MASTERTEST: 8 AV-Receiver zwischen 550 und 1.500 EUR - Teil 1
Gestaltung/Übersichtlichkeit OSDs, manuelles Bassmanagement/manueller EQ,
DSP-Funktionalität, Bedienkomfort der Fernbedienung, Bedienung am Gerät selber
+ Displayqualität
Zu dieser Wertung:
Onkyo TX-SR604E/674E
OSD-Menüs und Funktionen:

Hauptmenü beider Onkyo-Receiver

Manuelle LS-Konfiguration mit Lautsprechergruppen-selektiver
Übernahmefrequenz
• Hauptmenü: Video Input, Speaker Config, Speaker Distance, Level Calibration, Equalizer Settings, Audio Adjust, Input Setup, Miscellaneous Setup, Hardware Setup, Lock Setup
• Video Input: Zuweisung der Komponenten- und HDMI-Eingänge
• Speaker Config (ausführliches Bassmanagement für manuelle Einstellungen: Subwoofer Yes/No, für Front, Center, Surround, Surround Back sind folgende Werte einstellbar: Full Band, 40/50/60/80/100/120/150/200 Hz, weitere Menüpunkte: Surround Back 1 oder 2 Lautsprecher, LPF of LFE 80/100/120/150/200, Double Bass on/off (Basswiedergabe über Front-LS und Subwoofer im Zustand on
• Speaker Distance (Time Alignment, Laufzeitverzögerung, damit der Ton an allen Lautsprechern unabhängig von der jeweiligen Entfernung zum Hörplatz ankommt). 30 cm Schritte für sämtliche LS einzeln (akzeptabel). Einschränkung: Subwoofer und Center können nur eine Entfernungsabweichung von den Fronts von max. +/- 1,5 Metern haben, die Surrounds können eine maximale Entfernungsabweichung von -4,5 und + 1,5 Metern haben haben
• Level Calibration: Testtongenerator, für jede Box einzeln in dB regelbar, damit alle Boxen am Hörplatz identisch laut klingen. (Regelbereich - 12 dB bis + 12 db)Wir raten, bei manueller Einpegelung ein SPL Meter zu verwenden.
• Equalizer Settings: EQ off, Audyssey, Manual. Manueller EQ mit Mankos: a) es ist nicht möglich, eine mittels automatischer Einmessung ermittelte Kurve in den manuellen EQ zur (z.B. geschmacksorientierten) Detailoptimierung zu kopieren. Bei verschiedenen Konkurrenten, auch schon in dieser Preisklasse (z.B. Pioneer) geht dies. B) Der EQ arbeitet nicht komplett Lautsprecher-selektiv, sondern Gruppen-selektiv. Dies stellt dann ein Problem dar, wenn sich z.B. ein Frontlautsprecher in der Nähe der Wand befindet und der andere frei im Raum steht. Dann muss man sich auf einen unter Umständen unbefriedigenden Kompromiss einigen. Die Frequenzen für die einzelnen Gruppen Front, Center, Surround, Surround Back sind identisch und lauten folgendermaßen: 80/250/800/2.500/8.000, Wertebereich – 6 bis +6 dB. Der aktive Subwoofer ist in drei Frequenzen einstellbar: 40/80/160 Hz ( -6 dB bis +6 dB).
• Audio Adjust: Multiplex hiermit ist zu bestimmen, welcher Kanal einer Stereo-Multiplexquelle ausgegeben werden soll, für Karaoke oder mehrsprachige Quellen kann Haupt/Nebenkanal oder beide Kanäle wiedergegegen werden, einstellbar: Main,Sub,M/S), Mono Input Ch (L+R, Left, Right), PLIIx Panorama on/off, PLIIx Dimension (schaltbar von – 3 bis +3), PLIIx Center Width (schaltbar von 0 bis 7), Neo 6 Center Image (0 bis 5 schaltbar), Doly Digital EX (Autodetection EX-Codierung an- oder abschaltbar für manuelle Zuschaltung), T-D Listening Angle (Theater-Dimensional. Unter Theater Dimensional kann der Winkel der Lautsprecher angepasst werden, ist man nicht in der Lage, ein optimales Stereodreieck im 60 Grad-Winkel zu realisieren, so kann dies durch die Einstellung „narrow“ kompensiert werden (20 Grad). Alternative Einstellung: Wide, 40 Grad)
• Input Setup: Einstellmöglichkeit IntelliVolume (Angleich der Quelllautstärke, verschiedene Quellen, z.B. DVD und TV, können bei identischer am Gerät eingestellter Lautstärke trotzdem unterschiedlich laut ertönen. IntelliVolume gleicht diese Unterschiede aus. Für jede Quelle kann in diesem Untermenü für jeden Signaltyp (z.B. PCM oder Dolby Digital) ein bevorzugter Hörmodus voreinstellt werden. Hierbei kann man auch auf die DSPs des Onkyo zurückgreifen. Verfügbar sind: Unplugged, Studio Mix, Mono Movie, Orchestra, TV Logic, All Channel Stereo, Full Mono plus allen Standardbetriebsarten wie PLII etc.)
