RSS FORUM KONTAKT IMPRESSUM


 

Alle Teufel-Tests

 HARDWARE-TESTS

XXL-Bericht Teil 2: Die High End 2008 (Arcam, Aurum, Image, KEF, Nubert, Panasonic, Pioneer)

28.04.2008 (cr)

Einleitung

Auch dieses Jahr lockte die High End in München wieder viele Besucher an -  und es präsentierten sich so viele Aussteller wie nie zuvor in den angenehmen Räumlichkeiten des M,O,C. An revolutionärer neuer Technik gab es wenig zu sehen, "Evolution anstatt Revolution", so hätte das Credo auch lauten können. Wir haben für Sie in unserem zweiten Teil des High End-Reports in chronologischer Reihenfolge unsere Highlights zusammen getragen. 

Arcam/KEF

Mit einem prall gefüllten Neuheiten-Portfolio kam Arcam zur High End - zusammen mit KEF hatten die englischen Audioexperten einen sehr schön gestalteten Stand, der auch zum längeren Verweilen einlud. 

Arcam Solo Movie 5.1

Wer hätte das erwartet - mit dem Arcam Solo Movie 5.1 gibt es für 3.200 EUR einen DVD-5.1-Receiver, der mit einer überraschenden Klangqualität für Furore sorgte: Klar, prägnant und räumlich weitläufig konnte er sich beispielsweise bei der DTS 5.1-Tonspur von der exzellent abgemischten Jean Michel Jarre-DVD "Jarre in China" profilieren. Die Kraft, die die laut Datenblatt 50 Watt starken Endstufen zur Verfügung stellen, ist überraschend - keine Dynamikeinbußen und keine Brillanzeinbrüche auch bei deutlich gehobenem Pegel. Das 7.8 kg schwere Gerät spielt nicht nur CDs und DVDs, sondern auch DVD-Audio- und SACD-Software ab. Ein normaler UKW-Tuner ist ebenso eingebaut wie ein digitaler DAB-Empfänger. 

Arcam Solo Mini

Zu bewundern war der "Solo Mini" CD-Receiver, der mit DAB-Tuner, optional lieferbarer iPod-Dockingstation, einem USB-Anschluss und der Möglichkeit, WMA- sowie MP3-Dateien wiederzugeben, zeitgemäßen Hightech repräsentiert. Integriert ist ein Slot In-Laufwerk. Ein Ringkerntrafo und hochwertige D/A-Wandler sollen Arcams Anspruch nach gutem Sound auch im Detail dokumentieren. In Anbetracht dieser Technik-Flut sind 1.000 EUR Verkaufspreis sicherlich nicht zu viel. 

KEF XQ10

Akustisch und optisch hervorragend passt die KEF XQ10 zu diesem noblen, kompakten Gerät. Die Zweiwege-Bassreflexbox ist mit KEFs berühmter UNI-Q-Technik ausgestattet (Hochtöner innerhalb des Tief-/Mitteltöners). Ein 130 mm Chassis für den Tief-/Mitteltonbereich und ein 19 mm Hochtöner stellen hier die Bestückung dar. Der Frequenzgang reicht von 63 Hz bis 55 kHz, breit ist das Spektrum an Verstärkern, die mit der XQ10 betrieben werden können: 15 bis 100 Watt sollte die Verstärkerleistung betragen.  Die 6,4 kg wiegende Box kommt auf einen Wirkungsgrad von 86 dB (2,83 V/1 m) und kostet pro Stück 539 EUR. Der maximal mögliche Schalldruck beträgt 107 dB. Die lieferbaren Gehäuse-Oberflächen unterstreichen den exklusiven Gesamteindruck: Hochglanz Schwarz, Vogelaugenahorn (grau) und eine mahagoni-artige, sehr noble Farbgebung sind erhältlich. 

Arcam A38

Der 1.999 EUR kostende, optisch elegant-schlicht auftretende Vollverstärker A38 war ein Highlight auf dem Stand. 105 Watt pro Kanal stellt der relativ flach geratene Verstärker zur Verfügung. In silberner oder schwarzer Version lieferbar, kommt der A38 auf ein Gewicht von 9,5 kg. Sieben analoge Eingänge und 2 Tape-Schleifen sind anschlussseitig mit an Bord. 

Arcam P38

Arcam A28

Für den Bi-Amping-Betrieb steht mit der P38 Zweikanal-Endstufe (2 x 105 Watt) für 1.400 EUR der passende Partner zur Verfügung. Für 1.520 gibt es den Arcam A28 - eine Nummer unter dem A38 angesiedelt, ist das Gerät optisch dem  "großen Bruder" sehr ähnlich. Sieben analoge Eingänge und 1 REC-Ausgang sind hier serienmäßig. Die Endstufen leisten 75 Watt pro Kanal. Der in silberner oder schwarzer Farbgebung erhältliche Verstärker wiegt 8,5 kg. Deutlich preiswerter - 850 EUR - ist der kleinere Stereo-Vollverstärker A18. 7,2 kg wiegt das optisch gelungene Gerät, die Leistung pro Kanal beträgt 50 Watt. Die Ein-/Ausgangsbestückung ist mit 7 analogen Eingängen und einem REC-Out wie beim A28 gehalten. 

Arcam CD37

Arcam CD17

Der CD37 ist ein für Arcam besonders wichtiges Modell, denn er ist kein reiner CD-Spieler, sondern ist auch in der Lage, Stereo-SACDs entsprechend aufzubereiten. Mit präzisen Wolfson 8741 D/A-Wandlern und Dual-Ringkerntrafo ausgestattet, soll eine hohe akustische Güte realisiert werden. Das hohe Gewicht von 6,2 kg zeigt, welch edle Technik in dem in schwarzer oder silberner Version für 2.175 EUR lieferbaren Player verbaut ist. Etwas bescheidener lässt es der reine CD-Player CD17 angehen. Er verfügt über die identischen leistungsfähigen Wolfson-Wandler wie der CD37, wiegt mit 5,2 kg aber etwas weniger. Ein Ringkerntrafo ist bei dem ebenfalls in schwarzer oder silberner Version erhältlichen CD-Spieler obligatorisch. Der Preis: 720 EUR. 

