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Lost in Space |
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Studio
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New Line Cinema (1998) |
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Verleih
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BMG Video (1999) |
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Laufzeit
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125 min. (FSK 12) |
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Regie
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Stephen Hopkins |
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Darsteller
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William Hurt, Gary Oldman, Mimi
Rogers |
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DVD-Typ
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DVD - 9 |
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Fernsehnorm
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PAL |
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Bildformat
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2,35:1 (anamorph) |
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Audiokanäle
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1. Deutsch, Dolby
Digital 2.0
1. Deutsch, Dolby Digital 5.1
1. Englisch, Dolby Digital 5.1
2. Audio-Kommentar Regisseur/Drehbuchautor |
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Untertitel
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1. Deutsch, 2. Englisch |
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Regionalcode
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2 |
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Verpackung
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Super Jewel Box |
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Preis
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ca. 30 EURO |
Film      
Die Leinwandfassung der US-TV-Serie aus den Sechzigern erzählt von
den Weltraumabenteuern der Familie Robinson, die im Jahre 2058 mit dem Raumschiff
Jupiter 2 die Erde in Richtung des Planeten Alpha Prime verlässt, auf dem die Menschheit
in Zukunft eine neue Bleibe finden soll. Da die Ressourcen der Erde nur noch für 20 Jahre
reichen werden, sollen die Robinsons auf Alpha Prime ein Hypergate errichten, mit dem
Reisen in Lichtgeschwindigkeit möglich werden, um die Erdbevölkerung auf dem fernen
Planeten ansiedeln zu können.
Neben dem Familienoberhaupt John (William Hurt), seiner Frau Maureen (Mimi
Rogers) und der ältesten Tochter Judy (Heather Graham) sind auch die nur wenig
begeisterten Kinder Will (Jack Johnson) und Penny (Lacey Chabert) mit auf dem Spacetrip.
Die Jupiter 2 wird allerdings vor dem Start von dem hinterhältigen Dr. Smith (Gary
Oldman) sabotiert. Smith begibt sich heimlich an Bord und programmiert einen Roboter
derart um, damit dieser die Lebenserhaltungssysteme der sich im Tiefschlaf befindlichen
Crew deaktivieren und die Familie Robinson töten soll.
Doch der Pechvogel Smith schafft es nach vollendeter Tat nicht, das
Raumschiff vor dem Start zu verlassen und wird somit unfreiwilliger Gast auf der Jupiter -
Mission. Um überhaupt zu überleben, muss Smith nun nach dem Start die Familie aufwecken
und gleichzeitig den Kampfroboter daran hindern, das gesamte Schiff zu zerstören. Alle
Familienmitglieder werden schnell gerettet - bis auf die Tochter Judy, die nur knapp und
dank der Hilfe von Dr. Smith dem Tode entkommt. Deswegen wird Smith auch von der Rache der
Robinson-Familie verschont.
Inzwischen hat sich die Jupiter 2 allerdings bedrohlich der Sonne genähert.
Um nicht in der Sonne zu verglühen, wird das bereits an Bord befindliche Hypergate
aktiviert, um das Schiff so schnell wie möglich in sichere Distanz zu bringen. Der Haken:
Ohne ein zweites Hypergate ist das Hypergate nicht steuerbar - der Zielort immer ungewiss:
Das Raumschiff der Robinsons wird in eine unbekannte Ecke des Weltalls geschleudert. Nun
setzt die Familie alle Kräfte ein, um mit dem halbzerstörten Schiff die Mission nach
Alpha Prime doch noch beenden zu können.
Lost in Space ist leider keineswegs ein spannendes Science Fiction
- Abenteuer, wie man sich vielleicht durch den rasanten Trailer erhoffen
mag, sondern vielmehr eine ins Weltall verfrachtete langweilig-rührselige
Familiengeschichte, deren Kern sich am Ende als tief verwurzelter Vater-Sohn-Konflikt
entpuppt, der vom einen Klischee ins nächste tappt.