• Mis. Setup: Maximum Volume (eine obere Grenzlautstärke, sinnvoll z.B., wenn die Kinder gern am Receiver spielen, kann eingegeben werden), Power On Volume(entweder kann eine fixe Lautstärke voreingestellt werden, die nach dem Einschalten immer angewählt wird, oder der Onkyo merkt sich die zuletzt angewählte Lautstärke). Immediate Display. Statusanzeigen im laufenden Videosignal 16:9/4:3/aus
• Hardware Setup: Speaker Impedance 4/6 (8 Ohm Einstellung wäre wünschenswert), Powered Zone 2 aktiv/nicht aktiv, TV Format (NTSC/PAL/Auto), Remote ID, HDMI Audio Out (on/off), Subwoofer-Signal-Eingangsempfindlichkeit 0/5/10/15)
• Lock Setup (Setup sperren für ungewünschte Einstellungsänderungen)
Nicht im Menü zu finden, aber vorhanden: Audio Delay-Funktion. Hier ist es etwas komplex, zur LipSync-Funktion vorzudringen. Eine zusätzliche Unterbringung im normalen Menü wäre hier dringend anzuraten. Vorgehensweise: „Receiver“-Taste auf der FB drücken, anschließend die Eingangswahltasten 1, 2, 3, 4, 5, oder 6 drücken (je nach dem, wo das Wiedergabegerät angeschlossen ist, die Funktion ist nur bei Wahl dieser Eingänge verfügbar), die Eingangswahltaste vier Sekunden lang gedrückt halten – dann erscheint im Gerätedisplay die Anzeige „AV Sync“, hier kann eine Verzögerung von 0 bis 100 ms in 10 ms Schritten eingegeben werden. Positiv: Dies ist für jeden der fünf anwählbaren Eingänge separat einstellbar.
Weitere Funktionen: Direct- und Pure Audio-Modus. Bei Pure Audio wird auch die komplette Videosektion deaktiviert, während bei Direct nur der kürzeste Signalweg ohne Umwege über DSP-Prozessoren angewählt wird. Beides sind Stereo-Hörmodi. Mit an Bord sind auch Cinema Filter und Late Night Modus. Bilanz: Für 549 EUR eine sehr praxisgerechte und reichhaltige Ausstattung.
Denon AVR-2307:
OSD-Menüs und Funktionen:

Denons manueller Equalizer

Komfortable Übersicht über die DSP-Programme des 2307
• Hauptmenü: Auto Setup/Room EQ, Speaker Setup, Audio Input Setup, Video Setup, Advanced Playback, Option Setup
• Auto Setup/Room EQ: Im Auto Setup-Menü startet die automatische Einmessung und lässt Überprüfungen der Messergebnisse durch den Anwender zu. Room EQ Setup/ in Relation to the Surround Mode: All (für alle Modi die identische EQ-Kurve) oder Assign (individuelle Zuweisung der jeweils gewünschten Kurve), Direct Mode Setup für Direct und Pure Direct: Room EQ on oder off
• Speaker Setup: Bestimmung von Lautsprecher-Konfiguration und LS-Größe, Subwoofer Setup: LFE oder LFE+Main, Distance (Time Alignment, wahlweise einstellbar in 1 cm oder 10 cm Schritten – sehr schön!). Auffällig: es lassen sich sehr große Räume mit dem Denon korrekt beschallen, max. Abstand Front-LS/Center/Surround/Back Surround/Subwoofer vom Hörplatz: 18 m. Sehr flexibel – der minimale Abstand liegt bei allen LS bei 0 m. Und noch ein Pluspunkt für den 2307: Die einzelnen Lautsprecher mit ihren Abständen können komplett unabhängig von der Entfernung der anderen LS eingestellt werden – das heißt: Es gibt keinen bestimmte Differenz, die z.B. Center und Fronts voneinander haben müssen (wie es z.B. bei den Onkyos der Fall ist). Hier ist der Anwender also komplett flexibel. Channel Level/Pegelangleich, +/- 12 dB für jeden LS. Wenn man den Subwoofer bei – 12 dB noch weiter reduziert, wird er automatisch auf off gesetzt. Crossover Frequency: Hier kann der Denon nicht mit den Onkyo-Modellen mithalten, da er für die normalen LS nur die Optionen small oder large bereithält, die Onkyos jedoch für die Lautsprechergruppen einzeln Übernahmefrequenzen zur Verfügung stellt. Die einstellbare Crossover Frequency beschränkt sich beim 2307 daher ausschließlich auf den aktiven Subwoofer (40/60/80/90/100/110/120/150/200/250 Hz).
