XXL-TEST: Yamaha AV-Receiver RX-V2700
Bedienung
Die
große Hauptfernbedienung eignet sich sowohl zur Steuerung der
Verstärker-Funktionen als auch der Geräte-Funktionen, die einprogrammiert
werden können. Zum Umschalten dient ein Schalter auf der rechten Seite, der mit
dem Daumen gut erreicht werden kann. Trotz der vielen Tasten ist die Aufteilung
der Funktionen recht gelungen und man findet sich schnell mit den einzelnen
Tasten zurecht. Traditionell gibt es eigene Tasten zum Aufruf der verschiedenen
DSP-Programme, was einen schnellen Wechsel der Programme erlaubt. Während
Yamaha in der Zeit, als die On Screen-Menüs noch nicht eine ganz so hohe
Bedeutung hatte, die Receiver immer so gestaltet hat, dass auch ohne On
Screen-Menü alle Einstellungen auch über das Display des Receivers gemacht
werden könnten, wird dem On Screen-Display inzwischen die Hauptfunktion für
die Bedienung
beigemessen. Die etwas dunklen, aber optisch recht gelungenen Menüs erlauben zwar eine sehr gute
Bedienung, wenn ein angeschlossener Fernseher eingeschaltet ist, aber eben auch
nur dann. Ansonsten beschränken sich die Einstellmöglichkeiten vornehmlich auf
die Auswahl der Signalquellen, die Änderung der Lautsärke oder die Auswahl der
DSPs. Für genauere Einstellungen oder die Nutzung der umfangreichen
Netzwerkfunktionen muss man immer den Fernseher einschalten. Denn das Dotmatrix-Display des
Receivers gibt nach Druck auf die Menü-Taste keine Info darüber, in welchem Menü man gerade steckt. Dies
sorgt dafür, dass eine Bedienung der USB, iPod, Netzwerk- und
Netradio-Funktionen ohne eingeschalteten Fernseher kaum möglich ist. Lediglich
beim Netradio kann man sich durch das Belegen von Programmspeichertasten
weiterhelfen und den iPod zumindest so nutzen, dass die Anzeige der
Menü-Navigation in dessen eigenen, aber kleinen Display, erfolgt. Ähnlich wie
bei dem durch BMWs iDrive in der Automobilindustrie eingeführten Trend sorgt
auch bei dem Yamaha-Receiver die vornehmlich menübasierte Steuerung dafür, dass man
zwar die Einstell-Möglichkeiten optisch prägnanter präsentieren kann und
Features wie z.B. den parametrischen Equalizer ermöglicht, die ohne genaue
Grafik-Anzeige gar nicht realisierbar wären,
gleichzeitig aber der Zugriff auf viele Funktionen komplizierter wird, die sich
früher per Tastendruck erledigen ließen. Gesamtnote: Gut - sehr gut.
Klang
Punkten kann der RX-V2700 schon bei der Bewertung der Pegelfestigkeit. Er
offeriert auch bei sehr hohen Lautstärken noch einen enorm klaren, dynamischen
Sound. Hier kann man im Vergleich zum RX-V1700
nochmals eine leichte Steigerung ausmachen, die man dann besonders wahrnimmt,
wenn man größere Standlautsprecher vorn und hinten einsetzt und auch mal ohne
aktiven Subwoofer hört. Der RX-V2700 schafft es vorzüglich, auch bei hohem
Pegel z.B. Effekte und Stimmen noch sauber voneinander abzugrenzen, was vielen,
auch teureren Geräten nicht perfekt gelingt. Hier entsteht dann unschönes
tonales Mischmasch, gespickt mit Dynamikeinbrüchen vor allem bezüglich der
Basswiedergabe. Diese weicht beim RX-V2700 nicht auf, sondern bleibt kraftvoll
und straff.
Die gerade im Hochtonbereich exzellent abgemischte CD "The Simpsons sing the Blues" bietet im Stereo-Betrieb eine
überraschend klare und lebendige Wiedergabe mit einer enormen Stereo-Weite, die instinktiv den Blick zur Kontrolle auf das Display schweifen lässt, um sicherzugehen, dass es sich nicht um eine Mehrkanalwiedergabe
handelt - sehr selten nur ist bei AV-Receivern dieser Preisdimensionen
eine so ausgefeilte Stereoqualität herauszuhören.
