RSS FORUM KONTAKT IMPRESSUM


 

Alle Teufel-Tests
Toshiba-Tests

 HARDWARE-TESTS

INFO: Die AREA DVD-Testphilosophie

18.07.2006 (hsh)

Wie bewertet AREA DVD Testgeräte?

Einleitung

Heimkino ist ein faszinierendes Hobby. Wer es schon einmal richtig – das heißt auf hohem audiovisuellem Level - erlebt hat, kann das voll bestätigen. Heimkino ist allerdings auch ein recht komplexes Hobby, denn verschiedene einzelne Geräte müssen im Idealfall absolut stimmig zusammenspielen. Unabhängig der Preisklasse stellt sich daher für den geneigten Konsumenten das Problem, die entsprechenden Komponenten auszuwählen, um ein harmonisches und den eigenen Anforderungen entsprechendes Gesamtsystem zu finden. Dies ist in Anbetracht der unzähligen Hersteller und Modelle nicht eben leicht. Selbst versierte Experten schaffen es kaum, den gesamten Markt zu überblicken. Wurde dann eine erste Vorauswahl getroffen, greift ein weiteres Problem: Es ist schlicht unmöglich, alles potentiell Interessante direkt gegeneinander zu vergleichen. Entweder fehlt es an der Zeit, oder die Händler vor Ort führen das Gewünschte nicht, bzw. leihen es nicht aus. Was also machen?

Wie für eigentlich jedes Thema gibt es eine große Anzahl an entsprechenden Publikationen der Fachpresse. Es werden Nachrichten aus und über die Branche und das Hobby publiziert, es werden Geräte vorgestellt, getestet und verglichen. Doch auch dies muss nicht zwangsläufig die gewünschte Abhilfe verschaffen. Für den Leser stellt sich immer noch die Frage, wie die jeweilige Redaktion testet und bewertet und wie sie ihre Testprobanden auswählt. Denn immerhin ist das Wissen um diese Punkte durchaus maßgeblich zur Bewertung des praktischen Nutzens von Testberichten.

Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen, geneigte Leser, aufzeigen, welche Maßstäbe und Kriterien die Redaktion von AREA DVD bei ihren Tests anlegt. Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, unsere Tests und die Bewertungen der einzelnen Geräte besser verstehen und einordnen zu können. Denn mit dem Wissen um unsere Philosophie wie um unsere Herangehensweise an das faszinierende Hobby Heimkino wird es Ihnen leichter fallen, substantielle Entscheidungen für sich selber zu treffen, mit denen sie dann hoffentlich auch langfristig glücklich sein werden. Ihnen diese Möglichkeit zu geben, ist unser Anspruch an unsere Arbeit. 

Grundlegende Gedanken

Unser aller Hobby untergliedert sich in zwei große Bereiche: Die Audio- und Videoseite. Es gibt zwar viele Geräte, wie zum Beispiel DVD-Player, die für beide Bereiche zuständig sind, betrachten muss man sie dennoch nach getrennten Maßstäben. Nicht jeder Player, der ein sehr gutes Bild macht, muss auch zwangsläufig hervorragende akustische Eigenschaften bieten. Daher werden diese beiden unterschiedlichen Bereiche selbstverständlich auch separat getestet und bewertet. Innerhalb dieser beiden zu betrachtenden Bereiche gelten allerdings für sämtliche Gerätetypen dieselben Maßstäbe. Ob eine CD nun über einen HomeCinemaPC, einen DVD-Player oder einen CD-Player abgespielt, über einen AV-Receiver oder Stereoamp verstärkt wird oder über große Standboxen oder kleine kompakte Satelliten-Lautsprecher wiedergegeben wird: Im Mittelpunkt bei uns steht immer, wie fundiert, tiefgründig und faszinierend die Wiedergabe von der jeweiligen Elektronikkette bzw. dem jeweiligen Gerät ausgestaltet wird. Hier unterscheiden wir uns vielleicht von vielen anderen Publikationen: Obwohl wir durchaus sehen, dass der pure HiFi-Klang – also die möglichst originalgetreue, im Idealfall dem Faktor 1:1 entsprechende Wiedergabe dessen, was sich auf dem Datenträger befindet – noch seine Anhängerschaft hat, versuchen wir, das Erlebnis Klang mehrdimensional zu definieren, das heißt: Spielt beispielsweise ein Verstärker besonders brillant, mitreißend und dynamisch – und holt so selbst aus Vorlagen, die im Ursprungszustand eher fader klingen, ein tiefgehendes, emotional berührendes Klangerlebnis, so ist uns dieses Gerät lieber als eines, welches zwar exakt den Inhalt des Datenträgers analysiert, in der Praxis aber keine rechten Gefühle aufkommen lässt. Das ist uns wichtig: Das Hobby, die Passion Heimkino und Surround-Sound soll nicht von Messwerten,. Theorie und Analyse getragen werden, sondern sich in Gefühltem, Erlebtem ausdrücken. Wir behaupten keinesfalls, dass alle Arten von Analysen und Messungen überflüssig wären. Allerdings kommt es hier auf eine hochprofessionelle, über jeden Zweifel erhabene Ausführung an, möchte man nahezu hundertprozentige Objektivität erzielen – und diesem Standard wird kaum jemand gerecht. Und bevor wir Messungen anbieten, einfach nur, um auch „ein wenig mitzumessen“ und extrem wichtig aussehende Diagramme in den Testbericht einfließen zu lassen, setzen wir lieber eine andere Haupt-Priorität: Die Praxistauglichkeit unserer Berichte soll im Mittelpunkt stehen, und daher ist es uns wichtig, dass unsere ausführlichen Texte in den Tests von jedem verstanden werden können – und nicht nur das: Der Leser soll in der Lage sein, sich in die Testsituation hineinzuversetzen, um feststellen zu können, ob das getestete Gerät seinem Anforderungsprofil entspricht. Und um dies für den Leser feststellbar zu machen, ist es wichtig, herauszustellen, ob die Komponente Emotionen weckt, und wenn, welcher Art diese Emotionen sind. 