Klangstarke Zuspielerkette

Stereo-Setup mit KEF Reference 205

Die Topliner (A38, P38, CD27)unter Arcams neuen Stereo-Komponenten waren in ein hochwertiges Stereo-Setup eingebunden - als Lautsprecher kam die KEF Reference 205 (Stückpreis 4.999 EUR) zum Einsatz. Die Dreiwege-Bassreflexbox ist mit 2 x 200 mm Basstreibern, einem 165 mm UNI-Q-Chassis für den Mitteltonbereich und einem 25 mm Hochtöner ausgestattet. Der Frequenzgang der 33 kg wiegenden 8-Ohm-Box reicht von 45 bis 60.000 Hz. Die empfohlene Verstärkerleistung gibt KEF mit 50 bis 300 Watt an. Der Wirkungsgrad (2,83 V/1 m) liegt bei 90 dB, 117 dB beträgt der maximale Schalldruck. Die Reference 205 ist in vielen Gehäusefarben erhältlich: Ahorn seidenmatt, Kirsche, Schwarz und Nussbaum, die drei letzten Furniere wahlweise in seidenmatter oder hochglänzender Ausführung. Akustisch konnte sich die Kette, soweit zu beurteilen, gut in Szene setzen. Leider wurde kaum Musik gespielt, die bezüglich Kraft und Nachdruck große Anforderungen stellt, das, was wir hörten, zeigte aber, dass die Kette grob- und feindynamisch hohe Ansprüche erfüllt und überdies tonal sehr angenehm klingt. Natürlich, frisch und authentisch geht die Reference 205 zu Werke und lässt auch praktisch keine subtilen räumlichen Details untergehen. Für die Basswiedergabe in diesem Setup stand noch der KEF Reference 208 Aktivsubwoofer mit 300 mm Basstreiber zur Verfügung. Eingebaut in den 5.199 EUR teuren Bassisten ist eine 500 Watt starke Endstufe - die Beschallung auch von 50 Quadratmeter messenden Hörräumen dürfte somit kein Problem sein. 37,5 kg wiegt der aktive Basslautsprecher mit einem Frequenzgang von 25 bis 200 Hz, passend zur Reference 205 Standbox kann er in den identischen Farbvarianten geordert werden. 

"Best of Bass": KEF Reference 209 Aktivsubwoofer

Es geht allerdings basstechnisch noch deutlich krasser bei KEF - vorausgesetzt, man hat 11.499 für den Reference 209 Aktivsubwoofer mit 1 kW-Endstufe übrig. Der Monster-Bassist wiegt 51, 9 kg und erzeugt maximal 120 dB Schalldruck. Ein 450 mm (!) Langhub-Basstreiber setzt Impulse mit der nötigen Wucht um. Der Ausnahme-Subwoofer ist  als geschlossene Konstruktion ausgeführt - das sorgt für einen trockenen, präzisen und harten Bass. Der Bolide ist in den gleichen Farben wie die anderen hier vorgestellten Reference-Komponenten erhältlich. 

Arcam MS250

Eine ganz neue Linie fährt Arcam mit dem Highend Music-Server MS250 mit 400 GB-Festplatte. Laut Arcam soll das Gerät der "weltweit erste Music Server mit audiophilem Charakter" sein. Beste Bauteile und eine hochwertige Konstruktion sollen dies ermöglichen. Selbstverständlich ist der MS250 auch als herkömmlicher CD-Player - eine entsprechende Lade und ein Laufwerk sind eingebaut - akustisch hervorragend.

Aurum 

Titan VII

Ein exklusives 5.2-Setup, bestehend aus 2 x Titan VII, 1 x Base Prestige T, 2 x Montan VII und 2 x Subwoofer DV600 Aktiv, sorgte auf dem Aurum-Stand für die richtige Beschallung. Besonders im Mehrkanal-Einsatz kamen die Lautsprecher hervorragend zur Geltung.  Die Elektronik-Kette: Fünf kraftvolle Vincent-Monoblöcke sorgten dafür, dass nicht einmal ansatzweise Leistungsdefizite aufkamen. Die Zuspieler waren ebenso wie der Base Prestige T Center von MS-Technik optimiert. Die Tuningspezialisten aus Monschau haben sich sowohl der Playstation3 als auch dem Samsung BD-P1400 angenommen und haben beide BD-Units audiovisuell aufpoliert. Der Samsung gab den DTS HD/Dolby TrueHD-Bitstream direkt über HDMI aus und reichte ihn an einen Denon AVR-4308 weiter, welcher als Vorstufe fungierte und ebenfalls von MS-Technik bearbeitet wurde. Die PS 3 wandelte intern auf der digitalen Ebene von Bitstream auf PCM und gab den Sound in Multichannel PCM an den AVR-4308 weiter. AREA DVD führte am ersten Besucher-Messetag, dem Freitag, mit diesem Setup vor. Folgende Sequenzen kamen zum Einsatz - für einen effektiven Check der neuen HD-Formate können wir diese Filmszenen und Musikstücke nur sehr empfehlen: 

Montan VII 

Zuspieler

1. Fantastic Four, DTS-HD High Resolution Audio (verlustbehaftet komprimiert), Kapitel 2, Laufzeit 12:57 – 14:50: Herannahendes galaktisches Phänomen. Nachdruck und Präzision sind auf hohem Level für eine verlustbehaftet komprimierte Tonspur. Effektvoller Music Score. Vielschichtige akustische Ereignisse, raumfüllende Wirkung. Sehr gekonnte Verknüpfung aller akustischen Ereignisse miteinander bei gleichzeitiger Berücksichtigung spezifischer Einzelheiten.

