Vergleichstest: DVD-Player bis 200 € (1/2)
01.09.2005 (cr)
Overview
DVD-Player sind längst ein Massenartikel geworden. Fast alle
Kaufaktivitäten spielen sich in der Liga bist 200 € ab - daher ist hier ein
Vergleichstest hochinteressant. Im einzelnen sind angetreten:

Pioneer DV-380, 99 €

Xoro HSD 4000, 99 €

Yamaha DVD-S557, 169 €

Denon DVD-1720, 169 €

Pioneer DV-585A, 179 €

Toshiba SD-350, 199 €
Viele der Geräte hatten wir bereits im Einzeltest, mit meist
sehr erfreulichen Ergebnissen. Nun jedoch ließen wir die
"Streithähne" direkt gegeneinander antreten, damit man es genau
weiß: Wer wird "König der Economy-Klasse" ?.
Verarbeitung
1. Hauptgerät

Schicke Gravur auf der Oberseite des HSD-4000

Billig wirkende Gerätestandfüße
Fangen wir mit den günstigen Vertretern an: Die Verarbeitung
des Xoro HSD 4000 ist ordentlich. So sieht die Front insbesondere bei der
silberfarbenen Version recht elegant aus, sehr praktisch ist zudem der solide
installierte richtige Netzschalter. Die Laufwerkslade ist schmal gehalten, was
dem schicken Eindruck zuträglich ist. Einige Details aber überzeugten uns
nicht: So ist die Farbgebung des Displays in Türkis wenig augenfreundlich und
verleiht einen billigen Touch. Die Display- Auflösung ist zwar nicht auf
unterstem Level, aber auch nicht wirklich schön anzusehen. Auch die
Geräterückseite mit sehr kostengünstig ausgeführten Anschlussterminals ist
nicht ein wahrer Blickfang. Die kümmerlichen Gerätestandfüße wirken
unpassend. Im Inneren des HSD 4000 nur Erfreuliches: Das Gerät ist sauber
aufgebaut und akkurat zusammengesetzt. Wie üblich in der Preisklasse wirkt das
Laufwerk billig.

Auch Pioneer entscheidet sich beim Thema Gerätestandfüße
für eine Billiglösung bei beiden Modellen

Aufwändig: Laufwerksladen-Mechanismus
Der Pioneer DV-380 fällt gleich zu Beginn positiv auf: Öffnet
man die Laufwerkslade, so fällt zuerst eine Klappe nach unten, ehe dann die
Lade herausfährt - viel Aufwand bei einem so günstigen Gerät, das sehen wir
gerne. Nicht überzeugend sind die wie beim Xoro arg mickrigen Gerätestandfüße,
Das Display ist für die Preisklasse absolut und Ordnung und verdient keine
Kritik. Auch die Geräterückseite offenbart mit gut eingepassten Anschlüssen
keine Verarbeitungsmängel, und selbst ein Öffnen des Geräts fördert kein
qualitatives Desaster ans Tageslicht. Natürlich ist alles sehr einfach
gehalten, so fehlt dem Laufwerk jegliche Art von Dämmung, was sich darin
niederschlägt, dass es besonders beim Einlesen recht laut agiert, aber die
Verkabelung und das Platinenlayout sind von professionellem Zuschnitt.

Prima Gerätestandfüße beim DVD-S557
Nun wird es viel teurer - und, nimmt man die gesamte Erscheinung
unter die Lupe, wundert es manchen, dass es nicht noch teurer wird. Wer denkt,
wir sprächen in Rätseln: Die Rede ist vom Yamaha DVD-S557, der anstatt 169 €
auch locker 250 € kosten könnte. Was die Verarbeitung und Anmutung des
Hauptgerätes angeht, geht der DVD-S557 klar in Führung. Gründe dafür gibt es
genug: Er hat den edelsten Auftritt, das beste Display und die besten
Gerätestandfüße. Sein prima Innenaufbau und die exakt eingepassten
Anschlussterminals füllen das Punktekonto des 557 weiter an. Hier kann kein
Konkurrent mit - klar Platz 1 in diesem Teilnehmerfeld.

Sauber verarbeitet ist der 1720 auch im Detail

Ordentliche Laufwerkslade
Auch der Denon DVD-1720 muss sich dem Yamaha geschlagen geben.
Verantwortlich für die Niederlage sind die unpassenden Gerätestandfüße und
das sehr mickrige Display. Die gut verarbeitete Frontblende inklusive schick
beleuchtetem Standby-Knopf gefällt uns hingegen ebenso wie die ordentlich
verarbeitete Rückseite und das aufgeräumte Innenleben. Die stimmigen
Proportionen sorgen ebenfalls für Punkte auf dem Denon-Konto.

