XXL-TEST: Teufel Theater LT7 Wireless
Aktiver Subwoofer M 7200 SW - Technik und Ausstattung, Gebrauch in der
Praxis (Teil 2)
Wozu werden parametrische Equalizer bei aktiven
Subwoofern verwendet? Nun wenden wir uns dem Praxis-Gebrauch des
eingebauten dreibandigen parametrischen EQs zu - und fragen zuerst: Was kann ich
mit diesem tatsächlich anfangen? Meist werden paramterische EQs in Subwoofern dazu eingesetzt, um
gegen störendes Bass-Dröhnen anzukämpfen. Bass-Dröhnen entsteht bei
sogenannten Raummoden - mit aktueller Kleidung haben diese allerdings nichts
gemein, vielmehr verbergen sich dahinter sogenannte "stehende Wellen",
die beim Erreichen der Eigenresonanzfrequenzen des jeweiligen Hörraums
auftreten. Die Eigenfrequenzen sind abhängig von der Größe des Hörraums
beziehungsweise mit dem Abstand der Wände zueinander: Es kommt bei derjenigen
Frequenz, deren Wellenlänge doppelt so groß ist wie der Abstand der parallelen
Wände zueinander, zur Entstehung einer stehenden Welle, d.h., die
entstehende Schallwelle wird zwischen den beiden Hörraumwänden mehrfach
reflektiert - man kann bereits erahnen, was dies akustisch bedeutet: Der
entstehende Ton ist im Vergleich zum akustischen Rest zu laut und lang und sorgt
somit für klangliche Disharmonie - technisch ausgedrückt kommt es, wenn ein
Basslautsprecher mit tief nach unten reichendem Frequenzgang den Raum zu
Eigenschwingungen anregt, zu starken Überhöhungen ("Peaks") im
Frequenzgang. Beim M 7200 SW mit seinem enormen Tiefgang ist dies also
insbesondere ein Thema. Die erste stehende Welle, aus der sich die weiteren
stehenden Wellen rechnerisch ableiten lassen, wird auch "Grundmode"
genannt. Weitere stehende Wellen entstehen dann bei ganzzahligen Vielfachen der
Grundmode. Üblich sind solche Überhöhungen im Frequenzgang besonders in
großen Räumen und/oder in Fällen, in denen der aktive Subwoofer weit von der
Hörposition entfernt aufgestellt ist. Der
Nutzen eines dreibandigen paramterischen EQs

Insgesamt drei Filter können gesetzt werden
Nun hat der M 7200
SW gleich einen Dreiband-Equalizer, was das exzellente Ausstattungsprofil zeigt.
Der SVS PB12-Plus beispielsweise
kommt mit lediglich einem Einband-EQ, mit dessen Hilfe dann verständlicherweise
nur der größte Peak entsprechend bekämpft werden kann. Der M 7200 SW hingegen
bringt durch seinen Dreiband-EQ die Möglichkeit mit, gleich bis zu drei
Frequenz-Peaks abschwächen zu können. Die Justagemöglichkeiten des
eingebauten EQs reichen sogar bis in den positiven Bereich (+ 3 dB), allerdings
ist dies in der Praxis kaum von Relevanz. Vielmehr zählt es, störende
Bass-Spitzen, die die Klangharmonie, wie oben beschrieben, beeinträchtigen,
möglichst drastisch abzuschwächen. Um allerdings zu wissen, wo der
parametrische Equalizer seine Arbeit verrichten soll - mit anderen Worten, bei
welcher Mittenfrequenz, welcher Bandbreite und mit welchem Pegel er einzusetzen
ist, muss zunächst das akustische Profil des jeweiligen Hörraums ermittelt
werden. Der Hörraum Hierzu wollen wir
auch einige erklärende Worte beifügen. Lange nicht alle Surround- und Home
Theatre-Fans haben für ihr Hobby einen eigenen Raum, in dem nur die
Mehrkanalanlage aufgestellt ist und der daher entsprechend akustisch optimiert
werden kann, um perfekte Voraussetzungen bieten zu können. Ferner ist es
möglich, in solchen speziellen Heimkinoräumen den aktiven Subwoofer so
auszurichten, dass bereits prinzipiell kaum Auslöschungen oder drastische
Überhöhungen hinsichtlich des Frequenzganges Platz greifen.
