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Metallica
S&M |
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Verleih
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Warner Vision (2000) |
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Laufzeit
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insgesamt ca. 190 min. |
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DVD-Typ
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2 x DVD-9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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4:3 |
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Audiokanäle
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1. Band & Orchester,
Dolby Digital 5.1
2. Band & Orchester, Dolby Digital 2.0
3. Band, Dolby Digital 2.0
4. Orchester, Dolby Digital 2.0 |
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Untertitel
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Englisch, Englische
Songtexte |
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Regionalcode
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2-6 |
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Verpackung
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2 x Super Jewel Box im
Pappschuber |
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Preis
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ca. 70-80 DM |
Film      
Metallica und das San Francisco Symphony Orchestra auf einer DVD? Die Heavy
Metal-Band, auf deren Alben schon immer wieder auch einige sinfonisch anmutende Klänge zu
hören waren, wagte den Crossover und nahm mit dem Sinfonie-Orchester von San Francisco
live ein Konzert mit Metallica-Songs im "klassischen" Sound auf. Während diese
DVD für Metallica-Fans sicherlich ein Pflichkauf ist, kommen wohlwollende Zuhörer, die
nicht umbedingt zur Fangemeinde gehören, aber durchaus die langsameren Töne der Band
schätzen, hier nicht ganz auf ihre Kosten. "Nothing Else Matters" klingt in
Konzertbegleitung wirklich ziemlich genial, während aber insgesamt bei den meisten Songs
doch wieder die härteren Gitarrenriffs und Drums im Headbanger-Rhytmus den Sound
bestimmen, die in den Ohren von Nicht Heavy Metal-Fans schnell recht eintönig klingen.
Bild     
Entgegen dem Trend haben die TV-Kameras das S&M-Konzert nicht in 16:9
eingefangen, sondern im herkömmlichen 4:3. Deutliche Minuspunkte gibt es für die
schlechte NTSC-Konvertierung, die jegliches Detail weich wie Butter verschwinden lässt
und ausserdem auch immer wieder einige hässliche Treppenmuster aufweist. Artefakte oder
Rauschen fallen nicht auf, was allerdings nur ein schwacher Trost ist. Denn bei den
verschwommenen Bildern, die man hier über 150 Minuten ertragen muss, kommt kaum eine
richtige Konzert-Atmosphäre auf.
Ton     
Wer ohnehin das Konzert nur auf zwei Kanälen über eine Stereoanlage hört,
der dürfte mit dem Sound durchaus zufrieden sein. Die Aufnahme bietet viel Tempo und
einen satten Klang, der vor allem im Tiefenfrequenzbereich überzeugt. Die Höhen klingen
allerdings auch hier bereits etwas gedämpft. Im Mehrkanaltonbetrieb werden die
Möglichkeiten, die sich durch die Vermischung des deftigen Heavy Metal-Sounds mit den
hellen klassischen Streichern ergeben, allerdings nicht ausgereizt. Man fragt sich ehrlich
gesagt schon mitunter, ob Metallica mit oder gegen die Sinfoniker aus San Francisco
spielt, da man schon konzentriert zuhören muss, um das Orcherster im Hintergrund
herauszuhören. Im 5.1-Modus ist zwar durchaus auch immer von hinten etwas zu hören. Der
Klang kann allerdings nicht überzeugen, weil die Surroundkanäle nur sehr verhalten
mitspielen und auch etwas monoton klingen. Da auch auf den hinteren Kanälen die Höhen
sehr gedämpft sind, entsteht nur ein bescheidener Raumklang-Effekt.
Special Features     
Neben dem 5.1-Track findet man auf der DVD auch noch separate
Tonspuren im Dolby Digital 2.0-Format (Stereo), auf denen die Musik von Metallica und des
San Francisco Symphony Orchestras jeweils getrennt untergebracht ist. Es steht auch noch
eine 2.0-Fassung des gesamten Konzertes zur Auswahl, mit der die DVD leider nach dem
Einlegen direkt startet. Und damit beginnen die Probleme: Denn ein direktes Umschalten auf
5.1 ist nicht möglich, da die Audio-Wechselfunktion gesperrt wurde. Also muss man
zunächst ins DVD-Menü. Doch das kann lange dauern, weil dieses Menü mit einer recht
langen Animation startet. Kleiner Tip: Sofort wieder auf die Menü-Taste drücken, um
wieder zurück in das Konzert zu gelangen und dann noch einmal ins Menü zurück, welches
jetzt sofort komplett funktionsbereit ist.
Wer nach knapp 150 Metallica noch nicht genug hat, der kann
sich zusätzlich noch an einigen Extras erfreuen: So z.B. über ein rund 41 Minuten langes
Making of mit Interviews und Hintergrundaufnahmen. Insgesamt vier Songs wurden mit
Multiple Angles versehen, mit denen man die Kameraperspektive der einzelnen Bandmitglieder
wechseln kann. Diese Songs stehen (auf beiden DVDs) noch einmal separat im Menü zum Abruf
bereit. Als Bonus gibt es ausserdem den Song "No Leaf Clover" noch in zwei
zusätzlichen Versionen, einmal als "Maestro Edit" und dann noch als Videoclip.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Yamaha DVD-S795
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
17.07.2000
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