Auch bei visuellen Komponenten steht im Mittelpunkt, ob ein vielschichtiger, brillanter und dynamischer Bildeindruck geboten werden kann. Heimkino, das darf man nie vergessen, bedeutet Erlebnis, bedeutet Faszination.

Für sehr viele Leser stellen sich allerdings drei weitere Bewertungskriterien neben Bild- und Klangqualität: Zum einen die Optik und Verarbeitung der Geräte, zum anderen deren funktionalen Umfang und letztlich die Bedienung. 

Verarbeitung, Ausstattung und Bedienbarkeit

Nicht jeder ist in der glücklichen Lage, einen eigenen Raum für sein Heimkino zur Verfügung zu haben, welcher es in optimaler Weise ermöglicht, die Gerätschaften in einem separierten Technikabteil den Blicken zu entziehen. Für diese Mehrheit spielt es daher eine große Rolle, wie denn die optische Aufmachung der Neuanschaffung ausfällt. Sicher, an dieser Stelle kommt der nicht zu diskutierende Geschmack ins Spiel. Aber die qualitative Seite lässt sich dennoch objektiv erfassen. Hinzu kommt bei den häufig nicht gerade geringen Beträgen der Wunsch, ein solides und schmuckes Stück Technik zu erwerben. Verarbeitungsqualität kann durchaus einen Einfluss auf die Lebensdauer einer Komponente haben. Überdies verrät sie mitunter etwas über die Gewissenhaftigkeit einer Konstruktion. Diesen Aspekt versuchen wir mit vielen Detailaufnahmen zu dokumentieren und scheuen uns auch nicht, in das Innere eines jeden Gerätes zu blicken. Denn nicht alles was, eine schöne Verpackung hat, bringt schöne Technik mit sich. Als treffliches Beispiel kann hier der DVD-Player als solcher dienen: Ein solides, ordentlich versteiftes und schweres Gehäuse in Kombination mit sehr gut dämpfenden Füssen kann sowohl der Audio- wie Videowiedergabe zugute kommen, da störende Schwingungen und Resonanzen auf das Laufwerk effizient bedämpft werden. Eine hohe Verarbeitungsgüte kommt also nicht nur der Optik zu gute, sondern auch der Funktionalität. Genauso sieht es im Inneren aus: Ein sauberes Platinenlayout, gepaart mit einer hohen Verarbeitungsqualität, bürgt in der Regel für einen langfristig stabilen Betrieb. (Dies versuchen wir möglichst deutlich darzustellen und zu bewerten.)

