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XXL-TEST: AV-Receiver Denon AVR-4306 (5/7)
Klang

Testequipment:

  1. Lautsprechersysteme: Jamo D 7 (7.2 mit 2 aktiven Subwoofern), 2 x Nubert nuWave 125, 3 x CS-65  (5.0 mit Front-Bi-Amping) , Teufel Theater 8 (7.1)

  2. Vergleichs-AV-Receiver: Onkyo TX-NR5000E, Harman Kardon AVR-7300, Onkyo TX-SR703E, Denon AVR-3806, Yamaha RX-V2600

  3. DVD-Player: Onkyo DV-SP503E, Onkyo DV-SP1000E, Denon DVD-2910

  4. Bildwiedergabegeräte: Pioneer PDP-436XDE, Xoro HTL 3712w, Pioneer PDP-505XDE 

 

Test-Software: 

  • Dolby Digital/DTS-DVD, Ludwig van Beethoven, "Pastorale" (Dolby Digital und DTS)

  • DTS Demonstration DVD Nr. 7, angehört: "Minority Report" (DTS ES Matrix 6.1 plus PLIIx Cinema), "Behind Enemy Linies" (DTS 5.1 angehört in DTS 5.1 plus PLIIx Cinema), "Chronos" (DTS 5.1 96/24, angehört in DTS 96/24 plus PLIIx Music),

  • DTS Demo DVD Nr.8, angehört "X2", "Fluch der Karibik" (DTS 5.1 plus PLIIx Cinema), 

  • DTS Demo DVD Nr.9 (I robot, the Day after Tomarrow, Blue Man Group, beide "Hero"-Sequenzen Arrows/Blue Room, alle in DTS plus Pro Logic IIx Movie), 

  • DVD Star Wars Episode I", die dunkle Bedrohung (DD 5.1 EX plus PLIIx Movie), 

  • DVD "Star Wars Episode 3, die Rache der Sith (DD 5.1 5.0 Setup plus Bi-Amping)

  • DVD "Die Mumie kehrt zurück" (beide Filme in DD 5.1 plus PLIIx Movie)

  • DVD "Sahara" (DD 5.1 5.0 Setup plus Bi-Amping)

  • DVD "007 James Bond - Stirb an einem anderen Tag" (DD 5.1 in 5.0 Bi-Amping)

  • DVD Jean-Michel Jarre, Jarre in China (DTS 5.1)

  • CD "Pet Shop Boys, Pop Art"

  • CD Johann Strauß, "Walzer"

  • CD Andrea Bocelli, "Romanza", "Andrea"

  • CD Luciano Pavarotti "Ti adoro"

  • HDCD "The Essential James Bond", aufgenommen in Dolby Surround, Verwendung fanden alle Stücke, angehört in Dolby Pro Logig IIx Music und in DTS Neo:6 sowie in Stereo

  • CD Future Trance, Vol. 29, CD 1, Track 14, Beatheadz "Razzia" (angehört in DTS Neo:6, Dolby Pro Logic IIx Music)

  • CD "Sunshine Live Classics", Vol. 3, CD 2, angehörte Stücke (in PLIIx): Re-Flex "Lui", Ratty, "Sunrise", Pi Factor, "Cocaine Speaking"

  • CD "Sunshine Live Classics", Vol. 4, angehörte Stücke (in PLIIx und in Neo:6):  Flutlicht, "Ikarus", Zhi-Vago "Celebrate", Tukan "Light a Rainbow", 2 in a Room, "Wiggle It"

  • Apple iPod: Blank and Jones "Nightclubbing" (komplettes Album in PLIIX angehört), Yvey Deruyter, Born Slippy (Tunnel Trance Force), DJ Quicksilver, "Clubfiles - the Album", 089ers "Words" (Italo Dance Mix)

Nun zu unseren Eindrücken. 

