Vergleichstest: DVD-Player bis 200 € (2/2)
Bedienung

Das beste Menü bringen die Pioneer-Player mit

Übersichtliche, aber etwas kleine Bedienelemente bei den
Pioneer-Geräten

Gutes, aber etwas kleines Display
Beispielhaft einfach ist der Pioneer DV-380 im Handling. Sehr
übersichtliche und zugleich On Screen Menüs, die Fernbedienung ist einem
komfortablen Handling ebenfalls nicht im Wege, sondern unterstützt eine
einfache Handhabung durch den guten Tastendruckpunkt und das zentral
positionierte Navigationskreuz. Nur die Mini-Tasten am Gerät sind, wie bei der
Konkurrenz, nicht perfekt in Bezug auf die Bedienbarkeit. Sehr einfaches
Kapitelspringen mit Anzeige des aktuellen Kapitels auf dem Bildwiedergabegerät.
Das Display ist ordentlich ablesbar. Der DV-585A hat einen erweiterten
Funktionsumfang, bleibt aber trotzdem simpel im Hinblick auf die Bedienung.
Beide Pioneer-Geräte liefern somit eine Top-Leistung ab.

Sehr übersichtlich ist auch das GUI des SD-350

Aus größerer Distanz etwas klein: Toshiba-Display

Praktisch: Die Signalausgabe kann am Hauptgerät (Bild) oder
auf der Fernbedienung umschaltet werden
Der SD-350 ist sehr einfach zu handhaben. Besonderen Anteil
daran hat die Fernbedienung, die sehr gut in der Hand liegt und einen angenehmen
Druckpunkt der Bedienelemente aufweist. Auch die wenigen, kleinen Bedienelemente
am Player selber haben einen guten Druckpunkt und sind leicht zu handeln. Das
Umschalten zwischen den verschiedenen Auflösungen (Standardauflösung, 720p,
1.080i, nur bei Verwendung des HDMI-Ausgangs anwählbar) ist wahlweise auf der
Fernbedienung (Knopf "HDMI") oder am Gerät selber (Frontplatte, links)
möglich. Wer sehr ungeduldig ist und beim Überspringen von Kapiteln sehr rasch
vorankommen möchte, den zwingt der SD-350 zu etwas Geduld, denn er reagiert auf
den Druck der entsprechenden Fernbedienungstaste recht träge. Das
Gerätedisplay löst gut auf, was die Ablesbarkeit fördert, ist allerdings
etwas klein, was wiederum die Ablesefreundlichkeit aus größerer Distanz
einschränkt. Die GUI-Menüs sind sehr schlicht, aber übersichtlich, störend
ist, dass man zwischen der PCM- und der Bitstream-Signalausgabe im OSD hin- und
herschalten muss.

Einfach & gut: GUI des Denon DVD-1720

Vorbildlich: Bedienelemente auf der Front des 1720

Kein Hit: Denon-Display
Der Denon DVD-1720 weiß ebenfalls zu gefallen. Die grafische
Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen, die Fernbedienung überzeugt durch
sinnvolle Tastenanordnung und liegt gut in der Hand. Auch die Bedienelemente am
Gerät selber sind tadellos ausgeführt - hier liegt der Denon in diesem
Konkurrenzfeld allein auf weiter Flur. Beim Kapitel springen zeigt der 1720 das
gerade aktuelle Kapitel an, das Springen an sich funktioniert aber eher etwas
behäbig. Einziger richtiger Kritikpunkt ist das zu kleine und zu grob auflösendes
Gerätedisplay.

