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Unsere Preis-/Leistungschampions: Hier bekommen Sie besonders viel für Ihr Geld! 

10.04.2006 (cr)

Natürlich kosten hochwertige AV- und Stereokomponenten aus objektiver Sicht größtenteils durchaus erwähnenswerte Beträge - allerdings ist die Investition auch mit großem audiovisuellen Vergnügen verbunden, wenn man sein Geld richtig einsetzt und mit Sorgfalt seine Favoriten auswählt. Wer, ohne lang zu überlegen, zu einer sehr günstigen Lösung greift, wird in vielen Fällen nicht glücklich mit seinem neuen Equipment - denn sehr preisgünstige Komponenten sind zwar, dies ist nicht zu verleugnen, für Hörer mit normalen Ansprüchen vielleicht ausreichend, für einen ansprechenden Mehrkanal- oder Stereogenuss jedoch nicht geeignet. Doch was versteht man nun unter einem "hochwertigen Gerät" ? Ist das Teuerste immer das Beste, oder können auch noch bezahlbare Offerten Herausragendes bieten? Und welche objektiv enorm teuren Modelle sind wirklich jeden Cent ihres Kaufpreises Wert? Wir geben Ihnen die Antwort -  denn im nun folgenden Text haben wir unsere Preis-/Leistungschampions aufgeführt. 

1. DVD-Player:

Der Denon DVD-1920 für 349 € ist ein echter Preis-/Leistungschampion, weil er nicht nur viel Ausstattung bietet, sondern auch mit wirklicher audiovisueller Güte überzeugt. Seine Bildqualität liegt auf einem Level, der bis vor kurzer Zeit noch der 800 €-Liga vorbehalten war, der interne De-Interlacer verrichtet ebenso talentiert seine Arbeit wie der interne Scaler. Die Audioqualitäten sind durchweg beachtlich. Selbst in einer besonders kritischen Disziplin, der Bewertung der Qualitäten als CD-Player-Ersatz, schneidet Denons Universalplayer prima ab. Einzige Nachteile sind das zu laute Laufwerk, das dafür mit einer hervorragenden Fehlerkorrektur aufwarten kann, und das unterdurchschnittliche Display. 

Bei einem Player für 2.000 € ist man kaum geneigt, von einem Preis-/Leistungschampion zu sprechen - doch im Falle des Marantz DV-9600 ist diese Titulierung durchaus berechtigt. Der DV-9600 bietet ein Bild, welches schon nahe an doppelt so teuren Vertretern der Bolidenliga liegt und die 800 bis 1.300 €-Leistungsklasse nochmals sichtbar hinter sich lässt. Mit dem praxisgerechten Video-EQ, der über frei programmierbare Speicherplätze verfügt, kommt der Marantz auch den Wünschen erfahrener und anspruchsvoller Anwender nach. Diese werden auch hoch erfreut sein vom tadellosen inneren Aufbau, dessen Krönung zweifelsohne die aufwändige D/A-Wandlungsplatine ist. Die Klangwertung belegt dann auch, dass der DV-9600 akustisch sehr talentiert ist, er klingt fein, lebendig und im höchsten Maße angenehm. Fazit: Dieses Spitzengerät, das sogar die Signalausgabe in 1.080p ermöglicht, ist für 2.000 € ein Schnäppchen für Technik-Gourmets.

2. Flachbild-TVs:

Der Xoro LCD-TV HTL 3212w ist ein absoluter Preis-/Leistungshammer, denn dieses sehr gute LCD-Gerät mit grafisch schönen Menüs und hochwertiger optischer Erscheinung findet sich bereits für ca. 1.050 € im Internet. Natürlich ist der Xoro HD-ready, doch das alleine heißt noch gar nichts, daher lassen wir lieber die Testpraxis sprechen. Die lebendige, tiefe Farbwiedergabe und die hohe Bildschärfe sind die großen Pluspunkte des HTL3212w, und selbst der Schwarzwert ist nicht unterirdisch schlecht, sondern absolut passabel. Kontrast und Helligkeit können ebenfalls einen positiven Eindruck hinterlassen, so dass man getrost festhalten kann: Der HTL3212w bietet besonders viel Fernseher fürs Geld. 