Der automatische und der manuelle EQ des AVR-4306:

Der Anwender kann die gewünschte EQ-Kurve auswählen. "Audyssey", "Front", Flat" oder "manual" stehen zur Verfügung. Es ist sogar möglich, einzelnen Surroundmodi eine individuelle EQ-Kurve zuzuweisen

Über das "Advanced Playback"-Menü, Punkt 4 "Manual EQ Setup", kommt man in die Einstellmenüs für den manuellen EQ

Für jeden Lautsprecher einzeln ist es möglich, bei 63, 125, 250, 500, 1.000, 2.000, 4.000, 8.000 und 16.000 Hz individuell einzugreifen. Als Basis dient die "Flat" EQ-Kurve, die in den manuellen EQ kopiert wird

Der Anwender hat, wie bereits beschrieben, mehrere Kurven zur Auswahl: Neben "Audyssey" stehen noch "Front", "Flat" und "Manual" sowie "Off" zur Verfügung. Doch das ist nicht alles, denn es lässt sich für jeden Surround-Modus individuell die passende Kurve zuordnen - wahlweise kann man auch alle Surroundmodi mit der identischen Kurve anhören. Mittels dieser Wahlmöglichkeiten legt Denon ein mächtiges Tool in die Hände des Anwenders, das vielleicht  HiFi-Puristen (die traditionell eher auf Kriegsfuss mit dem Begriff "EQ" liegen) verächtlich anschauen werden. Doch diese wissen nicht, was ihnen entgeht, denn der AVR-4306 ist mittels seiner vielfältigen EQ-Kurven sehr gut auf seine jeweilige cineastische oder musikalische Aufgabe vorzubereiten - nur extrem aufwändige, quellmaterial-selektive und editierbare DSP-Programme, die allerdings erstklassig programmiert sein müssen, sind hier eine Alternative, wenngleich mit völlig anderem Funktionsansatz. Allerdings - hier doch eine Konzession an die Puristen - es gibt durchaus auch Musikstücke (bei der Filmtonwiedergabe kam dies nicht vor), die bei deaktiviertem EQ grundsätzlich direkter und "echter" klangen. Hier hängt allerdings auch viel vom Hörraum und der verwendeten Tonträger ab. Was festzustellen war, ist, dass es sich durchaus lohnt, auch noch eine eigene EQ-Kurve mittels des manuellen EQs zu konfigurieren. Hier haben wir als Basis die bei den Messungen mittels Mikrophon ebenso wie die Kurven "Front" und Audyssey" ermittelte Kurve "Flat" in den manuellen EQ kopiert und anschließend jeden einzelnen Lautsprecher für ein spezielles, sehr effektbetontes Setup eingestellt. Gerade bei Trance-/Techno-Musik führte dies zu eindrucksvollen Resultaten, denn der AVR-4306 legte akustische Tugenden an den Tag, die echtes Diskothekenflair im Hörraum verbreiteten. Zwingend vorausgesetzt werden muss allerdings, dass man über ein entsprechend leistungsstarkes Lautsprecherequipment verfügt, welches auch mit hohen Belastungen problemlos fertig wird. Selbst hochwertige Subwoofer-/Satellitensets wie ein Tannoy Arena oder ein Mordaunt-Short "Genie" sind hoffnungslos überfordert mit der Power des Denon. Hier haben wir für Sie besondere Tipps, mit welchen Boxensets Sie richtig Druck in Verbindung mit dem AVR-4306 und einem bass- und effektstarken EQ-Setup machen können:

Eher auf liebevollste Detaileinarbeitung spezialisierte Boxensets werden diesen Fun-Faktor der oben genannten Sets nicht bieten können - das wollen die ernsthaften Anwender (die klare Kandidaten für die "EQ off" Position sind) aber schon aus Prinzip auch gar nicht. Für Heimkino-Anwendungen sind die verschiedenen EQ-Kurven ebenfalls eine feine Sache. Bei sehr effektstarken Filmen (z.B. Star Wars Episode III) kann eine manuelle EQ-Kurve unseren Erfahrungen in Bezug auf die maximale Effektgewalt und den Nachdruck speziell im Bassbereich nochmals Verbesserungen bringen. Wer hingegen einen sehr guten Kompromiss aus Homogenität, Räumlichkeit und Dynamik sucht, fährt in vielen Filmen mit "Audyssey" sehr gut. Die Einstellung "EQ Off" ist besonders bei verschiedenen klassischen Musikstücken  - und dort ganz besonders im Stereobetrieb - von Vorteil. Dann wirkt die virtuelle Bühne klarer, die Stimm- und Instrumentaltrennung ist effektiver. Gerade Frauenstimmen ertönen freier und unmittelbarer. 

