MEGA-TEST: Denon DVD-1920 - der neue HDMI-Überflieger? (1/2)
19.10.2005 (cr)
Overview
Denon kann einen großen Erfahrungsfundus beim Bau von Unversal-DVD-Playern
vorweisen. Meilensteine wie der exzellente DVD-3910
oder der superbe DVD-A1XV,
der Player mit dem aktuell weltweit besten Bild, belegen dies eindrucksvoll.
Doch auch die Kundschaft, die kein kleines oder größeres Vermögen für den
DVD-Spieler ausgeben kann oder möchte, wird seit kurzem mit einem äußerst
ansprechenden Gerät bedient: Gerade einmal 349 € kostet der DVD-1920, der
sich im Ausstattungsumfang mit erfreulicher Klarheit an sehr viel höheren
Preisgefilden orientiert. Damit meinen wir nicht unbedingt das HDMI-Interface,
welches bereits der Toshiba SD-350
mitbringt, der mit einer UVP von 199 € und einem erzielbaren Marktpreis von
ca. 140 € sehr viel günstiger ist. Auch einen internen Scaler, über den
selbstverständlich auch der 1920 verfügt, hat bereits der SD-350. Doch Denon
beweist seine "Outstanding Position" wieder durch Finesse im Detail.
Anstatt auf das nur zweikanalkompatible HMDI 1.1 zu bauen, bringt der DVD-1920
natürlich eine HDMI 1.1 Buchse mit, die auch die Übertragung von DTS- und
Dolby Digital-Bitstream sowie von DVD-Audio-Signalen erlaubt. Doch damit sind
die Hightech-Merkmale des optisch unauffälligen, dem DVD-1720
sehr ähnlichen DVD-1920 noch lange nicht erschöpft. Ein De-Interlacer vom Typ
Faroudja FLi-2301 sorgt für flüssige Bewegungsabläufe und hohe
Bildpräzision. Auch für die Aufbereitung von Videomaterial und die korrekte
Wiedergabe von falsch geflagten DVDs ist Denons jüngster DVD-Player-Sproß
vorbereitet. Es stehen für die Optimierung der Bildqualität noch fünf Video-Modi (Auto1, Auto2, Video1,2,3) zur Wahl.
Wer seinen DVD-Player auf konventionelle, analoge Art und Weise
mit dem Bildwiedergabegerät verbinden möchte, findet im DVD-1920 ebenfalls
einen starken Partner. Für diese Preisklasse ohne Frage sensationell, verbaut
Denon einen besonders exakten 216 Mhz-Video-D/A-Wandler, nur für
Progressive-Signale. So viel Aufwand treibt ein Großteil der Konkurrenz noch
nicht einmal bei dreimal so teuren DVD-Wiedergabegeräten. Für die
Interlaced-Signalverarbeitung steht ein etwas einfacherer 108 MHz Video-DAC zur
Verfügung.
Akustisch ist der DVD-1920 in der Lage, ebenfalls viele Trümpfe
auszuspielen. Das Bassmanagement funktioniert auch über den HDMI-Anschluss. Da
viele Anwender in der Praxis immer noch eine analoge 5.1 Verbindung für die
Übertragung von DVD-A- und SACD-Signalen nutzen, ist der 1920 natürlich auch
für diese Übertragungsart sehr gut gerüstet. Das Bassmanagement greift beim
analogen Ausgang sowohl für die DVD-A- als auch für die SACD-Wiedergabe. Damit
können SACDs und DVD-As ohne explizite Kennzeichnung des LFE-Kanals auch über
hochwertige Subwoofer- und Satellitenlautsprechersysteme angehört werden. Für
DVD-Audio steht zudem noch eine Laufzeitanpassung zur Verfügung.
Neben dem 5.1-Analog-Cinchausgang gibt es
auch noch eine 2-Kanal-Stereo-Cinchausgang. Zusammen mit den hochwertigen 24 Bit/192
kHz-Audio-D/A-Wandlern von Burr Brown und dem
"Pure Direct Mode" trägt diese Maßnahme zur Steigerung der Stereo-Klangqualität bei. Schließlich sollen mit dem DVD-1920 auch die
CD-Hörer auf ihre Kosten kommen. Das klare Bekenntnis zu Stereo sowie zu den hochauflösenden Audio-Formaten DVD-Audio und SACD hindern den DVD-1920 jedoch keineswegs daran, auch datenreduzierte, vom PC oder Internet bekannte Standards wie MP3, WMA und JPEG
zu unterstützen. Auch die auf CD-R/RW oder auf DVD (DVD-R/W und DVD+R/RW) gebrannten DivX-codierten
Filme (DivX-Versionen 5, 4, 3 und VOD) gibt der Player
wieder.
Wir sind nun gespannt, wie sich dieses extrem verheißungsvolle
neue Modell von Denon, das durch den günstigen Kaufpreis viele
preis-/leistungs- und ausstattungsbewusste Anwender ansprechen dürfte, in
unserem extra großen, harten Praxistest schlägt.
Verarbeitung
Zu loben ist gleich beim ersten Anblick, dass Denon dem DVD-1920
eine sauber verarbeitete Aluminiumfront mit auf den Weg gegeben hat. Die
Spaltmaße sind gering, das Material macht einen hochwertigen Eindruck.

