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EXKLUSIVER XXL-TEST: Denon AVC-A1XVA (6/12)
Ausstattungsübersicht
Ausstattung und Features AVC-A1XVA, Teil 1: Basis-Merkmale Audio

Hier haben wir alle Ausstattungsmerkmale des AVC-A1XVA zusammen gefasst.

Passendes Bild: Hier ist der AVC-A1XV zu sehen, und der obere, "schwebende" Teil ist das Videoboard, das auch beim AVC-A1XV dank des teilmodularen Aufbaus austauschbar ist - gegen das neue Highend Videoboard des AVC-A1XVA. 

  • Modular ist "in" - doch "hemmungslos" wollte man sich bei Denon diesem Konzept nicht hingeben. Modular dort, wo es sinnvoll ist  - so möchten Denons Ingenieure ihre Gedanken zu diesem Thema auf den Punkt gebracht wissen. Daher kommt ein modulares Konstruktionsprinzip für Sektionen mit Upgrade-Potential zum Tragen: Videoboard, IEEE1394-Board, Digital-Board mit DSP-Verarbeitung und das Ethernet-Board können bei Bedarf getauscht werden. 

  • Die Audio-Sektion mit festem Hardware-Layout ermöglicht kürzeste Signalwege für optimale akustische Performance. Zukünftig wichtige Technologien wurden bereits integriert.

  • Mittels vom autorisierten Denon-Händler zu öffnendem Front-RS232-Anschluss ist ein Update der Software möglich

  • Das Schaltungslayout ist bereits jetzt vorbereitet für zukünftige Surroundformate: Dolby Digital Plus (Dolby Digital Plus unterstützt bis zu 13.1 diskrete Kanäle) und DTS-HD, Tonstandards für die HD-DVD/BluRay, Datenraten bis zu 6 Mbps sind möglich, vollständig abwärtskompatibel zu Dolby Digital  ist der AVC-A1XV dank automatischer Konvertierung auf 640 kbps

  • Viel Aufwand betrieb Denon auch bei der Digital-Sektion mit 16 Kanälen und identischer Wandler- und Ausgangssektion

  • Mehr geht momentan kaum noch: Die Vorverstärkerausgänge sind für bis zu 16 Kanäle konfigurierbar: Main 7.1, Zone 2: 7.1, Main: 7.3, Zone 2: 5.1, Main: 9.3, Zone 2: 2.0

  • 10-Kanal- und 6-Kanal-Eingang mit 192 kHz A/D-Wandlung und DSP-Zugriff für vollständiges Lautsprechersetup - die beiden Extern-Ins sind ebenfalls bei Bedarf frei nutzbar und zusammenlegbar, so dass auch ein 16-Kanal-Eingang zur Verfügung steht.

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten, mit welchem Setup in der Hauptzone und den drei weiteren Hörzonen gearbeitet wird

Sehr flexibel: Der AVC-A1XVA bringt die Möglichkeit zur vollständig individuellen Konfiguration für die eingebauten 10 Endstufen mit.  Bereits integriert sind ab Werk verschiedene Setup-Vorschläge, des Weiteren aber kann der Anwender auch nach eigenen Vorstellungen Setups erschaffen

  • Der Denon verfügt über frei zuweisbare Endstufen (mittels OSD gibt es sowohl "vorgefertigte" Konfigurationen als auch die Möglichkeit zur völlig freien Konfiguration). Denkbar sind z.B.: 9.1 System mit insgesamt 6 Surroundlautsprechern, 7.1-System mit Bi-Amping für die Frontlautsprecher, 5.1-System mit vollständigem Bi-Amping für alle LS, 2 unabhängige 5.1-Systeme in Zone 1 und in Zone 2, 7.1-System in Zone 1, Stereo in Zone 2, Mono in dritter Hörzone 

  • Maximal drei aktive Subwoofer frei konfigurierbar (Kombinationen aus Front, Back, Left, Right, und LFE.z.B. einer für LFE, einer zur Unterstützung der Front-LS und einer für den Surroundbereich)

  • Advanced AL24 Processing für Stereoquellen mit Upsampling auf bis zu 192 kHz (bislang nur Vergrößerung der Bittiefe auf 24-Bit, nun zusätzlich Upsampling). Für Mehrkanalquellen steht das bereits bekannte AL24 Processing zur Verfügung. Der Denon-eigene Alpha-Prozessor soll digitale Signale mit möglichst makelloser analoger Wellenform wiedergeben und unterdrückt störende Quantisierungsverzerrungen bei der digital/analogen Signalverarbeitung, die die Klangreinheit einschränken. Normalerweise entstehen bei der Rückwandlung eines quantisierten Signals, also der Wandlung von einem Digitalsignal in ein Analogsignal, sogenannte Quantisierungsverzerrungen, die abhängig sind von der Anzahl der Bits des Digitalsignals. Das analoge Signal weist durch diese Verzerrungen keine Kontinuität auf, sondern ist je nach Bitzahl mehr oder weniger treppenförmig. Da eine normale CD nur 16 Bit Tiefe aufweist, greift genau hier das AL24 Processing und poliert die 16 Bit auf bis zu 24 Bit hoch. Dadurch sind die eben beschriebenen Treppenformen drastisch reduziert, und eine möglichst stufenlose analoge Wellenform ist das Ergebnis. Besonders bemerkbar macht sich das System bei feinen musikalischen Details, die prägnanter reproduziert werden. Für die gelungene Wiedergabe besonders von hochwertigen klassischen CDs oder von Jazz-Discs eignet sich AL24 Processing ausgezeichnet. Beeindruckend ist auch die gute Durchzeichnung, was einen vielschichtigen und brillanten Klang möglich macht. 