2. DTS-HD Master Audio/High Resolution Demonstration Blu-ray: a) Sequenz aus X-Men/The Last Stand DTS-HD Master Audio 6.1, Laufzeit 4:18: Direkt zu Beginn: Sehr charismatische Stimmwiedergabe ("Help me..."). Feiner Aufbau der Geräusche im Hintergrund. Langsame, spannungsgeladener Aufbau. Bei 00:53 erste größere Effekte - plötzlicher Dynamiksprung. Im folgenden akustischen Abschnitt: Zersplitterndes Glas, sehr facettenreich im Hochtonbereich. Bei ca. 2:25 tieffrequent und raumfüllend einsetzender, trotzdem kontrollierter und präziser Bass. 2:57: Trommeln an der Tür - sehr authentisch, mit Substanz und Klarheit. b) Nature's Journey I, DTS-HD Master Audio 5.0, Laufzeit (Laufzeit 3:32): Sehr feiner, sensibler Aufbau, mit verschiedenen Soundeffekten, die immer klar differenzierbar dargestellt werden. Feine Zwischentöne kommen plastisch zum Ausdruck (Regentropfen auf den Blättern). Raumgefühl, das durch den herabstürzenden Regen verursacht wird, ist sehr realistisch. Laufzeit 3.20

3. Im Fadenkreuz, DTS-HD Master Audio 5.1 (englische Tonspur): Kapitel 16, von 54:18 bis 59:00. Langsamer, spannungsgeladener Aufbau. Präzise Einarbeitung von Hintergrundgeräuschen (Kinderlachen mit gewolltem Halleffekt, zuschlagende Autotür, entfernte Stimmen). Plötzlich einsetzender, massiver Druck, zunächst kommend vom Music Score (nachdem das Auto weggefahren ist), bei 56.28 Start der explosiven Sequenz nach sorgfältigem Aufbau. Die gigantischen Explosionen beeindrucken durch Raumfülle, Fundament und Präzision. Die herumfliegenden Trümmerstücke werden akustisch transparent dargestellt. Sehr hohe Impulstreue von den Lautsprechern gefragt - ebenso wie enorme Belastbarkeit und die Fähigkeit, sehr tiefe, druckvolle Bassanteile mit entsprechendem Nachdruck wiederzugeben. 

4. Stirb Langsam 4.0, DTS-HD Master Audio (englische Tonspur): Kapitel 5, 11:32 bis 15:10: Sehr charismatische Stimmdarstellung von Bruce Willis. Plötzlich aufbrandende, scharfe Schüsse. Präzise wird die Durchlöcherung des Kühlschranks wiedergegeben. Laufen auf den Scherben wird authentisch und exakt wiedergegeben. MP-Salven sind energiegeladen. Man spürt förmlich den Schub beim Austreten der Projektile aus dem Lauf. Akustische Einzelheiten wie das Wechseln des Magazins von Willis Waffe ertönen sehr exakt und glaubwürdig. Von den MPs zerschossene, durch den Raum spritzende Glasscherben werden mit allen Facetten dargestellt. Deutlicher Brillanzgewinn im Hochtonbereich.. Bei 14:56 extreme Explosion, die ganze Wohnung fliegt in die Luft. Hochprozentige Mischung aus Druck, Schnelligkeit und Präzision.

6. Dolby TrueHD Demonstration Blu-ray, Legens of Jazz (Laufzeit 1:32):  Vokale Präsenz, Charisma und tonale Balance der Stimme faszinieren ebenso wie der tiefe, druckvolle und gleichzeitig genau auf den Punkt kommende Bass. Sehr guter, dreidimensionaler Bühnenaufbau. Details bei der Hi-Hat-Wiedergabe kommen sehr gut heraus.

7. Musik in DTS-HD Master Audio 5.1: Pat Metheny Group - The Way Up - Live: Chapter 2, Laufzeit 5:05 - bis 10:20 (hier ausfaden). Sehr feingliedriger Aufbau. Präziser Einsatz der E-Gitarre. Kristallklares Hi-Hat. Anschlagdynamik des Pianos kommt gut zur Geltung. Präziser, solider und voller Bass, ohne den Hang zur unangenehmen Übertreibung. Sehr gute Herausarbeitung jedes einzelnen Instruments. Exzellente Ortungsmöglichkeit auf der virtuellen Bühne. Sanftes Abklingen der Instrumente (Laufzeit ca. 7:00). Ab 7:17 sehr sensibler Aufbau eines von kleinen akustischen Effekten geprägten Klangpanoramas. Präzise wird jedes kleine Detail gesetzt. Bass erscheint authentisch und atmosphärisch dicht. Weitläufige Wirkung des akustischen Geschehens. 

Modifizierter Base Prestige T

Insgesamt bot die Kette eine exzellente akustische Performance - was man auch anhand der bei den letzten zwei Mehrkanal-Vorführungen recht guten Besucherandrangs nachvollziehen konnte. 

Image Vertrieb (http://www.kinozuhause.de)

Runco Flatdisplay in einem eleganten Board

Nun ist der 40 Zoll-LCD voll ausgefahren

Crestron Heimkino- und Haussteuerungssystem der Extraklasse - hier die Bedieneinheit

Zuspielerrack bei Image mit Kaleidescape-System

Das perfekte Heimkino, optimal im noblen Haus integriert - dafür ist Image bekannt und genießt einen dementsprechend guten Ruf in der Branche. Auch auf der High End waren wieder optisch und technisch herausragende Lösungen zu bewundern. So ein 40 Zoll Runco-LCD, der aus einem elegant gestalteten Regal/Sideboard herausfährt. Oder ein 65 Zoll Runco-Display, das von zwei in elegantem, im Trend liegenden dunklen Holzoptik-Elementen elektrisch "unsichtbar" gemacht wird. Der XP-65DHD Full HD-Plasmabildschirm wird in Kürze bei uns im Haus zum großen Praxistest erwartet. Mit einer Bilddiagonalen von 165 cm wird schon eine richtige Home Theatre Performance geboten. 