Viele teurere Modelle bieten keine so akkurate
Gehäuseverarbeitung
Die DVD-Lade ist von normaler Qualität. Zu bemängeln ist im Detail, dass die Blende vor der Lade nur aus Kunststoff besteht, was eine 100 %
harmonische Integration verhindert. Fast nur lobende Worte lassen sich in Bezug
auf die qualitativ überzeugenden Bedienelemente finden. O.k., auch sie
bestehen aus Kunststoff, lassen sich aber prima anfassen und gefallen auch durch
die saubere optische Integration.

Übersichtliche, sehr gut verarbeitete Bedienelemente
Leider gibt es nur einen Standby- und keinen richtigen
Netzschalter zusätzlich, die schicke Beleuchtung sorgt aber für einen
hochwertigen Eindruck dieser Bedieneinheit. Die Geräterückseite ist sauber
verarbeitet, alle Anschlüsse sind stimmig eingepasst. Zudem, was ohne Frage
hervorzuheben ist, sind die Cinchbuchsen ALLE vergoldet! Das ist alles andere
als selbstverständlich bei einem 350 €-Player.

Vorbildlich: Die vergoldeten Cinch-Anschlüsse auf der
Rückseite des DVD-1920 und die gut eingepasste HDMI-Schnittstelle
Auch, wenn man in den DVD-1920 hineinschaut, erlebt man keine
unliebsame Überraschungen. Natürlich, aufwändige Kammerbauweise mit separaten
Kammern für Audio- und Video- sowie Analog- und Digital-Verarbeitung und das
Netzteil finden sich nicht. Aber viele Details konnten uns überzeugen. So
befindet sich die analoge Audiosektion für die 5.1 Ausgabe in einem völlig anderen Teil des
Gehäuses (unten auf dem Bild rechts unten in der Ecke) und somit gut abgetrennt
vom Rest. Der 2-Kanal-Analog-Ausgang ist jedoch bei den restlichen,
verbleibenden Anschlüssen zu finden.
Die Verkablung ist sauber, außerdem gefallen die hochwertigen
Bauteile (Video D/A-Wandler von Analog Devices). Nicht gefällt uns das etwas
billige Platinenmaterial für die große Hauptplatine (die braune Platine unten
im Bild). Das Laufwerk ist hier eine weitaus weniger aufwändige Version als in
den teureren Playern ab dem Denon DVD-2910.
Der Pufferspeicher beträgt lediglich 2 MB (die großen Denons trumpfen mit 8 MB
auf), außerdem ist die Dämmung weniger aufwändig. Dies, so denken wir, wird
später in der Laufwerkswertung für einen höheren Geräuschpegel und einen
sichtbaren Layerwechsel sorgen, wenn der Layerwechsel sehr ungünstig auf der
DVD platziert ist.

