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TEST: Yamaha AV-Receiver RX-V3800
HDMI-Switch und HD-Upscaling

Der integrierte Video-Scaler kann analoge Bildsignale, die als Composite Video, S-Video oder YUV-Signal vorliegen, auf 720p, 1080i und 1080p hochskalieren und über die HDMI-Schnittstelle in HDTV-Auflösung ausgeben. HDMI-Signale bleiben unbehandelt und werden einfach direkt durchgeleitet.  Über den YUV-Ausgang kann der Yamaha zwar auch HDTV-Bilder ausgeben. Doch eine Hochskalierung analoger Bildsignale oder die Wiedergabe von HDMI-Quellen ist über YUV nicht möglich. Immerhin lässt sich auch für die YUV-Buchse das De-Interlacing aktivieren, so dass sich auch für DVD-Player oder SAT-Receiver ohne Progressive Scan auf diesem Wege eine Vollbildwiedergabe realisieren lässt.

Für die HDMI-Ausgabe lässt sich auch einstellen, wie der Receiver mit den verschiedenen Bildformaten umgehen soll. In der Einstellung "Unverändert" wird das Bild immer in 16:9 angezeigt, 4:3-Bilder also wegen der dauerhaft aktiven 16:9-Kennung in die Breite gezogen (für eine andere Darstellung müssen die verschiedenen Video-Modi des Displays genutzt werden). Die "16:9 Voll"-Einstellung ist für die Darstellung von 4:3-Material gedacht, welches mit schwarzen Balken links und rechts im 16:9-Rahmen angezeigt wird. Die "Smart Zoom"-Einstellung ist für eine 16:9-Anpassung von 4:3-Inhalten gedacht, welche in der Mitte nicht ganz so stark in die Breite gezogen werden wie am Rand, wodurch die veränderten Proportionen nicht ganz so deutlich auffallen.

 

Lip Sync

Vom Vorgänger übernommen wurde die "Lip Sync"-Funktion, die eine Synchronisation zwischen Bild und Ton ermöglicht. Die HDMI 1.3-Spezifikationen umfassen auch einen automatischen "Lip Sync" zwischen dem Receiver und dem angeschlossenen Bildwiedergabegerät. 

Music Enhancer

Speziell für komprimierte MP3-Musik wurde dieses Soundprogramm entwickelt, welches die Frequenzverluste, die durch die verlustbehaftete Kompression entstehen, wieder ausgleichen soll. In dezentem, aber überzeugenden Maße werden sowohl sehr hohe als auch sehr tiefe Frequenzen etwas angehoben und bieten so einen etwas lebendigeren Sound, der auch bei nicht-komprimiertem Material für eine Klangverbesserung sorgt. Der Stereo Enhancer lässt sich in zwei Stufen anpassen und ist neben einer Stereo-Version auch in einer 7 Kanal-Variante nutzbar, bei der der Ton gleichmäßig auf alle Kanäle verteilt wird.

Signal-Info-Anzeige

Wer ein wenig genauer wissen will, was er gerade hört und sieht, erhält über das On Screen-Menü auf Wunsch auch genaue Angaben zum Tonformat (gerade bei Dolby True HD und DTS HD hilfreich), der Sampling-Rate, der Anzahl der Kanäle, der Bitrate, der Dialog-Normalisation (bei Dolby Digital-Tracks) und gesetzten Flags. Das Video-Menü zeigt Signalquelle, der ursprüngliche Auflösung sowie die Ausgabe-Auflösung an.

 

Advanced Setup-Menü

Für erweiterte Grundeinstellungen steht dem Benutzer noch das "Advanced Setup"-Menü zur Verfügung, welches durch Einschalten über den "Master"-Schalter (der den Receiver komplett vom Stromnetz trennt) und die "Straight"-Taste hinter der Geräte-Klappe aktiviert wird. Über den "Program"-Drehregler kann man zwischen den Funktionen navigieren und diese durch Druck auf "Straight" ändern. Anschließend schaltet man das Gerät über den Master-Schalter aus und mit dem nächsten Einschalten werden die Änderungen bestätigt.

  • Lautsprecher-Impedanz (6 OHM Min. oder 8 OHM Min.)
  • Löschen der Benutzer-Einstellungen
  • Ein-/Ausschalten des Infrarotsensors
  • Aktivierung des Datenzugriffs über die RS232C-Schnittstelle
  • Änderung der Fernbedienungs-ID und der Infrarot-Empfänger-ID des Receivers
  • Aktivierung des Bi-Amping
  • Zurücksetzen der Video-Einstellungen
  • Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen
  • Änderung des TV-Formats (PAL/NTSC)
  • Ein-/Ausschalten der Monitorprüfung für HDMI-Upscaling: Im eingeschalteten Zustand werden die Geräte-Informationen des Displays über die verfügbaren Auflösungen ausgewertet

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