Auch der 585 hat den Laufwerksladen-Mechanismus des 380ers
Der Pioneer DV-585A kann für seinen Kaufpreis von fast 180 €
in Bezug auf die Verarbeitung keine Glanzpunkte setzen. Pioneer hat sich beim
585 klar auf die Integration der DVD-A-/SACD-Funktion konzentriert, die
offensichtlich so viel Geld verschlang, dass für optische Finessen kein Cent
mehr übrig blieb. Der DV-585A ist nirgendwo aufwändiger als der 380 -
das bringt keinen Platz an der Spitze ein.

Elegante Frontgestaltung beim SD-350

Schicke blaue Beleuchtung der Laufwerkslade
Der Toshiba SD-350 ist nur laut UVP mit 199 € das teuerste
Angebot. Wer clever sucht, wird schon deutlich unter diesem Preis, nämlich für
140 bis 150 €, fündig. Optisch macht der 350er mit seiner in schickem Blau
leuchtenden Laufwerkslade eine Menge her. Die elegante, hochwertige
Plexiglasblende unterstreicht ebenfalls diesen guten Eindruck. Das Display ist
durchschnittlich. Ein trauriges Kapitel stellen auch beim Toshiba die
kärglichen Geräte"füßchen" dar. Innen ist der SD-350 prima
aufgebaut. Die Geräterückseite ist sehr einfach verarbeitet.
Bilder der Kontrahenten von Innen:

Denon DVD-1720

Toshiba SD-350

Pioneer DV-380

Pioneer DV-585A

Yamaha DVD-S557

Xoro HSD 4000
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug die Verarbeitungsqualität des Hauptgerätes folgendes Ranking:
-
Yamaha DVD-S557/8 von 10 Punkten
-
Toshiba SD-350/5,5 von 10 Punkten
-
Pioneer DV-380, Denon DVD-1720/5 von 10 Punkten
-
Xoro HSD-4000/4,5 von 10 Punkten
-
Pioneer DV-585A/4 von 10 Punkten
2. Fernbedienung

Die Fernbedienung des Xoro landet in der Endabrechnung weit
vorne, denn sie hinterlässt einen tadellosen Eindruck. Sie hat eine angenehme
Größe und ist von guter Material- und Verarbeitungsqualität.

Der IR-Controller des Pioneer DV-380 kommt über das gute
Mittelmaß nicht hinaus. Der identische Befehlsgeber liegt auch dem DV-585A bei.
Bei einem Gerät der 180 €-Liga wirkt die Fernbedienung nicht mehr ganz
standesgemäß.

Unter geht der Yamaha DVD-S557 in dieser Wertung. Seine karge,
billig wirkende Fernbedienung ist die Schlechteste im gesamten Teilnehmerfeld.

Die Fernbedienung des Denon DVD-1720 hingegen gefällt uns mit Abstand am
besten.

Optisch sehr nett wirkt der Befehlsgeber des Toshiba SD-350.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug die Verarbeitungsqualität der Fernbedienung folgendes Ranking:
-
Denon DVD-1720, 5 von 5 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 4,5 von 5 Punkten
Toshiba SD-350, 4,5 von 5 Punkten
-
Pioneer DV-380, 3,5 von 5 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 2,5 von 5 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, 1,5 von 5 Punkten
Ausstattung