Der DVD-1920 in geöffnetem Zustand

Ausgelagerte analoge Audioplatine für den 5.1 Ausgang. Der
normale Stereo 2-Kanal-Ausgang und seine Mimik befinden sich bei den anderen
Anschlüssen

Saubere Verkabelung

Video-D/A-Wandler von Analog Devices
Ordentlich ist die mitgelieferte Fernbedienung, die allerdings
weitestgehend - bis auf einige Sonderfunktionstasten, die neu beim DVD-1920
hinzugekommen sind - mit der des DVD-1720 identisch ist.
Abschließend kommen wir noch zu zwei Kritikpunkten, von denen
er eine eher eine Kleinigkeit, der andere aber eine ärgerliche Unpässlichkeit
darstellt. Die Gerätefüße sind etwas klein und in tristem Schwarz, in silbern
und etwas größer hätten sie uns besser gefallen.

Nicht überzeugend: Das Gerätedisplay ist für einen
Punktabzug verantwortlich
Ein wirkliches Ärgernis ist jedoch das unbefriedigende Display,
das zu den schlechtesten Ausführungen gehört, die wir kennen. In einen
modernen DVD-Spieler gehört dieses Steinzeitmodell nicht mehr hinein. Nichts
passt: Die Auflösung ist nicht nur grob, sondern der Schriftzug "load"
ist kaum zu lesen. Hinzu kommt, dass das Display nicht in
der Lage ist, die Gesamtspielzeit, die Restspielzeit und, während des Betriebs,
die Anzeige der Titelnummer zu ermöglichen. Das sind Mängel, die selbst bei
einem 100 € Player nicht vorkommen dürfen. Hier sollte Denon schnellstens
nachbessern und ein standesgemäßes Display, welches alle teureren Denon
DVD-Player besitzen, auch hier zum Einsatz bringen.
Pro:
-
Gerätefront aus Aluminium ist sehr sauber eingepasst
-
Tadellos verarbeitete Rückseite mit vergoldeten
Cinchanschlüssen
-
Hochwertige Burr Brown und Analog Devices Baugruppen
-
Getrennte Audio-Analogplatine
-
Solide Bedienelemente auf der Gerätefront
Contra:
Bewertung      
Ausstattung/Anschlüsse
Die Ausstattung des DVD-1920 ist, studiert man die immens lange
Ausstattungsliste, komplett.

Das Menü für die verschiedenen Videoeinstellmöglichkeiten
Widmen wir uns zunächst dem visuellen Teil. Hier verfügt der
DVD-1920 über einen HDMI 1.1 Ausgang, der gekoppelt ist mit einem internen
Scaler. Die HD-Auflösungen 720p und 1.080i (nicht aber 1.080p) können damit
ausgegeben werden. Mittels der HDMI-Taste auf der Gerätefront ist das
Ausgabeformat des Scalers umschaltbar bzw. die HDMI-Signalausgabe an- oder
auszuschalten. Im Menü des Players kann noch umgeschaltet werden: Wahlweise
kann RGB oder Komponente mittels HDMI verarbeitet werden. Ist der
Schwarz-Weiß-Kontrast nicht überzeugend, kann unter dem Menüpunkt "HDMI
Umfang" die Option "erweitert" aktiviert werden (nur bei
HDMI-RGB).

