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The Cell - FSK 18 |
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The
Cell |
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Studio
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New Line Cinema (2000) |
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DVD-Anbieter
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Kinowelt
Home Entertainment (2001) |
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Laufzeit
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104:41 min. (FSK 18) |
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Regie
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Tarsem
Singh |
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Darsteller
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Jennifer
Lopez, Vince Vaughn, Vincent D'Onofrio, Marianne Jean-Baptiste
u.a. |
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DVD-Typ
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2 x
DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Deutsch, Dolby
Digital 5.1
2. Englisch, Dolby
Digital 5.1
3. Deutsch, DTS 5.1
4. Regie-Audiokommentar
5. Isolierter Music Score in Dolby Digital 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch,
Englisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Faltbares
Digipak |
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Preis
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ca.
50 DM |
Film      
Der Polizei gelingt es, einen Serienkiller zu schnappen,
der seine weiblichen Opfer in einer langsamen Tortur zu Tode quält.
Die Polizei steht nun vor zwei Problemen: Der gefasste Täter ist kurz
vor seiner Festnahme in eine Art Koma gefallen und hat außerdem noch
eine weitere Geisel, die an einem versteckten Ort ist. Doch wie soll
man herausbekommen, wo das Opfer ist, wenn der Täter nicht in der
Lage ist, hierzu Auskunft zu geben? Des Rätsels Lösung sieht das FBI
in der Psychologin Catherine (Jennifer Lopez), die mit Hilfe einer Maschine
in der Lage ist, in das Unterbewusstsein von Menschen vorzudringen.
Für Catherine wird der Trip in die Seele des Mörders zu einem
Alptraum, denn dieser ist ein von Ängsten und Hass geplagter Wahnsinniger,
dessen düstere Fantasien für Catherine auch zur Gefahr werden...
Der ursprünglich aus Indien stammende Regisseur Tarsem
Singh legte mit "The Cell" sein Regiedebüt ab. Inhaltlich ist
"The Cell" ein Film ohne große Überraschungen, dessen
Drehbuch wie ein Mix aus "Das Schweigen der Lämmer" und
"Sieben" erscheint, ohne auch nur einen Hauch von Suspense
dieser beiden Vorbilder zu erzeugen. Sicherlich wäre der Film (zu
Recht) vollkommen unbeachtet geblieben, würde "The Cell"
nicht optisch derart brillieren: Zum einen mit der Hauptdarstellerin
Jennifer Lopez (nur visuell, nicht darstellerisch) und vor allem durch die kunstvollen Bilder, die der
Regisseur zusammen mit einem hochkarätigen Team aus Maskenbildnern
und Special Effects aus dem Computer daherzaubert: Die bizarren
Visionen des wahnsinnigen Carl Stargher sind zwar grausam, doch so wie
Singh sie zeigt, immer auch gleichzeitig schön, was vor allem durch
die klaren Farben erreicht wird, in denen die gesamte Kulisse und die
Kostüme erscheinen. Dass das Ganze stellenweise wie ein Videoclip
aussieht, ist nicht verwunderlich, schließlich sammelte Tarsem Singh
seine erste Erfahrungen mit Werbefilmen und Videoclips, weswegen sich
gerade auch die Ähnlichkeit einer längeren Szene mit dem
R.E.M.-Musikvideo "Losing My Religion", welches auch von
Singh realisiert wurde, schnell erklärt. Durch diese opulente
Bilderpracht wird "The Cell" zwar auch nicht gerade
spannend, aber zumindest ein rund 107 Minuten langes optisches
Erlebnis.
Der auf dieser 18er-Fassung enthaltene "Director's
Cut" ist die internationale Version des Films, die unter
Berücksichtigung des systembedingten Laufzeitunterschiedes von 4
Prozent bei PAL-DVDs etwas länger als die auf der US-DVD
veröffentlichte Fassung ist. Die gängigen Cut/Uncut-Schemata helfen
hier allerdings nicht weiter, denn zwar ist in dieser Fassung auch
eine alternative, längere Szene mit dem Killer über der Leiche zu
sehen, andererseits ist eine Dialog-Szene im Polizeipräsidium in
einer kürzeren Version auf dieser DVD.
Bild     
New Line-Produktionen sind oft Referenztitel, denn
dieses Studio liefert an seine Lizenznehmer hochwertige PAL-Master,
die die Qualität der Eigenabtastungen, an denen sich einige deutsche
Anbieter versuchen, meist deutlich übertreffen. Doch "The Cell"
erreicht ebenso wie bereits auf der US-DVD diesen High End-Status
nicht ganz. Die DVDs gleichen sich fast bis aufs Haar, wobei die
Kinowelt-DVD sogar ein wenig besser ist: Ohne dass es mit negativen
Nebeneffekten deutlich auffällt, hat Kinowelt das leichte körnige
Bildrauschen weitgehend in Griff bekommen. Vorhanden ist allerdings
auch die leichte Bildunschärfe in vielen Szenen. Ansonsten
präsentiert sich "The Cell" als ein solide komprimierter
poppig-bunter Video-Clip mit sauberen Farben und gutem, aber
stellenweise auch etwas verfremdet wirkenden Kontrast. Unverständlich
ist, dass "The Cell" von der Oscar-Jury dieses Jahr komplett
ignoriert wurde, denn dieser wenigstens visuell beeindruckende Film
wurde lediglich für die Masken und in keiner weiteren Kategorie
nominiert.