Mehrkanal-Liebhaber, die also einen eigenen Raum haben, haben bereits
hervorragende Voraussetzungen für ein harmonisches Klangbild und benötigen die
Hilfe hochleistungsfähiger DSPs und EQs viel weniger als der
"normale" Multichannel-Freund, der seine Anlage vielleicht im
Wohnzimmer oder im Home Office aufbaut. Gerade designorientierte Ensembles wie
das Theater LT7 eignen sich hervorragend zur Integration auch in hochwertige
Wohnlandschaften. Nun aber stehen bestimmt Möbel im Wohnraum, zudem kann der
Aufstellungsort des aktiven Subwoofers nicht beinahe beliebig ausgewählt
werden, sondern es bieten sich nur wenige alternative Aufstellungsmöglichkeiten
an, und jede dieser Aufstellungsmöglichkeiten ist irgendwie kompromissbehaftet.
Im Gegensatz zum Heimkinoraum macht es sich, gerade wenn man im Bunde der Ehe
glückliche Stunden miteinander verbringen möchte, weniger gut, wenn
ausladende, einer homogenen Akustik förderliche Wallpanels im Raum Aufstellung
beziehen. Hier wird dann die glückliche Zweisamkeit auf eine harte Probe
gestellt. Also herrschen im normalen Durchschnittswohnzimmer bereits keine
besonders guten akustischen Bedingungen vor, wenn dann noch Faktoren wie ein
sehr resonanzfreudiger Bodenbelag hinzukommen, sind klangliche Disharmonien
größeren Ausmaßes praktisch vorprogrammiert. Genau hier nun greifen die
Funktionen des M 7200 SW. Um das akustische Profil des
Hörraums zu ermitteln, greift man auf das umfangreiche Zubehör des M 7200 SW
zurück, man benötigt folgendes: 
"Teuflisches"
Zubehör: Testton-Disc und SPL-Meter 
Hier
trägt man später seine gemessene Frequenzkurve ein
-
Den mitgelieferten Schalldruckmesser. Teufel geht extra in
der Bedienungsanleitung darauf ein, dass das Sound Pressure Level Meter
lediglich ein Zubehörteil ist, wer auf allerhöchste Messpräzision Wert
legt, sollte sich also extern ein besonders genaues SPL Meter besorgen.
-
Die mitgelieferte Testton-CD
-
Das Blatt Papier aus der Bedienungsanleitung, auf dem ein
Graph mit dB-Zahlen auf der y-Achse und mit Frequenzen auf der x-Achse
abgebildet ist. Die zum Graphen gehörige Kurve gilt es, zu ermitteln.
-
Einen Bleistift.
Grenzen der EQ-Justage
Bei allen Möglichkeiten, die der parametrische EQ des M 7200 SW
auch bietet, so sind doch Grenzen gesetzt. So liegt der höchstmögliche Faktor
für die Güte bei maximal 6,1, wenn man allerdings einen extrem hohen, schmalen
Peak hat, kann es sein, dass der errechende Gütefaktor noch deutlich höher
liegt. Hier kann man als Annäherung dann maximal diese 6,1 nehmen. Auch
bezüglich des Pegels und der Mittenfrequenzen ist man natürlich nicht völlig
frei bei der Dateneingabe am Teufel-Subwoofer. Daher nimmt man die Werte, die
dem errechneten bzw. gemessenen Resultat am nächsten kommen.