Gleich fünf Progressive-Modi stehen zur Verfügung
Die De-Interlacing-Sektion des DVD-1920 wird von einem
hochwertigen Faroudja De-Interlacer geleitet. Er ist Herr über insgesamt fünf
Progressive-Modi, die von Filmmaterial über normales Videomaterial bis hin zu
Videomaterial mit wenig oder keinen Bewegungen alles korrekt von Halb- in
Vollbilder wandeln sollen.
Für die analoge Bildsignalausgabe steht ein aufwändiges
Signalmanagement bereit. Es gibt einen 108 MHz/10-Bit-D/A-Wandler für die
Interlaced-Signalverarbeitung sowie einen 216 MHz/11-Bit-D/A-Wandler für die
Progressive-Verarbeitung. Durch diese Arbeitstrennung verspricht sich Denon eine
besonders präzise, sorgfältige Aufbereitung. Insgesamt ist dies ein Aufwand,
der absolut unüblich für diese Preisklasse ist. Die Analog Devices-Technologie Noise Shaped Video, welche die teuren Denon-Modelle ab dem
DVD-2910 verbaut haben, fehlt beim DVD-1920. NSV sorgt für eine Verschiebung des
Bildrauschens in höhere, für das sichtbare Bild irrelevante Frequenzbereiche.
Auch das Oversampling im Progressive-Betrieb ist beim 1920 8-fach, während die
Modelle ab 2910 mit 16-fachem Oversampling antreten. Preisklassengemäß ist die
Tatsache, dass nicht alle Videoausgänge parallel aktiv sind, wie das
beispielsweise bei Boliden wie dem Onkyo DV-SP1000E
der Fall ist.

Entscheidung gefragt: Soll das analoge Videosignal mittels
Scart, über Komponente-Progressive oder über Komponente-Interlaced ausgegeben
werden?
Die Videoausstattung des DVD-1920 ist also für diese
Preisklasse wirklich ernorm, wenngleich zur echten Perfektion ein noch
aufwändigere Video-Equalizer fehlt. Wenigstens die Basiswerte Kontrast, Bildhelligkeit,
Farbe, Farbton (tint, NTSC), Bildschärfe und Gamma sind aber nach Drücken der
"Mode" Taste auf der Fernbedienung zu justieren, was im Gegensatz zu
den größeren Denon Modellen fehlt, sind Speicherplätze für
individuelle Justagen. So zumindest kennen wir es von größeren Denon Playern,
die sogar fünf Speicher zur Verfügung stellen.

Das Audio-Basismenü
Betrachten wir nun die Audio-Ausstattung. Als hervorragend
empfinden wir die Tatsache, dass Denon dem 1920 gleich einen HDMI 1.1 Ausgang
mit auf den Weg zum zukunftsorientierten Kunden gibt. Anstatt nur für
2-Kanal-Stereo-Signale gerüstet zu sein, ist es mit HDMI 1.1 auch möglich, die
Bitstreams von Dolby Digital und DTS sowie sogar die hochauflösenden
Signale von DVD-Audio (nicht SACD!!) übertragen. Ferner ist lobend zu
erwähnen, dass für die digital-analoge Signalwandlung ein 8-Kanal-Burr
Brown-192 kHz/24-Bit Wandler zum Einsatz kommt. Nicht möglich ist es -
verständlicherweise - bei einem solchen Kaufpreis Kanal-selektive Wandler, also
z.B. einen Wandler für Front L/R, Sub/Center und Surround links/rechts plus
eigenem Stereo 2-Kanal-Wandler einzusetzen. Wer auf eine derartige Finesse, die
die Klangqualität bei einer insgesamt durchgängig hochwertigen Wiedergabekette
natürlich hörbar steigert, Wert legt, muss zum DVD-2910 greifen. Dieser
bietet, was bei einem 800 €-Gerät auch überhaupt nicht selbstverständlich
ist, hier insgesamt 3 Burr Browns für Multichannel plus einen eigenen Wandler
für Stereo.
Gehen wir tiefer auf das Setup und die Möglichkeiten des
DVD-1920 ein. Zunächst ist sehr zu loben, dass das geräteinterne
Bassmanagement für alles greift, das heißt: Die dort getroffenen Einstellungen
gelten für den internen Dolby Digital- und DTS-Decoder ebenso wie für SACD und
DVD-Audio. Dass Bassmanagement ist über den HDMI-Ausgang sowie den analogen 5.1
Ausgang aktiv. Zusätzlich steht für DVD-Audio noch eine Laufzeitanpassung zur
Verfügung, die natürlich auch beim Gebrauch des internen DD/DTS-Decoder aktiv ist.

