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XXL-TEST: AV-Receiver Denon AVR-4306 (7/7)
Klang Surround-Aufpolierer

Dolby Pro Logic IIx Music und DTS Neo:6 gefallen auch bei der Wiedergabe von Musikdateien vom iPod

Der AVR-4306 hebt, bedingt durch die im Vergleich zum Denon AVR-3806 stärkeren Endstufen, die Vorzüge von Dolby PLIIx (Music und Movie) besonders intensiv hervor. Gerade für effektreiche Musik (z.B. Trance/Techno, aber auch Orchestermusik mit großer Besetzung) ist PLIIx Music dem Konkurrenzprodukt von DTS, Neo:6, überlegen. Die Raumwirkung ist hervorragend, selbst bei nicht optimalem Ausgangsmaterial, z.B. bei Verwendung eines angeschlossenen iPods (auf dem die Musikdateien in komprimierter Form und nicht in bestmöglicher Qualität vorliegen) holt der 4306 noch eine erstaunliche Menge heraus. Auch bei hoher Lautstärke bleibt die Gesamtstruktur souverän und lässt weder Hektik noch einen dröhnenden Bass zu. Kontrolliert und klar zieht der Denon seine Bahn und öffnet gerade im 7.1 Betrieb ein schon panoramaartiges Soundfeld mit dichter, intensiver Struktur. Im Vergleich dazu wirkt Neo:6 weniger üppig, man könnte denken, der Decoder ist den "Weight Watchers" beigetreten. Der Raumeindruck ist schmaler, dafür ist Neo:6 sehr wendig, gerade wenn es z.B. um Virtuositäten wie ein Violinensolo geht, bietet Neo:6 einen hohen Reiz. Für Kammermusik oder Jazzkonzerte aus räumlich kleinen Clubs ist Neo:6 eine gute Alternative. Hier konnten wir aber keine Unterschiede zum Sound des  AVR-3806 in Neo:6 ausfindig machen.  Zusätzlich verfügt der AVR-4306 noch über verschiedene DSP-Programme: "Wide Screen",  "Super Stadium", Rock Arena", "Jazz Club" und "Classic Concert". Diese sollte man aber tunlichst nicht aktivieren, soll die Freude am Hören komplett erhalten bleiben. Problem dieser Programme ist vor allem der zu hohe Hallanteil, der einen großen Teil der brillanten Hochtonwiedergabe, die den 4306 ansonsten auszeichnet, zunichte macht. Klarer Ratschlag - Finger weg und PLIIx oder Neo:6 verwenden!

Klang Stereo

Bereits normal angeschlossen und nicht im Bi-Amping-Modus laufend, erzielt der AVR-4306 sehr gute Ergebnisse. Wer eine Klangqualität wünscht, die nahe am bekannten, traditionellen Hörstil ist, sollte alle EQ-Funktionen deaktivieren und im "Direct" oder "Pure Direct" Modus (hier wird u.a. sogar das Gerätedisplay abgeschaltet) hören. Dann bietet der Denon mit seinem klaren, kräftigen Klang eine ausgezeichnete Leistung. Doch nicht nur Klarheit und Kraft, sondern auch der gekonnte Umgang mit Details gehören zu den Vorzügen des 4306. Er schafft es, eine klar definierte virtuelle Bühne mit einer natürlichen Raumwirkung aufzubauen. Richtig los legt der Denon dann im Bi-Amping-Betrieb: Hier lässt er viele, auch teurere Konkurrenten einfach stehen. Was er bei "Always on my Mind"  und bei "Heart" sowie bei "Suburbia" von den Pet Shop Boys für ein nachdrückliches, schwungvolles Feuerwerk abbrennt, ist absolute Spitzenklasse. Die Mischung aus Frische, Dynamik und solidem Fundament erweist sich als sehr stimmig. Bei der gesamte James Bond HDCD "The essential James Bond" agiert der 4306 nachdrücklich - aber er hat immer ein Händchen dafür, die richtige Balance zu halten: Nie wummert der Bass oder stört durch übermäßige Intensität die Harmonie im Klanggefüge, sondern immer ist alles wohl austariert. So modelliert der Denon auch in leisen, Feinheit ausstrahlenden Passagen viele Einzelheiten heraus und liefert durch die sehr klare, aber nie aggressive Hochtonwiedergabe ein eindrucksvolles Resultat ab. 

Akustische Einordnung

Der AVR-4306 bringt überragende Klangeigenschaften mit - aber wo steht er im Vergleich mit der auch teureren oder günstigeren Konkurrenz? Fangen wir mit einem Kontrahenten aus eigenem Hause an: Der AVR-3806 konnte in unserem Test ebenfalls sehr positiv auffallen, was also macht der 600 € teurere AVR-4306 besser? Die klare Antwort: Mehr, als man erwarten kann. Der 4306 tritt hörbar vehementer an und bietet bei sehr hohem Pegel mehr Kraftreserven. Gerade bei mehrstündigen Dauerläufen mit großer Lautstärke agiert der AVR-4306 im direkten Vergleich souveräner und entspannter. Meistern tut auch der 3806 solche Hürden, aber er wirkt dann etwas angestrengter. Doch nicht nur für Pegeltreiber könnte sich der 4306 lohnen: Denn bereits bei Zimmerlautstärke entfaltet der größere der Denon-Brüder mehr Volumen und Weitläufigkeit. Es sind keine revolutionären Unterschiede - doch der versierte Anwender wird sie heraushören und wird, diese Prognose wagen wir, bereits nach kurzer Zeit den Aufpreis zum 4306 klaglos auf die Ladentheke legen. Der um eine Nuance frischere Hochtonbereich  ist ebenso Vorteil des AVR-4306 wie die substanzreichere, präzisere Stereowiedergabe. Bei PLIIx kommt der AVR-4306 mit kräftigerem Basseinsatz und nochmals gesteigertem Raumeindruck besonders gut zur Sache. 