Bi-Amping versus Extended Surround

Der AVR-4306 bietet die Möglichkeit, die Back Surround-Endstufen auch anderwärtig zu verwenden - wir wollen die Zone 2 oder Zone 3 Multiroom-Möglichkeit (ein weiteres Stereolautsprecherpaar wird in der 2. oder 3. Hörzone mit den Back Surround Endstufen befeuert) einmal außen vor lassen und uns der unserer Meinung nach viel interessanteren Option widmen: Der getrennten Ansteuerung von Hoch/Mittel- und Tieftönern mittels Bi-Amping. Der Denon stellt also pro Frontlautsprecher zwei Endstufen zur Verfügung. Damit ein solches Setup sich wirksam entfalten kann, muss die angeschlossene Frontbox sehr leistungsfähig sein. Daher bietet sich unsere nuWave 125 mit einer kurzfristigen Spitzenbelastbarkeit von 560 Watt für eine solche Aktion sehr gut an. Am deutlichsten ist sicherlich der Klanggewinn im Stereobetrieb, wo der AVR-4306 hörbar klarer, aufgeräumter und präziser klingt. Unserer Meinung nach kann er es mit einem guten Mittelklassestereoverstärker aufnehmen - ein großes Lob auch an Denon, denn hier bringt die Bi-Amping-Option auch einen hörbaren Klanggewinn mit, was trotz der theoretischen Vorteile nicht bei allen Bi-Amping-fähigen AV-Receivern der Fall ist. Auch im Mehrkanal-Betrieb hat die Bi-Amping-Lösung durchaus ihre Reize. So können sich z.B. im tieffrequenten Bereich sehr potente Standlautsprecher (wie unsere nuWave 125 mit Doppelbass) sehr gut auch bei actiongewaltigen Filmen austoben und selbst ohne zusätzlichen aktiven Subwoofer eine erlebnisreiche Front-Klangkulisse bieten. Besonders bei dieser Variante empfiehlt es sich dann zusätzlich, eine manuelle EQ Kurve zu definieren, die maßgeschneidert für die 5.0 Bi-Amping-Konfiguration ist. Bei 5.1 Konzert-DVDs ist die Bi-Amping-Lösung ebenfalls hervorragend, weil so ein besonders intensives Bühnengefühl aufkommt, die Musiker agieren kraftvoll und nachdrücklich. 

Aber wir wollen nicht verschweigen, dass ein 7.1 - oder sogar 7.2-Setup ebenfalls sehr viel zu bieten hat. Dann nämlich baut der 4306 eine extrem dichte, praktisch lückenlose 360 Grad-Klangkulisse auf. Um eine besonders weitläufige Raumwirkung zu erzielen, sollten zumindest für den Surroundbereich Dipole installiert werden. Wem diese Art Lautsprecher für den Musikbetrieb nicht goutiert, der hat - typisch Denon - beim 4306 die Möglichkeit, mittels "Surround B" ein Direktstrahler-Surroundboxenpaar zu konfigurieren und dies dann z.B. bei der Wiedergabe von hochwertigen Musik-5.1 DVDs (bietet sich insbesondere bei Studioaufnahmen oder stark nachbearbeiteten Aufnahmen an, bei Live-Konzertmitschnitten bieten Dipole manchmal eine bessere Wirkung) berücksichtigen. Mittels On Screen Menü ist das Surroundlautsprecherpaar B bequem kontrollierbar. Wir haben bei unseren Testreihen mit Teufels Theater 8 und dem Jamo D7 auf jeden Fall eine beeindruckende Klangkulisse festgestellt. Das Jamo Set weist 2 x Dipole für den Surroundbetrieb und 2 x Direktstrahler für Back Surround auf, während das Theater 8 mit 4 x Dipolen für Surround und Back Surround antrat. Uns persönlich gefällt die 4 x Dipol-Lösung nochmals besser, denn gerade Geräusche wie rauschende Wellen oder aufkommende Wüstenstürme (sehr gut zur Demonstration: Mumie 1 und 2, Sahara, Gladiator) kommen nochmals besser zur Geltung, weil sie allumfassender und dichter ertönen. 

