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Test: Nubert nuLine AW-560 - Basskraft im kompakten Gehäuse? (2/2)
Testequipment:
Klang

Heutzutage hat es ein aktiver Subwoofer nicht leicht: Er sollte sich leicht in den Wohnraum integrieren lassen, also nicht zu sperrig sein, schön aussehen und auch noch jede musikalische oder heimcineastische Situation mit einer exakt richtig dosierten Prise Bass pfeffern. Nicht zu vergessen, darf das ganze Kunstwerk nicht allzu teuer kommen - wird hier die Quadratur des Kreises gesucht?

Nicht ganz, denn entsprechend tüftlerisch veranlagte Entwickler wie Günther Nubert schaffen eine Kombination aller dieser genannten Eigenschaften auf einem hohen Niveau, wie die Klangtestreihen mit dem AW-560 nachdrücklich - im wahrsten Wortsinne - bewiesen haben. Vorteil des kleinen nuLine Subwoofers ist auch seine unkritische Aufstellung. Er ist als direktabstrahlender Frontfire-Subwoofer konzipiert und strahlt also nicht zum Boden ab wie die Konkurrenztechnik Downfire. Da der nuLine AW-560 aber seine Bassreflexöffnung auf dem Gehäuseboden hat, ist streng darauf zu achten, dass man nicht den Fehler begeht und den AW-560 ohne Unterlegscheiben einfach auf den Boden stellt. 

Links der hochwirksame "Bolide" Schockabsorber, rechts die mitgelieferten Unterleg-Distanzscheiben aus Moosgummi

Bereits im Lieferumfang des 560ers sind vier Unterlegscheiben aus Moosgummi enthalten, die wir jedoch durch die exzellenten, effektiven "Bolide" Schockabsorber (46 € für vier Stück) aus dem Nubert-Zubehörprogramm ersetzen würden - auch wenn der aufgerufene Preis wirklich recht hoch liegt was manchen Interessenten verständlicherweise vom Kauf abhalten dürfte. Exakt abgestimmte Naturkautschukfüllungen und Gummimischungen mit Lamellen absorbieren mechanische Schwingungen. Damit stellen diese Absorber einen sehr guten Isolator zwischen Bodenfläche und Subwoofer dar Besonders empfehlenswert sind die guten Stücke, wenn der Sub auf einen harten Boden "Parkett, Fliesen, Marmor) gestellt wird. 

Ansonsten kann man den nuLine AW-560 sehr gut zwischen den Frontlautsprecher aufstellen, dadurch dass die Bassreflexöffnung unten ist, kann man ihn auch problemlos in Wandnähe installieren. Und was nach der Aufstellung und Einpegelung kommt, ist von überraschender Intensität.

So macht der kleine Subwoofer bei "Minority Report" auf der 7. DTS Demo DVD einen hervorragenden Eindruck und gibt auch das schwierige Geräusch, wenn die Protagonisten mit den merkwürdigen Schockwaffen aufeinander schießen, souverän wieder, auch dann, wenn man das Ganze zusätzlich durch einen kräftigen Pegel würzt. Hier haben wir deutlich teurere und größere aktive Subwoofer erlebt, die dieses Gefühl der Gelassenheit nicht vermitteln. Wie gnadenlos der AW-560 zuschlagen kann, beweist er auch bei der Sequenz aus "Behind Enemy Lines". Hier muss das schwäbische Kraftpaket gleich mehrere brutale, bis ins Mark erschütternde Granatenexplosionen mit Nachdruck in den Hörraum zum ambitionierten Auditorium tragen, was ihm ausgezeichnet gelingt. Dieses Maß an tieffrequenter Durchdringung, an schierer Energie ist höchst beeindruckend, der extreme Membranhub, den Nubert realisiert hat bei dieser Neukonstruktion, macht sich offensichtlich voll bezahlt. Der 560er zieht durch und schafft es, auch noch im Hörraum bis an die 40 Quadratmeter nicht unterzugehen, wenngleich dann der Eindruck nicht mehr so imponierend ausfällt.