Und damit wären wir beim zweiten wichtigen Punkt neben Audio- und Video-Qualität, dem funktionalen Umfang. Unsere Erfahrung zeigt, dass Spezialisten normalerweise den besten Job machen. Dies gilt für jede Facette des Hobby Heimkino, und genauso auch für HiFi. Diese Spezialisten bringen allerdings zwei Probleme mit sich. Zum einen sind sie teuer, häufig sogar sehr teuer und zum anderen hat man es sehr schnell mit einem sehr großen Gerätepark zu tun. Dies will und/oder kann nicht ein jeder finanzieren und nicht jeder hat die räumlichen Möglichkeiten, diesen unterzubringen. Die meisten Hersteller, speziell im breiten Consumer-Markt, reagieren hierauf mit einer Zusammenfassung technischer Möglichkeiten und Eigenschaften. Das beste Beispiel hierfür stellen moderne AV-Receiver/-Verstärker dar. Kaum eines der höherwertigen Modelle verfügt nicht über ein automatisches Einmesssystem, einen Room EQ, eine umfangreiche Videosektion und Multiroomoptionen. Genauso wird die Integration in heimische Netzwerke wie die Verwendung von Schnittstellen für iPods und andere portable MP3-Player immer gängiger. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob diese Features nur lieblos integriert sind oder aber gute beziehungsweise sogar hervorragende Arbeit leisten. Aber diese gerade im Trend liegenden, oben und jetzt genannten Ausstattungsmerkmale sind nicht das einzige, was wir unter dem Aspekt Ausstattung betrachten. Denn gerade im Mehrkanal-Audiobereich gibt es noch anderes was von Bedeutung ist. So gut wie niemand hat die Möglichkeit Fullrange-Lautsprecher in einem perfekten Kreis um den Hörplatz aufzustellen. Wer nicht auf das automatische Lautsprecher-Einmesssystem vertrauen möchte, benötigt das manuelle Delay-/Bassmanagement. Je feinfühliger dies ausgelegt ist, desto bessere akustische Ergebnisse lassen sich erzielen. Als ausstattungstechnische Schnittstelle zur Videobearbeitung kann man nun allerdings auch eine LipSync-Funktion erwarten. Moderne Bildwiedergabeketten bearbeiten immer in irgendeiner Art und Weise das Videosignal. Dieses ist jedoch ungleich rechenintensiver und komplexer als ein Audiosignal. Ohne Lipsync sind Bild und Ton dann asynchron, was den Filmgenuss erheblich lindert. Auch die eigentliche Bilddarstellung unterliegt vielen diffizilen Aspekten. Da in der Regel mindestens zwei Geräte an der Bildwiedergabe beteiligt sind, ist es normal, dass gewisse Abweichungen in der Darstellung zu verzeichnen sind. Zum einen dadurch, dass es das perfekte Gerät bisher nicht gibt und zum anderen durch unterschiedliche Qualitäten und Auslegungen der einzelnen Hersteller. Auch die verwendete Quelle hat einen deutlichen Einfluss auf das Bild. Eine DVD sollte ein wesentlich besseres Bild liefern als ein analoger TV-Anschluss. Um dies nun zu kompensieren, bzw. zu optimieren ist eine umfangreiche und effizient funktionierende Bildbearbeitungssektion unerlässlich. All dies fassen wir in unserer Rubrik Ausstattung so umfangreich und detailliert wie möglich zusammen. 

All diese Funktionsfülle, wie auch grundlegende Qualitäten helfen leider nichts, wenn man nicht weiß, wie man sie nutzt. Kennen wir nicht alle das Problem vom PC? Potentiell ist ein PC in seinen Anwendungsmöglichkeiten so mächtig wie nichts je Dagewesenes. Aber welcher Normalsterbliche von uns schafft es denn noch, alles Gewollte zu erreichen, geschweige denn zu verstehen? Immer mehr, oder besser eigentlich alle Geräte der Unterhaltungselektronik setzen heutzutage auf Bauteile aus der Mikroelektronik. Anders gesagt, sie sind mehr oder weniger kleine Computer. Und so rückt das Thema Bedienung in den Fokus. Den meisten Käufern geht es darum, einmalig ein Packet zu erwerben oder zusammenzustellen, aufzubauen und dann einfach zu genießen. Es ist aber leider häufiger der Fall, dass die diversen Menüs der verschiedenen Geräte kryptisch, unlogisch oder einfach schlecht übersetzt sind, so dass nur ausgewiesene Experten das System zu einem einwandfreien, möglichst guten und stabilen Betrieb bewegen können. Auch ist es manchmal üblich, dass regelmäßig verwendete Funktionen und wichtige Optionen tief in irgendwelchen Menüs versteckt sind, anstatt direkt per Tastendruck auf der Fernbedienung angewählt werden zu können. Bedenkt man nun die durchschnittliche Aufarbeitung der beigelegten Dokumentationen, meist fälschlicherweise „Bedienungsanleitung“ genannt, werden nur die wenigsten Käufer in den Genuss der optimalen Wiedergabe kommen. Unsere langjährige Erfahrung und Vergleichsmöglichkeit eröffnet uns die dankbare Situation, etwas Licht in das Bedienungs-Dunkel zu bringen. 

Aber kommen wir nun in detaillierter Form zu den beiden wirklich entscheidenden Kriterien der Beurteilung von Heimkinokomponenten: Dem Bild und dem Ton. 

Bewertung der Bild- und Tonqualität im Detail

Beginnen wir mit dem Bild. Heute muss in zwei große Lager unterteilt werden. 1. Das wirklich große Bild, welches Projektoren und Rückprojektionsfernseher liefern. 2. Das andere, und den Markt absolut dominierende Lager stellen die „normalen“ Fernseher dar. Um etwaige Kritik vorweg zu nehmen: Ja, die Differenzierung anhand der Größe schmilzt immer mehr dahin. Zu einer groben Unterteilung eignet sich diese Klassifizierung dennoch. Denn der grundlegende Unterschied ist nach wie vor die technische Gewinnung des Bildes. Beamer und Rückpros arbeiten mit der Projektion des Bildes auf eine Sichtfläche. „Normale“ Fernseher, heutzutage reden wir von LCD-, Plasma- und Röhren-TVs, emittieren aktiv das Bild. Aktive Bildelemente, bzw. eine direkt beschossene Phosphorschicht senden direkt das sichtbare Licht zum Betrachter aus. Diese beiden unterschiedlichen Techniken bringen gewisse qualitativen Konsequenzen mit sich. Daher ist es eigentlich auch nicht wirklich möglich, die dargestellten Bilder direkt miteinander zu vergleichen. Dem tragen wir Rechnung, indem wir Bilder eines Projektors in der Bewertung nicht in den Kontext eines Fernsehers setzen und umgekehrt. 