Nehmen wir nun einen preisgünstigeren Konkurrenten, nämlich den halb so teuren Onkyo TX-SR703E. Dessen schöner, feinsinniger, bei Bedarf aber auch kräftiger Sound hat uns im Test ausgezeichnet gefallen. Nimmt man aber den 4306 als Sparringspartner, bemerken selbst nicht allzu erfahrene Hörer, dass sich hier deutlich mehr tut: Der Denon fügt allem akustischen Geschehen mehr Tiefe hinzu, und bei hohen Lautstärken kontrolliert er mit hoher Souveränität das Geschehen. Er durchzeichnet den Hochtonbereich klarer und würzt den Mitteltonbereich mit einer hörbar bessere Akzentuierung. Klare Antwort also: Dass der AVR-4306 nicht nur in Bezug auf seinen Feature-Reichtum, sondern auch in Bezug auf seinen Audio-Aufbau in einer anderen Klasse spielt als der Onkyo, wird problemlos deutlich. Für 999 € ist der Onkyo TX-SR703E aber auf jeden Fall sein Geld absolut Wert. 

Mehr Probleme bereitet dem Denon sein nächster Gegner. Der Yamaha RX-V2600 ist momentan eine Ausnahmeerscheinung auf dem deutschen Markt, daran kann auch der Denon nichts ändern. Der erstklassigen, flexibel nutzbaren DSP-Sektion hat der Denon wenig entgegen zu setzen. Die von Denon zusätzlich eingebundenen DSP-Programme zeigen, dass man zwar auch etwas bieten wollte, die ein wenig halbherzige Integration weiß aber nicht vollkommen zu überzeugen. Das, da sind wir uns sicher, kann eine versierte Firma wie Denon deutlich besser. Damit steht zumindest momentan fest: Mehrkanal-Liebhaber mit großem Hang zur Individualität sollten zum Yamaha greifen, der mittels seiner vorbildlichen grafischen Benutzeroberfläche, die kein Konkurrent zu bieten hat, für jedes DSP-Programm Editiermöglichkeiten anbietet. So kann man sich eigene DSP-Profile anlegen, perfekt an Software und Hörraum angepasst. Gerade die überragenden Cinema DSPs sorgen für eine extrem dichte, nachdrückliche Wiedergabe. Beim "puren" DD/DTS-Sound sowie bei der Stereowiedergabe gelingt des dem AVR-4306 endlich, den Yamaha in die Schranken zu verweisen, im Stereobetrieb klingt der Denon brillant und deutlich besser, wobei der RX-V2600 für gerade einmal 1.300 € auch in der Stereowertung ohne Zweifel sehr gute Leistungen stemmt. Der bessere Bühnenaufbau, die nochmals klarere Trennung einzelner Instrumente vor allem im großen Orchester und die filigranere Detaileinarbeitung zeigen die Vorzüge des AVR-4306, der sich gegen den Yamaha in Bezug auf die Bewertung der Pegelfestigkeit erstaunlich anstrengen muss - dies zeigt, welch großer Wurf der Yamaha ist. Doch der 4306 kämpft sich mit seinen großartigen Leistungen nach mehrstündiger Hochpegelhatz verbissen vorbei und kann sich mit seinem nochmals kontrollierteren Sound in Szene setzen. Insgesamt ist der Yamaha RX-V2600 unter Berücksichtigung des Preis-/Leistungsverhältnisses momentan einer der besten AV-Receiver überhaupt - daher verwundern diese Ergebnisse nicht. Doch auch dem Denon kann man dieses Prädikat ausnahmslos zugestehen - nur eben in der 2.000 €-Liga. Mit seiner vorbildlichen iPod-Integration, dem USB-Eingang und den Netzwerkfunktionen bietet er extrem viele Reize, die z.B. auch dem Yamaha RX-V2600 fehlen, der ebenfalls kein so aufwändiges Einmesssystem mitbringt. Insofern ist der AVR-4306 klar auch sein Geld Wert, er setzt nur andere Schwerpunkte als der Yamaha. Beide Modelle zeigen beispielhaft, dass die Konkurrenz einiges tun muss, um dieses starke Duo in den Griff zu bekommen. Der konventioneller ausgelegt AVR-3806 kommt in Anbetracht solcher Glanzleistungen sogar leicht ins Hintertreffen. 

