Test: Panasonic TX-32LX500F - Bestleistung in der 32 Zoll-Klasse? (2/2)
Anschlüsse
HDMI, Komponente und dreimal Scart - ein reichhaltiges Angebot
Weitere Anschlüsse finden sich unter der Frontklappe
Front-AV mit S-Video-Beschaltung
Praktischer PC-Karteneinschub
Für den von Panasonic besonders unterstützen
SD-Kartenstandard findet sich noch ein eigener Schacht rechts direkt vorn auf
der Vorderseite
Eine HDMI-Schnittstelle, SD-Card-Direkteingang,
PCMCIA-Karteneinschub, drei Scartbuchsen (2 x S-Video-, 2 x RGB-beschaltet) und einmal Komponente, S-Video-Beschaltung auf
dem Fronteingang, dazu Zweikanal-Audioeingänge - Panasonic hat ganz schön
aufgefahren in punkto Anschlussauswahl. Vor allem auch die zwei Karteneinschübe
sind alles andere als selbstverständlich. Kleiner Tipp für die Zukunft: 2 x
HDMI; 2 x Komponente, 1 x Scart - so findet sich die allerorts gepriesene
Zukunftssicherheit noch imposanter im Produkt wieder. Trotzdem:
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Bedienung
Schön anzusehendes Navigationskreuz mit Chromring. Leider ist
die Navi-Einheit etwas zu hoch platziert.
Große Tasten für Lautstärke und Kanalwahl
Einige Recording-Funktionen verbergen sich unter einer Klappe
der Fernbedienung
Wichtig ist, dass man sich kurz mit dem Menükonzept des
TX-32LX500F auseinander setzt, damit die Auswahl des gewünschten Eingangs
rasch vornehmen kann. Dies erfordert zunächst ein wenig Übung, auch als
weniger technisch talentierter Anwender jedoch hat man die prinzipielle
Funktionsweise nach kurzer Zeit heraus. Noch einfacher ist es allerdings, wenn
ein so übersichtliches Eingangswahlmenü wie beim
Xoro LCD-TV HTL 3712w vorhanden ist.
Die Navigationseinheit der Fernbedienung ist etwas zu hoch angebracht,
was ebenfalls nach kurzer Eingewöhnung verlangt - dann aber klappt die
Bedienung praktisch wie von selbst. Sehr gut sind die großen
Zifferntasten und die angenehm zu bedienenden, ebenfalls großen Wippschalter
für Kanalwahl und Lautstärke. Unter einer kleinen Klappe unten an der
Fernbedienung befinden sich noch einige weniger oft benötigte
Bedienelemente. Leider sind die Bedienelemente nur etwas schwergängig. Der
Standfuß ist nicht statisch, sondern nach links und rechts um jeweils 20 Grad
verstellbar.
Kurzfazit:
Contra:
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Bild
Der Panasonic bietet insgesamt erfreuliche visuelle Eigenschaften. So ist er gut beim Pluge Testbild zu justieren,
was für seine Kontrast- und Schwarzwertqualitäten spricht.
Nicht nur im Dynamik Modus, in dem der Kontrast voll hochgezogen wird, sind die
Ergebnisse überzeugend, vielmehr ist beim Bildmodus "normal" immer noch
ein guter Kontras zu beobachten. Mit diesen Leistungen liegt der TX-32LX500F an der Klassenspitze.
Bei der Weiß bis Schwarz-Skala, gegenläufig, wird der exzellente Kontrast
ebenfalls deutlich. Der Panasonic ermöglicht selbst im Graubereich noch eine tadellose Differenzierung
Bei der Graustufenskala, oben weiß bis grau, unten schwarz bis grau, ist die exzellente Kontrastleistung des
Panasonic auch zu loben. Nur die letzte Stufe bei weiß und schwarz kann nicht
mehr sauber auseinander differenziert werden.
Die erstklassige Auflösung beim entsprechenden Testbild zeigt eindrucksvoll die
gute Panelqualität des 32 Zoll LCD-TVs. Im 6,75 MHz Bereich ist im HDMI-Betrieb
jede Linie klar zu erkennen. Spitze: Bildruhe und Bildsauberkeit. Bei Komponente und Scart RGB
verliert die Abbildung hingegen sichtbar an Schärfe und Ausdruckskraft. Top: auch wenn der
Denon DVD-2910 576 Zeilen über HDMI ausgibt und der Panasonic hochskaliert, ist das Ergebnis sehr gut.