Bei 40 Quadratmeter ist allerdings auch tatsächlich Schluss. Wer große Lokalitäten beschallt, muss sich entweder mehrere nuLine AW-560 nehmen oder gleich zum nuLine AW-1000 beziehungsweise zum  nuLine AW-1500 greifen. Totale Pegelfanatiker sollten diesen Schritt schon deutlich vor der 40 Quadratmeter-Grenze tun. Wir empfehlen ab ca. 25 Quadratmeter den nuLine AW-1000 und ab ca. 35 Quadratmeter bereits den nuLine AW-1500, wählt man eine Single-Woofer-Beschallung. Diese Grenzen sind, das betonen wir, aber nur dann von Relevanz, wenn sehr laut gerade auch im Bassbereich gehört wird. Normale Anwender, die es durchaus mal kräftiger krachen lassen möchten, auf eine dauerhaft feindliche Beziehung zu den Nachbarn jedoch keinen Wert legen, können als Maßstab die 40 Quadratmeter-Grenze für den 560er nehmen. 

Denn man sollte sich nicht täuschen - denn obwohl der absolute Tiefgang durchs geringe Gehäusevolumen und letztendlich, trotz des imposanten Hubs, vom Chassisdurchmesser her etwas beschnitten ist, an praktisch gut nutzbarem Volumen fehlt es dem kompakten Bass-Schrittmacher keinesfalls. Insgesamt kann man am Tiefgang auch wahrhaftig nichts aussetzen, für das kompakte Gehäuse ist das Gebotene erstklassig.- Zudem kann man auch noch ein wenig nachhelfen bei der Tiefbass-Wiedergabe, indem man Einstellungen am LOW CUT Schalter vornimmt. Bei LOW CUT 30 Hz liegt der -3 dB-Punkt bei 30 Hz, was gerade für Filmanwendungen sehr gut ist. Dann arbeitet die Membran natürlich durch den erweiterten Tiefgang mit mehr Hub schon bei geringerer Lautstärke, so dass dem Pegeltreiben engere Grenzen gesetzt sind als in der alternativ anwählbaren "35 Hz" Position.  Zwar erscheint der Unterschied zwischen 30 und 35 Hz nicht sonderlich groß, in der Praxis jedoch hat diese numerisch eher kleine Differenz deutliche Auswirkungen auf dem Membranhub. 

Dies zeigt er auch beim "Chronos"-Trailer auf der 7. DTS-Demo-DVD, wo er ein überraschend massives Fundament aufbaut, dem nur die tiefsten Subbass-Anteile fehlen, die im Direktvergleich der - immer noch kompakt ausfallende - Nubert nuWave AW-75 meistern konnte. Mit absolut erstaunlichem Tiefbass konnte sich der ebenfalls zum direkten Vergleich angetretene (größer geratene) Jamo D4 Sub profilieren - er ist zwar durchaus kostspielig, gehört aber nach wie vor zu den besten aktiven Subwoofern, die wir kennen. Auch Respekt hat sich der aktive Subwoofer des Teufel Concept R verdient: Für den schmalen Preis des Concept R geht nicht mehr! Er hält so gut mit viel teureren Modellen mit, dass man nur überrascht sein kann. Natürlich hat er gegen den AW-560, der sehr deutlich teurer ist als das ganze 5.1 Komplettsystem Concept R, keine Chance - aber so mancher "Flattermann", der mit einem 1.000 € Sub/Sat-Set geliefert wird, sieht peinlicherweise sehr alt aus gegen den überzeugenden Teufel-Woofer. Noch älter sehen diese Modelle allerdings gegen Nuberts "Ostalb-Kracher" aus. Hier werden viele Konkurrenten fast schon deklassiert: Null Chancen für den Tannoy Arena-Sub, der sich in jeder Disziplin dem nuLine AW-560 deutlich geschlagen geben muss. Überhaupt kein Land in Sicht auch für den Focal Cube, der einfach viel zu klein ist und überdies mit der zu leistungsschwachen Endstufe kämpfen muss. Sehr gut hingegen bewährt sich der bärenstarke Woofer des Mordaunt-Short "Genie", der hier prima mithält und mit seinen massiven Kraftausbrüchen für Begeisterung sorgt. Nur: Bis dieser Spitzen-Woofer richtig klingt, investieren Sie locker das Dreifache an Zeit in Installation und Einpegelung wie bei einfach zu handhabenden Modellen wie dem nuLine AW-560 oder dem nuWave AW-75 aus dem Hause Nubert. 