Übersichtliches Menü zur Einstellung der Lautsprechergröße

Das Menü für den Pegelangleich. Hier sind nur Einstellwerte
zwischen - 10 dB und 0 dB möglich

Die Delay-Einstellung ist nur für beide Front-Lautsprecher
zusammen möglich

Je nach dem, welcher Wert für die Frontlautsprecher
eingegeben wurde, sind aufgrund des schlichten Time Alignments nur noch wenige
Einstellwerte für die ebenfalls nur zusammen regelbaren Surround-Lautsprecher
möglich
Das Setup für Lautsprechergröße, Lautsprecherpegel und
Lautsprecher-Entfernung birgt im Detail unnötige Schwächen. Als erste,
offensichtliche Schwäche, die allerdings für weitere Nachteile mit
verantwortlich ist, müssen wir anführen, dass beide Front- und beide
Surroundlautsprecher in Bezug auf die Distanzeinstellung zusammengefasst wurden. Das ist Denon-untypisch, anstatt
Einstellungen für Front L/R, Center und Surround L/R würden wir uns präzisere
Möglichkeiten wünschen: Front L, Front R, Center, Surround L, Surround R,
Subwoofer. Leider ist dies noch nicht alles, denn diese Vernetzung von linkem
und rechtem Frontlautsprecher sowie den Surrounds bringt weitere
Einschränkungen bei der Delay-Einstellung mit sich. So muss mit der Front L/R
Lautsprechergruppe begonnen werden, die als Richtwert für eine Delay-Korrektur
verwendet wird. Nachteile: Der Wert, der für die Front-LS verwendet wird,
kann nicht überschritten werden, d.h. wenn die Frontlautsprecher z.B. 2,7 Meter
vom Hörplatz entfernt sind, dann sind für den Center nur noch Einstellwerte
< bzw. = 2,7 Meter möglich. Finster sieht es dann bei den Surrounds aus:
Nimmt man z.B. 2,4 Meter als Einstellwert für den Center, bleiben für
die Surrounds nur noch die Werte 2,7 Meter oder 1,2 Meter übrig. Die
Entfernungsschritte sind mit 0,3 Metern nicht überdurchschnittlich präzise.
Allerdings bieten viele Kontrahenten hier auch keinesfalls mehr.

Weitere Einstelloptionen finden sich unter dem Menüpunkt
"Other" (Andere)
Kommen wir nun zu weiteren Ausstattungsmerkmalen. Diese umfassen
beispielsweise einen vierfachen Display-Dimmer (hell, dunkel, aus, auto) sowie
eine wahlweise 2-fach oder 4-fach vergrößernde Zoom-Funktion. Leider wird
weder SACD- noch CD-Text angeboten. Dafür gibt es eine Ausschaltautomatik und
einen Pure Direct Modus für eine besonders klare Audiowiedergabe. Mehr über
die Multimedia-Fähigkeiten des DVD-1920 können Sie in der nächsten Wertung
erfahren - als letztes Kapitel hier behandeln wir nun die Anschlussbestückung.

