Yamaha: Weitere Produktneuheiten auf der IFA
03.09.2006 (hsh/cr)

Yamaha macht extremen Druck auf dem AV-Markt und flankiert den preiswerten DVD-S1700
vom sehr hochwertigen Modell DVD-S2700, welches ebenfalls bis auf 1.920 x 1.080p
hochskalieren kann. Während die Videosektionen beider DVD-Player inklusive
Faroudja DCDi Processing keine großen Unterscheidungsmerkmale vorweisen, gibt
es bei Erscheinung, Aufbau und Audioeigenschaften deutliche Differenzen. Bereits
das hochsolide verarbeitete, mächtige Gehäuse springt dem Betrachter ins Auge.

Hochwertigkeit im Detail beim DVD-S2700

Das Punktmatrixdisplay des DVD-S2700
Des weiteren ist das Innenleben besonders hochwertig aufgebaut, Kennzeichen ist
hier ein separates Netzteil für Audiosignale. Kennzeichen des DVD-S2700 sind
auch die umfangreichen möglichen Wiedergabeformate: DVD-Video,
DVD-Audio, SACD, VCD,Audio-CD, MP3, WMA, JPEG, DivX, DVD +R/RW, DVD-R/-RW und CD-R/-RW
können abgespielt werden. Ab November wird der DVD-S2700 in Titan oder
Schwarz erhältlich sein.

Weiteres Highlight auf dem Yamaha-Stand ist der Netzwerk AV-Receiver RX-N600.
Dieses Modell ist wie gemacht für diese Speichermedien. Es bringt die nötigen Anschlüsse mit, erfordert aber keinerlei Computer-Kenntnisse. So reicht es voll und ganz, den
Netzwerk-Anschluss des Receivers mit einem Router zu verbinden, wie er in Millionen Haushaltenbereits am DSL-Anschluss hängt. Die DHCP-Technik sorgt dafür, dass der RXN600 automatisch
Zugang ins Internet erhält und von dort Internetradio-Programme empfangen kann. Wer auf
dem PC das kostenlose Microsoft-Programm Windows Media Connect 2.0 installiert, kann zudem
bequem Musikstücke wiedergeben, die als MP3-, WAV- oder WMA-Datei auf der Computer-Festplatte
gespeichert sind. Das MusicCAST-System von Yamaha bietet sich als weitere Quelle an:
Der Netzwerk AV-Receiver erkennt den MusicCAST-Server MCX-2000 und greift auf dessen Festplatte
zu. Ein übersichtliches Bildschirmmenü zeigt die entfernten Medien-Archive auf
Wunsch sogar am Fernseher an. Doch der Anschluss an die neuen Medien klappt auch ohne Netzwerk: Eine USB-Buchse an der
Front akzeptiert Speichersticks mit digitaler Musik und tragbare Audio-Player.

Der Apple iPod wird
mit dem als Zubehör lieferbaren Universal-Dock YDS-10 auch fernbedienbar. Alle datenreduzierten
Musikquellen profitieren vom Compressed Music Enhancer. Diese Yamaha-Schaltung rekonstruiert
Frequenzanteile, die in Formaten wie MP3 oder WMA der Kompression zum Opfer fielen
und verbessert damit nachvollziehbar den Spaß an der Musik.
Über die Netzwerk-Funktionen hinaus ist der RX-N600 ein leistungsfähiger 6.1-Receiver in bester
Yamaha-Tradition. Gleich drei Komponenten-Eingänge nehmen Bilder in HDTV-Auflösung entgegen,
ein Video-Up-Converter passt den Signaltyp aller Quellen so an, dass eine einzige Videoverbindung
zum Bildschirm oder Projektor ausreicht. Um den Ton kümmern sich sechs Endstufen mit
je 145 Watt Musikleistung und 14 DSP-Raumklang-Programme.