Was die schiere Kraft anbelangt, legt der mit 2.399 € teurere Harman Kardon AVR-7300 die Messlatte nach wie vor extrem hoch. Auch, wenn der 4306 bereits eine Pegelfestigkeit mitbringt, die für einen sehr großen potentiellen Interessentenkreis bestens ausreicht, so nimmt der Harman den Begriff "Heimkino" doch nochmals ernster. Auch im 50 Quadratmeter großen Hörraum marschiert der konsequent wie ein Bolide aufgebaute Harman Kardon so entschlossen voran, dass selbst Modelle wie der 3.500 € kostende Marantz SR-9600 kaum mithalten können. Mit seinem leicht warmen Grundcharakter und seinem kraftvollen Wesen haben wir den AVR-7300 ins Herz geschlossen, er gehört zum festen Bestandteil unseres Test-Equipments und weiß in der Surroundaufpolierer-Kategorie mit seinem Logic 7 Modus Maßstäbe zu setzen - die selbst der AVR-4306 nicht erreichen kann, trotz erstklassiger Integration vor allem bei PLIIx. Aber: Welche Leistungen unser Denon im Bi-Amping-Stereo-Betrieb locker und souverän erreicht - da muss selbst der Stereo-Könner aus dem Hause Harman passen. So exakt austariert und klar, wie der AVR-4306 aufspielt - das ist brillant, ohne Einschränkung. Überhaupt: Dieses leicht-dynamische, frische Wesen macht den besonderen Reiz des Denons auch im Mehrkanal-Betrieb aus. Nichts an ihm wirkt schwerfällig, trotz aller Leichtigkeit aber lässt er es nie an Kraft fehlen. So endet der Vergleich mit dem Harman Kardon mit folgendem Ergebnis: Der Meister der Intensiv-räumlichen Wiedergabe mit extremer Kraft ist nach wie vor der AVR-7300. Der AVR-4306 ist aber nicht unerheblich günstiger, und die zusätzlichen Kraftreserven des HK wird nicht jeder brauchen. Dafür begeistert der Denon mit seinem lebendig-dynamischen, einfach schwungvoll-mitreißenden Klangbild absolut. Es ist also eine Frage der persönlichen Prioritätensetzung. Wir würden beide sehr gern weiterhin einsetzen. Übrigens: Auch der teure AVR-7300 muss sich, was die Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit an die Software angeht, dem DSP-Tausendsassa Yamaha RX-V2600 beugen. Yamaha hat sich hier inzwischen einen komfortablen Vorsprung geschaffen, durch die hauseigene Chipproduktion ist auch ein maßgeschneiderter Soll/Ist-Angleich möglich.  

Klar beugen muss sich der AVR-4306 - und auch der AVR-7300 - unserem AV-Receiver-Champion, dem  Onkyo TX-NR5000E: Auf vortreffliche Art und Weise verbindet der Onkyo die Tugenden des Harman Kardon mit denen des Denon und setzt noch eines obendrauf: Der Onkyo ist der einzige "echte" Bolide, der den AVR-7300 in Bezug auf die Pegelfestigkeit hörbar auf die Plätze verweist: Ohne jede Einschränkung liefert der TX-NR5000E Kraft in Hülle und Fülle - praktisch jeder Pegelwunsch wird erfüllt. Nur das kleine Häuflein Aufrechter, in der Automobil-Szene würden wir hierunter die die Porsche Turbo GT2-/Carrera GT- oder Mercedes Benz SL65AMG/Mercedes Mc Laren SLR-Besteller verstehen, möchte noch mehr: Nämlich schlicht das Beste. Finanziell zögerlich darf man dann allerdings nicht sein - sondern man muss sich am besten gleich mit Audionet in Verbindung setzen und die Map V2 mit EPS-Modul und Amp VII in Vollkonfiguration bestellen. Dagegen nehmen sich die knapp 5.500 € für den Onkyo TX-NR5000E richtiggehend bescheiden aus - bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ist der Onkyo nach wie vor unser Favorit. Der mit 2.000 € in einer ganz anderen Liga spielende AVR-4306 gibt zwar alles  - und das ist, das muss man klar sagen, deutlich mehr, als man für seinen Kaufpreis erwarten kann - aber der TX-NR5000E erweist sich deutlich als eine Nummer zu groß. Vor allem der filigran-schöne, beinahe schon betörend-sinnliche Sound des Onkyo erhebt ihn nach wie vor zum Herrscher über alle uns bekannte AV-Verstärker und AV-Receiver. Er kann einfach alles besser, er detailliert extrem sauber, kann aber bei Bedarf Effekte mit einer Wucht in den Hörraum hämmern, dass einem beinahe das Herz stehen bleibt. Gerade hier hängt der den Denon AVR-4306 und auch den Harman Kardon AVR-7400 so mühelos ab wie ein Mercedes S600L einen VW Golf V R32, für sich betrachtet bereits ein sehr leistungsstarkes und begehrenswertes Fahrzeug, aber chancenlos gegen das wuchtige Drehmoment und die unnachahmliche Kultur der souveränen Beschleunigung der über 500 PS starken Luxuslimousine. Diese Beurteilung mag manchem hart vorkommen, aber Onkyo hat sich mit dem TX-NR5000E zweifelsohne selbst ein Denkmal erschaffen. Hoffen wir nur, dass bald endlich neue Module für das vollmodular aufgebaute Gerät angeboten werden. Den AVR-4306 muss die Überlegenheit des Onkyo nicht kümmern - keiner kann von einem 2.000 € AV-Receiver erwarten, dass er einen zweieinhalb mal so teuren Kontrahenten in den Schatten stellt oder dass es nur Nuancen sind, die beide Modelle akustisch voneinander unterscheiden. Wie extrem gut, wie kultiviert und klar der 4306 aufspielt, zeigt, dass er den mittlerweile bereits etwas älteren, damals aber viel teureren Marantz SR-9300 mit seiner direkten Frische an die Wand spielt - und auch ein inzwischen "angegrauter" Yamaha DSP-AZ1 kann sich trotz aller DSP-Programme nicht mehr gegen den Denon in Szene setzen. Wir empfehlen leistungshungrigen Yamaha-Liebhabern, die nicht gleich zum Yamaha DSP-Z9 greifen möchten, den auch von der Qualität der Vorstufe her beeindruckenden RX-V2600 mit einer leistungsstarken Endstufe, beispielsweise der Sherwood A-965 (1.899 €) zu kombinieren.- Für 3.198 € (RX-V2600 plus A-965) hat man dann volle DSP-Power plus üppig Leistung. Vorteil für Yamaha-Fans: Die Sherwood-Endstufe gibt es in titanfarbener Ausfertigung. 

