RSS FORUM KONTAKT IMPRESSUM


 

Alle Teufel-Tests
Toshiba-Tests

 HARDWARE-TESTS

Test: SVS PB12-Plus - Bass-Gigant für Heimkino und Musik? (2/4)
Technik/Aufbau/Ausstattung

Der PB12-Plus bietet für seinen Preis viel hochklassige Technik. Der Basstreiber wird nach SVS-Vorgaben bei den Profis von TC-Sound hergestellt, die spezielle Korbform, der robuste Alu-Konus und die aufwändige Schwingspule sollen hier für eine hervorragende Performance sorgen. Die BASH-Technologie der Endstufe soll akustische Sauberkeit mit großer Leistungsfähigkeit auf hohem Level verbinden und die Vorteile der Class D-Verstärkung und des Class AB-Verstärkerlayouts miteinander verbinden. Hier zunächst die Übersicht über die technischen Merkmale:

Das Basschassis versteckt sich zwischen Gehäuseunterseite und zusätzlicher Bodenplatte 

  • Speziell für SVS entwickeltes 30cm Langhub-Chassis 
    BASH Digitalverstärker (525/1.200 Watt RMS/Impulsleistung), parametrischer Equalizer (NICHT bei Basis-Ausführung, nur in den Premium-Finishes) 
    Gehäuse mit Hilfe von CAD entworfen 
    Downfire Konstruktion mit der unverkennbaren SVS Bodenplatte 
    Bündig in die Schallwand eingelassener Verstärker, Chassis und Bassreflexrohr 
    Drei Patentierte 3" Bassreflexrohre, Trompetenform 
    Wählbare Grenzfrequenz: 20Hz, 16Hz, 12Hz
    Gummifüße, tief liegender Schwerpunkt 
    Montiert im Ohio Werk, einzeln von Hand getestet 
    Hochwertiges Netzkabel 
    Echtholzfurnier, Klavierlack oder schwarzer Strukturlack; abgerundete Ecken 
    Abmessungen (B x H x T): 46 x 63,5 x 63,5 cm 
    Gewicht: 50 kg 

Der PB12-Plus ist als nach unten abstrahlender Downfire-Subwoofer ausgelegt. Damit verfolgen die US-Amerikaner nicht nur ein anderes Konstruktionsprinzip als die Frontfire-Konkurrenz von Nubert (AW-1500) und Teufel (M11000, M12000), sondern als der eigene PB10-ISD, der auch als Frontfire ausgelegt ist. Doch mit unangenehmen Nebeneffekten des Downfire-Prinzips wie Resonanzen des Wohnraumbodens o.ä. muss sich der PB12-Plus-Eigner kaum herumschlagen. Denn SVS montiert unter dem großen 30 cm Basstreiber in genau berechnetem Abstand eine solide Basisplatte. Der Bass soll, verspricht SVS, satt, präzise und verzerrungsfrei zur Geltung kommen, alles Merkmale, die man spontan nicht unbedingt mit manchmal sehr eigenwillig agierenden Downfire-Woofern verbindet. 

Dicke, solide Basisplatte, unter der sich Gummifüße befinden. So kann man den PB12-Plus sogar auf Parkett- oder Marmorböden abstellen

Hier gibt es viel zu sehen: Auf der Rückseite des PB12-Plus finden sich nicht nur gleich drei Bassreflexrohre (von denen maximal 2 mittels Stopfen zu verschließen sind, um Anpassungen an Hörraum und Hörgeschmack vornehmen zu können - siehe weiter unten), sondern auch viele Regler sowie Lautsprecherkabel-Schraubverschlüsse und ein Kaltgeräte-Netzkabelanschluss

Auf der Rückseite des PB12-Plus findet sich ein ganzes Arsenal von Bedienelementen. Hier kann man die Übernahmefrequenz einstellen, wenn diese nicht über den Subwoofer geregelt werden soll, kann man die Bypass-Funktion aktivieren. Der SVS bringt auch eine Einschaltautomatik "Auto On") mit. Obligatorisch sind die Regler für Lautstärke und Phase. Ein variabler subsonischer Filter mit drei Einstellmöglichkeiten (25 Hz, 20 Hz, 16 Hz)  ist ebenso vorhanden. 

Die Regler im Detail: Neben Lautstärke und Phase finden sich auch ein variabler subsonischer Filter, eine Automatikschaltung und ein abschaltbares internes Management der Übernahmefrequenz

Mittels von Stopfen, die in die Bassreflexrohre geschoben werden können, ist der Anwender in der Lage, die untere Grenzfrequenz des PB12-Plus zu beeinflussen

Zwei Stopfen zum Verschließen von maximal 2 der 3 Öffnungen werden mitgeliefert

Der PB12-Plus hat drei Bassreflexöffnungen auf der Rückseite, von denen maximal zwei mittels mitgelieferter Stopfen verschließbar sind. Dadurch hat man die Möglichkeit, den Frequenzgang des aktiven Subwoofers zu beeinflussen. Im Werkssetup sind alle drei Bassreflexrohre offen. Laut SVS ist dies die Einstellung, die für die meisten Praxisanwendungen in mittelgroßen Räumen und mit Platzierung des Basslautsprechers in der Raumecke die Geeignete ist. Hier geht der PB12-Plus bis unter die 20 Hz-Grenze, was für praktisch alle musikalischen und heimcineastischen Anwendungen reichen dürfte. SVS gibt an, dass in dieser Betriebsart Bassdruck und Maximalpegel am höchsten sind und der aktive Subwoofer am effizientesten arbeitet. Wer auf etwas maximalen Schalldruck zugunsten eines nochmals erweiterten Tiefgangs verzichten kann, steckt einen oder sogar beide Stopfen hinein, so wagt sich der Bassmeister von SVS dann an die 16 Hz- oder an die 12 Hz-Grenze. Den jeweiligen Tiefgang stellt man noch am variablen subsonischen Filter (siehe Bild oben) auf der Rückseite des PB12-Plus ein. Wir haben, wie von SVS empfohlen, die besten akustischen Erfahrungen mit allen drei Rohren offen gemacht, dann beeindruckt die Pegelfestigkeit tief, und was den maximal möglichen Tiefgang anbetrifft,  macht der PB12-Plus auch besonders anspruchsvolle Anwender wunschlos glücklich. Sowohl im 30- als auch im 50-Quadratmeter-Testraum war die Werkseinstellung diejenige, die uns am meisten überzeugt hat. 

Zu Seite 3/Zurück zu Seite 1

HOME > HARDWARE-TESTS > ZURÜCK <