• Audio Input Setup: Digital In Asign (Zuweisung digitale Eingänge optisch und koaxial – nicht HDMI!), Extern in Subwoofer Level (0,5, 10, 15 dB), iPod Assign (Zuweisung des iPods/iPod Docks an einen bestimmten Eingang des 2307), Input Function Level (Möglichkeit, die Eingangspegel der unterschiedlichen Quellen anzupassen – wie bei Onkyos IntelliVolume), Function Rename, Tuner Presets
• Video Setup: HDMI Eingangszuweisung, HDMI Audiosignal (Amp oder TV), liegt kein Audiosignal an den HDMI-Eingängen an, kann man das Audiosignal analog oder über den Externeingang empfange. Zuweisung der Komponenteneingänge, Videokonvertierung (individuell pro Eingang aktivierbar oder deaktivierbar), HDMI Out Setup (Analog to HDMI Convert on/off, bei Einstellung „on“ des weiteren justierbar: Farbraum (YcbCr, RGB), RGB Mode (normal oder enhanced mit erweitertem Farbraum), Audio Delay (nach Quelle einstellbar, 0 bis 200 ms in 1 ms-Schritten – hervorragend1), On Screen Display: Function/Mode Status on/off, Master Volume Status on/off, Display Mode Mode 1/Mode 2 (Mode 2 soll Displayflimmern verhindern, wenn kein Signal anliegt).
• Advanced Playback: 2ch Direct/Stereo (Setting: Basic oder Custom, unter Custom kann man einstellen: Front large/small, Subwoofer yes/no, wenn Subwoofer angeschlossen ist, ist zusätzlich der Subwoofer-Modus LFE oder LFE+Main einstellbar. Dolby Digital Setup (Dynamikkompression an oder aus), Auto Surround Mode on/off, Manual EQ Setup (wahlweise alle Kanäle zusammen oder L/R jeweils zusammen oder jeder Lautsprecher separat (Frequenzen: 63/125/250/500 Hz/1/2/4/8 kHz in 0,5er Schritten von – 6 bis+ 6 dB einstellbar). Nachteil: Kein EQ für den aktiven Subwoofer.
• Option Setup: Zuweisung Surround Back Endstufen: Surround Back, Zone 2, Front B, Front A. D.h. Es ist für die Lautsprecherpaare Front A oder Front B Bi-Amping möglich. Volume Control (Lautstärkelimit kann eingegeben werden), Power on Level (siehe Onkyo), Mute Level (- 40, - 20 dB, Full), Setup Lock
Weitere Funktionen: 3 frei belegbare User Modi, Pure Direct Modus, sehr umfangreiche Statusanzeigen mittels OSD. Fernbedienung mit zwei Funktionsebenen (Flip Remote). DSP-Modi des 2307: 5/7 Kanal Stereo, Rock Arena, Jazz Club , Mono Movie, Video Game, Matrix, Virtual
Harman Kardon AVR-340
OSD-Menüs und Funktionen:

Beruhigend: Das Harman-OSD bekommt man problemlos eingestellt
• Hauptmenü: Input Setup, Audio Setup, Surround Select, EzSet/EQ, Manual Setup, Multi Room/Advanced
• Input Setup: Auswahl Eingang, Möglichkeit, individuellen Eingangsnamen zu vergeben, Zuweisungsmöglichkeit für Komponenteneingang und Digitaleingang, Wahl der Signalart (analog oder digital), Auto Poll on/off
• Audio Setup: Tone (in/out, bei Anwahl „in“ können Höhen und Bässe in 2 dB Schritten von – 10 bis + 10 dB geregelt werden)
• Surround Select: Wahl des Modus Dolby Surround , DTS, Logic 7, DSP (Surround) Vmax, Stereo. Je nach Betriebsart können alle relevanten Parameter eingestellt werden. Z.B. bei PLIIx Music Center Width, Dimension, Panorama, zusätzlich bietet der AVR-340 eine Upsamplingmöglichkeit.
• EzSet/EQ: Aktivierung des automatischen Einmesssystems
• Manual Setup: EzSet Activate yes/no, Speaker Size (small/large), Subwoofer (LFE, L/R+LFE, None), Bassmanagement (Independant/eingangsselektiv, sehr gut, oder global – immer gültig). Speaker X-Over: Für jede Lautsprechergruppe ist die Übernahmefrequenz individuell zuweisbar. Die wählbaren Frequenzen lauten 40Hz, 60Hz, 80Hz, 100Hz, 120Hz, 150Hz und 200Hz.
Delay Adjust: Eingabe der Entfernungen der einzelnen Lautsprecher vom Hörplatz im Bereich 0 bis
9 m in 30 cm Schritten. In diesem Untermenü ist auch das Audio Delay zu finden.
Einstellbar in 1ms-Schritten von 0 bis 80ms.
Channel Adjust: Hier können die Pegel der einzelnen Lautsprecher angepasst werden. Der Testtongenerator ist ebenfalls hier zu finden.