Die Fußball-WM kommt - und wir haben gleich den passenden Preis-/Leistungschampion im 42 Zoll-Format für Sie parat: Der Toshiba 42WL58P glänzt mit überragender Bildschärfe und hervorragender Detailtreue, doch das ist noch nicht alles: Auch Kontrast und Schwarzwert überzeugen, hinzu kommt ein wirksames Farbmanagement für die Detailoptimierung. Bereits in Werkseinstellung wirken die Farben gleichermaßen satt wie dynamisch. Die Akustik ist tadellos, besonders gefällt die prima Verständlichkeit von Stimmen. Die Anschlussbestückung mit 2 x HDMI: 3 x Scart, Komponente und PC-Analogeingang ist beispielhaft. Den 42WL58P gibt es bereits für Marktpreise um die 2.400 €, da heißt es: Zugreifen, und die Weltmeisterschaft kann beginnen. 

Wer einen der momentan besten Plasmas möchte, die der Markt bereit hält, muss kein Millionär sein, sondern nur etwas Geduld mitbringen: Der Pioneer PDP-436XDE ist mit 3.799 € (UVP) fürs Gebotene günstig, denn wir kennen kaum einen anderen Flachbildschirm, der insgesamt so ausgewogen und harmonisch ist. Das fängt beim schönen, elegant- und zeitlosen Design an, geht weiter mit dem Spitzenbild inklusive tiefem Schwarzwert und mit dem klangstarken Auftritt, und endet bei der vorbildlichen Bedienung inklusive nobler Aluminium-Fernbedienung. Wenn man so viel fürs Geld geboten bekommt - dann werden auch an sich teure Geräte zu wahren Preis-/Leistungsriesen. 

3. AV-Receiver

Er ist der absolute Champion, wenn es um das Preis-/Leistungsverhältnis geht: Der Yamaha RX-V2600 bietet Vollausstattung für 1.299 €, und hinzu kommt die exzellente Qualität aller verbauten Komponenten. Beispielhaft ist die DSP-Sektion, mit der Gewinn bringende Klangoptimierungen vorgenommen werden können. Beispielhaft ist das grafische On Screen Menü, das aussieht wie von einem Highend-DVD-Player. Herausragend arbeiten der interne De-Interlacer und der eingebaute Scaler. Die noble, Hightech-Flair ausstrahlende Optik macht den RX-V2600 vollends zum bezahlbaren Traum-AV-Receiver. 

Manche mögen es für dekadent oder anstößig halten, einen 5.499 € kostenden AV-Receiver hier überhaupt aufzuführen. Aber, mit Verlaub gesagt, wir sehen das gänzlich anders: Denn der Onkyo TX-NR5000E ist nach wie vor schlicht und einfach der beste AV-Reciever, den der Markt bietet. Er klingt über alle Maßen schön, kann aber auch mit verblüffender Gnadenlosigkeit zupacken, und er spielt zeigt gnadenlos auf, wie groß die Unterschiede auch noch zu anerkannt guten Geräten der 2.000 €- oder 3.500 €-Liga ist. Innerhalb seiner Klasse, also der Bolidenliga oder, wem das Wort nicht gefällt, der Leistungsklasse der Luxus-AV-Schaltzentralen, herrscht er ebenfalls souverän, was einfach daran liegt, dass der TX-NR5000E ein in jedem Detail schlüssiges und stimmiges Gesamtkonzept darstellt. Übrigens: Wer geschickt verhandelt, kann den Ausnahme-AV-Receiver bereits für rund 4.600 € übernehmen. Wer ihn einmal gehört hat, wird sich über dieses Highend-Schnäppchen freuen und hoffen, dass Onkyo endlich einmal Upgrade- bzw. Update-Module auf den deutschen Markt bringt. Der Tausendsassa ist nämlich sogar vollmodular aufgebaut. 

