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Test: Marantz SR-9600 - der neue König der Bolidenklasse ? (2/2)

18.10.2005 (lm)

Bedienung und Einstellungsoptionen:

Gewohnt gut, zeigt sich die Bedienung des SR-9600 von seiner besten Seite. Beginnen wir mit der Bedienung direkt am Gerät, wo selbst Laien nach wenigen Erklärungen zurechtkommen würden: während der linke Drehregler die Quellenwahl übernimmt, ist der rechte Regler für die Lautstärke zuständig. Perfekt wäre die Bedienung, wenn Marantz das mittig unter dem Display angebrachte Gyro-Wheel nicht nur für die Frequenzwahl des Tuners nutzen würde, sondern bei den anderen Quellen für die Umschaltung der Surround-Modus eingesetzt werden könnte. Zusammen mit den Tasten hinter der Frontklappe ist eine vollwertige Bedienung bzw. Einrichtung des SR-9600 möglich. Das bei vielen Geräten auf Fernbedienung und Gerät verteilte Funktionschaos (besonders schlimm: Sherwood P-965 und auch andere Vorstufen) bleibt den Marantz-Besitzern löblicherweise erspart.


Nicht gespart wurde glücklicherweise an der Fernbedienung, die schon geraumer Zeit den Marantz-Boliden in gleicher Form beiliegt. Aufgrund der Tatsache, dass auch in diesem Test erneut festgehalten werden muss, dass Marantz damit nicht nur in Punkto Verarbeitung, sondern auch bei der Ergonomie die Referenz der kompletten Klasse setzt, beweist, wie gut dieser Controller immer noch ist. Wie bei solchen Geräten üblich, wird per Knopfdruck sowohl der Touch-Screen als auch die Hard-Keys hinterleuchtet, um die Bedienung in abgedunkelten Räumen zu ermöglichen.


Nicht nur der AV-Receiver selbst kann von diesem Controller bedient werden. Zusätzliche Geräte lassen sich auf vielerlei Arten hinterlegen: per vorprogrammierten Hersteller-Codes oder manuelles Erlernen von IR-Signalen. Des Weiteren ist sowohl eine PC Konfiguration als auch die Benutzung von Makros möglich. Wir möchten jetzt nicht das Haar in der Suppe suchen, doch obwohl diese Fernbedienung mit Sicherheit als die Beste aller vergleichbaren Geräte zu sehen ist, hätten wir dennoch noch 2 Anmerkungen: zumindest gegen Aufpreis sollte es möglich sein, eine passende Ladeschale bei Marantz nachbestellen zu können; außerdem sollten die Menüs auf dem Touch-Screen etwas anders gestaltet werden, da es bei großen Fingern nicht immer ganz leicht ist, den richtigen Knopf auch zu treffen. Abschließend möchten wir zu diesem Gerät noch lobend hinzufügen, dass sie in der Lage ist, bidirektional zu arbeiten, und vom Hauptgerät die aktuell gültigen Betriebszustände (Quelle, Lautstärke, DSP-Modus etc.) mitgeteilt bekommt, was insbesondere bei Multi-Room Anwendungen von praktischem Nutzen sein kann.

Damit sie sich nicht nur ein gutes Bild von der Bedienbarkeit, sondern auch den vielfältigen Einstelloptionen verschaffen können, haben wir für Sie fast das komplette On-Screen-Menü des SR-9600 dokumentiert:

Übersichtliches, klar strukturiertes Hauptmenü. Leise Kritik müssen wir jedoch trotzdem anbringen, denn einerseits bietet Yamaha schon sein über einem Jahr viel schönere, grafische Menüs, und andererseits beweist eine Edelmarke wie Rotel in der Vorstufe RSP-1098, dass auch unterschiedliche Menüsprachen möglich sind. Marantz verzichtet auf beides und verpasst damit die Möglichkeit, eine Sonderstellung einzunehmen, denn auch alle anderen vergleichbaren Geräte kämpfen mit denselben Kritikpunkten.


Im ersten Menüpunkt werden alle Parameter für die Quellen hinterlegt. Im rechten Bild sehen Sie die Zuordnung aller individuell zuweisbaren Eingänge zu den einzelnen Funktionen. Auch Doppelbelegungen sind möglich, ganz im Gegensatz zur Änderung oder Doppelnutzung der analogen Eingänge. Diese sind auf der Rückseite nach Eingangsnamen beschriftet und lassen sich nicht nachträglich ändern.

Grundlegende Einstellungen zum Handling der iLink-Schnittstelle sind ebenso möglich, wie das Umbenennen der Quellennamen. Beides war bei vorherigen Marantz-Geräten bislang nicht anzutreffen.


Keineswegs selbstverständlich: vielfältige Konfigurationsoptionen für den analogen Mehrkanal-Eingang inklusive spezieller Pegelanpassung.