Pegelfestigkeit, Mehrkanal-Film- und Musikklang

Der AVR-4306 kann mit seiner überzeugenden Pegelfestigkeit sehr flexibel eingesetzt werden. Hörraumgrößen von bis knapp unter 60 Quadratmeter sind problemlos effektiv zu beschallen. In Raumgrößen zwischen 45 und 60 Quadratmeter empfehlen wir, zusätzlich einen leistungsstarken aktiven Subwoofer zu verwenden. Zwar schafft der Denon auch im 50 Quadratmeter-Hörraum noch gute Ergebnisse auch ohne Subwoofer, aber wem es um eine sehr ansprechende Durchschlagskraft tieffrequenter Effekte geht, dem legen wir einen aktiven Bassisten ans Herz. Insgesamt erreicht der 4306 sehr gute Werte für seine Preisklasse - mit einem konventionellen Aufbaukonzept mit einem Kühlkörper und normalem - das heißt nicht überdimensionierten Ringkern - Trafo sind kaum bessere Ergebnisse vorstellbar. Soll noch mehr gehen und auch in den Größenordnungen 40 bis 60 Quadratmeter der sprichwörtliche "Dampf bis zum Abwinken"-Effekt erzielt werden, muss man sich in höheren Preisklasse umschauen. Nicht, dass auch schon der 4306 ein beeindruckendes Leistungsvermögen an den Tag legt, aber beim großen Hörraum bei hohem Pegel kann er bei großen Effekten dann nicht nochmals massiv Nachdruck nachschieben. Insgesamt zeigt der Denon aber auch genauso deutlich einen Unterschied zu 600 bis 1.000 € AV-Receivern, diese hängt er in Bezug auf die vor allem dauerhaft erreichbaren Lautstärken problemlos ab. Dies geschieht erfreulicherweise bei einer moderaten Hitzeentwicklung, so dass der 2.000 € Denon zwar - verständlich als Receiver mit analoger Verstärkersektion - nicht "cool" bleibt, aber durch seine maßvolle und nie besorgniserregende Erwärmung positiv auffällt. Ganz klar: Wo praktisch alle 1.000 € Modelle schon am Ende sind, da fühlt sich der 4306 noch pudelwohl, mit dieser Auslegung kann er sich auch vom bereits sehr guten Denon AVR-3806 absetzen. 

Doch es kann nicht nur lautstark mit dem 4306 zugehen - sondern auch bei Zimmerlautstärke sehr kultiviert, räumlich und fundiert. Bei allen Musik-5.1-Testbeispielen bewies der 4306 großes Können: Bei "Jarre in China" brilliert er mit einer sehr weitläufigen Surroundklangkulisse und sehr dynamischer Effektverteilung. Diese Vorteile tun sich bereits bei sehr moderaten Lautstärken auf, was wieder einmal beweist, dass es völliger Humbug ist, dass sich der akustische Hauptvorteil teurerer AV-Receiver darin erschöpft, dass sie einfach lauter sind. Diese facettenreiche, panorama-artige Wiedergabe kommt bei Jarres effektbetonter Musik besonders erfreulich zur Geltung. Auch filigrane Synthesizer-Passagen verlangen dem Denon nicht zu viel ab, sondern er beweist hier aufs Neue, wie überlegt und präzise er vorgeht. Dabei wirkt der AV-Receiver jedoch nie wie ein überordentlicher, ausschließlich analytisch agierender Buchhalter, sondern schafft es immer, durch Frische und Spontaneität viel Hörfreude aufkommen zu lassen. Dies gelingt ihm auch sehr schön bei Ludwig van Beethovens "Pastorale", hier läuft der Denon zu ganz besonders großer Form auf und sorgt vor allem für seine sofort zur Verfügung stehende Kraft beim plötzlichen orchestralen Kompletteinsatz für glückliche Gesichtern bei den Zuhörern. Aber, dies zeichnet unseren Kandidaten wahrhaftig aus, auch bei schönen Violinensoli ist er in seinem Element, dann klingt er feinsinnig und wohl abgewogen und liefert eine charaktervolle Studie des Instruments beim Auditorium ab. Dies ist etwas Besonderes, denn selbst 2.000 bis 3.500 € AV-Receiver holen oft nicht so viele Einzelheiten aus einem Violinensolo. 