Dies verhilft ebenso den sphärischen Klängen von Keanes "Bedshaped" auch ohne Surround-Aufpolierer zu einem dreidimensionalem Klang.
Zurückhaltend abgemischte Musik wie z.B. Sades "Diamond Life"-Album klingt auf dem Yamaha
erstaunlich dynamisch und lässt die sanften Instrumente gleichzeitig sehr präzise durch den Raum schweben. Mit minimalistischer Acoustic-Music wie man
sie z.B. auf Tracy Chapmans Debütalbum „Tracy Chapman“ findet, kommt der Receiver ebenfalls sehr gut zurecht. Bei dieser CD
beweist der Yamaha eindrucksvoll sein Talent für eine vielschichtige,
charismatische Stimmwiedergabe - die Stimme wird sehr sauber von den
Instrumenten getrennt, und beides, Stimmen wie Instrumente, wird mit hoher
Sensibilität in den Hörraum getragen: So fühlt man sich mittendrin in
Chapmans Musik, ohne dass sich das Gefühl einstellt, dass der RX-V2700 einem
einen bestimmten Eindruck aufdrängen möchte: Er gewinnt vielmehr durch sein
abwechslungsreiches, facettenreiches und wohl temperiertes Spiel die Herzen des
Publikums und nicht durch eine vordergründig-effekthascherische
Präsentation.
Selbst qualitativ eher unbefriedigendes Musikmaterial wie das sehr muffig abgemischte U2 "Joshua Tree"-Album gewinnt auf dem Yamaha deutlich an Kraft, ohne dass der sehr prägnante Bass zum Dröhnen neigt. Und auch ein Oldie-Klassiker wie Louis Armstrongs "What a wonderful World" klingt von LP erstaunlich frisch und
natürlich.
Sowohl im Höhenbereich als auch in den Bässen leistet der Yamaha eine exzellente Arbeit, ohne dabei zu übertreiben, selbst wenn man den Equalizer intensiv in Anspruch
nimmt, der im Übrigen durch seine sehr praxisgerechten Einstellschritte
überzeugen kann. Höhen klingen ungemein präzise, ohne spitz werden und auch im Bassbereich produziert der Yamaha viel Volumen, ohne
den Bass aber zu weich und zu unpräzise wirken zu lassen. Und selbst der bewusst überdrehte und verzerrte Bass von 50 Cents "Hate it or Love it" tritt selbst bei höherem Pegel lautstark auf
- ohne dass der Yamaha zu übertriebenem Eigenleben ausartet. Die starken
Endstufen bleiben stets Herr der Lage, ungewollte Verzerrungen treten auch bei
stark erhöhtem Pegel nicht auf.
Überhaupt fiel im Test auf, dass der Yamaha mit unterschiedlichem Material verschiedener Musikrichtungen immer den richtigen Ton traf, ohne dass man dazu geneigt war, an einer Stelle noch nachzuregeln.
Klassische Musik wie z.B. Dvoráks Symphonie Nr. 9 "Aus der neuen Welt" wird sehr luftig vorgetragen und bietet ein sehr breites Klangbild, dass sowohl in leisen als auch lauten Passagen
praktisch keine Details vermissen lässt. Und für Freunde elektronischer Musik ist der Yamaha RX-V2700 der Traum schlechthin. Armin van Buurens Trance-Klassiker "Communication" klingt in der neu aufgelegten 2007er-Version mit seinen kräftigen Bässen und der hymnischen Melodie einfach grandios orchestral und eignet sich perfekt als Pro Logic IIx-Demo-Material.
Im Pro Logic IIx-Betrieb ist als sehr positiver Umstand anzumerken, dass sich durch das Umschalten zwischen Stereo- und Surroundwiedergabe die Klangqualität selbst kaum verändert, sondern der Receiver genau das macht, was erforderlich ist, ohne den Klang selbst zu verändern. Die Surroundkanäle sorgen für mehr Räumlichkeit, deren genaue Wirkung durch die sehr detaillierten Einstellmöglichkeiten optimiert werden kann. DTS Neo 6 klingt im Direktvergleich ein wenig monotoner und bietet im Vergleich zu Pro Logic IIx auch weniger Einstellmöglichkeiten. Dadurch klingt DTS Neo 6 auf den Surround-Kanälen häufiger etwas zu prägnant.
