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Scary Movie 2 |
VÖ: 18.04.2002
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Studio
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Dimension Films (2001) |
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Verleih
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Highlight
Communications (2002) |
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Laufzeit
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78:48 min.
(FSK 16) |
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Regie
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Keenen Ivory
Wayans |
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Darsteller
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Shawn & Marlon Wayans, Anna Faris, Regina Hall u.a. |
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DVD-Typ
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DVD-9 (Film), DVD-5 (Extras) |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bitrate
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7.47 Mbps |
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Bildformat
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1,85:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1.
Deutsch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, DTS 5.1 (1509 kbps)
3. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps) |
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Untertitel
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Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte (optional) |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 20-25 EURO |
Film      
Wer "Scary Movie" kennt, der weiß, was ihn hier erwartet und kann
daher nicht behaupten, er wäre nicht vorgewarnt gewesen. Nach dem Erfolg ihrer
Scream-Parodie nahmen sich die Wayans-Brüder für die Fortsetzung das Remake
des Horror-Klassikers "Das Geisterschloss" als Vorbild. Eine Gruppe
Studenten soll auf Einladung ihres Professors ein Wochenende in dem entlegenen
Schloss verbringen, um an einem psychologischen Experiment teilzunehmen. Im
Grunde genommen hofft der Professor aber nur darauf, mit einer seiner
Studentinnen ein paar Schäferstündchen verbringen zu können, was allerdings
nicht gelingt, da es getreu dem Vorbild in der Villa zu Spuken beginnt. Das ist
aber auch nicht die einzige Gemeinsamkeit zu Jan de Bont's Horror-Stückchen,
denn auch bei "Scary Movie 2" stellt sich schnell die gleiche
Schläfrigkeit ein. Der Film und seine lahmen Witze sind eine einzige Zumutung
für den gesunden Menschenverstand, bei der man nur von Glück reden kann, dass
der Spuk bereits nach nicht einmal 80 Minuten vorbei ist. Aufgrund der FSK
16-Freigabe verfehlen die vermeintlichen Witze vollkommen ihre Zielgruppe, denn
wenn man bereits den Anfang seiner Pubertät vollendet hat, lacht man nicht mehr
alleine deswegen, weil ständig die dreckige Schimpfwörter und Fäkal-Jokes
losgelassen werden. Wenn man über diesen Film schon lacht, dann meist nur
deswegen, weil man sich fragt, wer so einen Scheiß fabrizieren kann. Da sich
mit so einem Quark aber durchaus Geld verdienen lässt, wie "Scary Movie"
bewiesen hat, zieht die Wayans-Sippe hier einfach noch einmal die gleiche Nummer
durch und lacht sich beim Anblick des Kontoauszugs wahrscheinlich ins
Fäustchen. Wenigstens sind sie in diesem Punkt auch ehrlich und bekennen sogar
ganz offen im Making of, dass der Scheck von Miramax der ausschlaggebende Punkt
für die Entstehung von "Scary Movie 2" war. Im Gegensatz zum ersten
Teil, der auf Wes Cravens Slasher-Trilogie aufbaute, artet "Scary Movie"
direkt zu einem Rundumschlag durch die Film-Geschichte aus. So bekommt man hier
eine (quälend langweilige) "Charlies Angels"-Action-Einlage zu sehen
und James Woods gibt sich direkt am Anfang die Blöße in einem einfallslosen
Fake-Remake von "Der Exorzist". Stephen King-Freunde werden außerdem
Bekanntschaft mit "Pennywise", dem Clown machen, der in "ES"
die Gegend unsicher machte. Am besten sind allerdings die Anleihen aus anderen
Filmen geworden, die einfach nur deren Stil kopieren und dabei nicht zu
offensichtlich direkt den entsprechenden Film erkennen lassen. Hier entwickelt
"Scary Movie 2" schon Züge, die erahnen lassen, dass dieser Film
nicht zwangsläufig so schlecht hätte werden müssen, wie er nun einmal leider
ist. Angst bekommt man praktisch nur, wenn man daran denkt, dass uns aufgrund
des Erfolges nun wohl auch noch irgendwann "Scary Movie 3" droht.
Bild      
Bei der Fortsetzung verzichteten die Wyans-Brüder auf das Cinemascope-Format
und begnügten sich mit 1,85:1. Die Bildqualität ist ordentlich, positiv fällt
vor allem der Verzicht auf Rauschfilter auf. Hervorragend sind der
Kontrastumfang und die kräftigen Farben. Die Schärfe ist akzeptabel, könnte
aber ruhig noch etwas mehr Detail offenbaren. Bis auf ein geringfügiges
Blockrauschen ist auch die Kompression überzeugend.
