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MEGATEST: Yamaha RX-V459 und RX-V659 (7/7)
Testequipment

Gleich geht es los: Beide Yamahas mussten sich in stundenlangen Testreihen bewähren

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren 

Exakte akustische Analyse inklusive Konkurrenzvergleichen 

Pegelfestigkeit

Um die beiden Yamaha AV-Receiver richtig zu fordern, haben wir die Pegeltestreihen im All Channel-Stereo-Betrieb mit einem ausgewachsenen, sehr hochwertigen Standlautsprecher-Set durchgeführt. Somit haben wir verläßliche Ergebnisse erhalten, wie sich beide AV-Receiver unter extremen Bedingungen verhalten. im All Channel Stereo-Betrieb wird jeder Endstufe die volle Leistung abverlangt. Die ausladenden Center-  bzw. Rearlautsprecher nuLine DS-60 und nuLine CS-70 sind in der Lage, im Mehrkanal-Stereobetrieb auch sehr hohe Pegel zu erreichen, die großen nuLine 120 Standboxen sind in Bezug auf die Belastbarkeit sowieso meisterlich. 

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen gelang beiden Yamaha AV-Receivern eine positive Überraschung. Bereits der kleine RX-V459 zeigte sich auch deutlich erhöhtem Pegel im Mehrkanal-Stereo-Betrieb problemlos gewachsen und arbeitete selbst mit den großen nuLine 120 problemlos zusammen. Etwas schwierig wird es bei hohem Pegel allerdings, wenn für den viel Energie brauchenden Bassbereich kein aktiver Subwoofer zur Verfügung steht. Dann wirkt der Bass etwas aufgeweicht und büßt an Druck ein. Allerdings: Im Vergleich zur Konkurrenz schlägt sich der Yamaha vorzüglich und geht auch am 50 € teureren Pioneer VSX-916 vorbei. Der Kenwood KRF-V7090D, ebenfalls teurer als der RX-V459, muss sich auch in Bezug auf die Pegelfestigkeit geschlagen geben. Der 459 erwärmt sich deutlich, dies bringt aber selbst bei Dauerläufen keine leistungsbezogenen Nachteile mit sich. 

Der RX-V659 erbringt bei der Bewertung der Pegelfestigkeit eine superbe Leistung - so merkwürdig dies spontan bei einem 550 € kostenden AV-Receiver auch klingen mag. Aber die Souveränität, mit der dieser preiswerte Siebenkanal.-AV-Receiver im All Channel-Stereo-Betrieb OHNE zusätzlichen aktiven Subwoofer an den Tag legt, erreichen viele sehr deutlich teurere Konkurrenten nicht. Was sich in seiner Preisklasse bewegt, wird problemlos geschlagen. Der Denon AVR-2106 hat ebenso wenig Chancen wie der Harman Kardon AVR-140, und selbst der sehr pegelfeste Kenwood KRF-X9090D muss sich hinter dem Yamaha anstellen. Er klopft bereits an die Tür zur 1.000 €-Liga, ein Onkyo TX-SR703E kann sich nicht nennenswert von Yamahas Pegelkönner absetzen, und selbst der Onkyo TX-SR803E muss sich anstrengen, um den bärenstark aufspielenden 659 abzufangen. Dies gelingt ihm aber im direkten Vergleich erst nach einem größeren Zeitraum, der 1.399 € (!) kostende TX-SR803 wirkt dann noch dynamischer und frischer. Die Erhitzung ist beim Onkyo allerdings sogar noch eine Idee größer als beim Yamaha, der zwar auch heiß wird, allerdings kommt man nicht in bedenkliche Bereiche, in denen man schon Angst haben muss, dass der Gehäusedeckel schmilzt. 

Insgesamt erreicht der RX-V459 ein ausgezeichnetes, der RX-V659 sogar ein für seine Preisklasse hervorragendes Ergebnis. Dass es möglich ist, einen derartig preisgünstigen AV-Receiver, der zudem auch noch reichhaltig ausgestattet ist, so pegelfest zu machen, verdient höchsten Respekt. Wir wagen die Behauptung, dass es ausgesprochen schwer sein wird - auch für die Kontrahenten, die erst jetzt oder nach der IFA auf den Markt kommen, den RX-V659 noch vom Thron in Bezug auf die Pegelfestigkeit zu verdrängen. 