Sehr schlicht: GUI des DVD-S557

Übersichtliche Bedienelemente ohne Vorspul-Möglichkeit

Tadelloses Display beim DVD-S557
Und wie sieht es beim Yamaha DVD-S557 aus, der im ersten Teil so
begeistern konnte? Die übersichtlichen On Screen Menüs könnten eine noch
besser erkennbare Schrift vertragen. Auch die Fernbedienung ist zwar übersichtlich,
birgt aber Mängel im Detail, denn es gibt keine eigenen Tasten für
Kapitelsprung und das Spulen innerhalb des Kapitels. Hier sollte nachgebessert
werden. Zu loben ist die knackige, schnelle Art der Navigation, das rasche
Ansprechverhalten der Tasten (besser als bei früheren Modellen dieses
IR-Controllers, die sich teigiger anfühlten) überzeugte im Test. Was uns noch
fehlt, ist eine Anzeige des gerade aktuellen Kapitels beim Kapitel springen, so
muss man immer den Blick vom Bildwiedergabegerät abwenden und aufs Gerätedisplay
schauen, um sich zu informieren. Das Kapitel springen funktioniert relativ
schnell. Am Player selber sind zu wenig Bedienelemente, Knöpfe für den
Kapitelsprung werden vermisst.

Prima Menü beim HSD 4000

Sehr gut: Richtiger Netzschalter beim Xoro-Player

Schwachpunkt: Das Display des Xoro kann nicht gefallen
Nicht überzeugen konnte uns der Xoro HSD 4000 - trotz der
optisch ordentlichen Menüs. So funktioniert das Kapitel Springen nicht perfekt,
ein weiterer Nachteil ist, dass auf dem Bildwiedergabegerät anstatt der Angabe des gerade aktuellen Kapitels nur die nichtssagende Aussage „Nächstes“ zu lesen ist – und selbst das Gerätedisplay zeigt in der normalen Betriebsart nicht das gerade laufende Kapitel an. Gut ist die Funktion („Display“-Taste auf der Fernbedienung), alle Statusinformationen zur eingelegten DVD einblenden zu können. Das Display
ist in Bezug auf Farbgebung und Ablesbarkeit nicht ganz gelungen, die Bedienelemente auf der Gerätefront sind zu klein. Die Menüs sind grafisch einfach, aber übersichtlich gestaltet. Das Lautsprechersetup für den internen Decoder versteckt sich in zwei unterschiedlichen Submenüs („Audio“ und „Weitere“).
Pluspunkte sammelt die sehr gut bedienbare Fernbedienung. Allerdings kann auch
sie nicht restlos überzeugen: Eine „Top Menu“-Taste fehlt, außerdem ist der Winkel, in dem der IR-Controller Kontakt zum Hauptgerät aufnehmen kann, zu gering.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Bedienung folgendes Ranking:
-
Pioneer DV-380: 10/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A: 9,5/10 Punkten
-
Denon DVD-1720: 9/10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, Toshiba SD-350: 8,5/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000: 6/10 Punkten
Bild
Eines kann man gleich vorweg nehmen: Einen richtigen Tiefschlag
musste kein Gerät in der Bildwertung hinnehmen, im Gegenteil: Es ist höchst
erstaunlich, wie tadellos die Bildqualität selbst in diesen günstigen
Preisregionen mittlerweile ist.
Geht es um die Grundwerte 1 (Kontrast, Bildhelligkeit,
Farbwiedergabe) kann sich der Toshiba SD-350 prächtig in Szene setzen. Er
bietet eine neutrale, sehr klare Farbgebung, die sogar ein wenig Brillanz
mitbringt, die man sonst nur von höheren Preisklassen kennt. Durch seinen
ausgezeichneten Kontrastumfang lässt er keine Details in dunklen oder hellen
Bildbereichen untergehen, im Gegenteil: Der SD-350 holt selbst aus
vielschichtigen Dunkelgrau-/Schwarz-Sequenzen noch eine Menge heraus. Die
homogene Bildhelligkeit ist als weitere Pluspunkt anzuführen. Bei den
Grundwerten 2 (Bildschärfe, Detailtreue, Bildruhe/-sauberkeit) füllt der
SD-350 sein Punktekonto weiter an. Durch seinen HDMI-Ausgang und den eingebauten
Scaler sichert sich der 350er sogar wichtige Bonuspunkte. Ein schärferes und
detailreicheres Bild kann daher schon technikbedingt kein Kontrahent
bieten. Insgesamt geht der SD-350 in beiden Grundwerte-Disziplinen in
Führung - und dabei ist er bereits für rund 140 € zu haben! Mehr
Bildqualität für weniger Geld dürfte kaum noch machbar sein. Überraschend
gut ist auch das De-Interlacing des SD-350, wenn es um Filmmaterial geht. Die
klare, flüssige Bewegungsdarstellung, die fast völlige Abwesenheit von
Nachzieh- und Schliereneffekten sowie die Darstellung ohne störende
Pixelbildungen sichern dem SD-350 auch hier eine Top-Platzierung. Nur beim
De-Interlacing von Videomaterial kann sich der SD-350 nicht vorn behaupten. Hier
zeigt er leichte Auflösungsschwächen.
Sehr gut mithalten kann der exzellente Denon DVD-1720. In beiden
Grundwerte-Disziplinen liefert er ausgezeichnete Ergebnisse: Die satte, tiefe
Farbwiedergabe, der sehr gute Kontrast und die stimmige Verteilung der
Bildhelligkeit sorgen für Zufriedenheit. Das Bild ist sehr sauber und auch
scharf, ohne aber jemals unnatürlich zu werden. Die auf sehr hohem Level
liegende Bildsauberkeit unterstreicht den gediegenen Eindruck, den wir vom 1720
haben. Meisterlich schlägt sich der DVD-1720 beim De-Interlacing. Weder beim
De-Interlacing von Film- noch von Videomaterial leistete sich der Denon Player
auch nur den kleinsten Fehler - damit verfügt er im gesamten Testfeld über die
beste Progressive-Signalverarbeitung.
Knapp hinter dem Spitzen-Duo läuft der Yamaha DVD-S557 ein. Er
leistet sich keine Ausrutscher, Denon und vor allem Toshiba (über HDMI) stellen
allerdings noch minimal schärfer dar. Die Farbgebung des Yamaha ist ebenfalls
tadellos, das Gleiche gilt für den Kontrast und die angenehme Bildhelligkeit.
Nur der sehr brillante Toshiba ist noch ein Stückchen weiter. Das
De-Interlacing des 557 ist im Filmbetrieb absolut überzeugend, nur minimale
Nachzieheffekte sind ab und zu zu sehen. Auch beim De-Interlacing von
