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Minority Report
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Original |
Minority Report |
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Studio
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20th Century Fox / Dreamworks (2002) |
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Anbieter
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20th Century Fox Home Entertainment (2003) |
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Laufzeit
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139:10 min. (FSK 12) |
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Regie
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Steven
Spielberg |
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DVD-Typ
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DVD-9 (Film) DVD-5 (Extras) |
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TV-Norm
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PAL |
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Bitrate
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6.65 Mbps (Video: ca. 4.9 Mbps) |
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Bildformat
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2,40:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Englisch, Dolby Digital 5.1 (448 kbps)
2. Deutsch, Dolby Digital 5.1 (384 kbps)
3. Deutsch, DTS 5.1 (754 kbps) |
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Untertitel
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Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Amaray-Case |
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Preis
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ca. 25 € |
Film      
Washington D.C. im Jahre 2054: John Anderton (Tom Cruise) leitet "Precrime", eine Abteilung der
Polizei, die Morde verhindert, bevor diese überhaupt geschehen. Mit Hilfe von
drei "Precogs", Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten, erhält die Polizei Bilder von Straftaten aus der
Zukunft, anhand derer sie den Täter ausmachen, bevor dieser seine Tat
überhaupt begehen kann. Die "Täter" werden dann sicher verwahrt und
in eine Art Dauerschlaf versetzt, obwohl sie ja zu diesem Zeitpunkt noch
gar keinen Mord begangen haben. Bedenken gibt es gegen diese Art der
Kriminalitätsbekämpfung aber nur von wenigen Kritikern, schließlich hat Precrime
im Umfeld von Washington D.C. dazu geführt, die Mordrate drastisch zu
reduzieren. Das System gilt als perfekt. Davon ist auch John Anderton selbst
überzeugt, bis er plötzlich selbst in einer der Visionen der Precogs auftaucht
und des Mordes bezichtigt wird. Anderson bleiben nur wenige Stunden, um seine
Unschuld zu beweisen, und herauszufinden, wer ihn getäuscht hat und muss dabei
gegen ein "perfektes" System ankämpfen, welches er selbst mit
aufgebaut hat...
"Minority Report" entstammt der Feder von Philip K. Dick, dessen
Geschichten bereits mehrfach die Vorlage für erfolgreiche Hollywood-Filme wie
"Blade Runner" bildeten. Noch vielmehr hat Dick durch seine bizarren
Geschichten, die sich oft um Verschwörungen und falsche Realitäten
drehten, das gesamte Science Fiction-Genre bis in die heutige Zeit mitgeprägt. Steven Spielberg
und Tom Cruise machten aus der Kurzgeschichte von Dick einen richtig erwachsenen
Science-Fiction-Film, den man so von
Spielberg nach dem kitschigen "A.I." gar nicht mehr erwartet hätte.
Bis auf wenige Randelemente ist der Film nämlich weitgehend frei vom spielbergschen
Hang zur Sentimentalität und entwickelt eine sehr düstere
Zukunftsvision. Hierfür sorgt bereits die dunkle und farblose Optik des Films,
der mit dunklen und beinahe farblosen Bildern arbeitet.
Spielberg begeht auch nicht den Fehler, mit seinen Sets zu sehr in die Zukunft
abzuschweifen und damit zwangsläufig in reine Fantastereien abzugleiten.