4. Mehrkanal-Lautsprechersysteme

Dieses 5.1-Set darf auf keinen Fall in unserer Liste fehlen: Das Teufel Theater 2 bietet für knappe 750 € ein überragendes Hörerlebnis, so dass selbst wir als erfahrene Tester nur ungläubig staunen konnten. Der basskräftige, dabei erstaunlich präzise aktive Subwoofer begeistert ebenso wie der natürlich und dynamisch darstellende Center, der zudem mit seinem großen Abstrahlwinkel auffällt. Die beiden Frontlautsprecher harmonieren nahezu optimal mit dem aktiven Subwoofer, und die Surroundkulisse ist dank der beiden Dipole des Theater 2 weitläufig und atmosphärisch dicht. Zu loben ist auch die ordentliche Verarbeitung, besonders gut haben uns die Teufel-typisch hochwertigen Lautsprecher-Schraubanschlüsse gefallen. 

Es ist keine Seltenheit: Sie bezahlen über 10.000 € für ein 5.1 Surround-Lautsprecherset, und trotzdem ist das akustische Ergebnis nicht überzeugend. Also: Sparen Sie lieber bares Geld und greifen Sie zum Nubert nuWave 125, CS-65 und AW-755-Set. Für 3.877 € bekommen Sie dann ein Paket, welches klanglich sowohl bei Mehrkanal-Musik als auch bei Filmton in DD oder DTS absolut begeistert. Die exzellente Pegelfestigkeit sorgt dafür, dass das Nubert-System den Begriff "Heimkino" sehr wörtlich nimmt. Bedrohlich wird es mit dem nuWave AW-75: Diesem recht kompakten Subwoofer mag niemand zunächst absolute Top-Leistungen zutrauen, aber Vorsicht: Dieses Teil geht wie die Angst. Entschuldigen Sie unsere saloppe Ausdrucksweise, aber sie wird dem massiv antretenden, schnellen und exakten nuWave 75 am besten gerecht. Mittels der verschiedenen praxisgerechten Einstellmöglichkeiten kann man den aktiven Subwoofer aus Schwäbisch-Gmünd auch optimal nutzen. Die großen CS-65 liefern als Center und im Surroundbetrieb eine eindrucksvoll-räumliche Darstellung ab und agieren auch bei der Wiedergabe von Musikmaterial sehr präzise. Die großen nuWave 125 sind auch fürs ambitionierte Stereohören ausgezeichnet geeignet. In einem unserer Hörstudios betreiben wir eben dieses Set an einem Onkyo TX-NR5000E im Bi-Amping-Mode. 

5. Stereo-Standlautsprecher

Was das Theater 2 bei den Surround-Sets darstellt, ist die Monitor Audio Silver RS-8 bei den Stereo-Standlautsprechern. An nichts merkt man, dass dieser äußerst talentierte, vielseitige Schallwandler mit lediglich 699 € pro Stück in der Preisliste steht. So erwachsen, so sensibel und so frisch klingt die RS-8, dass man sie ohne Probleme auch an wirklich hochwertiger Stereoelektronik betreiben kann. Dazu ist sie auch noch sehr pegelfest, so dass derjenige, der klassische Konzerte am liebsten in Originallautstärke hört, dies ohne Schwierigkeiten machen kann. Was dieser Spitzenlautsprecher akustisch leisten kann, bewies er an einer edlen Highendlösung von Restek, wo er in keiner Situation deplaziert wirkte. Ein höheres Lob kann man einem Lautsprecher dieser Preisliga kaum ausstellen. 

Highend zum Sparkurs aus deutschen Landen: Derjenige, der denkt, es sei nicht korrekt, bei einer pro Stück 1.250 € kostenden Box von "Highend" zu sprechen, könnte durchaus falsch liegen und sollte besser die Quadral Aurum 970 ausführlich Probe hören. Wir haben wochenlange Testreihen mit der Aurum durchgeführt, und sie liefert Leistungen, von denen manche angesehene Box der 2.800 €-Liga (LS-Stückpreis!) nur träumen kann. Feinfühlig löst sie auf, kraftvoll kommt der Bass, aber nie übertrieben, und glasklar, aber die aggressiv, ertönen die Höhen. Die Aurum 970 geht spielerisch jede Gangart mit: Eben noch sanft-verträumt, und nun dynamisch-kraftvoll - für den Hannoveraner Lautsprecher kein Problem. Zum überragenden akustischen Gesamteindruck kommt noch die makellose Verarbeitung - Quadral beweist, dass Lautsprecherbau vom Feinsten auch bezahlbar sein kann.

Text: Carsten Rampacher
10. April 2006

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