Runco XP-65DHD und elegante, elektrisch betriebene Abdeckpaneele - der Traum für Heimkino-Ästheten (Bild oben und unten)

Trotz dieser gigantischen Diagonale weist der Runco eine geringe Bautiefe von nur 104,14 mm auf. Damit ist er auch für Custom Installer ein hervorragendes Gerät, denn er lässt sich einfach z.B. in eine speziell dafür vorgesehene Wandverkleidung einbauen. Und auch das freut den Custom Installer: Dank RS-232 und Infrarot-Schnittstelle lässt sich das High Tech-Plasma schnell und einfach in ein bestehendes, vollautomatisiertes Heimkinokonzept integrieren. Das Kontrastverhältnis beträgt 5000:1. Typisch für die "Plasma Wall" Displays von Runco kommt auch der XP-65DHD mit externem Controller, der sich um die gesamte Bildsignalverarbeitung kümmert. Der modulare Vivix II® Bildprozessor mit orthogonaler Bildbearbeitung ermöglicht auch bei SD-Signalen eine überragende Bildqualität. Davon konnten wir uns bereits im Test des Runco "Plasma Wall" XP-50DHD überzeugen. Und noch ein interessantes Feature teilt sich der XP-65DHD mit dem XP-50DHD: Der VirtualWide® Modus wandelt Bilder mit dem Bildseitenverhältnis 4:3 in das 16:9 Format um - ohne Einbußen bei der Bildqualität.

CineVERSUM Black Wing 2 in Chrom


Zu bewundern war auch der CineVERSUM Black Wing 2 Two in einer besonders attraktiven, voll verchromten Ausführung. Der CineVERSUM BlackWing Two ist ein 0,7" D-ILA-Chip Projektor mit Full HD-Auflösung, der über eine einzigartige Projektionsengine verfügt: Um hohe Kontrastwerte erreichen zu können, muss er nicht auf die herkömmliche Technik der automatischen Blendensteuerung zurückgreifen. Im Gegenteil: Er ist in der Lage, reines Weiß genauso natürlich abzubilden wie sattes Schwarz - und zwar gleichzeitig in jedem einzelnen Bild. Damit werden schwarze Bildelemente in hellen Szenen nicht mehr ausgewaschen dargestellt, helle Bildanteile in dunklen Filmszenen erstrahlen in kräftigem Weiß. Der CineVERSUM BlackWing Two verfügt dank dieser neuen Projektionsengine über einen Kontrastwert von 20.000 : 1.

Hochwertige Primare Stereokomponenten

Im akustischen Mittelpunkt standen Komponenten von Primare, in Deutschland im Vertrieb der Image AG. Auch wir werden in den nächsten Monaten verschiedene Primare-Komponenten einem genauen Test unterziehen. Als Stereo-Kombination besonders interessant sind PRE30 (Stereo-Vorverstärker), A32 (Stereo-Endstufe) und CD31 (CD-Player). Der CD31 bietet als Highlight vier Burr Brown-D/A-Wandler PCM 1704 K und ein enorm präzises Laufwerk für einen optimalen Auslesevorgang. Das optisch sehr elegante Gerät ist in schwarzer oder titanfarbener Ausführung lieferbar. Der PRE30 ist eine Stereo-Vorstufe mit üppig dimensioniertem Ringkerntransformator und einer Vorverstärkersektion mit enorm hochwertigen Burr Brown OPA2134 Schaltkreisen. Die Gesamtkapazität der Kondensatoren liegt (es handelt sich um eine Stereo-Vorstufe!!!) bei 23.000 µF. Konstruktive Merkmale des PRE30 sind der Dual Mono-Aufbau und die doppelte Frontplatte für perfekte Abschirmung der empfindlichen Audioschaltkreise vor elektrischen Interferenzen. Auch PRE30 ist wahlweise in Schwarz oder in Titan erhältlich. Passende Zweikanal-Endstufe ist der A32 Verstärker. Eine opulente Verarbeitungs- und Materialqualität sorgt hier für eine lange Lebensdauer - diese ist auch dank der großformatigen Kühlkörper-Bestückung möglich. So wird effektiv eine Überhitzung auch bei hoher gehörter Lautstärke vermieden. Mit 2 x 250 W / 8 Ohm und 2 x 400 W / 4 Ohm wird eine enorme Leistungsstärke garantiert. Ein massiver 2000 VA Ringkerntransformator mit 4 separaten Windungen, 2 pro Kanal, garantiert eine optimale Stromversorgung. Die Endstufe in in schwarzer oder titanfarbener Version zu kaufen. Ein Stereo-Vollverstärker, der unter dem Namen I30 firmiert, befindet sich ebenfalls im Produkt-Portfolio von Primare. 2 x 100 Watt an 8 und 2 x 180 Watt an 4 Ohm lauten hier die Leistungsdaten- Für eine exzellente Stromlieferfähigkeit stehen die beiden separaten Ringkerntransformatoren. Der I30 ist in Dual-Mono-Bauweise aufgebaut. 