Lautsprecher mit genügend eigenem Bassvolumen vorausgesetzt, klingt der Receiver auch ohne Subwoofer sehr voluminös und benötigt vielfach den Subwoofer nur noch zur letzten Abrundung nach
unten ab ca. 40 Hz. So klingt der lebendige Bass von Block Partys "Two More Years" auch ganz ohne Subwoofer sehr druckvoll und lebendig.
Der Einsatz des "Music Enhancers" hilft unabhängig davon ob die Musik von MP3 oder anderen Quellen stammt, schlechter abgemischten Aufnahmen zu mehr Lebendigkeit.
Im Filmbetrieb bietet der Yamaha einen sehr weiträumigen und dynamischen Sound. Auch dezente Surroundeffekte sind gut zu vernehmen, selbst wenn die Lautstärke der Surround-Kanäle nicht übermäßig erhöht wurde.
Auch leise „Lightsaber“-Geräusche in Star Wars-Episode 3 werden immer deutlich wiedergegeben und zersplitterndes Glas klingt kristallklar aus den hinteren Kanälen. Die Stimmwiedergabe ist klar und sehr natürlich und lässt bei männlichen Stimmen genügend Timbre erklingen.
Bereits ohne die Verwendung der eingebauten DSP-Programme bietet der Receiver eine sehr ausgeprägte Räumlichkeit sowohl im Frontbereich als auch auf den Surround-Kanälen und entfaltet dabei eine hohe Dynamik. Mit Mylène Farmers Live-DVD "Avant que l'hombre - A Bercy" verwandelt der Yamaha ohne Probleme selbst kleine Wohnzimmer in eine weite Konzerthalle. Und auch bei höheren Pegeln verliert der Yamaha nichts von seiner Präzision, die selbst im lauten Effektgewitter krachender Hollywood-Blockbuster einzelne Details fein auflöst.
Zwar besitzt der Yamaha keine Loudness-Schaltung, bringt aber dennoch nicht erst bei hoher Lautstärke seine optimale Performance, sondern entwickelt bereits bei niedrigen Lautstärkepegeln auf Zimmerlautstärke-Niveau seine volle Klangkraft und verändert auch nicht bei höheren Pegeln seine Charakteristik.
Die DSP-Programme sind, wie wir es von Yamaha gewohnt sind, nicht dazu
gedacht, den ursprünglichen Charakter des Ausgangsmaterials zu verbiegen,
sondern ihn gekonnt zu vertiefen. So erzeugt "Sci-Fi" aus der Cinema
DSP-Sektion ein räumlich besonders tiefgehendes Klangbild, die Weitläufigkeit
wird gegenüber der normalen Betriebsart ohne DSP-Programm gesteigert. Gerade
Weltraumschlachten wirken so besonders authentisch. "Adventure" ist
bestens geeignet z.B. für Western-Filme, hier wird der Music Score
ausgesprochen stimmig übertragen, ferner sind Effekt- wie auch Stimmwiedergabe
etwas intensiver gehalten als im normalen DSP-losen Betrieb. Auch hier ist die
räumliche Wirkung sehr gut. Das "Spectacle"-DSP ist ganz besonders
bei aktuellen Blockbustern wie "Mi III" oder "Transporter - the
Mission" ausgesprochen empfehlenswert. Effekte werden nicht nur besonders
nachdrücklich, sondern lobenswerterweise auch besonders gut strukturiert
wiedergegeben.