Schließlich ist 2054 auch nicht mehr allzu weit entfernt. In der
Welt von "Minority Report" gibt es zwar einige Innovationen wie
Magnet-Autos, die sich senkrecht an Wänden emporbewegen oder individuell auf den die einzelne
Person zugeschnittene Werbung und sich selbst aktualisierende Zeitungen. Doch
die Welt besitzt trotzdem immer noch eine Menge Ähnlichkeiten zu unserer heutigen Zeit und
wirkt somit nicht übertrieben und von zu vielen High Tech-Spielereien
dominiert. Auch die Special Effects bieten keinen Overkill, sondern sind sehr
schlicht und häufig unauffällig in den den Film integriert. Zwar baut "Minority Report" primär auf Action-Elemente auf
und lässt ein wenig wissenschaftlichen Tiefgang vermissen, wenn es darum geht,
ein wenig Hintergrund über das Precog-Sytem zu vermitteln. Auch wird aus dem
Film nur im Ansatz deutlich, was genau für eine Warnung uns Steven Spielberg
hier vielleicht über die zukünftige Bedrohung der Privatsphäre durch
weitreichende Kontrollsysteme vermitteln will. Doch in Anbetracht der kaum ernstzunehmenden
aktuellen Genre-Alternativen
dürfte "Minority Report" trotzdem immer noch einer der besten Science Fiction-Filme
des Jahres 2002 sein.
Bild      
"Minority Report" ist nach langer Zeit wieder ein Steven Spielberg-Spielfilm, der
nicht im Format 1,85:1 sondern Super 35 gedreht
wurde und ein Bildformat von 2,40:1 aufweist. Kameramann
bei diesem Film war wieder Janusz Kaminski, der bereits den Look von Filmen wie
"Der Soldat James Ryan" mitgeprägt hat. Auch in "Minority
Report" liefert er wieder einige gelungene Kamerafahrten ab, die länger in
Erinnerung bleiben, wie z.B. die Verfolgungsjagd mit den Hoverpack-Polizisten.
Kaminskis düstere Kameratechnik erhält von Film zu Film aber leider immer
mehr Abnutzungserscheinungen und so kann man sich inzwischen für dessen
"schmutzigen" Stil kaum noch begeistern. Der gewollt düstere Look des "Bleach-Bypass Processing" passt zwar durchaus
zur Atmosphäre des Films, geht aber deutlich auf Kosten der Bildqualität. Spielberg dürfte somit durchaus sein Ziel
erreicht haben, den "hässlichsten und dreckigsten Film seiner
Karriere" zu drehen. Das körnige und ausgewaschene Bild bietet
nur selten wirklich gute Schärfe und Detail. Noch störender als der harte
Kontrast sind aber die blassen und stark auf Blautöne reduzierten Farben, die die
Optik mehr in Richtung Schwarz/Weiß als Farbe gehen lässt. Das körnige
Filmmaterial erweist sich für die Kompression ebenfalls problematisch, die
angesichts einer Videobitrate von 4.9 Mbps hier auch leichtes Blockrauschen
produziert und bei schnelle Bewegungen auch stellenweise Artefakte erkennen
lässt. Es wäre hier sinnvoll gewesen, auf den DTS-Track zu verzichten, womit
rund 800 kbps mehr für eine etwas sauberere Kompression zur Verfügung
gestanden hätten.
Ton      
Auch bei "Minority Report" fanden sich wieder Steven Spielberg und
sein langjähriger Wegbegleiter John Williams zusammen, der sich hier für die
Musik verantwortlich zeigt. Der dramatische Score von John Williams ist das
dominante Element des Film-Soundtracks und weiß durch eine gute Räumlichkeit
zu überzeugen, baut aber auf den ähnlichen Elementen auf, die man bereits von
vielen John Williams-Scores kennt und inzwischen etwas eintönig erscheinen. Die Surround-Effekte sind weniger die großen
Knaller sondern vielmehr kleine subtile Effekte wie Umgebungsgeräusche, die
aber teilweise sehr deutlich und klar aus genau bestimmten Richtungen kommen.
Das Klangfeld auf den hinteren Kanälen ist dabei sehr weit und dynamisch. Der
Subwoofer kommt vornehmlich in Actionsequenzen gut zur Geltung, so z.B. bei der
Demonstration der Schalldruckwaffen in Kapitel 9. Im Kino lief "Minority
Report" in Dolby Digital 5.1 EX und DTS ES. Auch wenn weder auf der DVD
noch dem Cover hierzu Angaben zu finden sind, schadet es daher nicht, einmal
manuell einmal die Matrix-Schaltung aktivieren.