HDMI in der Einsteiger-Liga: Das bietet nur der SD-350 von
Toshiba

Der Xoro kommt für knapp 100 € schon mit Dolby
Digital-Decoder

Kleiner EQ mit vorprogrammierten Einstellungen beim Pioneer
DV-380
Eine umfangreiche Ausstattung kann man für unter 200 € nicht
erwarten - oder? Die Antwort darauf ist: Doch, das gibt es. Was nämlich geht
für wenig Geld, das beweist kein Player besser als der Toshiba SD-350 und der
Pioneer DV-585A. Beide Modelle ragen deutlich aus der Masse heraus. Der SD-350
ganz besonders, weil er nicht nur ein zukunftsträchtiges HDMI-Interface
mitbringt, sondern sogar noch einen internen Scaler, der DVD PAL- und
NTSC-Signale auf bis zu 1.080i hochrechnet. Dass für die digital-analoge
Videosignalwandlung ein altertümlicher 27 MHz/10-Bit-Wandler eingesetzt wird,
kann man dem SD-350 nicht wirklich verübeln. Als Audio-DACs kommen 192
kHz/24-Bit-Bauteile zum Einsatz. Auch der Pioneer DV-585A bietet viel, denn er
kann auch DVD-Audio- und SACD-Software wiedergeben und verfügt auch noch über
einen internen Dolby Digital- und DTS-Decoder - vorbildlich. Doch der 585 legt
noch weiter nach, denn während es für
SACD-Betrieb kein eigenes Bassmanagement und auch keine Laufzeitanpassung gibt,
stehen für die DVD-A-Wiedergabe Laufzeitanpassung und Bassmanagement zur
Verfügung - sensationell für diese Preisklasse! Abgerundet wird das Programm
von einem kleinen Video-EQ. Der Denon DVD-1720 ist diesen beiden
Ausstattungsmeistern aber sehr dicht auf den Versen. Er verfügt nämlich über
den aufwändigsten De-Interlacer im Testfeld, der sogar einen fest einrastbaren
Videomodus mitbringt, was ein stimmiges De-Interlacing bei falsch geflagten DVDs
und bei reinrassigem Videomaterial möglich macht. Zudem verfügt der Denon
über echte Burr Brown 192 kHz/24-Bit Audio-DACs - das bietet kein
anderer. Doch so leicht lässt sich der Yamaha DVD-S557 nicht abschütteln.
Ebenso wie der Denon setzt er auf einen 108 MHz/12-Bit Video-DAC, ebenso wie der
Denon hat er einen kleinen Video-EQ mit an Bord. Die 192 kHz/24-Bit Audio-D/A-Wandler
des 557 werden unterstützt durch eine schaltbare CD Upsampling-Funktion
(ausgehend von der CD-Samplingrequenz von 44,1 kHz kann man die Samplingfrequenz
verdoppeln oder vervierfachen). Was bleibt da den beiden günstigsten
Teilnehmern als probates Gegenmittel? der HSD 4000 hält dank Cardreader und
eingebautem Dolby Digital-Decoder gut den Anschluss. Merkwürdigerweise
verschweigt Xoro die Spezifikation der eingebauten Video und Audio DACs. Der
Pioneer DV-380 kann 108 MHz/12-Bit Video-DAC, mit kleinem Video-EQ und
verschiedenen Sound-Modi auch noch mit respektablem Ergebnis abschließen.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Ausstattung folgendes Ranking:
-
Toshiba SD-350, 9 von 10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 8,5 von 10 Punkten
-
Denon DVD-1720, 8 von 10 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, Xoro HSD-4000, 7 von 10 Punkten
-
Pioneer DV-380, 6,5 von 10 Punkten
Anschlüsse

Xoro HSD-4000

Yamaha DVD-S557

Pioneer DV-380

Toshiba SD-350

Pioneer DV-585A

Denon DVD-1720
Der HSD 4000 kann hier voll punkten: Er hat einfach alles mit an
Bord, was für 99 € möglich ist, also optischen und koaxialen Digitalausgang,
eigenen 2-Kanal-Ausgang plus 5.1 Ausgang, Komponente, S-Video, Scart-RGB und
FBAS. Der Pioneer DV-380 kommt ohne optischen Digitalausgang. Das identische
Manko muss man auch dem SD-350 ankreiden. Zudem hat er keinen S-Video-Ausgang.
Da wir das HDMI-Interface bereits in der Ausstattungswertung mit vielen Punkten
belohnt haben, muss sich der SD-350 diesmal mit einem hinteren Platz zufrieden
geben. Mit vollständiger Ausrüstung geben sich weder Pioneer DV-585A noch
Denon DVD-1720 oder Yamaha DVD-S557 eine Blöße.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Anschlussbestückung folgendes Ranking:
-
Xoro HSD-4000, 5/5 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 4,5/5 Punkten
-
Yamaha DVD-S557, Denon DVD-1720, 4 von 5 Punkten
-
Pioneer DV-380, 3,5 von 5 Punkten
-
Toshiba SD-350, 2,5 von 5 Punkten
Multimedia
Hier die Übersicht über das "Formatkönnen" der
Teilnehmer:
Pioneer DV-380:

Übersichtlich ist das MP3-Menü bei den Pioneer-Playern
gestaltet
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Auch Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode, im VR-Mode erzeugte DVD-Medien haben nur eine etwas längere
Einlesezeit.
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien nimmt der DV-380 sogar mit recht
kurzer Einlesezeit entgegen.
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Natürlich ist auch
die Wiedergabe von kombinierten jpeg/MP3-CD-Rs möglich. Die Klangqualität
im MP3-Betrieb ist sehr gut, Aussetzer kommen kaum vor, und der
jpeg-Bildbetrachter gefällt mit blitzschnellem Aufbau selbst bei größeren
Dateien und lobenswerter Bildqualität.
-
SVCDs nimmt der DV-380 bereits nach sehr kurzer Einlesezeit
entgegen.
Xoro HSD-4000:

Top-Feature:
Cardreader des Xoro 
Anzeigemöglichkeit
für Thumbnails beim HSD 4000 
MP3-OSD
mit ID3-Tag-Anzeige (läuft in grüner Schrift unten links durch)
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Keine Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode. Schlecht für ein multimedial ausgelegtes Gerät.
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien nimmt der HSD 4000 entgegen. Kurze
Einlesezeit!
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Die gemeinsame Wiedergabe
(Dia-Slideshow zur MP3-Wiedergabe) von kombinierten jpeg/MP3-CD-Rs ist nicht
möglich, nur die Wiedergabe von MP3-Dateien und JPEG-Dateien getrennt.. Die Klangqualität
im MP3-Betrieb ist sehr gut, Aussetzer sind Mangelware, und der
jpeg-Bildbetrachter gefällt mit flottem Aufbau selbst bei größeren
Dateien und lobenswerter Bildqualität. ID3-Tag Anzeige und per
Title-Taste auf der Fernbedienung im JPEG-Spielbetrieb aufrufbares
Thumbnail-Vorschaumenü runden das Angebot des Xoro ab. Die Menügestaltung
ist pragmatisch schlicht.
-
SVCDs nimmt der HSD-4000 nach sehr kurzer Einlesezeit
entgegen.
Yamaha DVD-S557:

Das
beste MP3/JPEG-Menü hat der DVD-S557
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Auch Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode - der 557 profiliert sich als echter Multimedia-Profi!
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien spielt der DVD-S557 auch ab. Die
prima Einlesezeit und der sehr gute Klang überzeugen und sorgen für
Bestnoten.
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Die Wiedergabe von kombinierten
jpeg/MP3-CD-Rs ist für den 557 eine Leichtigkeit. Zur Musik der
MP3-Dateien läuft die Slideshow ab. Die MP3-Betriebssicherheit des Yamaha
ist beispielhaft. Kein Konkurrenzgerät spielt souveräner, der 557 leistete
sich in vier Stunden Wiedergabe nicht einen einzigen Aussetzer, selbst bei
stärker zerkratzten CD-Rs. Dazu bietet der 557 sogar im Vergleich zu
teureren Modellen eine hervorragende, klare, fundierte
Wiedergabe-Klangqualität. Eine Vorzeige-Leistung, die durchs schlichtweg
perfekte Menü noch unterstützt wird. ID3-Tag-Anzeige, kleine grafische
EQ-Animation, bei der kombinierten jpeg-Darstellung sind auch Vorschaubilder
in einem Fenster anzeigbar - besser geht es nicht mehr. Hier können sich
viele Konkurrenten eine Scheibe abschneiden. Tadellos auch der jpeg-Viewer
mit schnellem Bildaufbau und guter Bildqualität.
-
SVCDs nimmt der DVD-S557 problemlos entgegen.
Denon DVD-1720:

Schlichtes
Menü des 1720 für die MP3-Wiedergabe
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Auch Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode. Sehr gut!
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien spielt der DVD-1720 leider nicht
ab.
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Die Wiedergabe von kombinierten
jpeg/MP3-CD-Rs ist nicht möglich. Nur der MP3-Teil wird erkannt, die Bilder
werden ingoriert. Die Klangqualität
im MP3-Betrieb ist ausgezeichnet, es gibt praktisch keine Aussetzer.
-
Auch CD-Rs mit MP3-Dateien, die in mehreren Sitzungen
gebrannt wurden (Multisession) nimmt der DVD-1720 entgegen.
-
JPEG-CD: Laufwerk wird, wie übrigens auch im SVCD-Betrieb,
recht gut hörbar, Bildaufbau erfolgt schnell. Die Bildqualität ist
erstaunlich gut.
-
SVCDs nimmt der DVD-1720 problemlos entgegen.
Pioneer DV-585A: Wie Pioneer DV-380
Toshiba SD-350:

Auch der SD-350 zeigt ID3-Tags an (grüne Schrift)
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Keine Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode.
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien spielt der SD-350 nach längerer
Einlesezeit ab.
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Die Wiedergabe von kombinierten
jpeg/MP3-CD-Rs ist nicht möglich. Entweder werden die Bilder oder die
MP3-Dateien wiedergegeben. Auswahl erfolgt übers Menü.
-
Auch CD-Rs mit MP3-Dateien, die in mehreren Sitzungen
gebrannt wurden (Multisession) nimmt der SD-350 entgegen. Sehr gutes
Bildschirmmenü mit unten durchlaufener ID3-Tag-Anzeige. Wenig Aussetzer,
sehr guter, weil klarer Klang. Nur der Denon
DVD-1720 klingt in diesen Preisgefilden noch besser, weil runder und
homogener.
-
JPEG-CD: Schneller JPEG-Viewer mit voll befriedigender
Bildqualität
Bilanz: Wieder ein klarer Sieg für den Yamaha DVD-S557. Er
liegt mit Abstand an der Spitze, weil auch seine Menüs die besten sind.
Gratulation an Yamaha! Dem Xoro, dem wir bei den üblichsten Formaten mehr
zugetraut hätten, holt durch seine Tauglichkeit, auch exotische Formate wie
XViD, Nero Digital oder MPEG4 wiedergebgen zu können, mächtig auf. Auch der
Cardreader, der in allen Testreihen prächtig funktionierte, bringt den HSD 4000
nach vorn. Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit
ein, ergibt sich in Bezug auf die praxisrelevante Multimedia-Qualität folgendes
Ranking:
-
Yamaha DVD-S557, 10/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, 9/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, Xoro HSD-4000, 8,5/10 Punkten
-
Denon DVD-1720, Toshiba SD-350, 7,5 von 10 Punkten
Laufwerk
Unglaublich: Auch diese Disziplin endet erneut mit einem
grandiosen Sieg des Yamaha DVD-S557. Er hat einen unsichtbaren Layerwechsel, ein
vertretbares Laufgeräusch und eine überragende Fehlerkorrektur. Auch Pioneer
DV-585A, Pioneer DV-380 sowie der Denon DVD-1720 können mit einer
Top-Fehlerkorrektur auf Yamaha-Level punkten, aber: Alle drei Modelle sind
entschieden zu laut. Zusätzlich ist beim Denon DVD-1720 auch noch der
Layerwechsel sichtbar. Der Toshiba SD-350 ist zwar - außer beim
Einlesevorgang - angemessen leise, die Fehlerkorrektur jedoch ist lediglich voll
befriedend. Kaum sichtbar ist der Layerwechsel. Nicht besonders gut trifft es in dieser Wertung auch den Xoro
HSD-4000. Der Layerwechsel ist für das geschulte Auge zu erkennen, die
Fehlerkorrektur ist noch etwas schlechter als beim SD-350, anstatt voll
befriedigend nur befriedigend. Aber: Der HSD-4000 ist das leiseste Gerät im
Testfeld. Sehr schön: Kein DVD-Player in unserem Testfeld stürzte während des
Spielbetriebs ab.
Bezieht man das Preis-/Leistungsverhältnis mit ein, ergibt sich
in Bezug auf die Laufwerks-Qualität (Prioritäten: 1. Fehlerkorrektur, 2.
Laufgeräusch, 3. Layerwechsel) folgendes Ranking:
-
Yamaha DVD-S557, 10/10 Punkten
-
Pioneer DV-380, 9,5/10 Punkten
-
Pioneer DV-585A, 9/10 Punkten
-
Denon DVD-1720, 8/10 Punkten
-
Toshiba SD-350, 7/10 Punkten
-
Xoro HSD-4000, 6/10 Punkten
Erste Teilwertung:
Auf der zweiten Seite des Tests warten Bedienungs-, Bild- und
Tonwertung auf unsere Kandidaten. Hier der Zwischenstand nach den ersten
Disziplinen:
-
Yamaha DVD-S557: 40,5/50 Punkten
-
Denon DVD-1720: 37,5/50 Punkten
-
Pioneer DV-585A: 37/50 Punkten
Pioneer DV-380: 37/50 Punkten
-
Toshiba SD-350: 36/50 Punkten
-
Xoro HSD-4000: 35,5/50 Punkten
Die erste Teilwertung zeigt, wie dicht das Feld noch
zusammenliegt. Der DVD-S557 von Yamaha führt bislang durch überlegende Siege
in der Hauptgerät-Verarbeitungswertung, der Multimedia- und der
Laufwerkswertung. Nun jedoch kommt es drauf an: Wie schlagen sich die
"fantastischen Sechs" in den elementar wichtigen Disziplinen wie
Bedienung und vor allem Bild und Ton? Lassen Sie sich überraschen.
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