Bewertung Pegelfestigkeit

Bemerkung: Ohne Zweifel sind neun von zehn Punkten eine erstklassige Bewertung. Der AVR-4306 holt aus seinem Aufbaukonzept alles heraus und setzt sich vom AVR-3806 ab. 

Bewertung Klang Film
Bewertung Klang Mehrkanal-Musik

Bemerkung: Sowohl bei der Wiedergabe von mehrkanaligem Filmton als auch bei der Wiedergabe von mehrkanaliger Musik streicht der Denon Spitzen-Bewertungen ein. Das verdankt er seiner lebendig-frischen, gleichzeitig aber kontrolliert-fundierten Wiedergabe. 

Bewertung DSP/Surround-Aufpolierer

Bemerkung: Der Denon AVR-4306 verfügt über exzellent integrierte Surround-Aufpolierer (Neo:6 und PLIIx Music). Die zusätzlichen DSP-Programme kommen nicht an die Qualität der Konkurrenz-DSPs von Yamaha heran. 

Bewertung Klang Stereo

Bemerkung: Das ist eine fabelhafte Leistung! Gerade im Bi-Amping-Betrieb lässt der AVR-4306 auch teurere Kontrahenten stehen. 

Videofunktionen

Das Videosetup des AVR-4306

Flexibles Videoprocessing: Im HDMI Out Setup sind die analog/digitale Videokonvertierung, der Betrachtungsmodus und die gewünschte Auflösung einstellbar

Hier können wir dem AVR-4306 ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. Bei einer besonders schwierigen Aufgabe - wir haben ein qualitativ schlechtes Composite (FBAS) - Signal eingeführt, es digitalisiert, auf Komponente wandeln, de-interlacen, auf 1.280 x 720p hochskalieren und in HDMI ausgeben lassen) überzeugte der Denon mit einer ganz erstaunlichen Bildgüte. Das ist für sich betrachtet sehr lobenswert, doch es gibt einen preisgünstigeren Kontrahenten, der praktisch auf identischem Level liegt: Der Yamaha RX-V2600 konnte bei Star Wars Episode III mit einer Bildqualität aufwarten, dass man auf den ersten Blick kaum erkennen konnte, dass mal ein FBA-Signal der Ursprung war. Selbst der in der ersten Filmszene quer durchs Bild fliegende republikanische Sternenzerstörer wurde beinahe ohne Zittern und mit vielen Details wiedergegeben. Der AVR-4306 ist aber auch weit davon entfernt, sich hier eine Blöße zu geben, auch in der gesamten Raumschlacht arbeitet er einen überraschend hohen Detailreichtum heraus. Selbst die Gesichter von Anakin und Obi Wan in ihren Raumgleitern stellt Denons Video-Processingzentrale klar erkennbar und keinesfalls unkonturiert-matschig dar. Bei "Sahara" gibt es eine Menge tückischer Szenen, um miese De-Interlacer und herumpfuschende Scaler zu entlarven. Aber auch hier zeigt der 4306 Größe: Beim direkten Bildvergleich A gegen B (A: FBAS-Bild, vom Denon digitalisiert, auf Komponente umgewandelt, auf 1.280 x 720p hochskaliert und über HDMI ausgegeben, B: Onkyo DV-SP1000E, Bild 576p via analog-Komponente, Digitalisierung und Upscaling vom Pioneer PDP-436XDE) konnte sich der in dieser Situation voll geforderte Denon großartig in Szene setzen:_Selbst bei aufwändig inszenierten Standbildvergleichen mit Detailaufnahmen vom sandfarbenen Wüstenboden sah das ursprünglich in FBAS vorliegende Denon-Bild prima aus. Gut, wer genau hingeschaut hat, konnte beim vom Pioneer und Onkyo "gemeinsam" erzeugten Bild eine höhere Tiefe und Detailschärfe im hochfrequenten Bildbereich ausmachen, aber wenn man die schlechte Signalbasis bedenkt, die dem Denon vorgesetzt wurde, dann ist das Resultat rundherum gelungen. Die Wandlung von Komponente auf HDMI - also eine weniger komplexe Angelegenheit - gelingt dem Denon sehr gut, wenn man das Komponentensignal interlaced hineinführt und den Denon de-interlacen und skalieren lässt, ist eine beeindruckend scharfe, klare Bildqualität möglich. Auch schnelle Bewegungsabläufe stellen den AVR-4306 mit seinem Faroudja DCDi Processing nicht vor Schwierigkeiten, hervorzuheben ist ferner der saubere Aufbau schräger Kanten (sehr gut wiederum: Star Wars Episode III, die Raumschlacht, aber auch die Mumie II), störende Treppenstufen sind nur in stark abgeschwächter Form auszumachen. 