Neues gibt es bei Yamaha bezüglich flexibel einsetzbaren
Multimedia-Lautsprechern. Der NX-A01 in Würfelform holt einen ordentlichen Klang aus einem überraschend kleinen Gehäuse.
Mit seiner Kantenlänge von weniger als neun Zentimeter passt der NX-A01 in eine Hand. Er findet
Platz auf jedem Nachttisch und lässt sich überall hin mitnehmen, wo gute Musikwiedergabe gefragt
ist. Als Lautsprecher am PC verrichtet er genauso überzeugend seinen Dienst wie im Team
mit einem tragbaren Audio-Player: Einfach den Netzstecker anschließen und die 3,5mm-Klinkenbuchse
mit der Musikquelle verbinden, fertig. Das ringförmige Tastenfeld auf der Oberseite des
Würfels erklärt sich von selbst. Es schaltet den Aktiv-Lautsprecher ein, aus oder stumm und regelt
ganz intuitiv die Lautstärke. Die jüngste Yamaha-Erfindung – Swing Radiator Bass (SR-Bass) – entlockt
dem eleganten Gehäuse verblüffend tiefe und kraftvolle Töne. Sie nutzt die Schallenergie, die
von den Lautsprechermembranen ins Innere des Gehäuses abgestrahlt wird und führt den Klang
über eine Art Schwingtür nach draußen – daher auch der Name. Mit dieser einseitig aufgehängten
Bassmembran lassen sich hohe Lautstärken erzielen, ohne die bei Bassreflex-Systemen störenden
Schallverzögerungen und Windgeräusche. Für ein harmonisches Klangbild sorgen zwei
Konusmembranen aus Titan, die an gegenüberliegenden Seiten des Würfels das Stereosignal
abstrahlen. Die Ausgangsleistung beträgt 2 x 4 Watt, der Frequenzumfang reicht
von 90 Hz bis 20 kHz. Der Preis liegt bei 79 €.

High Tech Pur: Yamahas neuer Standlautsprecher Soavo

Der neue Yamaha Soavo Highendlautsprecher im Detail

Sehr hochwertige Frequenzweiche
Auch, was das Angebot an hochwertigen Lautsprechern angeht, offeriert Yamaha
eine höchst verlockende Neuheit. Der Standlautsprecher SOAVO-1 zeichnet sich durch
eine elegante Optik und beste Verarbeitung aus. Für die äußere Gestalt der schlanken,
105 Zentimeter hohen Standbox zeichnet Toshiyuki Kita verantwortlich, Innenarchitekt und Designer aus Osaka, dessen Wink-Chair und andere
preisgekrönte Entwürfe für den Möbelhersteller Cassina inzwischen Weltruf erlangten. Kitas Formkonzept fügt sich elegant in modernes
Wohnambiente ein. Sein Gehäusedesign ist in vier verschiedenen Holztönen (Schwarz, Dunkel Braun,
Braun, Birke) lieferbar und besitzt eine ganze Reihe konstruktiver Vorteile. So ruht die 3-Wege-Bassreflexbox auf massiven Alufüßen, die den Lautsprecher
akustisch vom Boden entkoppeln und dröhnenden Bässen entgegenwirken. Abgeschrägte, nicht parallele Wände reduzieren
Schallreflektionen innerhalb und außerhalb des Gehäuses. Horizontale und vertikale Versteifungen in den dreifach gegehrten Korpusteilen sorgen
zudem für bombenfeste Verleimung – und ein aus Massivholz gefräster Bassport ersetzt die übliche Kunststoff-Manschette an der
Bassreflexöffnung. Niemals zuvor wurde bei einem Yamaha-Lautsprecher solch ein konstruktiver Aufwand betrieben.
Dabei kann die SOAVO auf ein traditionsreiches Erbe zurückblicken:
Sie verbindet die Tugenden des legendären Studio-Monitors NS-1000 aus den 1970er Jahren – hohe Musikalität und Neutralität – mit außergewöhnlicher
Natürlichkeit und Verfärbungsarmut. Für den „Natural Sound“, sorgen in der SOAVO-1
hochwertigste Bauteile. So schickt eine Frequenzweiche mit schnellen SOLEN-Kondensatoren den Lautsprecherchassis penibel aufbereitete
Signale zu. Die beiden Tieftöner und der Mitteltöner besitzen Membranen aus Advanced PMD, einem Polymer-Glimmer-Gemisch, das im
Spritzgussverfahren hergestellt wird. Seine hohe innere Dämpfung beugt Resonanzen vor und reduziert damit klangliche Verfärbungen. Stabile
Körbe aus Aluminium-Druckguss schließlich schalten auch die letzten unerwünschten Vibrationen aus. Den Hochtonbereich strahlt eine 3-cm-Aluminiumkalotte ab. Ihr integrierter Schwingspulenträger und der kräftige
Neodym-Magnet ermöglichen einen hohen Wirkungsgrad und einen
Wiedergabefrequenzgang bis 50 Kilohertz.
Mit diesen Eigenschaften steht die SOAVO-1 nicht nur in bester Yamaha-Tradition, sie führt auch erfolgreich das klangliche Erbe fort – und wird
dabei nicht lange alleine bleiben: Das kleinere Schwestermodell, die Regalbox SOAVO-2, ist bereits in Arbeit.
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