Der DVD-1920 bringt alle relevanten Anschlüsse mit
An der Anschlussbestückung gibt es nichts zu kritisieren. So
findet sich eine RGB-taugliche Scartbuchse ebenso wie ein separater
S-Video-Ausgang. Zusätzlich zum 5.1 Analogausgang gibt es einen
2-Kanal-Analogausgang. Selbstverständlich sind ein optischer und ein koaxialer
Digitalausgang verfügbar.
Kurzfazit:
Pro:
-
HDMI 1.1
-
Hochwertiger Faroudja De-Interlacer
-
Gleich zwei Video-D/A-Wandler, getrennt für Interlaced und
Progressive
-
Bassmanagement wirksam über HDMI Ausgang
-
Bassmanagement für DVD-Audio und SACD
Contra:
Bewertung      
Multimedia/Laufwerk
Insgesamt bietet der DVD-1920 noch zu verbessernde Multimedia-Qualitäten - die Übersicht:
-
DVD+R, DVD-R und DVD-RW (Video Mode) kein Problem. Auch Wiedergabe von DVD-RWs im VR
Mode. Sehr gut!
-
DVD-Rs mit MP3-Dateien spielt der DVD-1920 leider nicht
ab. Da sich gerade für MP3-Dateien die DVD-Rs mit hoher
Speicherkapazität anbieten, wäre hier ein Update sinnvol. Auch DVD-Rs mit
jpegs werden nicht erkannt.
-
CDs mit jpeg-Dateien und MP3-Inhalten: Die Wiedergabe von kombinierten
jpeg/MP3-CD-Rs ist nicht möglich. Nur der MP3-Teil wird erkannt, die Bilder
werden ignoriert. Die Klangqualität
im MP3-Betrieb ist ausgezeichnet, es gibt praktisch keine Aussetzer.
-
Auch CD-Rs mit MP3-Dateien, die in mehreren Sitzungen
gebrannt wurden (Multisession) nimmt der DVD-1920 entgegen.
-
JPEG-CD: Laufwerk wird, wie übrigens auch im SVCD-Betrieb,
recht gut hörbar, Bildaufbau erfolgt recht schnell. Die Bildqualität ist gut.
-
SVCDs nimmt der DVD-1920 problemlos entgegen.
-
Was uns noch auffiel: MP3-Menü übersichtlich, aber
veraltet, ohe komplette Anzeigemöglichkeit für den Titelnamen
(Beschränkung auf und ohne
ID3-Tags. Dass in Anbetracht des sowieso unterdurchschnittlichen
Displays keine Anzeige für MP3-Titelinfos möglich ist, haben wir uns
direkt gedacht.
-
Die erstklassige Fehlerkorrektur bei stark zerkratzten
DVDs und CDs war bereits herausstechendes Merkmal des Denon DVD-1720,
und auch der DVD-1920 macht es so gut, dass es besser nicht mehr geht: ALLE 30 Tracks unserer Fehlerkorrektur-DVD hat der
DVD-1920 ohne jedes Problem
erkannt, selbst bei Track 30 konnten wir keine Pixelbildung und keinen Aussetzer
ausfindig machen. Die Fehler
zum Check der Laufwerksfehlerkorrektur sind durch einen größer werden Keil auf
unserer Test-DVD (Burosch Professional
Test-DVD) simuliert. Bei Track 2 startet
es mit 0 mm und endet bei Track 30 mit 4,5 mm (ungefähr 0,16 mm-Schritte). Das
Laufwerk ist kein "Leisetreter", sondern gut vernehmbar, was
empfindliche Naturen stören dürfte. Auch aus etwas Entfernung zum Gerät
ist es noch zu vernehmen. Besonders beim Einlesen und beim Hin- und
Herschalten im Menü sind die Arbeitsgeräusche zu vernehmen. Die Reaktionszeiten des Laufwerks sind als noch
befriedigend zu bezeichnen, allerdings könnte weiter optimiert
werden. Der Layerwechsel ist zu erkennen, im Gegenteil zu den anderen,
teureren Denon-Modellen ab DVD-2910 mit großem Pufferspeicher.
Kurzfazit:
Pro:
-
Erstklassige Fehlerkorrektur
-
DVD-RW im VR Mode wird eingelesen
-
Sehr gute MP3-Klangqualität mit hoher Betriebssicherheit
-
Schneller jpeg Bildaufbau
-
Gute jpeg Bildqualität
-
Multisession MP3-Wiedergabe
Contra:
-
Sichtbarer Layerwechsel
-
Keine Wiedergabe von DVD-Rs mit MP3- und JPEG-Dateien
-
Keine kombinierte Wiedergabe von jpeg/MP3-CDs
-
Laufgeräusch des Laufwerks gerade beim Einlesen zu laut
Bewertung      
Zu Seite 2 mit großer Bild-
und Tonbewertung sowie ausführlichem Fazit
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