Davon unabhängig ist jedoch die Bewertung innerhalb eines Wiedergabetyps. Denn gehen Sie in ein Geschäft, sehen Sie einfach nur eine Wand mit Flachbildschirmen. Ihnen wird sich sicherlich nicht auf den ersten Blick offenbaren, ob sie nun einen LCD- oder einen Plasmafernseher betrachten. Das darf ihnen auch im Endeffekt gleichgültig sein. Denn ein LCD-Fernseher im 42-Zoll-Format soll und muss mit einem 42-Zoll Plasma-Fernseher konkurrieren. Ebenso verhält es sich bei Projektoren: Eine Bildbreite von zwei Metern ist bei einer LCD-Projektion genauso zwei Meter breit wie bei einer DLP-Projektion. Zumindest wenn man die Größe des dargestellten Bildes betrachtet. Schaut man sich nun jedoch den Preis an, wird man feststellen, dass es hier deutliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Techniken gibt. Woher kommen diese Unterschiede? Sind sie gerechtfertigt? Dies sind schnell aufkommende Fragen, die nicht unbedingt sofort unter den im Geschäft gültigen Bedingungen ausgemacht werden können. Wir möchten zum einen aufzeigen, welche Fähigkeiten unsere jeweiligen Testprobanden wirklich absolut haben, ohne Rücksicht auf die verwendetet Technik, und zum anderen welche sie im Verhältnis zu ihren Kontrahenten und zu ihrem Preis haben. 

Nun werden Sie langsam merken, dass wir versuchen einen eigenen Weg zu gehen. Sicherlich, wir unterziehen sämtliche Bildwiedergabegeräte langwierigen, ausführlichen und facettenreichen Testprozeduren. Dazu gehört, dass wir jedes Gerät mittels professioneller Software auf Herz und Nieren prüfen. Sei es das Thema Kontrast, Farbdarstellung, Schwarzwert, Scaling, De-Interlacing, Auflösung, Feinzeichnung, Detaildarstellung oder Gesamtbildschärfe; wir gehen all diesen und weiteren Punkten mittels professionellen Testbildern nach. Auf diese Weise lassen sich umfassende objektive Erkenntnisse gewinnen, die viel über die Qualität des Probanden verraten. Nun kommt zwingend die Frage kritischer Leser auf, warum wir denn nicht versuchen, diese Parameter mittels Messungen zu verifizieren. Diese Frage ist auch berechtigt. Denn absolut objektive, vergleichbare Aussagen lassen sich nun mal nur per Messung ermitteln. Dessen sind wir uns auch bewusst. Es gibt allerdings eine Reihe von Gründen, die uns dies nicht machen lässt. 

Zu Beginn dieser Ausführungen stellten wir die Forderung nach einer größt möglichen Ehrlichkeit und Transparenz ihnen, geneigter Leser, gegenüber auf. Daher wollen wir auch nicht verhehlen, dass wirklich aussagekräftiges Messequipment derart viel kostet, dass es uns nicht weiter möglich wäre, kostenlose Tests zu offerieren. Dies würde allerdings gegen unsere Philosophie sprechen. Wenn man die Messprozeduren vereinfacht und mit einigen wenigen Messungen versucht, einen Eindruck des jeweiligen Gerätes zu vermitteln, erzielt man im Endeffekt nur einen „Sturm im Wasserglas“: Man ist mit einfachem Mess-Equipment kaum in der Lage, wirklich verwertbare Aussagen zu treffen, die auch bei kritischer Betrachtung ihre Berechtigung behalten. Daher stellt sich auch immer die Frage, welchen Sinn derartige Messungen wirklich haben. Eine extrem aufwändige, von kundigem Personal ausgeführte Messung ist objektiv durch nichts zu ersetzen. Aber da es kaum möglich ist, derart professionell - was übrigens auch sehr viel Zeit kostet – zu messen UND die Messungen verständlich aufzubereiten, streben wir eine andere Vorgehensweise an, indem wir unzählige Vergleiche mit unseren aktuellen Referenzen, aber auch mit weiteren Konkurrenzmodellen anzustellen. Dazu kommt das Plus an Erfahrung. Setzt man sich lang genug mit der Materie auseinander, lernt man, zwischen subjektiven Gefallen und objektiven Betrachten zu differenzieren. Erfahrung allein ist allerdings noch kein Maßstab, diese Feststellung ist selbstverständlich korrekt. Unser Redaktionsteam geht dem Hobby Heimkino aber nicht nur seit Jahren privat mit Enthusiasmus nach, sondern verfügt auch über fundiertes, hart angelerntes Profiwissen. Und hier haben wir wieder die Schnittstelle zu unserer Philosophie: Werter Leser, wir wollen Ihnen Tests anbieten, mit denen Sie - und nicht Profis - im realen Leben, in der alltäglichen Praxis, etwas anfangen können. Sind wir ehrlich: In Internetforen, wie zum Beispiel unser eigenem, tummeln sich in der Regel viele „Freaks“ oder „Cracks“. Diese verfügen über ein Fachwissen, welches einfach nur bewundernswert ist. Aufrichtigen Respekt davor. Aber man darf dies nicht zum Maßstab des üblichen Kunden machen. Daher wäre es auch sinnfrei, Messungen zu machen, die einfach nur Kosten verursachen, immer wieder unseren erfahrenen Eindruck bestätigen und dem normalen Leser unserer Tests nicht wirklich weiterhelfen – und zudem, wenn sie einmal nicht hundertprozentig perfekt ausgeführt wurden, nur Verwirrung stiften und bei den sehr Fachkundigen Befremdung auslösen. Und, dass möchten wir an dieser Stelle ganz klar deutlich machen, die Zielgruppe unserer Tests ist der ganz normale Käufer, der ein faszinierendes Hobby betreiben möchte. Zu dem kommt aber noch ein weiterer Gesichtspunkt, den uns unsere Erfahrung gelehrt hat: Die Messung einzelner Aspekte verrät weit weniger über die Qualität der Gesamtdarstellung, als viele es gerne wahr haben wollen. Was hilft zum Beispiel ein kontrastreiches Bild, wenn die Schwarzdarstellung eher schwach ist und dafür helle Passagen überstrahlen? Was hilft ein perfekter Schwarzwert, wenn dafür die Feinzeichnung im unteren Gammabereich verloren geht? Was haben Sie von einer vollen, nativen HD-Auflösung, wenn die Rechenpower des Gerätes nicht ausreicht, sauber zu deintelacen und zu skalieren? 