Zu treffende Einstellungen - Vorbereitung der
Messung

Das SPL-Meter im Auslieferungszustand

Die Einstellungen im Detail

Korrekte Einstellungen: Weighting auf "C", Response
auf "Slow"

Für die Ermittlung der Referenzlautstärke wird der "Range"-Regler
auf die Einstellung "70" justiert
a) Der aktive Subwoofer muss am AV-Receiver und am Stromnetz
angeschlossen sein. Am AV-Receiver muss sich ein angeschlossener DVD- oder
CD-Player befinden.
b) Im nächsten Schritt nimmt man das Pegelmessgerät zur Hand. Hier ist die
Schutzlasche von der Batterie zu entfernen. Der Schalter "Weighting"
muss auf "C" gestellt werden, denn nur dann wird der volle
Frequenzumfang berücksichtigt. "Response" wird auf "Slow"
gesetzt. Der "Range" Regler, der den gerade aktuellen dB-Messbereich
umschreibt, wird anfänglich auf "70" gesetzt. Im nächsten Schritt
wird die Test-CD gestartet. Der erste Track auf der Test-CD dient dazu, die
Referenzlautstärke einzustellen.
Die Messung:
Die übliche Hörposition wird eingenommen. Das SPL-Meter ist
exakt an der Hörposition zu fixieren, man darf, um korrekte Ergebnisse zu
erhalten, das SPL-Meter während der Messreihen nicht in seiner Position
verändern. Nun wird der Track 1 der Testton-CD abgespielt. Die
Referenzlautstärke ist erreicht, wenn das SPL 75 dB anzeigt. Diese 75 dB
entsprechen auch der Mitte des leeren Frequenzgangblattes. Nachdem der
Referenzpegel eingestellt ist, kann mit der eigentlichen Messung begonnen
werden. Hierzu dienen die 45 verschiedenen Testtöne auf der Testton-CD, die bei
15 Hz, also tief im subsonischen Bereich, beginnen und bei 190,49 Hz aufhören.
Die zum jeweiligen Track gehörenden Frequenzen finden sich auf der x-Achse des
Graphen eingetragen. Nun ist zu jedem Track bzw. jeder einzelnen Frequenz der
entsprechende dB-Wert einzutragen. Nach abgeschlossener Messung sind die
einzelnen Punkte, die ermittelt wurden, miteinander zu verbinden.
Die Interpretation der Messung
Sind die Messungen beendet, gilt es nun, dies Ergebnisse zu
interpretieren. Sicherlich werden Sie erstaunt sein, wie "wirr" das
Ergebnis aussieht, hohe Berge, tiefe Täler - das ist aber völlig normal und
deutet nicht auf eine falsche Messprozedur hin. Abhängig von der Raumantwort
gestaltet sich die Kurve, und da in der Praxis nahezu normal genutzte Raum eine
andere Raumantwort abgibt, ist es nicht verwunderlich, wenn die ermittelte Kurve
bei jedem individuellen Anwender auch anders aussieht. Nun sollte man die
größten Überhöhungen heraussuchen - maximal drei kann man mittels des EQs im
M 7200 SW entsprechend bearbeiten. Je nach Hörraum kann es sein, dass im
gemessenen Frequenzspektrum auch gar keine drei richtigen Peaks, sondern z.B.
nur zwei zu finden sind. Dann verwendet man von den drei EQ-Bändern nur zwei.
Sind es deutlich mehr Peaks als der EQ Bänder hat, muss man sich, wie eben
bereits beschrieben, die größten Überhöhungen vornehmen. Übrigens: Sollte
es bereits im Bereich bis 30 Hz zu deutlichen Überhöhnungen kommen, und gibt
es im weiteren Verlauf noch einige andere deutliche Peaks, dann kann man sich
den ersten Peak getrost sparen, denn unter 30 Hz gibt es - mit Ausnahme
von Testton-Discs und einigen wenigen Filmen - kaum Effekte oder Tonanteile auf
CDs und DVDs, so dass die Bearbeitung eines solchen Frequenz-Peaks kaum von
wirklicher Relevanz ist.