Vergleichen wir den RX-V2700 mit verschiedenen Kontrahenten - und beginnen
wir mit seinem "kleineren Bruder" RX-V1700,
der beim letzten MASTERTEST mit 8 AV-Receiver zwischen 550 und 1.500 EUR
einen überlegenen Sieg feiern konnte. Bereits der RX-V1700 rangiert auf
einem klanglichen Level, der auch anspruchsvolle Mehrkanal- und Stereohörer
sehr glücklich machen dürfte. Dynamisch, kräftig, fundiert, gleichzeitig aber
auch detailliert und differenziert - die Kontrahenten bissen sich am Yamaha die
Zähne aus. Der RX-V2700 legt bei allem noch etwas nach - er klingt im PLIIX
Music-Betrieb noch eine Idee natürlicher und schafft es, die Surroundkanäle
bei nahezu gleichbleibender Güte der Frontkanäle fließend einzuarbeiten. Ein
homogener, natürlicher Klangeindruck mit nachdrücklichem, aber nie
oberflächlichem Fundament ist die hörbare Folge. Bei hoher Lautstärke liefern
die Endstufeneinheiten im RX-V2700 zudem noch mehr Bassdynamik, auch der
Hochtonbereich spielt noch etwas freier auf. Mit diesem Leistungsprofil kann
sich der RX-V2700 gegenüber dem Denon AVR-4306
sehr gut behaupten - man merkt, dass der Yamaha das jüngere der beiden Geräte
ist, denn so räumlich feinsinnig, kraftvoll und harmonisch agiert der Denon
nicht ganz. Nach wie vor stellt der ebenfalls üppig ausgestattete AVR-4306 eine
sehr gute Alternative in der Liga bis 2.000 € dar, der modernere Yamaha jedoch
markiert aktuell die Benchmark, nicht zuletzt auch durch die vielfältigen,
gelungenen Nachbearbeitungsmöglichkeiten - allerdings liegt der RX-V2700 nur
sehr knapp an der Spitze dieser Preisliga: Ein ausgesprochen starker Konkurrent
ist der mit 1.799 € etwas teurere Marantz SR8001,
der mit seinem ungemein lebendigen, nachdrücklichen, im direkten Vergleich
nicht ganz so homogenen Sound punkten kann. Die bestens bestückte HDMI-Sektion
und der exzellente innere Aufbau bringen dafür dem Marantz viele Punkte, die
ihn letztendlich beinahe zum Yamaha aufschließen lassen. Dass der RX-V2700 im
höchsten Maße ausgewogen ist, sichert ihm noch einen kleinen Vorsprung. Dies
beweist, dass bezugnehmend auf die Gesamt-Qualitäten aktuell kein Weg an Yamaha
AV-Receivern vorbeiführt: Mit dem RX-V659,
dem RX-V1700 und dem RX-V2700 stellen die
japanischen DSP-Experten die Maßstäbe in sehr wichtigen Preisklassen. Nur sehr
weit oben hat man den Anschluss verpasst, der Yamaha DSP-Z9
hinkt z.B. einem Denon AVC-A11XVA
akustisch hinterher, er klingt nicht so kräftig, so dynamisch und nicht so
homogen. Selbst der Harman Kardon AVR-745,
sehr deutlich preiswerter als der DSP-Z9, schafft es, vorbeizuziehen, was
beweist, wie gut der HK-AV-Receiver ist.
Kommen wir zu weiteren Vergleichen mit dem
Harman Kardon AVR-745, welcher mit 2.499 € deutlich teurer ist als der
RX-V2700 und der Marantz SR8001. Dazu fehlt es dem HK auch an HDMI-Terminals.
Zwei Eingänge und ein Ausgang, alles andere als reichhaltig für ein so teures
Gerät. Ist es für den Yamaha und den Marantz also ein Leichtes, den Harman zu
überflügeln? Mitnichten. Mit großartiger akustischer Souveränität, immenser
Pegelfestigkeit und überragendem, feingliedrigem und gleichzeitig kraftvollem
Stereoklang beweist der AVR-745 deutlich, wieso er auch preislich über den
beiden aufstrebenden Talenten angesiedelt ist. Der AVR-745 spielt eiskalt viele
teurere AV-Boliden an die Wand - Beispiele finden sich schon weiter oben im
Text.