• Multi Room Setup: Multi Room (On/Off), Multi In (Wahl der Quelle für weitere Zone), Multi Vol (Lautstärkeregelung für weitere Zone), SB Amps (Zuweisung der Surround-Back Endstufen zur Haupt- bzw. Nebenzone).
• Advanced: VFD Fade Time Out (Off, 3 – 10s), Volume Deffault (Off/On), Default Volume Set (-80dB - +10dB), Semi OSD Time Out (Off, 2 -5s), Full OSD Tme Out (20, 30, 40, 50s), Default Surr Mode (On/Off), OSD Background (Blue/Black).
Weitere Funktionen: Logic 7 als dritter Surroundaufpolierer (mit verschiedenen Betriebsarten), A-BUS ready
Yamaha RX-V1700
OSD-Menüs und Funktionen:
Manueller EQ des RX-V1700
• Hauptmenü: Auto Setup, Manual Setup, Signal Info
• Auto Setup: einstellbar: Wiring, Distance, Size, EQ (Natural, Flat, Front), Level
• Manual Setup: Basic Menu, Sound Menu, Input Menu, Option Menu
• Basic Menu: Speaker Set (Auswahl der Lautsprecher und ihrer Größe inkl.
Yamaha-typischer Presence-Sound Speaker), Speaker Level (grafisch verschiebbare Anzeige und keine
dB-Werte, sehr übersichtlicht für weniger versierte Anwender, nicht optimal
für versierte Nutzer), Speaker Distance (10cm Schritte von 0,3m bis 24m), Test Tone (on/off),
Subwoofer-Übernahmefrequenz 40/60/80/90/100/110/120/160/200 Hz
• Sound Menu: Equalizer (manueller EQ für jeden Lautsprecher separat; einstellbare Frequenzen: 63Hz, 160Hz, 400Hz, 1kHz, 2,5kHz, 6,3kHz, 16kHz; 0,5 dB-Schritte von – bis + 6 dB;
Subwoofer 63Hz und 160Hz), LFE Level (Speaker -20 bis 0dB in 1dB Schritten, Headphone -20 bis 0dB in 1dB Schritten), Dynamic Range (Min, Standard, Max), Audio Set (Mute Type: Full oder -20dB, Audio Delay in 1ms Schritten regelbar von 0 bis 240ms,
Ton Bypass: Auto/Off), HDMI Set (Support Audio: RX-V 1700/other)
• Input Menu: Zuweisung der Componenten-, optischen sowie koaxialen wie HDMI Ein- und Ausgänge. Input Rename, Volume Trim (Pegelangleichung der unterschiedlichen Eingänge), Decoder Mode, Multi Cannel Set (BGV= Videosignalzuweisung zum externen Analog-Eingang, Input Ch: Bei 8-channel extern-in Front-Zuweisung eingangsselektiv, da nur 5.1 Ext in vorhanden)
Option Menu: Display Set (Dimmer -4 bis 0, OSD Shift, Gray Back on/off, V Conv on/off), Memoy Guard (on/off), Audio Select (auto/last), Decoder mode (auto/last), Param. Ini = Parameter Initialisierung (Zurücksetzung einer Soundfeldgruppe auf Werkseinstellung(Classical, ive/club, Enterteinment, Movie, Stereo, Surround Decode)), Zone Set (Zone2/3 Vol= Var, fix / Amp = Ext, Sp1, Sp2, both), Dock Set (Laden eines angeschlossenen iPods)
Weitere Funktionen: Ausführliche OSD-Informationen zum Signal, viele DSP-Programme
(insgesamt 22, mit je nach Programm variierenden Nachbearbeitungsmöglichkeiten)
unterteilt nach Gruppen: CLASSICAL (Church in Freiburg, Chamber, Hall in Munich, Hall in Vienna, Hall in Amsterdam), LIVE CLUB (The bottom Line (Jazz-Club), Village, Vanguard, Warehouse Loft, Cellar Club, the Roxy Theater) ENTERTAINMENT (Sports, Action Game, Roleplaying Game, Music Video, Recital / Opera), MOVIE (Drama, Mono – Movie, Standard, Spectacel, Sci-Fi, Adventure), STEREO (2 Ch, 7 Ch). Pure Direct: Display wird
ausgeschaltet. Effect / Straight: Wahl, ob die gesamte DSP – Sektion umgangen werden soll. Music Enhancer: Soll die Klangqualität bei MP3 steigern. Nightmodi separat wählbar für Musik und Kino. Menü „Advanced Setup“ Menu mit folgendem Zugriff: Master on/off drücken, „Straight“-Taste drücken und halten, anschließend Program-Wahlschalter auf der Frontblende betätigen, um die gewünschten Parameter zu wählen. Einstellbar in diesem Menü sind u.a. LS-Impedanz (6 oder 8 Ohm) sowie Interna zur Fernbedienungs-Erkennung.