Nun wollten wir dem internen De-Interlacer mit Hilfe der Peter Finzel Test DVD genauer auf den Zahn fühlen. Starten wir - auf der Peter Finzel Test-DVD gibt es einen dreistufigen Filmmode-Test. In Stufe eins sehen wir ein kleines Bild mit vielen Details (besonders zu achten ist auf feine Details in den Fensterkreuzen und in der Dachstruktur), welches sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit bewegt. Das sollte eigentlich auch ein normaler, nicht überdurchschnittlich aufwändiger De-Interlacer hinbekommen - und natürlich managt der 4306 diese Übung souverän. Nur ein ganz simpler De-Interlacer ohne Filmmode, der grundsätzlich nur interpoliert und nicht zwischen Halbbildern mit sich nicht veränderndem Bildinhalt und bewegten Halbbildern unterscheiden kann, würden hier bereits scheitern, und das Bild würde mit matschigen Details und sichtbarem Zittern wiedergegeben. Selbstverständlich managen im direkten Vergleich auch der Pioneer PDP-436XDE und auch der DV-SP1000E diese Sequenz souverän. Nun kommen wir zur Stufe 2. Hier werden zusätzlich zum kleinen Bild noch dünne Linien mitbewegt. An den Rändern des Testbildes tauchen statische vertikale Bursts auf. Diese Änderungen sorgen dafür, dass mancher De-Interlacer mit seinem Latein am Ende ist. Die vertikalen Bursts beginnen, zu flimmern und zu zittern, und diese "Seuche" befällt auch die dünnen Linien. Nicht so beim Denon AVR-4306 - das ganze Bild wird ruhig und zitterfrei wiedergegeben. Aber Peter Finzel hält auf seiner DVD noch eine dritte Stufe des Filmmode-Tests parat. Dort gibt es kein Realbild, welches sich bewegt, sondern ein per PC generiertes feines Muster. Eine Kombination, die es in realen Filmen kaum gibt, insofern wäre ein Scheitern des De-Interlacers hier verzeihlich. Und dort leistet sich der Denon auch den einzigen Fehler: Das feine Muster zittert leicht. Die Bursts an den Rändern bleiben ruhig.

Weiter geht es mit dem Test des Verhaltens bei Videomaterial. Auch hier hat Finzel einen entsprechenden Test entworfen. Die Sequenz, die eine japanische Süßigkeitentheke zeigt, weist auf der linken Seite zusätzlich noch eingeblendete Vertikalbursts im ersten Teil des Tests auf. Gerade der unterste Burst, gleich über dem "PFP"-Logo, kann Indiz fürs angewendete De-Interlacingverfahren sein. Zittern oder flackern die Linien, so ist zu vermuten, dass der De-Interlacer lediglich interpoliert, d.h. die im Halbbild fehlenden Bildzeilen werden hinzuaddiert. Dadurch zittern oder flackern dann feine Vertikaldetails, weil sie eigentlich nur ein dem einen Halbbild enthalten sind. Andere De-Interacer arbeiten mit feineren Methoden. Sie speichern mehrere aufeinander folgende Bilder und erstellen einen Mittelwert, indem sie auch die vorherigen und die nachfolgenden Halbbilder mit einbeziehen. Das Zeilenflimmern ist bei dieser Methode geringer, aber die vertikale Auflösung ist trotzdem beschnitten. Mittels Filter - dies ist die harte Methode - entfernt die nächste Sorte De-Interlacer einfach vertikale Details, ab einem bestimmten Bildfrequenzbereich wird abgeschnitten. Die Folge: Kaum Zittern, aber ein verschwommenes und detailarmes Bild (wenn De-Interlacer nach dieser Methode vorgehen, ist der unterste Burst im Finzel-Test einfach grau, es sind keine Linien mehr auszumachen). Die "cleversten" De-Interlacer arbeiten adaptiv, sie unterscheiden unbewegte von bewegten Halbbildern. Findet in den Bildern Bewegung statt, wird interpoliert, findet praktisch keine Bewegung statt, werden die Halbbilder miteinander verwoben. Nach Analyse des Quellmaterials entscheidet der De-Interlacer, welche Strategie er anwendet.

Und wie schlägt sich nun der 4306? Antwort: Absolut tadellos. Nichts flimmert oder zittert, hinzu kommt, dass schräge Objektkanten nur noch milde Treppenstufen aufweisen. Alle Bursts sind klar und deutlich erkennbar. Eine weitere Glanzleistung des AVR-4306 folgt dann in einer weitere Disziplin: Falsch geflagte, d.h. gekennzeichnete DVDs. Nur, wenn der De-Interlacer den Flags nicht "blind" vertraut, sondern stets immer selber überprüft und dann das entsprechende De-Interlacing anwendet, kann man das Problem falsch geflagte DVD elegant lösen. Bei der entsprechenden Sequenz auf der Peter Finzel Test Disc meistert der Denon ohne Flackern beim "Interlaced" Testbild. Diese Sequenz mit falschem Interlaced Flag beweist es - der AVR-4306 vertraut nicht blind dem Flag, sondern untersucht das Quellmaterial selbstständig. 