Hinter Menüpunkt zwei versteckt sich neben dem Start-Button für die automatische Einmessung auch die Maske zum manuellen Konfigurieren der installierten Lautsprecher. Die Option "Bass-Mix" kann benutzt werden, um Bass-Anteile gleichzeitig auf Subwoofer und den als Small hinterlegten Lautsprechern abgeben zu lassen, weitere Optionen sind "mix" (Bass auf Sub und Front-Speaker) und "no".

Surround-Setup bedeutet bei Marantz die Justage der DSP-Optionen. Rechts im Bild abgebildet: die Pegeleinstellungen. Als Besonderheit ist es hierbei möglich, für jeden unterschiedlichen DSP-Modus (also z.B. DTS oder ProLogicII) unterschiedliche Einstellung zu benutzen.

Alle 3 Surround-Aufpolierer lassen sich in einigen Punkten auf den persönlichen Geschmack einstellen. Nicht abgebildet, das DTS Neo:6 Menü, da hier ohnehin nur die Stärke des Einflusses des Centers geändert werden kann. ProLogic2x als auch Circle Surround geben sich hier etwas flexibler und lassen sich beispielsweise in der Tiefenwirkung oder Bass-Intensität justieren.


Nicht nur die Surround-Aufpolierer bieten Einstelloptionen, auch beim THX Modus selbst, stehen in Bezug auf die Subwoofer - und Surround-Back Lautsprecher verschiedene Optionen zur Verfügung. Die Boundary Gain Compensation mit BGC ( Grenzverstärkungs-Ausgleichsfunktion) für THX Ultra2 Subwoofer sollte dann aktiviert werden, wenn die Zuhörer in der Nähe der hinteren Wand sitzen, um mit Hilfe einer anderen Subwooferansteuerung dem Dröhnen entgegen zu wirken.Im Bild rechts sehen Sie die Einstellung des Bass-Maximalpegels.

Menüpunkt 4 ist die richtige Anlaufstelle für Video-Einstellungen des SR-9600. Die Einstellungen beschränken sich jedoch auf einige wenige Grundoptionen.


User-bezogene Voreinstellungen können im Menü 5 geändert werden. Bei "HDMI Audio" kann durch die Einstellung "Through" oder "enable" ausgewählt werden, ob die Audiodaten vom SR-9600 entgegengenommen - oder zum Bildwiedergabegerät weitergeleitet werden sollen. Besonders interessant: hinter "Multi-Room Setup" versteckt sich ein weiteres Fenster (rechtes Bild), wo die Grundoptionen der Multi-Room Zonen hinterlegt werden.

Die Equalizing-Funktionen können über Menüpunkt 6 abgerufen werden. Sofern vorher eine automatische Einmessung durchgeführt wurde, steht unter "Check Auto1" bzw "- Auto2" die für Linear- und Front-Lautsprecher optimierten Einstellungen zur Verfügung. 2 freie Speicherplätze laden dazu ein, eigene Einstellung vorzunehmen (rechts Bild). Jeder der bis zu 7 Lautsprecher der Haupt-Zone kann mit einem eigenem 9-Band Equalizer bearbeitet werden. Die Einsatzfrequenzen sind jedoch fest vorgegeben.


Last, but not least: der Status Bildschirm als 7. Menüpunkt informiert auf dem Bildwiedergabegerät über alle aktuellen Einstellungen.

Sollten Sie nun Funktionen wie den Midnight-Modus, Sleep-Timer oder LipSync vermissen, so finden Sie diese jeweils als Direktwahltaste über die Fernbedienung. Ingesamt präsentiert sich die Bedienung vom SR-9600 übersichtlich und trotzdem mit großem Funktionsumfang. Kleinere Verbesserungsspielräume bietet ausnahmslos jedes vergleichbare Gerät, so dass hier die völlig verdiente Höchstpunktzahl dennoch absolut in Ordnung geht. 

Bewertung:

Lautsprecher-Set 1: Nubert 5.1 Nubert NuWave125 Set (ca. 4.000 € )
Lautsprecher-Set 2: Isophon 7.0 Isophon Surround Set mit EuropaII, Solaris und Galileo  (ca. 17.000 €)
DVD Player: Onkyo DV-SP 1000E (ca. 4600 €), Denon DVD 3910 (ca 1350 €)
CD Player: Audionet Art V2 ( ca. 3100 €)
Bildwiedergabegerät: Beamer Mitsubishi HC2000 ( ca. 6000 €)
sonstiges: Raum akustisch mit RTFS Absorbern optimiert, Lautsprecher-Ständer und HiFi-Racks von Spectral.

 


"Test with the Best": AreaDVD hat den Marantz SR-9600 vor Ort mit vielen der bekanntesten und interessantesten Geräte in ausführlichen Test-Session verglichen. Als absoluter Benchmark fungierte hierbei das Vor-/Endstufen-Masterpiece von Audionet mit der MapV2/Amp7 Kombi, doch auch mit preisähnlichen Geräten konnten wir direkt vergleichen. 