Dreambee-Beamer und Primare-Komponenten (Mehrkanal- und Stereo-Geräte)

Auch "mehrkanalig" ist Prima aktiv, hier beispielsweise mit dem DVD30 DVD-Player, der in einer DVI- und einer SDI-Variante lieferbar ist. Der Universalplayer bietet ein Upscaling bis auf 1.080p über den digitalen Ausgang an. Für eine exzellente Performance bei analoger Videosignalausgabe sorgen  2 x 108 MHz / 12 bit Video D/A-Konverter. CD / Video CD / CD-R / CD-RW / DVD-R / RW / SACD / DVD-V/ DVD-A  können wiedergegeben werden.  Eingebaut ist ein DD/DTS-Decoder. Der DVD Universalspieler ist in schwarzer oder titanfarbener Variante erhältlich. Ein klassischer DVD-Video/CD-Player ist der DVD26. Für eine sehr gute Videoperformance bei analoger Videosignalausgabe sorgt ein 108 MHz / 12 bit Video DAC. Als Digital-Analogwandler kommt der ADV7300 von Burr-Brown zum Einsatz. Die Wiedergabeformate: CD / VCD / SVCD / CD-R / CD-RW / DVD-R / DVD+R / MP3 / JPEG / DVD-V. 

Als Mehrkanal-Vorverstärker ist der SP31 im Programm, der mit einem Crystal CS493200-Serie DSP Processor, 4 x 24 bit  und 192 kHz Burr-Brown PCM1738 DACs ausgerüstet ist. olby® Prologic II, Dolby® Digital 5.1, Surround EX 6.1, DTS® Neo:6, DTS® 5.1, DTS® ES 6.1, DTS® ES 6.1 discrete, Surround EX 7.1 können decodiert werden. Am Rande der High End wurde bekannt, dass Primare bereits mit Hochdruck an Vorverstärkern arbeitet, die auch die neuen HD-Tonformate decodieren können. Ein genaues Einführungsdatum ist allerdings noch nicht bekannt. Ein üppiges 300 W Netzteil und eine Gesamtkapazität der Kondensatoren von 25000µF zeigen, dass eine gleichbleibend hohe Leistungsfähigkeit unter allen Rahmenbedingungen auch hier im Vordergrund steht. 

Nubert

Modell 4

Modell 14

Nubert war das erste Mal auf der High End - und überraschte gleich mit einer neuen Lautsprecherserie. Das Besondere: Unter http://www.nuNew.de können sich alle Nubert-Liebhaber und die, die es werden wollen, Namensvorschläge bezüglich der neuen Boxenserie (aktuell noch namenlos) abgeben. Ebenfalls darf man seine Favoriten bezüglich der farblichen Ausführung (sogar bezüglich der Lautsprecherchassis-Abdeckgitter bestehen Wahlmöglichkeiten) küren. Zunächst sind mit Modell 4 eine kompakte Regalbox und mit Modell 14 ein hochwertiger, großer und schlanker Standlautsprecher geplant. Zur kompletten Modellfamilie werden dann noch zählen: Modell 11 (etwas kleinerer Standlautsprecher), Modell WS-5 (Wandlautsprecher), Modell CS-7 (Centerlautsprecher), Modell AW-6 (DSP-Aktivsubwoofer). Zu den Modellen 4 und 14 sind schon alle Einzelheiten bekannt. 

Ausführung der Front als Klangsegel

Hochwertige Standfüße beim Modell 14

Neue Chassis

Modell 4:

Das Gehäuse der kleinen Box beweist durch verschiedene Details Hochwertigkeit. Die deutlich abgerundeten rückseitigen Längskanten setzen ebenso Akzente wie die in zwei Hochglanzlacken erhältliche Front, die das Gehäuse wie ein Segel überragt  und mit der seidig-matten Nextel-Oberfläche des Gehäuses eine interessante Verbindung eingeht. Die Gestaltung als Klangsegel hat auch einen technischen Hintergrund, denn diese Konstruktion verhindert weitgehend das Auftreten klangschädlicher Kantendispersionen im Hochtonbereich und unterstützt damit das Vorgehen der in Zusammenarbeit mit Nubert entwickelten und exklusiv für den schwäbischen Anbieter gefertigten asymmetrischen Hochtonkalotte. Besonders im Fokus bei der Entwicklung des Hochtöners stand das sorgfältig bedämpfte zusätzliche Innenleben. Die speziell beschichtete 26 mm Gewebekalotte besitzt, so Nubert, ein exzellentes Rundstrahlverhalten, wie man es eigentlich nur von 19er Kalotten her kennt. Dies hat zur Folge, dass das Modell 4 zum einen eine sehr schöne Durchzeichnung im Hochtonbereich abliefert, und zum anderen auch außerhalb der Mittenachse sitzende Hörer ungetrübt Musik genießen können. Der relativ große Frequenzumfang des Hochtöners erlaubt eine verhältnismäßig tiefe Ankopplung bei 2.000 Hz und erspart dem Tief-/Mitteltöner damit diejenigen Tonlagen, die er prinzipbedingt gebündelt, also auf Kosten des Abstrahlverhaltens, wiedergeben würde. Der Tief-/Mitteltöber ist mit einer Glasfaser-Zellstoff-Verbundmembran ausstaffiert und zeichnet sich durch gleichermaßen klares wie kontrolliertes Spiel aus. Erstaunlich ist die maximal mögliche Basstiefe (44 Hz/- 3 dB). Neu beim Modell 4 ist ein Schalter mit "Tiefbass-Boost-Funktion". Das mutet aufs erste Hören hin merkwürdig an, denn mit einer Passivweiche lässt sich der Basspegel allenfalls absenken, aber nicht weiter anheben. Der Bass-Schalter des Modells 4 nutzt daher einen psychoakustischen Effekte, indem er den Gesamtwirkungsgrad der Box im Mitteltonbereich absenkt, im Tiefbassbereich aber gleich lässt. Dadurch klingt der Lautsprecher beim Umschalten zwar zunächst hörbar leiser, gleicht man diesen Pegelverlust mittels der Hörlautstärke, die am Verstärker gewählt wird, wieder aus, dann wird die kompakte Box deutlich mächtiger im Bassbereich. Neben dieser zweistufigen Bass Boost-Schaltung gibt es noch einen dreistufigen Schalter zur Anpassung des Hochtonbereiches und - ebenfalls neu - einen Mittenschalter, mit dem sich die sowieso schon verblüffend kleinen Kantendispersionen noch wirkungsvoller kompensieren lassen. Die drei voneinander unabhängigen Schalter ermöglichen so insgesamt zwölf Klangvarianten, mit denen man individuelle Klangvorstellungen realisieren oder gewisse Defizite des Hörraums ausgleichen kann. Der Paarpreis wird bei ca. 1.200 EUR liegen. 