All dies sind Gründe, warum wir zum einen auf Messungen verzichten, und zum anderen nicht nur mit Testbildern arbeiten. Wir bemühen sehr gerne das Wort der homogenen Bilddarstellung. Was wir damit meinen? Ganz einfach: Sie möchten sich einen Film anschauen und Spaß am Dargestellten haben. Dieser Eindruck ist es doch letztendlich der, der entscheidend ist, geht es um den etwaigen Kauf des entsprechenden Geräts. Daher beurteilen wir die Bildperformance auch anhand von Programm-Material. Dieser Begriff soll für Bilder stehen, die entweder von DVDs oder sonstigen Quellen wie z.B. einer HDTV-Settop-Box, stammen. Denn die Interaktion der diversen Bildparameter kann sehr häufig zu Ergebnissen führen, welche über den Horizont der Bewertungen, die aus dem Betrachten reiner Testbildsequenzen resultieren, sogar noch hinausgehen. Praxisnähe ist nun mal unser oberstes Gebot. Die meisten der von uns genutzten DVDs sind relativ weit verbreitet. Die meisten User hochwertigen Equipments versuchen, an bestmögliches DVD-Material heranzukommen. Die Nachvollziehbarkeit unserer Tests möchten wir hierdurch in einem so großen Umfang wie irgend möglich geben. 

Resümierend lässt sich also sagen, dass wir unser Möglichstes tun, ein sowohl absolutes wie relatives Bild der Performance eines Wiedergabegerätes abzuliefern. Absolut in Bezug auf die gebotene Qualität dessen, was Sie als Konsument erwarten. Relativ in Bezug auf die Fähigkeiten und Güte der verwendeten Technik und unter Berücksichtung des Preises. Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Vorgaben seitens der geneigten Leserschaft. Dies ist uns voll bewusst. Jemanden, der nur 1. 000 € für einen TV zur Verfügung hat, muss man nicht klar machen, dass das Display für 5.000 € ein besseres Bild liefert. An dieser Stelle greift unsere Preisklassenbezogene Bewertung. Denn wer nur Betrag X ausgeben kann und/oder will, möchte gern wissen, wie sich die direkten Konkurrenten schlagen. Lohnt sich ein Blick etwas nach unten oder oben? 

Genau dasselbe Prinzip gilt auch für die Tests, Betrachtungen und Beurteilungen von Geräten, deren Job es ist, einen möglichst guten Ton an unser Ohr zu bringen. Denn der gute Ton gehört zu einem ansprechenden Gesamterlebnis dazu. Neben einem großen Bild gibt es wohl kaum etwas, was derart faszinieren kann wie eine gelungene Audiowiedergabe. Sei es, dass man sich in seine Stammdisco zurückversetzt fühlt, oder dass man sich in eine imaginäre Umgebung eines Films eingebunden sieht oder dass man das beste Konzert seines Lebens wieder und wieder quasi live erlebt. Aber auch hier haben wir sofort wieder ein Wort gefunden, welches zu unserer Philosophie gehört: Erlebnis. Auf die Gefahr der Wiederholung hin möchten wir nochmals eine Sache verdeutlichen: AREA DVD verfolgt eine klare und deutliche Philosophie. Es geht uns darum, Ihnen die Chance zu geben, Tests zu lesen, die nicht irgendeiner Minderheit oder Elite gerecht werden, oder die von wenigen bis niemanden nachvollzogen werden können, sondern wir möchten einer großen Leserschaft eine praktische, realitätsnahe Hilfe bieten. 