Durch User Prohibitions für Ton und Untertitel wird das direkte Umschalten
während des Films unterbunden. Da die DVD über sehr träge animierte Menüs
verfügt und man nach dem Tonspurwechsel zunächst wieder zurück ins
Hauptmenüs muss, um den Film wieder zu starten, artet dies zu einer unnötigen
Behinderung aus, die beim Käufer schnell für Frust sorgen kann.
Special Features      
Da man von einem Steven Spielberg keinen Audio-Kommentar erwarten kann,
konzentrieren sich die Extras dieser DVD auf die zweite Bonus-Disc. Die Extras
werden zwar zum Großteil in 16:9 präsentiert, es handelt sich hierbei aber nur
um eine Letterbox-Darstellung.
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Von der Story zum Film:
Die Story - Die Debatte (09:11 min.): In dieser ersten Kurz-Doku geht es
vornehmlich um die Geschichte des Films, die bei vielen DVDs inzwischen gar
nicht mehr zum Thema gemacht wird. Um so besser ist es, dass hier nicht nur die
Story erläutert sondern auch ein wenig Background über den Autor Philip K.
Dick vermittelt wird.
Die Story - Die Darsteller (09:02 min.): Diese Doku thematisiert die Hauptfiguren des
Films und stellt deren Darsteller vor. Leider klingt hier auch ein wenig
Lobgesang mit, der sich aber noch in Grenzen hält.
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Analyse von Minority Report: Fünf insgesamt etwas mehr als eine halbe Stunde
lange Dokumentationen widmen sich sowohl einzelnen inhaltlichen Themen als auch
Fragen des Designs und der technischen Umsetzung. Interessant ist hier vor allem
die Mühe, die sich Spielberg mit einigen Details der Zukunft gemacht hat und
die von einem eigenen Team ausgedacht und auf ihre Praktikabilität überprüft
wurden. Im Film selbst wird dies allerdings selten richtig deutlich. Sehr
umfangreich sind auch die Statements zur gesamten Optik des Films, wozu sich
neben Spielberg und Kaminski auch Komponist John Williams äußert.
Einführung in die Welt von Minority Report (09:19 min.)
Precrime und Precogs (07:58 min.)
Spyders (05:09 min.)
Precogs und Visionen (04:51 min.)
Fahrzeuge aus der Zukunft (04:56 min.)
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Die Stunts von Minority Report: Hier werden drei der spektakulärsten
Action-Sequenzen des Films präsentiert und deren Entstehungsgeschichte gezeigt:
Maglev-Flucht (02:49 min.)
Hoverpack-Verfolgungsjagd (02:51 min.)
In der Autofabrik (02:39 min.)
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ILM und Minority Report: Die Special Effects-Leute von ILM geben einen
Einblick in mehrere Special Effects-Elemente, für die sie verantwortlich waren
und zeigen, was sie hier zum Film beigetragen haben.
Intro (04:31 min.)
Hologramme (03:07 min.)
Der Tempel (03:08 min.)
Maglev (03:10 min.)
Hovercraft (03:06 min.)
Cyber-Palast (01:54 min.)
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Final Report: Steven Spielberg & Tom Cruise (03:56 min.): Zum Abschluss
verteilen Steven Spielberg und Tom Cruise noch einmal ein paar nette Worte und
geben einen Rückblick auf ihre persönlichen Eindrücke der Dreharbeiten.
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Archive mit Produktionsnotizen, Text-Infos zu Cast & Crew,
Produktionsskizzen und Storyboards sowie mehreren Trailern
Review von Karsten
Serck
Test-Equipment:
TV Panasonic TX-W32D3F
DVD-Player Sony DVP-S9000ES
AV-Verstärker Yamaha DSP-AZ1
27.03.2003
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