Wenn man sich nun die einzelnen Überhöhungen anschaut, so
ist festzustellen, dass jede von ihnen von anderer Statur ist: Mal ein sehr
spitzer Zulauf und eine insgesamt sehr schmale Gestalt, mal eine breite, rundere
Überhöhung. Nun beschreiben wir, wie derartige Bass-Peaks mittels der
vorhandenen Tools effektiv zu bekämpfen sind. Zunächst gilt es, den
Anfangs- und den Endpunkt unsere Frequenzerhöhung zu ermitteln. Mit Anfangs-
und Endpunkt sind die Koordinaten auf unserem Graphen gemeint, die als erste
oberhalb unserer Referenzlautstärke liegen (Anfangspunkt) und als letzte noch
oberhalb der Referenzlautstärke liegen (Endpunkt). Anfangs- und Endpunkt werden
addiert und anschließend durch zwei geteilt, das Ergebnis ist die sogenannte
"Mittenfrequenz", die wir später zur Berechung des sogenannten
"Gütefaktors" (oder Q-Faktor) benötigen. Der Gütefaktor umschreibt
den Umfang, über den die Abschwächung wirksam werden soll. Es gilt: Je höher
der Gütefaktor liegt, desto spitzer läuft die Überhöhung zu. Eher sanft
abfallende, breite Überhöhungen sind mit einem niedrigen Gütefaktor
verbunden. Dass dem so ist, hängt mit der Berechung dieses Gütefaktors
zusammen. Dieser berechnet sich aus der Mittenfrequenz geteilt durch die
Bandbreite. Wie man die Mittenfrequenz berechnet, haben wir bereits beschrieben
- kommen wir nun zur Bandbreite. Um diese zu ermitteln, ziehen wir zunächst vom
allerhöchsten Punkt, also der Spitze unserer Überhöhnung. jeweils 3 dB ab -
und suchen diesen Punkt sowohl auf der ansteigenden als auch auf der abfallenden
Seite. So bekommt man zwei neue Koordinaten, die F1 und F2 genannt werden. F1
ist dabei die Koordinate, die im ansteigenden Teil liegt, F2 die Koordinate mit
der höheren Frequenz auf der abfallenden Seite. Um nun die Bandbreite zu
ermitteln, wird F1 von F2 abgezogen, also F2 - F1. Mit unserem jetzigen
Kenntnisstand können wir anschließend die Berechnung der Güte vornehmen:
Mittenfrequenz
------------------------- = Güte
Bandbreite
Um das Ganze ein wenig "mit Leben" zu füllen, setzen
wir in ein Rechenbeispiel unsere bei unseren Messungen in einem normalen
Wohnraum der Größe von 33 Quadratmetern ein:
Peak 1:
-
Anfangspunkt der Frequenzüberhöhung: 47 Hz
-
Endpunkt der Frequenzüberhöhung: 62 Hz
-
Mittenfrequenz: 47 Hz + 62 Hz : 2 = 54,5 Hz
-
Höchster Punkt unserer Überhöhung: 84 dB
-
Ermittlung von F1 und F2 ( auf beiden Seiten - 3 dB unter
höchstem Punkt, also jeweils 81 dB) ergeben 49,04 Hz für F1 und 56 Hz für
F2
-
Ermittlung der Bandbreite: F2 - F1, also 56 Hz - 49,04 Hz =
6,96 Hz
-
Ermittlung der Güte: 54,5 Hz
-------- = 7,8
6,96 Hz
In diesem Falle haben wir es mit einer sehr hohen Güte zu tun,
was mit dem sehr spitzen und steilen Profil unserer Überhöhung zusammenhängt.
Beim M 7200 SW ist maximal 6,1 als Gütefaktor einzustellen, also wählen wir
für diese sehr spezielle Überhöhung als Annäherung den höchstmöglichen
Einstellwert von 6,1.

Einstellmöglichkeit für den Pegel, mit dem die Abschwächung
erfolgen soll
Nun fehlt uns noch der dB-Betrag, also der Pegel, um den
abgeschwächt werden soll. Hier gibt es keine allgemeine Formel, nach der man
vorgehen kann, daher raten wir zu folgender Vorgehensweise: Zunächst sollte man
sich die Überhöhung sehr genau anschauen. Ist sie sehr spitz zulaufend und hat
eine extrem hoch liegende Güte, kann man beinahe mit der dB-Zahl abschwächen,
die zwischen dem höchsten Punkt der Überhöhung und dem Referenzpegel liegt.