Bilanz: Zusammen mit dem  Yamaha RX-V2600 beweist der Denon AVR-4306, dass auch AV-Receiver, die kein Vermögen kosten, akustisch überzeugen und zusätzlich noch mit einer starken und reichhaltig bestückten Videosektion aufwarten können. Gerade für Besitzer hochwertiger, aber älterer DVD-Spieler sind diese beiden AV-Receiver eine gute Chance, das liebgewonnene DVD-Abspielgerät (das sicherlich eine deutlich höhere Zuverlässigkeit aufweist als viele heutige "Hauptsache-Billig" Playerkonstruktionen) noch lange nutzen zu können. 

Bewertung

Bemerkung: Große Funktionsvielfalt und stimmige Qualität - die Videosektion des AVR-4306 wird auch anspruchsvolle Anwender begeistern. 

Fazit

Gelungenes Gesamtpaket: Der AVR-4306 profiliert sich als gleichermaßen klangstarker wie flexibler und zukunftsorientierter AV-Receiver

In Anbetracht seiner gesamten Eigenschaften steht der AVR-4306 aktuell praktisch ohne Konkurrenz dar. Für knapp 2.000 € brennt er ein technologisches Feuerwerk ab, welches man getrost als in vielen Belangen beispielhaft bezeichnen kann. So verfügt der Siebenkanal-Receiver über praktisch alle Hightech-Ausstattungsmerkmale, von denen nicht nur der moderne Heimcineast, sondern auch der Multimedialiebhaber träumt. Der iPod wird voll integriert, ebenso verfügt der 4306 über ein ganzes Arsenal an Netzwerkfunktionen. Den gesamten AV-Receiver kann man über den PC steuern. Doch auch fernab solcher Merkmale, die vor kurzem noch Zukunftsmusik waren, setzt der Denon Glanzpunkte. Sein lebendiger, dynamischer Klang bei der Wiedergabe von Mehrkanal-Quellen ist ebenso hervorzuheben wie die überragende Integration von Neo:6 und PLIIx. Gerade im Bi-Amping-Betrieb beeindruckt der AVR-4306 aber auch noch mit einer anderen Gabe: Er erzeugt einen mitreißenden, facettenreichen Stereoklang, wie ihn nur ganz wenige AV-Receiver überhaupt bieten können. Nicht zuletzt sammelt der Denon viele Pluspunkte durch seine exzellente, praktisch fehlerlos arbeitende Videosektion mit hochwertigem De-Interlacing und präzisem Up-Scaling. Zusammen mit der sauberen Verarbeitung, der elegant-zurückhaltenden Optik und der für eine Komponente mit so extensivem Funktionsumfang problemlosen Bedienung sichert sich der AVR-4306 unser Referenz-Prädikat.

Unerreicht flexibel: Der AVR-4306 profiliert sich gleichermaßen als Video- und Multimedia-Ass, das auch auf "traditionellem Gebiet" mit  seinen hervorragenden Audio-Eigenschaften begeistert

Obere Mittelklasse
Test 10.Februar 2006
Preis-/Leistungsverhältnis

 

Pro:

+ Klarer, kräftiger Klang
+ Frischer und lebendiger Hochtonbereich
+ Gerade im Bi-Amping-Betrieb sehr guter Stereoklang
+ PLIIx und Neo:6 überragend integriert
+ Interne Videosektion de-interlact und skaliert auf hohem Level
+ Umfangreiche Netzwerk- und Multimedia-Zusatzfunktionen
+ Sehr saubere Verarbeitung
+ Gute Fernbedienung
+ Tadelloses Preis-/Leistungsverhältnis

Contra:

- wenig effektiv arbeitende DSP-Programme
- Einmessmikrophon weniger hochwertig als beim Vorgänger
- Innerer Aufbau basiert auf dem AVR-3806

Alle Daten:

7-Kanal-A/V-Receiver DENON AVR-4306

  • Siebenkanal-AV-Receiver
  • 7 x 170 Watt (6 Ohm, 1 kHz, 0,7 Klirr), 7 x 130 Watt (8 Ohm, 20 Hz bis 20 kHz, 0,05 % Klirr)
  • zuweisbare Endstufen für Surround Back L/R (Bi-Amping Front, Front B, Zone2, Zone3) 
  • Endstufenkonstruktion diskret
  • Neuer hochstromfähiger Transistor mit interner Arbeitspunktstabilisierung 
  • aufwändiger Aluminium-Profilkühlkörper (mit Kupferauflage, kein störender Lüfter) 
  • Bandbreite 10 Hz - 100 kHz 
  • Stromversorgung 
    EI-Trafo mit Schirmwicklung (sowie 3 weitere Trafos) 
  • Doppelgleichrichter in Parallelschaltung 
  • 7 unabhängige Stromversorgungen 
  • Tonformate:
    Dolby Digital 
    Dolby Digital EX 
    Dolby Pro Logic II (alle Einstelloptionen inkl. Pro Logic I Emulation)
    96 kHz Processing (analog/PCM) 
    Dolby Pro Logic IIx (Cinema, Music mit Einstelloptionen, Game)
    auch auf DTS 5.1/6.1-Quellen anwendbar
    96 kHz Processing (analog/PCM) 
    DTS 
    DTS-ES Discrete/Matrix 6.1 / 
    DTS Neo:6 Cinema / Music / (Music mit Einstelloption)
    96 kHz Processing (analog/PCM) 
    DTS 96/24 
    HDCD-Decoder 
  • DSP 
    DSP 32-Bit SHARC Fließkomma-DSP
    3te Generation SHARC ADSP-21366
    2000 MFLOPs 
  • ALPHA Prozessor AL24 Processing Plus für alle Kanäle der Hauptzone 
  • Cinema Equalizer 
  • Virtual Surround (Kopfhörer/Lautsprecher) 
  • DSP-Programme 10 
  • Mehrkanal-Stereo 5-/6-/7-Kanal-Stereo 
  • Digital-Teil 
    D.D.S.C.-Schaltung 
    D/A-Wandler 24 Bit / 192 kHz
    differentielle Anordnung 
    A/D-Wandler 24 Bit / 192 kHz 
    Digital Interface Receiver (DIR) 24 Bit / 192 kHz 
  • Auto Setup 
    Erkennung angeschl. Lautsprecher 
    Prüfung Lautsprecher-Phase (absolute Phase) 
    Erkennung Lautsprecher-Größe (groß / klein) 
    Erkennung der optimalen Übernahmefrequenz 
    jeder LS individuell 
    Erkennung Lautsprecher-Entfernung (0,01 Meter Schritte) 
    Einstellung Pegel (0,5 dB Schritte) 
    Präzisions-Messmikrofon DM-S205 (im Lieferumfang)
    hergestellt von Audio-Technica
    geprüfter linearer Frequenzgang
    6 m Anschlusskabel
    Befestigung für Standard Kamerastative 
  • Auto Room EQ 
    Funktionsweise Audyssey MultEQ XT (FIR-Filtertechnik) 
    Mess-Algorithmus Audyssey MultEQ XT Messsequenz 
    Optimierung/EQ-Kurven Speicher Audyssey: MultEQ XT Referenzkurve
    Flat: flach ü. den gesamten Frequenzgang
    Front: Surround-LS und Center werden den Front-Lautsprechern angepasst
  • Bei allen Optimierungskurven ist die Audyssey Mehrpunkt-Einmessung aktiv. Alle Kurven werden auf einmal während der Einmessung ermittelt! 
    Wahl der EQ-Kurven ohne Neu-Einmessung des Systems (Audyssey, Flat, Front, Manual) 
    manuell einstellb. Graphic-EQ 9 Band
    jeder LS individuell
    63, 125, 250, 500, 1k, 2k, 4k, 8k, 16kHz 
  • Direct Modus mit/ohne EQ 
  • EQ-Kurven lassen sich Surround-Modi zuweisen 
    Kopierfunktion der FLAT-Kurve in den manuellen 9-Band-Graphic-EQ 
  • Auto Room EQ mit Audyssey MultEQ XT 
    gleichzeitige Korrektur der Raum-abhängigen Frequenzgänge für mehrere Positionen bis zu 6 Positionen 
    Berücksichtigung von Frequenz- und Zeitdomäne bei der Korrektur der Raumakustik 
    Filtertechnik Finite Impulse Response (FIR)-Digitalfilter 
    stufenlose Frequenzkorrektur (20 Hz - 20 kHz) 
  • Video Processing 
    De-Interlacer Faroudja FLI-2310 
    Video A/D-Wandler 10-Bit (ADV7403) 
    Video D/A-Wandler 216 MHz / 12-Bit (ADV7320) 
    Scaler 480p bzw. 576p / 720p / 1080i
    (für analoge Video-Signale > HDMI-Ausgang) 
  • Austattung 
    Personal Memory Plus / Auto Surround / 
    Dimmer 4 Stufen
    (hell, mittel, dunkel ,aus) 
    Pure-Direct-Modus
    (Abschalten v. Video,Digital,FL) 
    Direct-Modus 
    Tone Defeat 
    "Variable Gain"-LS-Regelung (0,5 dB Schritte, inkl. Setup) 
    einstellbarer Muting-Pegel (-20, -40, -oo dB) 
    streng selektierte Bauteile 
    unabhängige Laufzeitkorrektur L/C/R/SL-A/SR-A/SBL/SBR/SL-B/SR-B/Sub 
    Bassmanagement Frequenz
    Flankensteilheit TP/HP 40/60/80/90/100/110/120/150/200/250 Hz
    -24 dB/Okt. / -12 dB/Okt.
    Übernahmefrequenz individuell einstellbar für: L/R, C, SL-A/SR-A, SL-B/SR-B, SBL/SBR, LFE 
    Front-Lautsprecher A/B (Konfiguration möglich) 
    Surround-Lautsprecher A/B 
    Lautsprecherschraubklemmen (auch für Bananenstecker) alle Lautsprecher-Anschlüsse 
    Audio Delay Funktion (Lip Sync) (0-200 ms) 
    Aufnahmewahlschalter 