Dies führt uns ebenso wie beim Bild wieder zu der Frage, warum wir keine Messungen durchführen. Ebenso wie beim Bild lässt sich diese Frage leicht und für die meisten leicht akzeptabel beantworten. Messungen, sind sie entsprechend aufwändig und akkurat ausgeführt, geben ein offensichtliches Qualitätsniveau wieder, welches direkt und klar miteinander vergleichbar ist. Punkt. Dies wollen und können wir weder leugnen noch bestreiten. Messungen haben für uns aber auch Probleme: Wirkliche objektive Messungen lassen sich eigentlich nur im freien, resp. schalltoten Raum durchführen. Das ganze verbunden mit einer aufwändigen Installationen. Analog zum Bild tritt hier die Frage auf, welche Sinn derartige Investitionen haben, wenn wir ihnen keine kostenlose Tests anbieten können? Soviel zum rein Objektiven, Sachlichen, Verifizierbaren. Denn mit der bei uns vorliegenden Erfahrung lässt sich ganz klar sagen, dass sich Messergebnisse und Höreindrücke durchaus, zumindest in relevanten Kennfeldern; sehr nahe kommen. Dies spielt, um ehrlich zu sein, aber auch keine wirklich große Rolle. Zwei Aspekte sind hier ganz wichtig: Zum einen werden nur ausgewiesene Fachmänner mit kompletten Messschrieben etwas anfangen können. Die Aussagekraft für den Großteil unserer Leserschaft dürfte in der Regel eher verloren gehen. Zum anderen ist es so, dass der Markt, welcher in gewissem Sinne eine basisdemokratische Entscheidung darstellt, andere Anforderungen als die messtechnische Absolution stellt. Wir, die Redaktion von AREA DVD können dies nachvollziehen und versuchen diesem demgemäss gerecht zu werden. Im rein technischen Sinne perfekte LS, meistens handelt es sich hierbei um Studiomonitore, dienen normalerweise als Arbeitsgeräte für Profis in Studios mit einer ebenso perfekten Infrastruktur. Gemeint ist damit eine generell hochqualitative Kette in einem nahezu perfekten Raum. Unter diesen Bedingungen geht es nicht um Spaß, Faszination oder Entspannen beim Hören. Hier geht es nur um das perfekte Arbeiten am Signal. Das ist allerdings etwas anderes als die Installation im eigenen Heim. Im eigenen Heim hat man nicht zu beurteilen, welcher der 32, 48, 64 oder 128 Kanäle unter bestimmten Bedingungen sich in welcher Form ins Gesamtklangbild einbringt. Welches Multikanaleffektgerät welchen Hall bei welchen Parametern liefert, welcher Kompressor welche Folge im gesamten Mix bedingt. Im eigenen Heim möchte man den fertigen Mix genießen. Dies sind grundsätzlich verschiedene Einsatzbedingungen. Puristen sind diesbezüglich anderer Meinung als unsere Redaktion. Richtig. Damit haben wir auch kein Problem und das ist auch gut so. Wir, für uns mit unserer Arbeit wollen jedoch die Blickweise des „durchschnittlichen“ Konsumenten bedienen. 

Unsere Erfahrung wie auch die Marktsituation, gekoppelt mit dem Klang in zeitgemäßen Kinos zeigt uns, dass es nicht um die „perfekte“, „neutrale“ Wiedergabe geht. Um es richtig einzuordnen: Wir möchten keine Plattform für marketingtechnisch hochgepuschte Produkte sein, die nicht mal Basisqualitäten erfüllen. Unser Anliegen ist es, reale Produkte nach möglichst sachlichen, aber dennoch subjektiv gefallenden und nachvollziehbaren Kriterien zu bewerten. Zu diesen Kriterien gehört an vorderster Front die Pegelfestigkeit. Primär verstehen wir uns als ein Heimkinomagazin. Und, lassen sie uns ehrlich sein, Heimkino lebt primär von der Lautstärke und der Dynamik. Dies kann zwar nicht jeder in seinen eigenen vier Wänden realisieren, Maßstab ist es für uns dennoch, da in der Praxis mehr Heimkino-Fans richtig laut hören, als man spontan gemeinhin annehmen würde. Denn der zweite angesprochene Begriff, die Dynamik, ist zugleich Ärgernis wie auch Faszinationspunkt für viele. Sie kann urplötzlich Schlafende aufwecken wie auch Authentizität transportieren. Damit hätten wir die groben Kriterien erklärt. Eine wirklich gute Wiedergabe machen zusätzlich viele andere Punkte aus. Dazu gehört eine räumliche Darstellung. Speziell bei HiFi, ein glaubhafter Bühnenaufbau, welcher nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe geht. Der Raum ist allerdings nicht das einzige, was neben Grobdynamik und Pegel zählt. Ein nicht zu unterschätzendes Gewicht legen wir auch auf die Feindynamik und Auflösung. Was ist mit diesen letztgenannten Begrifflichkeiten genau gemeint, werden sich viele fragen. Die Nuancierung kleiner akustischer Ereignisse ganz separiert. Eine zuschlagende Tür im Nachbarhaus hier, ein Flüstern dort, kaum wahrnehmbar, aber dennoch vorhanden. Für die Musiker: Die einzelne Oboe, die im Hintergrund ein fein nuanciertes Klagen dem Mollorchester hinzufügt. Diese Zwischentöne können entweder unterschlagen, einfach nur reproduziert werden oder richtig platziert werden. Wenn dann noch gleichzeitig ein dynamischer, lebendiger Aufbau hinzukommt, haben wir ein emotional beeindruckendes Hörerlebnis. 