Pioneer VSX-AX2AS-S/VSX-AX4ASi-S
OSD-Menüs und Funktionen:

Warnhinweis zu den 2 Pioneer-"Musketieren": Bitte
fragen Sie vor Inbetriebnahme Ihren Arzt oder Apotheker sowie Suchtberater:
Versierte Anwender werden von den mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten beider
Pioneers schier überwältigt sein und gar nicht mehr davon loskommen, während
wir wenig erfahrenen Usern die Einnahme von Beruhigungstropfen ans Herz legen,
damit man in Anbetracht des extremen Umfangs keinen Infarkt erleidet
• Hauptmenü: Auto MCACC, Surround Back System, Manual MCACC, Data Management, Manual Speaker Setup, Input Setup, Other Setup
• Auto MCACC: Menü fürs automatische Lautsprechereinmesssystem inklusive Zuweisungsmöglichkeit für SB-Endstufen und Festlegung, in welchem Speicher die ermittelten Daten abgelegt werden. Man kann sogar die von MCACC zu ermittelnden Parameter separieren (Alternative zum kompletten MCACC-Durchlauf, z.B. nur Distance oder Level. Es gibt des weiteren die Auswahl zwischen Acoustic Calibration EQ und Acoustic Calibration EQ Pro). Unter „EQ Type“ können wahlweise die Einstellung „Front Align (Ausrichtung des gesamten Setups auf die Front-LS)“ oder „All Channel Adjust“ festgelegt werden. Der Anwender kann festlegen, ob er seinen Sweet Spot vergrößern und einen zweiten Messpunkt zur Aufstellung des Mikrofons festlegen möchte. Ferner kann der Anwender eingeben, ob ein THX-Lautsprechersystem eingesetzt wird (z.B. Teufel Theater LT7).
• Surround Back System: Normal (SB), Second Zone, Front Bi-Amp, Multiroom &Source
• Manual MCACC : Fine Ch Level, Fine Speaker Distance, Standing Wave Control on/off, soll akustisch störende stehende Wellen verhindern. Die Standing Wave Control bietet 3-bändigen parametrischen EQ für die Gruppen Main (hier wäre eine Unterteilung in Main Links und Main Rechts die noch bessere Lösung), Center, Subwoofer, anwählbar sind die Frequenzen 63 Hz, 65 Hz, 68 Hz, 71 Hz, 74 Hz, 78 Hz, 81 Hz, 85 Hz, 88 Hz, 92 Hz, 96 Hz, 101 Hz, 105 Hz, 110 Hz, 115 Hz, 120 Hz, 125 Hz, 131 Hz, 136 Hz, 142 Hz, 149 Hz, 155 Hz, 162 Hz, 169 Hz, 177 Hz, 185 Hz, 193 Hz, 201 Hz, 210 Hz, 220 Hz, 229 Hz, 239 Hz, 250 Hz. Des weiteren lassen sich, wie bei einem paramterischen EQ üblich, noch Güte und Pegel bestimmen. Beim Auto MCACC nimmt der Pioneer diese Justagen automatisch vor. Nächster Punkt: EQ Adjust. EQ für jeden einzelnen Kanal (außer Sub), einstellbar sind: 63, 125, 250, 500, 1.000, 2000, 4.000, 8.000, 16.000 Hz, regelbar in 0,5 dB Schritten von - 12 bis + 12 dB. Zusätzlich ist eine TRIM-Funktion verfügbar. Für Enthusiasten gibt es noch die EQ Professional Funktionen, diese umfassen: Messung des Nachhalls (Reverb), zudem kann für jeden Kanal der Nachhall für jede der im EQ einstellbaren Frequenzen angezeigt werden. Auch am PC kann das Ganze noch mit entsprechender Software bearbeitet werden. Letzter Punkt ist das „Advanced EQ Setup“, hier können Experten noch den Faktor Zeit als weitere Dimension in die EQ-Funktionen einarbeite. Insgesamt eine bombastische Funktionsauswahl, die kein Konkurrent bietet. Wer also tontechnisch interessiert und versiert ist, findet hier ein ideales Betätigungsfeld zur nachhaltigen akustischen Optimierung bis ins Detail. Allen anderen Anwendern raten wir: Auto MCACC durchlaufen lassen, denn die Gefahr, sich durch nicht pasende manuelle Einstellungen den Klang nachhaltig zu vermiesen, ist nicht zu unterschätzen. Wer prinzipiell gegen EQ-basierte Beeinflussungen ist, kann diesen oder besser sollte diesen deaktivieren.
• Data Management: Hier kann man jeden einzelnen MCACC-Punkt checken, zwischen den insgesamt 6 Speicherplätzen Daten hin- und herkopieren, ferner kann man die Speicher umbenennen (insgesamt 17 vorgegebene Namen).