Pegelfestigkeit: 

Wir vergleichen die Pegelfestigkeit von AV-Geräten sehr gerne mit entsprechenden Beispielen aus der Automobilbranche. Auch dort gibt es viele Menschen, die nicht ganz nachvollziehen können, warum 10 km/h Geschwindigkeitsunterschied nun überhaupt relevant sein sollen, wenn man diese doch sowieso kaum wirklich ausreizen kann (oder möchte). Nun - ähnlich wie beim Auto offenbart sich die Leistungsfähigkeit eben nicht erst am Limit , sondern schon weit vorher. Wo Automobil-Journalisten gerne von Elastizität sprechen, beobachten und berichten wir von einer leichtfüßigen und kraftstrotzenden Spielweise, die bei leistungsfähigen AV-Geräten schon weit vor dem Maximalpegel aus den Vorteilen einer größeren Leistungsfähigkeit resultiert. Genau dieser Zustand beschreibt auch die Vorzüge des Marantz SR-9600 recht treffend: auch ohne Subwoofer gelingt es dem großen Marantz-Boliden auch bei sehr hohen Pegel, die Kontrolle zu behalten. Wir konnten dabei beobachten, dass die extrem großzügige Netzteil-Sektion mit den üppigen Kondensatoren keineswegs nur auf dem Papier Vorteile bringt, denn sogar die beeindruckenden Leistungen eines Pioneer VSA-AX10Ai-S konnten zu unserem Erstaunen übertroffen werden, wobei es sich hier um ein Niveau handelt, welches schon fast an die Grenze zu den separaten Mehrkanalendstufen reicht. Und sogar der Onkyo TX-NR5000E kann sich trotz des deutlich höheren Preises nicht vom Marantz absetzen - beide Receiver sind in der Lage, auch über Stunden, sehr kontrolliert und diszipliniert zu agieren, dabei sind auch Raumgrößen um die 40m² mit hohen Pegeln keine große Herausforderung. Ein kleiner Fleck auf der weißen Weste hinterlässt paradoxerweise nicht die Endstufen-Sektion, sondern vielmehr die Vorstufe: da man gewisse Filme einfach nicht laut genug genießen kann, forderten wir Lautsprecher, Receiver (und unsere Ohren), indem wir Star Wars Episode 2 mit auf +5db aufgedrehtem Volume-Regler laufen ließen. Doch schon bei der Titelmusik viel uns eine etwas unsaubere Arbeitsweise auf, die wir spontan den Endstufen zugeordnet und daher zum Test die noch leistungsfähigere Rotel RMB-1095 angeschlossen haben. Es stellte sich dann heraus, dass die sehr scharfen Höhen ein Ergebnis der Vorstufe waren, die oberhalb der 0db Grenze offenbar etwas unsauberer spielt als wir das von anderen Geräten her kennen. Dennoch möchten wir festhalten, dass dies nicht als richtiger Kritikpunkt gesehen werden sollte, da selbst bei offenkundigen Pegel-Freunden so gut wie nie oberhalb dieser Schwelle gehört wird - zumal dort sowieso eine langfristige gesundheitliche Beeinträchtigung auf der Hand liegt. Es bleibt also festzuhalten, dass insbesondere die Endstufe in ganz hervorragendem Maße in der Lage ist, kraftvoll und ausdauernd aufzuspielen. 6 Punkte für ein Niveau, welches in der 3500 Euro Klasse ganz oben anzusiedeln ist.

Bewertung
Klang Dolby Digital/DTS:


Als Hardware-Tester bereitet es stets ein großes Vergnügen, AV-Boliden unter die akustische Lupe zu nehmen, denn in der Bolidenklasse ist mittlerweile nicht nur generell ein sehr hohes Niveau bei der Ausstattung vorhanden, sondern insbesondere die akustischen Fähigkeiten solcher Geräte machen das Testen oft zum Erlebnis. Zu dieser Sparte gehört auch der SR-9600: Leistung satt, ein hoher Grad an Detaillierung sowie der souveräne, auf Lockerheit bedachte Klangcharakter zeichnen sich hauptverantwortlich für den akustischen Auftritt.