Pluspunkt ist auch die prima Farbauflösung horizontal und vertikal. Die
Darstellung des Siemenssterns erfolgt noch mit kleinen Schwächen (leichte Farbartefakte). Besonders
natürlich beim bewegten Siemensstern sind diese Bildfehler sichtbar, hier kommt Flackern im Bild hinzu (typisches LCD-Problem)
und es ist kein sauberer Bewegungsablauf möglich. Die bei LCD-Panels
berüchtigte False Contour Problematik existiert in stark abgeschwächter Form,
wie unsere Testbilder zeigen, auch wenn es noch ein gutes Stück zur Perfektion
ist, kann man unserer Meinung nach kann man mit dem Gebotenen bereits jetzt gut
leben.
Die De-Interlacingqualitäten des Panasonic sind als befriedigend einzustufen, wer auf optimale
Bildgüte Wert legt, sollte aber noch besser einen DVD-Player mit hochwertigem
Bewegungs-adaptiven De-Interlacer verwenden (recht preisgünstig macht dies z.B.
der Denon DVD-2910 für 799 € UVP
sehr gut). Arbeitet der De-Interlacer des Panasonic, sind leichtes Bildruckeln und leichte Nachzieheffekte
zu beobachten. Im Vergleich zur Konkurrenz jedoch sind die Leistungen gut. Wir haben schon deutlich Schlechteres gesehen.
Bei realen Film-DVDs gefällt wiederum die gute Farbwiedergabe. Als Beispiel
diente wieder einmal der 2. Teil der Mumie, wo dem TX-32LX500F die Darstellung
der verschiedenen Sandfarben in der Wüste erstaunlich souverän gelang. So
"echt" haben wir das Wüstenambiente noch kaum bei einem LCD-TV
gesehen. Dass man mit den Reaktionszeiten des Panels gut zurechtkommen kann,
zeigt sich in der Eröffnungsschlacht, bei der die Armee des Skorpionkönigs
eine bittere Niederlage nach langem Kampf einstecken muss. Diese Sequenzen
bringen den internen Interlacer des Panasonic etwas ins Schwitzen, die
Bewegungen bei den Kampfhandlungen wirken etwas ungelenk, und bei genauem
Hinschauen finden sich Nachzieheffekte. Nichts auszusetzen gibt es an Kontrast
und Bildschärfe. Besonders in einer der folgenden Szenen, als Brandon Frazer
hinter einem Spinnennetz auftaucht und dieses mit einem Ruck zurückzieht, macht
der Panasonic ein extrem hohes Niveau möglich, denn Frazers gesamtes Gesicht
ist problemlos zu erkennen. Bei "The Transporter" gefallen
Farbwiedergabe, Kontrast und die hohe Bildschärfe erneut. Dass hier auch das
De-Interlacing nicht perfekt ist, zeigt der etwas verschoben wirkende Chromgrill
des E38 BMW 735i.
Bilanzierend bleibt festzuhalten, dass es auch Panasonic noch
nicht gelungen ist, alle LCD-Schwächen auszumerzen. Positiv anzumerken ist
jedoch, dass man auf dem richtigen Weg ist. Besonders beachtlich ist der gute
Schwarzwert. Auch zu loben ist die Farbwiedergabe. Allein an der Spitze steht
Panasonic jedoch nicht: Mit Loewe und Toshiba
gibt es zwei weitere Hersteller, die exzellente LCD-Technik bieten. Und auch aus
der "zweiten Reihe" ertönen Warnschüsse: So ist "Neuling"
Xoro mit dem HTL 3712w schon ein beachtlich
guter Wurf gelungen.
Bewertung     
Klang
Diese Disziplin endet nicht eben mit einem Durchmarsch des
TX-32LX500F. der Klang ist etwas fade und langweilig, und es ist kaum möglich,
mal etwas lauter als normal zu hören - nicht etwa, weil das Klangbild dann
unangenehme Verzerrungen aufweist, sondern weil es schlicht und einfach nicht
lauter geht. Aufgrund der schmalen Bauform sind Bässe praktisch nicht
vorhanden. Leider aber fehlt es auch im Hochtonbereich, wo die Toshiba W58-Serie
groß auftrumpft. Auch beim Maximalpegel sind die W58 LCDs von Toshiba deutlich
besser. Hier also können wir dem Panasonic nur ausreichende Zensuren ins
Testzeugnis schreiben.