• Manual SP Setup: Speaker Settings mit den üblichen Einstellungen small/large/none, nur 1 x Übernahmefrequenz für den aktiven Subwoofer (50/80/100/150/200 Hz), Channel Level von – 10 bis + 10 dB in 0,5 dB-Schritten, Speaker Distance in 0,1 m-Schritten von 0,1 m bis 9 m, Bass Peak Level, als Obergrenze für LFE-Signale in DD und DTS-Tracks, X-Kurve, eine Absenkung der Frequenzen oberhalb von 2kHz (in 0,5dB / Oktave – Schritten zu justieren), THX Audio Setting, wobei die Position der Surround Back Speaker festzulegen ist (näher oder weiter als 1,2m von einander entfernt).
• Input Setup: Für jeden Eingang können Digitaleingang (Audio koax und optisch), HDMI-Input, Komponenteneingang, S-Video-Eingang und i.Link ausgwählt werden. Weitere Möglichkeiten: Input Rename, Triggerzuweisung, Zusammenspiel mit Pioneer PDP)
• Other Setup: Multiroom Setup (Volume Level fixed/variabel), SR+ Setup, OSD Position, i.link Check.
Kommentar: Bei dieser Vielfalt wäre es zwingend notwendig, in ein Basis- und ein Expertensetup zu unterteilen. Für normale Anwender ist diese Funktionsvielfalt nicht einfach zu durchschauen. Und die sehr oberflächliche Bedienungsanleitung stellt keine effektive Hilfe dar.
Weitere Funktionen: THX Select 2, HDMI 1.2 Terminals mit DVD-A- und SACD-Support, Verbindungsmöglichkeit mit einem PC über USB, DSP-Prpgramme (Advanced Surround Taste auf FB): 7-D-Theatre, Classical, Chamber, Jazz, Rock, Dance, 7 Kanal Stereo, Advanced Virtual Surround, Action, Sci-Fi, Drama, Musical, Monofilm, Sound Retriever für die klanglich optimierte Wiedergabe von stark komprimierten Material, WMA9-Decoder , Audio Delay-Funktion in 0,1 Frame-Schritten schaltbar (Taste AV-Parameter auf Fernbedienung). Interner Scaler ist ebenfalls unter „AV Parameter“ erreich- und einstellbar. Midnight- und Loudnessfunktion, SACD Gain, Tone Bypass
Pioneer VSX-AX2AS-S:
• Identische Menüs und weitere Ausstattungsmerkmale – nur ohne i.link-Funktionalität und ohne USB-Funktionen
Marantz SR7001:
OSD-Menüs und Funktionen:

Nahezu perfekt gelöst: Die Eingangs- und Funktionszuweisungen
beim Marantz SR7001

Der manuelle grafische EQ des Marantz

Manuelles LS-Setup
Der SR7001 bietet als von allen Testkandidaten attraktivste Menü. Die Optik ist immer noch viel zu schlicht, aber
sichtbar besser (Auflösung der Schrift!) als bei der unzureichenden Konkurrenz.
• Main Menu: Input Setup, Speaker Setup, Surround Setup, Video Setup, Preference, Acoustic EQ
• Input Setup: Function Input Setup, 7.1 Channel Setup, Function Rename. Beste Eingangswahl-Zuweisung im Testfeld: Tabellarische Übersicht mit Zuweisung des Modus, der optischen/koaxialen Digitaleingänge, der HDMI-Anschlüsse, der Componenent-Sektion und der S-Video/Video-Anschlüsse.
• Speaker Setup: Auto Setup (automatisches Audyssey Einmesssystem startet, nötig noch: Zuweisung der SB-Endstufen (None, 1 Ch, 2 Ch), Manual Speaker Setup (nur normale Einstellungen, Speaker small/large/none, zudem Cross Over Frequency für den aktiven Subwoofer, Frequenzen: 60/80/100/120/140/160/180 Hz. Hier wäre noch eine 40 Hz Einstellung wünschenswert. THX Audio Setup zur Einstellung des Advanced Speaker Array (ASA). Time Alignment, Genauigkeit 0,03 m (extrem präzise). Einstellbereich: 0,03 m bis 9, 15 m. Testtongenerator – 12 bis + 12 dB
• Surround Setup: Sehr gut: Der Channel Level kann nicht nur global, sondern zusätzlich auf Wunsch individuell für jede Surround-Betriebsart eingestellt werden! Weitere Punkte: Parametereinstellung für PLIIx Music (Dimension Control, Center Width, Panorama), CSII (der SR7001 verfügt auch über Circle Surround 2 als 3. Surroundaufpolierer, einstellbar hier: TruBass, SRS Dialog), Neo:6 (Center Gain). Die beiden letzten Parameter: Re-EQ on/off, LFE Level einstellbar (0, - 10 dB, off)
• Video Setup: Video Convert (TV Auto, OSD Info on/off, De-Interlacer (I/P Convert) enable/disable
• Preference: Multiroom Setup (Videoquelle, Audioquelle, Sleeptimer, Mono/Stereo-Auswahl, Lautstärkereglung fixed/variabel, Lautstärke-Level), DC Trigger Setup 1 und 2 (Zuweisung der Trigger zur entsprechenden Quelle), Bilingual (siehe Multiplex bei Onkyo Modellen), HDMI Audioausgabe enable/disable
• Acoustic EQ: EQ Mode Preset/Off, Preset Adjust regelbar All Channel oder Kanal-selektiv, EQ-Bänder: 63, 125, 250, 500, 1.000, 2.000, 4.000, 8.000, 16.000 Hz, Check Auto (Parameterüberprüfung der automatischen Audyssey Einmessung)
Weitere Funktionen: THX Select 2, HDCD-Decoder, Circle Surround II als 3.