Am nervigsten sind vor allem die beiden oberschlauen Gören an Bord. Während der
bereits eifrig in den Fußstapfen seines Vaters tretende Sohn nur die ganze Zeit
irgendwelches Pseudo-Technikkauderwelsch von sich gibt, bejammert seine wenig ältere aber
bereits kräftig pubertierende Schwester permanent die Welt um sich herum. Auch das
merkwürdige Alien-Haustier, das die Robinsons zu sich mit an Bord bringen, trägt
überhaupt nichts zum weiteren Verlauf der Geschichte bei und sorgt nur für alberne
Heiterkeit sowie dämlich in die Kamera grinsende Gesichter.
Leider können nicht einmal die vielen Special Effects in ihrer Gesamtheit
sonderlich überzeugen. Zwar sehen die ganzen Tricksequenzen schon sehr nett aus, haben
aber leider immer einen leichten Touch von einem PC-Computerspiel. Auch das
inflationäre Herumgespiele der Special Effects - Programmierer mit dem "Lens
Flare" - Effekt wirkt ein wenig übertrieben.
Eine richtige Science Fiction - Atmosphäre kommt bei diesem Spektakel erst
gar nicht auf. So gehört auch Lost in Space wieder mit in die Kategorie der
Filme, bei denen man nur den Kinotrailer gesehen haben muss, um bereits alle interessanten
Szenen zu kennen.
Bild     
Bei BMG war man sich offensichtlich bewusst, welche Konkurrenz man durch die
exzellente Code 1-DVD von New Line hat und
sich anscheinend besonders viel Mühe gemacht: Denn die BMG - DVD hat fast das gleiche
Top-Bild zu bieten wie die US-Version. Gerade die Eröffnungssequenz mit den Szenen im
Weltraum wirkt außerordentlich detailgetreu und sauber. Einziges nicht sonderlich
tragisches Manko sind die etwas verschwommen Details beispielsweise in Gesichtern.
Ton     
Bereits die Eröffnungssequenz mit der Weltraumschlacht bietet 5.1 - Sound
der besten Sorte mit vielen tiefgründigen Bassgewittern und direktionalen Effekten in
bester Demoqualität. Auch nach diesem akustischen Höhepunkt des Films geht es mit einem
sehr räumlichen Sound weiter, der sehr gekonnt die Atmosphäre an Bord der
"Jupiter" widerspiegelt und auch in den weiteren Actionsequenzen immer wieder
durch akustische Effekteinlagen überzeugt. Sehr erfreulich ist, dass die deutsche
Synchron-Fassung sehr sorgfältig erstellt wurde und keinerlei Unterschiede in der
Tonqualität zum englischen Original zu bemerken sind. Und noch erfreulicher für alle,
die schon immer etwas für ihre Englischkenntnisse tun wollten: Auch auf dieser DVD muss
man nicht die sonst oft aus lizenzrechtlichen Gründen vorgeschriebenen Zwangsuntertitel
erdulden.
Special Features     
Wer bereits einmal die Code 1-DVD von New Line gesehen hat, der dürfte auf dem
Werk von BMG einige bekannte Szenen wiederfinden: Denn ein großer Teil des
Bonus-Materials wurde von dieser DVD übernommen. Während sich auf der Code 1 - DVD nur
ein Musik - Video befand, sind es auf der deutschen DVD gleich zwei. Dafür wurde der
zweite Audiokommentar nicht übernommen. Das Menü wirkt so professionell wie noch nie bei
BMG gesehen und hinterlässt einen sehr übersichtlichen und aufgeräumten Eindruck. Etwas
übertrieben euphorisch ist das Making of der S & L Medienproduktion gestaltet,
welches für den deutschen Kinostart produziert wurde.
Die Features der DVD haben wir hier noch einmal zusammengefasst:
Cast & Crew
- Tafeln
12 Minuten Deleted Scenes
20 Minuten Making of in Deutsch
16 Minuten Making of der Special Effects
2 Teaser/Trailer Lost in Space, 1 Trailer
"The Fifth Element"
2 Musikvideoclips Apollo Four Forty
"Lost in Space", Chrystal Method "Busy Child"
10 Minuten Kurzdoku Space Travel
Audiokommentar mit Regisseur Stephen Hopkins
und Autor Akiva Goldsman.
Review von Karsten Serck
Test - Equipment:
TV Panasonic TX - W32D3F
DVD - Player Panasonic DVD A-350
Dolby Digital / DTS - Receiver Sony STR-DA 50 ES
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