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Zeit der Zärtlichkeit |
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Original
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Terms
of Endearment |
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Studio
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Paramount Pictures
(1983) |
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Verleih
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Paramount Home Video
(2001) |
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Laufzeit
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126:27
min. |
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Regie
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James
L. Brooks |
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Darsteller
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Shirley
MacLaine, Debra Winger, Jack Nicholson u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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1,78:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch,
Dolby Digital 5.1
2. Deutsch, Mono
3. Englisch, Mono
4. Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch,
Dänisch, Deutsch, Finnisch, Holländisch, Isländisch,
Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch,
Türkisch, Ungarisch |
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Regionalcode
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2 |
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Preis
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ca.
40-50 DM |
Film      
"Zeit der Zärtlichkeit" erzählt die
Familiengeschichte einer etwas zu strengen und eigenwilligen Mutter
Aurora (Shirley McLaine) und ihrer Tochter Emma (Debra Winger) über
den Zeitraum von 30 Jahren. Kaum erwachsen, drängt Emma (Debra Winger)
nichts mehr, als endlich der Fuchtel ihrer Mutter zu entkommen. Gegen
deren Willen heiratet Emma und zieht mit ihrem Mann in eine andere
Stadt. Doch dank Telefon kommt sie auch dort weiterhin in den Genuss
der Ratschläge ihrer Mutter, die Emmas Gatten für einen totalen
Versager hält, womit sie auch nicht ganz Unrecht hat. Während Emma und Aurora von Kind an eher wie Rivalen
füreinander gewesen sind, finden Mutter und Tochter erst nach vielen Jahren
und einigen Schicksalsschlägen zu einem vernünftigen Verhältnis....
"Zeit der Zärtlichkeit" hätte auch
sicherlich den Titel "Zeit der Taschentücher" verdient.
Denn hier bleiben die Tränendrüsen am Ende wirklich nicht trocken,
obwohl der Film zunächst gar nicht so rührselig daherkommt, wie man
es angesichts des Titels vermuten könnte. Wo andere Filme von der ersten bis zu letzten Sekunde auf die
Tränendrüse drücken, begibt sich dieser auf eine überraschende Achterbahnfahrt
zwischen Komödie und Tragödie. Die Story gleicht vom Erzähl-Stil einer in die Länge
gezogenen Soap Opera und ist dabei aber zugleich irsinnig witzig. Doch kaum hat man die Figuren alle so
richtig lieb gewonnen, beginnt zugleich der Umschwung in die tiefsten
Pfade der Welt der Tragödie. Dass dieser Film mit Oscars nur so
überschüttet wurde, erscheint nicht verwunderlich, denn die Thematik
ist genau das, was der Oscar-Jury gerade in den achtziger Jahren so
richtig gefallen hat. Doch "Zeit der Zärtlichkeit" ist nicht
einfach die hundertste Schnulze, sondern ein wirklich gut gemachtes
Drama und gleichzeitig eine hinreißende
Komödie, wobei letzterer Verdienst vor allem Jack Nicholson
zuzuschreiben ist, der sich in der Rolle eines in die Jahre gekommenen
Astronauten und Womanizers mangels alternativer Bett-Partnerinnen an
die alte Schnepfe Aurora heranmacht, und sich dabei ähnlich köstlich
dilettantisch anstellt, wie er es Jahre später auch in
"Besser geht's nicht" wieder getan hat, eine Rolle, für die Nicholson ebenso wie
in "Zeit der Zärtlichkeit" mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Bild     
Das Bild wirkt durchgehend etwas weichgezeichnet, was
offensichtlich auch bewusst so sein soll, da man in einigen Szenen sogar recht deutlich einen etwas nebeligen
Filtereffekt bemerken kann. Mit
Ausnahme eines leichten Rauschens ist die DVD aber ansonsten gut
gelungen. Die Kompression ist nahezu fehlerfrei und verleiht dem Bild
daher eine außerordentliche Ruhe. Die Farben sind lediglich etwas rosig und
bleich.
Ton     
Ursprünglich wurde "Zeit der Zärtlichkeit"
in Mono gedreht. Für die englische Originalfassung wurde der O-Ton in
Dolby Digital 5.1 aufgemixt und außerdem der Mono-Ton in Deutsch und
Englisch restauriert. "Zeit der Zärtlichkeit" ist in erster
Linie ein Dialogfilm, weswegen der fehlende Mehrkanalton gar nicht
einmal stört, denn die Sprachwiedergabe ist auf dieser DVD sehr klar
und frei von Störungen. Der englische 5.1-Mix ist entsprechend zwar
auch recht centerlastig, doch zumindest ist es gelungen, den Score mit
leichtem Bass auf die beiden Hauptkanäle aufzuteilen, der mit
leichtem Raumklang auch auf den Surround-Kanälen zu hören ist.
Special Features     
Ganz ohne Extras kommt diese DVD zumindest
nicht aus: Immerhin gibt es einen recht amüsanten Audio-Kommentar (mit
deutschen und englischen Untertiteln)
von Regisseur James L Brooks, Co-Produzentin Penney Finkelman und Production Designerin Polly Platt zu
hören, der zwar auch einige Pausen hat, aber dennoch recht
interessante Informationen vermittelt. Außerdem ist auf der DVD noch
ein Trailer, der mit knapp fünf Minuten Laufzeit sogar recht lang
ist.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000 RDS
17.07.2001
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