Beispiel: Unser Referenzpegel liegt bei 75 dB, unser absoluter Peak bei 84 dB -
eine Differenz von - 9 dB. Da der Peak wie bereits beschrieben sehr kurz und
heftig ausfällt, ist beinahe während des ganzen Gebildes eine nahe an 9 dB
liegende Pegeldifferenz vorhanden. Hier kann man also mit 8 oder 9 dB
abschwächen. Nachdem der Pegel, um den abgeschwächt wird, eingestellt wurde,
kann man sich das Ergebnis anhören - und sollte eine weitere Messung
durchführen, ob die Überhöhung a) effektiv bekämpft wurde und b) ob nicht
Randbereiche, die im Bereich des Referenzpegels lagen, mit abgeschwächt wurden.
Ist b) der Fall, so kann man normalerweise die Güte erhöhen, um den Peak aus
den Randbereichen, die sich im korrekten Pegelspektrum befinden und die nicht
abgeschwächt werden sollen, herauszuschieben. In diesem speziellen Fall, wo wir
einen höheren Gütefaktor haben, als sich überhaupt einstellen lässt, wäre
nur eine mildere Abschwächung die Alternative, also den dB-Wert nach unten zu
korrigieren.
Bei unserem zweiten Peak sind die Voraussetzungen vollkommen
anders:
Peak 2:
-
Anfangspunkt der Frequenzüberhöhung: 82 Hz
-
Endpunkt der Frequenzüberhöhung: 101 Hz
-
Mittenfrequenz: 82 Hz plus 101 Hz : 2 = 183,5 Hz
-
Höchster Punkt unserer Überhöhung: 84 dB
-
Ermittlung von F1 und F2 ( auf beiden Seiten - 3 dB unter
höchstem Punkt, also jeweils 81 dB) ergeben 84,85 Hz für F1 und 100,91 Hz
für F2
-
Ermittlung der Bandbreite: F2 - F1, also 100,91 Hz - 84,85
Hz = 16,06 Hz
-
Ermittlung der Güte: 183,5 Hz
-------- = 5,71
16,06 Hz

Mit der Justage des 2. Filters widmen wir uns der Eliminierung
eines weiteren Bass-Peaks
Hier, in diesem Fall, können wir exakt und zielgenau mit dem M
7200 SW eingreifen, da der Gütefaktor 5,7 im Menü vorhanden ist. Da es sich um
einen Peak mit niedriger Güte handelt, setzen wir hier eine Abschwächung um 6
dB ein.
Die Auswirkungen unserer Maßnahmen in der
täglichen Hörpraxis, Fazit der Ausstattungswertung für den M 7200 SW Digital
Sie werden es vermutlich bereits bemerkt haben - Zeit und etwas
Geduld sollte man schon mitbringen, wenn man seinen aktiven Subwoofer korrekt
justieren möchte. Allerdings sind die Auswirkungen auch in der Praxis deutlich
zu bemerken. Der Bass wirkt satt und klar, unschönes Aufschaukeln und Dröhnen
hat sehr merklich abgenommen. Der Vorteil des M 7200 SW liegt darin, dass
maximal gleich drei Frequenzbänder zu bearbeiten sind - sehr deutlich
besser als ein sonst üblicher Einband-EQ in parametrischer Ausführung. Wie man
nun im einzelnen die Einstellungen vornimmt, hängt natürlich auch vom eigenen
Hörgeschmack ab. Bilanzierend setzt der M 7200 SW neue Maßstäbe bezüglich
Anwendungsgebieten und Ausstattung, und dies trotz seines mehr als fairen
Preises. Selbst ohne Miteinbezug der Preisklasse dürfte es schwer fallen,
derzeit einen innovativeren, besser und sinnvoller ausgestatteten Subwoofer als
den M 7200 SW Digital zu finden. Daher passiert etwas, was nur ausgesprochen
selten vorkommt: Der M 7200 SW kassiert in der Ausstattungsdisziplin die
absolute Höchstwertung und bekommt die Note "Perfekt".
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