  • Highlight für Musikliebhaber: Der Pure Direct-Modus steht für reinsten Musikgenuss

Hat alles, kann alles: Die auf der Frontklappe aufgereihten Decoder- und Technologiemerkmale fallen beim AVC-A1XVA ausgesprochen umfassend aus

  • THX Ultra 2 und THX Surround EX - über THX Ultra 2: Ein THX Ultra 2-Zertifikat darf bei Highend-Boliden nicht fehlen - schließlich werden durch dieses Zertifikat auch spezielle Fähigkeiten in Bezug auf Ausdauer und Leistungsfähigkeit sowie Ausstattung und Bedienbarkeit bescheinigt. THX Ultra 2  ist die erste THX-Variante, die vollständig für digitale Heimkino-Tonnormen entwickelt wurde. Auch die Extended Surround-Tonnormen, heutzutage selbst bei Einsteigergeräten schon beinahe Standard, von Dolby und von DTS wurden bei der Entwicklung berücksichtigt. So bietet THX Ultra II auch ein weiter gehendes Post Processing, DTS ES Discrete 6.1 ist mit integriert: Der zusätzliche diskrete Kanal auch als ein solcher erkannt und mit dem THX Post Processing versehen. Im Gegensatz zur vorherigen THX Ultra-Norm kommt bei Ultra 2 die Aufteilung in Cinema- und Music Mode hinzu. Der Cinema Mode ist optimiert für Wiedergabe von 5.1-Material über ein 7.1-Lautsprechersystem und soll die Vorteile von Extended Surround auch bei eigentlich in 5.1 vorliegendem Material akustisch perfekt ausnutzen. Alle 8 an einem EX-System beteiligten Lautsprecher werden optimal aufeinander abgestimmt. Um dies für den Back Surround-Bereich zu ermöglichen, stellt der Heimcineast die Entfernung zwischen den beiden Back Surround Lautsprecher ein. Diese Einstellung benötigt THX Ultra 2, damit ASA (Advanced Speaker Array) richtig arbeiten kann und die Surround- und Back Surround-Klangkulisse als homogenes Ganzes erscheint. Wer Material hat, welches in Dolby Digital 5.1 EX vorliegt, verwendet nach wie vor THX Surround EX und nicht THX Ultra 2 Cinema. Erstmalig bei THX gibt es auch einen Music Mode, der besonders für DTS 96/24 und Musik-DVDs in DD 5.1 und DTS 5.1 prädestiniert ist. Der Music Mode nutzt die Lautsprecher-Aufstellung eines THX EX-Systems mit zwei Surround- und zwei Back Surround-Lautsprechern, die Boxen werden jedoch anders konfiguriert als für die Wiedergabe von Heimkino-Ton: So wird die linke Surround- mit der linken Back Surround-Box zusammengeschaltet, die rechte Surround- mit der rechten Back Surround-Box. Sinn dieses Unterfangens ist es, räumlich gesehen zwischen dem jeweiligen Surround- und Back-Surround-Lautsprechers eine Phantomschallquelle zu erzeugen, deren Klangeindruck aufgrund der Position und des Abstrahlverhaltens dem Klangbild eines normalen Direktstrahlers (also der Lautsprecherart, die für die akkurate Musikwiedergabe am besten geeignet ist) ähnlich sein soll. THX will somit erreicht haben, dass über ein und dasselbe Lautsprechersystem sowohl die Musik- als auch die Kinotonwiedergabe qualitativ überzeugend vonstatten gehen soll. In der Praxis entpuppt sich THX Ultra II Music nicht als "fauler Kompromiss", sondern als brauchbares Feature: So wird eine raumfüllende, aber trotzdem präzise Musikwiedergabe von guter Dynamik erreicht. Auch wenn nicht das Niveau physisch vorhandener Direktstrahler erreicht wird: Im Rahmen der Möglichkeiten einer virtuellen Erzeugung ist das Ergebnis beachtlich gut. Auch neu ist die Boundary Gain Compension. Die Funktion ist für die Verwendung des Verstärkers mit einem THX Ultra 2-zertifizierten Subwoofer bestimmt und hat folgende Aufgabe: Bestimmte akustische Voraussetzungen des Hörraums (Struktur der Wände, Aufbau des Raums) sowie die Position des Hörplatzes und des Subwoofers sorgen in verschiedenen Fällen für eine störende Überbetonung der tiefen Frequenzen, so dass der Subwoofer manchem Hörer als zu dominant erscheint. Hier greift die Boundary Gain Compension ein und gleicht übermäßig starke Basstöne, die auf einem Grenzverstärkungseffekt beruhen, aus. Wichtig: Um alle THX Ultra 2 Features nutzen zu können, ist ein komplettes 7.1 Lautsprechersystem erforderlich. 

  • Selbstverständlich mit dabei sind Decoder für Dolby Digital Surround EX, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Headphone, DTS ES Matrix/Discrete 6.1, DTS Neo:6, DTS 96/24, DTS ES Matrix/Discrete 6.1, DTS Neo:6, DTS 96/24 und HDCD.

  • Neu: "User Mode"-Speicher für den schnellen Abruf eigener Einstellungen (Quelle, Eingangsmodus, Surroundmodus). Alle Einstellungen lassen sich in einem nichtflüchtigen Speicher ablegen und nach einem Masterreset wieder laden. 3 User-Settings für die Hauptzone und 3 Settings für Zone 2 stehen zur Verfügung

  • Möglichkeit zur Umbenennung der Eingänge

  • Individuelle Pegelanpassung der Analogeingänge. Ähnlich wie bei Onkyos "IntelliVolume" gleicht Denons Reglung Pegelunterschiede bei analogen Quellen aus und sorgt so dafür, dass die Lautstärke beim Wechsel der Signalquelle nicht nachgeregelt werden muss 

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