Modell 14:

Augenfälliges Merkmal des Modells 14 ist seine stattliche Größe von 140 cm. Dass der Lautsprecher dennoch erstaunlich leicht wirkt, liegt an der geschwungenen, nur 23 cm breiten Schallwand, die wie ein Segel das eigentliche Gehäuse überragt. Auf diesem Klangsegel
befinden sich insgesamt sieben Chassis, von denen die oberen fünf eine doppelte D’Appolito-Gruppe, bestehend aus zwei Tief-und zwei Mitteltönern sowie einer Hochtonkalotte, darstellen. Die beiden unteren 6,5-Zoll-Chassis stellen eine zusätzliche Unterstützung im Bassbereich dar. Durch diese Chassis-Anordnung erreicht das Modell 14 ein in dieser Größe bisher kaum erreichtes Abstrahlverhalten in vertikaler Richtung. Die Bezeichnungen der Chassis deuten bereits an, dass das Modell 14 als Dreiwege-Konstruktion mit zwei Subbässen konstruiert ist. Obwohl das Dreiwege-Prinzip seit Jahrzehnten bekannt ist, schreckten manche Entwickler immer wieder vor den damit verbundenen Kompromissen zurück. So empfahlen sich frühe Dreiwege- Systeme wohl durch ihr breites Abstrahlverhalten in der Vertikalen, disqualifizierten sich aber gleichzeitig als Klangverfälscher im Mittenbereich, hervorgerufen durch die Filtercharakteristiken der Frequenzweiche, Differenzen in den Gruppenlaufzeiten und den Wechselwirkungen mit den Chassis.
Das Entwicklerduo Günther Nubert und Thomas Bien stellte sich der diffizilen Problematik des dritten Weges und fand eine Lösung, Das komplexe Design der mit 64 Bauteilen bestückten Frequenzweiche vermeidet dabei die klangschädliche, aber notwendige Verpolung einzelner Chassis früher Dreiwege-Konstruktionen und optimiert die Gruppenlaufzeiten. Einen fast noch wichtigeren Beitrag zur klanglichen Optimierung der Box leisten die in Bezug auf ihr Einsatzgebiet exakt spezialisierten Tiefton-, Mittelton- und Hochton-Chassis. Der Hightech-Hochtöner mit speziell beschichteter 26-mm-Gewebekalotte besitzt ein exzellentes Rundstrahlverhalten. Ein neuer Star im Ensemble der Nubert-Chassis ist dabei der speziell für Nubert gefertigte Mitteltöner, dessen Wurzeln in einem besonders sorgfältig konstruierten Breitbandchassis liegen. Er besitzt eine besonders versteifte Glasfasermembran und verfügt auch gerade im Übergangsbereich (1900 Hz) zur Hochtonkalotte über ein sehr breites Rundstrahlverhalten – was ein Tief/Mitteltöner einer Zweiwege-
Konstruktion in diesem Bereich nichtleisten könnte. Ebenfalls nur für Nubert gefertigt, präsentiert sich die Abteilung Tiefton. Sie besteht aus vier hoch belastbaren Ultra Longstroke-Woofern, deren Glasfaser-Zellstoff-Glasfaser Sandwich-Membranen im Extremfall mehr als drei Zentimeter auslenken können. Bei einer Membran-Gesamtfläche, die einem AW-1000-Tieftöner entspricht, sind diese Chassis in der Lage, eine untere Grenzfrequenz von ausgezeichneten 33 Hz (–3 dB) zu realisieren. 
Die Vielzahl und die Anordnung der Bass-Chassis verhindert das Entstehen vertikaler stehender Wellen im Raum besonders effektiv. Im Gegensatz zu vielen anderen Konstruktionen erzeugt dasModell 14 nämlich keine dröhnanfällige Kugelwelle im Bass, sondern eher eine Zylinderwelle, die Raumresonanzen (Moden) zwischen Boden und Decke weitgehend vermeidet. Auch das Gehäuse des Modells 14 setzt hinsichtlich Optik, Mechanik und Technologie Maßstäbe. Die extrem massive und, wie bereits erwähnt, gebogene Schallwand wird in zwei sehr edel wirkenden Hochglanz-Metallicfarbtönen erhältlich sein. Der besondere optische Reiz der neuen nu???-Serie ergibt sich aber erst durch die Kombination und dem daraus resultierenden Kontrast der hochglänzend lackierten Fronten mit der samt-matten Nextel®-Beschichtung des Gehäuses. Im wahrsten Sinne des Wortes „abgerundet“ wird der optische Eindruck dieser formschönen Boxenlinie durch die rückseitig deutlich gerundeten Längskanten.