So viel Spaß es auch macht, Star Wars EpisodeII als akustische Referenz heranzuziehen, möchten wir Ihnen dieses Mal anhand vom U-Boot Film "K-19" die Spielweise des SR-9600 vermitteln:

200 Meter zusammen mit dem Marantz Boliden unter dem Meerespiegel - und Heimkino wird zum unvergesslichen Spektakel: die spannenden Minuten während des Übungs-Alarm-Tauchens werden mit solch ungemeiner Hingabe in den Hörraum projiziert, dass das heimische Wohnzimmer zur klaustrophischem U-Boot-Brücke wird. Wenn auf der Leinwand (mit Ausnahme des stoisch ruhigen Kapitäns) alle Besatzungsmitglieder hektisch versuchen, die simulierten Notfälle in den Griff zu bekommen und gleichzeitig verschiedene Alarmsignale ertönen, behält der SR-9600 seine Ruhe und hält mit hochdetaillierter und souveräner Wiedergabe das akustische Ruder fest im Griff. Besonders imposant: die Darstellung der lauten Knarz- und Verformungsgeräusche, als der Kapitän die Belastbarkeitsgrenzen im Tieftauchen überprüft. Hier zeigt sich sehr deutlich, mit welch kontrollierter Kraft der Marantz agiert, und dabei auf höchstem Niveau operiert - auch laut gesprochene Dialoge verkommen nicht, wie bei vielen anderen Geräten, zu anstrengend erscheinenden Klangbeilagen, sondern werden höchst homogen in die gesamte Soundkulisse eingearbeitet. Die von manchen, früheren Marantz-Receivern bekannte, massivere Betonung der Stimmen ist beim SR-9600 nicht mehr zu finden, so dass im direkten Vergleich ein etwas filigraneres, luftigeres Klangbild entsteht. Der SR-9600 gehört zwar nicht zu den AV-Boliden, die auch kleinste Gelegenheiten automatisch mit einer sehr druckvollen Bass-Umsetzung interpretieren, demonstriert aber bei den wirklich passenden Stellen, dass er über überdurchschnittlich viel Leistung verfügt, und Sequenzen, wie das Durchbrechen der Eisdecke mit der russischen K-19, mit beeindruckendem Nachdruck und einer faszinierenden Intensität umsetzen kann. Leistung und Kraft satt, jedoch überlegt dosiert und eingesetzt, sorgen dafür, dass der Marantz den Spagat zwischen übertriebener Effekthascherei und erlebnis orientierter Darbietung wie kaum ein Zweiter schafft. Einzig dem Denon AVC-A11XV muss er sich knapp geschlagen geben, der aufgrund seiner Audyssey-Einmessung noch strukturierter (besonders im Bassbereich) vorgeht. Den Spaß am Film tut dies natürlich keinen Abbruch, abgesehen davon hat der Marantz sowieso seine ganz eigenen Reize und überzeugt durch Ausgewogenheit auf hohen Niveau.

Doch auch wenn "K-19" definitiv sehr beeindruckend vom SR-9600 umgesetzt wurde, so lief der große Marantz mit Jarres - Live in China - DVD zur absoluten Höchstform auf: Dieses Konzert zeichnet sich weniger durch brachiale bass-orientierte Musik aus, sondern erzeugt durch (hauptsächlich) synthetische Klänge im Hochtonbereich ein wahres Feuerwerk der Sinne unter bislang kaum gehörter Einbeziehung der kompletten Surround-Kulisse. Bemerkenswert ist vor allem, wie es dem Marantz gelingt, den Track09 zunächst sehr luftig und räumlich umzusetzen, aber gleichermaßen auch genügend "anschiebt", um die Vorstellung auch in Bezug auf die Nachdrücklichkeit mitreißend zu gestalten. In der Mitte des Liedes, als Jarre auf einer Ziehharmonika spielt, noch ein weiteres Highlight: manch andere Geräte neigen bei dieser Stelle dazu, in Verbindung mit hohen Lautstärken, etwas aus dem Tritt zu kommen - wie es beispielsweise bei der Sherwood Vor-Endkombi P-965/A-965 zu beobachten war. Hier konnte der SR-9600 deutlich kontrollierter und weniger scharf agieren, und das bei gleichzeitig höherer Detaillierung.