Filmton Mehrkanal

Beide Yamaha AV-Receiver erreichen hier deutlich voneinander abweichende Ergebnisse, die eine weitaus höhere Preisdifferenz suggerieren als die tatsächlichen 200 €. Um dies zu unterfüttern, geben wir verschiedene Filmsequenzen an, die die Unterschiede sehr gut verdeutlichen. Nehmen wir als erste Sequenz die Szene aus "Behind  Enemy Lines" auf der siebten DTS Demo DVD. In diesem Ausschnitt ist vieles enthalten: Dynamiksprünge, bombastische Explosionen und auch kleine Nebengeräusche wie ein im Hintergrund bellender Hund oder aber eine zuschlagende Autotür.  Der RX-V459 leistet sich zwar keinen großen Einbruch, reproduziert aber etwas synthetisch, kurzum es kommt keine tiefere Emotionalität auf. Er spielt eben so, wie man es von einem Einsteigermodell erwarten kann, aber auch nicht mehr. Wir sehen keinen großen Fortschritt gegenüber dem Yamaha RX-V457, der sogar runder und kräftiger aufspielt. Kleiner Vorteil des 459 ist der etwas differenziertere Hochtonbereich. Man muss nicht zu einem sündhaft teuren AV-Receiver-Modell greifen, um zu demonstrieren, wie viel mehr geht. Es reicht der RX-V659, der schon beinahe sensationell aufspielt. Die Yamaha-eigenen, sehr guten Cinema DSP-Programme entfalten beim 659 viel deutlicher eine Gewinn bringende Wirkung als beim 459. Nimmt man beispielsweise das "Spectacle"-DSP, ist es im höchsten Maße beachtlich, wie der 659 aufspielt: Die kleinen Nebeneffekte der vorliegenden Sequenz werden klar und sehr gut akzentuiert herausgearbeitet, gleichzeitig aber leidet nicht die Dynamik der gesamten Vorstellung. Vielmehr gelingt es dem RX-V659, die vor Kraft berstenden Explosionen sehr nachdrücklich und fundiert in den Hörraum zu übertragen. Dabei beeindruckt die differenzierte Struktur, die dafür sorgt, dass der Hörer nicht einfach nur Krach vernimmt, sondern sofort nachvollziehen kann, dass es sich um eine Explosion handelt. Das Hochschießen der Stifte der Granaten, dieses schnelle, hochfrequente Geräusch, überträgt der 659 sehr deutlich besser als der 459. 

Auch bei "Star Wars Episode III" sind große Unterschiede herauszuhören. Mit dem "Sci-Fi"-DSP erzielt der RX-V659 eine räumlich dichte, sehr dreidimensionale Darstellung, die sich selbst in deutlich höheren Preisklassen sehr gut machen würde. Auch exzellente, teurere Konkurrenten wie ein AVR-335 von Harman Kardon oder sogar ein Onkyo TX-SR703E erzielen nicht ganz die kraftvoll-intensive Darstellung, die dem 659 gelingt. Das Spielerische, beinahe schon Lässige, das ist ein besonders erstaunliches Element in der Spielweise des Yamaha. Es scheint, als würde ihn die hervorragende Wiedergabe kaum Mühe machen, denn er baut so viele Details in die gesamte Struktur ein, dass man nur überrascht vom kompletten Klangbild sein kann. Die Eröffnungssequenz des dritten Star Wars-Teils gelingt sehr gut, viele Details der atemberaubenden Raumschlacht über Coruscant hält der 659 für den Zuhörer bereit. Die massiven Bassattacken überträgt der preisgünstige 659 wie ein deutlich teureres Modell. Durch die gelungene Auslegung des Sci-Fi-DSPs, das eine jederzeit spürbare Weitläufigkeit erzielt und gleichzeitig mit dem klaren, aber sehr harmonisch abgestimmten Hochtonbereich nie aggressiv erscheint, sind hohe Pegel problemlos möglich, die eines zeigen: Der RX-V659 ist bereits eine richtige kleine Heimkinomaschine und nicht nur ein sehr guter Surroundreceiver. 