Videomaterial liegt der Yamaha auf Spitzenkurs.
Beide Pioneer-Player visuell identische, sind dem Yamaha
DVD-S557 dicht auf den Versen. Gerade der günstigere DV-380 bietet für keine
100 € wirklich ausgezeichnete Qualitäten. Da der 585 nicht mehr als der viel
preiswertere DV-380 bietet, muss er sich, da die Preis-/Leistungsrelation
natürlich auch in die Bewertung einfließt, mit einem schlechteren Platz
zufrieden geben. Beiden Pioneer-Geräten kann man aber nur bescheinigen, sich
keine Schnitzer zu leisten. Im Progressive-Betrieb allerdings stellen Denon,
Toshiba und Yamaha etwas schärfe dar. Die ausgewogene Farbwiedergabe ist
Pioneer-Pluspunkt, die Schwarzwiedergabe ist angenehm tief. Bis auf minimale
Nachzieheffekte gibt es sonst am De-Interlacing nichts zu kritisieren.
Der Xoro schlägt sich höchst beachtlich, er fällt nicht
wesentlich hinter die etablierte Konkurrenz zurück. Das Bild wirkt etwas
matter, und die Bildschärfe ist nicht auf so hohem Level - ansonsten keine
Kritik bei den Grundwerten. Der Kontrast ist prima, die Farbwiedergabe recht
neutral. Das De-Interlacing von Filmmaterial gelingt dem Xoro tadellos. Bei
Videomaterial leistet sich der HSD-4000 allerdings merkliche
Auflösungsschwächen.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Bildqualität folgendes Ranking:
Grundwerte 1:
-
Toshiba SD-350 9/10 Punkten, Denon DVD-1720, 9/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, Yamaha DVD-S557, 8/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 7/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 6,5/10 Punkten
Grundwerte 2:
-
Toshiba SD-350 (inklusive HDMI-Bonus!), 10/10 Punkten
-
Denon DVD-1720, 8,5/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, Yamaha DVD-S557, 8/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 7/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 6,5/10 Punkten
De-Interlacing Filmmaterial:
-
Denon DVD-1720, 10/10 Punkten
-
Toshiba SD-350, 9,5/10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, Pioneer DV-380, 9/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 8,5/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 8/10 Punkten
De-Interlacing Videomaterial
-
Denon DVD-1720, 10/10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, 9/10 Punkten
-
Toshiba SD-350, Pioneer DV-380, 8/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 7/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 5/10 Punkten
Klang
Der Pioneer DV-585A kann die Klangwertung für sich entscheiden,
weil hier endlich sein Bonus der zusätzlichen DVD-Audio- und SACD-Wiedergabe
greift. Und wer denkt, dass bei einem so günstigen Player das Ergebnis nur
unzureichend sein kann, sieht sich auf das Angenehmste enttäuscht: Klar und mit
voll befriedigender Detaillierung gibt der 585 vor allem DVD-A-Medien wieder.
Ein weitere Pluspunkt ist der sehr gute interne Dolby Digital- und DTS-Decoder,
der eine weitläufige Surround-Klangkulisse aufzubauen weiß. Bei der
CD-Wiedergabe liegt der Pioneer DV-585A ebenfalls weit vorn. Auch der Digitalton
überzeugt, wenngleich es hier nicht zum Spitzenplatz reicht.
Hinter dem Pioneer 585 läuft der Denon DVD-1720 auf dem zweiten
Platz ein. Seine exzellenten Burr Brown-D/A-Konverter liefern einen erstaunlich
vollen, fundierten und gleichzeitig feinsinnigen Klang, wenn der 1720 analog an
den AV-Receiver angeschlossen wird. Mit dem sehr schön auflösenden Digitalton
kann der Denon ebenfalls positiv auffallen.
Knapp hinter dem Denon platziert sich der Yamaha DVD-S557 - auch
er leistet sich keine Schwäche. Der Digitalton ist klar und im Bassbereich
angenehm straff, und auch analog fällt der 557 nicht wirklich ab, sondern
klingt angenehm, räumlich akkurat und punktet mit voll befriedigender
Detaillierung.
Ginge es nur um den Digitalton, würde der Toshiba SD-350 diese
Wertung für sich entscheiden. So brillant, lebendig und klar klingt bei
digitalem Anschluss kein Kontrahent. Das Gebotene ist für diese Preisgefilde
über alle Maßen begeisternd. Analog angeschlossen, klingt der 350er etwas
dumpfer und weniger facettenreich, aber immer noch angenehm und mit gutem
Bassbereich.
Der Pioneer DV-380 macht alles gut - aber nicht
überdurchschnittlich. Der Digitalton ist harmonisch und recht frisch, diese
kristallklare Brillanz des SD-350 wird allerdings nicht erreicht. Analog
angeschlossen spielt der 380 auf voll befriedigendem Level.
Der Xoro HSD 4000 überzeugt beim Digitalton - sehr frisch und
lebendig sorgt er hier für eine Überraschung. Die matte, lust- und farblose
Wiedergabe bei analogem Anschluss ist allerdings verbesserungswürdig. Der
interne Dolby Digital-Decoder macht auch nur wenig Laune, er klingt etwas fade
und emotionslos.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Tonqualität folgendes Ranking:
Bewertung Klang Analog:
-
Pioneer DV-585A 10/10 Punkten (inklusive Multiplayer-Bonus!)
-
Denon DVD-1720 8/10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, 7,5/10 Punkten
-
Toshiba SD-350, 7/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, 6/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 3/10 Punkten
Bewertung Klang Digital:
-
Toshiba SD-350, 10/10 Punkten
-
Denon DVD-1720, 9,5/10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, 9/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, 8,5/10 Punkten, Xoro HSD-4000, 8,5/10
Punkten
-
Pioneer DV-585A, 8/10 Punkten
Gesamtwertung:
-
Denon DVD-1720: 101,5/120 Punkten
-
Yamaha DVD-S557: 99,5/120 Punkten
-
Toshiba SD-350: 98/120 Punkten
-
Pioneer DV-380: 94,5/120 Punkten
-
Pioneer DV-585A: 94/120 Punkten
-
Xoro HSD-4000: 79/120 Punkten
Fazit:
Denon DVD-1720

