. Hier sollte man seine Ansprüche genau überprüfen, ob es z.B. um den Wunsch einer Verbesserung der Bildqualität im BD-Betrieb, um ein besseres Bild bei der DVD-Darstellung oder aber um erweiterte multimediale Eigenschaften geht. 

Text: Carsten Rampacher
18. Januar 2010

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