Hinter den Kulissen der hochwertigen Gehäuse geht es nicht weniger aufwändig weiter. So verfügen die Hochtonkalotte und die Mitteltöner über eigene Innengehäuse, was ihnen eine von den Tieftönern abgeschirmte und ungestörte Arbeit ermöglicht. Zusätzliche, speziell berechnete Dämpfungselemente auf den Gehäuseinnenseiten unterdrücken das Entstehen klangschädlicher Gehäuseschwingungen. Kein Wunder also, dass dieser immense mechanische Aufwand das Gesamtgewicht des Modells 14 auf stattliche 50 kg treibt.
Drei auf dem massiven Anschlussterminal untergebrachte Schalter ermöglichen es, individuelle Klangvorstellungen zu realisieren, bzw. das Modell 14 optimal auf die akustischen Besonderheiten eines Abhörraums anzupassen. Dabei lässt sich der Hochtonbereich anheben, absenken oder linear wiedergeben, während der neue zweifache Mittenschalter eine noch wirkungsvollere Kompensation der durch die geschwungene Schallwand ohnehin schon geringen Kantendispersionen gestattet. Schließlich kann man mit dem Bass-Schalter zwischen einer sehr körperreichen und einer stärker konturierten Basswiedergabe wählen. Der Paarpreis des Modells 14 wird bei ca. 4.000 EUR liegen. 

Panasonic

TH-58PZ700E

DMP-BD30 - in Kürze bei uns im Test

TH-65PZ700E - mit attraktivem Bildinhalt

Auch Panasonic war wieder auf der High End vertreten - unter anderem mit dem TH-58PZ700E, einem 58 Zoll-Plasma der letztjährigen Kollektion. Trotzdem waren Bildschärfe, Kontrastumfang und Farbtreue des mit einem G10 Panels ausgestatteten Geräts immer noch auf hohem Level. Als Zuspieler stand der aktuelle DMP-BD30 Blu-ray-Player zur Verfügung. Ebenfalls zu bewundern war der TH-65PZ700E. 

Kompakte 2.1 Lösung mit DVD-Receiver

TX-37LZD800F

2.1 Soundlösungen als ideale Ergänzung zum Flachbildschirm sind ein Markttrend, dem Panasonic mit Anlagen wie der SC-PTX50 begegnet. Mit optionalem iPod-Dock, USB-Anschluss und Scaling bis auf 1.080i ist das Komplettsystem zeitgemäß ausgestattet. Einen großen Sprung nach vorn hat Panasonic mit den aktuellen LCD-TVs gemacht - auf der High End stand beispielsweise der Full HD-LCD TX-37LZD800F, der mit lebendigen Farben, hoher Bildschärfe und einer ausgesprochen flüssigen Bewegungsdarstellung punkten konnte. Für einen LCD-Fernseher wirkte auch der Schwarzwert ausgesprochen überzeugend. Gleich vier HDMI-Eingänge und ein SDHC-Cardslot stellen interessante Ausstattungsmerkmale dar. Als Kontrastwert gibt Panasonic 10.000:1 an. Wir bekommen in Kürze einen 37 Zoll-Panasonic als Testsample.

Pioneer

KRF-9000FD

Edler Hightech, ganz in tiefes Schwarz gehüllt - Pioneer verstand es auf der High End erneut, Akzente zu setzen. Der Auftritt war in sich schlüssig und beinhaltete hochinteressante Geräte. So war Pioneers Kuro-Heimkino-Projektor KRF-9000FD ausgestellt. Der in Hochglanz-schwarzem Finish gehaltene Beamer ist mit 3 x 0,7 Inch D-ILA Chips bestückt und weist eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD) auf. Bei der Linse sind Zoom und Schärfe-Einstellung 2 x Servo-unterstützt. Von 152,4 cm bis zu 508 cm reicht die mögliche Projektionsdiagonale. Zwei HDMI-Anschlüsse, ein RCA-Komponentenanschluss, der auch als RGB-Anschluss verwendet werden kann sowie eine S-Video- und eine FBAS Video-Anschlussmöglichkeit werden aufgeboten. Der Beamer kommt mit 1.080p 24/50/60 Hz zurecht und läuft mit 24 dB im Normalbetrieb angenehm leise. Eine 200 W Ultra-Hochdruck Quecksilberlampe realisiert eine hohe Bildhelligkeit. 

BDP-LX70A und VSX-LX70

BDP-LX70A Blu-ray-Player und VSX-LX70 AV-Receiver kommen nun direkt von der High End zu uns in den Testraum. Der VSX-LX70 bietet eine Ausgangsleistung von 180 W/Kanal und ist mit 4 HDMI-Eingängen, 1 x USB-Eingang, einem Eingang für den iPod, zwei koaxialen und fünf optischen Digitaleingängen bestückt. Videoseitig stehen drei Komponenteneingänge zur Verfügung. Ausgangsseitige Highlights sind 1 x HDMI, 1 x Komponente. Der THX Select-zertifizierte AV-Receiver decodiert alle neuen HD-Tonformate und kann in ein Netzwerk eingeschliffen werden (DLNA-lizenziert). Die Londoner AIR Studios haben sich um eine gekonnte Klangabstimmung gekümmert. MCACC ist in der Advanced-Variante für das Einmessen und das Equalizing der angeschlossenen Lautsprecher verantwortlich. Der 17 kg wiegende Surroundreceiver ist mit KURO Link für eine vereinfache Gerätekommunikation ausgestattet.

"Susano" Referenzverstärker SC-LX90

Nettes Detail auf der "Susano"-Oberseite

Hochwertige Material- und Verarbeitungsqualität

Der SC-LX90, "Codename" Susano, wurde ebenfalls ausgestellt. Im Sommer wird der Hightech-Surroundverstärker mit digitalen Hochleistungsendstufen und großem LC-Display auf der Gerätefront in die Auslieferung kommen. Eine Verarbeitungs- und Materialgüte, die höchsten Ansprüchen genügt, ist ebenso selbstverständlich wie das AIR Studios Sound-Tuning. 