Ein sehr harter, in Punkto Tiefgang und massivem Bassdruck sogar davonziehender Konkurrent ist Teufels M4100, der für einen Einzelpreis von 415 (!) € ohne Konkurrenz dasteht. Mehr Subwoofer fürs Geld bietet kein anderer Anbieter aktuell. Aber - darum ist der M4100 noch lange nicht für jeden der ideale Partner, denn er wirkt optisch doch recht massiv, dazu ist das Design sehr nüchtern und die Verarbeitung zwar gut, aber keinesfalls sensationell. Der nuLine AW560 präsentiert sich einmal mehr als Universalgenie, denn zu den erfreulichen klanglichen Tugenden addiert sich die brillante Verarbeitung, die gerade in der Kirschholz-Farbgebung verbunden mit den stimmigen Abmessungen für den Eindruck eines echten kleinen Schmuckstücks sorgt. Konkurrenz steht noch von oben ins Haus durch den SVS PB10-ISD. Wer Wert auf Dynamik und große Pegel legt, liegt hier richtig, durch die neuesten Preissenkungen des Hauses Teufel hat der PB10-ISD aber ein echtes Problem bekommen: Der M4100 spielt unverschämt gut auf und ist dem SVS sehr dicht auf den Versen, so dass der Mehrpreis kaum lohnt, zumal der optische Schick und die feine Verarbeitung des nuLine AW-560 dem PB10-ISD mit seinem eher rustikalen Wesen auch eher fremd ist. 

Wirksame Helferlein: Nuberts durchdachte Schaltungen sichern maximalen Hörspaß

Kommen wir zu weiteren Höreindrücken mit dem AW-560. Er hat sich auch bei der DTS Demo 9-DVD (PAL-Version) spitzenmäßig geschlagen. Souverän und antrittsstark meistert er die Szene aus "Master and Commander" und lässt es bei der Sequenz aus "The Day After Tomarrow" sehr nachdrücklich angehen. Sehr gut gefallen hat uns die Wirksamkeit der Nubert-eigenen Schaltungen, besonders zu erwähnen wäre die Softclipping-Funktion. Die Aktivierung dieses Schalters reduziert zwar leicht die maximal mögliche Leistung, sorgt aber dafür für eine klare, verzerrungsfreie Wiedergabe und erhöht so deutlich die Freude am tieffrequenten Effektspaß. Alle Effekte der Filmsequenzen auf der DTS Demo Nr. 9 wurden mit aktiviertem Softclipping anstandslos übertragen - ohne Anschlagen oder Verzerrungen. 

Für die Musikwiedergabe, ganz gleich, ob diese in Stereo erfolgen soll, ist der AW-560 auch ausgezeichnet geeignet. Er liefert ein stets spürbares Fundament, ohne jemals übertrieben auf sich aufmerksam zu machen. Selbst für bassstarke Eurodance-Musik der 90er Jahre (Fetenhits "Eurodance Classics 1992  - 1996") ist der AW-560 keinesfalls unterdimensioniert, im Gegenteil: Er legt sich mit Vehemenz ins Zeug und behält auch bei harten Discobeats gelassen die Kontrolle. Dass er auch für die Wiedergabe klassischer Musik prima geeignet ist, konnte er bei Ludwig van Beethovens "Pastorale" zeigen, die wir sowohl für die Multichannel-Wiedergabe (in DTS 5.1) als auch in Stereo (hochwertige CD) durchlaufen ließen. Immer sorgte der AW-560 für einen spürbaren Gewinn an Räumlichkeit und an Tiefe beim Klangbild. 

Durch sein kompaktes Äußeres drängen sich hochinteressante Vergleich fast schon auf, denn schließlich ist für einen nuLine AW-560 beinahe überall Platz. Damit tritt er in direkte Konkurrenz zur hauseigenen ABL-Lösung, die wir im Vergleich betrieben.

a) nuLine 30 mit ATM-Modul
b) nuLine 30 plus AW-560

Bereits nach einigen Testläufen stellte sich relativ klar heraus, für was sich welche Lösung eignet:

Wann passt Lösung a) mit ATM-Modul ?