Um es zusammenzufassen: Wir verwenden durchaus auch Testtöne, welche uns vermitteln, welche Frequenzen in welcher Lautstärke reproduziert werden. Dies ist allerdings kein alleinig ausschlaggebendes Kriterium. Denn selbst ein tief spielender, aber unpräziser Subwoofer kann schlechter klingen als ein etwas flacherer, der dafür „sauber“ spielt. Maßgeblich ist daher unser Ohr. Und hier achten wir speziell auf die Punkte Pegelfestigkeit, Dynamik, Auflösung, Räumlichkeit, Feindynamik, Loslösung und klangliche Ausgewogenheit. Klangliche Ausgewogenheit deshalb, weil nicht alles was neutral spielt, auch gefällig spielt. Die meisten unserer werten Leser erfreuen sich an einer gewissen Badewannencharakteristik. Hierunter wird eine leichte Betonung der unteren und oberen Frequenzen verstanden. In Anbetracht der Sensitivität des menschlichen Gehörs eine leicht nachvollziehbare Auslegung. Diese ist sicherlich nicht als neutral zu betrachten, als ausgewogen allerdings mitunter schon, wenn nicht übertrieben wird. Und dies ist unsere Philosophie: Es hat zu gefallen. Auf rein messtechnische Aspekte reduziert, bewerten wir nicht „richtige“ Geräte vielleicht zu gut.. Es handelt sich hierbei aber um Komponenten, die eine marktgerechte Kombination eingehen: Sie sind i.d.R. technisch sauber aufgebaut und klingen so, dass der kaufende Markt und nicht der Studioprofi oder extrem versierte „Freaks“ (die nicht, noch nicht einmal in Ansätzen, den Markt repräsentieren) damit zufrieden ist. 

Um Kritik zuvorzukommen: Wir wollen keine Konstruktionen unterstützen, welche grundlegende, in der Praxis als unangenehm empfundene Fehler aufweisen. Wir wollen allerdings auch nicht das rein messtechnische, professionelle Arbeitsequipment zum Ideal erheben. Wir arbeiten für sie, werter Leser, der einfach nur Spaß und Gefallen in seinen eigenen vier Wänden haben möchte. Sie sind unser Ideal und Maßstab. 

Die Testumgebung und die Durchführung der Testreihen

Und dies führt uns zu einem weiteren, nicht zu verachtenden Kriterium. Ein Großteil von Ihnen verwendet die von uns getesteten Komponenten in normalen Wohnräumen. Dieser Tatsache versuchen wir dadurch Rechnung zu tragen, dass wir nun inzwischen verschiedene Teststudios in „Wohnäumen“ eingerichtet haben. Diese Räume variieren von 15 bis zu 40 qm. Damit können wir die meisten realen Situationen real nachstellen. Darüber hinaus verfügen wir dennoch über einen perfekten, sehr großen Testraum (ca. 55 Quadratmeter) und über zwei fix installierte Kinos. 

Bezüglich der Wohnräume stellt sich nun die Frage, ob diese denn eigentlich zum Testen geeignet sind. Ein berechtigter Einwurf – doch dazu zwei Dinge. Mehrere Testräume wurden komplett von der auf Raumakustik spezialisierten Firma RTFS optimiert. Dies erlaubt uns generell Geräte, und nicht den Raum zu testen. Extremstes Beispiel ist hier unser Münchner Tesstudio, in dem wir eine komplette Raumgestaltung der akustischen Anleitung von Herrn Shahlawandian unterworfen haben, inkl. bildoptimierender Farbgestaltung. Andererseits haben wir auch „normal“ eingerichtete, alltägliche Testräume, hier kann man dann nachvollziehen, wie sich ein Gerät unter Bedingungen schlägt, die bei vielen zu Hause vorfindbar sein dürften: Nämlich in einer Umgebung, die sich nicht komplett dem Hobby Heimkino unterwirft. Jeder unserer fest liierten oder verheirateten Leser wird diesen Aspekt zu schätzen wissen, denn bei aller akustischen Klasse eines voll optimierten Raums: Unmengen an Absorbern wird selbst die toleranteste Ehefrau nicht auf Dauer ertragen können. 