Zurück zum RX-V2700 - mit den Gegnern des RX-V1700,
die im MASTERTEST mit 8 AV-Receiver zwischen 550 und 1.500 EUR
dabei waren, hat das Siebenkanal-DSP-Ass erwartungsgemäß leichtes Spiel, denn
bereits der RX-V1700 konnte sich akustisch
klar durchsetzen. Übrigens: Selbst ältere Boliden können den akustischen
Standard des RX-V2700 in vielen Fällen kaum noch halten: Ein Harman/Kardon AVR-8500,
vor einigen Jahren herausragender AV-Bolide, kann zwar den RX-V2700
bezüglich der gebotenen Pegelfestigkeit noch immer deutlich übertreffen,
bezüglich Dynamik, Feinauflösung und räumlich akkurater Aufbereitung ist der
jedoch ebenso wenig in der Lage, mitzugehen wie ein Yamaha DSP-AZ1,
der im Vergleich zum RX-V2700 weniger sauber und im Hochtonbereich nicht so
brillant klingt.
Insgesamt beweist der Yamaha mit nahezu vorbildlicher Ausgewogenheit, wie
stark AV-Receiver der Preisklasse bis 1.500 € heute sein können. Selbst der
erfahrene, versierte und anspruchsvolle Hörer kann sich mit dem RX-V2700
problemlos anfreunden, so dass man bilanzierend feststellen kann: Der Yamaha
RX-V2700 hat sich die Note "hervorragend" in der Klangwertung redlich
verdient.
Qualität der Videosektion
Die beste Qualität über HDMI bot auf unseren Pioneer Test-Plasmas (PDP-507/PDP-506)
die Einstellung 720p, welche durch die Skalierung einen sichtbaren Schärfegewinn
gegenüber der normalen Wiedergabe in PAL-Auflösung mitbrachte. In der 1080i-Einstellung hingegen wirkte das Bild etwas unschärfer, obwohl
beide Pioneer-Plasmas gewöhnlich mit 1080i-Signalen das beste Bild bieten. Wer
einen sehr hochwertigen DVD-Player mit entsprechend guter PAL Progressive-Wiedergabe besitzt, sollte diesen
auch im 576p-Modus betreiben, da in dieser Einstellung das Bild noch etwas
detaillierter wirkt, als wenn der Yamaha selbst sich sowohl um das
De-Interlacing als auch die Skalierung kümmert. Wer hingegen einen
DVD-Player der Preisliga bis ca. 400 € einsetzt, sollte sich beide Varianten
genau anschauen - hier könnte es durchaus sein, dass der RX-V2700 die bessere
Bildgüte bietet. Mit vielen wirklich ordentlichen DVD-Spielern hält der
AV-Receiver erstaunlich locker mit. Kleines Detail am Rande: Bei der Wandlung von YUV-Signalen fiel ein minimaler Farbversatz auf, während S-Video-Signale
im direkten Vergleich zu YUV weniger scharf wirkten. HDMI-Signale werden ohne sichtbaren
Qualitätsverlust durchgeleitet. Verglichen mit anderen AV-Receivern erzielt der
Yamaha insgesamt überdurchschnittliche Ergebnisse und sichert sich, auch in
Bezug auf seine Preisklasse, die Note ausgezeichnet - hervorragend.
Fazit
Wieder einmal ist es Yamaha gelungen, einen weit überdurchschnittlich
ausgewogenen AV-Receiver zu komponieren. Wir verwenden bewusst das Wort
"komponieren", weil die Treffsicherheit, mit der der RX-V2700 die
Wünsche sehr vieler Home Theatre-Liebhaber erfüllt, momentan in dieser
Preisklasse beispiellos ist. Nicht nur, dass der Yamaha eine ausgesprochen
talentierte Audio- und Videoschaltzentrale ist, auch die sonstige Ausstattung
inklusive iPod- und Netzwerktauglichkeit erfüllt hohe Ansprüche. Wie üblich
bei AV-Receivern aus dem Hause Yamaha überzeugt die Verarbeitungsqualität
nahezu vollständig. Wer einen sehr flexibel einsetzbaren, hochsoliden und
innovativen AV-Receiver bis 2.000 € sucht, wird aktuell am RX-V2700 kaum
vorbeikommen.