Surround-Aufpolierer, großes LC-Display auf der Fernbedienung
Wertungs-Fazit:
Es ergeben sich nach langer Abwägung folgende Einzelwertungen:
a) Gestaltung, Übersichtlichkeit OSDs:
- Marantz SR7001 - zwar nüchterne, aber moderne Gestaltung, sehr
übersichtlich und bedienerfreundlich
- Harman Kardon AVR-340 - grafisch nicht sehr aufregend, aber sinnvoll
unterteilt und mit einem Funktionsumfang, den beinahe jeder begreift
- Onkyo TX-SR674E/604E, Denon AVR-2307, Yamaha RX-V1700: Alle vier Modelle
leisten sich kaum Schlappen, sind aber auch nicht enorm gut in irgendeiner Disziplin
- Pioneer VSX-AX4ASi-S, Pioneer VSX-AX22AS-S: Hier verwirren zu viele
Funktionen den normalen Anwender.
b) Funktionsumfang manuelles LS-Setup/manueller EQ/manuelle
Nachbearbeitungsmöglichkeiten:
- Pioneer VSX-AX2AS-S: Für 1.199 EUR wird man kaum einen anderen
AV-Receiver finden, der für den anspruchsvollen und versierten Anwender ein
derartiges Potential an Einstellmöglichkeiten aufbietet. Es wird nichts
vermisst - die schon an professionelles Niveau grenzenden manuellen
EQ-Einstellmöglichkeiten lassen die Konkurrenz vor Neid erblassen.
- Pioneer VSX-AX4ASi-S: Der größere Pioneer läuft nur deshalb hinter
seinem kleinen Bruder ein, weil er 300 EUR teurer ist, aber nicht mehr
Funktionen in dieser Teilwertung bietet.
- Onkyo TX-SR604E: Ordentliche manuelle EQ-Funktionen und ein prima
Bassmanagement für wenig Geld - das ist ein sehr guter Ansatz und wird mit
Platz 3 für den kleinen Onkyo belohnt.
- Onkyo TX-SR674E: Der größere Onkyo ist teurer, allerdings nicht
umfangreicher ausstaffiert. Er teilt sich den Platz mit dem Denon, der mit
einem eigenen Stereo-Bassmanagement zusätzlich punktet. Dafür ist das
Bassmanagement des 2307 schlichter.
- Yamaha RX-V1700: Keine Besonderheiten - für 1.099 EUR geht hier mehr.
- Marantz SR7001: Hier gelten die identischen Beobachtungen wie beim Yamaha.
Nur, dass der Marantz noch teurer ist - daher ordnet er sich einen Platz
hinter dem Yamaha ein.
- Harman Kardon AVR-340: Das sehr gute Bassmanagement reicht hier nicht,
denn es gibt keine manuellen EQ. Das beschert dem ältesten Modell im
Teilnehmerfeld den letzten Platz.
c) DSP-Programmvielfalt
- Yamaha RX-V1700: Klarer Sieger wird der Yamaha, der mit seinen vielen
(insgesamt 22) hochwertigen, ordentlich nach Gruppen unterteilten und
editierbaren DSPs voll auftrumpfen kann.
- Pioneer VSX-AX2AS-S: Pioneer holt mächtig auf und spendiert den großen
AV-Receivern richtig viele, gut integrierte DSPs. Zudem gibt es auch hier
THX Select 2.
- Pioneer VSX-AX4ASi-S: Das gleiche Spiel wie in der vorangehenden Wertung.
Der größere Pioneer ist teurer, hat aber nicht mehr DSP-Programme.
- Onkyo TX-SR604/674E, Denon AVR-2307, Harman AVR-340, Marantz SR7001: Die
Modelle von Onkyo und Denon bieten nicht eben enorme DSP-Vielfalt, aber
zumindest sind ein paar Programme vorhanden, die auch ordentlich
implementiert sind. Harman und Marantz sind alles andere als DSP-Könige,
bieten aber gleich 3 Surroundaufpolierer an. Der Marantz glänzt darüber
hinaus mit einem THX Select II Zertifikat, der HK ist dafür deutlich
preiswerter und offeriert mit Logic 7 einen außergewöhnlich klangstarken
Betriebsmodus.
d) Bedienkomfort der Fernbedienung:

Die Fernbedienungen der Testkandidaten, von links nach rechts:
Onyko TX-SR604E und TX-SR674E weisen die identische Fernbedienung auf. Es folgt
der IR-Controller des Denon AVR-2307. Daneben befindet sich die Fernbedienung
vom Harman Kardon AVR-340, an die sich rechtsseitig die des Yamaha RX-V1700
anschließt. Die beiden dann kommenden Pioneer-Remotes sind identisch, ganz
rechts liegt der Controller des SR7001 aus dem Hause Marantz.