Das zeigt sehr deutlich auch der Vergleich mit dem RX-V459. Dieser wirkt zugeschnürter, weniger dynamisch, und gerade der Mitteltonbereich - dies verdeutlichen die Dialogszenen im dritten Star Wars Teil - wird etwas vernachlässigt. Hier fehlt es an Tiefgang und Struktur, beides bringt der 659 mit und sorgt so für einen ungleich höheren Erlebnisfaktor. Der kleine 459 muss sich in Bezug auf die Güte der Filmtonwiedergabe dem Pioneer VSX-916 klar geschlagen geben, dieser erzielt ein deutlich emotionaleres, klareres Klangbild mit gelungener Mitteltonwiedergabe und insgesamt mehr Frische. Daher bleibt der 916 in seiner Preisliga die Nummer 1. Allerdings, so hart es klingt - schließlich macht der Pioneer VSX-916 auch manchem 500 bis 600 €-Modell durch seine hohe akustische Reife Konkurrenz - gegen den RX-V659 hat der 916 keine Chance. In keiner Disziplin kommt er auch nur annähernd an die überragenden Leistungen des 659 heran, der dadurch auch den Denon AVR-2106 und den Onkyo TX-SR603E auf die Plätze verweist. Er detailliert noch besser als der Onkyo und bietet noch mehr Raumgefühl und Nachdruck als der Denon. Beide Modelle, sowohl AVR-2106 und TX-SR603E, sind nach wie vor  ausgezeichnete Modelle, man merkt aber, dass Yamaha sich beim 659 besondere Mühe gegeben hat, die Klassenführerschaft zu übernehmen, denn auch der RX-V757, damals ein brillanter AV-Receiver, wird vom neuen Modell geschlagen: Noch besser verdeutlicht der 659 die Wirkung der Yamaha DSPs, der Hochtonbereich wirkt bei hoher Lautstärke noch weniger störend und die Stimmwiedergabe ist beim 659 facettenreicher, was man insbesondere bei Frauenstimmen merkt. 

Diese gesamten Tugenden machen auch die "Sahara"-DVD zu einem echten Erlebnis auf dem RX-V659. Die massiven Actionszenen werden mit dem nötigen Nachdruck aufbereitet, das "Adventure"-DSP arbeitet aber auch den Music Score sehr gekonnt ein und sorgt für eine hohe Homogenität im Klangbild. In ruhigen Szenen kommt dank der erneut überzeugenden Detaillierung keinerlei Langeweile auf, der 659 schafft stets eine realistische Atmosphäre. Auch dieser Film ist wieder ein Beispiel dafür, wie hilfreich die DSP-Programme des 659 sind, mit dem "Adventure"-DSP wird eine Klangwelt geschaffen, die im Detail dichter, weitläufiger und stimmiger wirkt, wenn man zum Vergleich den "normalen" Dolby Digital Modus ohne die Zusatz-Nachbearbeitung des Yamaha hört. Der 459 kann auch bei Sahara nicht den Anschluss finden, er ist zurückhaltender und weniger intensiv ausgelegt. Er erbringt gute Leistungen, ohne Zweifel, denn er klingt nie aggressiv oder störend, man kann ihm problemlos auch über längere Zeit zuhören. Allerdings schafft er es nicht, neue Bestmarken zu setzen. 

Musik Mehrkanal

In Bezug auf die Mehrkanal-Musikwiedergabe sind die Voraussetzungen für preisgünstige AV-Receiver nicht unbedingt gut, ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Dies verdeutlicht auch wieder der RX-V459, der bei "Jarre in China" seinen Job zwar prima macht, das Auditorium jedoch nicht besonders tiefgründig mit einbezieht. Man fühlt sich immer als Zuhörer, eine gewisse Distanz zu den akustischen Geschehnissen ist nicht zu verleugnen. Die Detailarbeit des 459 ist voll befriedigend, hier liegt er solide im Klassenschnitt. Hervorragend tritt erneut der RX-V659 auf, der eigentlich alles richtig macht. Er baut eine vielschichtige Surround-Klangkulisse auf, die sehr dynamisch reagiert und somit auch mit den schnellen Effektkombinationen der Jarre-DVD ohne Schwierigkeiten zurechtkommt. Wir würden für die Jarre-DVD empfehlen, beide Yamahas "pur" und ohne DSP laufen zu lassen, dann wirkt das Ergebnis sehr authentisch, die Effekte kommen insbesondere beim 659 mit hoher Klarheit zum Ausdruck. 

