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The Contender |
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Original
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The
Contender |
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Studio
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Dreamworks Pictures
(2000) |
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DVD-Anbieter
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Dreamworks Home Video
(2001) |
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Laufzeit
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ca.
127 min. |
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Regie
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Rod
Lurie |
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Darsteller
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Joan
Allen, Jeff Bridges, Gary Oldman, Christian Slater, Sam Elliot
u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 |
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Fernsehnorm
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NTSC |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Englisch, DTS 5.1
3. Englisch, Dolby Digital 2.0
4. Audio-Kommentar |
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Untertitel
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Englisch |
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Regionalcode
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1 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20 $ |
Film      
Nach dem Tode des Vizepräsidenten muss der amtierende
US-Präsident (Jeff Bridges) einen Nachfolger suchen. Die Wahl fällt
auf die Senatorin Laine Hanson (Joan Allen), eine Entscheidung, die
allerdings bei einflussreichen Republikanern auf Ablehnung stößt,
die Hanson nicht geeignet für diesen Job halten. Shelly Runyon
(Gary Oldman), der die Anhörung der designierten Vizepräsidentin im
US-Kongress leitet, nutzt seine Funktion aus, die Ernennung von Hanson
zu torpedieren, indem er in der Vergangenheit der Senatorin
herumforschen lässt und nach diskreditierendem Material sucht. Dabei
werden Bilder aus der Studienzeit von Laine Hanson zutage befördert,
die die damals 19-jährige beim Sex mit mehreren Männern zeigen
sollen. Runyon lanciert diese Bilder über das Internet an die Presse, um die
öffentliche Meinung gegen Hanson aufzubringen. In der Anhörung
versucht Runyon Hanson Einzelheiten über den peinlichen Vorgang zu
entlocken und zu einem regelrechten Sex-Skandal auszuweiten, doch die
routinierte Politikerin macht ihrem Gegenspieler einen Strich durch
die Rechnung, indem sie jegliche Aussage über ihr Privatleben
verweigert, mit der Argumentation, das dies nichts mit ihrer politischen Tätigkeit zu tun
habe
und nur sie persönlich etwas angehe. Mit dieser resoluten Weigerung
der Poltikerin, ihr Privatleben zu einer öffentlichen Angelegenheit zu machen, bringt
"The Contender" ein Thema in den Vordergrund, welches durch
den den Sex-Skandal um Präsident Clinton und die Praktikantin Monica
Lewinsky stark inspiriert wurde. Gibt es in der Politik Tabus, die
nicht angetastet werden dürfen? Hat die Öffentlichkeit Anspruch
darauf, selbst die intimsten Details aus dem Privatleben ihrer
Politiker zu erfahren? Der Skandal, der Präsident Clinton fast aus dem Weißen Haus
vertrieben hätte, nicht weil er in der Politik versagt, sondern
mutmaßlich seiner Ehefrau untreu geworden ist, wird hier von einer
anderen Ausgangssituation ausgehend im Film als ähnlich finsteres
Intrigenspiel ausgefochten wie damals in der Realität. Obwohl der Film
eindeutig Hanson zur Heldin stilisiert und der Öffentlichkeit und
dem politischen Konflikt Grenzen ziehen will, die nicht überschritten
werden sollten, ist "The Contender" kein Film mit
klischeehaften Schwarz/Weiss-Mustern. Der Ausgang der Geschichte ist
bis zum Ende nicht ganz eindeutig und wird noch von einigen Überraschungen
begleitet, die Meinungen, die man im Verlauf des Films gefasst hat,
auch teilweise wieder umwerfen. Mit schnellen Kameraschwenks im Stile
eines Dokumentarfilms gedreht, ist "The Contender" ein
spannender Politthriller, der in erster Linie durch die ausgefeilte
Dialoge und eine auch in den Nebenrollen hochkarätige Besetzung lebt.
Während man bei vielen Filmen heutzutage den Eindruck bekommt, dass
einem vernünftigem Drehbuch ein geringerer Stellenwert als möglichst
vielen Action-Szenen und teuren Special Effects eingeräumt wird,
bringt "The Contender" den Gegenbeweis, dass es auch anders
herum geht, und ein Film mit ausgefeilter Story auch ohne großen
Schnickschnack nicht nur spannend, sondern auch gleichzeitig unterhaltsam
sein kann. Dies ist dem langjährigen Filmkritiker Rod Lurie in seinem
zweiten größeren Film hervorragend gelungen. Zwar war der Film in den USA mit einem
Einspielergebnis von gerade einmal rund 18 Millionen Dollar kein
großer Erfolg, spielte aber bei einem knappen Budget von gerade
einmal 9 Millionen Dollar damit bereits an der US-Kinokasse einen doppelt
so großen Gewinn ein - eine Hürde, an der die meisten
nach dem Prinzip "Big is Beautiful" produzierten Filme, die es nicht zum Blockbuster schaffen, bereits scheitern.
Bild     
Eine derart tadellose Bildqualität wünschte man sich
auch bei den oftmals mängelbehafteten europäischen Dreamworks-Titeln:
"The Contender" ist wirklich makellos. Das Bild ist
detailscharf bis in feinste Einzelheiten, sauber komprimiert, ohne
dass auch nur im Ansatz Artefakte zu erahnen sind. Die kräftigen
Farben und der solide Kontrast ergänzen den hervorragenden Eindruck.
Bei genauem Hinsehen ist eine leichte Körnigkeit zu entdecken, die
aber aus normaler Distanz überhaupt nicht auffällt.
Ton
    
Bis auf den Music-Score sind kaum Effekte zu vernehmen.
Die Handlung wird vor allem durch die Dialoge bestimmt, weswegen es
auch kaum weiter verwundert, dass der Sound nur einen geringen
Stellenwert eingeräumt bekommt. Die Dialoge sind
zumindest klar verständlich und die Musik klingt sauber auch aus den hinteren Kanälen.
Die DTS-Spur bringt in diesem Fall kaum hörbare Vorteile.
Special Features     
Wer bereits seit längerer Zeit DVDs sieht,
der kennt inzwischen auch die üblichen Making ofs, die leider viel zu
oft dem Electronic Press Kit entnommen wurden und in erster Linie der
Selbstdarstellung dienen. Bei dem rund 20 Minuten langen Making of auf
dieser DVD wird man daher angenehm überrascht, da es weniger auf den
Film selbst eingeht, sondern "The Contender" in den Kontext
der Filmgeschichte von anderen Politthrillern wie "Die
Unbestechlichen" stellt. Details zu "The Contender" an
sich kann man vor allem dem hervorragend gemachten Audio-Kommentar mit
dem Regisseur Rod Lurie und der für ihre Rolle für den Oscar
nominierten Hauptdarstellerin Joan Allen entnehmen, der sehr viele
Details zu den Hintergründen und der Entstehung des Films vermittelt.
Die insgesamt 10 Deleted Scenes sind größtenteils zu Recht aus
dem Film genommen wurden, weil sie diesen etwas in die Länge gezogen
hätten. Trotzdem ergeben sich hierdurch teilweise einige Vertiefungen
von Aspekten, die im Film nur kurz angedeutet wurden. Optional lassen
sich die Deleted Scenes auch mit zusätzlichem Audio-Kommentar
anhören. Ein Trailer, Produktionsnotizen und Textinfos zu den
Darstellern und Machern des Films beenden den Ausflug in den
"Special Features"-Bereich, aber selbst diese Textinfos sind recht
interessant durchzulesen.
Review von Karsten
Serck
09.04.2001
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