Ton      
Ganz so brachial wie der Sound des persiflierten Vorbildes "Das
Geisterschloss" ist der von "Scary Movie 2" nicht. Für eine
Blödel-Komödie bietet die DVD aber durchaus erstaunlich viele Effekte und eine
solide Dynamik. So imposant, dass sich da direkt noch ein DTS-Track bezahlt
macht, der hier optional angeboten wird, ist der Sound allerdings auch wieder
nicht. Aufgrund der Kürze des Films konnte Highlight den DTS-Track immerhin mit
der vollen Datenrate von 1509 kbps auf die DVD packen.
Special Features      
Inzwischen ist der Trend, Bonus-Material optional bereits
während des Films anzubieten, auch bei Highlight angelangt. Hier wird dieses
Feature unter dem Namen "Effect-Finder" verkauft, der ab und zu durch
eine Lupe signalisiert, dass durch Druck auf die Fernbedienung direkt kurze
Behind The Scenes-Clips abgerufen werden können.
Als erstes Extra sind auf der DVD Nr. 2 sechs kurze
Textbiographien der wichtigsten Darsteller zu finden. Weiter geht es mit einem
"Scary Movie - Special", in dem vier kurze Clips gezeigt werden, die
Behind The Scenes-Aufnahmen von verschiedenen Special Effects-Szenen zeigen. Während
der erste dieser Clips nur ein B-Roll-Zusammenschnitt ist, werden bei den den
anderen drei Clips auch einige Sachen erklärt.
Dem allgemeinen TV-Quiz-Trend folgend, erwartet den Käufer als
Nächstes ein Scary Movie-Quiz. Bei diesem zwar nicht umfangreichem, aber
immerhin ganz amüsanten Frage-Antwort-Spiel muss man Filmszenen erkennen, die
von anderen Filmen inspiriert wurden. Als "Belohung" bekommt man dann
ein Kennwort für die Scary Movie 2-Website, mit dem man dort elektronische
Grußkarten versenden kann.
Erst sehr spät in der Feature-Liste erscheint ein Making of des
Films. Zwar dient das Making of in erster Linie Promotion-Zwecken, doch immerhin
ist es witzig gemacht. Und die Ehrlichkeit, mit der Marlon Wayans sich darüber
freut, mit diesem Film ein kleines Vermögen zu verdienen, erlebt man so
wirklich selten.
Geschnittene Szenen und alternative Enden: Diese Sektion bildet
das Highlight der DVD - Hier findet man eine stattliche Anzahl unterschiedlicher
Szenen, die so nicht im Film zu sehen sind. Gerade die Deleted Scenes, rund ein
Dutzend, sind meist witziger als das allgemein flache Joke-Niveau des Films,
weswegen man sich wundert, wieso sie die Macher überhaupt Skrupel hatten, sie
in den Film zu übernehmen. Hauptgrund dürfte sicherlich gewesen sein, nicht
noch mehr Beschwerden von Behindertenverbänden zu bekommen, da einige Szenen
wirklich ziemlich makaber sind. Neben den Deleted Scenes sind noch einige
verlängerte oder leicht veränderte Filmsequenzen zu sehen, die allerdings
etwas langweilig sind. Dafür gibt es für alle, denen das Ende des Films nicht
gefallen hat, noch drei sehr gute alternative Film-Enden zu sehen, in denen auch
James Woods noch einmal auftaucht. Gerade das allerletzte Ende mit der "Kami-Katze"
ist so genial-schräg, wie eigentlich der ganze Film hätte sein sollen.
DVD-ROM-Part: Auf der zweiten DVD ist ein sehr knapper DVD-ROM-Part, in dem man
allerdings bis auf knappe Texte zu den Darstellern keine weiteren Infos, sondern
nur Screensaver, eine Bilder-Galerie und Grußkarten findet.
Fazit: Der Film selbst ist zwar eine der lächerlichsten
Ausartungen des Hollywood-Kommerzkinos, doch wenigstens zeigt diese DVD einmal,
wie interessant Deleted Scenes und alternative Enden sein können, die hier
nicht nur zahlreich sind, sondern auch noch richtig Spaß machen.
Review von Karsten Serck
25.03.2002
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