Pioneer BDP-LX71 und SC-LX81

Darunter stellte Pioneer als neues Modell den SC-LX81 vor. Auch dieser AV-Siebenkanalreceiver verfügt über neu entwickelte "Direct Energy HD" Endstufen und ist akustisch von den AIR Studios, London, optimiert worden. KURO Link und Netzwerk-Integrationsfähigkeit sind ebenso wie Decoder für alle HD-Tonformaten weitere Ausstattungsmerkmale. Vier HDMI-Eingänge und ein HDMI-Ausgang stellen die Highlights der Anschlusssektion dar. Zur Seite stand dem SC-LX81 der neue Blu-ray-Disc-Player BDP-LX71 - optische Besonderheit sind die berührungssensitiven Touch-Tasten für die Bedienung am Gerät selber. Natürlich ist der Player fähig, Bildsignale in 1.080p/24 auszugeben, ebenfalls können alle HD-Tonformate über HDMI als Bitstream weitergerecht werden. 

Neue Generation der KURO Plasmadisplays

Visueller "Star" war klar das neue KURO Plasma PDP-LX6090H - bereits die aktuellen KURO Modelle beeindrucken durch Farbbrillanz, Kontrast und tiefe Schwarzwiedergabe. Von daher war es nicht eben einfach, das begeisternde Gesamtpaket nochmals zu toppen.Es verwundert nicht: Die neuen KUROs sind eine gekonnte Evolution und keine Revolution wie die letztjährigen Modelle, die erstmals den Namen "KURO" trugen. Im direkten Vergleich - auch die noch aktuellen KURO Displays waren ausgestellt - bieten die "Neulinge" der 2008er Generation noch etwas mehr Bildtiefe, nochmals authentischere Farben und eine leicht erhöhte visuelle Gesamt-Brillanz. Da es sich bei den ausgestellten neuen KUROs um noch nicht ganz fertig entwickelte Samples handelte, muss man allerdings abwarten, wie sich die Veränderungen zwischen alter und neuer KURO-Generation im Serien-Trimm auswirken. Ein entsprechender Test wird bei uns kommen, sobald die 2008er KUROs als Testgeräte verfügbar sind. Der PDP-LX6090H ist bestückt mit drei HDMI-Anschlüssen, zudem ist er netzwerkfähig und DLNA-zertifiziert. Ein analoger und ein digitaler Kabeltuner sind eingebaut. DVB-S und DVB-S2 sind weitere Tuner-Typen, die zum Einsatz kommen. Damit ist das neue Plasma äußerst flexibel. 

PDX-Z9

Auch für Stereo-Fans lohnte sich dank "PDX-Z9" der Gang über den Pioneer-Stand. Der optisch enorm schicke und hochwertige SACD/CD-Receiver wurde akustisch von den AIR Studios bearbeitet, um eine überzeugende Leistungsfähigkeit bieten zu können. 2 x 50 Watt Ausgangsleistung verspricht Pioneer, des Weiteren ist das Gerät netzwerkfähig, verfügt über einen USB-Anschluss und ist für die Zusammenarbeit mit allen gängigen iPods vorbereitet. Auch ein Phonoeingang ist - für die Liebhaber klassischer Signalquellen - vertreten. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, ins Auge sticht ferner das hochauflösende OEL-Display. Mit 999 EUR ist so viel edler Hightech nicht überbezahlt. 

Fazit

Es fällt leicht, positive Aspekte bezüglich der High End zu finden: Das M,O,C besitzt eine ungemein angenehme Ausstrahlung. Lichtdurchflutet und modern, fühlt man sich gut aufgehoben. Auch die Betreuung der Presse, für die sich Renate Paxa seit Jahren verantwortlich zeichnet, ist ausgezeichnet. Einen so persönlichen Service finden wir auf kaum einer Messe. Die Eintrittspreise sind akzeptabel, "Nahrhaftes" ist zwar teuer, aber qualitativ im Vergleich zu anderen Messen gut. Dass immer mehr Aussteller den Weg nach München finden, zeigt, dass das Konzept High End prinzipiell funktioniert. Die Auswahl der Hersteller ist absolut stimmig, viele sehr interessante Anbieter sind dabei. Doch eine alte Weisheit sagt: "Wo Licht ist, ist auch Schatten" - und dieser fällt bei der High End klar auf die Qualität der Hörvorführungen. Es hapert weniger an der Güte des Equipments, sondern vielmehr an der Auswahl der Musikstücke. Mit Musik, die maximal drei Frequenzen gleichzeitig anspricht und dadurch ein höheres Einschlafpotential als ein Hunderterpack Baldrian-Tabletten mitbringt, macht man sich außerhalb hart gesottener "Fachkreise" wenig Freude. Wir haben auch direkt auf der High End sehr kritische Stimmen aus dem Publikum zur Musikauswahl eingefangen. Man möchte auf der High End nicht nur "Freaks", sondern auch neue potentielle Käufer- und Interessentenkreise ansprechen, was mit der auch diesmal wieder mangelhaften Musikauswahl kaum gelingen dürfte. Niemand möchte, dass die High End mit basslastiger Discotheken-Atmosphäre wirbt - das passt nicht zum Anspruch dieser Messe. Aber Heimkino-Vorführungen mit brillant abgemischten Stücken in den neuen HD-Tonformaten oder mitreißende Klassik wären wirklich wünschenswert - nur in Einzelfällen waren solche Darbietungen dieses Jahr zu vernehmen. Auch Vorzeige-Stücke aus den Bereichen Rock/Pop, die über die "Stones" und die "Beatles" hinausgehen und vielleicht einmal erfolgreiche Künstler der 80er und 90er Jahre fokussieren, würden die "Musikszenerie" auf der High End positiv beeinflussen. "Pling-Plang"-Experimental-Jazz mit Dauerschlafgarantie ist nicht das, wofür die High End stehen sollte.

Text: Carsten Rampacher
28. April 2008

HOME > HARDWARE-TESTS > ZURÜCK <