Auch Ludwig van Beethoves "Pastorale" klingt im normalen DTS- oder Dolby Digital-Modus am besten. Der RX-V659 kann wiederum mit seinem nachdrücklichen, zugleich aber angenehmen und detaillierten Klang viele Punkte sammeln. Was für einen 550 € AV-Receiver sehr löblich ist: Er arbeitet selbst die Streicher im Orchester klar heraus und geht auch bei Violinensolos nicht unter, sondern schafft einen frischen, klaren Hochtonbereich, so dass man durchaus auch mit höherem Pegel hören kann, ohne unter einem spitzen, anstrengenden Klangbild zu leiden. Der RX-V459 schlägt sich wacker und kann ebenfalls einen angenehmen, nie störenden Klang bieten, der aber aufgesetzter und nicht so vielschichtig wirkt wie beim "großen Bruder". 

Surround-Aufpolierer/DSPs

Über die hervorragenden Yamaha DSP-Programme wurde in diesem Test schon einmal das ein oder andere Wort verloren. Wir möchten in diesem Abschnitt jedoch weitere Ratschläge erteilen, wie man die DSP-Programme besonders Gewinn bringend nutzen kann. Wichtig ist zunächst, dass man sich den Yamaha AV-Receiver ausführlich im Grundmodus, also ohne DSP-Nachbearbeitung, anhört, um die grundsätzliche klangliche Auslegung kennen zu lernen. Anschließend ist es dann hilfreich, sich mit dem Ausgangsmaterial auseinander zu setzen, welches mittels DSP-Nachbearbeitung optimiert werden soll. Gerade die Music-DSPs sind so zu verstehen, dass man durchaus die Spezifikationen ernst nehmen sollte, das heißt, die DSPs basieren auf realen akustischen Vermessungen. In der Bedienungsanleitung wird aufgeführt, was z.B. das Musik-DSP "Hall in Vienna" auszeichnet (hier im Test auf Seite 5), und wenn man eine Aufnahme, die unter gänzlich anderen Bedingungen entstanden ist, mittels des "Hall in Vienna" DSPs aufbereitet, braucht man sich nicht zu wundern, dass das Ergebnis akustisch nicht besonders beeindruckend ist. Hat man jedoch z.B. das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker (welches exakt in dieser Halle, im berühmten Musikvereinssaal in Wien, stattfindet) mit diesem DSP an, ist das Ergebnis im höchsten Maße begeisternd - wenn der Hörraum zu Hause ein wenig größer ist und nicht nur 15 Quadratmeter. Zwar kann man durch entsprechende Editiermöglichkeiten jedes DSP-Programm an den Hörraum relativ stimmig anpassen, damit das "Hall in Vienna"-DSP jedoch seine Wirkung wirklichkeitsgetreu entfalten kann, sollte der Hörraum schon ein wenig größer sein. Die Cinema DSP-Programme sind ebenfalls sehr nützlich. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Optimierungen im Detail stattfinden und nichts "verbogen" wird, was auch der DVD enthalten ist. So wirkt beispielsweise die Tiefenstaffelung der Front-Klangkulisse noch überzeugender, oder das Surround-Panorama erscheint noch vielschichtiger. Dies sind die kleinen, aber feinen Differenzen, die den Filmspaß gerade für erfahrene Hörer nochmals steigern können. 

Die normalen Surround-Aufpolierer Dolby Pro Logic IIx und DTS Neo:6 sind beide überzeugend integriert, die Dolby PLIIx-Implementierung wirkt aber noch besser gelungen, was man insbesondere beim RX-V659 nachvollziehen kann. Im Musik-Modus offeriert sie das bessere Volumen, ohne schlechter zu detaillieren, im Movie-Modus ist die gesamte Surround-Klangkulisse ausdrucksvoller, der Bass tritt kraftvoller auf. Neo:6 wirkt im direkten Hörvergleich schmaler und zurückhaltender und kann keine so emotionale Atmosphäre schaffen. Bei hoher Lautstärke ist der homogene PLIIx-Sound ebenfalls hörbar überlegen. Hier merkt man auch beim kleinen 459 schon nach relativ kurzer Zeit den Unterschied. Insgesamt bietet gerade der RX-V659 eine erstklassige PLIIx-Integration, dies hat schon beinahe Tradition bei Yamaha. Mit dem hervorragenden Raumeindruck und der sehr guten Herausarbeitung von Einzelheiten geht der 659 auch in der Bewertung der Standard-Surroundaufpolierer in seiner Leistungsliga in Führung - ein eindrucksvoller Durchmarsch. 