Ton     
Gerade während der Ausflüge in die Psyche des Killers
bekommt man einen sehr dynamischen und weiträumigen Sound-Mix
geliefert, der in erster Linie durch den filigran und
abwechslungsreich gestalteten Music Score recht lebendig klingt. Neue
Maßstäbe setzt der Sound allerdings auch nicht. Der Raumklang ist
nicht ganz so perfekt, denn die Surroundkanäle klingen etwas monoton
und dumpf. Trotzdem passt es
sehr gut, dass der gesamte Music Score auch noch auf einer eigenen
Tonspur isoliert aufgespielt wurde - und das sogar in Dolby Digital
5.1. Der deutsche DTS-Track bietet praktisch kaum Vorteile gegenüber
dem Dolby Digital 5.1-Mix. Er klingt zwar vielleicht ein wenig lauter,
aber im Direktvergleich sind die Unterschiede wirklich marginal. Den
beiden deutschen Tonfassungen in Dolby Digital und DTS ist allerdings
gemeinsam, dass sie gegenüber der englischen Originalfassung etwas
wuchtiger klingen.
Special Features     
Die Extras leiden unter einem Handicap,
nämlich dem eigenwilligen Akzent des Regisseurs, der es schwer macht,
alles zu verstehen, was Tarsem Singh sagt. Dies betrifft vor allem den
Audio-Kommentar des Regisseurs, bei dem deutsche Untertitel zumindest
Abhilfe schaffen können. Der zweite Audio-Kommentar von der US-DVD mit dem
Produktionsteam fehlt. Recht umfangreich
sind die "Deleted Scenes", auch mit Kommentierung, die aber
größtenteils nur längere oder leicht unterschiedliche Versionen als
die Endfassung darstellen. Weitaus vernünftiger ist da schon das
Feature "Visual Effects Vignettes", welches mehrere recht
interessante Szenen des Films "auseinander bröselt" und
deren Entstehung auch anhand verschiedener Betrachtungsperspektiven
zeigt. Das Feature "Style as Substance" steht dann leider
wieder einmal stellvertretend für viele auf DVDs befindlichen Extras,
die eigentlich niemanden anders interessieren, als die Leute, die den
Film gemacht werden. Mehrere Personen, die an "The Cell"
mitgewirkt habe, äußern sich über die Arbeit von Tarsem Singh und,
wen wundert's, verfallen dabei in einen Schwall von ehrfürchtigen
Lobpreisungen, die wirklich nur ganz hartgesottene Zuschauer bis zum
Ende durchhalten. Ein Making of, welches viel mehr Sinn als dieses
PR-Geschwafel gemacht hätte, fehlt allerdings. Als weitere Extras
gibt es auf der DVD außerdem noch Trailer und Teaser, Filmographien sowie einen kleinen Psychotest und eine Karte
der Regionen des menschlichen Gehirns.
Wie zuvor bereits bei "Scream 3"
ist auch auf dieser DVD noch ein deutscher Bonus-Film. "Geteiltes
Leid" passt thematisch durchaus zu "The Cell" und ist
ein leicht makabres Schauerstück.
Auf "The Cell" findet man endlich
das, worauf wir schon länger gewartet haben: Einen Trailer von
"Herr der Ringe" in technisch sehr guter Qualität.
Weiterhin sind noch andere Trailer von Filmen, die in den nächsten
Monaten auf DVD erscheinen werden, mit dabei. Hier hat Kinowelt zum
Glück auf das Original-Material von New Line und nicht die sehr
schlechten deutschen Kino-Trailer zurückgegriffen.
Die DVD-Verpackung ist auch eine kleine
Anmerkung wert: Während Kinowelt in den letzten Monaten vielfach
Cover verwendet hat, die optisch sehr enttäuschten (z.B. Final
Destination oder Highlander), so ist das für "The Cell"
verwendete Digpack richtig hübsch. Es wirkt zwar nicht ganz so
opulent wie die US-Verpackung, macht aber auf jeden Fall mit erhabener
Optik und modernem Schriftzug einen sehr professionellen Eindruck.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Pioneer DV-737
Dolby Digital / DTS - Receiver Yamaha RX-V3000RDS
11.07.2001
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