RSS FORUM KONTAKT IMPRESSUM


 

Alle Teufel-Tests
Toshiba-Tests

 HARDWARE-TESTS

XXL-TEST: Kann sich Onkyos DV-SP503E im Praxisbetrieb bewähren? (1/4)

31.01.2006 (cr) 

 

Einführung

Der Einstieg in die Universalplayer-Welt bei Onkyo beginnt aktuell bei 399 €. Für diesen Betrag kauft sich der geneigte Kunde den wahlweise in silberner oder schwarzer Ausführung lieferbaren DV-SP503E ein und erwirbt ein Modell eher konventionellen Zuschnitts. Damit ist gemeint, dass der DVD-Spieler nicht über ein HDMI-Interface verfügt, welches beispielsweise der 349 € kostende Kontrahent DVD-1920 aus dem Hause Denon mitbringt. Kein HDMI, also auch kein interner Scaler - diese Ausstattungsdefizite möchte der DV-SP503E durch andere Tugenden wieder aufwiegen. Beispielsweise durch die Onkyo-typisch klassisch-elegante Optik mit Aluminiumfront oder durch die bewährte Pioneer-Basistechnologie kombiniert mit Verfeinerungen der vor allem akustisch sehr versierten Onkyo-Ingenieure. Im Gegensatz zum Vorgänger DV-SP502E verfügt der DV-SP503E auch über ein Bassmanagement für den DVD-Audio- und SACD-Betrieb. Nun sind wir gespannt: Wie übersteht unser silberfarbenes Testexemplar unseren extragroßen Praxistest?

Die Aufteilung unseres Testberichtes:

Verarbeitung

Eine klassisch-elegante Optik findet sich bei günstigeren DVD-Playern nur noch selten. Viele Modelle sehen "hip" aus und sprechen damit eine ganz bestimmte, "lifestylige" Kundschaft an. Wer aber einfach einen schönen, zudem auch noch auf den zweiten Blick sehr gut verarbeiteten DVD-Spieler erwerben möchte, hat es nicht leicht. Wie gut ist es daher, dass es Modelle wie den Onkyo DV-SP503E gibt, der nämlich ziemlich genau die Wünsche der konservativ-schick orientierten potentiellen Käufer erfüllt. Dies zeigt sich beispielsweise anhand der Front aus gebürstetem Aluminium, die ordentlich eingepasst ist.

Ordentliche Passung der Alufront - wenn man allerdings sehr genau hinschaut, sieht man im Bereich der Kante oben im Bild eine kleine Ungenauigkeit in der Passung - das gibt aber nur minimale Punktabzüge

Das ist ausgezeichnet: Gerade von unten aus betrachtet ist die Verarbeitung vieler Geräte liederlich - ganz anders beim Onkyo DV-SP503E, hier wird eine makellose Qualität geboten. Das gibt Extra-Punkte auf das Onkyo-Konto

Während viele andere DVD-Player nur kleine Nippel unterm Gehäuse tragen, hat der DV-SP503E richtige Gerätestandfüße. Dass sie nicht in silbern, sondern in etwas tristem Schwarz gehalten sind, wollen wir dem Onkyo nicht wirklich ankreiden

Die Laufwerkslade ist einfach gelagert, wie es heute üblich ist. Die silberne Blende davor ist aus Kunststoff. Nicht überzeugend: Das Geräusch, wenn die Lade herausfährt, ist bei diesem Modell etwas zu laut

Das Display schafft zwar keine volle Punktmatrixauflösung, ist aber trotzdem nett anzusehen und weit von dem unterdurchschnittlichen Display des Denon DVD-1920 entfernt

Vorn neben dem Display ist eine komplette 2. Navigationseinheit ins Gehäuse eingelassen

Die mitgelieferte Fernbedienung entspricht dem Klassendurchschnitt in Bezug auf das gebotene Finish

 

Bewertung

Bemerkung: Sieben von zehn Sternen sind eine sehr ansprechende und keinesfalls selbstverständliche Bewertung in Bezug auf die Verarbeitungsqualität. Vorteil des Onkyo ist die elegante, zeitlose Optik inklusive schicker Aluminiumfront. Auch die Geräterückseite und vor allem auch die Geräteunterseite sind prima verarbeitet. Kleine Punktabzüge gibt es für die im Detail nicht akkurate seitliche Passung der Frontplatte, etwas größere Punktabzüge vergeben wir für die in Bezug auf Optik und Haptik nur durchschnittliche Fernbedienung, die durch ein aufwändigeres Exemplar ersetzt werden sollte. 

Technik/Aufbau

Der DV-SP503E ist als Universalplayer ausgelegt - wer in das Gerät hineinschaut, wird erstaunt feststellen, wie wenig Baugruppen für so viele Funktionen benötigt werden. Gerade bei preisgünstigeren Modellen, zu denen der 400 €-Onkyo auch noch gehört, werden keine teuren, hochpräzisen Spezialplatinen für jede einzelne Funktion (z.B. separate Audio-Analog- und Audio-Digital-Platine, HDMI-Platine, Video-Analog-Platine etc.) verbaut, sondern hier arbeitet man mit extrem stark integrierten Baugruppen.

 

Beinahe schon gähnende Leere: Innenleben des DV-SP503E

Auf dieser Platine, im Gegensatz zu den anderen beiden Platinen aus hochwertigem Platinenmaterial, befindet sich praktisch alles, was die Funktionsvielfalt des Onkyo ermöglicht

Einfach gehalten und nicht in einer eigenen Kammer untergebraucht ist das Netzteil des DV-SP503

Bewertung 

Bemerkung: Insgesamt wird in Bezug auf Aufbau und Technik "Hausmannskost" geboten. Ein 108 MHz/12-Bit Video-D/A-Wandler und 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler sind Standard, die De-Interlacingtechnik ist relativ einfacher Natur. Besonderheiten wie ein abgeschottetes Netzteil oder eine eigene Audio-Analog-Platine finden sich nicht. Daher ist auch die Bewertung durchschnittlich.

Vor auf Seite 2

HOME > HARDWARE-TESTS > ZURÜCK <