- Yamaha RX-V1700: Vorbildlich agiert die Fernbedienung des Yamaha. Eine
sehr saubere Unterteilung der vielen Funktionen (Aufteilung der
DSP-Programme in passende Gruppen, praktische "Select" Taste für
die Auswahl der verschiedenen Surroundaufpolierer und deren Unterprogramme,
kleines, beleuchtetes LC-Display in ansprechender Auflösung)
- Denon AVR-2307: Denons FLIP Remote mit den 2 Bedienebenen ist ein voller
Erfolg - zwar sind die Bedienelemente auf der Rückseite etwas klein
geraten, man braucht sie aber im Wesentlichen nur für die Ersteinrichtung.
Und die Bedienung der "Hauptseite" macht richtig Spaß.
- Onkyo TX-SR604E/674E: Die Fernbedienung bietet zwar nicht so viel
Bedienvergnügen wie die Pendants von Denon oder Yamaha, ist aber relativ
übersichtlich gestaltet.
- Harman Kardon AVR-340: Die Fernbedienung ist in die Jahre gekommen, aber
immer noch ordentlich. Für einen der vordersten Plätze reicht es jedoch
nicht mehr.
- Marantz SR7001: Die Fernbedienung ist prinzipiell eine Wucht und voller
Funktionen. Leider aber ist die Bedienung nicht eben sehr einfach, gerade
für Einsteiger.
- Pioneer VSX-AX4ASi-S, Pioneer VSX-AX2AS-S: Beide Pioneers verlieren mit
der überfrachteten und unübersichtlichen Fernbedienung diese
Teilwertung.
e) Bedienung am Gerät selber, Güte des Displays:
- Keine Überraschung: Auch diese Wertung entscheidet der RX-V1700 für
sich. Die Gerätefront ist sehr übersichtlich gestaltet, und nach kurzer
Eingewöhnung bedient man auch die Elemente unter der Frontklappe
problemlos. Das Display ist das Beste im gesamten Teilnehmerfeld,
kontraststark mit großer Schrift und sehr augenfreundlich bezüglich der
Farbgebung. Zudem ist es informativ und beherrscht, z.B. bei längeren Namen
von DSP-Programmen ("Church in Freiburg") auch die Darstellung in
Laufschrift. Die beiden großen Drehregler lassen sich sehr gut bedienen.
Durch eine klare Kennzeichnung (blaue Leuchte) wird der Pure Direct-Betrieb
angezeigt. Besser geht es nicht, klarer erste Platz für den Yamaha.
- Harman Kardon AVR-340. Sehr problemlos lässt sich auch der HK handeln.
Das Display ist groß und ebenfalls sehr kontrastreich sowie leuchtstark.
Trotz den vielen gebotenen Informationen leidet die Übersichtlichkeit kaum.
Die wenigen Tasten am Gerät selber sind sinnvoll ausgewählt und einfach zu
bedienen. Nur der wenig hochwertige Lautstärkedrehregler stört.
- Denon AVR-2307. Schönes, aber im Vergleich zu Yamaha und HK etwas
kleineres, ebenfalls zweizeiliges Display. Prima Handling aller Regler, nur
das deutliche Eiern stört. Insgesamt für den günstigen Denon erneut eine
starke Leistung.
- Onkyo TX-SR674/604E: Das einzeilige Display sieht gut aus und ist schön
groß, bietet aber keine so überzeugende Funktionsübersicht. Mit dem
praktischen Navigationskreuz am Gerät selber und den tadellosen
Lautstärkedrehreglern bereitet das Handling wenig Schwierigkeiten. Auf dem
identischen Platz laufen der Marantz und die beiden Pioneers ein.
Ausgerechnet die drei teuersten Modelle haben nur ein einzeiliges Display -
und die Ausführung wäre nur dann wirklich überzeugend, wenn genau ein
Mittelweg zwischen dem Pioneer- und dem Marantz-Display gegangen würde. Die
zwei Pioneers zeigen schon beinahe zu viel an, während das Marantz-Display
ein wenig spartanisch wirkt, Die Bedienung dem Gerät selber ist in Ordnung,
man muss sich allerdings kurz eingewöhnen, gerade bei den mit sehr vielen
Funktionen ausgestatteten Pioneer-Receivern.
Vor auf Seite 4, Videowertung und erstes Fazit/Zurück auf Seite 2, innere Verarbeitung, Anschlüsse
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