Mastertest-Gesamtsieger DVD-Player bis 200 €
01. September 2005
Großer Erfolg für Denon: Lag der DVD-1720 nach dem ersten
Wertungsteil noch hinter dem Yamaha DVD-S557 zurück, fängt Denons neues
Erfolgsmodell den Kontrahenten vor der Ziellinie doch noch ab. Verantwortlich
für den Sieg des 1720 ist dessen hohe Ausgewogenheit verbunden mit der
Fähigkeit, einzelne Glanzpunkte zu setzen (bester De-Interlacer, exzellente
Fehlerkorrektur, toller Analog-Klang). Einzige wirkliche Nachteile des Denon
sind das schlechte Display und das zu laute Laufwerk.
Der zweite Platz geht, mit nur zwei Punkten Differenz, an den
ebenfalls sehr ausgewogenen Yamaha, der mit den besten Multimedia-Eigenschaften,
einem vorbildlichen Laufwerk und einer Top-Verarbeitung glänzen kann. Nirgendwo
leistet sich der 557 eine Schlappe - nur die Fernbedienung gehört durch eine
bessere Konstruktion ersetzt.
Dritter wird der Toshiba SD-350, der mit einer großartigen
Leistung in der Bilddisziplin und bei der Qualität des Digitaltons für Furore
sorgen konnte. Für zukunftsorientierte Heimkinoliebhaber ist der 350er dank
HDMI sowieso die erste Wahl. Der 350er ist so etwas wie der ungekrönte König
dieser Preisklasse und der "traurige Held" dieses Tests: Denn in den
"Elementardisziplinen" Bild und Ton ist er überragend, vor allem bei
Nutzung der digitalen Verbindungsmöglichkeiten. Kleinere Unpässlichkeiten bei
Fehlerkorrektur und Multimedia-Eigenschaften plus einer minimalen
De-Interlacing-Schwäche bei Videomaterial vereiteln einen Sieg des
ausgezeichneten SD-350.
Pioneer DV-380