Bewertung     
Fazit
Der TX-32LX500F zeigt den richtigen Weg zur LCD-Optimierung auf.
Kontrast, Schwarzwert und Farbwiedergabe sind ebenso bestechend gut wie die
Bildschärfe. Schwächen bei der Darstellung großer einfarbiger Flächen
(Farbrauschen) deuten an, dass es immer noch Raum für Verbesserungen gibt. Dass
die Bewegungswiedergabe mit leichten Nachzieheffekten und Rauschmustern nicht
hundertprozentig perfekt ist, liegt zum einen am Panel selber, zum anderen am
nur durchschnittlichen De-Interlacer. Der eingebauter Scaler ist hervorragend
und skaliert ohne Bildzittern auch im hochfrequenten Bildbereich einwandfrei
hoch. Die Bedienung ist summa summarum einfach, die Fernbedienung gefällt
qualitativ und auch im Hinblick auf den gebotenen Bedienkomfort. Auch an der
Verarbeitung des Hauptgerätes gibt es praktisch nichts auszusetzen. Nicht
überzeugt hat uns das eingebaute Soundsystem, dem der Biss fehlt.
Panasonic ist auf dem richtigen Weg: Der TX-32LX500F
überzeugt mit gutem Schwarzwert, tadellosem Kontrast und natürlichen Farben

Oberklasse
Test 24. Oktober 2005
Preis-/Leistungsverhältnis     
Pro:
-
Hohe Bildschärfe
-
Für LCD guter Schwarzwert
-
Sehr guter Kontrast
-
Erstaunlich natürliche Farbwiedergabe
-
Überzeugende Fernbedienung
-
SD-Card- und PCMCIA-Karteneinschub
-
Drei Scartbuchsen
-
Gute Verarbeitung
-
Angemessener Kaufpreis
Contra:
-
Nur befriedigendes De-Interlacing
-
Farbrauschen bei großen einfarbigen Flächen
-
Zu grobe Rasterung bei den Video-EQ-Einstellreglern
-
Klang nur ausreichend
Datenblatt
-
16:9 LCD-TV
-
Auflösung 1366 x 768 Pixel
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Reaktionszeit 14 ms
-
Betrachtungswinkel 170°
-
HD-ready
-
Viera Colour Management System mit 2,4 Mrd. Farben
-
Sub Pixel Controller
-
neue LCD-AI-Technologie
Rauschunterdrückung
-
C.A.T.S. Automatische Kontrastregelung
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3D digitaler Kammfilter
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Graustufen 1024
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Kontrastverhältnis 800 : 1
-
Smart Sound Speaker System
-
Ausgangsleistung 20 (Watt)
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Ambience Raumklang
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Multi Window: PIP,POP,PAT,PAP mit 1x Tuner
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SD-Karten-Aufnahme (MPEG 4)
-
Bildschirm-Menü (OSD-Sprachen) 23
-
Videotext Level 2,5
-
Fernbedienung
-
Hyperbandtuner
PAL B/G
PAL D/K
SECAM B/G
SECAM D/K
SECAM L
PAL-60 über AV
NTSC über AV
M-NTSC über AV
-
Anschlüsse
Kopfhöreranschluss
HDMI-Schnittstelle
SD-Karten-Slot
PCMCIA-Anschluss
S-Video Eingang (Hosiden)
Audio-Eingang L+R (Cinch)
Audio-Ausgang (Cinch)
VGA-Anschluss (15polig)
Video-Komponenteneingang 3 x Cinch
Video-Eingang (RCA)
Scart (RGB, S-Video, Composite)
YUV-Komponenteneingang (Cinch)
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Drehwinkel 20°
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Abmessungen (B x H x T) 85,7 x 62,4 x 30,0 cm (mit TV-Standfuß)
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Farbe Silber
-
Preis: 2.199 € (UVP)
Test: Carsten Rampacher
24. Oktober 2005 Zurück
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