    Bildschirmmenü (auch auf HDMI- (bis 1080i) und Farbkomponenten-Ausgang) 
    zweizeiliges FL-Display (inkl. Icon-Anzeige für Kanalanzahl der Ein- und Ausgangskonfiguration) 
    Umbenennung der Eingänge (8 Zeichen) 
    Video-Select-Funktion 
    Anpassung der Eingangspegel der Analogeingänge (alle einzeln, ±12 dB) 
  • Video-Konvertierung
    Video -> S-Video
    Video/S-Video -> Komponente
    S-Video -> Video 
  • HDMI Video-Konvertierung
    Video, S-Video ->
    Komponente 480i/576i ->
    Komponente 480p/576p ->
    Komponente 720p ->
    Komponente 1080i -> 
    HDMI 480i/576i, 480p/576p, 720p, 1080i
    HDMI 480i/576i, 480p/576p, 720p, 1080i
    HDMI 480p/576p, 720p, 1080i
    HDMI 720p
    HDMI 1080i 
  • digitale Video-Konvertierung
    - 3D Y/C Separation
    - TBC Time Base Corrector 
    Video-Konvertierung
    Komponente 480i/576i -> Video/S-Video 
  • Fernbedienung 
    vorprog. / lernfähig
    GLO-KEYS / Tastenbeleuchtung
    Makro-Funktion RC-1024 mit EL-Touch-Panel und Hard-Keys
  • "User Mode"-Speicher 3 Speicher 
  • Netzwerkfunktionalität
    - Software-Update via Ethernet
    - Mediensteuerungen
    - Eingebauter Webserver
    - Audio-Streaming vom PC
    - Internet-Radio
    - Control/Setup via Browser
    - Sichern/laden der Konfiguration auf/von PC
  • iPod®-Funktionalität
    - Audio-Wiedergabe
    - Video-Wiedergabe
    - Steuerung über Fernbed.
    - Anzeige der Titel
    - Laden des iPod®-Akkus (iPod 3./4. Gen., Video, Photo, Mini, Nano)
    (Videos, Diashow mit entspr. iPod)
    * Erfordert zusätzliches Kabel, das als Zubehör bei DENON erhältlich ist
  • USB-Funktionalität
    - Audio-Wiedergabe
    - Steuerung über Fernbed.
    - Anzeige der Titel (für Memory-Sticks und USB-Player)
  • Anschlüsse 
    Digital-Eingänge optisch / koaxial (frei zuweisbar) 5 (inkl. 1xFront) / 2 
    Digital-Ausgänge optisch / koaxial 2 / - 
    DENON LINK (3rd, inkl. SACD) 
    Phono-Eingang (MM) 
    Audio-Eingänge 10 (inkl. Phono und Front)
    alle Eingänge lassen sich in der Eingangsempfindlichkeit um ± 12dB regeln 
    Audio-Ausgänge 3 
    Mehrkanal-Eingang (100 kHz, DVD-Audio/SACD-tauglich) 6-/8-Kanal 
    Vorverstärker-Ausgänge L/C/R/SL/SR/SBL/SBR/Sub
    Zone 2/3 
    Video-Eingänge Composite / S-Video 7 (inkl. 1xFront) / 7 (inkl. 1xFront) 
    Video-Ausgänge Composite / S-Video 2+Monitor / 2+Monitor 
    Video-Eingänge 3 x Komponente Bandbreite 5 Hz-100 MHz frei zuweisbar 
  • Video-Ausgänge Komponente 2 
  • Eingänge HDMI (frei zuweisbar) 3* (bis 1080p)
    *HDMI 1.1 mit 6ch DVD-Audio-Unterstützung 
  • Ausgänge HDMI 1 
    Front-AV-Eingang Audio (L/R)
    Video (Composite/S-Video)
    Digital (optisch) 
  • vergoldete Anschlussterminals Front-AV-Eingang 
  • Netzanschlussbuchse (geschaltet) 1 
  • 2 x +12 V Trigger-Ausgang, frei zuweisbar 
    (differenzierbar nach Zone/Quelle/Surround-Modus) 
  • Kaltgerätebuchse für Stromzuführung 
  • Kopfhörer-Ausgang (6,3 mm Klinke) 
  • Ethernet Netzwerkanschluss 
  • iPod®-Schnittstelle (wahlweise Front oder Rückseite) 
  • USB-Schnittstelle für USB-Memory-Sticks und USB-Player (Front) 
  • Multi-Room/Home Automation 
    unterstützt zusätzliche Zone
    - Audio / Video (Main, Zone2, Zone3)
    Quelle / Lautstärke (Zone 2) 
    Surround-Back-Endstufe für Multi-Room nutzbar 
    Audio-Ausgang Zone 2 (regelbar/fix) 
    Audio-Ausgang Zone 3 (regelbar/fix) 
    Video-Ausgang Zone 2 (Composite/S-Video) 
  • serielle Schnittstelle (RS-232C) 
  • Steuerung via Ethernet
    - per Mediensteuerung
    - per PC (PC-Control) 
  • Anschluss externer
    IR-Sender / IR-Empfänger 
  • Erweiterte Multi-Room- Funktionalität 
    Digitale Audio-Quellen für
    - Zone 2
    - Zone 3
    - Zone 4 
    (optisch/koaxial/USB/Ethernet: nur PCM)
    (optisch/koaxial/USB/Ethernet: nur PCM) 
    Endstufen zuweisbar für
    - Zone 2
    - Zone 3
    - Zone 4 
  • Einschalt-, Max- und Muting-Pegel einstellbar (alle Zonen) 
  • Tuner-Teil 
    Tuner UKW / MW 
    RDS / Radiotext / 
    Senderspeicher 56 
    Abschaltung des Tuners bei anderen Quellen 
  • Allgemeines 
    Abmessungen (BxHxT mm) 434x171x429 
    Gewicht 18.5 kg 
    Stand-by-Leistung < 1 Watt 
    Aluminium-Frontplatte 
    verdecktes Bedienfeld mit ölgedämpfter Klappe 
    lieferbare Ausführungen Silber, Schwarz 
    UvP in Deutschland 1.999,- EUR 

Test: Carsten Rampacher
10. Februar 2006

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