Mastertest Preis-/Leistungs-Sieger DVD-Player bis 200 €
01. September 2005
Der Pioneer DV-380 wird vor dem DV-585A Vierter. Auch er ist
ausgewogen, leistet sich keine echten Schwächen und ist nach wie vor äußerst
empfehlenswert: Für 99 € kann man nicht mehr erwarten, die Fehlerkorrektur
ist top, die Multimedia-Eigenschaften sind ebenso überzeugend wie das
Bedienkonzept. Die Belohung ist unser Prädikat des Preis-/Leistungssiegers.
Dass der fünftplatzierte 585A nicht besser abschneidet, liegt
an den zu geringen Unterschieden zum preiswerterten 380er. Natürlich ist der
DVD-Universalplayer unschlagbar in der Bewertung der analogen Klangqualität,
aber in anderen Wertungen verliert er Punkte, weil er dem "günstigeren
Bruder" zu ähnlich ist. Wer jedoch einen günstigen Player sucht, der auch
SACDs und DVD-As ordentlich abspielt, wird hier fündig
Er hat sich höchst achtbar geschlagen: Innerhalb kurzer Zeit
ist Xoro zu einer guten Adresse für DVD-Player-Käufer aufgestiegen. Der HSD
4000 wird zwar letzter in diesem Vergleich, bietet aber erstaunlich viel
Potential. Seine innovative Ausstattung überzeugt ebenso wie die Qualität der
Fernbedienung. Die visuellen Eigenschaften sind voll befriedigend. Dringend
nachbessern sollte Xoro beim Bedienkonzept und beim Audio-Analogklang. Etwas
enttäuschend schnitt der HSD-4000 bei der Bewertung der praxisrelevanten
Multimedia-Eigenschaften ab. Hier hätten wir mehr erwartet.
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