Der Yamaha RX-V2700 begeistert mit einem im höchsten Maße
ausgewogenen Gesamtkonzept, das bezogen auf die Preisklasse praktisch keinen
Wunsch mehr offenlässt

AV-Receiver Obere Mittelklasse
Test 09. Februar 2007
Preis-/Leistungsverhältnis          
+ Sehr hohe Pegelfestigkeit
+ Ausgesprochen lebendiger und dynamischer Mehrkanal-Klang
+ Überzeugende Stereo-Klangqualität
+ Hervorragende PLIIX-Integration
+ Wirksame DSP-Sektion
+ Umfangreiche und ansprechend integrierte Videofunktionen
+ Sehr solide Verarbeitung
+ In Anbetracht des gesamten Qualitätsniveaus sehr fairer Kaufpreis
- noch mehr HDMI-Interfaces (z.B. 2 Ausgänge) wünschenswert
- zu viele Funktionen nur über Menü ansteuerbar
Technische Daten und Features
Dolby Pro-Logic
Dolby Pro-Logic II
Dolby Pro-Logic IIx
Dolby Digital
Dolby Digital EX
DTS Neo:6
DTS Digital Surround
DTS-ES
DTS-ES Discrete
DTS 96/24
Yamaha Parametric Room Acoustic Optimizer (YPAO) inkl. Messmikrophon: Mit 7-band parametric equalizer plus 6 Speicher
SILENT CINEMA
Virtual CINEMA DSP
Quad-Field CINEMA DSP
DSP-Programme: 23
192 kHz/24-Bit-D/A-Wandler
Audio Delay: 0-240ms
Multi Room Funktion: Zone 2 + Zone 3
Night Listening Enhancer
Bi-Amping Konfiguration
Prozessor-Direkt-Schalter: Pure Direct
Aufnahmewahlschalter
Audio Mute: -20dB oder Mute
iPod Dock
Analog audio (in-/outputs): 4/2
Koaxialer digital (ein-/ausgänge): 3/-
Optischer digital (ein-/ausgänge): 5/2
Audio/Video (in-/outputs): 6/2
Composite video (ein-/ausgänge): 6/2
S-video (ein-/ausgänge): 6/2
Komponenten Video Anschluss (ein-/ausgänge): 3/1
HDMI (in/out/version): 3/1/ver. 1.2a
Monitor ausgänge: 1x Composite video, 1x S-video, 1x Component video, 1x HDMI
Video Skalierer: HDMI: 576p, 720p oder 1080i
De-Interlacer
Subwoofer-Ausgang
Pre Out: für alle Kanäle
8-Kanal Eingang für externen Dekoder
Menu für den Mehrkanal-Eingang
Phono Eingang
Eingangsanschluss Vorderseite: 1x audio, 1x optical digital, 1x composite
video, 1x S-video, USB
USB: Stream music (MP3, WMA or WAV) directly from USB-memory or MP3-player with USB-memory function
Netzwerk Anschluss
RS-232 Schnittstelle
GUI - Graphical User Interface: 6-sprachig: Engl., Deutsch, Franz., Span., Japan., Russian
Video-Umwandlung: Composite video <-> S-video <-> Componentvideo -> HDMI
Automatischer Senderspeicher
DIN-Ausgangsleistung (4Ohm, 1kHz, 0,7%THD): 7 x 200W
Ausgangsleistung RMS (8ohm, 20-20.000Hz): 7 x 140W
Lineare Dämpfung
Dämpfungsfaktor (8 Ohm,20-20.000 Hz): 150
Frequenzgang: 10Hz - 100.000Hz +0dB/-3dB
Geräuschspannungsabstand (CD): 100dB
Klirranteil: 0,04%
Trennfrequenz: 40, 60, 80, 90, 100, 110, 120, 160 oder 200Hz
Aufnahmeleistung: 500W
Aufnahmeleistung: Standby: <0,33W
RDS (Radio-Daten-System)
Senderspeicher: 40
UKW-Trennschärfe: 70dB
UKW-Geräuschspannungsabstand: 70dB
UKW-nutzbare Empfindlichkeit: 1,0µV
Fernbedienung: Vorprogramiert, lernfähig + Multiroomfernbedienung für die 2+3 Zone
Lieferbare Farben: Titan oder schwarz
Zubehör: Fernbedienung, Multiroomfernbedienung, Batterien, AM antenna, FM antenna
Abmessungen (B x H x T): 435 x 171 x 439 mm
Gewicht: 17,2 kg
Testbericht: Karsten Serck, Carsten Rampacher
Datum: 09. Februar 2007
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