Stereo-Klang

Der RX-V659 schafft nur eines nicht bei seiner grandiosen Jagd nach neuen Bestmarken: Den Denon AVR-2106 in der Stereo-Wertung vom Thron zu werfen. Hier baut der Denon nach wie vor die bessere Bühne auf und arbeitet noch mehr Details heraus. Anhand der Stereo-Bewertung sieht man auch, dass manche herausragende Eigenschaft länger Bestand hat, es stellt sich sogar die Frage, ob ein etwaiger Nachfolger des AVR-2106 dann noch besser im Zweikanal-Betrieb klingt. Fernab dieser Betrachtungen aber kann man beiden Yamaha-Receivern nichts Schlechtes nachsagen. Selbst der kleine RX-V459 erzielt brauchbare Ergebnisse. Er klingt zwar etwas zurückhaltend, aber dafür angenehm, und der Hochtonbereich erscheint ausgewogen. Der RX-V659 ist im Bassbereich antrittsstark, der Mitteltonbereich schließt sich nahtlos an und bietet eine gute Detaileinarbeitung. Der Hochtonbereich verfügt sogar über Anflüge von Brillanz, was für einen 550 € AV-Receiver im Stereobetrieb alles andere als selbstverständlich ist. 

Fazit

Die beiden Yamaha AV-Receiver sehen sich zwar sehr ähnlich, erzielen aber aufgrund der unterschiedlichen inneren Qualitäten völlig unterschiedliche Testergebnisse

Der RX-V459 bietet ein solides Leistungsprofil. Er ist ordentlich verarbeitet, relativ einfach zu bedienen und klingt angenehm. Die Ausstattung ist ordentlich, es fehlen aber ein Lautsprecher-Einmesssystem und eine siebte Endstufe. Insgesamt ein für Einsteiger empfehlenswerter AV-Receiver, der aber keine echten Glanzlichter setzen kann. 

Der RX-V459 erreicht überall solide Bewertungen, vermag es aber nicht, durch überdurchschnittliche Leistungen auf sich aufmerksam zu machen

Test 16. Juli 2006
Einsteigerklasse
Preis-/Leistungsverhältnis

Der RX-V659 hat sich im harten Testeinsatz hervorragend bewährt und erzielt in vielen Einzelwertungen neue Bestmarken. Es ist im höchsten Maße erstaunlich, wie wenig selbst der anspruchsvolle Hörer vermisst, wenn er sich den neuen Siebenkanal-Receiver in sein Home Cinema stellt. Der 659 beeindruckt mit seinem klaren, gleichzeitig angenehmen und fundierten Sound, mit seiner reichhaltigen und praxisgerechten Ausstattung und der sehr einfachen, übersichtlichen Bedienung. Das Lautsprecher-Einmesssystem arbeitet schnell, zuverlässig und präzise, die Videokonvertierung ist hervorragend. Die Fernbedienung bietet einen ausgezeichneten Bedienkomfort. Den Schlusspunkt zum großen Erfolg des 659 setzt die hochwertige Verarbeitung. 

Der RX-V659 setzt überall Glanzlichter: Akustisch erzielt er in praktisch jeder Disziplin Bestnoten, die Ausstattung ist üppig, die Bedienung sehr einfach und die Verarbeitung hochwertig. Ein Highlight 2006 - daher die Aufwertung in die Mittelklasse 

Test 15. Juli 2006
Mittelklasse
Preis-/Leistungsverhältnis

 

Test: Carsten Rampacher und Thomas "High Speed" Hermsen 
Text und Redaktion: Carsten Rampacher
15. Juli 2006

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