Und auch eine weitere, pikante Stelle, meisterte der SR-9600 mit Bravour: der sowohl künstlerisch, als auch technisch anspruchsvolle Track13 stellt mit den gleichzeitig wiederzugebenen extremen Bass- und Höhenanteilen sehr große Ansprüche an die tonale Ausgewogenheit der gesamten Wiedergabekette, was beispielsweise selbst bei einem Pioneer VSX-AX10-Ai-S für Probleme sorgte. Dieser AV-Bolide mag zwar durch die ungemein kräftige Gangart viele Fans finden, bei diesem Lied sorgt eine solche Abstimmung aber dafür, dass die restliche Musik (allen voran die Sängerin, als auch die Orgel) in den Hintergrund gedrängt wird, wenn der Gittarist in die Saiten haut. Selbst unser Masterpiece der 3500 €-Klasse, der Denon AVC-A11XV, verfügt in diesen Situationen nicht über die gleich hohe Contenance, mit der der Marantz SR-9600 die angeschlossen Lautsprecher und auch die Ohren der Zuhörer verwöhnt. Eine kleine Stolperfalle gibt es für den SR-9600 aber dennoch - und paradoxerweise liegt diese, weniger in der klanglichen Abstimmung, als in der Ausstattung: die Jarre - Live in China DVD gehört zu den Medien, bei denen die DTS Spur deutlich besser ist, als das Dolby Pendant. Das schmerzt natürlich in Verbindung mit der fehlenden Pl2x Option im DTS Modus, denn so müssen Besitzer einer 7.0 oder 7.1 Zusammenstellung mit einem Mono-Signal auf den beiden Back-Surrounds vorlieb nehmen. Insbesondere bei der effektgeladenen Jarre-DVD ein leider doch recht großer Nachteil. Mit diesem Problem befindet sich der SR-9600 aber in prominenter Gesellschaft, denn sogar die 17.000 Euro Vor-/Endstufenkombination aus dem Hause Audionet kämpft mit dem gleichen Problem. Um gleich beim Thema zu bleiben - die Audionet-Kombi bestätigt übrigens in vortrefflicher Weise das alte Sprichwort, demnach es immer etwas noch Besseres gibt. Dies ist zwar definitiv ein unfairer Vergleich, doch möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass auch im Surroundbereich noch eine Liga oberhalb der Boliden angesiedelt ist und auch in den hier gelobten Disziplinen, wie klangliche Ausgewogenheit, realistische Abbildung oder beispielsweise des erreichbaren Pegels noch Steigerungen möglich sind, die im Verbund mit entsprechenden Lautsprechern, mitunter recht deutlich ausfallen können.

Bilanzierend betrachtet, stufen wir den Marantz SR-9600 als akustisch sehr gelungenen AV-Boliden ein. Im klassischen Einsatz als Heimkino-Maschine für neueste Actionfilme reiht sich der SR-9600 zwar weit oben ein, muss jedoch den Denon AVC-A11XV passieren lassen. Dessen Audyssey Einmessung sorgt besonders bei den üblichen, heftigen Explosionen für eine Steigerung der Bass-Präzision, zumal auch die Optimierung für mehrere Sitzplätze nach wie vor absolut konkurrenzlos ist. Trotzdem kein Grund, für Marantz, die Köpfe hängen zu lassen: der Grundcharakter des Gerätes ist hervorragend gelungen und kommt besonders bei Musik sehr gut zur Geltung.

Bewertung
Klang Surround-Aufpolierer:

Die Bewertung der DSP Sektion fällt beim SR-9600 eigentlich sehr negativ aus, da (wie in der Ausstattungsrubrik bereits erläutert) so gut wie gar keine speziellen DSP-Modi verfügbar sind, und trotzdem zieht sich der SR-9600 achtbar aus der Affäre. Der Grund hierfür ist relativ einfach, denn neben ProLogic2x und DTS:Neo6 kann vor am allen der Circle-Surround-Betriebsmodus derart begeistern, dass die geringe Anzahl der DSP-Programme größtenteils kompensiert werden kann. Ähnlich wie schon beim Harman Kardon AVR7300 (Logic7) geraten die beiden üblichen Aufpolierer von Dolby und DTS sehr schnell ins Hintertreffen, und das, obwohl diese alles andere als schlecht klingen, und sogar vielfältig (in Centerlastigkeit und Tiefenwirkung) konfigurierbar sind. Den hauptsächlichen Anteil am besonders guten Abschneiden von Circle SurroundII hat die Natürlichkeit der Musik, die trotz Verteilung auf bis zu 8 Lautsprecher (7.1) gewahrt bleibt. Auch wenn es nicht immer direkt hörbar ist, so arbeiten im Vergleich dazu die Dolby/DTS Decoder mit etwas mehr Hall-Effekten um die hinteren Lautsprecher anzusteuern, während Circle SurroundII es schafft, die Musik als Ganzes zu erhalten und ohne Zugabe von künstlich wirkenden Effekten jedem Lautsprecher seine Aufgabe zuzuweisen. 

Auch in Bezug auf die Dynamik und Bass-Qualität verdient sich der Circle-SurroundII-Decoder Bestnoten: solch präzise, knackigen Bassläufe, wie sie der SR-9600 mit diesem Modus bieten kann, konnten wir selbst mit unserer 6000 € Audionet Vorstufe nicht realisieren - und das, obwohl der dortige DTS:Neo6 Decoder zu den besten gehört, die wir aus der Welt der Dolby/DTS Aufpolierer überhaupt kennen. Doch nun genug des Lobes: ohne Frage gebührt dem Circle Surround Modus höchste Anerkennung, doch nach wie vor sind vor allem die DSP-Funktionen (in Bezug auf Filmtonwiedergabe) der ähnlich teuren Modelle Yamaha DSP-Z9 und Pioneer VSA-AX10Ai-S schlichtweg auf einem anderem Niveau und können sogar (in Echtzeit) Dolby Digital Streams mit DSP Optimierungen versehen, so dass beispielsweise Actionfilme noch etwas kräftiger wirken, die Atmosphäre sich weiter verdichtet oder die Hintergrundmusik verstärkt wird. In der Summe vergeben wir sehr großzügige 4 Klangpunkte, wovon ein Großteil auf das Konto des Circle-SurroundII Modus geht.