Clever konstruiert und wirkungsvoll, aber kein Subwoofer-Ersatz: Nuberts ATM-Modul

  • Wenn viel Musik in Stereo bei moderater Lautstärke gehört wird und massive Pegel nicht vorkommen, ist das ATM-Modul ein ausgezeichneter Partner, denn genau dann kann sich das stimmig dosierte ATM-Zusatzaroma voll entfalten. Damit der ATM-Effekt nicht verpufft, sollte die Hörraumgröße am besten im Bereich zwischen 15 und 25 Quadratmeter liegen. Zugleich sollte der Anwender bedenken, seinen Verstärker nicht unterzudimensionieren. Die wichtigste Botschaft: ATM ist KEIN SUBWOOFERERSATZ!!! Gerade, wenn man auch mehrkanalig, also 5.1, 6.1 oder 7.1 hört, und sich als Bassverstärkung einfach ein ATM Modul zwischen die Front-Regallautsprecher klemmt, wird man eher enttäuscht sein. Ein aktiver Subwoofer hat ja ganz andere Effekte, denn er verfügt über eine eigene Endstufe, die dem AV-Verstärker oder -Receiver Arbeit im leistungsintensiven Bassbereich abnimmt und dadurch weitaus mehr Aufgaben erfüllt als das ATM-Modul, dass lediglich DIE BASSWIEDERGABEMÖGLICHKEITEN DER LAUTSPRECHER OPTIMIERT. 

Wann passt Lösung b) mit nuLine AW-560?

Kaum größer als ein Regallautsprecher, aber sehr bassstark: nuLine AW-560

  • Wenn die universelle Lösung gesucht wird, d.h. man z.B. vier nuLine 30 plus passendem Center besitzt und man sowohl Musik in Stereo als auch Multichannel (Musik/Film) hört. Der AW-560 passt dann durch seine sehr kraftvolle Endstufe und die sehr viel intensivere räumliche Durchdringung im tieffrequenten Bereich einfach besser. Wer praktisch nur Stereo hört, dies aber im großen Hörraum mit höherem Pegel tut, liegt ebenfalls mit dem nuLine AW-560 goldrichtig, da er diese Aufgaben souverän erledigt und ein kräftiges Volumen erzeugt. Zudem passt der flexible nuLine AW-560 zu sehr vielen aktuellen AV-Receivern besonders der stark bestückten Mittelklasse (Kenwood KRF-X9090D, Onkyo TX-SR603E, Denon AVR-2106, Yamaha RX-V757, Marantz SR-5500). 

Wie schlägt sich ein Team aus nuLine 30 und nuLine AW-560 im Vergleich zu zwei großen Standlautsprechern wie den nuWave 125?

Hier müssen mehrere Faktoren klar auf den Tisch:

  1. Die voluminösen nuWave 125 brauchen natürlich sehr viel Platz. Gerade fürs Wohnzimmer sind diese Kolosse oft mehr als eine Nummer zu groß, nicht nur aus raumökonomischen, auch aus optischen Gründen. Diese ausladenden Standlautsprecher "erschlagen" insbesondere kleinere Räume bis 25 Quadratmeter. 

  2. Bereits eine nuWave 125 kostet kaum weniger als ein System aus 2 x nuLine 30 plus AW-560 (wenn man die "normale" nuLine 30 zugrunde legt und nicht das Exklusiv-Modell, welches wir im Test hatten)

  3. Die nuWave 125 können nicht mit jedem Stereoverstärker, AV-Receiver oder -Verstärker betrieben werden. Durch den durchschnittlichen Wirkungsgrad verlangen sie durchaus nach leistungsfähiger Elektronik (wenn nicht zusätzlich noch ein aktiver Sub zum Einsatz kommt, erst Recht). Außerdem verlangt eine klanglich so erstklassige Box wie die nuWave 125 nach einem Stereoverstärker, AV-Verstärker oder -Receiver, der durch seine hochwertige Konstruktion in der Lage ist, den Grundstein für ein exzellentes Klangerlebnis zu sorgen. 

Nun zu unseren Versuchen. Im Klangvergleich hämmern die nuWave 125 für die kompakte nuLine-Kombination unerreichbare Bestwerte mit Nachdruck in den Hörraum. Beide Kombis, betrieben an einem Harman Kardon AVR-635, konnten mit sehr guter Leistungsfähigkeit und Klangqualität überzeugen, doch dieses Gefühl "Performance satt" konnten die nuWave 125 wiederum so nachdrücklich beim Zuhörer erzeugen, dass eine deutliche Lücke zur anderen Kombi klafft. Die klangliche Homogenität durch das absolut zeitgleiche Ankommen aller Signalanteile bei der nuWave 125 ist im Stereobetrieb ein großer Vorteil, allerdings kein spezifischer Pluspunkt der 125, da alle Standlautsprecher hier gegenüber Sub-/Sat-Lösungen punkten können (sofern sie akkurat konstruiert sind). 