Bei den Star Wars-Teilen "Episode I" und "Episode III" kommen wiederum viele Talente des 4306 zum Vorschein. So begeistert in der 1. Episode die akustische Untermalung der Besetzung von Naboo durch die Droidenarmee der Handelsföderation immens. Krachende, nachdrückliche, aber nie unpräzise Bässe machen den Umgang mit dem Denon so problemlos. Gerade im 7.1 Betrieb ist das Surroundpanorama hervorragend, man hat zum einen ein ausgezeichnetes Gefühl intensiver Räumlichkeit, zum anderen aber ist auch die Exaktheit, mit der jeder Effekt nachgezeichnet wird, auf hohem Level. "Episode III" bietet auch in einer 5.0 Bi-Amping Konfiguration sehr viele Reize, beispielsweise die extrem dichte, souveräne Frontklangkulisse mit mächtigen, nachdrücklichen Effekten, die der groß dimensionierte nuWave CS-65 Center problemlos wiedergibt. Die beiden großen CS-65 im Surroundbetrieb offerieren eine für lediglich 2 Lautsprecher (anstatt 4 wie bei der Extended Surround-Konfiguration) sehr weitläufige und zugleich kraftvolle Akustik. Mittels eigens erstelltem EQ-Modus und dank der Tiefbassqualitäten der nuWave 125 ist kaum ein aktiver Subwoofer zusätzlich nötig - im Gegenteil: Die Bassverteilung ist durch die beiden Frontboxen mit Doppelbass ungemein homogen und nachdrücklich. Bei "Sahara" brilliert der 4306 erneut, ganz gleich, ob beim energiegeladen präsentierten Music Score oder bei der Wiedergabe der vielen großen und kleinen Effekte: Das Talent des 4306, mit einer ausgewogenen Front/Surround-Balance und einem fundierten, in sich ruhenden Klangbild für viel Freude beim Auditorium zu sorgen, sticht aus der großen Masse der uns bekannten AV-Receiver definitiv hervor. Das gelingt dem Gerät auch bei der Sequenz aus "Behind Enemy Lines" auf der 7. DTS Demo-DVD. Die gespenstische Ruhe, dann urplötzlich die massiven, aufeinander folgenden Explosionen - geschmeidig und dynamisch widmet sich der 4306 diesen Effektgewalten und lässt sich mit ausgezeichneter Vehemenz durch den Hörraum donnern. Die trockenen, harten Schüsse aus den Schockwaffen in "Minority Report" (Sequenz auf der 7. DTS Demo DVD) bringen den Denon ebenso wenig aus der Ruhe wie die unzähligen, durch die Luft schwirrenden Pfeile im Ausschnitt aus "Hero" (DTS Demo DVD Nr.9). Die gigantischen Wellen, die New York in "The Day After Tomorrow" unter sich begraben möchten, lässt der Denon fauchend und tosend durch den Hörraum krachen. Insgesamt wird bei der Mehrkanal-Wiedergabe ein Standard erreicht, für den man vor noch nicht allzu langer Zeit locker 500 bis 1.000 € mehr hätte ausgeben müssen. Der 4306 beweist hier, dass er sein Geld auch tatsächlich Wert ist. 

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