Bei sehr kritischen Lesern wirft sich nun dennoch eine weitere, sehr verständliche Frage auf. Wie sollen wir denn verschiedene Geräte an unterschiedlichen Orten miteinander vergleichen, wenn die Räume und die Referenzen dennoch unterschiedlich sind?

Die Redakteure von AREA DVD sind zum Glück körperlich fit genug, um Equipment auch herumschleppen zu können. Dazu kommt unser aller zweites Hobby, das Autofahren. Dies bedeutet, dass wir zig tausend Kilometer pro Monat mit viel Material im Kofferraum absolvieren, um die Testgeräte in vielen Locations zu testen. Überdies verhält es sich so, dass wir in fast jedem Studio ein sehr vergleichbares „Grundgerüst“ an Ausstattung haben. Kennt man denn erst mal die Elektronik und die LS und die Räume, lassen sich Eindrücke sehr gut miteinander vergleichen. Dass nicht immer alles auf Bildern dokumentiert ist, verzeihen sie uns bitte. Auf etwaige Einwürfe, dass man nach Autofahrten, gerade im Highspeed-Segment, kein sensibles Ohr mehr hat, haben wir auch eine Antwort: Es gibt durchaus Gehörschutzmaßnahmen, welche die Geräuschkulisse um bis zu 35db absenkt. Und ist der gemeine Redakteur dann erst mal eine Nacht vor Ort, ist es erst recht wieder OK. Sie sehen, werter Leser, wir versuchen unser Möglichstes zu geben, um bestens zu arbeiten. Und das alles, ohne ihnen Cent zu berechnen. Daher verzeihen sie bitte etwaige Schwächen. 

Zwei Punkte zum Ende noch:

  1. AREA DVD wird sein Programm in Richtung HiFi-Stereo ausweiten. Hierfür muss eins vorweg ganz klar genannt werden. Wir kommen aus der Ecke Heimkino. Unser Redakteur Lars Mette betätigt sich nun schon seit geraumer Zeit im High-End-Segment. Zukünftig werden diese Produkte ohne Vernachlässigung unserer Wurzeln verstärkt getestet werden. Daher muss die Frage aufkommen, wer denn Zielgruppe ist. Anders formuliert: Anwenderprofil. Maßstäbe, die für einen HK-Fan gelten, müssen nicht zwangsläufig für einen Stereo-Puristen gelten. Genauso umgekehrt. Wir werden auf Grund dieser Änderung in unseren Tests nicht unbedingt unser Bewertungsschema ändern. Wir werden dafür aber unsere Urteilsbegründungen nuancierter verfassen. Denn, wir wollen ehrlich sein, nicht alles ist für jeden das Richtige. Dem wollen wir zukünftig entgegenkommen. Und differenzierter erklären, was wo welche Stärken hat. 
  2. Der zweite Punkt, der uns sehr wichtig ist:
    AREA DVD möchte kein Geld von den Lesern - sollten wir dies einmal ändern, so nur als letzten Ausweg oder, wenn wir weitere, zusätzliche und kostenintensive Dienstleistungen anbieten. Wir verstehen uns als Intenetmagazin der ersten Stunde. Seien wir aber realistisch: Ohne finanziellen Background lässt sich eine solche Redaktion nicht betreiben. Daher sind wir auf Einnahmen anderer Art angewiesen. Werbung ist hier naheliegend. Dennoch begreifen wir Werbung nicht als Bezahlung für eine Leistung, sondern viel mehr als ein Sponsoring, da wir unabhängig von den Werbungen werten. Gesteigert wird die Wahrnehmung dieses Fakts als Problem dadurch, dass wir auf zwei Räumlichkeiten des Internethändlers Hifi-Regler zurückgreifen. Wir möchten an dieser Stelle einmal ganz klar Stellung beziehen:
    HIFI-REGLER ist ein Werbepartner. Wir testen in deren Räumlichkeiten und sind stolz auf die gute, partnerschaftliche Kooperation, die sich bereits über Jahre absolut bewährt hat. Aber NEIN, unsere Tests haben definitiv nichts mit dem Produktportfolio von HIFI-REGLER zu tun. Und so arbeiten wir generell. Wir machen unsere Tests nicht von Werbeschaltungen abhängig. Wir haben teilweise sogar Werbepartner in Tests abgestraft und häufig schon Zahlungen für Tests ausgeschlagen. Was wir nicht testen wollen, da es gegen unser Vorselektionsprinzip verstößt, wird auch nicht gegen Geld getestet, obwohl dafür Angebote vorlagen/vorliegen. Wir leben von Ihnen, werte Leser. Daher müssen wir uns über die Qualität unserer redaktionellen Arbeit definieren. Wir hoffen, dass sie dies zu schätzen wissen. Unser aller Anliegen liegt darin, ihnen einen möglichst guten Dienst zu erweisen. 

Herzlichst, Ihr Redaktions-Team

Karsten Serck, Carsten Rampacher, Karl-Heinz Pöppel, Lars Mette, Karsten Serck, Thomas Hermsen und Tobias Wrany,

Text: Thomas "High-Speed" Hermsen
18. Juli 2006

HOME > HARDWARE-TESTS > ZURÜCK <