Die spezifischen nuWave 125-Vorteile liegen in der schon fast brutal zu nennenden Pegelfestigkeit der großen Standbox, die auch bei Discolautstärke munter voranschreitet. Nicht umsonst führen wir mit diesem Ausnahmetalent einen Großteil unserer Hochpegeltestläufe durch. Auch die natürliche Frische, dieses Gefühl offener Räumlichkeit, vermittelt die nuWave 125 auf extrem hohem Level. Keine klanglichen Lücken sind erkennbar, absolut harmonisch und durchgängig werden jede Frequenz und eine Vielzahl kleiner Einzelheiten dargestellt. Für seine Gerätegattung, als für ein Kompaktsystem aus Regallautsprechern und kleinem aktiven Subwoofer, schlägt sich das nuLine 30 plus AW-560-Set aber bravourös. Besonders, wenn alle Boxen in Kirsche gehalten sind, ist dieses kleine Paket auch ein optischer Genuss, und durchaus finanzierbar. Sehr schön geeignet ist die Kombination auch zum Surroundausbau (4 x nuLine 30, 1 x AW-560 und nuLine CS-150). Gerade, wenn man hier aufs Preis-/Leistungsverhältnis und die Wohnraumintegration achtet, ist die Kombination aus nuLine 30 und nuLine AW-560 sehr empfehlenswert. Die nuLine 30 profiliert sich in jeder Testreihe als gekonnt abgestimmte Kompaktbox mit erstaunlich klarem Klang, dem jede aggressive Note abgeht. Die nuLine 30 hat mit 85 dB einen durchschnittlichen Wirkungsgrad, die z.B. die oben genannten AV-Receiver sind aber leistungsstark und werden außerdem vom kräftig und fundiert aufspielend nuLine AW-560 im leistungsintensiven Bassbereich unterstützt, so dass mehr Leistung übrig bleibt, um die nuLine 30 angemessen zu supporten. 

Fazit

Exakt der richtige Subwoofer für die anspruchsvolle AV-Anlage im Wohnzimmer: Nubert nuLine AW-560

Der nuLine AW-560 erfüllt nahezu alle Ansprüche, die viele Anwender an ihren aktiven Subwoofer stellen. Er bietet genug Leistung, um auch noch im größeren Hörraum nicht unterzugehen, er ist so kultiviert, dass er problemlos auch klassischer Musik ein nie störendes, aber stets spürbares Fundament mit auf den Weg gibt, gleichzeitig aber präsentiert sich der AW-560 als zupackender Bassarbeiter, der auch die mannigfaltigen Effektsequenzen actiongeladener Blockbuster nachdrücklich durch den Hörraum schiebt. Bei den sehr anspruchsvollen Filmsequenzen auf den DTS Demo-DVDs 7, 8 und 9 jedenfalls leistete sich dieser kleine Bassist keinen Ausrutscher - das verdient Hochachtung und ist auch Ausdruck der brillanten Pegelfestigkeit des "schwäbischen Kleinkraftwerks". Der nuLine AW-560 kann aber auch abseits seiner ausgezeichneten akustischen Eigenschaften voll punkten: Denn seine Gehäuseverarbeitung ist für den äußerst fairen Kaufpreis ebenso beispielhaft wie die durchdachte Ausstattung.

Schwäbisches Kleinkraftwerk: Der nuLine AW-560 besticht mit kultiviertem Auftritt, exzellenter Dynamik und erstklassigem Finish

Aktive Subwoofer Mittelklasse
Test 03. November 2005
Preis-/Leistungsverhältnis
Pro:
  • Überraschender Nachdruck

  • Spontaner Antritt

  • Exzellente Pegelfestigkeit

  • Auch bei großer Lautstärke keine Eigengeräusche

  • Sehr gut für Musik geeignet

  • Überragende Verarbeitung

  • Sehr fairer Kaufpreis

Contra:
  • Billig wirkende Fernbedienung

  • Durch kompaktes Gehäuse mit wenig Volumen leichte Beschränkung beim Tiefgang

 

Technische Daten nuLine AW-560 (Preis 506 €/Stück): 

  • Musikleistung: 235 Watt (Leistung der eingebauten Endstufe) 
    Frequenzgang: 26 Hz (-6 dB), 30 Hz (-3 dB) mit einstellbarer oberer Grenzfrequenz 50 bis 130 Hz 
    Maße (ohne Füße): 45 x 24,5 x 34/38 cm H x B x T (ohne/mit Gitter) 
    Gewicht: 17,0 kg 

Test: Carsten Rampacher
03. November 2005

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