Bewertung
- Klang Stereo:

Hinsichtlich der Stereo-Qualitäten schenkt Marantz seinen Geräten traditionell höchste Beachtung, so wie beispielsweise beim SR-9300, welcher lange Zeit als Benchmark in dieser Kategorie - selbst gegenüber weitaus teureren Geräten - fungierte. Glücklicherweise bricht auch der SR-9600 nicht mit den Gepflogenheiten seiner Vorgänger und vermag es, neue Glanzlichter zu setzen. Besonders im Bi-Amping Modus konnten wir dabei sehr gute Leistungen verzeichnen, wenngleich aufgrund der bereits sehr leistungsfähigen Endstufen keine solche Steigerung durch Bi-Amping erreicht kann, wie dies bei deutlich schwächeren Endstufen möglich ist. Aber unabhängig, ob nun Bi- oder Single-Amping: Das Maß an Temperament, gebündelt mit der Fähigkeit, auch sanfte Klänge hingebungsvoll in den Hörraum zu transportieren, ist auf einem Niveau, welches zum Teil nicht einmal von manchen Vor-/Endstufenkombinationen geboten wird. Im Vergleich mit der Sherwood P-965/A-965 Kombi gefällt der Marantz vor allem mit einer unaufdringlichen, aber dennoch detaillierten Darbietung der Höhen, begleitet von einem kräftigen - nicht jedoch überzogenem Bass. In dieser Disziplin gefällt uns jedoch der Denon AVC-A11XV noch ein klein wenig besser, womit wir klarstellen möchten, dass es mitunter sehr schwierig ist, den objektiv gesehen, "besten" Stereo-Klang zu küren. Dafür sind speziell die beiden Geräte von Marantz und Denon zu unterschiedlich. Unserer Meinung nach spielte der SR-9600 in unseren Hörräumen insgesamt noch ein Quäntchen freier und unbeschwerter auf, wobei es schlichtweg auch (neben den Lautsprechern und der Raumakustik) vom bevorzugten Musikgeschmack abhängig ist, wie gut die jeweiligen Boliden ihre Trümpfe ausspielen können. Unabhängig von der tonalen Balance gefällt der SR-9600 jedoch noch durch die maßgebliche Eigenschaft, eine große Bühne mitten im Hörraum aufzubauen. Mit unseren Isophon Lautsprechern gelang dies dem Marantz Boliden in vorzüglicher Manier, so dass sich etliche, sowohl preisgleiche als auch teurere Konkurrenten wie der Yamaha DSP-Z9 oder Pioneer VSA-AX10Ai-S hinten anstellen müssen. Unseren Eindruck nach zeigt dies relativ deutlich, dass die Fortschritte im Bereich der Signalverarbeitung sich auch auf die Stereo-Performance auswirkt, da zu beobachten ist, wie selbst gestandene und erfolgreiche Veteranen wie der Onkyo TX-DS989 vielen der neuen Geräte wenig entgegenzusetzen haben, obgleich sie zu ihren Glanzzeiten neue Bestmarken setzen konnten. Ausnahmen bestätigen die Regel, denn an dieser Stelle möchten wir auch festhalten, dass der Marantz SR-12S1 nach wie vor eine Ausnahmestellung dieser Gerätegattung einnimmt, wenngleich er eher durch einen besonders "warmen" und (speziell bei den Stimmen) voluminösen Klang auf eine etwas andere Art und Weise punktet. Zurück zum Marantz SR-9600: auch wenn dieses Gerät 3500 € kostet und relativ gesehen eine beeindruckende Stereo-Wiedergabe ermöglicht, so möchten wir Ihnen jedoch auch nicht vorenthalten, dass trotzdem noch wesentlich mehr "geht". Abgesehen vom Megatest: Onkyo TX-NR5000E, der zwar nochmals ein wenig besser (souveräner, harmonischer) , aber immer noch auf einem ähnlichen Level liegt, haben uns speziell in der Stereo-Rubrik die sehr hochwertigen Surround Vor-/Endstufenkombinationen von Rotel und besonders von Audionet überzeugt - beide jedoch haben Kaufpreise, die in einer vergleichbaren Konfiguration grob gesagt ab dem niedrigen fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt sind und deswegen (leider) nur sehr investitionsfreudigen HiFi-Fans vergönnt sind. Ergänzend dazu muss jedoch auch gesagt werden, dass zur Umsetzung solcher Potentiale sowohl die Lautsprecher als auch die oft unterschätzte Raumakustik in der Lage sein müssen, die feinen Unterschiede im Hörraum umzusetzen. Es macht daher wenig Sinn, ein 3000 € Lausprecher-Set an einer 17000 € teuren Audionet Vor-/Endstufenkombi zu betreiben. Umgekehrt würden wir auch davon abraten, Lautsprecher-Sets wie das Isophon EuropaII 7.0 Set (17.000) welches wir zum Testen des Marantz SR-9600 benutzt haben, langfristig daran zu betreiben - in beiden Fällen wären die Mehrausgaben der jeweils deutlich teureren Geräte zum großen Teil sinnlos, da die eigentlichen Fähigkeiten schlichtweg nur sehr eingeschränkt  zur Geltung kommen können. Bezogen auf den Marantz SR-9600 bedeutet dies, dass in Kombination mit einem ca. 3000-6000 Euro Surround-Set unserer Meinung nach des beste Verhältnis von Lautsprechern und SR-9600 besteht. Besonders empfehlenswert für den Stereo-Genuss wären hierbei große Standlautsprecher wie die Nubert NuWave125 - unter solchen Bedingungen treiben sich AV-Bolide und Lautsprecher gegenseitig an den Zenit Ihrer Leistung - was im Falle des SR-9600 die volle Stereo-Punktzahl (bezogen auf die Preisklasse) bedeutet.

Bewertung
Fazit:

Der SR-9600 wird auf jeden Fall viele Freunde finden, denn obwohl rund um diese Preisklasse auch andere hervorragende Geräte zu finden sind, kann er durch seine leichtfüßige Klangauslegung, die kraftvollen Endstufen und nicht zuletzt dank dem phantastischen Circle Surround II Modus sehr attraktive Tugenden in die Waagschale werfen. Dazu kommt noch, dass Marantz auch bei der Ausstattung Großzügigkeit walten ließ, und besonders die beiden wichtigen Features wie iLink und HDMI mit in den SR-9600 hineinpackte. Im Gegensatz zu den eher ausstattungskargen Vorgängern vermissen wir dieses Mal nichts Grundlegendes, und auch die Anpassung an Lautsprecher (Übernahme-Frequenz des Subwoofers) und Raum (9 Band Equalizer) ist deutlich besser gelungen als beispielsweise beim SR12S1. Besonders praktisch: als einer der wenigen Hersteller überhaupt betreibt Marantz den Aufwand und bietet nicht nur Pre-Outs, sondern auch Main-Ins an, so dass die Endstufen auch dann weiter benutzt werden können, wenn eine andere Vorstufe eingesetzt wird. Sinn macht dies allemal, denn die hier eingebauten Leistungsverstärker sind so stark, dass sie schon fast den deutlich teureren Mehrkanalendstufen Konkurrenz machen können. Damit empfiehlt sich der SR-9600 auch ganz besonders für Nubert-Besitzer, die den Wunsch haben, auch bei Surround-Anwendungen eines oder mehrere ATM Module zu nutzen, um ihren Lautsprechern möglichst viel Tiefbass zu entlocken. Unterm Strich aber schnürt Denon mit dem AVC-A11-XV im allgemeinen betrachtet, das noch komplettere Paket: unabhängig von den klanglichen Aspekten, kann der Denon schon durch seine gigantische Ausstattung (u.a. Netzwerkanschluss, Wandlung von analogen Signalen auf HDMI etc.) punkten,  darunter auch die Audyssey-Einmessung, welche den Marantz mit seinem 9-Band Equalizer sehr deutlich überflügelt und unterstreicht somit noch ein Mal die völlig verdiente Masterpiece-Wertung, an die der Marantz leider nicht ganz herankommt. Ebenfalls etwas hinterher ist Marantz leider auch in Bezug auf die gebotene Verarbeitungsgüte des 35kg schweren Gerätes - für einen Listenpreis von 3500 € muss dem Kunden einfach mehr geboten werden - hervorragend schätzen wir hingegen die Fernbedienung ein, welche nicht nur ihren Teil zur einfachen Bedienbarkeit beiträgt, sondern darüber hinaus sehr praktisch und hochwertig ist.

Trotzdem: der wichtigste Aspekt eines solchen Gerätes ist selbstverständlich der Klang. Und in diesem Fall ist es mehr eine Geschmacks- denn eine objektiv feststellbare Qualitätsfrage, da beide Geräte ihre Reize haben und sich unterschiedlich im Markt positionieren. Der Denon gehört (zusammen mit z.B. dem Pioneer VSA-AX10Ai-S)  zu der Gattung von AV-Boliden, die ihren Hörern gerne eine Extraportion Bass einschenken und somit durch ein besonders massives Klangfundament begeistern. Anders der Marantz SR-9600, der sich zwar auch einer durchsetzungsstarken Darbietung rühmen kann, aber in der Feinabstimmung durch ein noch etwas luftigeres, lebendigeres Klangbild die Gunst des Zuhörers gewinnen will. Die größte Ausgewogenheit ist jedoch, eine Preisliga höher, nach wie vor im Onkyo TX-NR-5000 zu finden. Dieser Av-Bolide zeichnet sich generell durch eine grundsätzlich harmonische und spaßbringende, aber dennoch nie übertrieben analytisch/harte oder sensible/weiche Abstimmung aus. Der SR-9600 kommt dieser Charakteristik jedoch von den 3500 €-Geräten am Nächsten, und auch im Vergleich zu preisähnlichen Vor- Endstufenkombis , wie der Sherwood P-965/A-965, gelingt es ihm zudem, diese nicht nur im Surround-Betrieb hinter sich zu lassen, sondern auf einem ähnlichen hohen Niveau auf dem Gebiet der Mehrkanal-Musikwiedergabe. Weiterer Pluspunkt für Musikfreunde ist zweifelsohne der exzellente Circle SurroundII DSP-Modus, der 2-Kanal Aufnahmen fast schon konkurrenzlos gut in ein Surroundformat "spannt". Keine Frage - seine Anhänger wird der SR-9600 (wie eingangs schon erwähnt) definitiv finden, besonders bei Anwendern mit hohen Ansprüchen an Musikalität und dem Sinn für eine möglichst feine, aber dennoch verbindliche akustische Umsetzung. Wenn Marantz bei künftigen Geräten auch die Verarbeitung und Ausstattungsliste verbessert, ist der oberste Platz auf dem Siegerpodest schon fast sicher. Käufer, die diese beiden Hauptkritikpunkte nicht stören, erhalten bereits jetzt einen der besten AV-Boliden, die es in dieser Preisklasse je gegeben hat.

Der SR-9600 katapultiert sich mit brillantem Klang und sinnvoller Ausstattung in die Spitzenliga aller bislang getesteten AV-Receiver


Test 18. Oktober 2005
Preis-/Leistungsverhältnis


+ gute klangliche Eigenschaften sowohl im Surround- als auch Stereo-Modus
+ besonders hervorragender Klang im Circle SurroundII Modus
+ Vor- und Endstufen komplett aufgetrennt
+ bärenstarke Endstufe, sehr pegelfest
+ dank 2 integrierter Radio-Tuner sehr gut geeignet für entsprechende Mehrraum-Anforderungen
+ eingängige Bedienung
+ große Anzahl an Anschlüssen inkl. iLink und HDMI
+ mitgelieferte Touch-Screen Fernbedienung ist sehr hochwertig und praktisch

- Verarbeitung des Hauptgerätes nicht auf dem Niveau der anderen Geräte dieser Preisklasse
- verschiedene kleinere Ausstattungsmängel wie fehlende Analog/HDMI Konvertierung, grobes LipSync, etc.
- Trotz CSII insgesamt zu wenig DSP Modi, außerdem ist Pl2x nicht auf DTS anwendbar

Keyfacts Marantz SR-9600 - 3499 Euro UVP: (Herstellerangaben)

  •  THX Ultra 2 zertifizierter AV–Receiver mit 7 x 140 Watt

  •  2x 32-Bit-DSP mit THX Surround EX, DD-EX, DTS-ES, DTS96/24, CSII und DPL IIx

  •  Advanced MRAC (Marantz Room Acoustic Calibration) mit 9-Band-Equalizer pro Kanal

  •  Volldiskrete Verstärkung mit Stromgegenkopplung

  •  Ringkerntrafo, kupferbeschichtetes Chassis und ausgesuchte Elektronikkomponenten

  •  Marantz-eigenes HDAM-SA2 für breitbandige Signalverstärkung

  •  192-kHz/24-Bit-D/A-Wandler für alle Kanälen

  •  I-Link (IEEE1394) für hochauflösendes Digitalaudio (SACD, DVD-A) mit Flow-Rate-Control

  •  HDMI1.1-Schaltung für Digitalvideo und Mehrkanal-Digitalaudio

  •  Lip Sync / Zeitverzögerung für den Ton

  •  eigene 7.1.-Kanal-Eingangsplatine mit hochwertigem AD-Wandler (pure direct möglich)

  •  Dolby Headphone für Surround über einen Stereo-Kopfhörer

  •  Bassmanagement, Audioverzögerung und Pegelabgleich auch für den 7.1-Eingang

  •  Erstklassige Videokonvertierung mit Zeilenspeicher

  •  Zwei zusätzliche Zonen für Mehrraum/Mehrquelle für Audio und Video mit

  •  Bildschirmmenü

  •  Dualer FM-Tuner eingebaut für unabhängigen parallelen Empfang von zwei

  •  Radiostationen (für den 2.Raum)

  •  Eingänge benennbar auf dem großen Punktrasterdisplay

Test: Lars Mette
Redaktion: Carsten Rampacher

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